Kategorie: Gesellschaft

  • Der berühmte Comiczeichner Jean-Jacques Sempé starb im Alter von 89 Jahren

    Der berühmte Comiczeichner Jean-Jacques Sempé starb im Alter von 89 Jahren

    Der französische Comiczeichner Jean-Jacques Sempé ist gestorben, wie seine Frau am Donnerstag, dem 11. August, bekannt gab. Der französische Zeichner Jean-Jacques Sempé, der für seine Illustrationen der Abenteuer des „Petit Nicolas“ und seine humoristischen Pressezeichnungen bekannt war, starb am Do…

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  • Der sexieste regionale Akzent in Frankreich…

    Der sexieste regionale Akzent in Frankreich…

    Die Stimme ist ein Verführungskriterium und auch der Akzent zählt. Eine  neue Studie zeigt, welchen Akzent französische Singles bevorzugen. 70% der französischen Singles glauben, dass sie sich allein durch den Klang der Stimme in eine Person verlieben können. Dies ergab eine Studie, die von der Dating-Website meetic anlässlich der Einführung einer neuen Funktion auf ihrer Website durchgeführt wurde: Singles können ihrem Profil nun eine Tonaufnahme hinzufügen. Während der französische Akzent als einer der sexiesten der Welt gilt, enthüllt die Studie dieses Mal, welcher regionale Akzent am meisten verführt. Der Akzent des Südwestens gewinnt die goldene Palme Laut der Studie geben 35% der Singles an, dass der Akzent des Südwestens der sexieste in Frankreich sei. Er liegt damit vor dem des Südostens, der von 34% der Franzosen geliebt wird. Singles aus Toulouse, dem Baskenland und Bordeaux haben also bessere Chancen, jemanden zu verführen. Am Ende der Rangliste findet man den Akzent des Nordens. Nur 10% der Befragten schätzen ihn, aber die meisten bezeichnen ihn eher als „lustig“ denn als sexy, berichtet die Zeitschrift Cosmopolitan.
  • Loire-Atlantique: 50-Jährige Frau ermordet – Lebensgefährte verhaftet

    Loire-Atlantique: 50-Jährige Frau ermordet – Lebensgefährte verhaftet

    Eine Frau wurde in ihrem Haus in Saint-Brévin-les-Pins, in der Nähe von Saint-Nazaire, tot aufgefunden. Ihr Lebensgefährte, ein 30-Jähriger, wurde wegen vorsätzlicher Tötung angeklagt.

    Eine Frau im Alter von etwa 50 Jahren wurde am Samstag in Saint-Brévin-les-Pins, in der Nähe von Saint-Nazaire im Département Loire-Atlantique, tot aufgefunden.

    Auf ihrem Gesicht und ihrem Körper wurden Spuren von schweren Schlägen festgestellt. Ihr Lebensgefährte, ein Mann in den Dreißigern, wurde wegen „vorsätzlicher Tötung“ angeklagt, wie die Staatsanwaltschaft von Nantes mitteilte.

    Nach den jüngsten Zahlen des Innenministeriums wurden im Jahr 2019 mindestens 146 Frauen und im Jahr 2020 mindestens 102 Frauen Opfer von Feminiziden. Das Kollektiv „Feminizide durch Lebensgefährten oder Ex-Freunde“ zählte 2021 mindestens 113 Frauenmorde.

    Insgesamt werden in Frankreich laut Innenministerium jedes Jahr mehr als 200.000 Frauen Opfer von Gewalt.

  • Jean Castex: Endlich Zeit für die Fensterläden seines Hauses in den Pyrenäen

    Jean Castex: Endlich Zeit für die Fensterläden seines Hauses in den Pyrenäen

    Der ehemalige Premierminister Jean Castex hat wohl tatsächlich damit begonnen, die Fensterläden seines Hauses in Prades im Département Pyrénées-Orientales neu zu streichen. „Ich werde in meine Pyrenäen zurückkehren. Ich muss meine Fensterläden und mein Geländer neu streichen, die seit zwei Jahren einen Schlag abbekommen haben“. Dies erklärte Jean Castex, damals noch Premierminister, am 11. Mai in der Zeitung Le Parisien. Er stand damals kurz davor, sein Büro seiner Nachfolgerin Elisabeth Borne zu übergeben. Lesen Sie auch: Jean Castex hat es “eilig, seinen Posten zu verlassen” und wieder Privatmann zu werden Fast drei Monate sind seither vergangen. Hat Jean Castex tatsächlich sein Versprechen gehalten? Es sieht so aus, zumindest scheint er mit den Arbeiten begonnen zu haben. Jean Castex veröffentlichte am Donnerstag ein Foto auf seinem Instagram-Account, auf dem ein Fensterladen oder eine Tür aus Holz, ein Topf mit Farbe oder Lasur und ein Pinsel zu sehen sind. Der Zustand des Holzes z…

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  • Starker Preisanstieg bei Babyprodukten in französischen Apotheken

    Starker Preisanstieg bei Babyprodukten in französischen Apotheken

    Die Preise für Babyprodukte steigen in französischen Apotheken stark an, während sie in Supermärkten stabil bleiben. Das könnte dazu führen, dass die Kunden die großen Einzelhandelsketten bevorzugen werden.

    Die Preise für Baby- und Kinderprodukte sind in Apotheken am Montag, dem 1. August, deutlich gestiegen. „Konkret wird eine Babymilch, die im Durchschnitt 20 Euro gekostet hat, auf zwischen 22 und 24 Euro steigen“, erklärt der Apotheker Patrick Sitbon gegenüber France 3. Die Hersteller kündigen weitere Erhöhungen ab dem Herbst an und weisen darauf hin, dass sich der Krieg in der Ukraine auf die Preise, insbesondere für Rohstoffe und Verpackungen, auswirkt.

    Preiswertere Produkte in den großen Einzelhandelsketten
    Innerhalb von zwei Jahren sind die Preise für Babymilch um 11% bis 33% gestiegen. Auch die Preise für Windeln sind um bis zu 91% in die Höhe gegangen. „Wenn es einen großen Preisanstieg in der Apotheke gibt, die Preise im Supermarkt aber gleich bleiben, könnte man tatsächlich eventuell wechseln“, sagt ein Familienvater. In den großen Supermärkten werden Babyprodukte weiterhin preiswerter verkauft. „Die großen Einzelhandelsunternehmen wollen vor allem die Kundschaft der Familien nicht verlieren (…) sie bemühen sich bei diesen Produkten um niedrige Preise, während bei den anderen Produkten die Inflation deutlich wird“, erklärt Olivier Dauvers, Spezialist für große Einzelhandelsunternehmen, auf dem Sender France 3.

  • Verkehrssicherheit: Hier darf man auf Landstrassen wieder 90 km/h fahren

    Verkehrssicherheit: Hier darf man auf Landstrassen wieder 90 km/h fahren

    Ab Montag, dem 1. August, gilt auf den Landstraßen im Departement Puy-de-Dôme wieder eine Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h. Ein Rückschritt nur vier Jahre nach der Einführung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 km/h.

    Das Departement Puy-de-Dôme macht bei der Geschwindigkeitsbegrenzung auf Landstrassen einen Rückzieher.
    Der Departementsrat stimmte Anfang Juli dafür, ab Montag, dem 1. August, wieder 90 km/h auf den Straßen des Departements zuzulassen. Im Jahr 2018 hatte die Regierung beschlossen, die Geschwindigkeit auf einem Teil des sekundären Straßennetzes auf 80 km/h zu begrenzen. Seit zwei Jahren wurde die Regel jedoch gelockert, sodass die Departements jetzt die Möglichkeit haben, zu 90 km/h zurückzukehren.

    Fast die Hälfte der französischen Departements ist betroffen.
    Ab 1. August gilt in 42 Departements wieder 90 km/h, nachdem die Höchstgeschwindigkeit auf nationaler Ebene auf 80 km/h gesenkt wurde. Damit hat fast die Hälfte der Departements in Frankreich beschlossen, eigene Regeln in Bezug auf die Geschwindigkeitsbegrenzung festzulegen.

    Diese Departements sind vor allem ländlich geprägt und haben eine geringe Bevölkerungsdichte. Betroffen sind jedoch nur etwas mehr als 33.000 Straßenkilometer insgesamt, von den ursprünglich über 400.000 Kilometern, auf denen die Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h eingeführt wurde.

    Unterschiede von einem Departement zum anderen
    Es gibt große Unterschiede zwischen den einzelnen Departements. Im Département Haut-Rhin beispielsweise wurde die Geschwindigkeit nur auf einer Strecke von 22 km wieder hochgesetzt, während im Département Allier 5.284 km wieder auf 90 km/h umgestellt wurden, was 100% des Landstraßennetzes dieses Départements entspricht. In der Charente wurden 500 Straßenkilometer wieder auf 90 km/h gesetzt, was hier nur 10% der Landstraßen ausmacht.

    Das Mobilitätsorientierungsgesetz von 2019 bietet den Departements eine Möglichkeit, von der 80-km/h-Regelung abzuweichen. Der Departementsrat kann dafür einen „begründeten Erlass“ erlassen. Es muss eine Unfallstudie erstellt werden, die von der Kommission für Verkehrssicherheit des Departements (Commission départementale de sécurité routière) geprüft wird. Diese Kommission gibt dann eine beratende Stellungnahme zu jedem der betroffenen Straßenabschnitte ab. Mit anderen Worten: Das Departement kann dieser Stellungnahme folgen oder auch nicht, sie ist rechtlich nicht bindend.

    Und eine von der Departementskommission abgegebene Stellungnahme verhindert nicht, dass es zu Rechtsstreitigkeiten kommen kann. Im Departement Hérault etwa wurde die Rückkehr zu 90 km/h gerichtlich aufgehoben, da das Gericht der Ansicht war, dass das Departement die Gründe für die Erhöhung der Geschwindigkeit nicht ausreichend dargelegt hatte.

    Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit
    Die Auswirkungen der Rückkehr zu 90 km/h auf die Zahl der Verkehrstoten sind laut einem Bericht, der im Jahr 2021 dem Parlament vorgelegt wurde, nicht beobachtbar. Eine entsprechende Bilanz war unmöglich, da im Jahr 2020 aufgrund der Lockdowns in der Gesundheitskrise die Verkehrszahlen stark rückläufig waren.

    Nach Angaben der Sécurité routière hat die Einführung der Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h hingegen in 20 Monaten 349 Leben gerettet und durch niedrige Unfallkosten und geringerem Kraftstoffverbrauch etwa 700 Millionen Euro pro Jahr eingespart. Diese Zahlen werden jedoch von Autofahrerverbänden bestritten.

  • Affenpocken: In Frankreich breitet sich die Krankheit aus

    Affenpocken: In Frankreich breitet sich die Krankheit aus

    Das Affenpockenvirus ist in Frankreich weiterhin auf dem Vormarsch. Laut der neuesten Bilanz von Santé publique France wurden seit Beginn der Epidemie nunmehr 1.955 bestätigte Fälle im Land registriert. Die Gesundheitsbehörden setzen auf die Impfungen. Es handelt sich um eine Epidemie, die sich weiter ausbreitet. Seit Beginn dieser Epidemie in Frankreich wurden bis Freitag, 29. Juli, mindestens 1.955 Fälle von Affenpocken registriert, davon 1.300 allein in der Region Île-de-France. Ein Anstieg um 25% in einer Woche. Allein im Großraum Paris werden jeden Tag 60-70 neue Fälle festgestellt, aber es gibt bisher keine Krankenhauseinweisungen. 11.000 Personen sind bereits geimpft. 96% der Fälle betreffen Männer, die Sex mit Männern haben. Dies ist daher auch die wichtigste Zielgruppe für die Impfung, die in Frankreich angeboten wird. Mehr als 11.000 Personen haben bereits eine Injektion erhalten, 70% davon in der Region Île-de-France. In Paris wurde diese Woche ein großes Impfzentrum eröffne…

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  • Kaufkraft: Immer mehr Franzosen suchen nach zusätzlichen Einkommensmöglichkeiten

    Kaufkraft: Immer mehr Franzosen suchen nach zusätzlichen Einkommensmöglichkeiten

    Während Anfang der Woche der Gesetzentwurf zur Stärkung der Kaufkraft verabschiedet wurde, suchen immer mehr Franzosen nach Möglichkeiten, ihr Einkommen durch Nebenjobs aufzubessern. Die Zahl der Registrierungen auf spezialisierten Websites ist stark angestiegen.

    Der Australian Shepherd ist nicht etwa der Hund von Maria Belayachi. Um ihre Rente aufzubessern, hat sich die Frührentnerin auf einer Internet-Plattform angemeldet, um ihre Dienste anzubieten und auf die Tiere in der Nachbarschaft aufzupassen. Dafür, dass sie sich fünf Tage lang um Rocky, ihren neuen Untermieter, kümmert, erhält Marnia 80 Euro. Und auch die Besitzer sind finanziell auf der Gewinnerseite.

    Diesen Sommer werden etwa zehn Familien während ihres Urlaubs ihren Hund Marnia Belayachi anvertrauen. Das Ergebnis: Sie ist bis Ende August ausgebucht. Ihre reguläre Rente beläuft sich auf 1.850 Euro. Wie Marnia haben sich angesichts der Inflation viele Franzosen auf Websites für gegenseitige Hilfe angemeldet. Unter ihnen ist auch ein Student, der in seiner Freizeit bei seinen Nachbarn gärtnert. Auf den Plattformen stieg die Zahl der Angebote für Dienstleistungen an, im Durchschnitt um 30% im Vergleich zum Vorjahr.

  • Seine-Saint-Denis: Frau durch Messerstiche getötet – Partner in Polizeigewahrsam

    Seine-Saint-Denis: Frau durch Messerstiche getötet – Partner in Polizeigewahrsam

    Die Polizei wurde von den Nachbarn des Paares alarmiert und griff in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 1.30 Uhr ein. Die Beamten entdeckten eine junge Frau mit schweren Stichverletzungen.

    Schon wieder ei n Frauenmord in Frankreich. Eine 31-jährige Frau wurde in ihrem Haus in Noisy-le-Sec (Seine-Saint-Denis) mit einem Messer getötet und ihr 41-jähriger Ehepartner wurde festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft von Bobigny mitteilte. Der Verdächtige wurde wegen vorsätzlichen Mordes in Polizeigewahrsam genommen, wie Staatsanwalt Eric Mathais erklärte.

    Die Tat ereignete sich in der Nacht von Freitag auf Samstag, den 16. Juli. Die Polizei wurde von den Nachbarn des Paares alarmiert und griff gegen 1.30 Uhr ein. Sie brachen die Tür des Hauses auf und entdeckten die junge Frau mit  schweren Stichverletzungen, noch lebend. Trotz des schnellen Einsatzes der Rettungskräfte starb sie jedoch noch vor Ort. Ihr Begleiter wurde kurz darauf in einigen hundert Metern Entfernung festgenommen.

    Laut einer Bilanz des Innenministeriums wurden im Jahr 2019 insgesamt 146 Frauen und im Jahr 2020 insgesamt 102 Frauen Opfer von Feminiziden. Insgesamt werden in Frankreich jedes Jahr mehr als 200.000 Frauen Opfer von Gewalt.

  • Gard: Ein Stier dringt in ein Haus ein und verletzt den 87-jährigen Bewohner schwer

    Gard: Ein Stier dringt in ein Haus ein und verletzt den 87-jährigen Bewohner schwer

    Am Freitag, dem 1. Juli, drang in Moulézan (Gard) ein Stier während eines traditionellen Stiertreibens in ein Wohnhaus ein. Er verletzte den 87-jährigen Bewohner des Hauses, der jetzt im Krankenhaus von Nîmes auf der Intensivstation liegt.

    Wie die Zeitung Midi Libre berichtet, ist ein Stier während des traditionellen Stierlaufs am Freitag, dem 1. Juli, in Moulézan im Departement Gard ausgebrochen. Das Tier kletterte die Treppe eines Hauses im Dorf hinauf und traf dabei die Bewohner und Zuschauer, die sich dort befanden, um das Rennen der Camargue-Stiere in der Strasse zu verfolgen.

    Die Zuschauer kamen wie durch ein Wunder nur leicht verletzt und mit dem Schrecken davon, fast alle erlitten nur kleine Prellungen und Kratzer. Der Stier drang jedoch weiter in das Innere des Gebäudes, in dem sich ein Ehepaar in den Achtzigern aufhielt, vor. Nachdem er das Haus von einer Seite zur anderen durchquert hatte, traf er auf den 87-jährigen Besitzer des Hauses. Dieser wurde von dem wütenden Stier schwer verletzt und liegt derzeit im CHU in Nîmes auf der Intensivstation.