Kategorie: Gesellschaft

  • Er lebt in der Schweiz: Mann galt 18 Jahre lang in Spanien und Deutschland als vermisst

    Er lebt in der Schweiz: Mann galt 18 Jahre lang in Spanien und Deutschland als vermisst

    Nachdem sich seine Spur in Deutschland seit 2004 verloren hatte, wurde ein Mann, der vor diesem Zeitpunkt mit seiner Frau in Spanien gelebt hatte, jetzt in einer ruhigen Stadt in der Schweiz lebend aufgefunden.

    Es sieht so aus, dass er sein früheres Leben hinter sich lassen wollte. Zu Beginn des Jahres wurde ein Mann gefunden und formell identifiziert, der sowohl in Spanien als auch in Deutschland seit nunmehr 18 Jahren als vermisst galt. In der Schweiz, im Kanton Schwyz, wurde seine Spur durch Zufall bei einer Identitätskontrolle wiedergefunden.

    Das war passiert: Bis 2004 lebte der damals 56-Jährige, wie die deutsche Zeitung Südkurier berichtete, mit seiner Frau in Spanien. Dort betrieben sie einen Autohandel. Eines Tages verabschiedet sich der deutschstämmige Mann für eine Geschäftsreise nach München von seiner Frau und kommt nie wieder zurück.

    Seine Frau ist natürlich davon überzeugt, dass ihrem Mann etwas zugestoßen ist, und verständigt die Behörden. Sie vermutet ein Verbrechen. Die Ermittlungen hatten zunächst gezeigt, dass der Vermisste bis nach Konstanz an der Schweizer Grenze gereist war, bevor sich seine Spur verlor. In den kommenden Jahren geht die resignierte Ehefrau davon aus, dass der Mann, mit dem sie ihr Leben geteilt hatte, tot ist und dass seine Leiche vielleicht nie gefunden werden wird.

    Aber: Im Januar 2023 überprüft die Polizei des Kantons Schwyz bei einer Kontrolle die Identität eines deutschen Staatsangehörigen und es wird eine Verbindung zu seinem in Spanien gemeldeten Verschwinden hergestellt. Die spanischen Behörden hatten ihre Informationen jedoch nicht an die deutschen Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet, und erst jetzt, viele Jahre später, nach der Einrichtung einer auf Cold Cases spezialisierten Einheit, konnte die Verbindung zwischen dem in der Schweiz kontrollierten Mann und der spanischen Fahndung eindeutig hergestellt werden.

    Die Schweizer Polizei hat sich daraufhin vergewissert, dass die gesuchte Person tatsächlich noch am Leben war und im Kanton Schwyz wohnte. 18 Jahre nach seinem Verschwinden erfuhr die Frau des Vermissten jetzt, dass ihr Mann noch am Leben ist, sich aber entschieden hatte, völlig aus dem gemeinsamen Leben zu verschwinden.

    Die Behörden haben nicht vor, den heute 74-jährigen Mann strafrechtlich zu verfolgen. Der deutsche Kommissar, der die Ermittlungen übernommen hat, erklärt: „Wenn jemand sein altes Leben hinter sich lässt, geht uns das nichts an, das ist privat, und wir stellen keine Fragen“, und fügte hinzu, dass der Mann der Polizei erlaubt habe, seine Frau darüber zu informieren, dass er nicht tot sei.

  • Gewalt gegen Frauen: Sexismus nimmt in Frankreich nicht ab

    Gewalt gegen Frauen: Sexismus nimmt in Frankreich nicht ab

    Fünf Jahre nach der MeToo-Bewegung geht der Sexismus in Frankreich weiterhin nicht zurück. Dies ist die alarmierende Feststellung des Hohen Rates für die Gleichstellung von Männern und Frauen (Haut Conseil à l’égalité entre les hommes et les femmes).

    In Frankreich geht der Sexismus nicht zurück, ganz im Gegenteil. „37% der Französinnen geben an, dass sie schon einmal einen nicht einvernehmlichen Geschlechtsverkehr erlebt haben. 15% geben an, dass sie Opfer von Schlägen ihres Partners oder Ex-Partners geworden sind, und bei den 50- bis 64-Jährigen sind es sogar 20%“, berichtet die Journalistin Florence Griffond, die am Montag, dem 23. Januar, in der Sendung 12/13 auf dem Sender France 3 zu Gast war. Insgesamt wurden im Jahr 2021 122 Frauen Opfer von Feminiziden in der Ehe, gegenüber 102 im Jahr 2020, was einem Anstieg von 20% entspricht.

    Junge Menschen besonders sexistisch?
    Die Zahlen sind umso alarmierender, als sie auch junge Menschen betreffen. „23% der Männer unter 35 Jahren sind der Ansicht, dass man manchmal gewalttätig sein muss, um respektiert zu werden“, so die Journalistin. Außerdem „halten nur 48% dieser jungen Männer das durch pornografische Inhalte vermittelte Frauenbild für problematisch, während 79% der Männer im Alter von 65 Jahren und älter dies tun“, so Florence Griffond. Auch innerhalb von Familien bleiben die Ungleichheiten sichtbar: 9% der Männer halten es für „normal, dass ein Mann sich nicht um die Hausarbeit kümmert, wenn er mehr verdient als seine Partnerin“. In der Altersgruppe der 25- bis 34-jährigen Männer steigt diese Zahl sogar auf 15%.

  • Justiz: Sammelklage wegen Betrugs gegen Influencer

    Justiz: Sammelklage wegen Betrugs gegen Influencer

    Eine Premiere in Frankreich: Rund 100 Personen klagen gemeinsam gegen Influencer, denen sie vorwerfen, sie dazu verleitet zu haben, riskante zu investieren. 

    Ein Influencer-Paar wird wegen Betrugs angeklagt. Von Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten aus warben Marc und Nadé Blata für alle möglichen Produkte, darunter auch Finanzprodukte. Sie bieten insbesondere an, von echten Händlern ausgeübte Optionen zu kopieren, um so mühelos Gewinne zu erzielen. Melissa, eine Klägerin, glaubte den Versprechungen. „Ich habe es ein erstes Mal mit 500 Euro versucht und alles verloren. Nadé Blata sagte mir, dass es meine Schuld sei, weil ich seine Ratschläge nicht genau befolgt hätte“, erzählt sie dem Sender France 3. Sie versuchte es noch einmal und verlor erneut.

    88 Personen erstatten Anzeige wegen „bandenmäßigen Betrugs“. Dies ist eine Premiere in Frankreich. Im Rahmen ihrer Kollektivklage wollen die Opfer jeden Influencer vor Gericht bringen, der mit dem Geld seiner Abonnenten spielt. „Sie nutzen per Definition den Einfluss, den sie auf ein extrem großes Publikum ausüben (…), um entweder Komplize von Veruntreuung oder direkt Täter von Veruntreuung zu sein“, kommentiert Rechtsanwalt Alexandre Dakos, Anwalt des Klägerkollektivs „Aide aux victimes d’influenceurs“ (Hilfe für die Opfer von Influencern). Das Kollektiv hofft auf die Einleitung einer Untersuchung. Bisher waren Einzelklagen jedesmal erfolglos.

  • Innenminister Gérald Darmanin: Einstellung des Verfahrens wegen Vergewaltigung bestätigt

    Innenminister Gérald Darmanin: Einstellung des Verfahrens wegen Vergewaltigung bestätigt

    Sophie Patterson-Spatz hatte im Frühjahr 2017 eine Anzeige wegen Vergewaltigung gegen Gérald Darmanin eingereicht. Die Tat soll sich 2009 in Paris ereignet haben. Die Ermittlungskammer des Pariser Berufungsgerichts bestätigte am Dienstag, dem 24. Januar, die Einstellung des Verfahrens zugunsten von Gérald Darmanin, der 2017 von Sophie Patterson-Spatz beschuldigt wurde, sie im Jahr 2009 vergewaltigt zu haben. Die Klägerin hatte Berufung gegen die Einstellungsverfügung eingelegt, die ein Pariser Untersuchungsrichter am 8. Juli 2022 im Rahmen einer im Sommer 2020 eingeleiteten Untersuchung wegen Vergewaltigung unterzeichnet hatte. Bei einer nichtöffentlichen Anhörung am 13. Dezember 2022, bei der weder Klägerin noch Beklagter anwesend waren, beantragte die Generalstaatsanwaltschaft die Bestätigung der Einstellung des Verfahrens. In ihren schriftlichen Anträgen schloss die Staatsanwaltschaft die „Hypothese falscher oder böswilliger Anschuldigungen“ von Sophie Patterson-Spatz zwar aus, vert…

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  • Frankreich: Veganer-Käse mit Listerien verseucht

    Frankreich: Veganer-Käse mit Listerien verseucht

    In letzter Zeit wurden schwere Fälle von Listeriose nach dem Verzehr von veganem Käse der Marke „Jay and Joy“ gemeldet. Für alle Produkte der Markte wurde am Freitag, dem 20. Januar, eine Rückrufaktion gestartet. Fünf Personen erkrankten nach dem Verzehr, vier von ihnen waren schwanger und hatten Frühgeburten. Die beanstandete Produktionsstätte in Lacroix-Saint-Ouen (Oise) wurde am Sonntag, dem 22. Januar, behördlich geschlossen. Die Produkte des Herstellers wurden von mehreren Bio-Ketten vertrieben. Nach fünf schweren Fällen von Listeriose berichtet Santé Publique France, dass die Untersuchungen „Unregelmäßigkeiten des Unternehmens“ ergeben hätten, die „das Kontaminationsrisiko“ beträfen. Vegane Produkte, die oft als gesünder gelten, sind nicht frei von solchen Risiken. „Es ist sehr schwierig, jedes Risiko einer Listerienkontamination in der Foodindustrie, egal welcher Art, zu vermeiden“, erinnert Constantin Imbs, Vorsitzender der Fédération végane. Es sind fünf schwere Fälle von List…

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  • Rentenreform: Am Samstag demonstrierten wieder etwa 150.000 Menschen in Paris

    Rentenreform: Am Samstag demonstrierten wieder etwa 150.000 Menschen in Paris

    Auch am Samstag marschierten 150.000 Menschen in Paris und folgten damit dem Aufruf mehrerer Jugendorganisationen. Sie demonstrierten gegen die geplante Rentenreform der Regierung. Fast 150.000 Menschen demonstrierten auch am Samstagnachmittag in Paris gegen die Rentenreform, so die Jugendorganisationen, die die Demonstration initiiert hatten. Laut Colin Champion, dem Vorsitzenden der Gewerkschaft La Voix Lycéenne, war dies ein „riesiger Erfolg“, die „Alternative“, eine Studentengewerkschaft, sprach von einer „sehr massiven Mobilisierung auf den Aufruf der Jugend“. Nach Angaben der Polizeipräfektur wurden am Rand dieser Demonstration sechs Personen festgenommen, hauptsächlich wegen des „Tragens einer verbotenen Waffe“.

    Gesetzentwurf wird am Montag im Ministerrat vorgestellt.Das erklärte Ziel der Parade am Samstag war es, eine Mobilisierung zu erreichen, die mindestens derjenigen des von Jean-Luc Mélenchon organisierten „Mar…

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  • Marie-Rose Tessier ist mit 112 Jahre jetzt der älteste Mensch in Frankreich

    Marie-Rose Tessier ist mit 112 Jahre jetzt der älteste Mensch in Frankreich

    Nach dem Tod von Schwester André, die mit 118 Jahren der älteste Mensch in Frankreich und sogar der ganzen Menschheit war, heißt der wahrscheinlich neue älteste mensch in Frankreich Marie-Rose Tessier. Die Bewohnerin der Vendée ist 112 Jahre alt.

    Mit einem außergewöhnlichen Alter von 118 Jahren ist die älteste Person der Menschheit, die Französin Schwester André, am Dienstagabend verstorben. Sie lebte in einem Altenheim in Toulon, war an den Rollstuhl gefesselt und blind.

    Nach ihrem Tod heißt die neue älteste Bürgerin Frankreichs Marie-Rose Tessier. Als Marie-Rose Bousseau wurde sie am 21. Mai 1910 geboren. Sie ist somit 112 Jahre alt. Die wahrscheinlich neue älteste Bürgerin Frankreichs wohnt in einem Pflegeheim in Sables-d’Olonne in der Vendée.

    Jeden Tag ein „kleines Glas Wein“.
    Was ist ihr Geheimnis für ein langes Leben? „Es gibt kein Wunderrezept, oder ich kenne es nicht“, hatte sie der Zeitung Journal des Sables vor einigen Monaten anvertraut. Sie nimmt „nur manchmal eine kleine Tablette zum Schlafen“. Sie trinkt immer noch jeden Tag ein kleines Glas Wein. Lange Zeit trank sie sonntags „eine kleine Suze“ (Suze ist ein vor allem in Frankreich und der Westschweiz beliebter Enzian-Likör), aber seit einigen Jahren tut sie das nicht mehr.

    Ihr ganzes Leben lang war Marie-Rose Tessier kerngesund. Erst mit 100 Jahren zog sie in ein Altenheim. Sie war Mutter von zwei Töchtern und wurde mit 34 Jahren Witwe, nachdem ihr Mann bei einem Bombenangriff im Jahr 1944 ums Leben gekommen war. Im Alter von 65 Jahren zog sie zu einer ihrer Töchter.

    Marie-Rose Tessier hat den Ersten Weltkrieg erlebt. Sie hat nie vergessen, wie ihre Mutter weinte. „Sie hatte solche Angst, dass mein älterer Bruder eingezogen werden würde. Er entging dem nur um wenige Monate“, erinnerte sie sich in ihrem Gespräch mit dem Journal des Sables.

    Als sie 13 Jahre alt war, übernahm ihre Familie einen Bauernhof. Die junge Marie-Rose hatte deshalb keine Zeit, ihren Schulabschluss zu machen. Sie heiratet im Alter von nur 17 Jahren einen Gendarmen. Mit 21 Jahren folgt sie ihrem Mann nach Paris. Dann kommt der Zweite Weltkrieg, in dem Marie-Roses Mann getötet wird. „Meine Töchter gingen verängstigt zu Bett. Ich fand sie steif wie Stöcke. Ich glaube, sie haben ihr ganzes Leben lang Spuren davon getragen“.

    Nach dem Krieg blieb Marie-Rose Tessier in Paris, wo sie in einer Versicherungsfirma für das Baugewerbe arbeitete. Als eine ihrer Töchter die Hauptstadt verließ und in die Vendée zog, folgte sie ihr.

    „Ein bisschen zu lachen, hilft einem zu leben“.
    Als Marie-Rose Tessier im vergangenen Jahr befragt wurde, gestand sie: „Es ist nicht immer lustig, älter zu werden“. Um sich die Zeit zu vertreiben, pflegt sie ihren Sinn für Humor. „Ein bisschen zu lachen, hilft einem zu leben!“

  • Rentenreform: Auch Polizisten und Feuerwehrleute machen mobil

    Rentenreform: Auch Polizisten und Feuerwehrleute machen mobil

    Die Gewerkschaften haben für Dienstag, den 31. Januar, einen weiteren Tag der Mobilisierung gegen die Rentenreform angekündigt. Zu den mobilisierten Berufsgruppen gehören auch die Polizei und die Feuerwehr. Sind sie bereit, bis zum Äußersten zu gehen? Sie dürfen nicht streiken, aber Polizisten und Feuerwehrleute wollen sich den Demonstrationszügen und Protesten anschließen. Sie sagen Nein zur Rentenreform. „Wir gehen von einer Verlängerung der Beitragsdauer aus, die nicht mit der Belastung unseres Berufs vereinbar ist“, erklärt Mickaël Dequin, Sekretär der Gewerkschaft der Polizei SGP des Departements 92 am Rande des Demonstrationszug vom 19 Januar in Paris gegenüber France Télévisions. Das Innenministerium befürchtet RadikalisierungDie Polizei profitiert zwar von einem Sonderregelungen, aber mit der Rentenreform wird das gesetzliche Renteneintrittsalter von Polizisten von 52 auf 54 Jahre oder sogar noch höher steigen, um in den Genuss einer vollen Rente zu kommen. Das Innenministerium…

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  • Der TV-Sender France 2 über die Geheimnisse des jüngsten Milliardärs Frankreichs

    Der TV-Sender France 2 über die Geheimnisse des jüngsten Milliardärs Frankreichs

    Verbraucher beschuldigen ihn des Betrugs… Wer ist Sadri Fegaier, der französische Unternehmer, der ein Versicherungsimperium aufgebaut hat?

    Er ist ein Autodidakt und der jüngste Milliardär Frankreichs. Und doch kennt ihn kaum jemand. Sadri Fegaier, 43, ist ein mächtiger und diskreter Mann, ein Unternehmer, der aus einem einfachen Telefonladen in einer Einkaufspassage in Romans-sur-Isère im Departement Drôme ein Versicherungsimperium aufgebaut hat.

    Dubiose Abbuchungen von den Konten seiner Kunden?
    Heute ist er jedoch Zielscheibe Tausender wütender Verbraucher, die ihn des Betrugs beschuldigen. Sind seine Handyversicherungen der Vorwand, um ungerechtfertigte Abbuchungen von den Konten seiner Kunden vorzunehmen? Das Team der Sendung „Envoyé spécial“ des Senders France 2 recherchierte über den Selfmademan, der von seinen Angestellten verehrt und von Verbraucherorganisationen angeprangert wird.

  • 19. Januar: 1.12 Millionen Demonstranten, Festnahmen, Macron in Spanien – was von dem Tag zu halten ist

    19. Januar: 1.12 Millionen Demonstranten, Festnahmen, Macron in Spanien – was von dem Tag zu halten ist

    Viele Franzosen sind den Streikaufrufen vom 19. Januar gegen die Rentenreform gefolgt und haben an landesweiten Protesten teilgenommen. Einige Zahlen und Fakten… Mehr als eine Million Demonstranten, Streiks in den Schulen und im Transportwesen: Die französischen Gewerkschaften haben am Donnerstag erfolgreich gegen die Rentenreform und ihre wichtigste Maßnahme, die Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 64 Jahre, mobilisiert.  1,12 Millionen protestierten nach Angaben des Innenministeriums auf den StrassenNach Angaben des Innenministeriums demonstrierten am Donnerstag, den 19. Januar, etwa 1,12 Millionen Franzosen, davon 80.000 in der Hauptstadt, gegen die Rentenreform. „Mehr als zwei Millionen“, so die Zahlen der Gewerkschaft CGT. Das sind mehr Protestierende als am 5. Dezember 2019: Beim Start der Proteste gegen das vorherige Rentenreformprojekt zählte die Polizei 806.000 Demonstranten in ganz Frankreich, die CGT 1,5 Millionen. Die Zahlen der Behörden belegen jedenfalls…

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