Kategorie: Gesellschaft

  • Politik: Das Öko-Kollektiv „Les Soulèvements de la Terre“ wird aufgelöst

    Politik: Das Öko-Kollektiv „Les Soulèvements de la Terre“ wird aufgelöst

    Innenminister Gérald Darmanin legte dem Ministerrat am Mittwoch, dem 21. Juni, das Dekret zur Auflösung des Kollektivs „Les Soulèvements de la Terre“ (Die Aufstände der Erde) vor. Das Kollektiv, das von der Linken und den Grünen unterstützt wird, ist zu einem Symbol der Spaltung geworden.  Das Klima- und Öko-Kollektiv „Aufstände der Erde“ wurde am Mittwochmorgen, dem 21. Juni, im Ministerrat offiziell aufgelöst. Die Regierung wirft ihnen vor, gewalttätige Aktionen durchzuführen. Das Kollektiv „Soulèvements de la Terre“ wurde 2021 in Notre-Dame-des-Landes gegründet. Ein Verbotsverfahren war bereits im März eingeleitet worden, nachdem es in Sainte-Soline (Deux-Sèvres) zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen den Ordnungskräften und den Umweltschützern bei Demonstrationen gegen geplante Wasserrückstaubecken gekommen war. Klage vor dem Staatsrat geplantMitglieder des Kollektivs waren auch bei der verbotenen Demonstration gegen die Eisenbahnlinie zwischen Lyon und Turin dabei, erklärt de…

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  • Armenische Widerstandskämpfer Mélinée und Missak Manouchian werden in das Pantheon aufgenommen

    Armenische Widerstandskämpfer Mélinée und Missak Manouchian werden in das Pantheon aufgenommen

    Achtzig Jahre nach seinem Tod soll Missak Manouchian, ein Überlebender des armenischen Völkermords, in die Ruhmeshalle des französischen Widerstands aufgenommen werden. Auch seiner Frau Melinee, die während des Zweiten Weltkriegs ebenfalls in Paris im Widerstand tätig war, wird diese Ehre zuteil. Nach Simone Veil im Jahr 2018 und Josephine Baker im Jahr 2021 wird das Pantheon zwei neue Helden des 20. Jahrhunderts aufnehmen: die Widerstandskämpfer Missak Manouchian und seine Frau Mélinée. Das Ehepaar, das zuvor den armenischen Völkermord überlebt hatte, zeichnete sich durch seinen bewaffneten Kampf gegen die deutsche Besatzung im Großraum Paris während des Zweiten Weltkriegs aus. Ihre Pantheonisierung wird am 21. Februar 2024 stattfinden, 80 Jahre nach der Hinrichtung des militanten Kommunisten. Missak Manouchian wurde am 1. September 1906 in Adiyaman im Süden der heutigen Türkei als viertes und letztes Kind einer armenischen Bauernfamilie geboren. Als er neun Jahre alt war, wurde er Ze…

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  • Brigitte Macron: Was die First Lady für die Sommerferien geplant hat

    Brigitte Macron: Was die First Lady für die Sommerferien geplant hat

    Brigitte Macron hat ihren Sommerurlaub bereits geplant. Wie jedes Jahr will die First Lady möglichst viel Zeit mit ihrer Familie verbringen. Nach einem arbeitsreichen Jahresbeginn wird Brigitte Macron in den Sommerferien voraussichtlich mi ihrem Mann wieder ins Fort de Brégançon im Departement Var reisen. Wie die Zeitschrift Gala berichtet, plant die First Lady, im August „drei Wochen mit ihren Liebsten“ in der berühmten Sommerresidenz der französischen Staatspräsidenten zu verbringen. Die Ehefrau von Emmanuel Macron wird von ihren drei Kindern Sébastien, Laurence und Tiphaine sowie deren jeweiligen Ehepartnern und Kindern begleitet werden. Eine wichtige Zeit mit der Familie für Brigitte Macron, die während des restlichen Jahres kaum Gelegenheit hat, Mutter und Großmutter zu sein. „Neben ihren Verpflichtungen erschweren die unterschiedlichen Perioden der Schulferien ein Wiedersehen mit all ihren sieben Enkelkindern, die über die Region Pariser und die Region Hauts-de-France verstreut s…

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  • Emmanuel Macron fordert Auflösung der Öko-Protest-Gruppe „Les soulèvements de la Terre“

    Emmanuel Macron fordert Auflösung der Öko-Protest-Gruppe „Les soulèvements de la Terre“

    Am Mittwoch, dem 14. Juni, forderte Emmanuel Macron von Elisabeth Borne die Einleitung der Auflösung des Vereins „Les soulèvements de la Terre“ (Die Aufstände der Erde). Die Auflösung des Vereins „Les soulèvements de la Terre“ soll eingeleitet werden, forderte Emmanuel Macron von Elisabeth Borne am Mittwoch im Ministerrat, berichtet die Zeitung Les Echos. Das Umweltkollektiv ist seit einigen Monaten im Visier der Behörden. Gérald Darmanin hatte am 28. März ein Auflösungsverfahren eingeleitet, nachdem es während der Mobilisierungen gegen die Mega-Wasserbecken in Sainte-Soline zu Zusammenstößen gekommen war. Der Innenminister hatte die Gruppe insbesondere beschuldigt, hinter den besonders gewalttätigen Aktionen bei den verbotenen Demonstrationen zu stecken, und die „extreme Gewalt von Gruppierungen, die manchmal seit sehr vielen Jahren unter Beobachtung der Sicherheitsbehörden stehen“ angeprangert. Das Thema kam am vergangenen Sonntag wieder auf, nachdem Aktivisten in der Nähe von Nantes…

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  • Betrieb von französischen Kernkraftwerken kan bei zu hohen Temperaturen gestört werden

    Betrieb von französischen Kernkraftwerken kan bei zu hohen Temperaturen gestört werden

    Während zwei Drittel des Grundwassers in Frankreich immer noch unter dem Normalwert liegen, kann der Betrieb von Kernkraftwerken auch gestört werden, wenn bestimmte Kriterien für die Temperatur von Wasserläufen überschritten werden. Dies erklärt Karine Herviou, Generaldirektorin am Institut de radioprotection et de sûreté nucléaire (Institut für Strahlenschutz und nukleare Sicherheit) auf Franceinfo.

    Der Betrieb von Atomkraftwerken „kann gestört werden, wenn bestimmte Temperatur- oder Abflusskriterien in diesen Wasserläufen überschritten werden, wie es im letzten Jahr der Fall war“, erklärte Karine Herviou, stellvertretende Generaldirektorin, die für Nukleare Sicherheit beim Institut für Strahlenschutz und Nukleare Sicherheit (IRSN) zuständig ist, am Mittwoch auf dem Sender Franceinfo. Zwei Drittel der Grundwasserspiegel in Frankreich liegen immer noch unter den normalen Werten. Laut dem Bureau de recherches géologiques et minières (BRGM), das für die Überwachung des Grundwassers zuständig ist, entwickelt sich der Zustand des Grundwassers „nur geringfügig und bleibt insgesamt unbefriedigend“.

    Die Kraftwerke entnehmen das Wasser für die Kühlung direkt aus den Flüssen. In Frankreich gibt es 38 Reaktoren, die an Flussufern stehen. Ihr Betrieb kann gestört werden, wenn bestimmte Temperatur- oder Durchflusskriterien in diesen Wasserläufen überschritten werden, wie es schon im letzten Jahr der Fall war. Im Kraftwerk Bugey beispielsweise muss der Betreiber EDF, wenn die Wassertemperatur nach dem Kühldurchlauf im Kraftwerk 26 Grad übersteigt, aufgrund von Umweltauflagen die Leistung der Reaktoren begrenzen oder sie ganz abschalten, um die Umwelt nicht zu sehr zu erwärmen.

    Das würde zu einem Produktionsstopp bei der Stromerzeugung führen. Ein Kraftwerk muss bestimmte Mengen an Wärmeabwässern in die Natur einleiten. Sind die Temperaturen zu hoch oder der Wasserstand zu niedrig kann es nicht mehr betrieben werden.

  • Gesundheit: Franzosen trinken laut einer Studie weniger Alkohol

    Gesundheit: Franzosen trinken laut einer Studie weniger Alkohol

    Eine Studie über den Alkoholkonsum der Franzosen zeigt, dass dieser gesunken ist. Aber jeder Fünfte überschreitet immer noch die empfohlenen Mengen. Eine soeben erst veröffentlichte Umfrage aus dem Jahr 2021 zeigt, dass die Franzosen weniger Alkohol konsumieren, was eine gute Nachricht für die Gesundheit ist. Die soeben veröffentlichte Umfrage aus dem Jahr 2021 ist ermutigend, denn der Konsum von Alkohol verursacht nicht nur etwa 41.000 Todesfälle pro Jahr in Frankreich, sondern auch Unfälle, Gewalt, Leberzirrhose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Verfall des Gehirns und auch Leber-, Dickdarm- und Enddarmkrebs. In den Jahren 2017 und 2021 gab es eine echte Verbesserung beim Alkoholkonsum, was eine Verringerung der Risiken für die Gesundheit mit sich brachte. Das erste Kriterium der Studie: nicht mehr als zwei Gläser pro Tag zu trinken. Es gibt tatsächlich immer weniger Menschen, die diese Grenze überschreiten. Die Zahlen gehen von 19,2 % auf 17,8 % zurück. Das zweite Kriterium ist, nicht m…

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  • Spendenaufruf zur Wiederherstellung des Dorfes Oradour-sur-Glane in der Haute-Vienne

    Spendenaufruf zur Wiederherstellung des Dorfes Oradour-sur-Glane in der Haute-Vienne

    Das Museumsdorf Oradour-sur-Glane im Département Haute-Vienne, das Zeuge des Nazi-Horrors wurde, bei dem 643 Menschen ums Leben kamen, braucht dringend Geld. Mit einem großen Spendenaufruf sollen nun Gelder gesammelt werden.

    Sie sind die letzten Zeugen eines Massenmords: die Ruinen von Oradour-sur-Glane (Haute-Vienne). 643 Menschen wurden hier am 10. Juni 1944 von den Nazis ermordet. Um dies nicht dem vergessen preis zu geben, hat die Stiftung für das Kulturerbe gerade einen nationalen Aufruf zur Finanzierung der notwendigen Arbeiten gestartet. 

    Der Staat ist bislang der einzige Geldgeber.
    Die Restaurierung der Gedenkstätte ist eine gute Nachricht für die Besucher. „Das ist sehr gut, es pflegt das Erbe Frankreichs“, meint eine Touristin auf dem Sender France 2. Ziel ist es jetzt, auf nationaler Ebene Spenden von Mäzenen, Unternehmen und Gebietskörperschaften zu erhalten. Bisher ist der Staat der einzige Geldgeber. „Seit einigen Jahren haben wir festgestellt, dass sich der Verfall beschleunigt“, sagt Philippe Lacroix, Bürgermeister der Gemeinde. Die Subskription für die Spenden wird im September beginnen.

  • Jura: Nach Verteilung antisemitischer Flugblätter Untersuchung wegen Verherrlichung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit

    Jura: Nach Verteilung antisemitischer Flugblätter Untersuchung wegen Verherrlichung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit

    Die Gemeindeverwaltung von Clairvaux-les-Lacs hat mitgeteilt, dass sie eine Klage einreichen werde. Die Justiz hat nach der Verteilung antisemitischer Flugblätter in der Gemeinde Clairvaux-les-Lacs im Departement Jura eine Untersuchung wegen „Verherrlichung von Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Aufstachelung zum Hass aufgrund der Herkunft oder der Religion“ eingeleitet, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag, dem 13. Juni bekannt gab. Die Gemeindeverwaltung von Clairvaux-les-Lacs hatte bereits am Sonntag ihre Absicht mitgeteilt, Anzeige zu erstatten, nachdem in den Briefkästen der 1.400 Einwohner zählenden Gemeinde Flugblätter entdeckt worden waren, die an „den weißen Mann“ gerichtet waren und mit Nazi-Symbolen versehen waren.

    In einer Nachricht auf Facebook hatte die Gemeindeverwaltung mitgeteilt, dass sie den Urheber der Flugblätter nicht kenne. „Wir verurteilen die Ideologie, die deutlich ausgesprochen wird und an …

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  • Sommerurlaub: Die Franzosen werden in den Ferien rund 2.000 Euro ausgeben

    Sommerurlaub: Die Franzosen werden in den Ferien rund 2.000 Euro ausgeben

    Trotz der Inflation planen die Franzosen nicht, den Gürtel in diesem Sommer enger zu schnallen, und werden ihr Verhalten während ihres Urlaubs entsprechend anpassen. Das durchschnittliche Haushaltsbudget wird sich um die 2.000 Euro bewegen, was einem Anstieg von +20% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Trotz der Inflation haben die Franzosen nicht vor, den Gürtel in diesem Sommerurlaub enger zu schnallen, sondern planen sogar ein höheres Budget ein, zu dem sie durch den allgemeinen Preisanstieg gezwungen sind. Dies geht aus einer von CSA Research für Cofidis durchgeführten Studie hervor, die am Dienstagmorgen veröffentlicht wurde. Etwa sechs von zehn Franzosen planen, in den nächsten Wochen zu verreisen. Das ist etwas weniger als im letzten Jahr (-3%). Die betroffenen Haushalte planen im Durchschnitt ein Budget von rund 2.000 Euro für ihren Sommerurlaub ein. Die Ausgaben steigen um 20 % (1.641 Euro im Jahr 2022 gegenüber 1.986 Euro in diesem Jahr). Laut der Studie ist jedoch ein Unterschied zwischen den Generationen festzustellen: 1.689 Euro bei den 18- bis 24-Jährigen. Bei den 50-Jährigen und Älteren sind es 2.204 Euro. Trotz der höheren Ausgaben glaubt eine große Mehrheit der Franzosen (71 %), dass sie sich in diesem Sommer einschränken und auf ihr Geld aufpassen müssen. Der Hauptgrund dafür ist die Inflation (58 %), die auf die täglichen Einkäufe drückt. Ob zu Hause oder am Meer, es ist schwierig, sich dem zu entziehen. Vor diesem Hintergrund werden die Ausgaben priorisiert. So werden Souvenirs (59 %) und Restaurants (52 %) an erster Stelle genannt, wenn es darum geht, zu sparen. 43% der Befragten gaben an, dass sie ihren Urlaub aus ihrem laufenden Budget finanzieren. 37% gaben an, dass sie dafür an ihre Ersparnisse gehen werden.
  • Waldbrände in Kanada: Französische Feuerwehrleute kommen zu Hilfe

    Waldbrände in Kanada: Französische Feuerwehrleute kommen zu Hilfe

    Verheerende Brände haben in Kanada bereits fast fünf Millionen Hektar Land und Wald verwüstet. Rund 100 französische Feuerwehrleute kommen jetzt ihren zunehmend erschöpften kanadischen Kollegen zu Hilfe.

    Letzter Tag der Ausbildung für französische Feuerwehrleute in der Region Quebec. Rund 100 Franzosen sind gekommen, um ihren kanadischen Kollegen zu helfen, die von wochenlangen Kämpfen gegen die verheerenden Brände erschöpft sind. Alle sind kampferprobte Profis, müssen sich aber in das neue Terrain und die nordamerikanische Ausrüstung einarbeiten. „Wir können nicht auf die gleiche Weise arbeiten wie zu Hause, da die Umgebung völlig anders ist“, erklärt Fabrice Mossé, Einsatzleiter der Einsatzgruppe, die nach Quebec entsandt wurde.

    Einsätze per Hubschrauber
    Viele Einsätze werden per Hubschrauber erfolgen, da die brennenden Gebiete so weitläufig sind. Rund 400 Brände wüten derzeit in Kanada, von der Ost- bis zur Westküste des Landes. Am Rande des Pazifiks sind die Feuerbrünste in British Columbia derzeit am unkontrollierbarsten.

    Seit Anfang des Jahres gab es in Kanada bereits mehr als 2.400 Brände.