Kategorie: Gesellschaft

  • Britisch-französische Sängerin und Schauspielerin Jane Birkin starb im Alter von 76 Jahren

    Britisch-französische Sängerin und Schauspielerin Jane Birkin starb im Alter von 76 Jahren

    Die Sängerin hatte in letzter Zeit aus gesundheitlichen Gründen Konzerte und ihre Teilnahme an Festivals abgesagt. Die britisch-französische Sängerin und Schauspielerin Jane Birkin ist im Alter von 76 Jahren in Paris gestorben, wie Franceinfo unter Berufung auf einen engen Familienangehörigen meldet…

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  • Dem in Bachmut getöteten französischen Journalisten Arman Soldin wird posthum die Ehrenlegion verliehen

    Dem in Bachmut getöteten französischen Journalisten Arman Soldin wird posthum die Ehrenlegion verliehen

    Wie jedes Jahr zum 14. Juli erhalten etwa 100 Personen diese prestigeträchtige Auszeichnung. Wie jedes Jahr verleiht Frankreich anlässlich des Nationalfeiertags die Ehrenlegion an zahlreiche Mitglieder der Zivilgesellschaft, aber auch an Künstler oder Politiker. Manchmal auch posthum, wie für den französisch-bosnischen Journalisten Arman Soldin, der am 9. Mai bei der Ausübung seines Berufs in der Ukraine getötet wurde. Er war Videokoordinator bei der Nachrichtenagentur Agence France Presse (AFP) und starb im Alter von 32 Jahren, als er sich an der Frontlinie unweit der belagerten Stadt Bachmut in der Ostukraine befand. „Wir sind bewegt und berührt von dieser Auszeichnung für Arman“, sagte der Nachrichtendirektor der Agentur AFP, Phil Chetwynd. Von seinen Kollegen wurde Arman Soldin als „ernsthafter“ Journalist beschrieben, der selbst in den schwierigsten Gebieten „aus nächster Nähe filmte“. Weitere Orden wurden z. B. an die drei Passanten, die bei der Messerattacke in Annecy (Hochsavoy…

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  • Straßenverkehr: Die Ampel wurde in Frankreich 100 Jahre alt

    Straßenverkehr: Die Ampel wurde in Frankreich 100 Jahre alt

    Vor etwas mehr als einem Jahrhundert, nämlich am 5. Mai 1923, wurde in Paris die erste Verkehrsampel an der Ecke der Boulevards Sébastopol und Saint-Denis aufgestellt. Damals gab es nur eine Farbe, nämlich Rot, begleitet von einem Klingelton, um Autofahrer und Passanten zu warnen.

    Auf der Kreuzung an der Ecke der Boulevards Sébastopol und Saint-Denis in Paris wurde vor 100 Jahren die allererste Ampel in Frankreich installiert. Damals war die Kreuzung die gefährlichste der Hauptstadt. Man nannte sie „Kreuzung der Überfahrenen“. In ihren Anfängen hatte die Ampel nur eine Farbe und wurde von einem Polizisten mit der Hand bedient. Dank ihr verbesserte sich der Verkehr in der französischen Hauptstadt nach und nach. Dies markiert ist auch den Beginn der Straßenverkehrsordnung. „Jeder fand wieder einen sicheren Platz auf der Fahrbahn oder sogar auf den Bürgersteigen, also war es eine Art der Befreiung und keine Einschränkung“, erklärt der Automobilhistoriker Mathieu Flonneau auf dem Sender France 2.

    Auf Korsika gibt es die längste Ampelphase Frankreichs.
    Die Ampeln haben Einzug in unser aller Leben gehalten, manchmal auch mit persönlicher Interpretation. Auf die Frage: „Was machen Sie, wenn es eine gelbe Ampel gibt?“ antwortet ein Motorradfahrer: „Ich gebe Gas…“ Auf Korsika gibt es die längste Ampelphase Frankreichs: 2,30 Minuten dauert es, bevor sie on Rot auf Grün schaltet. Eine zu schmale Fahrbahn erklärt die lange Wartezeit. Die betroffene Stadt wartet schon seit 40 Jahren auf eine Umleitung.

  • Korsika: Der geheimnisvolle Schatz von Lava

    Korsika: Der geheimnisvolle Schatz von Lava

    Vor 40 Jahren entdeckte der junge Korse Felix Biancamaria beim Seeigelfischen in der Nähe von Ajaccio Hunderte von Goldmünzen. Wem aber gehörte dieser Schatz? Darum geht es in einem Prozess, der im nächsten Jahr stattfinden wird.

    Es handelt sich um einen der fabelhaftesten Schätze, die je in Frankreich gefunden wurden. Über 1.400 Goldmünzen und andere Goldgegenstände aus dem Römischen Reich. Wie gelangte dieser Schatz im 3. Jahrhundert n. Chr. in die Bucht von Ajaccio? Hatte ein mit Gold beladenes Schiff Schiffbruch erlitten oder war der Schatz in den korsischen Bergen versteckt worden? Diese Frage steht jetzt im Mittelpunkt einer juristische Auseinandersetzung rund um den mysteriösen Schatz von Lava.

    Die Geschichte beginnt vor 40 Jahren. An einem Morgen im November 1985 erzählt Félix Biancamaria, dass er in einer kleinen Bucht, etwa zehn Kilometer von Ajaccio entfernt, Seeigel fischen ging. Und er machte einen wundersamen Fang. Ganz in der Nähe der Küste, in weniger als zwei Metern Tiefe, findet er eine Goldmünze, dann zehn und schließlich Hunderte von Goldmünzen. Wochenlang verkauft er seinen Schatz diskret in Paris bei Numismatikern. Sie bieten ihm Summen, die weit unter dem Wert der 18 Jahrhunderte alten Münzen liegen, aber für ihn war es bereits ein kleines Vermögen.

    Ein Schatz, der auf fast 10 Millionen Euro geschätzt wird.
    Zurück auf Korsika führt der 25-Jährige das Leben eines Millionärs. Ein Jahr später ist die Party vorbei. Félix Biancamaria wird festgenommen. Die Überreste des Schatzes werden beschlagnahmt und er wird wegen Unterschlagung eines Schiffswracks zu 18 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Dieser Verurteilungsgrund wird von den beiden Anwältinnen, die heute mit dem Fall betraut sind, angefochten. Denn eine Frage bleibt: Woher stammte der Schatz überhaupt?

    In diesem Rechtsstreit steht viel auf dem Spiel. Der Wert des Schatzes von Lava wird heute auf fast 10 Millionen Euro geschätzt. Wenn er sich ursprünglich auf festem Boden befand, hat der Entdecker Anspruch auf 50 % dieses Wertes. Wenn er jedoch durch einen Schiffbruch ins Meer gelangt ist, dann ist das Gesetz formell: Er gehört vollständig dem Staat. Ein großer Teil der von Felix Biancamaria verkauften Münzen wurde nie wiedergefunden. Im Jahr 2020 wurde er erneut angeklagt, weil er Gegenstände aus dem Schatz versteckt hatte und die nie deklariert worden waren. Sein Prozess ist für den kommenden Januar angesetzt.

  • Französische Regierung erwägt Abschaltungen der sozialen Netzwerke im Falle von Unruhen

    Französische Regierung erwägt Abschaltungen der sozialen Netzwerke im Falle von Unruhen

    Die französische Regierung bestätigte am Mittwoch, dass sie im Falle neuer Unruhen die „Aussetzung von Funktionen“ in sozialen Netzwerken in Erwägung ziehe. Sie versicherte jedoch, dass diese Maßnahmen vorübergehend und punktuell bleiben würden. Den Zugang zu sozialen Netzwerken im Falle neuer Unruhen einschränken? Diese Maßnahme, die Emmanuel Macron bereits vor etwa 300 Bürgermeistern von Gemeinden, die während der Unruhen Opfer von Gewalt wurden, erwähnte, sorgt für Polemik. So sehr, dass der Regierungssprecher das Vorhaben am Mittwoch, dem 5. Juli, klarstellte und versicherte, dass man nicht die Absicht habe, einen „generellen Blackout“ der Plattformen vorzunehmen. „Das können Aussetzungen von Funktionen sein“, sagte Regierungssprecher Olivier Véran und verwies auf die Instrumente, die in Situationen wie den durch Nahels Tod am 27. Juni ausgelösten Unruhen zur Verfügung stehen. „Aufrufe zur Organisation von Hass“ „Es gibt zum Beispiel Geolokalisierungsfunktionen, auf einigen Plattfo…

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  • Mobbing: Alain Delons Kinder klagen gegen seine Haushälterin

    Mobbing: Alain Delons Kinder klagen gegen seine Haushälterin

    Die Kinder des Schauspielers vermuten Missbrauch gegenüber ihrem 87-jährigen Vater.

    Die Kinder von Alain Delon haben am Mittwoch Klage gegen die Gesellschaftsdame des Schauspielers wegen Mobbing und Unterschlagung von Korrespondenz eingereicht, wie der Anwalt der Familie bekannt gab.

    „Ich vermute einen Missbrauch einer geschwächten Person und verlasse mich auf die Ermittlungen, um dies festzustellen“, fügte der Anwalt hinzu und erklärte, dass sich der 87-jährige Filmstar der Klage mit einer schriftlichen Erklärung angeschlossen habe. „Seit dem Herzinfarkt von Herrn Alain Delon im Jahr 2019 ist diese Frau, die sich in seinem Haus niedergelassen hat, zunehmend aggressiv, herabsetzend und beleidigend gegenüber ihm und seinen Kindern“, erklärte der Anwalt der Kinder des Schauspielers in seiner Erklärung.

    Sie höre nicht auf, Alain Delon von seinen Verwandten, Freunden und seiner Familie zu isolieren, indem sie sogar Drohungen anwende. Sie kontrollier systematisch seine Telefongespräche und privaten Nachrichten. Sie antworte an seiner Stelle, indem sie sich für ihn ausgibt, und versuche, seine Post abzufangen. Sie hindere seine Kinder daran, ihn regelmäßig zu besuchen, obwohl sie das immer getan haben. Sie sei autoritär, bedrohlich und misshandele sogar den Hund von Herrn Delon auf inakzeptable Weise, so der Anwalt.

    Die Situation ist laut der Familie seit zwei Jahren außer Kontrolle geraten.
    Die Klage wurde am Mittwochnachmittag von Anouchka, Alain-Fabien und Anthony Delon bei der Staatsanwaltschaft in Montargis/Douchy im Département Loiret, wo der Schauspieler sein Anwesen besitzt, eingereicht. Anthony Delon reichte seinerseits eine zweite Klage gegen die Haushälterin seines Vaters ein, insbesondere wegen „vorsätzlicher Gewalt und Freiheitsberaubung gegenüber einer schutzbedürftigen Person, Missbrauch von Schwäche und Mobbing“ und sprach von „Tatsachen, die über eineinhalb Jahre hinweg festgestellt wurden“.

    „Am 31. Januar 2022 habe ich den Entschluss gefasst, mit der Protokollierung von Tatsachen zu beginnen, die sich in unserem Familienkreis abspielten und die speziell die Beziehungen zwischen meinem Vater Alain Delon und seiner haushälterin betrafen“, erklärte der älteste Sohn des Schauspielers in einer Pressemitteilung. Laut Anthony Delon hat die Situation innerhalb von zwei Jahren „solche Ausmaße“ angenommen, dass sein Vater seine Haushälterin selbst schriftlich aufgefordert habe, den Wohnsitz in Douchy zu verlassen.

  • Jade, Gabriel, Leo – die häufigsten Vornamen in Frankreich im Jahr 2022

    Jade, Gabriel, Leo – die häufigsten Vornamen in Frankreich im Jahr 2022

    Das amtliche Statistikinstitut Insee hat am Dienstag seine Rangliste für die beliebtesten Vornamen des Jahres 2022 veröffentlicht.

    Gabriel für Jungen und Jade für Mädchen. Das sind die beiden Vornamen, die die Hitparade der im Jahr 2022 in den französischen Geburtskliniken am häufigsten vergebenen Vornamen anführen. Das französische Statistikamt Insee hat am Dienstag, dem 4. Juli, die Rangliste der beliebtesten Vornamen bekannt gegeben, die jedes Jahr anhand der Informationen aus den Geburtsregsitern der in Frankreich geborenen Kinder erstellt wird.

    Bei den Mädchen sind demnach Jade (3.420 Mal), Louise (3.412 Mal) und Ambre (3.380 Mal) die am häufigsten gewählten Vornamen. Bei den Jungen entschieden sich die Eltern für Gabriel (4 889), Léo (4 078) und Raphaël (3 798). Diese Zahlen sind jedoch zu relativieren. Jeder dieser Vornamen macht nur zwischen 1 und 1,3 % aller männlichen und weiblichen Vornamen aus, die von den Statistikern des Insee analysiert wurden, da der globale Trend zu mehr Diversität bei der Namensfindung geht.

    Ambre steht bei den Mädchen in 26 Departements an erster Stelle. Dieser Vorname ist oberhalb der Loire beliebt, da er sich mehrheitlich in der Normandie und in der Region Hauts-de-France etabliert hat. Alba, der in 19 Departements an erster Stelle steht, ist eher die Wahl von Eltern, die in der südlichen Hälfte des Landes leben. Louise und Jade schließlich sind Vornamen, die über das ganze Land verstreut gewählt werden. Sie stehen in 15 bzw. 14 Departements an erster Stelle.

    In der Ile-de-France variiert der „Sieger“ je nach Departement: Alma und Louise liegen in Paris gleichauf, Emma in den Hauts-de-Seine oder Lina in Seine-Saint-Denis. In Südfrankreich wurde der Vorname Giulia im Departement Bouches-du-Rhône bevorzugt. In den französischen Überseegebieten wurde der Name Inaya am häufigsten an kleine Mädchen vergeben.

    Bei den Jungen wurde Gabriel in 34 Départements bevorzugt. Wie im Jahr 2021 war dieser Vorname in Paris (331 Geburten in einem Jahr) und im westlichen Teil der Ile-de-France (200 Mal in Hauts-de-Seine) sehr beliebt. Auch in mehreren Gebieten im Südosten Frankreichs, in Auvergne-Rhône-Alpes und an der Côte d’Azur ist er die Nummer 1. Léo führt in 16 Departements, von denen die Hälfte im Nordosten und entlang der Ostgrenze des Hexagons konzentriert sind. Jules ist in 13 Departements führend, aber weniger gleichmäßig verteilt.

    In der Bretagne verdrängten die Raphaels die Malos in den Departements Morbihan und Finistère. In Übersee ist jedes Gebiet anders: Gabriel führt in Guadeloupe, Noah in Martinique, Jayden in Guyana, Liam in La Réunion und Rayane in Mayotte.

  • Tod von Nahel: Vergangene Nacht verlief ohne größere Zwischenfälle – Frankreich beruhigt sich

    Tod von Nahel: Vergangene Nacht verlief ohne größere Zwischenfälle – Frankreich beruhigt sich

    Emmanuel Macron kündigte ein „Notstandsgesetz“ an, um die Reparaturen in den Städten zu beschleunigen, die in der vergangenen Woche von den Unruhen besonders betroffen waren. Eine Woche nach dem Tod des 17-jährigen Nahel, der bei einer Verkehrskontrolle in Nanterre (Hauts-de-Seine) von einem Polizisten erschossen wurde, scheint in Frankreich langsam wieder Ruhe einzukehren. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, den 5. Juli, wurden in ganz Frankreich „nur“ 16 Personen festgenommen, davon sieben in Paris und im Großraum Paris. Nach tagelangen Krawallen wurden in der vergangenen nacht keine größeren Zwischenfälle gemeldet, abgesehen von 116 kleineren Feuern auf öffentlichen Straßen. In der Nacht wurden außerdem acht Gebäude angezündet oder beschädigt und 78 Fahrzeuge in Brand gesetzt. In ganz Frankreich wurden innerhalb einer Woche 3.625 Personen in Polizeigewahrsam genommen, darunter 1.124 Minderjährige. Von diesen Personen mussten 990 bereits vor Gericht erscheinen und 380 wurden inha…

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  • Tod von Nahel: Warum werden Bürgermeister von Randalierern besonders ins Visier genommen?

    Tod von Nahel: Warum werden Bürgermeister von Randalierern besonders ins Visier genommen?

    Rathäuser und Bürgermeister waren in den letzten Tagen bevorzugte Ziele der Randalierer in Frankreich. Alles andere als ein Zufall? „150 Rathäuser oder kommunale Gebäude sind seit Dienstag angegriffen worden, ein Novum in der Geschichte des Landes.“ Der Präsident der Vereinigung der Bürgermeister Frankreichs (AMF) David Lisnard schlägt vor dem Hintergrund eines nationalen Flächenbrandes nach dem Tod des jungen Nahel am Dienstag, dem 27. Juni, Alarm. Da in den letzten Tagen eine deutliche Zunahme der Angriffe auf Bürgermeister und politische Vertreter zu verzeichnen war, rief David Lisnard Bürgermeister und Bürger dazu auf, sich am Montag um 12 Uhr vor den Rathäusern im ganzen Land zu versammeln. Seit dem Rücktritt des Bürgermeisters von Saint-Brévin (Loire-Atlantique) Yannick Morez Anfang Mai, auf dessen Haus ein Brandanschlag verübt worden war, herrscht in der politischen Klasse Frankreichs das Gefühl vor, dass eine Grenze überschritten wurde. „Die Bürgermeister stehen an vorderster F…

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  • Landung in der Normandie: Letzter Zeitzeuge Léon Gautier stirbt im Alter von 100 Jahren

    Landung in der Normandie: Letzter Zeitzeuge Léon Gautier stirbt im Alter von 100 Jahren

    Frankreich hat einen seiner letzten Kriegshelden verloren. Léon Gautier, der letzte Veteran des Kommandos Kieffer, das am 6. Juni 1944 in der Normandie landete, starb am Montag, dem 3. Juli, im Alter von 100 Jahren.

    Applaus am 6. Juni für einen Veteran der Landung in der Normandie: Léon Gautier. Er war der letzte Überlebende des Kommandos Kieffer. Gautier war einer der Franzosen, die mit den Alliierten an den Stränden der Normandie anlandeten, um ihr Land von den Nazis zu befreien. Er war das letzte überlebende Mitglied der 177 Soldaten der prestigeträchtigen Einheit Kieffer, die am 6. Juni 1944 landete. „Ich hatte keine Angst. Meine Kameraden übrigens auch nicht. Wir wollten als Sieger nach Hause gehen. Wir wollten nach Hause gehen, aber vorher Frankreich befreien“, bezeugte Gautier im Jahr 2022.

    Von seinem längsten Tag unter dem Feuer der deutschen Verteidigung wurde dieser ehemalige Marinefüsilier nicht müde, den jungen Generationen unermüdlich zu erzählen. Der Veteran zögerte auch nicht, sich für den Frieden einzusetzen. „Krieg bedeutet, Menschen zu töten. Menschen töten, das ist kein Vergnügen. […] Krieg ist nicht schön“, sagte er immer wieder. In Kürze wird ihm an den Stränden der Normandie, die er einst befreit hatte und wo er sich anschließend niedergelassen hatte und nun im Alter von 100 Jahren verstarb, eine nationale Ehrung zuteil werden.