Kategorie: Südwest

  • Covid-19: Nicht geimpfte und suspendierte Pflegekräfte erhalten keine Sozialhilfe

    Covid-19: Nicht geimpfte und suspendierte Pflegekräfte erhalten keine Sozialhilfe

    In 15 französischen Departements erhalten Beschäftigte des Gesundheitswesens, die sich geweigert haben, sich impfen zu lassen, keine Sozialhilfe. Der Grund dafür ist, dass die lokalen Behörden sich weigern, ihnen diese Hilfe zu gewähren. In Agen (Lot-et-Garonne) erhalten zwei Pflegehelferinnen, die sich geweigert haben, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen, kein Einkommen und keine Sozialhilfe mehr. Sie wollen daher das sogenannte RSA beantragen, was ihnen aber verweigert wird. „Wenn es nicht möglich ist, zu arbeiten, wenn es nicht möglich ist, Hilfe zu erhalten, landet man in der Gosse, in Armut und Bedürftigkeit“, erklärt Christiane Gimet gegenüber France 3. Wie im Departement Lot-et-Garonne weigern sich 15 Departements, dem wegen Impfverweigerung suspendierten Personal die RSA zu zahlen. Die RSA (Revenu de solidarité active) ist eine vom Département ausgezahlte Sozialleistung in Frankreich, die ihren Empfängern ein Mindesteinkommen garantieren soll. „Heute basiert die RSA auf dem Ei…

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  • Zwei Männer im Alter von 18 und 20 Jahren am Sonntagabend in Carcassonne erschossen

    Zwei Männer im Alter von 18 und 20 Jahren am Sonntagabend in Carcassonne erschossen

    Zwei Männer im Alter von 18 und 20 Jahren wurden am Sonntagabend in Carcassonne im Stadtteil Grazailles erschossen. Polizeibeamte und Feuerwehrleute wurden Opfer von Wurfgeschossen, die auf sie abgefeuert wurden. Es war 22 Uhr am Sonntagabend im Stadtteil Grazailles in Carcassonne, als zwei Männer im Alter von 18 und 20 Jahren getötet wurden. Nach Angaben der Polizei könnte es sich um eine Abrechnung unter Kriminellen und Drogenhändlern handeln, berichtet Midi-Libre. Die beiden Opfer waren in einem Renault Clio unterwegs, als mehrere Personen auftauchten und das Feuer eröffneten. Eines der Opfer starb auf der Stelle, während das zweite im Krankenhaus an den Folgen seiner Verletzungen starb. Der Fahrer des Fahrzeugs blieb unverletzt. Am Abend kam es in dem Stadtteil zu Ausschreitungen. Polizisten und Feuerwehrleute wurden mit Flaschen und Steinen beworfen und ein Fahrzeug der Kriminalitätsbekämpfungseinheit wurde beschädigt. Müllkontainer wurden in Brand gesetzt. Die Zusammenstöße entwickelten sich zu einer Konfrontation zwischen rivalisierenden Banden, wie L’Indépendant berichtet. Die Ermittlungen wurden der Kriminalpolizei von Perpignan übergeben. Lesen Sie dazu auch: Perpignan: Junger Mann bei einer Schießerei getötet, drei weitere verletzt
  • Lot: Gendarmen machtlos gegenüber einer wilden Rave-Party mit 1.200 Teilnehmern

    Lot: Gendarmen machtlos gegenüber einer wilden Rave-Party mit 1.200 Teilnehmern

    Seit Samstagabend findet auf einem Militärgelände bei Viroulou, zwischen Rocamadour und Alvignac, eine Rave-Party statt. Bis Sonntagabend war es der Polizei nicht gelungen, die 1.200 Teilnehmer zu vertreiben und die Rave-Party zu beenden. Die Zufahrten rund um das Gelände sind blockiert.

    Mehr als 1.200 Partygänger haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag den für die Öffentlichkeit gesperrten Militärplatz Viroulou in den Gemeinden Alvignac und Rocamadour in Besitz genommen. In der Nacht begann eine ungenehmigte eine wilde Rave-Party auf dem Gelände, das eigentlich der Hundeausbildung des Nationalen Zentrums für zynophile Ausbildung der Gendarmerie von Gramat (CNICG) gewidmet ist. Die wilde Party dauerte auch Sonntag den ganzen Tag, weil es den von Anwohnern alarmierten Gendarmen bis zum Abend nicht gelungen war, die Teilnehmer zu vertreiben.

    „Ich bin um 15 Uhr am Sonntag an dem Gelände vorbeigefahren, es lief immer noch Musik, aber vor allem war ich nachmittags mit dem Fahrrad in Meyronne unterwegs, 16 km von der Rave-Party entfernt, und ich konnte die Musik hören, es ist wirklich laut und die Anwohner sind genervt“, wird ein Abgeordneter von Alvignac zitiert. Ihm zufolge wurden in der Nähe des Geländes Zelte aufgestellt. Rund um Viroulou sind mehrere hundert Autos geparkt. Am Sonntag trafen weitere Party-Gänger zu Fuß vom Bahnhof Rocamadour ein. „Es handelt sich um eine sehr große Versammlung, und die Party-Teilnehmer lassen sich nur schwer vertreiben. Die Frage ist, wie sie sich versammeln konnten, ohne dass jemand davon erfuhr“, fragt sich ein Beamter der Strafverfolgungsbehörden des Departements Lot.

    Am Ende des Sonntags beschloss die Polizei, die Zufahrtsstraßen zu sperren. „Auf Antrag der Gendarmerie ist der Fahrzeugverkehr auf der RD 840, Richtung Gramat – Martel, zwischen den Kreuzungen Réveillon und Montvalent verboten. Aufgrund einer Veranstaltung in der Nähe des ehemaligen Luftwaffenstützpunktes Viroulou und um die Sicherheit der Nutzer zu gewährleisten, hat die Präfektur eine Umleitung eingerichtet, die auch am Montag, 1. November, ganztägig bestehen bleibt“, meldet die Präfektur des Departements Lot.

  • Aufhebung des SNCF-Streiks: Der TGV Atlantique verkehrt am Allerheiligenwochenende normal

    Aufhebung des SNCF-Streiks: Der TGV Atlantique verkehrt am Allerheiligenwochenende normal

    Die Gewerkschaften haben ihren Streikaufruf für das Feiertagswochenende am 30. und 31. Oktober (Allerheiligen) aufgehoben.

    Eine gute Nachricht für alle, die mit dem Zug über Allerheiligen verreisen wollten. Die Gewerkschaften der SNCF heben den Streikaufruf der Lokführer für das verlängerte Wochenende vom 30. und 31. Oktober sowie den 1. November auf.

    Der Streik der Zugführer, der am vergangenen Wochenende begann, sollte eigentlich mehrere Wochenenden andauern. Die Gewerkschaften CGT-cheminots, SUD rail und CFDT cheminots hatten einen unbefristeten Streik für jede Woche von Freitagmittag bis Montagmittag angekündigt, um die Geschäftsleitung der SNCF zu Gesprächen über Arbeitsbedingungen und Löhne an den Tisch zu bringen.

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    Das erste Streikwochenende am 23. und 24. Oktober hatte zur Folge, dass am Samstag 20% der Züge und am Sonntag einer von drei Zügen des Inoui TGV und des Ouigo von und nach Okzitanien, Neu-Aquitanien, Centre-Val-de-Loire, Pays-de-la-Loire und der Bretagne ausfielen.

  • Millau: 89 Kilo Cannabis in Getränkeautomaten gefunden

    Millau: 89 Kilo Cannabis in Getränkeautomaten gefunden

    Am Freitag, dem 22. Oktober, beschlagnahmten Zollbeamte in Millau 89 Kilo Cannabis, das in zwei gebrauchten Getränkeautomaten versteckt war. Der Fall wurde zur weiteren Untersuchung an die Kriminalpolizei übergeben.

    Am Freitag, den 22. Oktober, beschlagnahmten Zollbeamte in Millau 89 Kilo Cannabiskraut… in zwei gebrauchten Getränkeautomaten. Die Beamten aus dem Aveyron waren auf der Autobahn A75 im Einsatz, als sie einen Kleinlastwagen kontrollierten. Die Automaten sollten von Spanien nach Deutschland transportiert werden, berichtet der Sender France Bleu.

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    Der Verkaufswert der Drogen wird auf 900.000 Euro geschätzt. An Bord des LKWs wurden auch 750 Gramm Kokain und etwa 100 Gramm Cannabisharz gefunden. Auf Twitter bestätigte die Generaldirektion des Zolls, dass der Fall zur weiteren Untersuchung an die Kriminalpolizei übergeben wurde.

  • Frankreich: Die asiatische Baumwanze befällt die Region und Europa

    Frankreich: Die asiatische Baumwanze befällt die Region und Europa

    Die Teufelswanze ist zurück in Frankreich. Die aus Asien stammende Art zieht in der Regel mit Beginn des Herbstes in die Häuser ein. Sie ist für den Menschen harmlos, stellt aber eine Gefahr für den Obstanbau dar.

    Aus Asien kommend, dringen die marmorierten Baumwanzen in Frankreich und insbesondere in Okzitanien auf dem Vormarsch. Sie überwintern in unseren Häusern und im Sommer stürzen sie sich auf die Obstplantagen, breiten sich schnell aus und fressen alles, was ihnen in die Quere kommt. Zum Schaden von vielen Obst- oder Gemüsepflanzen. Mit der Ankunft des Herbstes kehrt das Ungeziefer zum überwintern dann wieder in die Häuser zurück.

    Wissenschaftler vermuten, dass der aus Asien stammende Schädling über Fahrzeuge, Boote, Flugzeuge nach Frankreich gelangt ist, da er Europa „im Erwachsenen- oder Eistadium“ erreichen kann.

    Für den Menschen ist die Wanze absolut ungefährlich. Es ist einfach unangenehm, und wenn die Schädlinge sich belästigt fühlen, setzen sie Säfte frei, die recht übelriechend sind. Das wahre Problem betrifft die Obstplantagen, da die Wanzen viele Obst- und Gemüsesorten befallen.

  • Gard: Geschäftsmann wird in Vauvert durch Kopfschuss getötet

    Gard: Geschäftsmann wird in Vauvert durch Kopfschuss getötet

    Am Dienstag, dem 26. Oktober, wurde in Vauvert im Departement Gard ein Mann tot aufgefunden. Nach Angaben der Polizei wurde ihm offenbar in den Kopf geschossen.

    Am Dienstagmorgen, 26. Oktober, wurde ein 35-jähriger Mann tot neben seinem Fahrzeug aufgefunden, wie Midi Libre berichtet. Der Vater des Opfers, der auf einem Grundstück zwischen Vauvert und Saint-Gilles im Departement Gard lebte, machte die grausige Entdeckung. Die forensische Pathologie und Kriminaltechniker der Gendarmerie begaben sich zum Tatort.

    Wie die Polizei mitteilte, wurde dem Mann heute Morgen um acht Uhr in den Kopf geschossen. Bei dem Opfer handelt es sich um einen Geschäftsinhaber, der auf dem Weg in seine Firma war. Er scheint vom Mörder erwartet worden zu sein. Der Mann, ein Familienvater, war der Justiz nicht bekannt.

    Die Ermittlungsabteilung der Gendarmerie von Nîmes ist mit den Ermittlungen beauftragt.

  • Feuerwehr in Ariège rettet 4-jähriges Kind aus einem Schornstein

    Feuerwehr in Ariège rettet 4-jähriges Kind aus einem Schornstein

    Eine ungewöhnliche Rettungsaktion fand am frühen Abend in einem Ort namens Foulon in Sainte-Croix-Volvestre im Departement Ariège statt.

    Die Feuerwehr kam am Sonntag gegen 18.40 Uhr einem vierjährigen Kind zu Hilfe, das in einem Schornstein festsaß. Das Kind war nicht auf einem Dach unterwegs. Stattdessen stürzte das kleine Mädchen beim Spielen in einer alten Scheune in einen Schornstein, der aus dem untergeschoss kommend nur durch einen Karton verdeckt war.

    12 Feuerwehrleute aus aus zwei Orten waren im Einsatz, um das verängstigte Kind aus seiner gefährlichen Lage su befreien.

    Den Eltern des Kindes konnten vor und während der Rettungsaktion mit ihr kommunizieren. Kurz vor 20 Uhr gelang es den Rettungskräften endlich, das Kind aus dem Schornstein zu befreien. Das vierjährige Mädchen kam mit dem Schrecken davon und soll nicht verletzt worden sein.

    Lesen Sie auch: Emmanuel Macron ehrt auf Twitter Feuerwehrleute, die ein 14 Monate altes Baby und seinen…

  • Pau: eine Frau und ein Mann tot in einem Wohnhaus aufgefunden

    Pau: eine Frau und ein Mann tot in einem Wohnhaus aufgefunden

    „Die ersten Ermittlungen deuten darauf hin, dass einer den anderen getötet hat, bevor er sich das Leben nahm“, erklärt Staatsanwältin Cécile Gensac.

    Nachdem in der Nacht von Freitag auf Samstag, 22. auf 23. Oktober, zwei Personen, eine Frau und ein Mann, in einer Wohnung in Pau tot aufgefunden wurden, hat die Staatsanwaltschaft eine Morduntersuchung eingeleitet. „Die ersten Ermittlungen deuten darauf hin, dass einer der beiden den anderen getötet hat, bevor er sich das Leben nahm“, erklärt Staatsanwältin Cécile Gensac.

    Die Leiche der 34-jährigen Frau, die wahrscheinlich mit einem Messer getötet wurde, wurde in ihrer Wohnung gefunden, während die Leiche des 42-jährigen Mannes außerhalb des Hauses auf dem Boden unter einem Fenster gefunden wurde. Die Polizei wurde in der Nacht von Nachbarn alarmiert.

    Die beiden Personen, die den Behörden bisher nicht bekannt waren, „kannten sich, lebten aber nicht zusammen“, fügt die Staatsanwältin hinzu. Die Ermittlungen wurden an die Kriminalpolizei übergeben.

  • SNCF: Streik erschwert Abreise in die Herbstferien

    SNCF: Streik erschwert Abreise in die Herbstferien

    Mit Beginn der Herbstferien am Freitag, dem 22. Oktober, begann auch ein Streik bei der SNCF. Marie Justet, eine Journalistin von France Télévisions, ist am Bahnhof Montparnasse in Paris, um die Situation zu verfolgen.

    Zu Beginn der Herbstferien am Freitag, dem 22. Oktober, sind schon viele Reisende unterwegs. Der von der SNCF angekündigte Streik könnte jedoch die Abreise einiger Reisender verzögern. „Einige Störungen sind zu erwarten, aber es gibt eine gute Neuigkeit: Es werden mehr Züge auf den Gleisen sein als erwartet“, berichtet die France Télévisions-Journalistin Marie Justet vom Bahnhof Montparnasse in Paris. Fast acht von zehn TGV-Zügen werden am Samstag und zwei von drei am Sonntag auf der Atlantikachse verkehren.

    Rückerstattung im Falle einer Stornierung möglich
    Für Fahrgäste, deren Zug annulliert wurde, gibt es zwei Lösungen: Verschiebung der Reise oder vollständige Erstattung des Fahrpreises. „In allen Fällen wird es völlig kostenlos sein“, bestätigt die Journalistin von France Télévisions. Der von den verschiedenen SNCF-Gewerkschaften angekündigte Streik ist „unbefristet“ und könnte bis Januar 2022 dauern, und zwar jedes Wochenende.

    Lesen Sie auch: Streik bei der SNCF: Jeder dritte TGV Atlantik fällt an diesem Wochenende aus