Kategorie: Südwest

  • Rechtsextremismus: Mein Kampf, Schießanleitung – die Telegram-Nachrichten des in Montauban verhafteten Mannes

    Rechtsextremismus: Mein Kampf, Schießanleitung – die Telegram-Nachrichten des in Montauban verhafteten Mannes

    Zwei Männer wurden am Dienstag, 16. November, in Polizeigewahrsam genommen. Gegen sie wird von der Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft ermittelt. Es wird ihnen vorgeworfen, über die verschlüsselte Messenger-App Telegram zu gewalttätigen Aktionen aufgerufen zu haben.

    Zwei ultrarechte Aktivisten, denen vorgeworfen wird, über die Messenger-App Telegram zu gewalttätigen Aktionen aufgerufen zu haben, wurden am Dienstag, 16. November, von der DGSI (Generaldirektion für innere Sicherheit) festgenommen. Sie sind derzeit Gegenstand von Ermittlungen der Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft und werden außerdem beschuldigt, über Telegram rassistische und antisemitische Äußerungen getätigt zu haben. Im Rahmen dieser Ermittlungen wurden sie am Mittwoch in Polizeigewahrsam genommen, der bis zu 96 Stunden dauern kann.

    Nach Informationen von Franceinfo, dessen Journalisten die Telegram-Nachrichten von Dominique D., dem 46-jährigen Aktivisten, der im Rathaus von Montauban im Departement Tarn-et-Garonne beschäftigt ist, einsehen konnten, verherrlichte er „Gewalt und survivalistische Thesen“. Bei der Durchsuchung seines Hauses wurden Waffen gefunden.

    Lesen Sie auch: Rechtsextremismus: 2 Männer im Südwesten von der Antiterror-Staatsanwaltschaft verhaftet

    Ein „Handbuch für Scharfschützen“, eine Zusammenfassung von „Mein Kampf“, ein „Handbuch für Aktivisten, geschrieben von und für Männer der Tat“, Bücher über „Überleben im Chaos“, „Kampf in städtischen Gebieten“ oder „Ein Bürgersoldat werden“ gehörten zu den Dokumenten, die in seinem Telegram-Account an mehrere Dutzend „Abonnenten“ weitergegeben wurden. Antisemitische und rassistische Äußerungen begleiteten diese Documente.

    Der Mann sei ein „weißer Supremacist“, der der „akzelerationistischen Tendenz“ angehöre, berichtete eine mit dem Fall vertraute Quelle gegenüber Franceinfo. Das Gleiche wird auch über den anderen Mann gesagt, der sich ebenfalls in Polizeigewahrsam befindet. In der Telegram-Gruppe, die dieser leitete, soll zu lesen sein: „Beschleunigen wir den Zusammenbruch“. Er soll auch dazu aufgerufen haben, Politiker zum Schweigen zu bringen, indem man sie „erschießt“.

    Lesen sie auch: Verschwörungstheoretiker Rémy Daillet wegen Putschplänen und geplanten Anschlägen in Haft

  • Gelbwesten: Was bleibt von der Bewegung drei Jahre später?

    Gelbwesten: Was bleibt von der Bewegung drei Jahre später?

    Vor drei Jahren hatte der Anstieg der Kraftstoffpreise eine Wut ausgelöst, die niemand hatte kommen sehen. Die Gelbwesten besetzten monatelang die Kreisverkehre. Heute mobilisieren sich nur noch wenige von ihnen. Was bleibt von dieser Revolte im Jahr 2021 übrig? Drei Jahre nach Beginn der Gelbwestenbewegung sind nur noch einige Unentwegte auf den Kreisverkehren übrig geblieben. Was ist aus der Bewegung, die Hunderttausende Menschen zusammengebracht hatte, geworden? Millau (Aveyron) ist einer der symbolträchtigen Orte der am 17. November 2018 begonnenen Protestbewegung der Gelbwesten. Auf einem der Kreisverkehre der Stadt sind sie mittlerweile nur noch eine Handvoll Menschen. Wenn man ihnen zuhört, hat sich nichts geändert. „Schon drei Jahre und immer noch derselbe Kampf, wir wissen nicht, ob wir am Ende etwas durchgesetzt haben werden oder nicht“, gesteht eine Demonstrantin gegebnüber dem Sender France 3. Auch in Montpellier (Hérault) versammeln sich dienstags und samstags immer noch …

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  • Rechtsextremismus: 2 Männer im Südwesten von der Antiterror-Staatsanwaltschaft verhaftet

    Rechtsextremismus: 2 Männer im Südwesten von der Antiterror-Staatsanwaltschaft verhaftet

    Den beiden Verdächtigen, die als „White Supremacists“ gelten, wird vorgeworfen, über die verschlüsselte Messaging-Anwendung Telegram zu gewalttätigen Aktionen aufgerufen zu haben.

    Zwei rechtsextreme Aktivisten wurden am Dienstag, 16. November, von der Generaldirektion für innere Sicherheit (DGSI) festgenommen. Gegen sie wird von der Antiterror-Staatsanwaltschaft ermittelt, meldet Franceinfo unter Berufung auf eine Justizquelle. Einer der Verhafteten ist ein 46-jähriger Angestellter der Stadtverwaltung von Montauban (Tarn-et-Garonne). Der zweite Verdächtige wurde in der Gironde verhaftet.

    Den beiden Männern wird vorgeworfen, in der verschlüsselten Messaging-Anwendung Telegram zu Gewalttaten aufgerufen und rassistische und antisemitische Äußerungen gemacht zu haben. Einer dem Fall nahestehenden Quelle zufolge gelten die beiden Männer als „White Supremacists“ und gehören der „tendance accélérationniste“ an, d. h. sie sind davon überzeugt, dass ein „Rassenkrieg“ ausbrechen wird und dass dieser provoziert werden muss. Auf Telegram gehörten sie zu einer Gruppe, die rassistische Videos und Poster verbreitete.

    Zahlreiche Waffen und Munition gefunden
    Nach Angaben der Quelle tauschten die beiden Aktivisten Informationen über Waffenkäufe aus. Bei der Durchsuchung der Wohnung eines der beiden Männer wurden zahlreiche Waffen und Munition gefunden, darunter auch Jagdwaffen. Der Polizeigewahrsam soll es den Ermittlern ermöglichen, zu erfahren, warum die Waffen erworben wurden. Gegen die beiden Aktivisten wird wegen Bildung einer „Vereinigung terroristischer Straftäter“ und „Aufruf zu einem terroristischen Akt durch ein Online-Kommunikationsmittel“ ermittelt, so eine Justizquelle gegenüber Franceinfo.

    Anscheinend gibt es derzeit keine Verbindung zu dem Verschwörungstherotiker Rémy Daillet, einer Figur der extremen Rechten, die im Fall der Entführung der kleinen Mia im letzten Frühjahr und im letzten Monat wegen geplanter Anschläge inhaftiert wurde.

    Lesen Sie auch: Staatsstreich und Anschläge: Rémy Daillet wollte den Präsidenten stürzen

  • Emmanuel Macron kündigt zusätzliche 1.9 Milliarden Euro für die Wasserstoffindustrie an

    Emmanuel Macron kündigt zusätzliche 1.9 Milliarden Euro für die Wasserstoffindustrie an

    Diese Milliarden kommen zu dem bereits bestehenden Sieben-Milliarden-Euro-Plan zum Ausbau dieser Industrie hinzu. „Mit France 2030 werden wir zusätzliche Kredite in Höhe von 1,9 Milliarden Euro zur Verfügung stellen, um die Entwicklung eines Wasserstoffproduktionssektors in Frankreich zu fördern“, kündigte Emmanuel Macron am Dienstag, dem 16. November, bei einem Besuch des Standorts Genevia in Béziers in der Region Hérault an.

    Dieses von der französischen Atomenergiekommission (CEA) und der Schlumberger-Gruppe, einem weltweit führenden Technologielieferanten für die Energiewirtschaft, gegründete Unternehmen wird kohlenstoffneutralen Wasserstoff mit Hilfe eines von der CEA entwickelten Elektrolysemodells herstellen. Diese Tätigkeit wird letztendlich 500 Arbeitsplätze an einem Industriestandort schaffen, der bisher für die Verarbeitung von Erdölprodukten genutzt wurde. Die von Präsident Emmanuel Macron angekündigten zusätzlichen 1…

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  • Covid: Wieder Maskenpflicht im Freien in 12 Gemeinden des Departements Ariège

    Covid: Wieder Maskenpflicht im Freien in 12 Gemeinden des Departements Ariège

    Die Inzidenzrate in der Ariège ist gerade auf 155,5 Fälle pro 100.000 Einwohner gestiegen und liegt damit über dem nationalen Durchschnitt von 103. Das Tragen von Masken im Freien ist nun in 12 Gemeinden des Departements wieder Pflicht. Die Gesundheitssituation verschlechtert sich rapide in der Region Ariège, wo die Inzidenzrate (Zahl der bestätigten Ansteckungen pro 100.000 Einwohner) über dem nationalen Durchschnitt liegt (155,5 in der Region Ariège gegenüber 103,7 in Frankreich und 93,9 in Okzitanien). Die Anspannung in den Krankenhäusern bleibt moderat, nimmt aber ebenfalls zu. Die Präfektur hat nun beschlossen, die Maskenpflicht im Freien in zwölf Gemeinden des Departements für Erwachsene und Kinder ab 11 Jahren und bis zum 15. Dezember wieder einzuführen. Die Maskenpflicht gilt nun wieder in den Gemeinden Foix, Pamiers, Varilhes, Verniolle, Saint-Paul-de-Jarrat, Mongailhard, Saint-Jean-du-Falga, Saverdun, Mazères, Mirepoix, Lavelanet, Saint-Girons.

    https://twitter.com/Prefet09…

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  • Fall Jubillar: „Ich bin ein unschuldig“, beteuert Ehemann Cedric in 2. Antrag auf Freilassung

    Fall Jubillar: „Ich bin ein unschuldig“, beteuert Ehemann Cedric in 2. Antrag auf Freilassung

    Cédric Jubillar, der wegen des Mordes an seiner Frau, deren Leiche jedoch nie gefunden wurde, inhaftiert und angeklagt ist, will am Dienstag, 16. November, vor dem Berufungsgericht in Toulouse seine Unschuld beteuern und seine Freilassung aus der Untersuchungshaft erreichen.

    Auf der einen Seite ein Mann, der seine Unschuld beteuert. Zum anderen eine Justiz, die mit einem Verbrechen ohne Leiche konfrontiert ist. Am Dienstag, dem 16. November, wird Cédric Jubillar, 34 Jahre alt, seit 5 Monaten inhaftiert und des Mordes an seiner Frau Delphine Jubillar, einer Krankenschwester aus Tarn, die am Montag, den 15. November 34 Jahre alt geworden wäre, angeklagt, zum ersten Mal vor der Untersuchungskammer des Berufungsgerichts in Toulouse seine Freilassung beantragen. „Er wird wiederholen, dass er unschuldig ist und nichts mit dem Verbrechen zu tun hat, dessen er beschuldigt wird, und dass er seine Kinder vermisst“, sagen seine Anwälte Franck, Martin und Alary, die seit Beginn des Verfahrens „eine leere Akte und eine missbräuchliche Inhaftierung“ anprangern.

    Dies ist der zweite Antrag auf Freilassung, der derzeit geprüft wird. Der dritte sogar, wenn man den Einspruch der Verteidigung nach der Festnahme von Cédric Jubillar am 18. Juni letzten Jahres berücksichtigt.

    Seit fünf Monaten steht die Justiz vor einem Rätsel: Delphine Jubillar verschwand in der Nacht vom 15. auf den 16. Dezember 2020 aus dem Haus ihrer Familie in Cagnac-les-Mines in der Nähe von Albi. Verdächtiger Nummer 1, ihr Ehemann Cédric, ein Maler und Stuckateur, streitet jede Beteiligung ab, was auch die Möglichkeit eines freiwilligen Untertauchens der jungen Frau nahelegt. Das Paar, das sich in Scheidung befand, war seit vielen Monaten zerstritten. Cédric Jubillar hatte die Existenz eines Liebhabers entdeckt, mit dem Delphine ihr Leben neu gestalten wollte. Dieser in Montauban lebende Mann wurde von den Ermittlern der Sektion Toulouse und ihren Kollegen in Albi, die auch zahlreiche andere Spuren untersuchten und abschlossen, schnell als Täter ausgeschlossen. „Das ist nicht genug“, sagen jedoch die Verteidiger von Cedric Jubillar.

    216 Personen befragt
    Das Telefon der Mutter wurde ebenfalls nicht gefunden, aber sie glauben, dass es Aufschluss über die Anrufe oder Nachrichten der jungen Krankenschwester vom 15. Dezember hätte geben können. „Alle Anfragen und Ersuchen an die Vereinigten Staaten (Google und Microsoft) haben nichts gebracht. Wir wissen nichts über die Aktivität ihres Telefons, weil diese Kommunikationen oder Nachrichten über eine Mailbox gingen, die mit ihrer gmail-Adresse verbunden ist“, sagt die Anwältin des Ehemanns, Emmanuelle Franck. Lediglich die um 22.20 Uhr und um 22.58 Uhr an ihren Liebhaber gesendeten Nachrichten konnten auf dem Telefon des Empfängers gefunden werden.

    Hatte Delphine Jubillar am Abend des 15. Dezember Kontakt zu anderen Personen, die mit ihrem Verschwinden in Verbindung stehen könnten? Nicht weniger als 216 Personen, deren Telefone sich am Abend des 15. Dezember in der Gegend von Cagnac-les-Mines befanden, wurden von den Ermittlern befragt.

    Von Anfang an wurde Ehemann Cédric Jubillar aufgrund seiner als „inkohärent und widersprüchlich“ beurteilten Erklärungen als möglicher Täter angesehen. In den sechs Monaten nach dem Verschwinden der Krankenschwester entdeckten die Ermittler „Lügen“ des Ehemanns sowie wiederholte Morddrohungen gegenüber seiner Frau, die letzte davon am 12. Dezember 2020.

    Lesen Sie zum Fall Jubillar auch unsere vorherigen Artikel…

  • Mysteriöse UFOs am Himmel von Okzitanien: Es war ein Scherz des Komikers Rémi Gaillard

    Mysteriöse UFOs am Himmel von Okzitanien: Es war ein Scherz des Komikers Rémi Gaillard

    Mysteriöse nicht identifizierte Flugobjekte sind in dieser Woche mehrere Nächte hintereinander über den Himmel der westlichen Südfranzösischen Küste geflogen. Der Ursprung der rätselhaften UFOs ist jetzt geklärt. Lesen Sie dazu auch:

    Okzitanien: UFO am Himmel Südwestfrankreichs beobachtet UFO-Sicht…

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  • UFO-Sichtung in Okzitanien: das Geheimnis ist noch immer nicht gelüftet

    UFO-Sichtung in Okzitanien: das Geheimnis ist noch immer nicht gelüftet

    Am Dienstag, dem 9. November, wurde ein nicht identifiziertes Flugobjekt am Himmel über Okzitanien gesichtet. Die Herkunft des Objekts ist noch immer nicht geklärt. In den sozialen Netzwerken häufen sich die Theorien.

     

    Was ist das für ein mysteriöses Objekt, das am Dienstagabend am Himmel über Okzitanien gesehen wurde? Zeugen haben am Mittwochabend und sogar am Donnerstagabend erneut von einem UFO berichtet, die Art des Objekts jedoch bleibt nach wie vor ein Rätsel.

    Lesen Sie auch: Okzitanien: UFO am Himmel Südwestfrankreichs beobachtet

    Alles begann mit einem Video, das Météo Gard-Hérault am Dienstagabend auf dem Twitter-Account veröffentlichte. In einer Video-Montage sieht man das leuchtende Phänomen, das von Zeugen in Montpellier, Palavas-les-Flots, Narbonne, Perpignan und sogar in Andorra beobachtet wurde.

    In den sozialen Netzwerken laufen die Drähte heiss. War es die Kapsel, die Thomas Pesquet zur Erde zurück brachte? Ein Meteorit? Ein Satellit? Militärische Tests? Der Schlitten des Weihnachtsmanns? Das „extraterrestrische“ Phänomen ist für Viele gelinde gesagt faszinierend. Vor allem, weil es mehrere Nächte hintereinander beobachtet wurde. Nach Angaben mehrerer Zeugen war das Flugobjekt hell leuchtend und machte keine Geräusche, wenn es sich bewegte.

    Pascal Fechner, der Herausgeber von Maybe Planet, stellt eine andere Hypothese auf: „Wir können bereits die Hypothese eines Satelliten, eines Sterns oder einer fehlerhaften Videoaufnahme ausschließen“, erklärt er gegenüber Midi-Libre. „Im Moment zeichnet sich ein Konsens über die Möglichkeit einer mit einem LED-System ausgestatteten Drohne ab“. Die Hypothese einer Drohne muss natürlich noch überprüft werden. Aber auch dies wirft viele Fragen auf. Wie konnte sie über ein so großes Gebiet hinweg gesehen werden? Und, es ist kaum zu glauben, dass eine private Drohne mit einer so großen Autonomie fliegen kann.

    Es bleibt also spannend…

  • Tarn-et-Garonne: Wieder ein Jagdunfall – mutmaßlicher Schütze in Polizeigewahrsam

    Tarn-et-Garonne: Wieder ein Jagdunfall – mutmaßlicher Schütze in Polizeigewahrsam

    Ein Jagdteilnehmer wurde schwer verletzt, nachdem er bei einer Waldschnepfenjagd von Bleisplittern in Gesicht und Händen getroffen wurde.

    Ein Jäger in den Dreißigern wurde in Gewahrsam genommen, nachdem er am Donnerstag, dem 11. November, gegen 11.30 Uhr in Montauban in der Region Tarn-et-Garonne einen 47-jährigen Jäger verletzt hatte, wie France Bleu Occitanie unter Berufung auf Staatsanwaltschaft und Feuerwehr meldete. Der 47-jährigen Mann wurde schwer verletzt.

    In neun von zehn Fällen ist das Opfer ein Jäger.
    Seit dem Jahr 2000 haben sich in Frankreich 3.325 Jagdunfälle ereignet, bei denen 421 Menschen ums Leben kamen, so das französische Amt für Biodiversität und der nationale Jagdverband. Das Amt weist darauf hin, dass die Zahl der Unfälle seit 2000 um 40% und die Zahl der Todesfälle um fast 70% zurückgegangen sind.

    In neun von zehn Fällen ist das Opfer auch ein Jäger: der Schütze selbst oder ein anderer Jäger. In drei von zehn Fällen handelt es sich um einen „selbstverschuldeten Unfall“: falsche Handhabung des Gewehrs oder ein Sturz mit geladener Waffe. Die meisten Unfälle ereignen sich bei der Jagd auf Großwild wie zum Beispiel Wildschweine.

    Diese Zahlen werden von gegener der Jagd als unzureichend kritisiert, weil sie keine Schüsse berücksichtigen, die Haustiere töten oder verletzen, und auch Kugeln, die in einem Haus oder Auto landen, nicht zählen.

    Lesen Sie dazu auch:

  • Landes: Die Präfektur genehmigt die Tötung von Kormoranen – einer geschützten Art

    Landes: Die Präfektur genehmigt die Tötung von Kormoranen – einer geschützten Art

    Bis zum 28. Februar 2022 können bis zu 467 Kormorane geschossen werden, aber nur in bestimmten Gebieten.

    In einer am 1. November veröffentlichten Verfügung hat die Präfektur der Landes die Tötung von 467 Kormoranen bis zum 28. Februar 2022 genehmigt, berichtet France Bleu Gascogne am Donnerstag, dem 11. November. Der Kormoran ist zwar eine geschützte Art, aber auch eine Plage. Er ist zum Schreckgespenst der Fischer geworden, weil große Kormorane, die sich von Fischen ernähren, ganze Populationen in Flüssen, Seen und Fischfarmen dezimieren können.

    Regulierung der Kormoranbestände
    Insgesamt dürfen 467 Kormorane mit Schusswaffen getötet werden, aber nur in bestimmten Gebieten. Obwohl sich dieser Vogel früher hauptsächlich an der Atlantikküste aufhielt, zieht er jetzt zunehmend ins Landesinnere. Zumal es in der Region Landes zahlreiche Gewässer gibt, in denen Kormorane aus anderen französischen Regionen gerne überwintern und sich von Maifisch, Neunauge und Hecht ernähren.

    Es gibt auch andere Möglichkeiten der Kormoranbekämpfung, wie z. B. das Aufstellen von Netzen in Flüssen oder Teichen, aber das wäre nach Ansicht der Präfektur zu teuer, die darauf hinweist, dass es nicht darum geht, die Kormorane auszurotten, sondern lediglich darum, ihre Zahl zu regulieren. Im Jahr 2018 wurden in den Landes mehr als 2.000 Kormorane gezählt.

    Die Nahrung der Kormorane besteht fast ausschließlich aus kleinen bis mittelgroßen See- und Süßwasserfischen, die lebend erbeutet werden.