Kategorie: Südwest

  • Gironde: Nach den Bränden bleibt das Departement in höchster Alarmbereitschaft

    Gironde: Nach den Bränden bleibt das Departement in höchster Alarmbereitschaft

    Nach den heftigen Bränden, die in den Wäldern des Departements gewütet haben, erhöht die Gironde ihre Wachsamkeit. Im Departement gilt die Brandwarnstufe Rot und der Zugang zu bestimmten Gebieten wurde eingeschränkt.

    In der Gironde ist an Spaziergänge im Wald derzeit nicht zu denken. Für das gesamte Departement gilt die Alarmstufe Rot für Brände. Der Zugang zu den Wäldern ist zwischen 14 Uhr und 22 Uhr verboten. Förster informieren Spaziergänger und Wanderer, die sich meist verständnisvoll zeigen. Zuwiderhandelnde werden verwarnt. Auch Arbeiten zur Nutzung des Waldes sind untersagt.

    Die Brandgefahr ist maximal.
    Die Gemeinde Lège-Cap-Ferret (Gironde) hat noch drastischere Maßnahmen ergriffen. Der Zugang zu ihrem Bergmassiv ist Tag und Nacht gesperrt. Patrouillen durchkämmen das Gebiet und achten auf jede gefährliche Situation. Im Departement sind nicht weniger als 159 Städte von der entsprechenden Präfekturverordnung betroffen. Die Trockenheit und die erneute Hitzewelle beunruhigen die verantwortlichen der Feuerwehr. In der Gironde gelten alle Waldbetretungsverbote bis auf Weiteres.

  • Gironde: Die Tiere des Zoos von Arcachon sind wieder zu Hause

    Gironde: Die Tiere des Zoos von Arcachon sind wieder zu Hause

    Die Tiere des Zoos von Arcachon (Gironde), die evakuiert wurden, als das Departement von zwei grossen Bränden heimgesucht wurde, kehren allmählich in ihr Zuhause zurück.

    Aufgrund der Brände in der Gironde mussten die Tiere des Zoos im Becken von Arcachon vor zehn Tagen Zuflucht in anderen Zoos finden, als sie zu ihrem Schutz evakuiert wurden. Seit Dienstag, dem 2. August, kehren sie nun wieder in „ihren“ Zoo zurück. Der Tierpark von Arcachon (Gironde) hat die Bilder von der Ankunft der ersten zurückkehrenden Tiere über die sozialen Netzwerke verbreitet.

    500 Tiere blieben vor Ort
    14 Tiere haben die Evakuierung leider nicht überlebt. Die Tierpfleger sind daher froh über jedes Tier, das sie wiederzusehen. Raubkatzen, Primaten und Vögel erobern nach und nach das Gelände zurück. Sie treffen auf die 500 Tiere, die vor Ort geblieben waren. „Es ist eine große Freude, sie zurückkommen zu sehen und sie vor allem in gutem Zustand zu sehen“, freut sich eine Tierpflegerin auf France 2. Bei den Rückführungen ging alles gut, es sind keine Opfer zu beklagen. Bei ihrer Ankunft werden die Tiere medizinisch untersucht, damit die lange Reise keine gesundheitlichen Folgen nach sich zieht.

  • Waldbrand: Wiederaufnahme des TGV- und TER-Verkehrs südlich von Bordeaux

    Waldbrand: Wiederaufnahme des TGV- und TER-Verkehrs südlich von Bordeaux

    Zur Bekämpfung dieses Brandes mussten zwei Canadair-Löschflugzeuge, ein Dash-Flugzeug und 170 Feuerwehrleute eingesetzt werden.

    Der Verkehr der TGV- und TER-Züge südlich von Bordeaux (Gironde) konnte am Mittwoch, den 3. August, wieder aufgenommen werden, wie SNCF und die Präfektur mitteilten. Der Verkehr der Züge auf den Strecken Bordeaux-Hendaye und Bordeaux-Dax-Tarbes war am Dienstag gegen 15:30 Uhr unterbrochen worden, nachdem in der Gemeinde Laluque, etwa 20 km nördlich von Dax, ein Feuer am Rande der Gleise ausgebrochen war.

    Lesen Sie auch: Erneuter Ausbruch eines Feuers im Departement Landes

    Laut SNCF hat sich der Verkehr seit dem frühen Morgen „allmählich wieder erholt“ und sollte „bis zum Ende des Vormittags“ wieder normal laufen.

    In den Landes herrscht Warnstufe Rot für Waldbrände
    Das Feuer, das 32 Hektar Kiefernwald zerstörte, konnte in den frühen Morgenstunden unter Kontrolle gebracht werden.

    Das Departement Landes wurde am Mittwoch auf die Warnstufe Rot (Stufe 4 von 5) für Waldbrandgefahr gesetzt, ebenso wie das benachbarte Lot-et-Garonne und die Gironde.

  • Erneuter Ausbruch eines Feuers im Departement Landes

    Erneuter Ausbruch eines Feuers im Departement Landes

    Am Dienstag, den 2. August, brach in Laluque im Departement Landes ein weiteres Feuer aus. Eine weitere Herausforderung für die Feuerwehrleute des Departements, dass durch mehrere Brandausbrüche innerhalb weniger Tage heimgesucht wurde.

    In Laluque, 60 km nördlich von Dax (Landes), brannten am Dienstag, dem 2. August, mehr als 30 Hektar Land. Eine grosse Rauchfahne stieg aus einem Kiefernwald auf. Mehr als hundert Feuerwehrleute wurden von zwei Canadair- und einem Dash-Löschflugzeug unterstützt, deren Einsatz allerdings nach Einbruch der Nacht unterbrochen wurde. Das Feuer war gegen 15 Uhr neben einer Bahnstrecke ausgebrochen. Am Dienstagabend wurde der Zugverkehr zwischen Bordeaux (Gironde) und Bayonne (Pyrénées-Atlantiques) deshalb unterbrochen. Fast 2.000 Passagiere sollen im Bahnhof von Dax (Landes) gestrandet sein.

    In den Landes gilt die höchste Brandwarnstufe
    Zwei Häuser wurden evakuiert und weitere Evakuierungen waren am Dienstagabend noch im Gange. Der Brand ereignet sich zu einer Zeit, in der die Feuerwehrleute des Departements noch immer bei einem Brand in der Region Mano (Landes) im Einsatz waren. Aufgrund dieses neuen Brandausbruchs versetzte die Präfektur das Departement für Mittwoch, den 3. August, in die Vigilance rouge incendie (höchste Brandwarnstufe).

  • Hitzewarnung: 27 Departements auf Warnstufe Orange – 6 in Okzitanien

    Hitzewarnung: 27 Departements auf Warnstufe Orange – 6 in Okzitanien

    Die Hitzewelle soll sich am Mittwoch auf weitere Departements hauptsächlich im Osten Frankreichs ausdehnen. Insgesamt wurden jetzt 27 Departements auf Warnstufe Orange gesetzt.

    Météo France hat am Dienstag, 2. August, für 27 französische Departements die Alarmstufe Orange für Hitzewellen ausgerufen. Sechs davon befinden sich im Südwesten.

    Betroffen sind Departements vom Niederrhein über die Vaucluse bis hin zur Haute-Garonne. Der Großteil von ihnen konzentriert sich auf den Osten und Südosten des Landes. Die neue Hitzewelle wird laut Météo-France voraussichtlich kürzer sein als die Hitzewelle im Juli. Die Spitzentemperaturen sollen am Mittwoch erreicht werden und „werden auch am Donnerstag noch vorhanden sein, wobei sich die Hitze nach Osten verschiebt“, so Météo-France in einem Bulletin von 16 Uhr. Die Höchsttemperaturen „werden oft über oder bei 35°C liegen, mit Spitzenwerten von 39 oder 40°C im Südwesten“.

    Darüber hinaus wurden 41 Departements auf Hitzewarnung Gelb gesetzt. „Ein Nachlassen der Temperaturen zeichnet sich ab Freitag vom Nordwesten her ab“, so Météo-France.

  • Pyrénées-Orientales: Riesenqualle in der Nähe von Perpignan aus dem Meer gefischt

    Pyrénées-Orientales: Riesenqualle in der Nähe von Perpignan aus dem Meer gefischt

    In Argelès-sur-Mer wurde eine ungewöhnlich große Qualle aus dem Wasser gezogen. Nach neuesten Beobachtungen soll es an den Stränden der Pyrénées-Orientales in den letzten Tagen einen deutlichen Anstieg der Quallen-Häufigkeit gegeben haben.

    Ist der Sommer 2022 der Sommer der Qualle? Die gallertartigen Tiere werden seit Beginn der Ferien immer häufiger an der westlichen französischen Mittelmeerküste gesichtet. In Argelès-sur-Mer, in der Nähe von Perpignan, überraschte ein Exemplar die Badegäste durch seine enorme Grösse. Laut einem Tweet von InfOccitanie, handelt es sich bei dem Exemplar um eine Rhizostoma octopus, auch „Blumenkohlqualle“ genannt, eine Art, die in letzter Zeit immer häufiger im Mittelmeerraum vorkommt.

    Die „Blumenkohlquallen“ sind eine grosse Quallen-Art, die offenbar von dem derzeitigen Temperaturanstieg im Mittelmeer profitieren und daher in diesem Sommer deutlich häufiger auftreten.

    Die von der Website Meduseo zusammengestellten Daten zeigen, dass die Zahl der Quallensichtungen in der letzten Woche um das Drei- bis Vierfache gestiegen ist, insbesondere an der Mittelmeerküste und im Departement Pyrénées-Orientales.

  • Neue Hitzewelle: Die Temperaturen sollen erst ab Freitag wieder fallen

    Neue Hitzewelle: Die Temperaturen sollen erst ab Freitag wieder fallen

    Eine neue Hitzewelle sucht Frankreich in dieser Woche heim. In Okzitanien wird das Thermometer auf über 35 Grad klettern und erst ab Freitag wieder sinken.

    Diese Woche wird es im Südwesten wieder sehr heiß werden. Hier die Vorhersagen für die kommenden Tage.

    Am Dienstag, dem 2. August, wird sich die Hitzeperiode weiter intensivieren. Am Nachmittag dieses Tages sollen die Temperaturen 32°C in Tarbes , 35°C in Albi und 36°C in Carcassonne erreichen.

    Mittwoch, 3. August
    Am Mittwoch scheint die Sonne und Höchstwerte von 39 oder 40°C werden im Südwesten Frankreichs erreicht. In der Nacht sinken die Temperaturen nicht unter 20 bis 25 Grad.

    Donnerstag, 4. August
    Einige Wolken werden am Donnerstag vor allem in Lot, Gers und den Hautes-Pyrénées die Sonne verdecken, aber das wird nicht ausreichen, um die Temperaturen zu senken. Am Nachmittag werden 35°C in Toulouse, 36°C in Alès und 37°C in Carcassonne erreicht.

    Freitag, 5. August
    Am Freitag beginnen die Temperaturen langsam wieder zu sinken, da der Himmel über dem größten Teil Süd- und Westfrankreichs bewölkt sein wird. Die Höchsttemperaturen in Saint-Gaudens sollen bei 28°C und in Rodez, Perpignan und Toulouse bei 32°C liegen.

    Samstag, 6. August
    Am Samstag sinken die Temperaturen bei bewölktem Himmel weiter. Allerdings sollen immer noch 33°C in Toulouse, 34°C in Albi und Montauban und 36°C in Nîmes erreicht werden.

    Sonntag, 7. August
    Am Sonntag werden vom Westen her zahlreiche gewittrige Schauer erwartet, vor allem in den Departements Haute-Garonne, Ariège, Aveyron und Tarn. Die Höchsttemperaturen liegen dann im Südwesten zwischen 28 und 34 Grad.

  • Landes: Erneut müssen Bewohner wegen der Flammen evakuiert werden

    Landes: Erneut müssen Bewohner wegen der Flammen evakuiert werden

    Am Montag, dem 1. August, werden die Bewohner der Gemeinde Mano im Departement Landes erneut wegen eines bedrohlichen Brandes evakuiert. 

    Der Ort Mano wird am Montag, dem 1. August, schon wieder von Flammen bedroht. Es ist der zweite Brand in weniger als einem Monat in diesem Gebiet. Am Sonntag, dem 31. Juli, war eine Rauchfahne vom Wald aus zu sehen. Einige Menschen waren da schon beunruhigt. „Sobald wir die Feuer sahen, bin ich nach Hause gegangen und habe meiner Frau gesagt, sie solle eine Tasche packen“, erklärte Lionel Duchamps, ein Einwohner von Mano gegenüber France 2.

    Das Feuer ist immer noch nicht unter Kontrolle 
    Die Bewohner dieser Gemeinde waren bereits wegen der Bränden in Landiras, das nur 30 km entfernt liegt, evakuiert worden. Die Anwohner helfen den Feuerwehrleuten wo sie können, empfinden aber angesichts der immer wiederkehrenden Brände eine wachsende Müdigkeit. „Kaum packen wir die Sachen aus, müssen wir sie auch schon wieder einpacken. Es ist ein ständiger Stress, wir verbringen unsere Zeit damit“, erklärt eine Frau. „Das Wichtigste ist, dass wir es geschafft haben, alle Betroffenen zu evakuieren …“, fügt eine andere hinzu. Das Feuer ist eingedämmt, aber noch nicht vollständig unter Kontrolle und über 300 Hektar Kiefernwald sind mittlerweile abgebrannt.

  • Im Departement Landes sind seit Sonntag mehr als 300 Hektar verbrannt

    Im Departement Landes sind seit Sonntag mehr als 300 Hektar verbrannt

    Im Departement Landes brach nach den Bränden in Landiras und La Teste-de-Buch am Sonntag, dem 31. Juli, ein neues Feuer in Mano aus. Nach stundenlangem Löscheinsatz breitet sich das Feuer nicht mehr weiter aus. Es hat bereits mehr als 300 Hektar Kiefernwald vernichtet.

    Am späten Sonntagnachmittag, dem 31. Juli, brach in Mano (Landes) ein Feuer aus. „Während ich hier spreche, sind die Feuerwehrleute immer noch im Einsatz. (…) Bisher sollen mehr als 300 Hektar Kiefernwald in Rauch aufgegangen sein, aber das Feuer schreitet nicht weiter voran. Die Zugänge zum Dorf sind weiterhin blockiert, und das Gebiet sollte gemieden werden“, berichtet der Journalist Romain Michelot am Montag für den Sender France 2 live aus Mano.

    „Die Ursache des Feuers bleibt unbekannt“
    „Es wurden umfangreiche Mittel eingesetzt: 240 Feuerwehrleute, 150 aus dem Departement Landes sowie 90 weitere Feuerwehrleute aus anderen Departements zur Verstärkung. Es gab auch Löschflüge, die stattgefunden haben. Dank dieser umfangreichen Maßnahmen konnte das Feuer eingedämmt und das Dorf mit seinen 140 Einwohnern geschützt werden. Etwa zehn Häuser wurden evakuiert und die Bewohner konnten bei Verwandten Unterschlupf finden. Die Ursache des Feuers ist derzeit noch unbekannt“, so Romain Michelot abschließend.

  • Hitzewelle: 5 Departements von Météo France auf Hitzewarnung Orange gesetzt

    Hitzewelle: 5 Departements von Météo France auf Hitzewarnung Orange gesetzt

    In den Pyrénées-Orientales, im Gard, in der Drôme, im Vaucluse und in der Ardèche herrscht seit Sonntag, dem 31. Juli, aufgrund der neuen Hitzewelle die Warnstufe Orange.

    „Für den Wochenbeginn wird eine neue Hitzewelle erwartet, die sich allmählich von Süden her ausbreitet. Zunächst werden die höchsten Temperaturen zwischen dem Roussillon, dem Rhonetal und der westlichen Provence beobachtet werden“, berichtet Météo France auf seiner Website. Aufgrund der Hitzewelle am Sonntag, dem 31. Juli, verhängte Météo France für fünf Departements in Südfrankreich die Warnstufe Orange Hitzewelle, eine Warnung, die auch am Montag noch gilt.

    Von 34 bis 37 Grad
    Die Departements Pyrénées-Orientales, Gard, Drôme, Vaucluse und Ardèche sind von dieser Warnstufe betroffen.

    Laut dem offiziellen Wetter- und Klimadienst in Frankreich wird „die Intensität und Dauer“ dieser neuen Hitzewelle allerdings „geringer sein als die der vorherigen Episode“. Am Sonntagnachmittag wurden vom Roussillon bis zur Provence bereits hohe Temperaturen mit Werten von 34 bis 37 Grad gemessen.