Kategorie: Südwest

  • Lot: Feuerwehr rettet Kuh aus einem Schwimmbad

    Lot: Feuerwehr rettet Kuh aus einem Schwimmbad

    Eine Kuh, die ihre Weide verlassen hatte und in dem Ort Rudelle spazierte, machte einen unfreiwilligen Sprung in den Swimmingpool eines Anwohners. Der verblüffte Besitzer rief die Feuerwehr, um die Kuh aus seinem Schwimmbad zu retten.

    Die Feuerwehr des Departements Lot wurde am Mittwoch kurz nach 8 Uhr zu einem ungewöhnlichen Einsatz in der Gemeinde Rudelle gerufen.

    Ein Hausbesitzer hatte sie alarmiert, weil eine Kuh in seinem Swimmingpool Abkühlung gesucht hatte.

    Die Feuerwehrleute liessen als erste Maßnahme das Wasser aus dem Pool ab und bereiteten einen Hebekonstruktion vor, um die Kuh aus ihrer misslichen Lage zu befreien.

    Das 600 kg schwere Tier wurde angeschirrt, um aus dem Pool gehoben zu werden zu werden.

    Die Mitglieder eines herbeigerufenen Spezialteams schirrten das 600 kg schwere Tier an, um es sicher aus dem Becken zu heben und wieder auf den festen Boden des normalen Lebens zu stellen.

    Am späten Vormittag konnte das Tier sicher an seinen Besitzer zurückgegeben werden.

    Die Kuh wurde am Mittwochmorgen aus dem Swimmingpool befreit. Foto Die Feuerwehr des Lot
  • Haute-Garonne: Dreijähriger wird vom Traktor seines Vaters überrollt und stirbt

    Haute-Garonne: Dreijähriger wird vom Traktor seines Vaters überrollt und stirbt

    Das Kind, das seinen Vater auf dem Traktor begleitete, fiel herunter und wurde überrollt. Es wurde eine Untersuchung wegen fahrlässiger Tötung gegen den Vater eingeleitet.

    Ein dreijähriges Kind wurde am Mittwochmorgen, dem 24. August, auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Villemur-sur-Tarn, nördlich von Toulouse (Haute-Garonne), von einem Traktor, den sein Vater fuhr, überrollt, berichtet France Bleu Occitanie.

    Der Landwirt war mit seinem kleinen Sohn in einem alten Traktor ohne Kabine und Geländer dabei, ein Feld zu mähen. Aus unbekannten Gründen geriet das Kind aus dem Gleichgewicht und stürzte zu Boden. Sein Vater war nicht in der Lage, auszuweichen, erklärt die stellvertretende Staatsanwältin von Toulouse. Es wurde eine Untersuchung wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet.

    France Bleu Occitanie erinnert daran, dass es in der gleichen Region bereits Anfang der Woche zu einem tödlichen Traktorunfall gekommen ist. Am Montag starb ein 58-jähriger Landwirt unter seinem Traktor, der in Montbarla (Tarn-et-Garonne) in einen See gekippt war. Vor zwei Jahren starb ein vierjähriges Mädchen, das in Bazian (Gers) von einem Traktor fiel.

  • Starker Temperaturabfall, Windböen – was ist eine „Galerne“, die heute Nacht im Südwesten erwartet wird?

    Starker Temperaturabfall, Windböen – was ist eine „Galerne“, die heute Nacht im Südwesten erwartet wird?

    Nach einer kleineren Hitzewelle wird am Mittwochabend im Südwesten ein drastischer Temperatursturz erwartet. Das Wetterphänomen wird „Galerne“ genannt.

    Die für Mittwoch, den 24. August, angekündigten Temperaturen sind noch einmal sehr hoch. In der großen Mehrheit der Regionen Frankreichs wird das Quecksilber die 30°C-Marke überschreiten. Im Südwesten könnte das Thermometer stellenweise sogar bis auf 34°C steigen, in Montauban (Tarn-et-Garonne) sogar auf 36°C.

    Und dann der Umschwung am Abend, ein brutaler und plötzlicher Szenenwechsel. Meteorologen sagen einen sogenannten „Galerne-Schlag“ voraus. An der baskischen Küste wird dieses Wetterphänomen von den Einheimischen „brouillarta“ oder auch „enbata“ genannt. 

    Es handelt sich dabei um einen starken Temperaturabfall von 15°C bis 20°C, der in nur wenigen Minuten auftritt. „Am Ursprung der Galerne steht eine kleine Kaltfront, die aus der Biskaya kommt“, erklärt die Website Meteocontact. Dieser plötzliche Temperaturrückgang wird regelmäßig von einem besonders starken Wind begleitet, der bis zu 100 km/h erreichen kann.

    Eine Galerne kann von Regen und Gewittern begleitet werden. Météo France sagt Gewitter im Baskenland voraus, die sich in der Nacht allmählich in Richtung Toulouse durchsetzen werden.

    Im Juli letzten Jahres trat das gleiche Phänomen an der Atlantikküste auf. Der Galerne-Schlag ist ein wiederkehrendes Phänomen an der Atlantikküste, wird Claire Chanal, Prognostikerin bei Météo France, von der Zeitung La Dépêche du Midi zitiert. Der Galerne-Schlag tritt meist zwischen Mai und Oktober auf.

  • Brandvorsorge: Ziegen können die Auswirkungen von Waldbränden begrenzen

    Brandvorsorge: Ziegen können die Auswirkungen von Waldbränden begrenzen

    Nach den heftigen Bränden, die in Frankreich hektarweise Wald in Rauch aufgehen ließen, fragen sich viele Gemeinden, welche Präventionsmaßnahmen sie ergreifen können. Im Departement Aude werden nun Ziegen dafür eingesetzt, Gras und Brombeerranken zu fressen, damit sich ein potenzielles Feuer nicht ausbreiten kann.

    Die Idee mag erstaunlich oder gar folkloristisch klingen, aber es handelt sich um eine althergebrachte Technik. Der Landwirt Jean Liandier und seine Ziegenherde bekämpfen auf ihre Weise potentielle Brände in Roquefort-des-Corbières (Aude), indem sie den Wald und die Garrigue „säubern“. „Ziegen fressen alles“, betont Jean Liandier, der stolz auf die Arbeit seiner Herde ist, auf dem Sender France 2. Man muss sagen, dass der Kontrast zwischen den Fotos vor und nach dem Durchgang der Wiederkäuer frappierend ist. „Wenn es ein Feuer gibt, kann es sich nicht über den Boden ausbreiten“, sagt der Züchter.

    Zwischen Skepsis und Begeisterung
    Im Dorf wird die Initiative von einigen Bewohnern begrüßt, von anderen als fast bedeutungslos eingestuft. „40 Ziegen werden nicht die ganze Garrigue von Gestrüpp befreien“, kommentiert ein Dorfbewohner die großflächige Wirkung dieser Methode ziemlich skeptisch. „Es ist eines der natürlichsten Präventionsmittel, die wir heute nutzen können“, freut sich seinerseits der Bürgermeister Luc Castan, der das Projekt initiiert hat.

    Das Office National des Forêts, das zuvor skeptisch war, unterstützt heute die Initiative, auch wenn die Organisation nicht möchte, dass sich diese Methode überall durchsetzt, insbesondere weil die Ziegen die jungen Bäume beschädigen könnten, die im Zuge von Wiederaufforstungsprojekten gepflanzt wurden. Die Herde wird die Garrigue am 31. August wieder verlassen. Ende Oktober wird die Präfektur entscheiden, ob das Experiment später mit mehr Ziegen wiederholt werden soll.

  • Hérault: Die Flotte der französischen Löschflugzeuge wird vergrössert

    Hérault: Die Flotte der französischen Löschflugzeuge wird vergrössert

    Bei der Bekämpfung von  grossen Bränden ist die Hilfe von Löschflugzeugen und Hubschraubern von entscheidender Bedeutung. Im Departement Hérault wurde eine neue Basis für die Brandbekämpfung aus der Luft eingerichtet.

    Dash, Canadairs, Hubschrauber… Ohne diese Löschflugzeuge, die Wasser und Brandschutzmittel auf die Brände und umliegende Gebiete abwerfen, ist es unmöglich, die immer häufiger auftretenden Riesen-Feuer zu stoppen. Im Departement Hérault ergänzt eine neue Einsatzbasis mit ungewöhnlichen Flugzeugen jetzt die französische Brandbekämpfungsflotte: Leichtflugzeuge, die bislang landwirtschaftlichen Einsätzen gewidmet waren. „Es handelt sich um ein recht einfaches Flugzeug, das aber gut geeignet ist, weil es in niedriger Höhe sehr wendig ist“, erklärt Laurent Michelet, Chefpilot bei Aria Firefighting.

    Laut der privaten Firma, die die Flieger an das Departement vermietet, sind die drei Flugzeuge einfach zu bedienen. Nur zwei Minuten seien nötig, um Wasser zu tanken und einzugreifen. Sie sollen auch günstiger im Betrieb sein: weniger als 1.000 Euro pro Flugstunde im Vergleich zu 16.000 Euro für einen Canadair. Für das Departement Hérault bedeutet das auch die Möglichkeit, jederzeit reagieren zu können. „Es ist möglich, dass die nationale Canadair-Flotte auf Korsika, im Bordeaux (Gironde) oder in den Alpes-Maritimes eingesetzt werden, so dass wir sie nicht für Brände in unserer Region abrufen können. Für uns ist eine erhöhte Sicherheit, eine eigene Luftflotte im Departement zu haben“, erklärt General Eric Florès, Direktor des Zivilschutzes (SDIS) des Departements Hérault.

  • Stromversorgung: Tausende Franzosen werden von spanischem Anbieter im Regen stehen gelassen …

    Stromversorgung: Tausende Franzosen werden von spanischem Anbieter im Regen stehen gelassen …

    Der spanische Stromversorger Iberdrola hat Tausende von Verträgen französischer Kunden wegen der gestiegenen Strompreise gekündigt. Der Hauptkonkurrent der französischen EDF riet seinen Kunden, sich an einen anderen Anbieter zu wenden.

    Iberdrola ist ein spanischer Stromversorger und der Hauptkonkurrent der EDF in Frankreich. Mehrere hunderttausend Franzosen haben bei diesem Anbieter Verträge unterzeichnet.

    Und nun kam der Paukenschlag: Seit einigen Tagen erhalten die Iberdrola-Kunden Briefe, in denen sie aufgefordert werden, ihren Vertrag so schnell wie möglich zu kündigen. „Wir fordern Sie auf, den Anbieter zu wechseln (…) Wenn Sie dies nicht tun, riskieren Sie eine Unterbrechung Ihrer Stromversorgung, sobald Ihr Vertrag mit Iberdrola ausläuft“, warnt das Unternehmen.

    Iberdrola hatte sich in den Verträgen zu Niedrigpreisen verpflichtet und musste nun erkennen, dass es unmöglich ist, diese Preispolitik beizubehalten. Der spanische Stromversorger will jetzt aus den Verträgen aussteigen.

    Ein Sprecher von Iberdrola stellte in Madrid allerdings klar, dass der spanische Konzern nicht sofort aus dem französischen Markt aussteigt. Man können aber die bestehenden Verträge mit den französischen Kunden nicht mehr verlängern. Für sie sei es besser, sich jetzt für den regulierten Tarif in Frankreich zu entscheiden.

  • Ariège: Sechs Tote und vier Verletzte bei einem schrecklichen Unfall auf der RN20

    Ariège: Sechs Tote und vier Verletzte bei einem schrecklichen Unfall auf der RN20

    Der Frontalzusammenstoß ereignete sich in der Gemeinde Savignac-les-Ormeaux.

    Sechs Menschen, darunter zwei Minderjährige, sind am Freitag bei einem Verkehrsunfall in Savignac-les-Ormeaux in der Nähe von Ax-les-Thermes ums Leben gekommen, wie France Bleu Occitanie unter Berufung auf den Bürgermeister der Gemeinde meldete. Außerdem gab es vier Verletzte, von denen zwei in Lebensgefahr schweben.

    Der Unfall Frontalzusammenstoß sich gegen 15 Uhr am Freitag auf der RN20, berichtet France Bleu Occitanie. „Die menschliche Bilanz ist absolut dramatisch“, bedauert der Kabinettsdirektor des Präfekten des Departements Ariège, Guillaume Afonso, und weist darauf hin, dass zwei Minderjährige unter den Opfern seien, die „unter absolut grausamen Bedingungen gestorben sind“.

    Zahlreiche Feuerwehrsanitäter waren vor Ort, ebenso wie ein Hubschrauber, der gegen 16 Uhr auf der Fahrbahn landete. Die Schwerstverletzten wurden mit dem Hubschrauber in das Purpan-Krankenhaus in Toulouse geflogen. „Es wurde eine Untersuchung wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet“, wie Amélie Robin, stellvertretende Staatsanwältin bei der Staatsanwaltschaft von Foix, bestätigte. „Untersuchungen sind im Gange, um zu verstehen, wie diese Tragödie geschehen konnte, um die genauen Umstände des Unfalls zu ermitteln“ und um die Opfer zu identifizieren, fügte sie hinzu.

    Der Verkehr auf der N20 wurde am Freitag für mehrere Stunden in beide Richtungen unterbrochen, was insbesondere in der Richtung Andorra / Foix zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte, wie Bison Futé berichtet. Die Nationalstrasse wurde am Abend wieder freigegeben.

  • Umwelt: Hunderte von Häusern an den französischen Küsten bedroht

    Umwelt: Hunderte von Häusern an den französischen Küsten bedroht

    Das Meer knabbert immer mehr die französischen Küsten an. Welche Zukunft haben Häuser in den bedrohten Gebieten?

    Im Baskenland bedroht die Küstenerosion kurzfristig 530 Wohnhäuser und 40 Geschäfte. Und das ist kein Einzelfall: In Frankreich gibt es keine Küstenregion, die von diesem Phänomen verschont bleibt. Zu nennen sind die Bretagne, die Normandie und die Region Hauts-de-France. Das alles ist das Ergebnis menschlicher Aktivitäten und der Auswirkungen des Klimawandels, insbesondere des Anstiegs des Meeresspiegels.

    Um notwendige Massnahmen in den betroffenen Gebiete zu ermöglichen, sieht das Gesetz „Klima und Resilienz“ neue Regelungen für Wohnhäuser vor. Wenn Sie Eigentümer oder Mieter an der Küste sind, könnte sich für Sie in Zukunft einiges ändern. Zunächst sollten Sie nachschauen, ob Sie in einer der 126 Gemeinden auf der Liste leben, die im Dekret vom 29. April 2022 veröffentlicht wurde. Die betroffenen Gemeinden haben jetzt vier Jahre Zeit, um eine Kartierung des Rückgangs der Küstenlinie zu erstellen.

    Wozu wird diese Kartografie dienen?
    Sie wird Aufschluss darüber geben, welche Gebiete in welchem Zeitraum von Erosion bedroht sind. In den Gebieten, die in den nächsten 30 Jahren gefährdet sind, darf nicht mehr gebaut werden. Wenn Sie in einem Gebiet bauen möchten, das in 30 bis 100 Jahren gefährdet sein könnte, müssen Sie die für einen Abriss des Gebäudes erforderliche Summe bei der Caisse des dépôts hinterlegen.

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die Gebietskörperschaften und der Staat ein Vorkaufs- und Enteignungsrecht haben werden. Es ist jedoch fraglich, ob sie die finanziellen Mittel werden aufbringen können, um dieses Recht auszuüben. In einigen der betroffenen Gebiete sind die Immobilien manchmal mehrere Millionen Euro wert… Zwar sieht das Gesetz eine Neubewertung der Immobilien für den Erwerb durch die öffentliche Hand vor, aber es wurde keine Formel für die Berechnung angegeben. Und die Frage der Umsiedlung von enteigneten Personen wird auch nicht behandelt.

    Für Mieter wird mit der Verordnung ein realer Anpassungsmietvertrag eingeführt, der eine vorzeitige Kündigung ermöglicht, wenn eine Gefahr durch Erosion unmittelbar bevorsteht. Im Moment geht es dem Staat jedoch darum, die wirtschaftlichen Aktivitäten in den bedrohten Gebieten aufrechtzuerhalten.

    Währenddessen schreitet das Meer weiter voran.

  • Mehr als eine Tonne Cannabisharz in einem Lastwagen beschlagnahmt – 5 Verdächtige festgenommen

    Mehr als eine Tonne Cannabisharz in einem Lastwagen beschlagnahmt – 5 Verdächtige festgenommen

    Diese Operation ist der Abschluss einer Reihe von Ermittlungen, die im November letzten Jahres von der Kriminalpolizei in Limoges eingeleitet und später von der Juridiction interrégionale spécialisée (Jirs) des Justizgerichts in Bordeaux übernommen wurden.

    Bei der Zerschlagung eines Schmugglerrings zwischen der französisch-spanischen Grenze und der Île-de-France wurde am vergangenen Donnerstag in der Nähe von Paris mehr als eine Tonne Cannabis in einem Lastwagen beschlagnahmt, wie die Staatsanwältin von Bordeaux, Frédérique Porterie, in einer Erklärung am Mittwoch, dem 17. August, mitteilte. Fünf Verdächtige wurden verhaftet und in Untersuchungshaft genommen.

    Diese Operation ist der Abschluss lang anhaltender Ermittlungen, die im November letzten Jahres gegen einen Mann aus Limoges eingeleitet wurden, „der dafür bekannt ist, sich auf den Transport von Betäubungsmitteln zu spezialisieren“, erklärte die Staatsanwältin.

    Ein Konvoi, der an der französisch-spanischen Grenze startete
    Am 11. August verfolgten die Ermittler der Kriminalpolizei Limoges und des Office antistupéfiants de la police judiciaire (Ofast) einen Konvoi mehrerer Fahrzeuge, der aus einem Vorab-Fahrzeug, und einem Lastwagen bestand. Der Konvoi startete an der französisch-spanischen Grenze und fuhr bis in die Nähe von Paris, wo die Ware auf andere, kleinere Fahrzeuge verteilt werden sollte.

    Dort verhafteten die Ermittler die fünf Personen vor Ort, d. h. den Fahrer des Vorab-Fahrzeugs und den Beifahrer, den Fahrer des Lkw und zwei Personen, die die Ware abholen wollten. Die Ermittler beschlagnahmten außerdem eine Tonne und 47 kg Cannabisharz, „die größte Beschlagnahme von Cannabisharz durch die Kriminalpolizei von Limoges“.

    Am 14. und 15. August wurden die fünf Verdächtigen wegen „bandenmäßiger Einfuhr von Betäubungsmitteln“ und „Drogenhandel“ angeklagt. Sie wurden in Untersuchungshaft genommen.

  • Meteorologen sagen für den Herbst ungewöhnlich heftige Stürme auf dem Mittelmeer voraus

    Meteorologen sagen für den Herbst ungewöhnlich heftige Stürme auf dem Mittelmeer voraus

    Heftige Stürme an der Mittelmeerküste sind normal, wenn die Temperaturen am Ende des Sommers sinken, aber französische Meteorologen befürchten, dass die Hitzewellen in diesem Jahr wahrscheinlich zu ungewöhnlich heftigen, möglicherweise tödlichen Stürmen führen könnten.

    Eine fünfte Hitzewelle ist sehr wahrscheinlich – die Meteorologen sagen für Frankreich eine weitere Hitzeperiode ab Dienstag, dem 23. August, voraus. Die Herbststurmsaison im äußersten Süden des Landes ist bei Meteorologen gut bekanntes Phänomen. Aber jetzt, da der Klimawandel die jährlichen Wetterereignisse verschärft, werden Befürchtungen laut.

    Die als épisodes cévenol oder épisodes méditerranéen bekannten Herbststürme könnten in diesem Jahr besonders heftig ausfallen.

    Im November und dann wieder im Dezember 2019 wurden Cannes und seine Umgebung teilweise überschwemmt. Vier Jahre zuvor, in der Nacht vom 3. auf den 4. Oktober 2015, hatte eine épisode méditerranéen in einem Gebiet von Mandelieu bis Antibes 20 Tote gefordert.

    Die Stürme treten seit Jahrhunderten alljährlich auf. Sie werden durch warme Luftströme aus dem Mittelmeer verursacht, die beim Wechsel der Jahreszeiten auf kältere Luft in den Bergen und im Zentralmassiv treffen.

    Bis zu zehn solcher Stürme treten am Ende eines Sommers im Süden Frankreichs auf, aber die Meteorologen befürchten, dass der lange, heiße Sommer 2022 in diesem Jahr zu mehr und extremeren Unwettern führen wird als sonst.

    Dank der wiederholten Hitzewellen wurden im Juli im Mittelmeer vor der französischen Küste Meerestemperaturen von mehr als 30 Grad Celsius gemessen – das sind 4 bis 6 Grad mehr als für diese Jahreszeit üblich.

    „Wir sind an heftige Stürme im Frühherbst in Südfrankreich gewöhnt. Normalerweise gibt es im Mittelmeerbogen etwa 10 Stürme pro Jahr. Aber je wärmer das Wasser ist, desto heftiger werden diese Stürme sein“, äussert sich ein Experte des Centre national de la recherche scientifique in der Zeitung Le Figaro. „Die Gefahr von sehr heftigen Stürmen ist in diesem Jahr sehr hoch. Die Energie dieser Stürme hängt mit der Verdunstung an der Meeresoberfläche zusammen. Je wärmer das Wasser ist, desto höher ist die Energie“.

    Die hohe Wassertemperatur wird wahrscheinlich zu sehr starken Regenfällen führen, wenn sich die Atmosphäre nach den Hitzewellen des Sommers abkühlt, befürchten Meteorologen.