Kategorie: Südwest

  • Dordogne: 52-jährige Frau mit 20 Messerstichen getötet – Ehemann wegen Totschlags angeklagt

    Dordogne: 52-jährige Frau mit 20 Messerstichen getötet – Ehemann wegen Totschlags angeklagt

    Der 52-jährige Mann, ehemaliger Gendarm, hatte am Dienstagabend selbst die Rettungskräfte alarmiert, bevor er alkoholisiert den Tatort verließ. Er konnte kurz darauf festgenommen werden.

    Der Ehemann einer Frau, die in Boulazac (Dordogne) mit etwa 20 Messerstichen getötet wurde, wurde am Donnerstag, dem 1. September, wegen „vorsätzlicher Tötung“ angeklagt, wie die Staatsanwaltschaft von Périgueux am Freitag, dem 2. September, mitteilte. Der 52-jährige ehemalige Gendarm hatte am Dienstagabend selbst die Rettungskräfte alarmiert, bevor er den Ort des Geschehens verließ und stark kurz darauf festgenommen wurde.

    „Nach den ersten Anhörungen gibt der Betroffene zu, dass er seine Frau im Rahmen eines Streits absichtlich mit einem Messer verletzt hat“, erklärte die Staatsanwältin Solène Belaouar am Donnerstag. Das Paar war seit mehreren Jahren verheiratet. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft befanden sich zum Zeitpunkt der Tat keine Kinder in der Wohnung.

    Der Staatsanwaltschaft zufolge war der Beschuldigte 2014 nach rund 20 Dienstjahren aus dem Dienst bei der Gendarmerie ausgeschieden. Er wurde 2016 wegen eines Diebstahl verurteilt, war aber bisher nie wegen häuslicher Gewalt aufgefallen.

    Nach den jüngsten Zahlen des Innenministeriums wurden im Jahr 2021 122 Frauen von ihren Ehepartnern oder Ex-Ehepartnern getötet, eine Zahl, die im Vergleich zum Jahr 2020 um 20% gestiegen ist.

  • In diesen Regionen Frankreichs wird es in den nächsten 30 Jahren am heißesten werden

    In diesen Regionen Frankreichs wird es in den nächsten 30 Jahren am heißesten werden

    Laut einer Studie werden 65% der französischen Bevölkerung in den nächsten 30 Jahren mindestens 15 Tage mit ungewöhnlich heißen Temperaturen im Sommer erleben.

    Frankreich hat den zweitwärmsten Sommer seit dem Jahr 1900 erlebt. Und das ist erst der Anfang. Eine Studie des Nationalen Instituts für Statistik und Wirtschaftsstudien (Insee) und Météo-France zeigt, dass zwei Drittel der Franzosen in den nächsten dreißig Jahren mindestens fünfzehn Tage lang ungewöhnlicher Hitze im Sommer ausgesetzt sein werden.

    Und wenn wir von „ungewöhnlich heißen“ Tagen sprechen, meinen wir Temperaturen, die mindestens 5°C über der Referenztemperatur im Sommer in der Region liegen. Man bezieht sich dabei auf Durchschnittswerte, die zwischen 1976 und 2005 berechnet wurden.

    Dreißig Tage pro Jahr mit grosser Hitze

    Bisher lebten nur 14% der Franzosen in Gebieten, die im Sommer mehr als zwanzig ungewöhnlich heißen Tagen ausgesetzt waren. Aber in den nächsten dreißig Jahren werden nach Schätzungen des Insee 80% der französischen Bevölkerung zwischen fünfzehn und dreißig Hitzetagen im Juni, Juli und August ausgesetzt sein. Die Demografen des Insee-Instituts stützten sich auf die aktuelle Verteilung der Bevölkerung in Frankreich und auf Klimasimulationen mit einem Szenario mit weiterhin hohen Treibhausgasemissionen.

    Die Autoren weisen jedoch ausdrücklich darauf hin: Unabhängig davon, welches Szenario betrachtet wird, sind die Trends für die nächsten 30 Jahre nahezu gleichwertig. Bemühungen, um den Kohlenstoffausstoß ab jetzt zu senken, werden sich erst später auszahlen. In der Zwischenzeit werden die Temperaturen überall zunehmen. Die Bevölkerung in der Region Auvergne-Rhône-Alpes wird den Hitzewellen am stärksten ausgesetzt sein, danach folgen die Regionen Bourgogne-Franche-Comté und Okzitanien.

    Es wird nur sehr wenige Regionen geben, die verschont bleiben. Die jahreszeitlichen Durchschnittswerte werden überall immer öfter überschritten. Um den außergewöhnlich heißen Tage im Sommer zu entfliehen, muss man in die Bretagne, nach Korsika oder in die Normandie reisen oder aber das Glück haben, den Sommer über 1.000 m Höhe oder direkt an der Küste verbringen zu können.

    Laut dem Insee besteht dringender Handlungsbedarf bei der Isolierung von Wohnungen, der Begrünung der Städte und dem Schutz insbesondere der älteren Menschen. Im Jahr 2050 werden 16% der Franzosen über 75 Jahre alt sein, d. h. jeder sechste Franzose.

  • Riesige Hagelkörner in Katalonien: 20 Monate altes Mädchen getötet und hohe Sachschäden

    Riesige Hagelkörner in Katalonien: 20 Monate altes Mädchen getötet und hohe Sachschäden

    Ein sehr heftiger Hagelsturm traf am Dienstagabend die Region Girona in Katalonien (Spanien). Es fielen Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu 10 cm. Ein zwanzig Monate altes Baby starb, die Schäden sind beträchtlich.

    Es waren echte Eisblöcke, die am Dienstagabend über Katalonien niedergingen. Sie waren größer als Tennisbälle. Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu 10 cm. Der Hagel fiel minutenlang in La Bisbal d’Emporda, in der Nähe von Girona.

    Die Unwetter führten zum Tod eines zwanzig Monate alten Mädchens. Sie wurde von einem Hagelkorn getroffen, musste ins Krankenhaus eingeliefert werden, wo sie an ihren Verletzungen starb. Das Kind soll ein riesiges Hagelkorn direkt auf den Kopf bekommen haben, berichtet die Tageszeitung Diari de Girona.

    Insgesamt wurden etwa fünfzig Personen verletzt, die Prellungen und sogar Knochenbrüche erlitten. Der Hagel verursachte zahlreiche Schäden an Dächern, Häusern und Industriegebäuden. Autoscheiben gingen zu Bruch, Bäume stürzten um und Gehwege bekamen Risse. Hunderte Vögel starben.

    „Der Hagel dauerte etwa zehn Minuten, aber es waren sehr lange zehn Minuten“, berichtete die erste stellvertretende Bürgermeisterin von La Bisbal, Carme Vall, dem Radiosender RAC-1.

    Seit der Wetterdienst von Katalonien (SMC) vor 20 Jahren seine Aufzeichnungen begann, sind noch nie so große Hagelkörner in Katalonien gefallen, berichtet die Website 324.cat. Es könnte sich um einen Rekord auf der südlichen Seite der Pyrenäen handeln.

  • Gewitterwarnung: Fünf Departements im Südwesten auf Warnstufe Orange

    Gewitterwarnung: Fünf Departements im Südwesten auf Warnstufe Orange

    Die Region Midi-Pyrenäen blickt bereits auf einen unruhigen Abend mit Gewittern zurück, die das Gebiet von West nach Ost durchzogen.

    Am späten Montagnachmittag hat Météo France fünf Departements auf Warnstufe Orange für Gewitter gesetzt. Die betroffenen Departements sind: Haute-Garonne, Gers, Tarn, Tarn-et-Garonne und Hautes-Pyrénées. Der gesamte Rest des Landes wurde auf Gelb gesetzt, mit Ausnahme der Region Hauts-de-France und eines Teils des Grand-Est.

    Météo France warnt in seinem Wetterbericht vor „Hagelgefahr und starken Böen“, die „lokal 80 bis 110 km/h“ erreichen könnten. Die für diese Jahreszeit nicht außergewöhnliche Gewitterepisode erfordere aber „eine besondere Wachsamkeit , da sie lokal heftige Wetterphänomene hervorrufen kann“.

    Kurz nach 19.00 Uhr am Montag war auch das Gers stellenweise von heftigen Gewittern betroffen, die anschliessend weiter nach Osten zogen. Das Gewittersystem teilte sich kurz vor Toulouse in zwei Teile und traf den Norden der Hauptstadt der Region heftig, während es sich im Süden teilweise auf die Ariège und den Westen des Departements Aude verlagerte.

    Météo France rechnet damit, dass die schweren Gewitter noch bis Dienstag Spätnachmittag anhalten werden.

  • Südfranzösische Bahnlinie nach 50 Jahren wiedereröffnet

    Südfranzösische Bahnlinie nach 50 Jahren wiedereröffnet

    Nach einem der verkehrsreichsten Sommer, den die französische Eisenbahn je erlebt hat, wurde eine Regionalbahn in Südfrankreich wiedereröffnet, und die örtlichen Behörden hoffen, damit den Autoverkehr in der Region zu verringern.

    Die südostfranzösischen Städte Pont-Saint-Esprit, Avignon und Nîmes sind nach der Wiedereröffnung einer Regionalbahnlinie (TER) in Frankreich seit 2016 nun auch wieder wieder durch einen Direktzug verbunden.

    Die Strecke, die seit 1973 ausschließlich für Güterzüge genutzt wurde, wurde wegen der Konkurrenz durch den Autoverkehr im Zeitalter des Auto-Individualverkehrs geschlossen. Sie diente ursprünglich dem Personenverkehr entlang des rechten Rhoneufers und verband Givors / Rhone mit Nîmes im Departement Gard.

    Frankreich verfügte einst über eines der dichtesten Eisenbahnnetze Europas, doch Ende des letzten Jahrhunderts wurden rund 20.000 Streckenkilometer für den Personenverkehr stillgelegt, erklärt die Zeitung Nice Matin unter Berufung auf den Geografen Etienne Auphan.

    Frankreichs Verkehrsminister Clément Beaune beglückwünschte die Region Okzitanien zur Wiedereröffnung der Strecke.

    Durch die Wiedereröffnung der Strecke können die 75.000 Einwohner des Großraums Nîmes bis zu 40 Prozent Fahrzeit nach Avignon einsparen, verglichen mit der Zeit, die sie während der Hauptverkehrszeit mit dem Auto aufbringen müssen. Die regionale Tageszeitung La Provence schätzt, dass derzeit täglich mindestens 70.000 Autos die Rhonebrücken zwischen dem Gard und Avignon überqueren.

    Die Behörden Südwestfrankreichs haben sich für die Wiedereröffnung der Strecke eingesetzt, um die regionale Entwicklung zu fördern und die Kohlendioxidemissionen zu verringern. Das Projekt kostete rund 100 Mio. € und hat zum Ziel, fünf weitere Bahnhöfe entlang der Strecke sollen bis 2026 geöffnet werden und mindestens 200.000 Fahrgäste pro Jahr werden auf der Strecke erwartet.

    Die Initiatoren sehen das Projekt als Antwort auf die Berichte des Weltklimarates (IPCC) und als eine Möglichkeit, die Klimakrise zu bekämpfen.

    Die Tageszeitung Nice Matin ist der Meinung, dass die Wiedereröffnung dieser 82 Kilometer langen Strecke ein kleiner Sieg in der Schlacht um die Erhaltung der Eisenbahn sei.

  • Verkehrsbehinderungen durch Feuer an der Autobahn A61 zwischen Narbonne und Toulouse

    Verkehrsbehinderungen durch Feuer an der Autobahn A61 zwischen Narbonne und Toulouse

    Ein Feuer behinderte am Montagnachmittag den Verkehr auf der Autobahn A61 in der Richtung Narbonne-Toulouse. Das Feuer führte auch zu einer Unterbrechung des Zugverkehrs zwischen den beiden Städten.

    Der Sommer ist noch nicht ganz vorbei, und die Brandsaison auch nicht. Das wurde am Montag, dem 29. August, klar. Ein Feuer verursachte erhebliche Verkehrsbehinderungen zwischen Narbonne und Toulouse. Entlang der A61 brach in Richtung Toulouse nach der Ausfahrt Nr. 25 von Lézignan-Corbières ein Feuer aus.

    Vinci Autoroutes wies die Nutzer dieses in den Sommermonaten traditionell stark befahrenen Autobahnabschnitts seit dem frühen Nachmittag auf Verkehrsbehinderungen hin. Da der Verkehr zur Zeit nur auf einer Spur möglich ist, muss mit einer zusätzlichen Fahrzeit von 45 Minuten gerechnet werden.

    Das Feuer breitete sich soweit aus, dass auch der Zugverkehr gestört ist, wie die SNCF am Nachmittag mitteilte. Seit etwa 16 Uhr ist der Zugverkehr zwischen Toulouse und Narbonne vollständig eingestellt.

    In Toulouse, Carcassonne und Narbonne wurden Ersatzbusse eingesetzt, so die SNCF. Der Verkehr soll gegen 18.00 Uhr wieder aufgenommen werden.

    Nach Angaben der Feuerwehr des Départements Aude brach das Feuer in der Gemeinde Capendu in der Ortschaft Saint-Martin aus. Der Löscheinsatz ist derzeit noch im Gange.

  • Schwere Gewitter in der vergangenen Nacht über den Pyrenäen und Andorra

    Schwere Gewitter in der vergangenen Nacht über den Pyrenäen und Andorra

    Am Samstag waren die Pyrénées-Orientales und Andorra wegen Gewittern auf Warnstufe Gelb gesetzt.

    Am Samstag, dem 27. August, endete der Tag in den Pyrenäen mit starkem Regen und Hagel. In den Bergen und in Andorra kam es zu schweren Gewittern. Sie führten auf einigen Straßen zu Überschwemmungen und Bäche traten über die Ufer.

    In Andorra la Vielle hat sich unter der Pariser Brücke ein Strom mit beeindruckender Fließgeschwindigkeit gebildet, wie die folgenden Bilder zeigen.

    Diese Unwetter erweckten manchmal sogar den Eindruck, als wäre man mitten im Winter, wie in diesem Video, das in Katalonien aufgenommen wurde.

    Am späten Sonntagnachmittag warnt Météo France vor weiteren schweren Gewitter.

  • Baskenland: Das wilde Rennen eines Zebras auf der Autobahn

    Baskenland: Das wilde Rennen eines Zebras auf der Autobahn

    Ungewöhnliche Szenen an der Mautstelle der A63 am Freitag, dem 26. August, in Biriatou: Die Autofahrer begegneten einem Zebra, das sich mit ihnen ein Rennen lieferte.

    Am Freitag, dem 27. August, kam es an der Mautstelle der A63 in Biriatou zu ungewöhnlichen Begegnungen. Die Autofahrer staunten nicht schlecht als ein freilaufendes Zebra mit ihnen um die Wette lief.

    Das Tier nutzte die Tatsache, dass das Fahrzeug seines Besitzers im Stau vor der Mautstelle stand, um aus seinem Anhänger zu fliehen und vor den Augen der überraschten Autofahrer einen Galopp auf dem Asphalt hinzulegen. Der Besitzer war gerade aus Spanien zurückgekehrt, wo er sein Tier an einen Zoo ausgeliehen hatte, berichtet die Zeitung Sud Ouest.

    Der Spass dauerte 30 Minuten
    Julien Cazaux, ein Journalist des „Courrier Picard“, der zufällig vor Ort war, berichtete über die komische Szene. „Das Zebra ist dreimal an uns vorbeigetrabt. Niemand konnte ihn einfangen. Die Zollbeamten haben zu viert versucht, ihn zu fangen. Das Tier war in Panik und rannte in alle Richtungen“.

    Der Spaziergang des Zebras dauerte etwa 30 Minuten, bevor es von seinem Besitzer und den Zollbeamten gebändigt werden konnte. Die Autofahrer, die zu diesem Zeitpunkt an die Mautstelle an der französisch-spanischen Grenze kamen, werden den Anblick und ihre Überraschung lange nicht vergessen.

  • Gers: Beim Einzug in die neue Wohnung wird sie von einer Königspython begrüsst…

    Gers: Beim Einzug in die neue Wohnung wird sie von einer Königspython begrüsst…

    Als die Frau aus Gers nach Aubiet umzog, hatte sie nicht einen Moment lang damit gerechnet, ihre neue Wohnung mit einer Python teilen zu müssen. Sie machte diese ungewöhnliche Entdeckung, als sie am frühen Morgen des 24. August ein Möbelstück umrückte.

    Es war eine ungewöhnliche und ziemlich beunruhigende Entdeckung, mit der eine Frau aus Gers am Morgen des Mittwochs, den 24. August, konfrontiert wurde. Sie war gerade erst in ihre neue Wohnung in der Gemeinde Aubiet eingezogen. Als sie gegen 8 Uhr morgens eines ihrer Möbelstücke umstellte, fand sie sich Auge in Auge mit einer etwa einen Meter großen Königspython. Das Tier war nicht aggressiv, befand sich jedoch weit entfernt von seiner gewohnten Umgebung. Nachdem sie den Notruf gewählt hatten, eilten der erschrockenen Frau spezialisierte Feuerwehrleute des Feuerwehr- und Rettungszentrums Mauvezin zu Hilfe.

    Das Tier wurde zu einem Tierarzt gebracht, um es anhand seines Chips zu identifizieren. Anschließend wurde der Fall an die Direction départementale weitergeleitet, um den Besitzer des Reptils ausfindig zu machen und ihm das Tier zurückzugeben.

    Ein beliebtes Haustier
    Die Gründe für die Anwesenheit der Python in dem Wohnhaus sind noch nicht bekannt. Es handelt sich jedoch um ein Haustier, das bei Schlangenliebhabern immer beliebter wird. Diese Schlangen sind nicht giftig, können aber dennoch eine Gefahr darstellen, da sie versuchen, ihre Opfer zu ersticken. Der Biss einer Python kann außerdem sehr schmerzhaft sein.

    Nach dem Gesetz ist die Haltung von Königspythons in Gefangenschaft uneingeschränkt möglich. Sie ist weder melde- noch genehmigungspflichtig, wenn ihre Größe gemäß dem Erlass vom 8. Oktober 2018 zur Festlegung der allgemeinen Regeln für die Haltung von Tieren nicht domestizierter Arten unter 3 Metern liegt. Andernfalls muss sein Besitzer eine vom Präfekten ausgestellte Bescheinigung über die Fähigkeit zur Haltung von Tieren vorweisen.

  • Feuer im Aveyron: Mehrere Glutherde flammen 16 Tage nach dem Feuer wieder auf

    Feuer im Aveyron: Mehrere Glutherde flammen 16 Tage nach dem Feuer wieder auf

    Mehr als zwei Wochen nach dem ein erstes Feuers, das zwischen Aveyron und Lozère mehr als 1.300 Hektar Vegetation vernichtet hat, unter Kontrolle gebracht wurde, wurde am Mittwoch, dem 24. August, ein Wiederaufflammen des Feuers in Mostuéjouls und mehrere andere kleine Brandherde in den Gebieten Vors und Églazines gemeldet.

    „In der Gegend von Mostuéjouls wurde erneut ein Feuer gemeldet. Sie werden gebeten, die Gegend zu meiden, insbesondere die Wanderwege, um sich nicht selbst zu gefährden und die Arbeit der Feuerwehr nicht zu stören“, warnte die Gendarmerie des Departements Aveyron am Mittwochabend, 24. August, auf ihrer Facebook-Seite.

    Angesichts dieses erneuten Feuers erließ der Bürgermeister von Mostuéjouls eine Verordnung, die das Wandern und andere Freizeitaktivitäten auf dem gesamten Gebiet seiner Gemeinde bis auf Weiteres verbietet, teilte die Präfektur mit.

    Laut der Zeitung Midi Libre wurden auch mehrere kleinere Brandherde aus den Gebieten Vors und Églazines gemeldet.

    Bereits am Vortag hatte der Brand- und Rettungsdienst des Departements am Ende des Tages mitgeteilt, dass zwei Brandherde bearbeitet werden müssten, was „den Einsatz zusätzlicher Mittel aus den Rettungszentren von Millau und Massegros“ erfordere. Löscharbeiten sind im Gange.

    Das ursprüngliche Feuer galt am 14. August als unter Kontrolle. Es hatte seit dem 8. August mehr als 1.300 Hektar Vegetation zwischen Aveyron und Lozère vernichtet. Mehrere Dörfer und Campingplätze mussten damals evakuiert werden.