Kategorie: Südwest

  • Tarn: Spektakuläres Feuer verwüstet Fabrik in Albi

    Tarn: Spektakuläres Feuer verwüstet Fabrik in Albi

    Ein spektakuläres Feuer brach am Freitagabend gegen 21.30 Uhr im Industriegebiet La Renaudié in Albi (Tarn) aus. Ein Gebäude der Fabrik Chevillot, die sich auf Gesundheitsprodukte für Tiere spezialisiert hat, wurde ein Raub der Flammen.

    Die Flammen sind aus mehreren Kilometern Entfernung zu sehen. Explosionen waren im gesamten Osten von Albi sowie in Saint-Juéry und Arthès zu hören.

    Am Freitagabend gegen 21.30 Uhr brach im Stadtteil Renaudié in Albi ein Großbrand aus und die Fabrik Chevillot stand in Flammen. Eine vor Ort anwesende Journalistin meldete, dass die Flammen auch um Mitternacht, mehr als zwei Stunden nach Ausbruch des Feuers, immer noch hoch in den Himmel schlugen.

    Auf Anfrage erklärte die Präfektur des Departement Tarn, es bestehe „keine Gefahr von giftigem Rauch“. Das Feuer blieb auf ein einziges Gebäude des Fabrikkomplexes beschränkt. Die Feuerwehrleute bemühten sich, ein Übergreifen der Flammen auf die umliegenden Anlagen in dem Industriegebiet, in dem zahlreiche weitere Unternehmen angesiedelt sind, zu verhindern.

    Die Fabrik Chevillot, die zu den industriellen Aushängeschildern von Albi gehört, ist ein Unternehmen, das sich auf Gesundheitsprodukte für Tiere spezialisiert hat. Sie wurde im letzten Jahr von einem multinationalen Unternehmen der Branche, der MSD Animal Health Group, aufgekauft, die erhebliche Investitionen zur Modernisierung der Anlage tätigte.

    Vor der Übernahme beschäftigte die Gruppe 70 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von 22 Millionen Euro.

  • Hitzewelle: Erneut wurden im Süden Temperaturrekorde aufgestellt

    Hitzewelle: Erneut wurden im Süden Temperaturrekorde aufgestellt

    Der Süden Frankreichs ist weiterhin von einer starken Hitzewelle betroffen. Im Departement Alpes-Maritimes ist es bereits der zwölfte Tag mit großer Hitze. Eine Situation, die insbesondere das Leben der Arbeitnehmer erschwert.

    Es ist der zwölfte Tag der Hitzewelle in den Alpes-Maritimes. Um 9 Uhr am Mittwoch, dem 19. Juli, am Strand von Antibes waren es bereits 30 °C. An der Côte d’Azur wurden zwei frühere Temperaturrekorde in Mandelieu und Cannes eingestellt. In Marseille (Bouches-du-Rhône) wie auch anderswo litten die Arbeiter am meisten unter der Hitze. Ein Pizzabäcker verbringt den ganzen Tag vor seinem Ofen. „Es ist wirklich sehr heiß. Man muss viel Wasser trinken“, sagt er gegenüber Franceinfo.

    Auch das Vieh hat zu kämpfen. Im Departement Aveyron bringt ein Landwirt seinen Kühen regelmäßig Wasser. Sie müssen in der Hitzeperiode mehr als 100 Liter pro Tag und Kopf trinken, um Hitzestress zu vermeiden. Im Departement Gard, wo die Temperatur bis auf über 38 °C anstieg, mussten Tiere in den Tierheimen versorgt werden. Die aktuelle Hitzewelle soll mindestens bis Sonntag, den 23. Juli, andauern. Für neun Departements gilt am Donnerstag, den 20. Juli, weiterhin die Hitzewarnstufe Orange.

  • Hitzewelle: 40.6 °C in der Ariège und 40.4 °C in den Pyrénées-Orientales – Hitzerekorde sind gefallen

    Hitzewelle: 40.6 °C in der Ariège und 40.4 °C in den Pyrénées-Orientales – Hitzerekorde sind gefallen

    Europa erlebt eine beispiellose Hitzeperiode. Zahlreiche Hitzerekorde wurden am Dienstag, dem 18. Juli, auch im Süden Frankreichs überschritten. 

    Noch nie ist es in der Ariège so heiß gewesen. Am Dienstag, dem 18. Juli, stieg das Thermometer in Verdun, einer 550 m hoch gelegenen Gemeinde in der Nähe des Plateaus von Beille, auf 40,6 °C an. Diese Temperatur sprengt den bisherigen Rekord vom 31. Juli 2020, als Météo France 39,3 °C gemessen hatte. Im Pyrenäenmassiv der Ariège wurde sogar ein Schirokko-Phänomen – ein sehr trockener heißer Wind aus der Sahara – beobachtet.

    Auch anderswo in Südwestfrankreich wurden Rekorde gebrochen, wie etwa in den Pyrénées-Orientales in Serralongue, wo 40,4 °C erreicht wurden und der bisherige Rekord aus dem Jahr 2012 (37 °C) regelrecht pulverisiert wurde.

    Auch Südosten wurden Rekordtemperaturen gemessen, darunter: L’Alpe d’Huez (1860m) mit 29,5°C, Renno auf Korsika (755m) mit 38,3°C, Avrieux in Savoyen (1104m) mit 36°C, Aups im Var (497m) mit 38,6°C und Vauvenargues im Bouches-du-Rhône (565m) mit 37,3°C. In all diesen Gemeinden lagen die Rekorde 8 bis 11,9°C über den normalen Werten der Saison.

  • Hitzewelle: das Mittelmeer könnten bald 30°C warm sein

    Hitzewelle: das Mittelmeer könnten bald 30°C warm sein

    Die durchschnittliche Wassertemperatur des Mittelmeers liegt heute bei 21 Grad und könnte in Kürze auf 30 Grad ansteigen. Dieser Sommer verspricht heißer als sonst zu werden und Südfrankreich hat bereits Temperaturen von 40-Grad erreicht.

    Durch den globalen Temperaturanstieg und die immer schneller aufeinanderfolgenden Hitzewellen könnte das Mittelmeer 28 Grad Celsius erreichen, an manchen Stellen sogar 30 Grad. Ebenso wie die Erde erwärmt sich auch das Meer. Bereits vor einigen Jahren warnte der Mediterranean Experts on Climate and Environmental Change (MedECC) vor dieser Situation und sagte einen Anstieg von 2 bis 4 Grad voraus.

    Die Meeresströmungen, gepaart mit warmer Luft und der Stabilität des Meeres tragen dazu bei, dass die Wassertemperaturen an den Küsten steigen. Im letzten Jahr berichtete die spanische Wetterbehörde (AEMET), dass das Wasser zwischen den spanischen Balearen und der italienischen Küste bereits 5 Grad wärmer war als im Vorjahr. Im Südosten Spaniens hatten die Behörden sogar eine Wassertemperatur von 28 Grad gemessen.

    Derzeit herrschen an den französischen Mittelmeerküsten Wassertemperaturen zwischen 21 und 25 Grad. Nach Meinung einiger Fachleute könnte dies jedoch in den kommenden Wochen noch steigen. Auf Nachfrage der Zeitung Nice-Matin erklärten Klimaforscher: Die Meerestemperatur ist aufgrund der anhaltenden Hitze seit dem späten Frühjahr 2023 außergewöhnlich hoch. Mit der erwarteten Hitze in den nächsten Tagen und Wochen könnten an einigen Stränden der Region 30°C erreicht werden.

    Die Erwärmung des Wassers schadet auch dem Leben im Meer. Mit steigenden Temperaturen stirbt ein Teil der Unterwasserflora ab und das gesamte marine Ökosystem wird durcheinander gebracht. Abgesehen davon, dass es zu einem Zusammenbruch der Nahrungskette kommen kann, wandern einige Arten aus, um der Hitze zu entfliehen. Laut dem französischen Institut für Entwicklungsforschung könnte die Meeresbiomasse bis zum Jahr 2100 um 3 bis 22 Prozent zurückgehen.

  • Hitzewelle: Sieben Departements in Alarmstufe Orange – bis zu 40 °C in Korsika erwartet

    Hitzewelle: Sieben Departements in Alarmstufe Orange – bis zu 40 °C in Korsika erwartet

    Météo France hat am Montag, dem 17. Juli, seine Hitzewarnungen erweitert.

    Ab Dienstag, dem 18. Juli, gilt in sieben Departements im Süden Frankreichs Hitzewarnstufe Orange. Hitzespitzen werden im Département Var erwartet, wie auch in sechs anderen südlichen Départements: Pyrénées-Orientales, Vaucluse, Alpes-Maritimes, Alpes-de-Haute-Provence, Corse-du-Sud und Haute-Corse.

    Bis zu 40 °C auf Korsika
    Laut Météo France wird die Temperatur an manchen Orten auf bis zu 40 °C steigen, zum Beispiel in der Provence oder auf Korsika. Die Hitze wird auch in der Nacht anhalten. Die Behörden rufen Touristen und Einheimische zu größter Wachsamkeit auf. Sie sollten sich nicht zu viel der Sonne aussetzen und den ganzen Tag lang ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.

  • Frankreich und seine Regionen – Nouvelle-Aquitaine

    Frankreich und seine Regionen – Nouvelle-Aquitaine

    Heute besuchen wir die Region Nouvelle-Aquitaine, eine der größten Regionen Frankreichs, die sich im Südwesten des Landes erstreckt und eine unglaubliche Vielfalt an Landschaften, Kulturen und Aktivitäten bietet. Mit einer Fläche von fast 85.000 km² und einer Bevölkerung von mehr als 5,8 Millionen Menschen ist sie eine der begehrtesten Destinationen für Touristen, die auf der […]

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  • Frankreich und seine Regionen – der Südwesten, Okzitanien

    Frankreich und seine Regionen – der Südwesten, Okzitanien

    Willkommen in der Region Okzitanien im Südwesten Frankreichs! Diese atemberaubende Region ist voller Geschichte, Kultur und natürlicher Schönheit und bietet Besuchern eine einzigartige Erfahrung. Geschichte und Kultur: Die Region Okzitanien hat eine reiche Geschichte und Kultur, die bis in die Antike zurückreicht. Die Römer haben hier viele Spuren hinterlassen, insbesondere in der Stadt Nîmes, die […]

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  • Tarn: Tausende von Apfelbäumen mutwillig zerstört

    Tarn: Tausende von Apfelbäumen mutwillig zerstört

    In der Nacht vom 13. auf den 14. Juli wurden in Lavaur im Departement Tarn mehrere Tausend junge Apfelbäume ausgerissen. Nach einer ersten Bilanz wurden 90% der drei Hektar großen Plantage beschädigt. 

    In Lavaur im Departement Tarn ist von einer drei Hektar großen Apfelplantage fast nichts mehr übrig. Mehrere tausend Apfelbäume wurden in der Nacht vom 13. auf den 14. Juli durch Vandalismus zerstört. Mehr als drei Monate Arbeit wurden in einer einzigen Nacht zerstört. Nach einer ersten Bilanz wurden 90 % der Plantage, die von biologischer auf konventionelle Landwirtschaft umgestellt wurde, vernichtet. Eine unverständliche Tat.

    Den Dialog mit dem Obstbauern wiederherstellen.
    Eine Anwohnervereinigung, die gegen die Praktiken der Plantage „Domaine de Fontorbe“ kämpfte, ruft heute zur Beschwichtigung auf. Sie will den Dialog mit dem Obstbauern wiederherstellen und eine weitere Eskalation der Gewalt verhindern. Vor zwei Jahren hatte die Domäne bereits den Zorn der Bewohner der umliegenden Dörfer erregt, nachdem sie eine umweltschädliche Technik angewandt hatte, um Frostschäden zu verhindern. Am Samstag, dem 15. Juli, gab die Staatsanwaltschaft Castres bekannt, dass sie nach diesem neuen Vorfall eine Untersuchung wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung eingeleitet habe.

  • Verkehr: Züge der spanischen Renfe machen auf der Strecke Lyon-Barcelona der SNCF Konkurrenz

    Verkehr: Züge der spanischen Renfe machen auf der Strecke Lyon-Barcelona der SNCF Konkurrenz

    Die ersten Züge der spanischen Eisenbahngesellschaft Renfe verkehrten am Donnerstag, dem 13. Juli, auf der Strecke Lyon-Barcelona.  Ab 28. Juli wird es auch Verbindungen zwischen Marseille und Madrid geben. Die Renfe will so von der Öffnung des Schienenverkehrs in Frankreich profitieren.

    Nach der italienischen Trenitalia ist nun die spanische Renfe an der Reihe. Mit der Öffnung des französischen Eisenbahnmarktes für den Wettbewerb rollen die ersten Züge der spanischen Gesellschaft ab diesem Donnerstag, dem 13. Juli, zwischen Lyon und Barcelona. Die direkte Fahrt dauert 5 Stunden.

    Die Startpreise sind sehr attraktiv – 29 Euro für eine Fahrt. Die Preise werden jedoch im Herbst steigen. Renfe hofft, die Reisenden durch die Qualität der Züge und deren Pünktlichkeit für sich zu gewinnen. Für die internationale Direktorin von Renfe, Susana Lozano, „haben wir einen Hochgeschwindigkeitsdienst mit hoher Pünktlichkeit, das unterscheidet uns ein wenig von anderen Betreibern“.

    Innerhalb von zwei Wochen wurden bereits 31.000 Fahrkarten verkauft. Dieser weitere Konkurrent für den französischen Markt hat großen Appetit und will sich einen Platz auf dem strategischen Korridor Paris-Lyon sichern. „Für uns ist es wichtig, dass wir uns hier in Lyon niederlassen und mit der SNCF konkurrieren können“, freut sich Sonia Araujo-Lopez, Generaldirektorin von Renfe voyageurs, „wir werden die Frequenz Lyon-Paris ausbauen, ebenso wie die Frequenzen Lyon-Barcelona und Marseille-Madrid. Das Interesse besteht darin, in der Zukunft eventuell weitere Strecken entwickeln zu können“.

    Die italienische Trenitalia hat sich bereits auf dem Segment Lyon-Paris positioniert. Auch Renfe plant, die französische Hauptstadt ab 2024 zu bedienen.

  • Tigermücke: Nach 378 Dengue-Fällen in 2022 warnt Santé Publique France vor „außergewöhnlicher“ Situation

    Tigermücke: Nach 378 Dengue-Fällen in 2022 warnt Santé Publique France vor „außergewöhnlicher“ Situation

    Nach 378 Fällen von Dengue-Fieber, 23 Fällen von Chikungunya-Fieber und sechs Fällen von Zika war die Situation im Jahr 2022 im französischen Mutterland „außergewöhnlich“, so eine Studie von Santé publique France. Die Mücke Aedes albopictus, die auch Tigermücke genannt wird und seit 2004 in Frankreich heimisch ist, hat sich seither stetig weiter über das Land ausgebreitet. Mit 378 Dengue-, 23 Chikungunya- und sechs Zika-Fällen im Jahr 2022 war die Situation im französischen Mutterland „außergewöhnlich“, meldete am Dienstag, dem 11. Juli eine Studie von Santé publique France, die Sorgen um die Tragfähigkeit des derzeitigen Überwachungssystems äußert. Um das Risiko der Übertragung der sogenannten Arboviren, die sie verbreiten können (Dengue-, Chikungunya- und Zika-Fieber), zu begrenzen, wird seit 2006 eine Überwachung der auftretenden Fälle durchgeführt. Insbesondere interessant sind autochthone Fälle,  Patienten, die nicht in Gebiete gereist sind, in denen das Virus verbreitet ist, wie …

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