Kategorie: Südwest

  • Toulouse: 2 Männer in der Nacht im Norden der Stadt angeschossen – Schütze ist auf der Flucht

    Toulouse: 2 Männer in der Nacht im Norden der Stadt angeschossen – Schütze ist auf der Flucht

    Zwei Männer im Alter von 19 und 25 Jahren wurden in der vergangenen Nacht in Toulouse durch Schüsse in Beine und Arme verletzt. Die Tat ereignete sich im Viertel Izards in Toulouse, einem Gebiet, in dem seit einigen Wochen wieder vermehrt Drogenverkäufer unterwegs sind.

    Zwei Männer wurden in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, den 18. August, im Viertel Izards in Toulouse durch Schüsse verletzt. Kurz vor 1 Uhr morgens soll der mutmaßliche Täter auf der Place Micouleau das Feuer auf die beiden Opfer eröffnet haben, bevor er auf einem Motorroller flüchtete. Einer der Verletzten wurde am Bein, der andere am Arm getroffen.

    Die Opfer wurden in die Universitätskliniken Rangueil und Purpan gebracht. Die beiden Männer im Alter von 19 und 25 Jahren befinden sich nicht in Lebensgefahr.

    Nur wenige Minuten nach der Schießerei waren Polizisten vor Ort, um den Tatort abzuriegeln und erste Hinweise zu sammeln. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen versuchten Mordes ein. Bisher konnte der Verdächtige nicht identifiziert werden und befindet sich noch auf der Flucht.

  • Versuchter Frauenmord: Ehemann würgt schwangere Frau vor den Augen der 11-jährigen Tochter

    Versuchter Frauenmord: Ehemann würgt schwangere Frau vor den Augen der 11-jährigen Tochter

    Ein 39-jähriger Mann wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, den 16. August, in Colomiers in der Nähe von Toulouse festgenommen. Er hatte seine im dritten Monat schwangere Frau nach einem Streit zu erdrosseln versucht. Die schreckliche Szene spielte sich vor den Augen ihrer Tochter ab.

    Die Szene ist surreal. Vor den Augen seiner 11-jährigen Tochter kniet ein Familienvater über seiner Frau, die Hände fest um ihren Hals geschlungen. Der 39-jährige Mann befindet sich derzeit in der Ausnüchterungszelle des Polizeipräsidiums. Er wird wegen „versuchten Feminizids und Widerstands gegen Polizeibeamte“ angeklagt.

    Die tat ereignete sich am Mittwoch gegen 1.10 Uhr in einer Wohnung in Colomiers, in der Nähe von Toulouse. Zu dieser späten Stunde in der Nacht streitet sich das Ehepaar. Der Ehemann, der stark alkoholisiert zu sein scheint, greift seine im dritten Monat schwangere Frau erst verbal an und wird dann auch physisch gewalttätig.

    Im Verlauf des Streits soll er seine Partnerin geschlagen und sie an den Haaren gezogen haben. Die 11-jährige Tochter der beiden wurde durch den Lärm geweckt und musste einen Teil der gewalttätigen Auseinandersetzung mit ansehen. Ihr Vater soll ihre Mutter vor ihren Augen gewürgt haben, bis er die Anwesenheit seiner Tochter bemerkte.

    Dann warf der Gewalttäter seine Frau aus dem Haus und schloss sich mit dem Mädchen allein in der Wohnung ein. Die 26-jährige Mutter machte sich Sorgen, dass er dem Kind etwas antun könnte, und alarmierte schließlich die Polizei.

    Als die Rettungskräfte eintrafen, stellten sie fest, dass die Frau Würgemale am Hals hatte. Während sie versorgt wurde, versuchte ein Polizeiteam kurz nach 1.30 Uhr, in die Wohnung einzudringen. Die Tür öffnet sich zunächst, wird dann aber plötzlich und mit heftiger Gewalt wieder geschlossen, wobei ein Beamter am Arm verletzt wird.

    Der Einsatz der Polizei endete mit der Festnahme des Ehemanns und Vaters. Nach seiner Festnahme stellten die Beamten fest, dass der Verdächtige stark angetrunken war. Er befindet sich derzeit in einer Ausnüchterungszelle und soll im Laufe des Tages von der Polizei angehört werden. Während der Mann auf seine Vernehmung wartete, unterzog sich seine Frau in der Notaufnahme des Krankenhauses einer Reihe von Untersuchungen. Sie steht unter Schock, ist glücklicherweise ansonsten aber nicht sehr schwer verletzt.

  • Mariä Himmelfahrt: 20.000 Gläubige besuchen die Messe im Wallfahrtsort Lourdes

    Mariä Himmelfahrt: 20.000 Gläubige besuchen die Messe im Wallfahrtsort Lourdes

    Die „nationale Pilgerfahrt“ nach Lourdes feiert 2023 ihr 150-jähriges Bestehen. Am Dienstag, den 15. August, wurde die Messe zum Fest Mariä Himmelfahrt von Erzbischof Celestino Migliore, dem Apostolischen Nuntius in Frankreich, geleitet. Zum diesjährigen Fest der Himmelfahrt Marias strömten am Dien…

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  • Montpellier: Frau lebt zwei Tage ohne es zu bemerken mit einer Python in ihrem Appartement

    Montpellier: Frau lebt zwei Tage ohne es zu bemerken mit einer Python in ihrem Appartement

    Die Feuerwehr hat die Königspython geborgen und an SOS Reptiles übergeben. Zwei Tage lang mit einer Schlange leben, die sich unter dem Schrank versteckt. Diese Geschichte erzählt die Zeitung Midi Libre von einer Frau, die in Grabels in der Nähe von Montpellier wohnt. Eine Königspython hatte sich offensichtlich zwei Tage lang unter ihrem Kleiderschrank versteckt, bevor die Feuerwehr am Sonntag, dem 13. August, eingriff. An diesem Tag fand Alexandra das Reptil gegen 19 Uhr vor ihrer Wohnungstür. Daraufhin ruft sie direkt die Feuerwehr an, damit diese das Tier abholt. „“Mir war sofort klar, dass die Schlange seit zwei Tagen in meiner Wohnung war, weil meine Katze sich seltsam verhalten hat. Die Schlange hatte sich unter meinem Schrank versteckt und sich dann zur Eingangstür bewegt. Ich hatte sehr, sehr große Angst“. Die Python war zu diesem Zeitpunkt ziemlich ruhig, aber es kam zu einer Auseinandersetzung mit Alexandras Katze. Diese wurde wohl von der Schlange gebissen. Alexandra sitzt der Schock immer noch tief in den Gliedern: „Können Sie sich das vorstellen? Ich habe zwei Nächte lang mit einer frei herumlaufenden Python in der Wohnung geschlafen, ohne es zu wissen!“ Die Feuerwehr übergab die Schlange SOS Reptiles. Die Organisation versichert, dass diese Königspythons weder für Menschen noch für Haustiere gefährlich sind. Woher die Schlange kam und wem sie gehört, konnte noch nicht geklärt werden.
  • Hautes-Pyrénées: Zweijähriges Mädchen ertrinkt in einem Fluss

    Hautes-Pyrénées: Zweijähriges Mädchen ertrinkt in einem Fluss

    Ein zweijähriges Mädchen ertrank während eines lokalen Festes im Fluss Boues, der durch das Dorf Villembits (Hautes-Pyrénées) fließt. Das Mädchen starb trotz des sofortigen Eingreifens mehrerer Personen.

    Bereits in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 13. August 2023, kletterte ein zweijähriges Mädchen unbemerkt aus ihrem Kinderwagen und fiel in den Boues, einen Fluss, der in der Nähe des Geländes fließt, auf dem dem Feierlichkeiten stattfanden. Sie konnte nicht mehr gerettet werden.

    Dieses Drama hat am Wochenende die lokalen Feierlichkeiten in Villembits überschattet und das kleine Dorf in den Hängen der Hautes-Pyrénées zutiefst schockiert.

    Laut der Zeitung Nouvelle République des Pyrénées griffen mehrere Personen sofort ein, um zu versuchen, das kleine Mädchen zu retten, aber die abschüssigen Ufer, die Tiefe und die starke Strömung des Flusses konnten das Drama nicht verhindern. Die Feuerwehr und die Gendarmerie waren vor Ort und versuchten, das Kind wiederzubeleben, nachdem es aus dem Wasser gezogen worden war.

    Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um zu versuchen, die Umstände des schrecklichen Unfalls zu ermitteln.

  • Feuer in den östlichen Pyrenäen: 500 Hektar verbrannt und insgesamt 3.000 Menschen evakuiert

    Feuer in den östlichen Pyrenäen: 500 Hektar verbrannt und insgesamt 3.000 Menschen evakuiert

    Die Aufräumarbeiten rund um Saint-André haben begonnen und ab Mitternacht konnten die Bewohner der drei evakuierten Campingplätze wieder zurückkehren. Eine psychologische Betreuung wurde eingerichtet.

    Das Feuer, das am späten Montagnachmittag zwischen den Gemeinden Saint-André und Argelès-sur-Mer (Pyrénées-Orientales) ausgebrochen war, gilt seit 3 Uhr morgens als gestoppt, wie der Sender France Bleu Roussillon am Dienstagmorgen, dem 15. August, von der Feuerwehr erfuhr. 500 Hektar wurden von den Flammen vernichtet. Am Dienstagmorgen hat sich der Wind in der Region beruhigt, was die Arbeit der Feuerwehr deutlich erleichtert.

    Es gab keine Todesfälle zu beklagen. Die Rettungskräfte betreuten 31 Einwohner oder Touristen, die kleinere Verletzungen erlitten oder Rauch eingeatmet hatten. Zwanzig Feuerwehrleute wurden leicht verletzt. Einer von ihnen wurde unter anderem wegen Rückenschmerzen nach einem Sturz ins Krankenhaus eingeliefert. Die Stadtverwaltung von Argelès-sur-Mer richtete eine psychologische Zelle zur Betreuung der Menschen ein. Der französische Umweltminister Christophe Béchu kündigte auf Twitter an, dass er in die betroffene Region in den Pyrénées-Orientales reisen werde.

    Mehrere Häuser wurden zerstört, die Erfassung der Schäden wird erst am Dienstag, dem 15. August, richtig beginnen können, so der Sender France Bleu Roussillon. In ihrer letzten Bilanz um 8 Uhr gab die Präfektur des Departements Pyrénées-Orientales an, dass acht Häuser stark von dem Brand betroffen seien, weitere 30 Häuser und ein Unternehmen betroffen seien und ein Campingplatz stark in Mitleidenschaft gezogen worden sei.

    „Die Untersuchungen werden fortgesetzt, um die Schäden genauer zu bestimmen“, so die Präfektur. Sie gibt außerdem an, dass heute Morgen eine „Begleit- und Informationszelle eingerichtet wird, um die Geschädigten zu betreuen“, insbesondere „350 bis 400 Urlauber“. „Wir sind mit einem Bild der Verwüstung konfrontiert“, klagt Samuel Moli, der Bürgermeister von Saint-André, gegenüber France Bleu Roussillon.

    Der Bürgermeister von Saint-André beschreibt insbesondere, dass Fauna und Flora verschwunden sind, nachdem die Flammen über den Ort hinweggezogen sind. Zwar sei „die Gefahr gebannt“, aber man müsse noch „die materiellen und menschlichen Schäden bewerten“. Samuel Moli spricht insbesondere von „etwa zehn Häusern“, die von dem Brand betroffen seien, weist aber darauf hin, dass es sich dabei um eine „vorsichtige Schätzung“ handele. Der Bürgermeister sagt außerdem, dass „ein Teil des ehemaligen Gewerbegebiets von den Flammen verwüstet wurde“.

    Die Feuerwehr erklärte gegenüber France Bleu Roussillon, dass die Aufräumarbeiten vor Ort bereits begonnen hätten, diese würden hauptsächlich von den Verstärkungen durchgeführt, die am Abend aus den Regionen Bouches-du-Rhône, Hérault, Aude und dem Rest der Region Okzitanien eingetroffen seien. In der Nacht von Montag auf Dienstag waren 650 Feuerwehrleute rund um Saint-André im Einsatz. In ihrer neuesten Bilanz würdigte die Präfektur des Departements Pyrénées-Orientales am Dienstagmorgen „die Arbeit der Feuerwehrleute“, deren Einsatz „es ermöglicht hat, mehr als 400 Häuser zu schützen und mehrere Tausend Urlauber in Sicherheit zu bringen“.

    Ab Mitternacht konnten die Bewohner der drei evakuierten Campingplätze wieder zurückkehren. Der Campingplatz Les Chênes rouges in Argelès-sur-Mer, der teilweise von den Flammen zerstört wurde, blieb geschlossen. Seine Bewohner wurden in Notuntrkünften und anderen Campingplätzen in Argelès-sur-Mer, Saint-André und Sorède untergebracht. Insgesamt verbrachten über 2.000 Menschen, sowohl Touristen als auch Einheimische, die aus zwei Wohnsiedlungen evakuiert wurden, den Abend und Teile der Nacht in Notunterkünften.

    Éric Brocardi, Sprecher des französischen Feuerwehrverbands, sprach am Dienstag auf franceinfo von einem „extrem virulenten Feuer“, vor allem wegen der „wirbelnden Winde, die zwischen 50 und 80 Kilometern pro Stunde erreichten“. Auch das schwierige Gelände erschwerte die Aufgabe der Feuerwehrleute.

    Im Laufe des heutigen Dienstags sollen Löschflugzeuge die restlichen Brandherde ablöschen.

    Touristen, die vor den Flammen fliehen mussten, erzähltem, wie sie mit ihren Familien von einem Campingplatz evakuiert wurden: Sie waren auf dem Campingplatz Les Chênes rouges in Argelès und irgendwann sah man eine Rauchfahne, und dann kamen die Löschhubschrauber. Und dann wurden sie aufgefordert, innerhalb von 30 Minuten den Campingplatz zu verlassen.

  • Gironde: Zwei Menschen ertrinken innerhalb nur weniger Stunden

    Gironde: Zwei Menschen ertrinken innerhalb nur weniger Stunden

    Am Sonntag starben zwei Menschen im Südwesten Frankreichs. Am Morgen ertrank ein 54-jähriger Mann in Soulac-sur-Mer im Departement Gironde. Am Abend wurde in Lacanau eine Mutter von der Strömung mitgerissen, als sie versuchte, ihren beiden Kinder zu Hilfe zu kommen.

    Sie sind es gewohnt, den Ozean zu zähmen und kennen seine Gefahren genau. Am Sonntag, dem 13. August, ist es fast 21 Uhr, als zwei Surfer einer Mutter zu Hilfe eilen. Die Station der Rettungsschwimmer ist bereits seit zwei Stunden geschlossen. „Wir sahen den Familienvater, der wie verrückt versuchte, seine Frau zu finden, die in den Wellen herumirrte. Wir sind instinktiv direkt ins Wasser gesprungen“, erzählt einer der beiden Surfer auf dem Sender France 2.

    „Wir hätten auch sterben können“
    Nachdem sie versucht hatte, ihre beiden Kinder zu retten, geriet die 50-Jährige in eine gefährliche Strömung, was sie das Leben kostete. „Zum Glück kam uns ein Bademeister zu Hilfe (…) Wir hätten auch sterben können“, sagen die beiden Surfer.

    Am Wochenende hatte die Präfektur der Region Nouvelle-Aquitaine die Atlantikküste wegen der Gefahr von gefährlichen Strömungen in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Sie rief zu extremer Wachsamkeit auf.

    Am Morgen des Sonntags konnte ein 54-jähriger Mann nicht mehr gerettet werden nachdem er zum Baden ins Meer gegangen war, obwohl der Strand nicht bewacht war. Auch er wurde Opfer einer gefährlichen Strömung, gegen die er machtlos war.

  • Unesco-Kulturerbe: Feuer in Gebäude im historischen Zentrum von Albi unter Kontrolle

    Unesco-Kulturerbe: Feuer in Gebäude im historischen Zentrum von Albi unter Kontrolle

    Ein Gebäude im historischen Zentrum von Albi (Tarn) wurde von einem heftigen Brand heimgesuchr. Die Feuerwehr brachte den Brand inzwischen unter Kontrolle, die engen Gassen der Altstadt werden jedoch weiterhin überwacht. Die Bewohner von fünf Häusern wurden evakuiert.

    Im historischen Zentrum von Albi (Tarn), in der Rue de la Grande Côte, die zwischen der Pont-Vieux und der Kathedrale Sainte-Cécile liegt, brach am Abend des 13. August ein Feuer aus.

    Rund 50 Feuerwehrleute waren vor Ort im Einsatz und konnten den Brand in der Nacht unter Kontrolle bringen. Sie setzen ihre Arbeit vor Ort in den beiden vom Brand betroffenen Gebäuden auch am Montag fort.

    Die in den sozialen Netzwerken verbreiteten Bilder zeigen, wie das Dach eines Gebäudes vollständig von den Flammen erfasst wurde und die große Leiter der Feuerwehr zum Einsatz kam. Der Einsatz gestaltete sich aufgrund der engen Straßen und der dicht beieinander stehenden Häuser in diesem Bereich der Altstadt besonders schwierig.

    Die Rettungskräfte waren damit beschäftigt, ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude innerhalb des von der Unesco gelisteten Bereichs zu verhindern. Das Feuer hatte sich bereits über einen Balken in einem benachbarten Gebäude ausgebreitet, das am frühen Abend evakuiert worden war.

    Insgesamt wurden fünf angrenzende Gebäude evakuiert und ihre zwölf Bewohner wurden umgesiedelt. Die Feuerwehr setzt ihre Arbeit vor Ort in den beiden vom Brand betroffenen Gebäuden auch am Montag fort.

    Die National- und die Stadtpolizei sichern die Umgebung des Brandes ab. Auch heute Morgen waren die Zugänge zu den Straßen Engueysse und Grand Côte noch immer gesperrt.

  • Wetterwarnung: Gewitter und Hagel sollen einen großen Teil Frankreichs treffen

    Wetterwarnung: Gewitter und Hagel sollen einen großen Teil Frankreichs treffen

    In weiten Teilen des Frankreichs werden am Montagabend, dem 14. August, teils starke Gewitter mit Hagel erwartet. 54 Departements wurden von Météo France auf die Warnstufe Gelb für Gewitter gesetzt. 

    Das Wetter wird zu Beginn der Woche in weiten Teilen Frankreichs und insbesondere im Südwesten recht feucht sein. 54 Departements wurden für Montag, 14. August, auf gelbe Gewitterwarnung gesetzt. Météo France rechnet für den Abend mit Hagelschauern in den Departements Tarn-et-Garonne und Lot sowie in einem Teil der angrenzenden Departements (Haute-Garonne, Tarn, Gers, Aveyron und Lot-et-Garonne).

    „Zum Teil starke Gewitter werden vom Südwesten über die Auvergne bis zum Grand-Est zirkulieren“, kündigt Météo France in seinem neuesten Wetterbericht an. Es sei aber derzeit unmöglich, die Intensität und die Zugbahn der Unwetter genau zu kennen, daher die Einstufung in Warnstufe Gelb. Das könnte sich jedoch im Laufe des Montags ändern.

    In der südlichen Hälfte des Landes sind die Temperaturen am Montagmorgen immer noch hoch, insbesondere in den Departements Rhônes-Alpes und Haute-Loire. Um 5 Uhr morgens wurden in Lyon und Grenoble bereits 20°C und im Norden der Isère bis zu 22°C gemessen.

    In fünf Departements herrscht weiterhin Hitzewarnstufe Orange. Es handelt sich um die Departements Savoie, Isère, Rhône, Ain und Haute-Savoie, in denen die Temperaturen zwischen 34°C und 36°C schwanken dürften. Diese Hitzewelle wird voraussichtlich auch den ganzen Dienstag über anhalten. In den östlichen Pyrenäen wird eine Hitzespitze mit Höchstwerten von 37°C bis 39°C erwartet, die am Dienstag aber rasch abnehmen dürfte.

  • Polizei beschlagnahmt 485 kg Cannabis im Kofferraum zweier Autos in Avignon

    Polizei beschlagnahmt 485 kg Cannabis im Kofferraum zweier Autos in Avignon

    Zwei Personen wurden von Spanien aus kommend festgenommen. Im Kofferraum ihrer Fahrzeuge befanden sich 13 Koffer mit Cannabis.

    Bereits in der Nacht von Montag auf Dienstag wurden zwei Männer in Avignon, Departement Vaucluse, mit 485 kg Cannabis in ihren Kofferräumen festgenommen, nachdem sie aus Spanien kommend mit hoher Geschwindigkeit Richtung Norden unterwegs waren. Das meldete Franceinfo am Samstag, dem 12. August, unter Berufung auf eine Polizeiquelle.

    Die beiden Personen wurden von einer Einsatzbrigade der Polizei (BRI) festgenommen, als sie in zwei Autos auf einer sogenannten „go fast“-Tour aus Spanien unterwegs waren. Dank der Überwachung durch die Polizei konnte eines der beiden Fahrzeuge auf dem Parkplatz eines Hotels in Avignon lokalisiert werden.

    In den Fahrzeugen entdeckten die Polizeikräfte dreizehn Koffer mit insgesamt 485 kg Cannabis. Die beiden Männer wurden am Ende der Woche angeklagt. Darüber hinaus beschlagnahmten die Ermittler insgesamt etwa 55.000 Euro.