Kategorie: Südwest

  • Erneut Schießerei in Toulouse: 16-Jähriger angeschossen – Täter auf der Flucht

    Erneut Schießerei in Toulouse: 16-Jähriger angeschossen – Täter auf der Flucht

    Am Montagabend, 21. August, wurde ein 16-jähriger Jugendlicher in der Notaufnahme des Krankenhauses Purpan in Toulouse behandelt. Er wies eine Schusswunde auf und sein Gesundheitszustand wurde als besorgniserregend eingestuft. Der oder die Schützen werden gesucht.

    In den letzten Wochen gab es in Toulouse eine Reihe von Schießereien. Das Viertel Empalot ist bekannt für den Handel von Drogen, was zu regelmäßigen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Banden führt. Am Montagabend gegen 23.30 Uhr wurden die Rettungskräfte und die Polizei alarmiert, weil in der Rue Bir Hakeim Schüsse gefallen waren. Als die Polizei am Tatort eintraf, wurde zunächst kein Opfer gefunden.

    Erst im Laufe des Abends fanden die Ermittler durch Querverweise und Nachforschungen heraus, dass ein 16-jähriges Opfer von Bekannten in die Notaufnahme des Krankenhauses Purpan in Toulouse gebracht worden war. Bei seiner Einlieferung wies der Jugendliche eine Schusswunde im Bauchbereich auf. Die Verletzung wurde von den Ärzten als besorgniserregend eingestuft.

    Die Umstände dieser neuen Schießerei sind derzeit noch völlig unklar. Zeugen zufolge soll ein Auto am Tatort vorgefahren sein, bevor einer der Insassen von einer Waffe Gebrauch machte.

    In den letzten Tagen kam es in Toulouse zu einer Reihe von Schießereien. Erst am frühen Nachmittag des 20. August wurde eine Person auf der Place André Abbal angeschossen. Ein 17-jähriger junger Mann wurde von einer Kugel in der Leistengegend getroffen. Seit Beginn der letzten Woche wurden in Toulouse bereits vier Personen durch Schüsse verletzt.

  • In seinem Haus gefesselt und geschlagen: Arzt und Lebensgefährtin werden 100.000 € geraubt

    In seinem Haus gefesselt und geschlagen: Arzt und Lebensgefährtin werden 100.000 € geraubt

    Ein Kardiologe und seine Lebensgefährtin wurden in der Nacht vom 17. auf den 18. August in einer Gemeinde im Westen der Region um Béarn brutal überfallen. Die Angreifer raubten Wertsachen im Wert von über 100.000 Euro.

    Die Tat ereignete sich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, dem 18. August, in der Region von Béarn. Ein Arzt wurde in seinem Haus brutal überfallen und ausgeraubt, wie die Zeitung La République des Pyrénées berichtet.

    Der Kardiologe sowie seine Lebensgefährtin seien von einer oder mehreren Personen gefesselt und geschlagen worden. Der oder die Angreifer hätten dem Paar dann Eigentum im Wert von mehr als 100.000 Euro geraubt, teilte die Staatsanwaltschaft von Pau mit. Der Arzt wurde ins Krankenhaus eingeliefert und muss sich einer Operation unterziehen.

    Derzeit wird dem oder den Einbrechern fieberhaft gesucht. Die Ermittler schliessen nicht aus, dass es sich um Serientäter handelt, da in der Region bereits eine Reihe ähnlicher Taten begangen wurden.

  • Hitzewelle in Frankreich: 4 Departements auf Alarmstufe Rot

    Hitzewelle in Frankreich: 4 Departements auf Alarmstufe Rot

    Die „intensive und lang anhaltende“ Hitzewelle setzt sich auch am Dienstag in weiten Teilen Frankreichs fort. 49 Departements wurden von Météo-France auf Warnstufe Orange und vier auf Warnstufe Rot gesetzt.

    Die Hitzewelle setzt sich wie erwartet auch am Dienstag, dem 22. August, in weiten Teilen Frankreichs fort. 49 Departements wurden von Météo-France auf die Warnstufe Orange und vier auf die Warnstufe Rot gesetzt.

    „Eine lang anhaltende und für die Jahreszeit intensive Hitzewelle hat sich über das Land gelegt“, so Météo France. „Im Rhonetal sowie im Osten des Zentralmassivs nimmt die Hitze weiter zu“, betont die staatliche Wetterbehörde und stellt fest, dass das Phänomen in diesem Gebiet „aufgrund seiner Intensität und Dauer“ „außergewöhnlich“ ist.

    Die höchste Hitzewarnung gilt in den Departements Ardèche, Drôme, Haute-Loire und Rhône (69) am Dienstag ab 15 Uhr.

    Die orangefarbene Hitzewarnung wird auf die Departements Deux-Sèvres, Vendée und Vienne ausgeweitet, d. h. es sind insgesamt immer noch fast fünfzig Departements, in denen eine Warnstufe Orange wegen hoher Hitzebelastung gilt.

    „Die Tiefstwerte sinken oft nicht unter 20-22°C, lokal bleiben sie sogar bei 23-25°C, insbesondere in städtischen Gebieten. Die Höchstwerte liegen im Allgemeinen zwischen 36 und 39°C“, so Météo-France. „Die höchsten Temperaturen werden in den Regionen Drôme und Ardèche erwartet, wo die Höchstwerte häufig über 40-42°C liegen können“, warnt Météo-France.

    Ein Rückgang der Temperaturen wird für Freitag erwartet
    Der Höhepunkt der Hitzewelle wird am Dienstag und Mittwoch im Osten des Landes und am Mittwoch und Donnerstag im Südwesten erwartet.

    Rund um das Rhonetal, in der Region PACA und auf Korsika werden bei Tagesanbruch bereits Temperaturen von etwa 23°C, örtlich sogar bis 26°C, herrschen.

    Am Nachmittag erreichen die Temperaturen dann ihren Höhepunkt zwischen 33 und 38°C. In Teilen von Okzitanien und den Regionen Rhône-Alpes, Provence und Var werden bis zu 40°C erwartet. Besonders heiß wird es rund um das Rhonetal, wo die Höchstwerte häufig 40 bis 42°C erreichen sollen.

    Die starke Hitze wird laut Météo-France mindestens bis zur Wochenmitte anhalten. Am Mittwoch und Donnerstag werden im Südwesten und im Rhonetal 39 bis 42°C erwartet, bevor die Temperaturen am Freitag langsam sinken.

    Von der Bretagne bis zum Nordosten Frankreichs sowie an der Atlantikküste wird die Hitze trotz eines leichten Anstiegs erträglich bleiben.

    Im Relief der Pyrenäen, der Südalpen und des Zentralmassivs werden sich am Nachmittag Cumulus-Wolken entwickeln, die zu einigen Schauern oder sogar Gewittern im Osten der Pyrenäenkette führen können.

  • Vierjähriges Mädchen ertrinkt in einem Fluss in den Pyrénées-Orientales

    Vierjähriges Mädchen ertrinkt in einem Fluss in den Pyrénées-Orientales

    Am Sonntag, dem 20. August, kam es in den östlichen Pyrenäen zu zwei tödlichen Badeunfällen. Ein 35-jähriger Mann und ein vierjähriges Mädchen kamen ums Leben.

    Am Sonntag, dem 20. August, ereigneten sich in den Pyrénées-Orientales zwei Tragödien. Zunächst wurde gegen 18 Uhr die Feuerwehr nach Canet-en-Roussillon, in der Nähe des Strandes von Sardinal, gerufen. Der Grund: ein 35-jähriger Mann war ertrunken. Der Mann wurde von Zeugen bewusstlos aus dem Wasser gezogen. Trotz der von den Rettungskräften vor Ort durchgeführten Herzmassagen konnte das Opfer nicht mehr wiederbelebt werden. Der Tod des 35-jährigen Mannes wurde noch vor Ort festgestellt.

    Nach Angaben der Feuerwehr war der Mann kurz vor seinem Ertrinken mit einem Minderjährigen im Wasser gesehen worden. Daher wurde im Laufe des Abends nach einer zweiten Leiche gesucht. An der Operation waren ein Hubschrauber und etwa 20 Feuerwehrleute, darunter Taucher und Rettungsschwimmer beteiligt. Nach neuesten Informationen wurde in dem Gebiet jedoch keine weitere Leiche gefunden.

    Ein weiteres Drama in der Gouleyrous-Schlucht
    Für die Feuerwehrleute war der Abend noch nicht zu Ende, denn nur 45 Minuten nach dem vorherigen Alarm ereignete sich ein weiteres Drama. In Tautavel, in der Gouleyrous-Schlucht, wurde ein vierjähriges Mädchen leblos aus dem Wasser gezogen. Personen vor Ort versuchten, das Kind zu reanimieren, bevor die Rettungskräfte eintrafen und die Betreuung übernahmen.

    Trotz aller Bemühungen der Einsatzkräfte wurde das Mädchen in einem als „ernst“ eingestuften Zustand mit dem Hubschrauber in das Krankenhaus von Perpignan gebracht. Nur wenige Stunden später wurde sie dort für tot erklärt.

  • Wieder Schüsse in Toulouse – bereits das dritte Opfer in einer Woche

    Wieder Schüsse in Toulouse – bereits das dritte Opfer in einer Woche

    Am Sonntagnachmittag wurde unter derzeit noch ungeklärten Umständen ein Mann durch Schüsse verletzt. Der oder die Schützen flüchteten nach der Tat.

    Neue Gewaltepisode in einer Toulouser Wohnsiedlung am Sonntag. Am frühen Nachmittag wurde eine Person durch Schüsse verletzt, schwebt jedoch nicht in Lebensgefahr.

    Der Vorfall ereignete sich kurz vor 14 Uhr auf der Place André Abbal im Stadtteil Reynerie. Vor den Augen zahlreicher Besucher des sonntäglichen Marktes in diesem Viertel überquerten zwei Personen den Platz. „Einer der beiden hatte einen Revolver am Gürtel, wie in amerikanischen Filmen“, erzählt ein Zeuge.

    Wenige Sekunden später wurde ein 17-Jähriger von einer Kugel in der Leistengegend getroffen. Nach dem Mordversuch griffen sehr schnell Rettungskräfte ein und brachten das Opfer in ein Krankenhaus. „Glücklicherweise waren keine lebenswichtigen Bereiche betroffen“, so der Zeuge.

    Zur Zeit sind der oder die Schützen noch auf der Flucht. es wird vermutet, dass die Tat etwas mit dem Drogenhandel zu tun hat. Am Sonntag sperrten Experten der Spurensicherung die Gegend ab, um Hinweise zu sammeln. Auch Bilder der Videoüberwachung werden gesichtet, um den oder die Täter zu identifizieren.

    Seit Beginn der vergangenen Woche wurden in Toulouse drei Personen durch Schüsse verletzt! Bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, kurz vor 1 Uhr, eröffnete eine Person das Feuer auf zwei Männer, die auf einer Bank am Place Micouleau saßen, und flüchtete anschließend auf einem Motorroller. Einer der Verletzten wurde am Bein, der andere am rechten Handgelenk getroffen. Auch in diesem Fall ist der Schütze noch auf freiem Fuß.

  • Hitzewelle: Bis zu 42 °C – was ist die zu erwartende Temperatur am Montag in Frankreich?

    Hitzewelle: Bis zu 42 °C – was ist die zu erwartende Temperatur am Montag in Frankreich?

    Der heutige Montag, 21. August, wird zwar nicht den Höhepunkt der Hitzewelle in dieser Woche markieren, aber dennoch ein Tag mit sehr hohen Temperaturen werden. 

    Der Höhepunkt der Hitze wird erst am Mittwoch, 23. August, erwartet. Aber das Thermometer steigt auch am Montag, dem 21. August, weiter an. Heute Morgen lagen die Tiefstwerte häufig zwischen 20 und 22 °C, in Lyon Saint-Exupéry auf 23,5 °C und in Montélimar bei 26 °C. An der Mittelmeerküste schwankt die Tiefsttemperatur zwischen 22 und 25 °C, im Osten des Departements Aude und den Pyrénées-Orientales und Perpignan betrug die Nachttemperatur heiße 28 bis 30 °C.

    Im ganzen Land wird am Montag, dem 21. August, die Sonne sehr stark dominieren, mit sehr seltenen Wolken im Westen und Norden des Landes. Die Temperaturen werden in der gesamten Südhälfte Frankreichs mindestens um die 30 °C betragen, mit Spitzenwerten von 37 °C in Lyon und 38 °C in Montélimar. Der nördliche Teil des Landes wird jedoch von dieser Hitze etwas verschont bleiben, mit 28 °C in Paris, 26 °C in Lille und sogar nur 20 °C in Cherbourg.

    Am Nachmittag werden die Temperaturen im Süden weiter steigen. In Alès werden 42 °C erwartet, in Nîmes und Béziers 38 °C, in Toulouse liegt das Quecksilber am Nachmittag mindestens um die 35 °C und kann bis auf 39 °C ansteigen. In Cahors, Castres oder Carcassonne wird es bis zu 40 °C und in Foix 34 °C warm.

    Die Hitze könnte am frühen Abend etwas nachlassen, da im Süden regional einige Wolken aufziehen können. Die Nacht wird im Großen und Ganzen sternenklar mit Temperaturen, die an der ganzen Mittelmeerküste kaum unter 24 °C fallen.

    Am Dienstag folgt in der Südhälfte Frankreichs ein weiterer sehr warmer Tag mit überwiegend Sonnenschein.

  • Hitzewelle in Frankreic: 50 Departements unter Hitzewarnung – und es kann schlimmer kommen

    Hitzewelle in Frankreic: 50 Departements unter Hitzewarnung – und es kann schlimmer kommen

    Météo Frankreich hat für den heutigen Montag in 50 Departements die Alarmstufe Orange für Hitzebelastung ausgerufen. Ganz Südfrankreich ist jetzt von der Hitzewelle betroffen, die noch an Intensität zunehmen kann. In Südfrankreich herrscht starke Hitze. Météo France hat für Montag, den 21. August, aufgrund der steigenden Temperaturen 50 Departements in Alarmstufe Orange für starke Hitzebelastung versetzt. Schon am Sonntag befanden sich 49 Departements in Alarmstufe Orange, aufgrund einer „anhaltenden Hitzewelle, die für die Jahreszeit besonders spät auftritt und besondere Wachsamkeit erfordert“ – so Météo France.

    Am Sonntag waren betroffen: Die Departements Ain, Allier, Alpes-de-Haute-Provence, Alpes-Maritimes, Ardèche, Ariège, Aude, Aveyron, Bas-Rhin, Bouches-du-Rhône, Cantal, Charente, Cher, Corrèze, Côte-d’Or, Dordogne, Doubs, Drôme, Gard, Gers, Gironde, Haute-Corse, Haute-Garonne, Haute-Loire, Haut-Rhin, Haute-Saône, Ha…

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  • Hitze: Die Bäume machen den Unterschied

    Hitze: Die Bäume machen den Unterschied

    Die Hitzewelle zeigt es, bei solchen Temperaturen ist es besser auf dem Land als in der Stadt zu leben. Aber auch die großen Ballungsräume werden sich an die immer häufiger auftretenden Hitzewellen anpassen müssen. In einem Stadtteil von Toulouse (Haute-Garonne) gibt es fast keine Bäume. Asphalt ist allgegenwärtig, und am Morgen des 19. August ist die Hitze erdrückend. In den Wohnungen ist es noch schlimmer. In der Wohnung einer Frau ist es bereits 29 °C heiß. Sie ist daher gezwungen, sich regelrecht einzuigeln. Es wurde zwar ein Ventilator aufgestellt, aber das reicht nicht aus, um sich in der Wohnung wohlzufühlen. „Wenn es Wochenende ist, verlässt man die eigene Wohnung und versucht, in Wohnungen von Leuten zu gehen, die eine Klimaanlage haben“, sagt sie gegenüber dem Sender Franceinfo. Um diesen Hitze-Hotspots entgegenzuwirken, tauchen in einigen Straßen jetzt Schattenspendersysteme auf. Aber ist das wirklich ausreichend? „Es spendet ein bisschen Schatten, das ist immerhin etwas, ab…

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  • SNCF: Fast 7 Stunden Verspätung bei einigen TGVs wegen Stromausfalls

    SNCF: Fast 7 Stunden Verspätung bei einigen TGVs wegen Stromausfalls

    Ein Stromausfall führte zu erheblichen Verspätungen auf dem Schienennetz  der SNCF im Südwesten Frankreichs. An einem Tag, an dem viele Urlauber aus den Ferien zurückfahren wollten. Ein Stromausfall auf der Strecke Hendaye-Bordeaux hat den Zugverkehr am Samstag mitten in einem Wochenende, an dem viele Urlauber nach Hause fahren wollten, „stark beeinträchtigt“, wie die SNCF mitteilte. Es kam zu Zugausfällen und bis zu 6 Stunden 50 Minuten Verspätung bei den TGVs. Ein „Stromversorgungsfehler“ zwischen Labouheyre und Ychoux, etwa 70 Kilometer südlich von Bordeaux, trat gegen 8 Uhr am Samstagmorgen auf und konnte erst am Nachmittag behoben werden, wodurch der Verkehr auf einer der beiden Fahrspuren vollständig unterbrochen wurde. Die andere Fahrspur blieb in Betrieb, sodass der Verkehr abwechselnd abgearbeitet werden konnte. Die SNCF, berichtete von Verspätungen zwischen 1:00 und 6:50 Stunden je nach TGV. Die Reparaturen waren am Samstag gegen 16.00 Uhr abgeschlossen, eine Rückkehr zur Normalität wurde am späten Nachmittag bekannt gegeben. Durch diese Panne wurde ein TER-Regionalzug Hendaye-Bordeaux auf offener Strecke blockiert und die 400 Reisenden an Bord konnten erst gegen Mittag aus ihrer Lage befreit werden, sagte eine Sprecherin der SNCF und bestätigte einen Bericht der Regionalzeitung Sud Ouest. Im Departement Landes galt aufgrund der großen Hitze die Warnstufe Gelb. Laut Météo France wurden am Samstagnachmittag in Dax 35°C gemessen. Die Panne in der Stromversorgung sei jedoch von der Hitze ausgelöst worden, erklärte die SNCF. Es handele sich um Komponente des Kabels, die versagt habe. Das dritte Augustwochenende ist von vielen Urlaubsrückreisen geprägt. Auch der Verkehrsinformationsdienst Bison Futé hatte den Samstag in der Rückreiserichtung als sehr belasteten „roten“ Tag auf Frankreichs Strassen eingestuft.
  • Beauftragter für den Wiederaufbau von Notre-Dame: General Jean-Louis Georgelin tödlich gestürzt

    Beauftragter für den Wiederaufbau von Notre-Dame: General Jean-Louis Georgelin tödlich gestürzt

    General Jean-Louis Georgelin, der für den Wiederaufbau der Kathedrale Notre-Dame in Paris verantwortlich war, starb bei einer Wanderung in den Pyrenäen. Die ersten Ermittlungen deuten auf einen Unfall während einer Wanderung hin.

    „Mit dem Tod von General Jean-Louis Georgelin verliert die Nation einen ihrer großen Soldaten. Frankreich einen seiner großen Diener. Und Notre-Dame, den Baumeister seiner Wiedergeburt“. Emmanuel Macron würdigte am Samstag, dem 19. August, General Jean-Louis Georgelin, der am Freitag, 18. August, während einer Wanderung in den Pyrenäen ums Leben gekommen war.

    Nach ersten Erkenntnissen, die die Staatsanwaltschaft von Foix am späten Samstagnachmittag mitteilte, starb der ehemalige Armeechef und Leiter der Baustelle zur Restaurierung der Kathedrale Notre-Dame de Paris nach einem heftigen Sturz.

    Der Alarm wurde am Freitag um 20.15 Uhr vom Hüttenwart der Estagnous-Hütte ausgelöst, wo der General eigentlich hätte übernachten sollen. Der Mann informierte das Peloton de gendarmerie de haute montagne (PGHM) darüber, dass ein Wanderer, der den Mont Valier besteigen wollte, nicht zurückgekehrt war. Die Rettungskräfte begannen sofort mit der Suche und gegen 21.40 Uhr wurde der leblose Körper des 74-jährigen Generals Jean-Louis Georgelin in einem Geröllfeld unterhalb des Col de Faustin gefunden. Er wurde mit dem Hubschrauber zum Flugplatz von Pujols transportiert, wo ein Arzt um 22.57 Uhr den Tod feststellte, so die Staatsanwaltschaft von Foix am Samstagabend in einer Pressemitteilung.

    Eine Untersuchung zur Ermittlung der Todesursache wurde eingeleitet. Die ersten Ermittlungsergebnisse liessen auf einen Unfall während der Wanderung schließen, so die Staatsanwaltschaft . Laut der Ermittler hatte General Georgelin am Freitagnachmittag kurz nach 14 Uhr allein den Aufstieg auf den Mont Valier begonnen. „Die Ermittlungen lassen darauf schließen, dass sein Tod die Folge eines schweren Sturzes beim Abstieg gegen 20 Uhr an einer besonders steilen Felspassage war“, heißt es in der Pressemitteilung.

    Um die Unfallthese zu bestätigen, wurde am Samstag eine Untersuchung des Körpers von General Jean-Louis Georgelin durch das gerichtsmedizinische Institut in Toulouse durchgeführt: „Die gerichtsmedizinischen Befunde untermauern die ersten Ermittlungsergebnisse und bestätigen die Hypothese eines versehentlichen Sturzes.“