Kategorie: Südost

  • Marseille: Mit Messer bewaffneter Mann wird in Einkaufszentrum von Polizisten erschossen

    Marseille: Mit Messer bewaffneter Mann wird in Einkaufszentrum von Polizisten erschossen

    Der mit einem Messer bewaffnete Mann wurde in einem Geschäft in Marseille von der Polizei getötet.

    Ein mit einem Messer bewaffneter Mann in einem Cultura-Geschäft in der Einkaufszone Valentine in Marseille wurde am Mittwoch von den Sicherheitskräften erschossen, wie die Zeitung 20 Minuten unter Berufung auf eine mit dem Fall vertraute Quelle meldet.

    Nach ersten Informationen war der Mann mit einer Stichwaffe bewaffnet in den Laden gestürmt. Die alarmierten Polizisten erreichten gegen 13 Uhr den Tatort. „Der Mann bedrohte die Polizei und rannte mit seinem Messer auf die Polizsten zu“, zitiert 20 Minuten einen Augenzeugen. Die Polizisten machten von ihren Waffen Gebrauch und verletzten den Mann tödlich. Es gab keine weiteren Verletzten. Ein terroristischer Hintergrund scheint ausgeschlossen zu sein. Für die Zeugen des Geschehens vor Ort wurde eine psychologische Betreuung eingerichtet. Eine Untersuchung wurde eingeleitet und der Kriminalpolizei anvertraut.

  • Dürre in Frankreich – 10 Departements in Alarmbereitschaft

    Dürre in Frankreich – 10 Departements in Alarmbereitschaft

    Wie viele weitere Länder auf der ganzen Welt leidet auch Frankreich unter Wassermangel. Das Niederschlagsdefizit betrug im April 25%. Die Dürre betrifft bereits 10 Departements und die für diese Woche vorhergesagten sommerlichen Temperaturen könnten die Lage noch verschlimmern.

    Trockene Böden und schlechte Ernten, in Frankreich fehlt es an Regen. In Joucques, einem kleinen Dorf im Departement Bouches-du-Rhône, hat es seit Jahresbeginn nur dreimal geregnet und die Einwohner beobachten mit Sorge den Wasserstand des Flusses, der durch die Gemeinde fließt. Ein Einwohner sagt gegenüber France Televisions, dass er besorgt ist und glaubt, dass „das, was heute passiert, sich wiederholen wird“. In Frankreich regnete es im Jahr 2022 35% weniger als im Vorjahr.

    Ein Problem, das den ganzen Planeten betrifft
    Wegen des Mangels an Regenwasser musste die Wassernutzung in der Gemeinde seit einem Monat eingeschränkt werden, ebenso wie in 10 weiteren französischen Departements. Die frühe Hitzewelle in 2022 bringt den ganzen Planeten in Probleme. Alle Kontinente sind betroffen, und in Ostafrika sind mindestens 20 Millionen Menschen von einer Hungersnot bedroht. „Diese Dürre ist ganz anders als die vorherigen, wir haben noch nie so gelitten“, bezeugt eine Frau aus Äthiopien.

  • Frau in Lyon tot aufgefunden – Ex-Lebensgefährte in Polizeigewahrsam

    Frau in Lyon tot aufgefunden – Ex-Lebensgefährte in Polizeigewahrsam

    In Lyon wurde am Samstagabend eine Frau tot in einem Auto aufgefunden. Der Ex-Lebensgefährte stellte sich der Polizei und wurde in Polizeigewahrsam genommen, wie die Staatsanwaltschaft von Bourgoin-Jallieu am Sonntag mitteilte.

    Eine Frau wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag tot in einem geparkten Auto im 7. Arrondissement von Lyon aufgefunden, wie die Zeitung Le Dauphiné berichtet. Ihr 32-jähriger Ex-Lebensgefährte stellte sich der Kriminalpolizei in Lyon, wie die Staatsanwaltschaft von Bourgoin-Jallieu am Sonntag in einer Pressemitteilung bekannt gab. Er wurde in Polizeigewahrsam genommen.

    Am späten Samstagabend schlug die Mutter des Verdächtigen Alarm. Der Mann bat sie, das dreijähriges Kind – das er mit dem Opfer hatte – aus einem Auto zu holen, das auf einem Parkplatz in Bourgoin-Jallieu im Département Isère abgestellt war.

    Die Mutter des Verdächtigen wunderte sich über die Abwesenheit der Mutter des kleinen Jungen. Sie kontaktierte die Polizei, die daraufhin Blutspuren am Fahrzeug fand.

    Nach mehrstündigen Ermittlungen entdeckte die Feuerwehr 50 Kilometer weiter in Lyon, in der Nähe des Krankenhauses Saint-Luc Saint-Joseph im 7. Arrondissement, einen leblosen Körper in einem Fahrzeug. Es handelte sich um den Leichnam der 26-jährigen gesuchten Frau. „Diese war bereits zuvor Opfer häuslicher Gewalt durch denselben Mann geworden“, so die Staatsanwaltschaft.

    Es wurde eine Untersuchung wegen Mordes eingeleitet, die der Kriminalpolizei von Lyon und der Polizeistation von Bourgoin-Jallieu übertragen wurde.

    Der beschuldigte Mann soll aus Villefontaine (Nord-Isère) stammen und „den Behörden insbesondere wegen häuslicher Gewalt bekannt und bereits Gegenstand von zwei Fahndungen“ gewesen sein, wie die Zeitung Le Dauphiné berichtete.

  • Ungewöhnlich: Ein Monsterfisch aus den Gewässern der Rhône geangelt

    Ungewöhnlich: Ein Monsterfisch aus den Gewässern der Rhône geangelt

    In der Rhône wurde ein 2,6 m langer und 100 kg schwerer Wels gefangen. Das Tier wurde anschließend wieder freigelassen.

    Am Sonntag, 1. Mai, erlebte der Sportangler Anthony Jeannon an der Rhône einen außergewöhnlichen Moment. Er warf seine Angel nur fünfmal aus und dann begann ein anstrengendes Duell in dem reissendem Wasser. „Der Fisch kämpft um sein Leben, er will nicht sterben. Er setzt seine ganze Kraft, seine ganze Stärke ein“, erzählt Anthony Jeannon vor der Kamera des Senders France 2. Endlich am Ufer wird das Tier zehnmal hintereinander gemessen. Es ist riesig: ein 2,62 Meter langer Wels.

    Der Wels ist ein Süßwasserfisch, manche finden ihn ekelhaft. Im glitschigen Schlamm musste Anthony Jeannon 30 Minuten lang ohne Pause mit aller Kraft kämpfen. Der Fisch wurde nach der Vermessung allerdings wieder lebend freigelassen. Anthony Jeannon hat mit diesem riesigen Wels jedoch keinen Rekord aufgestellt: Das bisher größte Exemplar wurde im Tarn gefangen. Wissenschaftler erklären diese großen Tiere mit der Fähigkeit des Welses, sich perfekt an seine Umgebung anzupassen.

  • Frankreich erwartet die erste Hitzeperiode des Jahres mit Temperaturen von bis zu 30 Grad

    Frankreich erwartet die erste Hitzeperiode des Jahres mit Temperaturen von bis zu 30 Grad

    Die französischen Meteorologen sagen für die kommende Woche die erste Hitzeperiode des Jahres voraus, wobei die Temperaturen in einigen Teilen des Landes auf bis zu 30 Grad ansteigen sollen.

    Météo France erwartet, dass das Wetter in der Woche ab dem 9. Mai in ganz Frankreich „wärmer und trockener als normal“ sein wird und „die erste anhaltende Hitzeperiode des Jahres“ eintreffen wird.

    Ab Montag wird für das ganze Land eine ordentliche Portion Sonne erwartet, mit Ausnahme von Nizza und Korsika, wo es im Laufe des Tages zu einigen vereinzelten Gewittern kommen kann.

    Für Dienstag ist wolkenloser Himmel angesagt, und die Temperaturen liegen überall in Frankreich über 20 °C, mit Ausnahme von Teilen der Bretagne und der Gegend um Biarritz. Am Mittwoch werden in Paris Temperaturen von bis zu 24 Grad erwartet.

    In der zweiten Wochenhälfte ist im größten Teil Südfrankreichs mit Temperaturen um 25°C zu rechnen, die am Freitag bis zu 30°C erreichen können.

  • Neuer Direktflug von New York an die Côte d’Azur: Die Touristen kehren zurück

    Neuer Direktflug von New York an die Côte d’Azur: Die Touristen kehren zurück

    Ein neues tägliches Flugangebot wird in diesem Sommer die Côte d’Azur mit New York verbinden. Die amerikanischen Touristen kehren nach Frankreich zurück.

    Reisen zwischen den Vereinigten Staaten und Südfrankreich werden diesen Sommer viel einfacher sein, denn es gibt eine neue Nonstop-Verbindung zwischen New York und Nizza an der Côte d’Azur. In den vergangenen zwei Jahren war der Reiseverkehr zwischen Frankreich und den USA stark eingeschränkt. Nachdem sowohl die USA als auch Frankreich die meisten Einschränkungen im Zusammenhang mit der Covid-Pandemie aufgehoben haben, wird erwartet, dass der Tourismus in diesem Sommer wieder deutlich zunehmen wird.

    Die neue Strecke, betrieben von der amerikanischen Fluggesellschaft United Airlines, die ursprünglich schon für 2020 geplant war, aber wegen der Pandemie verschoben wurde, wurde am vergangenen Samstag eröffnet, berichtet die französische Tageszeitung Ouest-France.

    Die täglichen Flüge zwischen Nizza und New York werden bis zum 6. September durchgeführt.

    Der neue Flug kommt zu dem bereits bestehenden täglichen Angebot von Delta Airlines hinzu, das schon seit Jahren die Stadt, die niemals schläft, mit der Perle der Côte d’Azur verbindet.

    Der Verkaufsdirektor von United Airlines für Frankreich, Grégoire Dutoit, erklärte gegenüber dem Regionalsender BFMTV, dass die neue Strecke „Nizza mit mehr als 85 Zielen auf dem amerikanischen Kontinent verbindet“. Dutoit kündigte auch an, dass United Airlines die Strecke das ganze Jahr über weiterführen könnte, sollte die Auslastung das ermöglichen.

  • Bouches-du-Rhône: Ein Toter und neun Verletzte bei der Explosion eines Hauses

    Bouches-du-Rhône: Ein Toter und neun Verletzte bei der Explosion eines Hauses

    Die Explosion ereignete sich in der Nacht von Sonntag auf Montag in Allauch, in der Nähe von Marseille.

    Ein 50-jähriger Mann starb bei der Explosion eines Hauses in Allauch (Bouches-du-Rhône) in der Nacht von Sonntag, dem 1. Mai, auf Montag, den 2. Mai, wie die Feuerwehr des Départements Bouches-du-Rhône auf Twitter mitteilte. Neun Personen wurden verletzt.

    Der Notruf kam gegen 4 Uhr morgens und 23 Feuerwehrleute waren im Einsatz, wie der Brand- und Rettungsdienst (Sdis) des Départements Bouches-du-Rhône gegenüber der Agentur AFP bestätigt.

  • Deutscher Autofahrer überfährt im Isère zwei Autobahnarbeiter – ein Toter

    Deutscher Autofahrer überfährt im Isère zwei Autobahnarbeiter – ein Toter

    Zwei Autobahnarbeiter wurden am Mittwoch, dem 27. April, auf der Autobahn A43 von einem deutschen Autofahrer beim Entfernen von Baustellenmarkierungen überfahren. Der Unfall forderte einen Toten und einen Schwerverletzten.

    Die zwei Autobahnarbeiter entfernten Baustellenmarkierungen, als sie am Mittwoch, dem 27. April, um 5.30 Uhr auf der Autobahn A43 von einem Auto erfasst wurden. Einer von ihnen überlebte nicht. Anfang April war bereits auf der A9 ein Servicetransporter von Vinci Autoroutes von einem Lkw gerammt worden, wobei der Autobahnmitarbeiter und Fahrer des Transporters ums Leben kam. Leider kommen solche Unfälle immer wieder vor: Jedes Jahr ereignen sich in Frankreich etwa 130 Vorfälle dieser Art.

    „Die Gefahr ist permanent“
    Die Atobahnservicearbeiter prangern regelmäßig ihre Arbeitsbedingungen an. „Man muss wirklich sehr wachsam sein, sobald man eingreift, sobald man aus einem Fahrzeug aussteigt, man muss wirklich immer ein Auge auf die Straße hinter sich haben, denn die Gefahr ist permanent“, erklärt Benoît Blot gegenüber France 2. In der Gegend um Rennes (Ille-et-Vilaine) haben sich seit Beginn des Jahres 2022 bereits 12 Unfälle ereignet, dreimal so viele wie in den Vorjahren. Die Präfektur hat eine Sensibilisierungsaktion für die breite Öffentlichkeit gestartet.

  • Die neue wahrscheinlich älteste Frau der Menschheit ist Französin

    Die neue wahrscheinlich älteste Frau der Menschheit ist Französin

    Schwester André, eine 118-jährige französische Nonne, die bereits älteste Frau von Frankreich ist, wurde zur neuen wahrscheinlich ältesten  Frau der Menschheit erklärt, nachdem am Montag der Tod von Kane Tanaka, einer 119-jährigen Japanerin, bekannt gegeben wurde.

    Kane Tanaka, die vom Guinness-Buch der Rekorde und der Internationalen Datenbank der Langlebigkeit (International database of Longevity, IDL) als derzeit älteste Frau der Menschheit anerkannt wurde, starb am 19. April, wie die japanischen Behörden am Montag bekannt gaben.

    Schwester André, die am 11. Februar 1904 als Lucile Randon in Alès, Südfrankreich, geboren wurde und nun in Toulon am Mittelmeer lebt, ist nur 13 Monate jünger als die Japanerin. Auch wenn keine offizielle Stelle den „Titel“ des ältesten Menschen verleiht, „ist Schwester André tatsächlich die Älteste, und zwar bei weitem, da die Drittälteste, eine Polin, erst 115 Jahre alt ist“, sagte Laurent Toussaint, der an der internationalen Datenbank IDL in Verbindung mit dem französischen Institut für Bevölkerungsstudien (Ined) beschäftigt ist, gegenüber der Agentur AFP. Toussaint betont, dass Schwester André „einen verifizierten Familienstand“ hat. Bei diesen Rekorden ist es schon vorgekommen, dass noch ältere Personen die Daten der wissenschaftlichen Datenbank IDL durcheinander gebracht haben, indem sie sich beim Guinness-Buch gemeldet haben.

    Frankreich, das Land mit den „ältesten Bürgern der Welt“.
    Laut Jean-Marie Robine, Forschungsdirektor und emeritierter Professor am französischen Institut für Gesundheit und medizinische Forschung (Inserm), ist Frankreich „das Land, das die größte Anzahl an validierten, verifizierten Superhundertjährigen hat (…) In Frankreich haben wir einige der ältesten Menschen der Welt“.

    Am 11. Februar feierte Schwester André ihren Geburtstag wie üblich mit ihrem traditionellen Portwein-Schokoladen-Cocktail und einem Anflug von Überdruss. „Ich kann sie nicht mehr ertragen, die Gäste, ich werde manchmal etwas unfreundlich“, erklärte die Nonne erst kürzlich anlässlich einer wissenschaftlichen Untersuchung über diese sogenannten Superhundertjährigen.

    Die aus einer nicht praktizierenden protestantischen Familie stammende Schwester André, deren Name zu Ehren eines ihrer drei Brüder in der männlichen Form geschrieben wird, war zunächst Gouvernante, bevor sie später in den Orden der Töchter der Nächstenliebe (Filles de la Charité) eintrat. Sie arbeitete bis Ende der 1970er Jahre und verbrachte dann 30 Jahre in einem Altenheim in Savoyen in den französischen Alpen, bevor sie in ein kirchliches Altenheim nach Toulon kam, wo sie mit etwa 15 anderen Ordensschwestern lebt.

    Lesen Sie auch: Im Alter von 117 Jahren erholte sich Schwester André, die älteste Französin, von Covid-19.

  • Priester und eine Ordensschwester werden bei Messerattacke in einer Kirche in Nizza verletzt

    Priester und eine Ordensschwester werden bei Messerattacke in einer Kirche in Nizza verletzt

    Am Sonntagmorgen kam es in Nizza zu einer erneuten Messerattacke in einer Kirche. Ein Priester und eine Ordensschwester wurden verletzt.

    Am Sonntagmorgen wurden in der Kirche Saint-Pierre-d’Arène in Nizza zwei Personen durch Messerstiche verletzt. Ein Verdächtiger wurde von der Polizei festgenommen. Nach Informationen der Zeitung Nice Matin ereignete sich der Vorfall gegen 10 Uhr. Ein junger Mann soll in die Kirche eingedrungen sein und einem Priester mehrere Messerstiche zugefügt haben. Eine Ordensschwester, die versucht hatte, den Angreifer zu entwaffnen, wurde ebenfalls verletzt.

    Nach Informationen des Senders BFMTV wurde der Priester an der Wade und in der Brust getroffen. Die Opfer wurden von der Feuerwehr versorgt. Sie schweben nicht in Lebensgefahr.

    Der Täter soll der Polizei bisher nicht bekannt sein. Über sein Motiv herrscht noch Unklarheit.

    Der Angreifer wurde als ein Mann identifiziert, der in Fréjus geboren wurde und in Nizza wohnt, meldet France Télévisions unter Berufung auf eine Polizeiquelle. Es handele sich um einen psychisch labilen Mann, der mehrmals in einer psychiatrischen Klinik gewesen sei, ergänzte der Präfekt des Departements Alpes-Maritimes, Bernard Gonzalez. Der Angriff habe „keinen terroristischen Charakter“.

    Innenminister Gérald Darmanin drückte auf Twitter „seine Solidarität mit den Gemeindemitgliedern“ aus. Er dankte auch den Ordnungskräften, „die den Täter schnell festgenommen haben“,. Der Abgeordnete des Departements Alpes-Maritimes, Eric Ciotti, äußerte seine „große Erschütterung“ über den Angriff. Er und der Bürgermeister von Nizza, Christian Estrosi, besuchten den Ort des Geschehens.