Kategorie: Südost

  • Wind: Mehrere Tausend Haushalte in der Drôme und der Ardèche ohne Strom

    Wind: Mehrere Tausend Haushalte in der Drôme und der Ardèche ohne Strom

    Die Stromgesellschaft Enedis ruft die Öffentlichkeit zur Wachsamkeit auf und sich insbesondere nicht in der Nähe von Kabeln aufzuhalten, die auf die Straßen gefallen sind.

    Mehrere tausend Haushalte waren am Sonntagnachmittag und Abend, 26. Februar, in den Departements Drôme und Ardèche aufgrund stürmischer Winde, die über den Südosten Frankreichs fegten, ohne Strom, wie Enedis mitteilte. „Seit 14.00 Uhr stellen wir eine Spitze von Vorfällen fest, die mehrere Tausend Haushalte in den Departements Drôme und Ardèche von der Stromversorgung abschneiden“, erklärte das Unternehmen und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung Dauphiné Libéré.

    Diese Departements gehören zu den 17, in denen am Sonntagnachmittag eine gelbe Warnung wegen starker Winde galt. Nach Angaben des Wetterdienstes der Ardèche hat Météo France an der Station Croix Millet, unweit der Gemeinde La Souche im Naturpark Monts d’Ardèche, eine Böe von 132 km/h gemessen.

    Die Stromgesellschaft Enedis entsandte über 50 Techniker, um die Stromversorgung in den betroffenen Gebieten wiederherzustellen, teilte Enedis mit und rief die Öffentlichkeit zu erhöhter Wachsamkeit auf. Insbesondere solle man sich nicht in der Nähe von auf die Straßen gefallenen Kabel aufhalten.

    Auch die Feuerwehren in den Departements Drôme und Ardèche berichten von zahlreichen Einsätzen, hauptsächlich aufgrund von umgestürzten Bäumen, die den Verkehr behinderten und Strom- und Telekomleitungen beschädigten.

    Im Departement Rhône bestätigte die Feuerwehr den Tod eines 75-jährigen Mannes, der sich in einem geparkten Fahrzeug befunden hatte, auf das ein Baum gestürzt war. Die Stadt Lyon schloss am Nachmittag ihre großen Parks wegen Sturmböen von bis zu 70 km/h.

  • Kulturerbe: 18 Flaschen Ruinart 1926 im Weinkeller von Paul Bocuse gefunden

    Kulturerbe: 18 Flaschen Ruinart 1926 im Weinkeller von Paul Bocuse gefunden

    Jahrzehntelang vergessen, wurden nun fast zwanzig Flaschen eines berühmten Champagners in den Kellern des Restaurants Paul Bocuse wiedergefunden. In Collonges-au-Mont-d’Or (Rhône) gab es einen Weinkeller mit über 20.000 Flaschen, der dem weltweit bekannten Küchenchef Paul Bocuse (gestorben am 20. Ja…

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  • Trockenheit: In einigen Orten im Departement Var dürfen keine neuen Häuser gebaut werden

    Trockenheit: In einigen Orten im Departement Var dürfen keine neuen Häuser gebaut werden

    Im Departement Var haben einige Gemeinden jetzt beschlossen, neue Bauanträge für die nächsten vier Jahre einzufrieren. Der Grund: Die Bevölkerung ist bereits jetzt zu zahlreich für die geringen Wasserressourcen.

    Im östlichen Teil des Departements Var sind die Flüsse seit vielen Monaten ausgetrocknet und der Grundwasserspiegel in den neun Gemeinden des Kantons Fayence ist auf einem dramatisch niedrigen Stand. Jetzt erklärten die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden, dass sie keine neuen Bewohner mehr aufnehmen können, da sie nicht mehr genug Wasser für die Bevölkerung haben. Sie haben nun beschlossen, keine neuen Bauanträge für die nächsten vier Jahre zu genehmigen. „Es ist besser, den Leuten zu sagen, sie sollen nicht bauen und ihr Projekt verzögern, als ihnen zu sagen, ‚baut‘ und dann nicht mit Wasser versorgt zu werden, wenn sie sich niederlassen“, erklärte Jean-Yves Huet, Bürgermeister von Montauroux (Var) gegenüber France 3.

    „Das wird dramatisch für das Baugewerbe“.
    Für Bauanträge, die vor Februar 2023 genehmigt wurden, ist das Bauen weiterhin möglich. Die lokale Bevölkerung ist über die Entscheidung gespalten. „Das ist wieder eine Freiheit weniger. Mir wäre es lieber gewesen, man hätte sich früher Gedanken über die Wasseraufteilung gemacht“, kommentiert eine Frau. „Ich denke, es ist eine Maßnahme des gesunden Menschenverstands“, meint ein anderer Bewohner. Die Entscheidung blockiert auch viele Berufe rund um den Bau. „Das wird dramatisch für das Baugwerbe“, sagt Jean-Jacques Castillon, Präsident des Baugewerbe-Verbands des Departements Var.

  • Ardèche: Polizisten fahren mit Elektromopeds

    Ardèche: Polizisten fahren mit Elektromopeds

    Die Stadtpolizei von La Voulte-sur-Rhône (Ardèche) hat ihre Fahrräder gegen elektrische Mopeds eingetauscht. Eine echte Zeitersparnis für die Polizisten.

    Auf nagelneuen Elektro-Mopeds sorgen die Stadtpolizisten für die Sicherheit der Einwohner von La Voulte-sur-Rhône (Ardèche). Auf den Straßen bleiben sie nicht unbemerkt. Ein Mann meint gegenüber dem Sender France 3: „Das ist sehr gut. Es ist umweltfreundlich und außerdem können sie jetzt durch alle kleinen Gassen fahren.“ Bis Januar 2023 waren die vier Polizisten der Stadt mit dem Fahrrad unterwegs. Allerdings war es anstrengender und ging weniger schnell, in die höher gelegene Altstadt zu gelangen.

    Steigerung der Effizienz
    Mit der finanziellen Unterstützung der Region hat die Stadtpolizei 3.000 Euro pro Moped investiert. Jedes Modell hat eine Reichweite von etwa 90 Kilometern. Ziel des Bürgermeisters: die Effizienz der Einsätze zu steigern und besser für die Sicherheit der Einwohner und der im Sommer zahlreichen Radfahrer zu sorgen. Die Polizei von La Voulte-sur-Rhône ist die erste im Departement Ardèche, die solche Elektromopeds einsetzt.

  • New York – Special Unit: Der im Aveyron wohnende amerikanische Schauspieler Richard Belzer ist tot

    New York – Special Unit: Der im Aveyron wohnende amerikanische Schauspieler Richard Belzer ist tot

    Richard Belzer, bekannter amerikanischer Schauspieler, der in der Serie New York, Special Unit die Figur des John Munch verkörperte, starb am Sonntag, dem 19. Februar, im Alter von 78 Jahren. Er besass ein Haus in Bozouls im Département Aveyron. Der amerikanische Schauspieler Richard Belzer, der am …

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  • Am Dienstag wieder Sandstaub aus der Sahara im Südwesten Frankreichs

    Am Dienstag wieder Sandstaub aus der Sahara im Südwesten Frankreichs

    Der Saharasand wird am Dienstag, dem 21. Februar, ein Comeback feiern und den Himmel über dem Südwesten Frankreichs verschleiern. Der Himmel über Frankreichs Südwesten könnte heute wieder eine orangefarbene Färbung annehmen. Nach Spanien wird nun heute auch Frankreich von Saharastaub betroffen sein, der über den Südwesten über weite Teile des Landes wehen wird. Ein Hoch, das vor dem Nordafrika liegt, wird Spanien und Frankreich wieder Wolken von Saharasand bescheren, so die spezialisierte Webseite Météo Contact.

    Die Meteorologen gehen davon aus, dass die ersten Staubwolken am Dienstag, dem 21. Februar über Frankreich auftauchen werden. Die Pyrenäen werden zuerst betroffen sein.

    Aufgrund des einsetzenden Regens am Mittwoch könnten sich Sand- und Staubpartikel auch auf dem Boden absetzen. Autofahrer sollten daher das Ende dieses Phänomens abwarten, bevor sie mit ihrem W…

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  • Warum ist der Wasserspiegel des Mittelmeers in wenigen Tagen um dreißig Zentimeter gesunken?

    Warum ist der Wasserspiegel des Mittelmeers in wenigen Tagen um dreißig Zentimeter gesunken?

    Seit einigen Wochen scheint der Meeresspiegel des Mittelmeers deutlich zu sinken. Ein beeindruckendes Phänomen, das laut Meteorologen jedoch kein Grund zur Sorge ist.

    Warum ist der Meeresspiegel des Mittelmeers in diesen Tagen so niedrig? Von Südfrankreich bis Algerien stellen sich viele Menschen diese Frage. Tatsächlich hat sich das Wasser seit einigen Tagen an den Strandrändern mehr als gewohnt zurückgezogen. Dabei handelt es sich tatsächlich um ein vorübergehendes Phänomen, das wohl völlig normal ist.

    Wie der Gezeiten-Experte des Service hydrographique et océanographique de la Marine gegenüber der Zeitung Le Parisien erklärte, „ist dies ein Phänomen, das jedes Jahr auftritt und in diesem Jahr durch ein starkes Hochdruckgebiet noch sichtbar verstärkt wird“.

    Baldige Rückkehr zur Normalität
    Nach Meinung des Experten handelt es sich also um ein saisonales Phänomen, „das hauptsächlich mit der recht kalten Wassertemperatur zusammenhängt, die die Wassermassen schrumpfen lässt und somit den Meeresspiegel senkt, und auch mit Strömungsumkehrungen an der Straße von Gibraltar“. All dies in Kombination mit einer sehr geringen Niederschlagsmenge führt zu einer sichtbaren Verstärkung dieses Phänomens.

    Aufgrund eines großen Hochs und des damit verbundenen hohen Luftdrucks kommt es zu einem Rückgang von 20 cm, der zu dem normalen saisonalen Rückgang von etwa 10 cm noch hinzukommt.

    Tatsächlich ist der Wasserstand des Mittelmeers um immerhin etwa 30 cm gesunken, aber eine Rückkehr zur Normalität dürfte „ziemlich schnell“ erfolgen.

  • Wetter: Temperaturrückgang und endlich Regen im Süden

    Wetter: Temperaturrückgang und endlich Regen im Süden

    Bisher war das Februarwetter im Süden Frankreichs von milden Temperaturen und Trockenheit geprägt. Mitte der Woche soll sich das ändern. 

    Montag, 20. Februar 2023
    Sonne und milde Temperaturen stehen am Montag noch auf dem Programm. Dennoch sind auch heute Morgen im Garonne-Tal schon viele tiefe Wolken und Nebelbänke zu sehen. Die grauen Wolken lösen sich im Laufe des Tages auf und machen Platz für hellere Bewölkung. Der Wind wird im Laufe des Abends zunehmen. Meteo France erwartet Höchstwerte von 14°C in Montauban und Agen, 15°C in Auch, 16°C in Toulouse und Narbonne, 17°C in Albi, Rodez, Cahors, Tarbes, Carcasonne und Foix und 18°C in Pau und Castres.

    Dienstag, 21. Februar 2023
    Nebelbänke werden am Mittwochmorgen über dem Quercy, dem Tarn oder dem Aveyron liegen. Am Nachmittag werden sich die Aufhellungen auf die gesamte Region Südwest ausbreiten. Der Autan-Wind wird in seinem Bereich in Böen wehen. Meteo France sagt Nachmittagstemperaturen von 14°C in Narbonne, 15°C in Rodez und Agen, 16°C in Montauban und Carcassonne, 17°C in Toulouse, Cahors, Auch und Foix, 18°C in Tarbes, Pau, Albi und Castres voraus.

    Mittwoch, 22. Februar 2023
    Endlich kommt der lang ersehnte Regen! Die unter grosser Trockenheit leidenden Böden brauchen unbedingt das kostbare Nass. Ab dem Morgen werden ausnahmslos alle Departements des Südens und Südwestens mehr oder minder starke Regenfälle erleben. Das regnerische Wetter wird den ganzen Tag über anhalten.

    Behörden und Landwirte hoffen, dass das regnerische Wetter auch den Rest der Woche anhalten wird. Zum Leidwesen der vielen Touristen, die sich in den Februarferien zu einem Besuch des französischen Mittelmeerraums entschieden haben.

  • Die Zitrusfrucht ist die beliebteste und am meisten konsumierte Frucht der Welt

    Die Zitrusfrucht ist die beliebteste und am meisten konsumierte Frucht der Welt

    Wir befinden uns derzeit mitten in der Zitrusfrüchte-Saison, mit dem Ende der Clementinen-Ernte, dem Beginn der Pomelo oder dem perfekten Zeitpunkt für die Zitrone von Menton, die derzeit an der Côte d’Azur gefeiert wird.

    Noch bis nächste Woche findet in Menton das alljährliche Zitronenfest statt. In 2 Wochen werden 200.000 Besucher die Skulpturen aus Zitronen und Orangen bewundert haben. Eine Gelegenheit, über Zitrusfrüchte zu sprechen. Zitrusfrüchte sind die am häufigsten verzehrten Früchte der Welt. Sie haben im Winter Hochsaison. Die korsische Clementine von November bis März, die Pomelo ab April und die Kumquat während der gesamten kalten Monate.

    Zitrusfrüchte schmecken jedem, das wissen alle Köche. Ob frisch genossen, zum Backen verwendet, als Saft getrunken oder in der Küche in süßen und herzhaften Gerichten. Sie geben einen Hauch von Sonne, Frische und eine vitaminreiche Note während der kalten und dunklen Wintermonate.

    Zitrusfrüchte sorgen in der Küche für Ausgleich.

    Zitrusfrüchte sorgen in der Küche vor allem für Ausgewogenheit zwischen süß, sauer, bitter und sogar salzig. Zum Beispiel bringt die Frucht in dem beliebten Gericht „Ente mit Orangen“ (man sollte dafür bittere Orangen bevorzugen) eine milde, leicht säuerliche Note. Fische und Meeresfrüchte lieben eine Marinade aus Zitrusfrüchten. Jeder weiss, dass zum Beispiel die Auster immer mit Zitrone serviert wird.

    In Frankreich wird die Zitrusfrucht auch als Hauptzutat genutzt. Man erinnere sich nur an das schmackhafte Zitronensoufflé, und gebratene Zitrone schmeckt köstlich in einer reduzierten Entenjus.

    In Menton wurde das grosse Zitronenfest 1934 ins Leben gerufen. Während der Fête de Citron ziehen jeden Sonntag die prachtvoll geschmückte Umzugswagen in einem fröhlichen und farbenfrohen Corso durch die Straßen der Stadt und über die Strandpromenade.

    Die Zitrone aus Menton verdankt ihren Ruf ihren besonderen Qualitäten: Sie ist schön, sie ist besonders gut, sie ist süß zum Reinbeißen, ohne aggressive Säure. Man kann die Zitrone von Menton sogar ohne Zusatz von Zucker genießen. Das besondere Umfeld prägt die außergewöhnliche Frucht: maximale Sonneneinstrahlung, die Nähe zum Meer und ein Mikroklima aufgrund des Schutzes durch die Ausläufer der Seealpen, die in Menton bis direkt an die Küste reichen.

  • Rätselraten nach der Entdeckung von zwei Skeletten innerhalb weniger Tage in Gemeindewald bei Lyon

    Rätselraten nach der Entdeckung von zwei Skeletten innerhalb weniger Tage in Gemeindewald bei Lyon

    Am Wochenende des 11. und 12. Februar stießen Jäger in einem Wald in Saint-Romain-au-Mont-d’Or, in der Nähe von Lyon, auf menschliche Knochen. Es handelte sich dabei schon um das zweite Skelett, das innerhalb weniger Tage in dieser Gegend entdeckt wurde.

    Nach einzelnen Knochen nun ein ganzes Skelett. Am vergangenen Wochenende, dem 11. und 12. Februar, machten Jäger in Saint-Romain-au-Mont-d’Or, in der Nähe von Lyon, eine schreckliche Entdeckung. Wie die Zeitung Le Progrès berichtete, waren sie im Gemeindewald auf ein menschliches Skelett gestoßen. Dies ist innerhalb sehr kurzer Zeit bereits das zweite Mal, dass in dieser Gegend ein Skelett gefunden wurde. Eine Woche zuvor, am 7. Februar, war ein Anwohner am Rande eines Weges auf menschliche Knochen gestoßen.

    Nach Informationen des Senders BFMTV trug das zweite Skelett Sportkleidung. Es soll sich wohl um eine Person handeln, die einen töldlichen Sturz erlitten hat. Darauf lässt der Fundort der Leiche, der in der Nähe eines sehr abschüssigen Bereichs liegt, schliessen. Die Knochen werden noch analysiert und die Ergebnisse sollen in den nächsten zwei Wochen vorliegen.

    Bei dem ersten Knochenfund handelt es sich um einen Vermissten
    Was den ersten Fund betrifft, so handelte es sich um einen 78-jährigen Mann, der seit eineinhalb Jahren als vermisst galt. Seine Familie konnte ihn anhand eines Schmuckstücks und der Überreste seiner Kleidung identifizieren. Die Zeitung Le Progrès berichtet, dass jetzt eine forensische Untersuchung durchgeführt werden soll, um den Mann formell zu identifizieren. Ersten Hypothesen zufolge soll der Vermisste wohl tödlich gestürzt sein. Der Mann litt an einer degenerativen Krankheit. Seine Angehörigen haben seit September 2021 nach ihm gesucht.