Kategorie: Südost

  • Schockierende Messerattacke in Annecy: Angreifer verletzt vier Kinder und zwei Erwachsene

    Schockierende Messerattacke in Annecy: Angreifer verletzt vier Kinder und zwei Erwachsene

    Der Angriff ereignete sich am frühen Donnerstagmorgen in einem Park in der Stadt.

    Bei einem Messerangriff in einem Park in Annecy (Haute-Savoie) wurden am Donnerstag, den 8. Juni, gegen 9.45 Uhr sechs Personen verletzt, darunter vier Kinder. Zwei Kinder und ein Erwachsener schweben in Lebensgefahr. Der Angreifer, wahrscheinlich ein syrischer Asylbewerber, wurde neutralisiert und festgenommen.

    „Mehrere Personen, darunter auch Kinder, wurden von einer mit einem Messer bewaffneten Person auf einem Platz in Annecy verletzt. Die Person wurde dank des sehr schnellen Eingreifens der Ordnungskräfte festgenommen“, twitterte Innenminister Gérald Darmanin.

    Premierministerin Elisabeth Borne und Innenminister Darmanin machten sich auf den Weg nach Annecy und in der Nationalversammlung wurde eine Schweigeminute abgehalten. Die Vorsitzende des Parlaments, Yaël Braun-Pivet, lud zu der Schweigeminute „für sie, für ihre Familien“ nach diesem „gravierenden Angriff“ ein.

    Emmanuel Macron: „Ein Angriff von absoluter Feigheit“
    Auf Twitter verurteilte Emmanuel Macron einen „absolut feigen Angriff heute Morgen in einem Park in Annecy“. Kinder und ein Erwachsener schweben zwischen Leben und Tod. Die Nation steht unter Schock. Unsere Gedanken sind bei ihnen, ihren Familien und den mobilisierten Rettungskräften“.

    „Wieder einmal sind unsere Kinder das Ziel der zunehmenden Gewalt in unserer Gesellschaft. Diese Tat kann nicht ungestraft bleiben“, twitterte Charlotte Caubel, Staatssekretärin für Kinderschutz. Antoine Armand, Renaissance-Abgeordneter aus dem Departement Haute-Savoie, sprach von einem „abscheulichen Angriff“. „Entsetzlicher Angriff heute Morgen auf dem Pâquier in Annecy. Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien“, schrieb der Bürgermeister von Annecy, François Astorg.

    Der Verdächtige ist wohl ein syrischer Asylbewerber. Der Angreifer wurde neutralisiert. Er hatte seinen Asylantrag beim französischen Amt für den Schutz von Flüchtlingen und Staatenlosen (Ofpra) am 28. November 2022 gestellt, wie franceinfo aus Polizeikreisen erfuhr. In der Zwischenzeit hatte er im April 2023 in Schweden den Flüchtlingsstatus erhalten.

  • Großer Schrecken: An Bord einer Fähre zwischen Korsika und Marseille bricht ein Brand aus

    Großer Schrecken: An Bord einer Fähre zwischen Korsika und Marseille bricht ein Brand aus

    Im Maschinenraum der Monte d’Oro, einer Fähre der Corsica Linea, brach ein Feuer aus, als sich das Schiff auf der Überfahrt von Korsika nach Marseille befand.

    Am Dienstag, dem 6. Juni, brach im Maschinenraum der Monte d’Oro ein Feuer aus, während sie sich auf der Überfahrt zwischen Korsika und Marseille befand, wie die Zeitung La Provence berichtete. Pierre-Antoine Villanova, Generaldirektor der Reederei, gab an, dass der Brandausbruch „um 20.20 Uhr, etwa 1,5 Stunden nach der Abfahrt“ stattgefunden habe.

    Ankunft erst 19 Stunden nach der Abfahrt
    „Wir glauben, dass das, was passiert ist, damit zusammenhängt, dass Öl oder Treibstoff auf die Motoren, die heiß waren, spritzte. Die Ursache könnte mit einem Leitungsleck zusammenhängen“. Die Besatzung brachte den Brand unter Kontrolle und sicherte das Schiff, das seine Fahrt wesentlich langsam mit einer Geschwindigkeit von 7 Knoten, im Gegensatz zu den üblichen 18 bis 20 Knoten, fortsetzen konnte. Die Fähre kam am Mittwoch, dem 7. Juni, am frühen Nachmittag gegen 14 Uhr in Marseille an. Das heißt, fast 19 Stunden nach der Abfahrt.

    50 Passagiere an Bord
    Es gab keine Verletzten, auch keine Leichtverletzten. „Die 45-köpfige Besatzung hat sich sehr professionell verhalten. Sobald das an den Maschinen eingesetzte Personal mit der Brandbekämpfung begann, kamen die Seeleute zu Hilfe. Es gab keine Panik an Bord, alles war unter Kontrolle. Ich betone, dass niemand gefährdet wurde. An diesem Tag waren nur 50 Passagiere an Bord“, so Pierre-Antoine Villanova.

  • Schlag gegen Drogenmafia: 11 Personen in Marseille festgenommen und 2 Tonnen Cannabis beschlagnahmt

    Schlag gegen Drogenmafia: 11 Personen in Marseille festgenommen und 2 Tonnen Cannabis beschlagnahmt

    Unter den festgenommenen Personen sind einige, die bereits als Mitglieder der Drogenszene bekannt waren, so die Staatsanwaltschaft von Marseille.

    Nach über einem Jahr Ermittlungen im internationalen Drogenhandel kam es jetzt zu Festnahmen und Anklagen. Am Dienstag, dem 6. Juni, wurden elf Personen angeklagt und neun von ihnen in Untersuchungshaft genommen, wie die Staatsanwaltschaft von Marseille (Bouches-du-Rhône) in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung bekannt gab. Sie wurden angeklagt, nachdem am Freitag 16 Personen in den Departements Bouches-du-Rhône, Var, Vaucluse, Pyrénées-Orientales und in Spanien festgenommen worden waren. Insgesamt wurden unter anderem mehr als zwei Tonnen Cannabis beschlagnahmt.

    Diese Personen, so die Staatsanwaltschaft Marseille, seien zum Teil schon als Mitglieder der Drogenszene bekannt gewesen. Die Festnahmen erfolgten nach mehr als einem Jahr der Ermittlungen, die von den Gendarmerien von Marseille und des Departements Vaucluse durchgeführt wurden. Die Festnahmen „haben einen internationalen Drogenhandel gestoppt, der zahlreiche Departements im Süden Frankreichs versorgte“, so die Staatsanwaltschaft.

    Ermittlungen begannen bereits Anfang 2022.
    Die Ermittlungen begannen, als ein Mann in der ersten Hälfte des Jahres 2022 aus dem Gefängnis entlassen wurde. Es wurden Verbindungen zwischen Verdächtigen in Frankreich und Spanien, dem Land, aus dem das Cannabisharz stammt, entdeckt. Das Rauschgift wurde vor allem in Sattelschleppern transportiert. „Bei jeder Fahrt wurden mehrere hundert Kilogramm Drogen aus Spanien nach Frankreich importiert“, so die Staatsanwaltschaft.

    Am vergangenen Freitag wurden schließlich 200 Gendarmen mit Unterstützung des mobilen Einsatzkommandos (GIGN) zu einer groß angelegten Operation mobilisiert. Die Ordnungskräfte stoppten einen Sattelschlepper mit 1,4 Tonnen Cannabisharz an, der Fahrer wurde festgenommen. Anschließend nahmen die Ermittler 14 weitere Personen fest und beschlagnahmten „weitere 580 Kilogramm Cannabisharz, 1,5 Kilogramm Kokain, Handfeuerwaffen und Gewehre, Fahrzeuge, Uhren und Luxusgegenstände, Geld in bar und auf Bankkonten“, so die Staatsanwaltschaft. Eine weitere Person wurde am Montag in Malaga (Spanien) festgenommen.

  • Alpes-Maritimes: Roquefort-les-Pins erhält eine Erbschaft von 8 Millionen Euro von einer Einwohnerin

    Alpes-Maritimes: Roquefort-les-Pins erhält eine Erbschaft von 8 Millionen Euro von einer Einwohnerin

    Die Stadt Roquefort-les-Pins im Département Alpes-Maritimes hat gerade acht Millionen Euro erhalten. Dies ist die Spende einer Einwohnerin, die vor einigen Monaten verstorben ist und ihre Gemeinde in ihrem Testament bedacht hat. Die Stadtverwaltung von Roquefort-les-Pins (Alpes-Maritimes) hat das Erbe einer Einwohnerin der Stadt erhalten, die letztes Jahr im Alter von 100 Jahren verstorben ist. Die Summe beläuft sich auf sagenhafte acht Millionen Euro. „Das ist riesig (…) Ich weiß nicht, wie sie zu so viel Geld gekommen ist“, freut sich eine Anwohnerin auf dem Sender France 3. Romaine Carlès war ledig und kinderlos und besaß Grundstücke und mehrere Immobilien in der Gemeinde. In den Geschäften der kleinen Gemeinde wird die Nachricht mit Überraschung und Wohlwollen kommentiert. Das Budget eines JahresWofür wird das Geld verwendet werden? „Ich glaube, sie hat eine Reihe von Projekten festgelegt“, erklärt eine Anwohnerin. Die Stadtverwaltung ist die Universalerbin des Testaments, das vo…

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  • Wasserknappheit: Bürgermeister von Grasse erhöht die Wassergebühren im Sommer

    Wasserknappheit: Bürgermeister von Grasse erhöht die Wassergebühren im Sommer

    Trotz der starken Regenfälle in Südfrankreich in den letzten Tagen ist das Wasser immer noch sehr knapp. Um dagegen anzukämpfen, hat jetzt der Bürgermeister von Grasse beschlossen, die Wasserpreise zu erhöhen, wenn im Sommer das Wasser knapp ist, und sie im Winter zu senken. In den Höhenlagen von Grasse (Alpes-Maritimes) verbringt manche Bewohner viel Zeit bei der Gartenpflege und dem Swimmingpool, der täglich gesäubert wird. Um den Trinkwasserverbrauch zu senken, hat die Stadt jetzt eine saisonabhängige Preisgestaltung eingeführt. Ein Paar mit zwei Kindern zahlte bislang das ganze Jahr über 80 Cent pro Kubikmeter. Von nun an zahlt die Familie von Juni bis September 1 Euro und von Oktober bis Mai 60 Cent. „Wir werden jeden einzelnen Einwohner sensibilisieren, um den Verbrauch in den entscheidenden und schwierigsten Zeiten senken zu können“, sagt Jérôme Viaud, Bürgermeister von Grasse, auf dem Sender France 2. Für Großverbraucher steigt die Rechnung im Sommer auf 1,70 Euro pro Kubikmete…

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  • Grenoble: Sechs Verletzte bei Schießerei – drei von ihnen in ernstem Zustand

    Grenoble: Sechs Verletzte bei Schießerei – drei von ihnen in ernstem Zustand

    Sechs Männer im Alter von 18 bis 26 Jahren wurden in der Nacht von Montag auf Dienstag bei einer Schießerei im Stadtteil Villeneuve in Grenoble verletzt, wie France Bleu Isère berichtet.

    Drei von ihnen befinden sich in einem ernsten Zustand, aber es besteht keine Lebensgefahr mehr, teilte der Staatsanwalt von Grenoble mit.

    Die Rettungskräfte wurden gegen ein Uhr morgens von Zeugen gerufen, die die Schüsse gehört hatten. Nach Angaben der Polizei wurden etwa dreißig Patronenhülsen am Ort der Schiesserei gefunden.

    Die Staatsanwaltschaft hat die Kriminalpolizei in Grenoble mit der Untersuchung in sechs „Mordversuchen“ beauftragt. Bereits vor sechs Tagen war ein Mann in Grenoble, im Viertel Abbaye, auf offener Straße von zwei Personen auf einem Tretroller erschossen worden.

  • Marseille: Ein Mann bei Schießerei in der Siedlung Castellas getötet

    Marseille: Ein Mann bei Schießerei in der Siedlung Castellas getötet

    In der Siedlung Le Castellas in Marseille wurde am Montagabend ein 18-jähriger Mann bei einer Schießerei getötet. Die Kriminalpolizei ermittelt.

    Ein Mann wurde bei einer Schießerei am Montagabend, dem 5. Juni, in der Cité du Castellas im 15. Arrondissement von Marseille getötet, wie die Polizeipräfektur Bouches-du-Rhône mitteilte und damit einen Bericht des Senders BFMTV bestätigte. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen aufgenommen, so die Präfektur.

    Das Opfer war 18 Jahre alt, wie der Sender France Bleu Provence aus Polizeikreisen erfuhr. Der junge Mann versuchte zu fliehen und sich in eine Moschee zu retten, was ihm jedoch nicht gelang. Die Polizisten, die vor den Rettungskräften vor Ort waren, leisteten Erste Hilfe, konnten den jungen Mann aber nicht wiederbeleben.

    Erst am 2. April waren zwei Männer im Alter von 21 und 23 Jahren bei einer Schießerei ebenfalls in der Siedlung Castellas getötet worden.

  • Unwetter: Gewitter und starke Regenfälle in Südfrankreich

    Unwetter: Gewitter und starke Regenfälle in Südfrankreich

    Am Samstag, dem 3. Juni, fiel in der Gegend von Lyon in nur zwei Stunden die Niederschlagsmenge eines Monats. Ganz Südfrankreich wurde von heftigen Gewittern heimgesucht.

    Am Sonntagnachmittag, dem 4. Juni, gingen in Südfrankreich heftige Gewitter mit intensiven Regenfällen nieder, so auch im Departement Var. Es war die zweite Überschwemmung innerhalb von fünf Tagen in Châteauneuf-du-Pape (Vaucluse). Schlammiges Wasser drang in die Wohnhäuser ein. Die Unwetter-Episode begann am Samstag in der Region Lyon. Straßen wurden plötzlich unpassierbar, wie zum Beispiel in Oullins (Rhône).

    Wohnhäuser beschädigt.
    „Da es sehr stark regnet, ist die Straße überschwemmt“, kommentiert ein Mann auf dem Sender France 3. In einer Straße sprengte der Druck des Wassers die Gullydeckel auf. In Charlieu im Departement Loire drang das Wasser in die historische Altstadt ein. Die Fahrbahnen der Strassen verschwanden unter den Wassermassen. „Es kam ein großer, starker Regen mit Windböen. Danach kam der Hagel. Als wir ankamen, stand das Wasser überall“, berichtete eine Bewohnerin.

  • Avignon: Verweste Leiche eines gefesselten Mannes in Badewanne gefunden

    Avignon: Verweste Leiche eines gefesselten Mannes in Badewanne gefunden

    In Avignon wurde ein Mann tot aufgefunden, der gefesselt in seiner Badewanne lag. Um seinen Hals war außerdem ein Elektrokabel gewickelt.

    Makabre Entdeckung in Avignon. Ein Mann im Alter von etwa 60 Jahren wurde am Freitagabend, dem 2. Juni, tot und in verwesendem Zustand aufgefunden, berichtet France Bleu. Weil sie nichts mehr von ihm gehört hatte, schlug die ehemalige Lebensgefährtin des Opfers Alarm.

    Der Körper des Mannes wurde gefesselt in seiner Badewanne gefunden. Seine Hände waren auf dem Rücken gefesselt und um seinen Hals war ein Stromkabel gewickelt. Das Opfer wies ausserdem möglicherweise einen Schädelbruch auf. Die Kriminalpolizei ist mit den Ermittlungen betraut.

  • Emmanuel Macron verspricht Verstärkung bei der Brandbekämpfung im Sommer

    Emmanuel Macron verspricht Verstärkung bei der Brandbekämpfung im Sommer

    Am Freitag, 2. Juni, reiste Präsident Emmanuel Macron in das Departement Gard, um den dortigen Stützpunkt des Zivilschutzes zu besuchen. Dieser Stützpunkt wird die meisten Löschflugzeuge zur Bekämpfung der Brände des kommenden Sommers konzentrieren. Am Freitag besuchte Emmanuel Macron den Luftstützpunkt des Zivilschutzes in Nîmes-Garons (Gard). „Emmanuel Macron will die Löschflugzeuge inspizieren. […] Diesen Sommer wird es neun weitere Flugzeuge und Lösch-Hubschrauber geben, insgesamt sind es 57 Maschinen. Ein Teil davon wird im Südwesten positioniert, um schneller auf Brände reagieren zu können“, erklärt die Journalistin Christelle Méral in einer Live-Schaltung des Senders France 3 aus Nîmes. Insgesamt können ausserdem 3.660 Feuerwehrleute zur Verstärkung gerufen werden.

    Kommunikation und PräventionIn diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf der Prävention mit Kampagnen zur Reinigung der Natur von abgestorbenen Büschen und…

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