Kategorie: Südost

  • Wasserknappheit in Südfrankreich: Duschen an Stränden werden abgeschaltet

    Wasserknappheit in Südfrankreich: Duschen an Stränden werden abgeschaltet

    Am Freitag, dem 2. Juni, wurden die Duschen an den Stränden von La Ciotat abgeschaltet. Damit soll die Verschwendung von Trinkwasser vermieden werden, das in diesen Zeiten der Trockenheit ein knappes Gut ist.

    Seit Freitag, dem 2. Juni, ist es nicht mehr möglich, an den fünf Stränden von La Ciotat (Bouches-du-Rhône) zu duschen. Einige vermissen die Duschen bereits. „Ich fand es immer es praktisch. Der Sand, das kratzt. Eine kleine Dusche zu nehmen, ist angenehm“, sagt eine Frau gegenüber dem Sender France 3. Die meisten Touristen und Anwohner befürworten die Initiative jedoch. Ein Mann versichert: „Mich stört es nicht sehr. Wenn ich nach Hause komme, dusche ich. Es gibt keine Probleme. Ausserdem weiß ich, dass manche Leute übertreiben“.

    Ein vorbildliches Verhalten
    Eine andere Frau meint: „Es muss eine gewisse Solidarität herrschen und wir müssen vermeiden, unnötig Wasser zu verschwenden“. Eine zwei- bis dreiminütige Dusche verbraucht immerhin etwa 40 Liter Trinkwasser.

  • Mont-Blanc: Bergführer und sein Klient von Bergsteigern tot aufgefunden

    Mont-Blanc: Bergführer und sein Klient von Bergsteigern tot aufgefunden

    Die Leichen von zwei Bergsteigern wurden am Donnerstagnachmittag von anderen Bergsteigern entdeckt.

    Ein Bergführer und sein Klient wurden am Donnerstag, den 2. Juni, von einer Bergsteigerseilschaft am Fuße des Whymper-Couloirs im Mont-Blanc-Massiv tot aufgefunden, wie France Bleu Pays de Savoie berichtete. Es handelte sich um einen 60-jährigen Bergführer und seinen 28-jährigen Klienten. Sie starben wahrscheinlich nach einem Absturz beim Abseilen. Sie wurden am Fuße des Whymper-Couloirs, einem Durchgang zum Gipfel der Aiguille verte, gefunden.

    Laut France Bleu Pays de Savoie wurden die Leichen der zwei verunglückten Bergsteiger gegen 15 Uhr am Donnerstag von einer anderen Seilschaft entdeckt, die am Fuße des Whymper-Couloirs auf über 3.500 m Höhe unterwegs war.

    Der Bergführer war ein ehemaliger Rettungssanitäter des Peloton de Gendarmerie de Haute Montagne (PGHM), der auf die Rettung von Opfern in gefährlichen Umgebungen in den Bergen spezialisiert war. Er hatte bei den PGHM in Chamonix, Annecy und Bourg-Saint-Maurice gearbeitet und lebte seit seiner Pensionierung im Jahr 2014 in Osséja im Departement Pyrénées-Orientales. Er kam regelmäßig zurück, um im Mont-Blanc-Massiv als Bergführer zu arbeiten. Sein Kunde stammt aus der Nähe von Paris.

    Die Ermittlungen wurden von der PGHM in Chamonix übernommen. Die Ermittler müssen nun feststellen, ob die beiden Männer vom oberen Ende des 600 m hohen Schneecouloirs abrutschten und ob dies eventuell auf eine schlechte Abseilverankerung zurückzuführen ist, die versagt hatte.

  • Mysterium in der Dordogne: 35-jährige Frau verschwindet auf einer Autobahnraststätte spurlos

    Mysterium in der Dordogne: 35-jährige Frau verschwindet auf einer Autobahnraststätte spurlos

    Eine 35-jährige Frau verschwand am Dienstag, 30. Mai 2023, auf mysteriöse Weise auf einer Autobahnraststätte an der A89 in der Dordogne, nachdem sie eine Panne hatte.

    Wo ist Melanie? Die Familie der 35-jährigen Frau sucht aktiv nach ihr. Melanie wurde zuletzt am Dienstag, dem 30. Mai 2023, auf einer Autobahnraststätte an der A89 gesehen. Seitdem gibt es keine Spur mehr von ihr.

    An diesem Tag sitzt Melanie am Steuer ihres Wagens. Auf der Höhe der Raststätte Saint-Laurent-du Manoire, die sich in der Gemeinde Boulazac Isle Manoire befindet, hat sie eine Panne. Ein Patrouillenfahrzeug der Autobahngesellschaft kommt ihr zu Hilfe und nimmt sie gegen 13 Uhr mit. Mélanie sagt, dass sie eine Toilette aufsuchen müsse. Der Fahrer des Service-Fahrzeugs hält daher an der nächstgelegenen Raststätte an. Melanie geht auf die Toilette – und taucht nicht wieder auf.

    Besorgt alarmiert der Autobahn-Mitarbeiter die Gendarmerie. Am gestrigen Donnerstag durchkämmte dann sogar die Hundestaffel der Gendarmerie in Périgueux den Rastplatz. Ohne Erfolg.

    Die Gendarmerie leitete eine Untersuchung ein und nahm die junge Frau in die Datei der vermissten Personen auf. Wie konnte sie auf einer Autobahnraststätte verschwinden? Wo befindet sie sich? Warum ist sie verschwunden?

    Melanie leidet manchmal unter Zuständen der Desorientierung und ist in der Vergangenheit bereits bis zu zwei Wochen verschwunden gewesen. Sie wohnt in Condat-sur-Vézère in der Dordogne.

    Die Gendarmerie bittet eventuelle Zeugen um Informationen unter der Nummer +33 (0)6 85 79 48 23.

  • Nantua (Ain): Schießerei in einem Café fordert einen Toten und drei Verletzte

    Nantua (Ain): Schießerei in einem Café fordert einen Toten und drei Verletzte

    Der Mann, der in einem Café im Stadtzentrum von Nantua auf mehrere Menschen geschossen hat, konnte festgenommen werden. Ein 19-jähriger Mann starb am Donnerstag, dem 1. Juni, noch am Tatort, drei weitere Personen wurden verletzt.

    Nach einer Schießerei am Donnerstagmorgen im Stadtzentrum von Nantua wurde der 30-jährige mutmaßliche Schütze von der Gendarmerie festgenommen. Ein Mann war sofort tot und drei weitere Personen wurden verletzt.

    Ein Vater und sein Sohn, die Gäste eines Cafés im Stadtzentrum waren, wurden gegen 10.30 Uhr von mehreren Schüssen aus einer Pistole getroffen. Sie befanden sich im Inneren des Lokals in der Rue des Tanneries an der Ecke zur Rue Dr Mercier in Nantua im Departement Ain.

    Ein Mann eröffnete im Inneren des Lokals das Feuer und traf einen jungen Mann im Alter von 19 Jahren tödlich. Ein weiteres 31-jähriges Opfer wurde am Bauch verletzt und in Lebensgefahr mit einem Hubschrauber in das Krankenhaus Lyon-Süd gebracht. Zwei weitere Leichtverletzte wurden nach Angaben der Feuerwehr des Departements Ain vor Ort versorgt, einer der beiden wegen Herzversagens.

    Der Schütze flüchtete zunächst zu Fuß, wie Zeugen vor Ort aussagten. Anschließend verschanzte er sich in einer Wohnung in der Rue de l’Hôtel-de-ville, die nur wenige Meter vom Ort der Schießerei entfernt ist. Rund 50 Gendarmen waren im Einsatz, ebenso wie ein Team der GIGN (mobile Einsatzgruppe der Gendarmerie).

    Die Gründe für die Tat sind derzeit noch nicht bekannt.

    Die Schüler der umliegenden Schulen wurden in ihren Klassenräumen eingeschlossen, während die Gendarmerie und die Stadtpolizei die Umgebung abriegelten. „Die Schüler werden in den Schulen in Sicherheit gehalten und mit ausreichend Nahrung versorgt“, teilte die Präfektin des Departements Ain auf ihrem Twitter-Account mit.

    Die Sicherheitskräfte empfehlen den Bewohnern, in ihren Häusern zu bleiben und die unmittelbare Umgebung des Tatorts zu meiden. Die Präfektur des Departements Ain hat einen Krisenstab gebildet.

  • Marseille: Weiterer Toter nach Schießerei in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch

    Marseille: Weiterer Toter nach Schießerei in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch

    Der Mord ereignete sich im Ortsteil Cité de la Paternelle im 14. Arrondissement. Der oder die Täter sind am Mittwochmorgen noch auf der Flucht.

    Ein 34-jähriger Mann wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, dem 31. Mai, gegen 1 Uhr morgens in Marseille erschossen, wie France Bleu Provence meldete. Der Mord ereignete sich in der Cité de la Paternelle im 14. Arrondissement. Die Kriminalpolizei wurde eingeschaltet.

    Laut einer von Franceinfo zitierten Polizeiquelle wurde das Opfer, das der Polizei bereits bekannt war, gegen 1.30 Uhr in einer Straße dieser Siedlung in den nördlichen Vierteln von Marseille von „mehreren Kugeln“ getroffen. Der Mann wurde zunächst schwer verletzt versorgt, bevor er an seinen Verletzungen starb. Der oder die Täter, die die tödlichen Schüsse abgegeben haben, waren am Mittwochmorgen noch auf der Flucht, so die Polizei.

    Zweiundzwanzig Tote bei Schießereien seit Jahresbeginn.
    Einschließlich dieses neuen Opfers sind laut France Bleu Provence seit Jahresbeginn schon 22 Menschen in Marseille bei Schießereien ums Leben gekommen. „Eine apokalyptische Zahl“, nennte es Rudy Manna, Sprecher der Polizeigewerkschaft Alliance Police in der Region Provence-Alpes-Côte-d’Azur.

    Vor zehn Tagen, am 21. Mai, wurden drei Männer gegen 5.10 Uhr morgens im 11. Arrondissement von Marseille durch Schüsse getötet. Alle drei Opfer waren etwa 20 Jahre alt.

  • Marseille: Spektakuläre Bilder eines unter einer Brücke eingeklemmten Lastwagens

    Marseille: Spektakuläre Bilder eines unter einer Brücke eingeklemmten Lastwagens

    Der Fahrer eines Lastwagens dachte, er könne unter der Brücke des Cours Lieutaud im sechsten Arrondissement von Marseille hindurchfahren. Aber dann blieb sein Fahrzeug in einer völlig unerwarteten Position stecken.

    Es war kurz nach 10.30 Uhr am Dienstag, dem 30. Mai, als ein LKW-Fahrer in Marseille mit sich selbst eine Wette abschloss, die er nun bereuen wird. Er war davon überzeugt, dass sein LKW unter der Fußgängerbrücke Cours Lieutaud im sechsten Arrondissement der Stadt Marseille hindurchfahren könne. Doch als er unter die nur 3,20 m hohe Brücke fahren wollte, krachte die linke Vorderseite seines Aufbaus in die Brücke. Die rechten Räder hoben ab und berührten den Boden nicht mehr, sodass das Fahrzeug nur noch mit zwei seiner Räder auf dem Boden stand, wie die Zeitung La Provence berichtete.

    Es ist nicht das erste Mal, dass sich ein solcher Unfall unter dieser 1867 errichteten Fußgängerbrücke des Cours Lieutaud ereignet.

    Regelmäßig bleiben Lastwagen auf mehr oder weniger spektakuläre Weise unter dieser Brücke des Cours Lieutaud stecken. Jedes Mal wird der Verkehr auf der stark befahrenen Straße blockiert, was zu erheblichen Staus in einer Stadt führt, die schon zu normalen Zeiten kurz vor Verkehrsinfarkt steht.

  • Unwetter: Heftige Gewitter im Süden Frankreichs

    Unwetter: Heftige Gewitter im Süden Frankreichs

    Seit Sonntag, dem 28. Mai, wird Südfrankreich von zum Teil sehr heftigen Gewittern heimgesucht. Zuerst ging eine Sintflut aus Regen und Hagel über dem Puy-de-Dôme nieder, später waren auch die Departements Gard und Var betroffen.

    Vor seinem Haus filmt ein Anwohner am Montag, dem 29. Mai, eine Straße, die zum Fluss geworden ist. In der Region Var kam es zu sintflutartigen Regenfällen. Die Straßen mehrerer Wohnsiedlungen wurden überflutet. 70 Liter Wasser fielen innerhalb einer Stunde pro Quadratmeter. Einige Kilometer entfernt verwandelte sich ein Fluss in einen reißenden Strom. Auch im Departement Gard kam es zu größeren Unwettern. An einigen Orten gingen Hagelschauer nieder.

    Eine Schlammlawine in der Region Puy-de-Dôme.
    Am Sonntag, 28. Mai, war es die Region Puy-de-Dôme, in der das Wetter verrückt spielte. In Champeix ergoss sich eine unaufhaltsame Schlammlawine durch die Straßen und durchbrach manchmal sogar Mauern. Eine Straße wurde durch die Kraft der Strömung regelrecht aufgerissen. „Man hat das Gefühl, dass das Haus wegfliegt, dass alles weggerissen wird. Es ist wie eine Sintflut“, kommentierte die Anwohnerin Brigitte Béraud auf dem Sender France 2. Die Anwohner versuchen nun, die Schäden zu beheben. Der Bürgermeister der Gemeinde hofft, für seine Gemeinde den Status „Naturkatastrophe“ – und damit entsprechende Staatshilfen – zu erhalten.

  • Marseille: Mann von falschen Pizzalieferanten angeschossen und schwer verletzt

    Marseille: Mann von falschen Pizzalieferanten angeschossen und schwer verletzt

    Vier schwarz gekleidete Personen gaben vor, eine Pizza liefern zu wollen, näherten sich jedoch einem Mann und schossen plötzlich auf ihn. Das Opfer wurde von zwei Kugeln getroffen und befindet sich schwer verletzt im Krankenhaus.

    Ein Mann wurde am Sonntagabend, dem 29. Mai, im 14. Bezirk von Marseille angeschossen, wie France Bleu Provence berichtete. Die Kriminalpolizei ermittelt in dem Fall.

    Gegen Mitternacht am Sonntag war der 32-jährige, polizeibekannte Mann mit seiner Familie zu Hause, als Personen, die sich als Pizzalieferanten ausgaben, an seiner Tür klingelten und eine Lieferung vorgaben. Als das Opfer die Tür öffnete, eröffneten die falschen Pizzalieferanten das Feuer auf den Mann.

    Er wurde von zwei Kugeln im Rücken getroffen. Zwei 9-Millimeter-Hülsen wurden auf dem Boden gefunden. Verletzt wurde er ins Krankenhaus eingeliefert. Sein Zustand ist jedoch stabil, wie France Bleu Provence berichtet.

  • Lyon: 5.000 Patienten nach Sterilisationsfehler zu HIV-Tests aufgefordert

    Lyon: 5.000 Patienten nach Sterilisationsfehler zu HIV-Tests aufgefordert

    5.000 Patienten des zahnärztlichen Behandlungszentrums der Hospices Civils in Lyon (Rhône) erhielten ein Schreiben, in dem sie aufgefordert wurden, sich auf HIV und Hepatitis testen zu lassen. Der Grund dafür soll eine mangelhafte Sterilisation von medizinischem Material sein. Ein Schreiben, das im Mai von der Zahnklinik der Hospices Civils in Lyon (Rhône) verschickt wurde, versetzte 5.000 Patienten in Angst und Schrecken. Darin war von Infektionsrisiken und Vorsichtsmaßnahmen die Rede, und es wurde ein Test auf HIV, Hepatitis C und B empfohlen. In der Zeitung Le Progrès berichtet eine Patientin: „Ich zittere immer noch…. Ich habe wirklich Angst. Ich war mein ganzes Leben lang vorsichtig, ich möchte mir nicht so einen Dreck einfangen, nur wenige Monate vor der Rente“. Das Risiko einer Ansteckung sei geringDer Alarm wurde am 19. Dezember 2022 zunächst intern ausgelöst. Laut einem Angestellten, der anonym bleiben möchte, wurde an diesem Tag die gleichen medizinischen Instrumente bei ve…

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  • Pfingstwochenende: Die Côte d’Azur erlebt viele Touristen

    Pfingstwochenende: Die Côte d’Azur erlebt viele Touristen

    Am Pfingstwochenende sind sehr viele Touristen in Juan-les-Pins (Alpes-Maritimes) angekommen.

    Juan-les-Pins ist einer der ältesten Badeorte an der Côte d’Azur. Und auch an diesem Wochenende suchen an den Stränden Juan-les-Pins (Alpes-Maritimes) viele Touristen einen Platz an der Sonne. Jedes Jahr strömen mehr als 100.000 Urlauber an die feinen Sandstrände zwischen Antibes und Cannes in den Alpes-Maritimes. Aber als Beweis dafür, dass es noch nicht ganz Sommer ist, waren am Samstagnachmittag, dem 27. Mai, viel mehr Menschen im Sand als im Wasser zu sehen. Die Wassertemperatur hat gerade mal 18 Grad erreicht.

    „Es gibt trotzdem jede Menge kostenloses Vergnügen“
    Es ist eines der ersten heißen Wochenende, daher sind an den Bars eines Privatstrandes die Cocktails heiß begehrt. Sich etwas gönnen und gleichzeitig auf seinen Geldbeutel achten, das ist die schwierige Balance, die eine Lehrerin aus Avignon (Vaucluse) finden muss. „Man verzichtet auf Dinge, man verzichtet auf Ausflüge, aber danach gibt es trotzdem viele kostenlose Vergnügungen, den Strand, die Freunde, wir werden die Aperitifs bei unseren Freunden geniessen“, erzählt eine Urlauberin auf Franceinfo. Im Jahr 2022 gaben Touristen an der Côte d’Azur durchschnittlich 65 Euro pro Tag aus. Im Jahr 2023 werden sie zwar sicherlich genauso zahlreich sein, aber vielleicht nicht mehr ganz so großzügig.