Kategorie: Südost

  • In Bormes-les-Mimosas richtet Emmanuel Macron eine Botschaft der Einheit an die französische Jugend

    In Bormes-les-Mimosas richtet Emmanuel Macron eine Botschaft der Einheit an die französische Jugend

    Emmanuel Macron verließ am Donnerstag seine Sommerresidenz im Fort de Brégançon, um an den Gedenkfeiern zum 79. Jahrestag der Befreiung der Stadt Bormes-les-Mimosas teilzunehmen – ein protokollarischer Anlass, zu dem der Staatschef die Gelegenheit nutzte, um den Jugendlichen Frankreichs eine Botschaft der Einheit zu überbringen. Emmanuel Macron warnte bei seiner ersten Ansprache nach der Sommerpause anlässlich der Gedenkfeierlichkeiten zum 79. Jahrestag der Befreiung der Stadt Bormes-les-Mimosas die französische Jugend vor „Chaos“ und „Uneinigkeit“. Einige Wochen nach den schlimmen Unruhen, die Frankreich zu Beginn des Sommers erschütterten. In einer kurzen Ansprache würdigte Emmanuel Macron die jugendlichen Soldaten, die vor 79 Jahren an der Landung in der Provence teilgenommen hatten und „bereit waren, für die kollektive Freiheit zu sterben“, und sprach dann über die französische Jugend im Jahr 2023. „Auch in der heutigen Jugend gibt es einen Appetit auf Freiheit, einen Idealismus, d…

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  • Marseille: Auseinandersetzungen im Drogenhandel fordern sieben Tote in zwei Wochen

    Marseille: Auseinandersetzungen im Drogenhandel fordern sieben Tote in zwei Wochen

    In den letzten Monaten ist die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Drogenhandel in Marseille explosionsartig angestiegen. Eine Spezialeinheit der Polizei (CRS 8) wurde entsandt, um ab dem 18. August in den betroffenen Stadtvierteln für Ruhe zu sorgen.

    Serienweise Abrechnungen in Marseille. Bereits 36 Tote seit dem 1. Januar, das sind mehr als im gesamten letzten Jahr. Hinter diesen Morden steht der Drogenhandel. Angesichts der angespannten Lage wird eine Spezialeinhait der französischen Polizei, die CRS 8, die auf die Bekämpfung städtischer Gewalt spezialisiert ist, ab dem 18. August in die betroffenen Gebiete von Marseille geschickt. Selbst die Dealer geben zu, dass die Gewalt eskaliert ist. Wer hier am Drogenhandel teilnimmt, riskiert sein Leben. Der Ursprung dieses blutigen Konflikts zwischen Drogenhändlern ist eine kleine Siedlung in den nördlichen Stadtvierteln, La Paternelle, das Epizentrum der Mordserie, die Marseille erschüttert. La Paternelle gilt als ein sehr profitabler Drogenumschlagsplatz, der von zwei Clans umkämpft wird, die jeweils das Monopol für sich beanspruchen.

    Die eigentlichen Köpfe des Netzwerks sollen jedoch weit von Marseille entfernt sein. „Die Auftraggeber sind nicht in Marseille. Sie befinden sich oft im Ausland und sind daher schwer zu neutralisieren“, erklärt Dominique Abbenanti, Direktor der Kriminalpolizei Marseille-Süd, auf dem Sender France 2. Es kommt sogar vor, dass auf Auftragskiller zurückgegriffen wird.

    Dieser Anstieg der Gewalt ist zu beobachten, obwohl die Polizei die Zahl ihrer Fahndungserfolge vervielfacht. 740 Waffen sowie 12 Millionen Euro wurden bisher bereits beschlagnahmt. 1.144 Drogenhändler wurden festgenommen. Ausserdem wurden seit Anfang des Jahres fünf mutmaßliche Killerkommandos ausgeschaltet.

  • Hitzewelle in Frankreich: Sieben Departements unter Alarmstufe Orange

    Hitzewelle in Frankreich: Sieben Departements unter Alarmstufe Orange

    Die Hitze lässt nicht nach, für sieben französische Departements wurde die Warnstufe Orange wegen Hitze ausgerufen. Die aktuelle Hitzewelle soll sich bis zum Wochenende auf drei Viertel des Landes ausdehnen.

    Um jeden Preis nach Kühle und schattigen Plätzen suchen. In einigen Regionen Frankreichs ist das fast schon eine Notwendigkeit geworden. In Lyon (Rhône) zeigte das Thermometer am Mittwoch, dem 16. August, über 34 °C an, man muss sich anpassen. „Wir warten trotzdem bis zum Ende des Tages, um nach draußen zu gehen und ein wenig Luft zu schnappen, weil es unerträglich ist“, sagt eine junge Mutter gegenüber Franceinfo. In der Stadt an der Rhône dauert die derzeitige Hitzewelle bereits seit fünf Tagen an. In insgesamt sieben Departements herrscht am Donnerstag, den 17. August, die Warnstufe Orange wegen hoher Hitzebelastung.

    Frankreich wird voraussichtlich ab diesem Wochenende mit einer neuen Hitzewelle konfrontiert, die Temperaturen könnten auf über 40 °C steigen. Eine Hitze, deren Ende nach einem Juli, der der heißeste Monat in der Geschichte der Meteorologie war, nur schwer abzusehen ist. Und Frankreich ist bei weitem keine Ausnahme, alle Kontinente sind betroffen.

  • Politik: Emmanuel Macron wird heute den ersten öffentlichen Auftritt seit Beginn seines Urlaubs haben

    Politik: Emmanuel Macron wird heute den ersten öffentlichen Auftritt seit Beginn seines Urlaubs haben

    Der Präsident der Republik wird am Donnerstagabend, 17. August, seinen ersten öffentlichen Auftritt seit Beginn seines Urlaubs im Fort de Brégançon (Var) haben. Emmanuel Macron wird am Donnerstagabend, 17. August, den Jahrestag der Befreiung der Gemeinde Bormes-les-Mimosas (Var) im Jahr 1944 begehen. Er wird eine Rede zum Gedenken an dieses Ereignis halten. Der Staatschef wird somit seinen ersten öffentlichen Auftritt seit Beginn seines Urlaubs in der Region Var im Fort de Brégançon absolvieren. Vorher konnten ihn schon einige Touristen und Einheimische zum Beispiel beim Besuch eines Restaurants oder beim Eisessen treffen. Der Aufenthalt des Ehepaars Macron im Var neigt sich jedoch dem Ende zu. Emmanuel Macron wird nächste Woche eine Ministerratssitzung im Élysée-Palast leiten, und man erwartet von ihm noch auf nähere Angaben zu einer „weitreichenden politischen Initiative“, die er selbst für Ende August angekündigt hatte. …

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  • Hitzewelle: Bewohner von Lyon suchen Abkühlung

    Hitzewelle: Bewohner von Lyon suchen Abkühlung

    Mit Temperaturen von deutlich über 30 Grad erlebt Lyon (Rhône) eine wahre Hitzewelle. Die Einwohner versuchen, in den Gärten oder im Wasserpark etwas Abkühlung zu finden.

    Abkühlung fast um jeden Preis. Für die siebenjährige Carla ist das eine willkommene Abwechslung: „Wenn es heiß ist, gehe ich baden oder vergnüge mich in den Wasserspielen auf der Strasse“ sagt sie auf dem Sender France 3. Am Mittwoch, dem 16. August, zeigt das Thermometer in Lyon (Rhône) über 34 Grad an. Nur wenige Menschen trotzen der Hitze. Für einen Restaurantbesitzer, der im Vergleich zum Juli 100 Gedecke weniger pro Tag serviert, bedeutet dies einen großen Gewinnausfall: „Der Mittagsservice ist betroffen, das Gleiche gilt für den Nachmittag. Wir hoffen am Abend wieder mehr Gäste zu bekommen“.

    Die aktuelle Hitzewelle, die bereits seit fünf Tagen anhält, veranlasst die Lyoner dazu, schattige und kühle Plätze zu suchen, wie im Parc de la Tête d’Or. „Wir warten bis zum Ende des Tages, um nach draußen zu gehen, weil es sonst unerträglich ist“, sagt eine Mutter.

    Sich im Schutz der Sonne ausruhen oder im Wassersportzentrum eine Runde schwimmen gehen. Der Andrang in den Schwimmbädern erfordert sehr viel Wachsamkeit. „Es zieht viele Menschen an, Familien, viele Kinder, da müssen wir sehr aufmerksam sein“, sagt ein Rettungsschwimmer. Météo-France sagt für das kommende Wochenende bis zu 40 Grad in Lyon voraus.

  • Marseille: Mit 32 Toten in acht Monaten übersteigt die Zahl der Morde bereits heute die von 2022

    Marseille: Mit 32 Toten in acht Monaten übersteigt die Zahl der Morde bereits heute die von 2022

    Seit Anfang des Jahres wurden in Marseille 32 Menschen in Zusammenhang mit dem Drogenhandel getötet. Die Bilanz von Mitte August übersteigt somit bereits die des gesamten letzten Jahres. „Auf welchem Niveau der Gewalt werden wir noch landen?“, fragt die Sprecherin des Kollektivs der Familien der Opfer.

    Mit 32 Toten in knapp acht Monaten übertrifft die Bilanz der Morde vor dem Hintergrund des Drogenhandels in Marseille Mitte August bereits die Bilanz des gesamten letzten Jahres, in dem es insgesamt 31 Tote gab. Allein am letzten Wochenende gab es in Marseille zwei Tote durch Schusswaffen. Der Sommer hat die Gewalt der rivalisierenden Clans nicht gemindert. „Es gibt keine Saison“, stellt ein Polizist in Marseille fast fatalistisch fest.

    Trotz der Tatsache, dass Dutzende Mitglieder der beiden wichtigsten Clans, die um die Kontrolle des Drogenhandels kämpfen, bereits hinter Schloss und Riegel gebracht wurden, fließt im Krieg um die Aufteilung der Territorien weiterhin Blut. „Die menschlichen Ressourcen sind schier unendlich“, wird ein Ermittler von Franceinfo zitiert.

    Karima Meziene, Sprecherin des Kollektivs der Familien der Opfer ist nicht überrascht, dass es keine Sommerpause bei der Gewalt gibt. Sie hat ihren Bruder verloren, der vor sechs Jahren erschossen wurde, und ist Sprecherin des Kollektivs der Familien der Opfer. „Leider haben wir schon damit gerechnet, dass der Rekord in diesem Sommer gebrochen wird, und es ist passiert“, bedauert sie. „Wir hoffen, dass es sich wieder beruhigt (…) Auf welches Gewaltniveau werden wir noch kommen?“, fragt sie sich, „wenn man bedenkt, dass es jetzt fast jeden Abend eine Schießerei gibt“. Karima Meziene hofft auf die Bemühungen in den Schulen und den betroffenen Stadtvierteln.

  • Alpes-Maritimes: Das Dorf Coaraze sitzt auf dem Trockenen

    Alpes-Maritimes: Das Dorf Coaraze sitzt auf dem Trockenen

    In dieser Woche zieht eine Hitzewelle über Frankreich. Die Böden sind bereits sehr trocken und die Lage verschlechtert sich. In den Alpes-Maritimes gelten wegen der verschärften Situation neue Einschränkungen – zum Beispiel in Coaraze.

    In Coaraze (Alpes-Maritimes), einem kleinen hochgelegenen Dorf mit 800 Einwohnern, sind die Brunnen schon seit Monaten ausgetrocknet. Die Quelle ist versiegt. Die Gemeinde hat sich daher an die sogenannte Notquelle angeschlossen. „Uns geht langsam wirklich das Wasser aus. Es ist das erste Mal, dass uns das passiert. Wir sind fast nicht mehr in der Lage, Wasser zu pumpen“, erklärt Sébastien Suche, Brunnenmeister von Coaroze, auf dem Sender France 3.

    Sich an die Einschränkungen anpassen
    Seit eineinhalb Jahren entnehmen die Pumpen 180 Kubikmeter pro Tag, um das Dorf zu versorgen, aber aus der Quelle kommen 25 % weniger Wasser als früher. „Das ist nicht einmal unser Plan B, das ist unser Plan C“, stellt der erste stellvertretende Bürgermeister des Ortes klar. Auch auf der Straße fließen die drei Brunnen, die Spaziergänger und Wanderer nutzen, nicht mehr ohne Unterbrechung. Die ursprüngliche Quelle des Ortes ist bereits seit März 2022 versiegt und das verhindert auch das Bewässern der Gärten und Felder der Bewohner.

  • Klimakrise: Verein will Jugendliche für die globale Erwärmung sensibilisieren

    Klimakrise: Verein will Jugendliche für die globale Erwärmung sensibilisieren

    Eine Gruppe von Jugendlichen erfährt in der Haute-Savoie wie empfindlich die Berge auf die globale Erwärmung reagieren.

    Sie stehen vor dem Mont-Blanc (Haute-Savoie), in einer atemberaubenden, prächtigen Landschaft. Etwa 50 Jugendliche sehen sich dieses Naturschauspiel an, einige von ihnen zum ersten Mal. „Es ist wichtig, abzuschalten und die Natur ein wenig besser zu verstehen“, erklärt eine der Jugendlichen gegenüber dem Sender France 3. Die jungen Menschen sind nicht im Urlaub, sondern auf einem Seminar. Zwei Tage zuvor waren sie noch zu Hause in einem Pariser oder Straßburger Vorort. Sie sind in einem Bus angereist, der von der Vereinigung „Banlieues Climat“ gechartert wurde, die junge Leute über die globale Erwärmung aufklären will.

    Die Veränderungen verstehen
    Nur so können die Jugendlichen erfahren, dass auch gefährliche Viren mit der globalen Erwärmung wieder auftauchen. Sie entdecken, dass einige Gebiete völlig unbewohnbar werden können. Durch die Treffen und Seminare werden sich die Jugendlichen erstmals des Klimarisikos wirklich bewusst. Nach der Theorie-Stunde treffen sie sich zu praktischen Arbeiten in über 2.000 Metern Höhe. Die Jugendlichen erleben die Auswirkungen des Klimawandels hautnah. Ein Führer erzählt ihnen von der Zukunft der Alpen. „Das Klima wird Probleme mit sich bringen, das steht fest“, erklärt er ihnen.

  • Frankreich: 5 Departements am Montag unter Hitzewarnstufe Orange

    Frankreich: 5 Departements am Montag unter Hitzewarnstufe Orange

    Die Departements Isère, Rhône und Ain standen bereits unter Warnstufe Orange. Jetzt hat Météo France auch die Departements Savoie und Haute-Savoie auf Hitzewarnstufe Orange gesetzt.

    Wegen der Hitzewelle, die sich seit einigen Tagen über den Osten Frankreichs ausbreitet, hat Météo France nun auch für die Departements  Savoie und Haute-Savoie ab Montag, dem 14. August, Warnstufe Orange für große Hitze ausgerufen.

    Météo France meldete für die Nacht von Sonntag auf Montag Tiefsttemperaturen zwischen 20 °C und 23 °C in den Ballungsräumen Lyon und Grenoble. Die Höchstwerte am Tag werden sich in den Departements Savoie und Haute-Savoie nach oben bewegen, das Thermometer soll im Vergleich zum Sonntag um ein bis zwei Grad steigen.

    Die Vorhersagen zeigen außerdem, dass eine kurze Hitzespitze im Departement Pyrénées-Orientales erwartet wird, mit Höchstwerten von 37°C bis 39°C im Landesinneren.

    Erhöhtes Risiko für Waldbrände
    In den Departements von Savoyen gilt laut der Waldwetterkarte derzeit die gelbe Warnstufe für Waldbrände. Aus Sicherheitsgründen „kann der Zugang zu und der Verkehr in Wäldern, Forsten, Heidelandschaften und Buschland für Fahrzeuge und Fußgänger eingeschränkt oder sogar verboten werden“. Die Ausrufung der Hitzewarnung soll daher zu äußerster Vorsicht beim Grillen und jeglicher Art von Feuer in der Nähe von Waldgebieten mahnen.

  • Alpes-Maritimes: Mindestens drei Tote und 21 Verletzte bei Brand eines Wohnhauses in Grasse

    Alpes-Maritimes: Mindestens drei Tote und 21 Verletzte bei Brand eines Wohnhauses in Grasse

    Das Feuer brach gegen 3 Uhr morgens in einem fünfstöckigen Gebäude in der für ihre Parfum-Fabriken bekannten Stadt an der Côte d’Azur aus.

    Bei einem Brand in einem Wohnhaus in Grasse (Alpes-Maritimes) kamen in der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 13. August drei Menschen ums Leben, drei wurden schwer verletzt und 18 leicht verletzt. Dies geht aus einer Bilanz der Feuerwehr von 9 Uhr morgens hervor.

    Das Feuer brach gegen 3 Uhr morgens in dem fünfstöckigen Gebäude an der Place aux Aires im historischen Zentrum der für dei Parfum-Herstellung bekannten Gemeinde aus, wie France Bleu Azur berichtet. Personen riefen von den Fenstern ihrer Wohnungen aus aus um Hilfe. Die Feuerwehr berichtet gegenüber Franceinfo, dass sie im Treppenhaus einer Flammenwand gegenüberstand. „Als wir ankamen, gab es eine Person, die bereits aus einem Fenster gesprungen war und auf dem Boden vor dem Gebäude lag“, erklärt der Kommandant der Feuerwehr von Grasse, Jean-Christophe Demarte.

    „Das Feuer befand sich hauptsächlich im Treppenhaus, das alle Stockwerke bedient“, erläutert Jean-Christophe Demarte. Es gehört zu den alten Gebäuden der Stadt, wie man sie in den Altstädten fast aller Städte in Frankreich findet. Wir kennen die Schwierigkeiten, die sich beim Eingreifen ergeben können“. Die Flammen konnten relativ schnell gelöscht werden.

    Etwa 50 Feuerwehrleute und 17 Fahrzeuge waren im Einsatz. Das Feuer wurde gegen 6 Uhr morgens unter Kontrolle gebracht. Kurz vor 9 Uhr war die Rettungsaktion laut dem Kommandanten der Feuerwehr von Grasse fast abgeschlossen.

    Nach dem Brand wird die Umsiedlung von etwa 20 Personen erforderlich sein. Laut Feuerwehr gibt es „keinen Grund zu der Annahme, dass das Gebäude ein besonderes Problem hatte“.