Kategorie: Südost

  • Warum die Menschen in Südfrankreich eine Tsunami-Warnung erhalten könnten

    Warum die Menschen in Südfrankreich eine Tsunami-Warnung erhalten könnten

    Könnte eine Riesenwelle über Frankreich hereinbrechen? Diese Hypothese scheint nicht völlig abwegig zu sein, wenn man den Vereinten Nationen Glauben schenkt. Um sich auf ein solche Szenario vorzubereiten, wird in neun Departements rund um das Mittelmeer eine Übung durchgeführt: 7,2 Millionen Menschen werden eine Tsunami-Warnung auf ihrem Telefon erhalten.

    Wer in einem der folgenden Departements wohn, könnte demnächst eine Tsunami-Warnung auf seinem Handy erhalten: Pyrénées-Orientales, Aude, Hérault, Gard, Bouches-du-Rhône, Var, Alpes-Maritimes, Haute-Corse und Corse-du-Sud. Aber man sollte nicht in Panik geraten, wenn das Telefon morgen, Freitag, dem 19. Januar, zwischen 10 Uhr und 10.30 Uhr einen sehr lauten Warnton abgibt. Der Ton ertönt auch, wenn das Gerät stumm geschaltet ist. Dabei handelt es sich um einen Test des FR-Alert-Systems, mit dem die Bevölkerung vor einer drohenden Gefahr gewarnt werden soll. Nach Erhalt der Nachricht sind keine besonderen Maßnahmen erforderlich. Im Gegenteil, die Empfänger werden dringend gebeten, die Polizei und die Rettungsdienste nicht zu kontaktieren und vor allem keine falschen Informationen in den sozialen Netzwerken zu verbreiten.

    Warum eine Übung in genau dieser Region?
    Laut Radio France schätzt die UNO die Wahrscheinlichkeit, dass die Mittelmeerküste in den nächsten 30 Jahren – also noch vor 2060 – von einem schweren Tsunami heimgesucht wird, auf 100 %. Die Region wird von einer Verwerfung zwischen zwei tektonischen Platten – der arabischen und der eurasischen Platte – durchzogen. Sollten sich diese Platten verschieben, könnten die in dem Gebiet vorhandenen Vulkane ebenfalls erwachen und eine Flutwelle auslösen. Daher ist es unerlässlich, dass die Bevölkerung weiß, wie sie im Falle eines Alarms reagieren muss.

  • Wetter: 38 Departements am Mittwoch wegen Schnee und Überschwemmungsgefahr auf Warnstufe Orange

    Wetter: 38 Departements am Mittwoch wegen Schnee und Überschwemmungsgefahr auf Warnstufe Orange

    Météo France hat für Mittwoch, den 17. Januer, 38 Departements wegen Schnee und Überschwemmungsgefahr auf die Warnstufe Orange gesetzt.

    Die Rückkehr der Niederschläge und der Kälte zwingt Météo France dazu, für Mittwoch, den 17. Januar, 38 Departements wegen Schnee- und Überschwemmungsgefahr auf Warnstufe Orange zu setzen. Die gesamte Nordhälfte ist betroffen, von der Bretagne bis zum Grand-Est.

    Bereits am Dienstagabend mahnt die Wetteragentur zur Wachsamkeit und hat 14 Departements von der Normandie bis zum Haut-Rhin auf Orange gesetzt. Für den Mittwoch berichtet Météo France, dass „die bretonischen Departements sowie die Departements, die an die Departements mit oranger Warnung angrenzen, vereisende Regenfälle in lokalisierter und vorübergehender Form erleben können. Die Unsicherheit über die räumliche und zeitliche Ausdehnung dieses Phänomens bleibt bestehen, was zu einer Erhöhung der Wachsamkeitsstufe für diese Departements führen könnte“, ergänzt die französische Wetteragentur.

    Météo France befürchtet, dass die Verkehrsbedingungen „schwierig“ werden könnten, da eine „lokal ausgeprägte Schneeepisode“ folgen soll.

  • Savoyen: 48 Schulkinder und 7 Erwachsene wurden Opfer einer Lebensmittelvergiftung

    Savoyen: 48 Schulkinder und 7 Erwachsene wurden Opfer einer Lebensmittelvergiftung

    Die aus Belgien stammende Gruppe wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag von Kopfschmerzen und Erbrechen heimgesucht. Ein Erwachsener und zwei Kinder wurden in das Krankenhaus von Albertville eingeliefert. Eine Gruppe von 48 Kindern und 7 Erwachsenen hat in der Nacht von Montag, dem 15. Januar, auf Dienstag, den 16. Januar, während ihrer Ski-Ferienfahrt in Saint-Nicolas-la-Chapelle (Departement Savoyen) eine Lebensmittelvergiftung erlitten, wie der Sender Franceinfo am Dienstag unter Berufung auf die Gendarmerie meldete. Zehn Kinder und ein Erwachsener mussten in der Nacht von Rettungskräften versorgt werden. Der Erwachsene sowie zwei Kinder wurden anschließend in das Krankenhaus von Albertville eingeliefert. Die Gruppe kam aus dem belgischen Charleroi.Die Kinder und Erwachsenen wurden in der Nacht von Kopfschmerzen und Erbrechen heimgesucht. Die herbeigerufenen Rettungskräfte schlossen eine Kohlenmonoxidvergiftung aus und gaben einer Lebensmittelvergiftung den Vorzug. Am Dienstag w…

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  • Departement Var: Leichen einer Frau und eines Mannes in einer Wohnung in Saint-Mandrier entdeckt

    Departement Var: Leichen einer Frau und eines Mannes in einer Wohnung in Saint-Mandrier entdeckt

    Der 66-jährige Mann war bereits im Januar 2023 wegen „Belästigung“ seiner Ex-Ehefrau vor Gericht gestellt worden.

    Die Leichen einer Frau und eines Mannes wurden am Freitag, dem 12. Januar, in einer Wohnung in Saint-Mandrier-sur-Mer, in der Nähe von Toulon (Departement Var), entdeckt, berichtet der Sender France Bleu Provence.

    Laut der Staatsanwaltschaft von Toulon ereignete sich die Tat „wahrscheinlich am Donnerstagabend“, doch die Leichen wurden erst „am Freitagnachmittag“ von einem Familienmitglied entdeckt. Die Frau war 56 Jahre und der Mann 66 Jahre alt. Die Staatsanwaltschaft bevorzugt die These eines Feminizids mit anschließendem Selbstmord.

    Ein seit mehreren Jahren geschiedenes Paar
    Ersten Ermittlungen zufolge drang der Mann am Donnerstagabend in die Wohnung seiner Ex-Frau ein, die sich im ersten Stock des Wohnhauses befindet. Am Tatort wurde eine Leiter entdeckt. Anschließend erschoss er seine Ex-Frau und nahm sich anschließend selbst das Leben. Die Staatsanwaltschaft von Toulon gab an, dass das Paar seit mehreren Jahren geschieden sei.

    Der 60-Jährige war im Januar 2023 vor dem Gericht in Toulon wegen „Belästigung“ seiner Ex-Ehepartnerin zu vier Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden, wobei ihm darüber hinaus verboten wurde, zwei Jahre lang mit dem Opfer in Kontakt zu treten. Zusätzlich wurde dem mann gerichtlich verboten, die Wohnung seiner Ex-Frau zu betreten. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung wegen Mordes eingeleitet.

  • Passant entdeckt Skelett auf offener Straße in Marseille – Tod könnte schon vor zehn Jahren eingetreten sein

    Passant entdeckt Skelett auf offener Straße in Marseille – Tod könnte schon vor zehn Jahren eingetreten sein

    Ein Passant entdeckte im 15. Arrondissement von Marseille ein menschliches Skelett. Die Person soll bereits vor etwa zehn Jahren gestorben sein.

    Am Nachmittag des Mittwochs, dem 10. Januar, entdeckte ein Passant auf einer Straße in Marseille ein menschliches Skelett, das hinter einem Sicherheitsgeländer versteckt lag, wie der Sender TF1 Info berichtete. Der Schädel, ein Schulterblatt, ein Oberschenkelknochen und das Becken waren sichtbar. Der Passant wählte die Notrufnummer 17, um seinen Fund zu melden.

    Ein Tod, der etwa zehn Jahre zurückliegen könnte
    Weitere Nachforschungen der Polizei brachten den Rest des Skeletts zum Vorschein, der im Boden verborgen lag. Die Polizisten fanden außerdem ein Mobiltelefon, eine Umhängetasche und Ausweispapiere eines 53-jährigen Mannes, der der Polizei nicht bekannt war.

    Der Tod könnte sich vor etwa zehn Jahren ereignet haben. Die Knochen werden derzeit analysiert, um den Zeitraum, in dem der Mann starb, genauer zu bestimmen und mehr über die Ursachen seines Todes zu erfahren. Die Staatsanwaltschaft von Marseille hat eine Untersuchung eingeleitet.

  • Bei Nizza: Bus stürzt ab – Fahrer stand unter Drogeneinfluss

    Bei Nizza: Bus stürzt ab – Fahrer stand unter Drogeneinfluss

    Am Freitag, dem 12. Januar, stürzte ein Bus in Levens (Departement Alpes-Maritimes) zehn Meter in die Tiefe. Zwei Fahrgäste im Alter von 14 Jahren wurden schwer verletzt. Der Fahrer wurde nach dem Unfall positiv auf Cannabis und Kokain getestet und verhaftet.

    Am Freitag, dem 12. Januar, stürzte ein Bus in Levens (Alpes-Maritimes) auf die etwa 10 Meter tiefer liegenden Bahnschienen. Der Fahrer und die beiden 14-jährigen Fahrgäste konnten schnell aus dem auf der Seite liegenden Bus gerettet werden. Mit schweren Verletzungen wurden sie in ein Krankenhaus gebracht. „Der Fahrer war aus unbekannten Gründen bergauf fahrend rechts gegen einen Felsen geprallt und nach Gegenlenken links neben der Straße etwa zehn Meter in die Tiefe gestürzt“, berichtete der Einsatzkommandant der Feuerwehr des Departements Alpes-Maritimes.

    Glücklicherweise befanden sich nur drei Personen an Bord. Unmittelbar nach dem Unfall wurde der 31-jährige Fahrer positiv auf Cannabis und Kokain getestet. Er war bereits früher wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen worden. Am Freitagabend verwies die zuständige Verkehrsbehörde auf die Verantwortung des für die Linie zuständigen Subunternehmers und erklärte, sie sei bereit, Klage einzureichen. Der Bus wurde aus dem Gleisbett gezogen. Der Fahrer befindet sich in Polizeigewahrsam. Er könnte wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt werden.

  • Premierminister Gabriel Attal verspricht 32 Milliarden € für das französische Gesundheitssystem

    Premierminister Gabriel Attal verspricht 32 Milliarden € für das französische Gesundheitssystem

    Der neue Regierungschef und seine Gesundheitsministerin Catherine Vautrin besuchten am Samstag die Universitätsklinik in Dijon. Premierminister Gabriel Attal und die Ministerin für Arbeit, Gesundheit und Solidarität, Catherine Vautrin, besuchten am Samstag, dem 13. Januar, das Universitätsklinikum (CHU) in Dijon. „In den nächsten fünf Jahren werden 32 Milliarden Euro zusätzlich in unser Gesundheitssystem investiert“, sagte der Regierungschef anlässlich dieses Besuches vor der Presse. „Der nächste Haushalt, den meine Regierung vorzulegen hat, wird ein historischer Haushalt für das öffentliche Krankenhaus sein“, fügte er hinzu und versprach die „Fortsetzung einer massiven Investition für das Krankenhaus“. Grundlage sei die Erhöhung des Budgets der Krankenversicherung, die im letzten Gesetz zur Finanzierung der Sozialversicherung verabschiedet wurde, erklärte das Umfeld des Premierministers gegenüber dem Sender Franceinfo am Samstagnachmittag. Das betrifft nicht nur die Krankenhäuser, son…

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  • Frankreich: – 31.8°C in der letzten Nacht in einem „Kälteloch“ gemessen

    Frankreich: – 31.8°C in der letzten Nacht in einem „Kälteloch“ gemessen

    Die Kälte hat sich in Frankreich eingenistet. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden in einem „Kälteloch“ eisige Temperaturen gemessen. Welches sind die Orte, an denen es in Frankreich am kältesten ist?

    Brrr – man stelle sich vor, bei einer Außentemperatur von -31,8°C nach draußen gehen zu müssen. Das ist die Temperatur, die letzte Nacht um 3 Uhr morgens in Darbounouse auf der Hochebene des Vercors gemessen wurde, wie die Aufzeichnungen von Info Climat belegen. Die Ebene von Darbounouse ist das, was man ein „Kälteloch“ nennt. Sie liegt zwischen La Chapelle-en-Vercors und Corrençon-en-Vercors im Departement Isère.

    „Es ist ein Ort, an dem es thermische Anomalien gibt. Man liegt meist 10°C unter den anderen Temperaturen. Man hat immer extrem kalte Temperaturen im Vergleich zu den Rändern des Talkessels“, erklärte der Geologe Pierre-Eymard Biron gegenüber dem TV-Sender France Bleu. Die Täler im Vercors und im Jura sind dafür bekannt, dass sie im Winter solche extremen Temperaturen aufweisen können. In der Combe Noire de Mignovillard im Jura wurden am vergangenen Freitag um 9 Uhr morgens -36,4°C gemessen.

    Vom absoluten Kälterekord in Frankreich ist man jedoch noch ein ganzes Stück entfernt. Dieser Rekord liegt bei – 41°C. Diese Tiefsttemperatur war im Winter 1985 in Mouthe im Département Doubs in einem Dorf gemessen worden, das den Spitznamen „Klein-Sibirien“ trägt.

    Wie sind solche Temperaturen möglich? Sie entstehen in tiefen und engen Tälern, in die eisige Luft eindringt und dort ein Mikroklima schafft. Nachts, bei klarem Himmel und Windstille, strömt die kalte Luft in die Täler und wird dort eingeschlossen. Nur wenige Kilometer entfernt können die Temperaturen viel milder sein.

    Die bekanntesten Kältelöcher befinden sich im Haut-Doubs um den Ort Mouthe, in den Alpen um Chamonix, in den Pyrenäen bei Cauterets oder im Ossau-Tal und in geringerem Maße im Zentralmassiv in der Nähe der Margeride und an einigen Flanken des Sancy im Cantal, listet La Chaîne Météo auf.

  • Alpes-Maritimes: Zwei Tote bei Hubschrauberabsturz über dem Meer in der Nähe von Cannes

    Alpes-Maritimes: Zwei Tote bei Hubschrauberabsturz über dem Meer in der Nähe von Cannes

    „Zwei Leichen wurden an Bord des Wracks gefunden“, erklärte die Meerespräfektur des Mittelmeers.

    Zwei Menschen sind beim Absturz eines kleinen Hubschraubers, der in Cannes gestartet war und vor Mandelieu-la-Napoule (Departement Alpes-Maritimes) ins Meer stürzte, ums Leben gekommen, wie die Seepräfektur des Mittelmeers am Donnerstag, dem 11. Januar, mitteilte.

    „Zwei Personen befanden sich an Bord des Hubschraubers“, der „einige hundert Meter vom Flughafen Cannes-Mandelieu entfernt“ abgestürzt sei, heißt es in der Erklärung der Präfektur. „Die beiden Leichen wurden von den Feuerwehrtauchern an Bord des Wracks gefunden“.

    Der Alarm war gegen 16 Uhr von Zeugen des Absturzes ausgelöst worden. Ein großes Such- und Rettungsteam wurde sofort mobilisiert, darunter drei Feuerwehrboote, drei weitere Boote der Seenotretter aus Cannes, Antibes und Théoules-sur-Mer sowie ein Dragon-Hubschrauber des Zivilschutzes, wie die Präfektur mitteilte. Die Küsten-Nautikbrigade der Gendarmerie aus Antibes und ein Sicherheitsboot des Flughafens von Cannes waren ebenfalls an den Bergungsmaßnahmen beteiligt.

    Dem Sender France 3zufolge handelte es sich um eine 35-jährige Pilotin und einen 27-jährigen Mann, der ihr Flugschüler war.

    Der Hubschrauber vom Typ R22 war vom Flughafen Cannes-Mandelieu aus gestartet und stürzte vor dem Strand Playa chica, einige hundert Meter vom Flughafen entfernt, ab.

    In den sozialen Netzwerken sprach Sébastien Leroy, Bürgermeister von Mandelieu-la-Napoule, den Familien und Angehörigen der Verstorbenen sein Beileid aus.

  • Hochsavoyen: Viel Schnee in Annecy

    Hochsavoyen: Viel Schnee in Annecy

    In den Straßen von Annecy finden die Fußgänger am Mittwoch, dem 10. Januar, nach starken Schneefällen glatte und gefährliche Gehwege vor.

    In Annecy (Departmen Haute-Savoie) sind die Straßen am Mittwoch, dem 10. Januar, zwar geräumt, doch auf den Bürgersteigen gibt es noch einiges zu tun. Der heftige Schneefall am Abend zuvor hat selbst in dieser Bergstadt für Erstaunen gesorgt. Innerhalb weniger Stunden fielen bis zu 15 Zentimeter Schnee, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Für Fußgänger ist Vorsicht geboten, da bei -2 °C in der Nacht die Gefahr von Glatteis deutlich erhöht ist.

    Während des größten Teils der Nacht räumten die Teams der Stadtverwaltung und des Departements Schnee und streuten Salz. Je nach Gemeinde sind neben Geschäftsinhabern auch Privatpersonen verpflichtet, den Zugang vor ihrem Haus zu sichern.