Kategorie: Südost

  • Automobil: Verkaufszahlen von Luxusautos mit Verbrennermotor steigen trotz Klimakrise

    Automobil: Verkaufszahlen von Luxusautos mit Verbrennermotor steigen trotz Klimakrise

    Der Markt für Luxusautos mit Verbrennermotor ist ein echter Erfolg, und das, obwohl sie umweltschädlich sind. Der Kauf dieser Fahrzeuge ist für viele Reiche sogar zu einer Geldanlage geworden.

    Schlanke Linien, ausgeklügeltes Design: Sie fallen immer auf. Luxusautos sind ein Symbol für Geschwindigkeit und Reichtum und faszinieren die Menschen nach wie vor. Sie werden für bis zu zwei Millionen Euro verkauft und ihre Verkaufszahlen sind trotz der Klimakrise gestiegen. Auf der Automobilmesse in Montpellier (Hérault) haben sich alle Edelmarken eingefunden, um ihre schönsten Modelle zur Schau zu stellen und ihre Beliebtheit zu testen.

    Ein Markt, der seine Kunden verführt
    Auf der Messe bewundern Besucher die Luxusautos: „Oft hat man das Bild eines Kunstwerks vor Augen, das eingerahmt ist, hier sehe ich ehrlich gesagt dasselbe“, sagt ein junger Mann auf dem Sender France 2 und zeigt auf ein brandneues rotes Auto. Ein anderer Mann stellt diese Autos ebenfalls in den Rang eines Kunstwerks: „Es ist wie ein Gemälde, wenn man ein Auto wie dieses sieht, ist es wirklich prestigeträchtig“. Der Markt für Luxusautos zieht immer mehr solvente Kunden an: Der Verkauf von Neuwagen ist um 20 % gestiegen.

  • Siebenjähriger stirbt bei Brand eines Gebäudes in Marseille – weitere Kinder in Lebensgefahr

    Siebenjähriger stirbt bei Brand eines Gebäudes in Marseille – weitere Kinder in Lebensgefahr

    In der vergangenen Nacht kam es in einem Wohnhaus in Marseille zu einem heftigen Brand. Ein siebenjähriges Kind kam dabei ums Leben. Die Gründe für den Brand sind noch nicht bekannt.

    Mindestens ein siebenjähriges Kind starb am Dienstagmorgen, dem 30. Januar, nach einem Brand in einem siebenstöckigen Gebäude in einer Wohnsiedlung in Marseille. Weitere Kinder wurden zum Teil lebensgefährlich verletzt, wie die Feuerwehr mitteilte.

    Das Feuer brach in einer Wohnung im zweiten Stock eines siebenstöckigen Gebäudes im Parc Kalliste aus, einer ärmeren Siedlung in den nördlichen Vierteln des 15. Arrondissements der zweitgrößten Stadt Frankreichs.

    „Es gibt noch weitere Opfer“, präzisiert ein Sprecher der Marine-Feuerwehr vor Ort. Mehrere andere Kinder befinden sich in Lebensgefahr, darunter ein fünfjähriges Mädchen, meldet der TV-Sender BFM Marseille Provence.

    Die Gründe für den Brand sind noch nicht bekannt. Polizei und Feuerwehr sind vor Ort.

  • Franzosen sind die größten Pizzakonsumenten der Welt

    Franzosen sind die größten Pizzakonsumenten der Welt

    Die Franzosen sind die größten Pizzakonsumenten der Welt, noch vor den Italienern oder den Amerikanern. Der Erfolg des italienischen Traditionsgerichts ist ungebrochen, denn Pizza ist ein geselliges und preiswertes Gericht – ein Schnäppchen in Zeiten der Inflation. In einem Restaurant in Nizza (Alpe…

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  • Bauernproteste: In der Drôme wurden Lebensmittel aus dem Ausland auf die A7 geschüttet

    Bauernproteste: In der Drôme wurden Lebensmittel aus dem Ausland auf die A7 geschüttet

    Die Wut der französischen Landwirte wächst von Tag zu Tag und wird von schlagkräftigen Aktionen begleitet. In Montélimar (Departement Drôme) hielten Demonstranten aus dem Ausland kommende Lastwagen an leerten deren Inhalt auf die Autobahn.

    In der Nacht vom 24. auf den 25. Januar entleerten wütende Landwirte auf der A7 in der Nähe von Montélimar (Departement Drôme) Dutzende ausländische Lastwagen. Spanisches Obst, Karotten, Salat, Tomaten und Paprika wurden abgekippt, um den Wettbewerb aus diesen Ländern anzuprangern. Ein Teil davon wurde der Hilfsorganisation „Restos du Coeur“ gespendet, der Rest wurde verbrannt. „Wir haben die ausländischen Lastwagen in aller Höflichkeit angehalten. Wir haben die Lkw geöffnet und alles, was ausländisch war, wurde geleert“, erklärte Sylvie Meynier, Winzerin und zweite Vizepräsidentin der Bauern-Gewerkschaft FDSEA des Departements Drôme.

    Der Verkehr auf der A7 noch immer unmöglich
    70 % des in Frankreich verzehrten Obstes und 30 % des Gemüses werden importiert. Mehr als 3 Millionen Hektoliter Wein kommen aus dem Ausland. In den frühen Morgenstunden des Donnerstags, 25. Januar, räumte ein Dutzend Mitarbeiter der Straßendirektion die Fahrbahnen frei und säuberte sie. Vor Ort löschte die Feuerwehr noch die Abfälle. Die Blockade wurde aufgehoben, aber der Verkehr auf der Autobahn konnte noch nicht wieder aufgenommen werden.

  • Südfrankreich: Mehrere Temperaturrekorde wurden gebrochen

    Südfrankreich: Mehrere Temperaturrekorde wurden gebrochen

    Die Temperaturen werden bis Ende Januar dauerhaft über den normalen Werten der Jahreszeit bleiben, sagt Météo-France.

    Außergewöhnlich milde Temperaturen herrschen im Süden Frankreichs. Mehrere monatliche Temperaturrekorde wurden am Mittwoch, dem 24. Januar, in Südostfrankreich erreicht oder übertroffen. Dies war vor allem in Arles (21°C), Nimes (21,5°C) und Montpellier (22,1°C) der Fall. Diese Temperaturen werden bis Ende Januar und wahrscheinlich auch in den ersten Februartagen über den für die Jahreszeit normalen Temperaturen liegen, stellt Météo-France in einer Pressemitteilung fest.

    „Eine ozeanische Strömung hat sich seit letztem Sonntag im Gefolge des Tiefs Isha über Frankreich gelegt und vertreibt die Kaltluft nach Nord- und Mitteleuropa. Die milde Luft, die zwischen den Azoren, den Kanaren und der Iberischen Halbinsel lag, konnte nach Frankreich strömen und die Temperaturen weit über die normalen Werte der Jahreszeit bringen“, so Météo-France.

    „Eine derart milde Witterung ist für einen Januar bemerkenswert, aber es ist nicht neu, dass im Winter Temperaturen von über 20 °C erreicht werden.“ (Météo-France in einer Pressemitteilung).

    Seit dem 19. Jahrhundert hat sich die Durchschnittstemperatur der Erde um 1,1°C erwärmt. Wissenschaftler haben mit Sicherheit festgestellt, dass dieser Anstieg auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist, die fossile Energieträger (Kohle, Öl und Gas) verbrennen.

  • Nizza: 30-jähriger Mann wird in der Nähe des Flughafens erschossen

    Nizza: 30-jähriger Mann wird in der Nähe des Flughafens erschossen

    Die Staatsanwaltschaft von Nizza teilte mit, dass eine Untersuchung wegen Mordes eingeleitet wurde.

    Ein 30-jähriger Mann tunesischer Nationalität wurde am späten Mittwochnachmittag in der Umgebung des Flughafens Nizza-Côte d’Azur erschossen, wie der Sender France Bleu Azur meldete. Der Mann war gegen 18 Uhr Opfer mehrerer Schüsse geworden. Die Tat ereignete sich auf dem Boulevard René Cassin in der Nähe des Flughafens. Nach ersten Erkenntnissen wird von einer Abrechnung im Drogenmilieu ausgegangen.

    Das Opfer war der Polizei bereits aus verschiedenen Strafverfahren bekannt, insbesondere wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, wie der Staatsanwalt von Nizza, Damien Martinelli, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Er leitete eine Untersuchung wegen Mordes in einer organisierten Bande ein, ein seltener Fall in Nizza im Vergleich zu Marseille, wo 2023 rund 50 Morde im Zusammenhang mit dem Drogenhandel zu beklagen wurden.

    In der Rue Henry Matisse in Nizza wurde zudem ein Fahrzeug in Brand gesetzt. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich bei diesem Fahrzeug um das Fahrzeug des oder der Täter handelt. Der Bürgermeister von Nizza, Christian Estrosi, begab sich an den Tatort. „Eine Person, die mit einem Auto kam, schoss aus nächster Nähe auf eine andere Person, bevor sie flüchtete. Die Szene wurde von unseren Kameras eingefangen“, kommentierte Estrosi in den sozialen Netzwerken.

  • Trüffel: Schwarzes Gold aus der Provence

    Trüffel: Schwarzes Gold aus der Provence

    Der schwarze Trüffel ist ein seltener Pilz und ein Luxuslebensmittel. Um ihn aufzuspüren, ist die Hilfe eines trainierten Hundes erforderlich. Die Mühe lohnt sich, denn sein Geschmack begeistert seit Jahrhunderten die Gaumen von Feinschmeckern. Auf den Tischen der Gourmets des Departements Var ist e…

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  • Großer Schlag gegen das Drogenmilieu von Marseille nach einem Doppelmord in Spanien

    Großer Schlag gegen das Drogenmilieu von Marseille nach einem Doppelmord in Spanien

    In der vergangenen Woche wurden 13 Personen festgenommen. Sie werden verdächtigt, mit der kriminellen Organisation „DZ Mafia“ in Marseille in Verbindung zu stehen.

    Eine neue Episode im Bandenkrieg in Marseille. Die Staatsanwaltschaft von Marseille gab am Freitag, dem 19. Januar, die Festnahme von 13 Personen bekannt, die alle verdächtigt werden, an einem doppelten Mord der Drogen-Mafia am 3. Mai 2023 in der Stadt Salou in Spanien beteiligt gewesen zu sein. Die Gruppe von fünf Männern und acht Frauen wurde in der vergangenen Woche festgenommen und am Freitag zusammen mit einer vierzehnten Person, die schon vor mehreren Monaten in Spanien festgenommen wurde, einem Haftrichter vorgeführt.

    Am 3. mai 2023 wurden zwei französische Staatsbürger, die der Polizei und den Gerichten wegen Drogenhandels im Großraum Marseille bereits gut bekannt waren, in der spanischen Stadt Salou durch Schüsse aus einem Sturmgewehr vom Typ Kalaschnikow ermordet, heißt es in der Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft.

    Bei dem Doppelmord handelte es sich laut Staatsanwaltschaft um eine Abrechnung zwischen den Drogenbanden „Yoda“ und „DZ Mafia“, zwei rivalisierenden Banden, die im vergangenen Jahr für rund 40 Morde in Frankreich verantwortlich waren. Laut einer mit den Ermittlungen vertrauten Quelle waren die beiden Opfer, die den Anführern der Yoda-Gruppe nahe standen, am Tag ihres Todes in Katalonien in Begleitung von drei Escort-Mädchen unterwegs. Eine von ihnen gab dem Killer-Kommando, das mutmaßlich der „DZ Mafia“ angehört, grünes Licht.

    An der Ermordung beteiligt waren vier Männer, die der Justiz bereits bestens bekannt sind und von denen einige verdächtigt werden, auch in andere Morde verwickelt zu sein. Einer von ihnen wurde unmittelbar nach der Schießerei von der spanischen Polizei festgenommen, während es den anderen drei gelang, mit Hilfe mehrerer junger Frauen aus Spanien zu fliehen und nach Frankreich zurückzukehren.

    Die meisten Täter waren unter 30 Jahre alt, aber „entschlossen“, wie es aus einer den Ermittlungen nahestehenden Quelle heißt. In einem der Fahrzeuge fanden die Polizisten ein regelrechtes Kriegsarsenal: zwei Pistolen, zwei Granaten und eine Kalaschnikow.

    Im Jahr 2023 standen 70% der vollendeten oder versuchten bandenmäßigen Morde in Marseille im Zusammenhang mit Auseinandersetzungen zwischen den Gruppen „DZ Mafia“ und „Yoda“, mit einem „sehr starken Höhepunkt“ im August, wie der zuständige Staatsanwalt am 22. Dezember auf dem Sender Franceinfo berichtete.

  • Isère: 19 Personen Opfer einer Kohlenmonoxidvergiftung – 1 Toter

    Isère: 19 Personen Opfer einer Kohlenmonoxidvergiftung – 1 Toter

    Bei den Opfern handelt es sich um die Bewohner eines Wohnhauses in Allevard im Departement Isère. Eine Kohlenmonoxidvergiftung in einem Wohnhaus in Allevard (Isère) hat am Dienstagabend zum Tod eines Mannes und zu 18 Verletzten geführt, wie der Sender France Bleu Isère unter Berufung auf die örtliche Feuerwehr meldete. Die Feuerwehr war am Dienstag gegen 23 Uhr in einem Wohnhaus in Allevard zu einem Einsatz gerufen worden. Ein 54-jähriger Mann starb an einer Vergiftung durch das farblose, geruchlose und potentiell tödliche Gas. 18 weitere Personen wurden verletzt, 12 von ihnen wurden leicht verletzt und in Krankenhäuser in Chambéry oder Grenoble eingeliefert, berichtet der Sender France Bleu Isère. Das französische Innenministerium warnt vor einer steigenden Gefahr einer Vergiftung durch Kohlenmonoxid durch unsachgemäße Nutzung von Öfen in Zusammenhang mit mangelnder Belüftung im Winter.

    https://twitter.com/Interieur_Gouv/status/1745459969531781337…

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  • Marseille: Neue Radargeräte strafen Autofahrer ab

    Marseille: Neue Radargeräte strafen Autofahrer ab

    In Marseille, im Departement Bouches-du-Rhône, wurden jetzt Radargeräte der neuesten Generation aufgestellt. Sie sind hochmodern und können sogar das Nichtanlegen des Sicherheitsgurts ahnden.

    In Marseille (Departement Bouches-du-Rhône) hängen neue unauffällige schwarze Boxen in fünf Metern Höhe. Die Radargeräte, die sich seit zwei Jahren in der Testphase befanden, sind gnadenloser als je zuvor. Sie können ohne Blitzlicht Autofahrer registrieren, die nicht an einer roten Ampel anhalten. Dies wird mit einer Geldstrafe von 135 Euro und mit vier Punkten auf dem Führerschein geahndet. Die Meinungen der Nutzer in Marseille sind geteilt. „Ich weiß nicht, ob es die beste Lösung ist, noch mehr Bußgelder und Punkte einzuführen“, meinte ein Autofahrer gegenüber dem Sender France 2. „Die Leute fahren wie verrückt, sie sind gut für die Sicherheit“, sagt ein anderer Mann am Steuer seines Autos.

    Leistungsfähigere Radargeräte
    Im Jahr 2023 verzeichnete Marseille sehr viele Verkehrsunfälle. Einer der neuen Kästen wurde in der Nähe eines Gymnasiums und eines Kindergartens aufgestellt und führt nun zu mehr Sicherheit für die Fußgänger in dieser Straße. Bisher werden die neuen Radargeräte nur beim Überfahren einer roten Ampel eingesetzt, aber bald können sie auch andere Verstöße wie das Nichtanlegen des Sicherheitsgurts oder die Benutzung eines Mobiltelefons am Steuer ahnden.