Kategorie: Südost

  • Var: Junger Erwachsener starb nach 10 Stunden Wartezeit in der Notaufnahme eines Krankenhauses

    Var: Junger Erwachsener starb nach 10 Stunden Wartezeit in der Notaufnahme eines Krankenhauses

    Die Familie des 25-jährigen Lucas reichte vor einer Woche Klage gegen das Krankenhaus von Hyères im Departement Var wegen „fahrlässiger Tötung“ ein. Der junge Mann war am 30. September an den Folgen eines septischen Schocks gestorben, nachdem er laut dem Sender France Bleu Provence zehn Stunden in der Klinik wartend verbracht hatte. Die Familie von Lucas hat vor einer Woche vor dem Gericht in Toulon Klage wegen „fahrlässiger Tötung“ gegen das Krankenhaus von Hyères und gegen X eingereicht, nachdem der junge Mann in der Nacht vom 30. September auf den 1. Oktober in der Notaufnahme infolge eines septischen Schocks gestorben ist, wie der Sender France Bleu Provence berichtet und damit eine Meldung von Mediapart bestätigte. Der junge Mann hatte mehr als zehn Stunden wartend auf der Station verbracht. Lucas‘ Leidensweg begann am Nachmittag des 30. September. Er wird von Erbrechen, Fieber und Schmerzen in den Rippen und der Lunge geplagt. Er ist kurzatmig und sein Herz schlägt extrem schnell…

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  • Katholischer Priester wird Vater und tritt zurück – sein Nachfolger ist Bischof

    Katholischer Priester wird Vater und tritt zurück – sein Nachfolger ist Bischof

    Nur wenige Tage vor Weihnachten teilte der Lyoner Priester Laurent Jullien de Pommerol seinen Gemeindemitgliedern mit, dass er Vater werden würde und infolgedessen seine kirchlichen Ämter niederlegen werde.

    Pater Laurent Jullien de Pommerol, Priester der Gemeinde Croix-Rousse in Lyon, machte seinen Gläubigen am Sonntag, dem 17. Dezember, eine überraschende Ankündigung. Der Gottesmann wird Vater werden, wie die Tribune de Lyon berichtete. „Ich bitte Sie demütig um Verzeihung, ich bin selbst von diesem Ereignis erschüttert“, schrieb er in einem Text.

    Der Mann, der seit 2015 in der Gemeinde tätig war, reichte seinen Rücktritt auch bei Monsignore Olivier de Germay, dem Erzbischof von Lyon, ein. „Aus Gründen, die wir nicht zu beurteilen haben, ist unser Bruder von seiner Verpflichtung zur Keuschheit abgewichen“, reagierte der Erzbischof in einer Erklärung. „Die Diözese begleitet ihn in dieser heiklen Zeit des Wandels. Wir alle unterstützen ihn mit unserem Gebet“.

    Laurent Jullien de Pommerol erklärte, dass sein Schritt ein sehr schmerzhafter sei und bedauerte „die Verletzungen“, die er seinen Gemeindemitgliedern zugefügt habe. „Vor einiger Zeit habe ich eine große Not erlebt, die ich nicht teilen konnte oder konnte. Ich habe mir davon nichts anmerken lassen, da ihr Ursprung nichts mit unserem Gemeindeleben zu tun hat. Diese Prüfung hat mich sehr geschwächt und mein Urteilsvermögen beeinträchtigt“, so der Priester.

    Ein Rücktritt nur wenige Tage vor Weihnachten
    Für Pater Laurent war es undenkbar, sich der Vaterschaft nicht zu stellen, und er entschied sich für den Rücktritt. Diese Entscheidung kurz vor Weihnachten mag einige Gemeindemitglieder beunruhigt haben: „Ich verstehe, dass dies schockieren oder ein Gefühl des Verrats hinterlassen kann“. Ein neuer Priester wurde jedoch bereits ernannt, um ihn kurzfristig zu ersetzen. Es handelt sich um Alain Planet, den Bischof von Carcassonne und Narbonne.

  • La Seyne-sur-Mer: Bergung von Schätzen aus dem Wrack eines vor zweihundert Jahren gesunkenen Schiffes

    La Seyne-sur-Mer: Bergung von Schätzen aus dem Wrack eines vor zweihundert Jahren gesunkenen Schiffes

    Archäologen erforschen derzeit ein Schiffswrack vor der Küste von La Seyne sur Mer im Departement Var. Sein Untergang soll mindestens drei Jahrhunderte zurückliegen. Bei ersten Tauchgängen wurden Schätze gehoben, die bisher in 75 Meter Tiefe verborgen waren.

    Es handelt sich um das Wrack eines Schiffes, das zwei Jahrhunderte lang in 75 Metern Tiefe verborgen war und nun von Archäologen untersucht wird.

    Der Untergang soll sich zwischen 1800 und 1850 ereignet haben. Aber erst 2005, während einer Ausfahrt vor der Küste von Les Sablettes in La Seyne-sur-Mer, wurde das Wrack durch das Echolot des Bootes von Eric Alberola entdeckt. Neugierig geworden, taucht Alberola in die Tiefe und entdeckt ein Wrack, das fast unversehrt geblieben ist. Eric Alberola meldet seinen Fund dem Drassm (Le département des recherches archéologiques subaquatiques et sous-marines). Da es damals noch an technischen Mitteln fehlte, um das Wrack zu inspizieren, wird es dem Vergessen überlassen. Doch das letzte Wort wurde noch nicht gesprochen.

    Seit einigen Tagen nun finden vor der Küste von Cap Sicié ganz besondere Unterwassererkundungen statt. Das Objekt der Untersuchungen stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts: Es sind Krüge aus Biot.

    „Der Krug von Biot ermöglicht den Transport von Lebensmitteln und uns interessiert der Handel mit diesen Krügen, da sie von ihrem Produktionsort in den Alpes-Maritimes nach Marseille verschifft wurden, um nach überall hin verkauft zu werden“, erklärt Marine Sadania, Archäologin und wissenschaftliche Leiterin der Untersuchungen. Das Schiff hatte insgesamt eine Fracht von 133 Krügen und einer Vielzahl von keramischen Küchengeräten an Bord.

    Die geborgenen Schätze werden anschließend zum Hauptsitz des Département des Recherches archéologiques subaquatiques et sous-marines in Marseille gebracht. Ihre Analyse könnte einige unbekannte Aspekte des lokalen Handels und des Warentransports der damaligen Zeit aufdecken.

    In jedem Fall ist es nicht jedermanns Sache, so schwere Gegenständen aus einer solchen Tiefe Heraufzuholen. Um diese Aufgabe zu meistern, befehligt Leutnant zur See Vianney ein Dutzend Minentaucher der französischen Marine. Die Tiefe und das Gasgemisch machen die Arbeiten zur Hebung der Ladung sehr schwierig.

    Die Operation ist heikel und wird von Robotern unterstützt. „Zuerst geben sie dem Taucher den Hinweis, wo er arbeiten muss, dann bringen sie Licht, weil es auf dem Grund stockdunkel ist. Es hilft ach zu wissen, wann ein Taucher den Grund berührt und wann er wieder auftauchen muss. Das macht die Tauchgänge für die Menschen sicherer“, erklärt Denis Dégez, der für das Roboterprogramm zuständige Archäologe.

    „Eine Wanderausstellung ist in Planung“, verspricht der Direktor des Drassm. Sie wird es ermöglichen, dieses außergewöhnliche lokale Erbe einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

  • Tod von Guy Marchand: Der französische Schauspieler und Sänger starb im Alter von 86 Jahren

    Tod von Guy Marchand: Der französische Schauspieler und Sänger starb im Alter von 86 Jahren

    Guy Marchand starb im Alter von 86 Jahren im Krankenhaus von Cavaillon im Departement Vaucluse, wie seine Kinder in einer Pressemitteilung bekannt gaben. Der französische Schauspieler und Sänger Guy Marchand, der für seine Rolle als Fernsehdetektiv Nestor Burma in Frankreich sehr bekannt war, starb …

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  • Revierkrieg: Kalaschnikow-Schüsse im Stadtzentrum von Grenoble

    Revierkrieg: Kalaschnikow-Schüsse im Stadtzentrum von Grenoble

    Ein Mann wurde am Samstagabend bei einer Schießerei im Zusammenhang mit dem Drogenhandel in einem Stadtteil von Grenoble, unweit des Stadtzentrums, angeschossen.

    Mindestens ein Dutzend Kugeln wurden mit einer Kalaschnikow gegen 18.30 Uhr am Samstag, dem 16. Dezember, im Stadtteil Alma, unweit des Stadtzentrums von Grenoble, abgefeuert, berichtet die Zeitung Dauphiné Libéré. „Diese Schießerei ist auf einen Revierkampf zurückzuführen. Das Team, das dort einen Dealpoint betreibt, war gerade von dort verdrängt worden und versuchte gestern Abend, ihn zurückzugewinnen“, teilte die Staatsanwaltschaft von Grenoble mit. Ein Mann wurde durch einen Schuss am Fuß verletzt. Er „befindet sich derzeit im Krankenhaus“, seine Verletzungen seien jedoch nicht lebensgefährlich. Das Opfer, war „der Justiz ungünstig bekannt“, wie der Staatsanwalt von Grenoble erklärte.

    Später am Abend kam es im selben Viertel zu einer weiteren Schießerei, bei der es wohl um denselben Dealpoint ging, ohne dass jemand verletzt wurde. Ebenfalls am Samstagabend wurde ein 27-jähriger Mann im Viertel Villeneuve im Süden von Grenoble zusammengeschlagen und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Seine 20-jährige Schwester wurde ebenfalls geschlagen und verletzt. Der junge Mann „wurde inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen“, so der Staatsanwalt.

    Ein Mann wurde in diesem Fall in Polizeigewahrsam genommen, der auch mit einer Schießerei im Sommer im Zusammenhang mit einem Kampf um die Kontrolle über einen sogenannten Dealpoint in Verbindung steht.

  • Gefälschte 50-€-Scheine in Südfrankreich vermehrt im Umlauf

    Gefälschte 50-€-Scheine in Südfrankreich vermehrt im Umlauf

    Es ist nicht wirklich neu: Gefälschte 20-€- und 50-€-Banknoten sind mehr oder minder an der Tagesordnung. Im Departement Lot im Südwesten Frankreichs hat das Phänomen allerdings in letzter Zeit stark zugenommen und betrifft hauptsächlich gefälschte 50-€-Scheine.

    Polizei und Gendarmerie des Departements Lot beobachten das Phänomen sehr genau und nehmen die Angelegenheit sehr ernst. Die Behörden rufen die Händler, vor allem Tabakhändler und Lebensmittelgeschäfte, dazu auf, alle Kontrollmöglichkeiten zu nutzen, um sich von der Echtheit der Banknoten zu überzeugen.

    Auch auf den Märkten werden reisende Händler und Landwirte aufgefordert, verstärkt auf die Echtheit der Banknoten zu achten. Denn auch ohne technische Hilfsmittel seien Augen und Ohren hervorragende Detektoren, so sagt die Gendarmerie.

    Wie aber erkennt man eine gefälschte Banknote?

    Alles muss unter die Lupe genommen werden: die eher dicke und beim Knittern geräuschvolle Textur der Banknote, der leicht erhabene Druck im Bereich der Zahlen oder Motive, die Zusatzzeichen auf der Vorder- und Rückseite, das Wasserzeichen, die man gegen das Licht erkennt, ein in das Papier eingezogener Sicherheitsfaden, die holographische Pastille – das Porträt der Prinzessin Europa – sowie der Nennwert, dessen Aufdruck je nach Neigung der Banknote eine wechselnde Farbe von grün bis dunkelblau hat.

    Wenn man ein wenig Zeit damit verbringt, eine Banknote zu inspizieren, ist besser, als sein Geld an Fälscher zu verlieren! Laut der Europäischen Zentralbank sind die 20- und 50-€-Scheine die am häufigsten gefälschten Banknote und machen etwa zwei Drittel der beschlagnahmten Fälschungen aus. Auch ein einfacher Detektorstift mit durchsichtiger Tinte oder eine UV- oder Infrarotlampe erleichtern es, einen gefälschten Geldschein zu erkennen.

  • Alpes-Maritimes: Mieter wegen „schlechten Betragens“ aus ihren Wohnungen geworfen

    Alpes-Maritimes: Mieter wegen „schlechten Betragens“ aus ihren Wohnungen geworfen

    Der Vermieter von Sozialwohnungen ‚Côte d’Azur Habitat‘ kann Mieter aus ihren Wohnungen werfen, wenn ihnen schlechtes Betragen und Sachbeschädigungen nachgewiesen werden oder es zu strafrechtlichen Verurteilungen kommt.

    In Nizza (Departement Alpes-Maritimes) weist ein Sozialvermieter einige seiner Mieter aus ihren Wohnungen. Der Sozialvermieter Côte d’Azur Habitat bekämpft wilde Müllkippen und schickt regelmäßig Kontrolleuere vor Ort. Ein solcher Kontrolleur erstellt Untersuchungsberichte und beobachtet juristische und streitige Verfahren. Sein Alltag ist geprägt von Nachbarschaftskonflikten, Hausbesetzungen und Auseinandersetzungen. Solche Rückmeldungen sind für Côte d’Azur Habitat, den größten sozialen Vermieter des Departements Alpes-Maritimes, unerlässlich. Einmal im Monat ziehen die Außendienstmitarbeiter Bilanz über ihre Ermittlungen.

    Eine verschärfte Hausordnung
    Die Hausordnung wurde kürzlich verschärft. „Wir erklären darin, dass beim geringsten Verstoß gegen einen Artikel in der Hausordnung ein Verfahren eingeleitet wird“, sagt Anne-Marie Camera, Leiterin der Verwaltung bei Côte d’Azur Habitat. Jede strafrechtliche Verurteilung eines Mieters oder einer Person, die mit ihm in der Wohnung lebt, kann zu einer Zwangsräumung der Sozialwohnung führen. Zuvor lädt der Vermieter den Mieter zu einem Gespräch vor, wobei ein Polizeikommissar anwesend ist. Soziale Vereine kritisieren allerdings, dass diese Zwangsräumungen anstehende Probleme nur verlagern.

  • Unwetter: Weiler in Savoyen nach Felssturz evakuiert

    Unwetter: Weiler in Savoyen nach Felssturz evakuiert

    In Saint-Michel-de-Maurienne in Savoyen löste sich in der Nacht von Sonntag auf Montag, den 11. Dezember, ein riesiger Felsbrocken vom Berg. Rund 20 Personen mussten evakuiert werden.

    In Saint-Michel-de-Maurienne in Savoyen stürzten riesige Felsblöcke nur wenige Dutzend Meter von Wohnhäusern entfernt von den Berghängen herab. Der Felssturz ereignete sich in der Nacht von Sonntag auf Montag, den 11. Dezember. 100 bis 150 Kubikmeter Gestein lösten sich und stürzten mit einem gewaltigen Krachen das Massiv hinunter. Der Bürgermeister kann es immer noch nicht fassen. „Gegen 4 Uhr morgens hörten die Anwohner einen lauten Knall, das war der Felssturz, der stattgefunden hat. Große Felsbrocken kamen zu und herabgestürzt“, erzählt Gaëtan Mancuso, Bürgermeister der kleinen Gemeinde.

    Zuflucht in Unterkünften
    Es wurde angeordnet, den Ort zu räumen, da weitere Felsbrocken herabzufallen drohten. Etwa 20 Bewohner verließen eilig ihre Wohnungen und Häuser und suchten Zuflucht in den Unterkünften der Gemeinde. Sie hatten nur wenige Minuten Zeit, um persönliche Gegenstände einzupacken, bevor sie sich auf den Weg machten. Am Dienstagmorgen beobachteten Spezialteams und Geologen den Berg, um das Risiko weiterer Abstürze einzuschätzen. Derzeit wird eine Diagnose erstellt, bevor Sicherungsmaßnahmen durchgeführt werden können. Die Bewohner wissen nicht, wann sie wieder in ihre Häuser zurückkehren können.

  • „Die Stimme hat es mir befohlen“: 3-jähriger Junge vom eigenen Vater erdrosselt

    „Die Stimme hat es mir befohlen“: 3-jähriger Junge vom eigenen Vater erdrosselt

    Ein dreijähriges Kind starb in Publier in der Region Haute-Savoie. Der Vater wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Es wurde eine Untersuchung wegen schweren Totschlags eingeleitet.

    Der leblose Körper eines dreijährigen Jungen wurde am Montag, dem 11. Dezember, auf einem Parkplatz in Publier in Hochsavoyen am Genfer See gefunden. Als die Feuerwehr am Tatort eintraf, befand sich sein Vater an der Seite des toten Kindes.

    Auf dem Weg zum Kindergarten am Montagmorgen hatte der Vater seinen Sohn erwürgt. Er erklärte, er sei „von einer Stimme geführt worden“, schrieb die Zeitung Le Dauphiné Libéré. Nach seiner schrecklichen Tat alarmierte der Vater selbst die Rettungskräfte.

    Der Mann wurde sofort verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Die Staatsanwaltschaft von Thonon-les-Bains leitete eine Untersuchung wegen schweren Totschlags ein.

    Über die Familie des Kindes, insbesondere die Mutter, sind bisher keine Informationen bekannt geworden.

    Im Kindergarten des Jungen wurde psychologische Betreuung für die Mitschüler des Kindes und die Betreuer eingerichtet.

  • Marseille: Schauspieler Dylan Robert wegen Mordes angeklagt und in Untersuchungshaft genommen

    Marseille: Schauspieler Dylan Robert wegen Mordes angeklagt und in Untersuchungshaft genommen

    Er wird verdächtigt, den Roller des Killerkommandos, das 2021 in Marseille einen 14-jährigen Jungen tötete, gefahren zu haben und am Drogenhandel beteiligt gewesen zu sein.

    Der Schauspieler Dylan Robert, der 2019 mit dem César für den besten männlichen Nachwuchsschauspieler ausgezeichnet wurde, wurde im November 2023 wegen „Mordes“ angeklagt und in Untersuchungshaft genommen, wie Franceinfo am Dienstag, dem 12. Dezember, unter Berufung auf eine Justizquelle meldete und bestätigte damit einen Bericht der Zeitung Le Monde. Der 23-jährige Schauspieler wird verdächtigt, in den Mord an dem Teenager Rayanne in Marseille (Departement Bouches-du-Rhône) im Jahr 2021 verwickelt zu sein.

    Dylan Robert wird verdächtigt, am 18. August 2021 den Motorroller gefahren zu haben, von dem aus der Täter den 14-jährigen Jugendlichen in der Cité des Marronniers im 14. Arrondissement von Marseille ermordet hatte. An jenem Abend schoss der Beifahrer mit einem Sturmgewehr auf einen Ort am Eingang der Siedlung, an dem Drogen verkauft wurden. Die Schüsse trafen den 14-jährigen Rayanne, der kurz nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus verstarb. Nach Angaben seiner Familie war er in der Nähe seiner Wohnung ein Sandwich kaufen gegangen, als die Verdächtigen auf ihn schossen.

    Zwei weitere Minderjährige waren an diesem Abend ebenfalls durch die Schüsse verletzt worden: ein weiterer 14-jähriger Jugendlicher und ein 8-jähriges Kind.

    Dylan Robert war bereits Ende Januar 2022 wegen gewalttätiger Raubüberfälle zu dreißig Monaten Haft verurteilt worden. Damals befand er sich seit Februar 2021 unter richterlicher Aufsicht, nachdem er wegen zwei Fällen von bewaffnetem Raubüberfall im Jahr 2017 und weiteren gewalttätigen Raubüberfällen 13 Monate in Untersuchungshaft verbracht hatte.

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