Ein Mann in den Vierzigern wurde in der Nähe seines Autos in der Gegend von Portal, ein Ort, der für Drogenhandel bekannt ist, getötet.
Bei einer Schießerei in Nîmes (Departement Gard) wurde am Dienstagabend, dem 20. Februar, ein Mann getötet, berichtet der Sender France Bleu Gard Lozère. Die Ermittler gehen von einer Auseinandersetzung im Drogenhandel aus. Die Tat ereignete sich im Stadtteil Chemin Bas d’Avignon. Ein Mann in den Vierzigern wurde in der Nähe seines Autos im Sektor Portal, einem für den Drogenhandel bekannten Ort, erschossen.
Das Auto des oder der Schützen wurde später verbrannt in Rodilhan, einer Nachbargemeinde östlich von Nîmes, aufgefunden. Eine mit dem Fall vertraute Quelle bestätigte gegenüber France Bleu Gard Lozère, dass drei Personen festgenommen wurden, deren Verbindung zu dem oder den Schützen sei aber noch nicht geklärt.
Parallel zu Protesten der Bauern organisieren Taxifahrer ab 7 Uhr Straßensperren. Die Präfektur des Départements Bouches-du-Rhône fordert die Menschen auf, „ihre Fahrten vorausschauend zu planen“.
Die Mobilisierung der Landwirte im Departement Bouches-du-Rhône nimmt heute Morgen, nur wenige Tage vor der Eröffnung der Landwirtschaftsmesse in Paris, wieder zu: Es wird ein „schwarzer Montag“ auf den Straßen rund um Marseille erwartet, berichtet der TV-Sender France Bleu Provence. Es wurden zwei große Demonstrationszüge mit dem Ziel Marseille angemeldet: Ein erster startete um 6.45 Uhr in Trets, der zweite um 7.30 Uhr in Aix-en-Provence. Die beiden Demonstrationszüge sollen sich auf der A51 treffen, um dann über die A7 nach Marseille zu gelangen. Die Landwirte wollen dann über den Alten Hafen und das Hôtel de Région zur Präfektur ziehen.
„Wir wollen den Druck auf die Regierung aufrechterhalten“, erklärt Fabien Doudon, Winzer i…
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Kaum ist der Aschermittwoch vorbei, wird der Februar in Frankreich nicht zwangsläufig grau und trist! Hunderttausende von Feierwilligen besuchen den Karneval in Nizza, Dünkirchen, Granville oder Pointe-à-Pitre – überall herrscht eine ausgelassene Stimmung. Verkleidungen sind angesagt und schlechte Laune sollte man besser zu Hause lassen!
In Nordfrankreich ist der Karneval von Dünkirchen einer der bekanntesten und hat eine auffällige Besonderheit: Er dauert über drei Monate! Jedes Wochenende ziehen Umzüge durch die Straßen.
Jeder Karneval hat seine eigenen Regeln und Traditionen. Der Karneval in Nizza ist zum Beispiel bekannt für seine Wagenparaden und Blumenschlachten.
Frankreich, bekannt für seine kulturelle Vielfalt und lebendige Traditionen, feiert natürlich auch den Karneval mit einer beeindruckenden Mischung aus Farben, Musik und festlicher Atmosphäre. Hier sind einige der bekanntesten Karnevalshochburgen des Landes, wo das Fest in voller Pracht erstrahlt.
1. Nizza – Karneval der Blumen:
Die Stadt Nizza an der Côte d’Azur beherbergt einen der prächtigsten Karnevale weltweit. Der „Karneval der Blumen“ (Carnaval de Nice) zeichnet sich durch seine farbenfrohen Umzüge aus, bei denen ein großer Blumenkorso und beeindruckende Skulpturen durch die Straßen der Stadt an der Côte d’Azur ziehen. Die Paraden und Straßenfeste ziehen Einheimische und Touristen gleichermaßen an und verwandeln Nizza in eine Blütenpracht während der Festlichkeiten.
2. Dunkerque – Der Fischermännesel:
Dunkerque im Norden Frankreichs hat eine einzigartige Karnevalstradition bekannt als „Le Carnaval de Dunkerque“. Ein besonderes Merkmal dieses Karnevals ist der „Fischermännesel“ (Les Trois Joyeuses), bei dem die Teilnehmer in marineblaue Kleidung gekleidet sind und singend durch die Straßen ziehen. Musik, Tanz und ausgelassene Feiern machen diesen Karneval zu einem unvergesslichen Erlebnis.
3. Limoux – Karneval der Masken:
Der Karneval von Limoux im Süden Frankreichs ist einer der längsten Karnevals Frankreichs, der bereits im Januar beginnt und bis in den März hineinreicht. Der „Karneval der Masken“ (Carnaval de Limoux) ist berühmt für seine farbenfrohen Masken und traditionellen Tänze. Die lokalen Weine und die fröhliche Atmosphäre tragen zur Einzigartigkeit dieses Karnevals bei.
4. Granville – Karneval der Tänze:
Der „Karneval von Granville“ (Carnaval de Granville) in der Normandie ist eine Mischung aus traditionellen Tänzen, farbenfrohen Kostümen und einer festlichen Parade. Die Veranstaltung hat eine lange Geschichte und ist bekannt für ihre lebhaften Umzüge, bei denen die Teilnehmer in aufwendigen Kostümen durch die historischen Straßen von Granville tanzen.
5. Menton – Zitronenfest:
Obwohl es nicht direkt als Karneval bekannt ist, verdient auch das „Zitronenfest“ (Fête du Citron) in Menton einen Platz in dieser Liste aufgrund seiner festlichen und farbenfrohen Natur. Hier werden riesige Skulpturen aus Zitrusfrüchten geschaffen und in Umzügen präsentiert, begleitet von Musik und festlicher Stimmung.
Frankreichs Karnevalshochburgen spiegeln die kulturelle Vielfalt und Kreativität des Landes wider. Diese Feste bieten eine einzigartige Gelegenheit, in die festliche Atmosphäre einzutauchen, lokale Traditionen zu erleben und die Freude des Karnevals auf unterschiedlichste Weise zu zelebrieren.
Für das Jahr 2024 wird am Donnerstag, dem 15. Februar, zum ersten Mal Sand aus der Sahara angekündigt. Die Wolke aus feinem Sandstaub soll sich über 32 französische Departements erstrecken. Ein Warmluftstrom, der diese feinen Partikel mit sich bringt, ist auch für den Anstieg der Temperaturen an diesem 15. Februar verantwortlich.
Der Himmel über Frankreich wird sich mal wieder gelb färben, da ab Donnerstag, dem 15. Februar, Sandstaub aus der Sahara eintreffen wird.
Warum wird Saharasand am Himmel über Frankreich zu sehen sein? Nachdem schon der Winter nicht sehr kalt war, durchläuft Frankreich derzeit eine echte Wärme-Periode. Die hohen Temperaturen, die weit über den jahreszeitlichen Normalwerten liegen werden, wie z. B. in Biarritz, wo sogar bis zu 26 °C erwartet werden, werden von Sandstaub aus der Sahara begleitet. Warme Luft und Sandpartikel werden durch einen Südwind und eine warme Luftmasse aus Marokko nach Frankreich gebracht.
Die Folgen beschränken sich aber nicht nur auf milde Temperaturen. In der Tat wird eine Wetterwarnung ausgelöst, insbesondere in mehr als dreißig Departements in Südfrankreich. Diese Regionen dürften am stärksten betroffen sein und der Himmel eine gelbliche Färbung annehmen, die örtlich sogar mit einer eingeschränkten Sicht für Autofahrer einhergehen kann.
Autofahrer werden zur Vorsicht aufgerufen, da der Saharasand die Autos mit einer dünnen Staubschicht überziehen kann. Personen mit empfindlichen Atemwegen wird empfohlen, intensive Anstrengungen zu vermeiden.
Dieses Wetterphänomen wird auch zu einer vorübergehenden Spitze der Luftverschmutzung führen. Ab Freitag oder Samstag ist jedoch mit einer Rückkehr zu besseren Bedingungen zu rechnen.
In diesen Tagen wird es möglich sein, ein seltenes Wetterspektakel zu beobachten: Die Skipisten in den Pyrenäen dürften sich mit einer leichten orangen Schicht einfärben.
Es ist eine Tradition, die bis ins Jahr 1934 zurückreicht. Das Zitronenfest in Menton, unter der Sonne der Côte d’Azur, startet am 17. Februar.
Die „Fête du Citron“ in Menton, im sonnenverwöhnten Süden Frankreichs, ist ein einzigartiges Fest, das die Pracht und den Duft von Zitrusfrüchten zelebriert…
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Es war der Ex-Lebensgefährte der Frau, der sich an die Polizei wandte, da der neue Lebensgefährte gegenüber der Frau gewalttätig war und ihr mit dem Tod gedroht hatte.
Der verkohlte Körper einer Frau wurde am Sonntag, dem 11. Februar, in einem unbewohnten Haus in der Gemeinde Sainte-Foy-lès-Lyon, einem Vorort von Lyon, entdeckt. Dies meldet Franceinfo unter Berufung auf eine mit den Ermittlungen vertrauten Quelle und bestätigte damit einen Bericht des Senders BFMTV. Der aktuelle Lebensgefährte de Frau konnte bisher nicht gefunden werden.
Nach Informationen von Franceinfo wurde die Frau seit Donnerstag vermisst. Ihr ehemaliger Lebensgefährte hatte die Polizie alarmiert. Gegen 21 Uhr meldete er sich bei der Gendarmerie, um das beunruhigende Verschwinden seiner Ex-Lebensgefährtin nach der Arbeit in der Gemeindeverwaltung Lyon zu melden. Laut dem Ex-Partner war der neue Lebensgefährte gegenüber seiner Lebensgefährtin gewalttätig und hatte ihr bereits mit dem Tod gedroht.
Vor ihrem Verschwinden hatte die Frau mit ihrem Ex-Fraeund telefoniert und gesagt, dass ihr neuer Lebensgefährte in Begleitung von zwei Freunden vor ihrer Arbeitsstelle auf sie wartete. Die Frau äußerte gegenüber ihrem ehemaligen Lebensgefährten große Besorgnis.
Seit Donnerstagabend wurde die Frau nicht mehr gesehen und ihr Telefon blieb ausgeschaltet. Schließlich wurde der verkohlte Körper der Frau am Sonntag entdeckt. Der neuer Lebensgefährte blieb bisher unauffindbar.
In den Alpes-Maritimes war die einzige Straße, die zu den beiden wichtigsten Skigebieten des Departements führt, nach einem massiven Erdrutsch in der Nacht zu Montag für einen Großteil des Tages blockiert.
Es stürzten fast hundert Kubikmeter Erde und Bäume auf die Straße. Dieser gewaltige Erdrutsch auf einer Länge von etwa 40 Metern blockierte den Verkehr für einen Großteil des Tages am Montag, dem 12. Februar, vollständig. Der Erdrutsch, der durch die starken Regenfälle der letzten Tage, die auf sehr trockenen Boden fielen, ausgelöst worden war, ereignete sich gegen 3 Uhr morgens zwischen Saint-Sauveur-sur-Tinée und Isola (Departement Alpes-Maritimes).
Der Erdrutsch ereignete sich auf der einzigen Straße, die zu den beiden Hauptwintersportorten des Departements Alpes-Maritimes führt. Weiter unten im Tal mussten sich Skifahrer und Pendler in Geduld üben. Am Montag arbeiteten den ganzen Tag über örtliche Unternehmen daran, den Schutt wegzuräumen und den eingestürzten Berghang zu sichern. In diesem Gebiet zwischen den Gipfeln des Mercantour-Massivs kommt es häufig zu Felsstürzen, aber bisher nicht an dieser Stelle. Gegen 17 Uhr wurde die Straße auf einer Spur mit wechselndem Verkehr wieder freigegeben. Der Zugang zu den Skigebieten ist wieder möglich.
11 Kinder haben sich Ende 2023 mit dem E.coli-Bakterium infiziert, wie Santé Publique France jetzt berichtet. Fünf von ihnen besuchten dieselbe Kindertagesstätte in Toulouse. Der Käse, mit dem sich die Kinder infizierten, stammte aus einer Fabrik im Jura.
Was ist in der Käsefabrik in Vevy im Jura passiert? Seit dem 7. Dezember verbietet die Präfektur des Departements dem Unternehmen, Rohmilchkäse wie etwa Morbier herzustellen. Bei dessen Verzehr hatten sich mehrere Kinder mit dem Bakterium E.coli infiziert, was zu schweren gesundheitlichen Problemen führen kann. Dies war auch bei der dreieinhalbjährigen Alice der Fall. Anfang Dezember wurde sie in Lebensgefahr schwebend in ein Krankenhaus in Marseille (Departement Bouches-du-Rhône) eingeliefert. „Ihre Nieren versagten und ihr Blutdruck war sehr hoch“, berichten ihre Eltern Hélène und Sylvain Schimitz gegenüber dem Sender France 2. Anschließend musste die kleine Alice 15 Tage lang im Krankenhaus behandelt werden.
Zu spät reagiert?Mindes…
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Am Samstag, dem 10. Februar, begann der große Aufbruch in die Winterferien. Tausende von Urlaubern reisen in die französischen Skigebiete und warten ungeduldig auf die für die nächsten Tage vorhergesagten Schneefälle.
Der Samstag, der 10. Februar, war ein arbeitsreicher Tag in Les Menuires in den französischen Alpen. Bereits am Vormittag treffen die ersten Urlauber ein. Einige sind schon in der Nacht aufgebrochen, um so früh wie möglich auf den Pisten zu stehen. „Wir sind um 2 Uhr morgens losgefahren und jetzt sind wir hier“, freut sich ein Mann auf dem Sender Franceinfo. Innerhalb weniger Stunden kamen 22.000 Menschen in den Skiort.
Die Besucherzahlen sehen hervorragend aus Die traditionell geschäftigste Zeit des Winters beginnt. Die Besucherzahl versprechen, ausgezeichnet zu werden. „Wir werden in den kommenden vier Wochen eine Belegungsrate von über 90 % haben“, sagt Marlène Giacometti, Leiterin des Tourismusbüros von Les Menuires. Bei bislang frühlingshaften und sehr milden Temperaturen genießen die Glücklichen das Skifahren vom ersten Tag an. Generell ist die Schneelage in den Bergen in den höheren Lagen derzeit recht gut, für die Skiorte in den Mittelgebirgen ist die Situation jedoch wesentlich schwieriger.
Das Gemälde „Le Printemps“ von Claude Monet wurde am Samstagnachmittag, den 10. Februar, im Musée des Beaux-Arts in Lyon mit Suppe bespritzt. Zu dieser Aktion bekannte sich das Kollektiv Riposte Alimentaire auf dem sozialen Netzwerk X.
„Dieser Frühling wird der einzige sein, der uns bleibt, wenn wir nicht reagieren. Was werden unsere zukünftigen Künstler malen? Wovon werden wir träumen, wenn es keinen Frühling mehr gibt?“, skandierten die beiden Aktivistinnen des Umwelt-Kollektivs vor dem Gemälde.
Mit dieser Aktion möchte Riposte Alimentaire auf die sich abzeichnende Klima- und Sozialkrise aufmerksam machen. Das Kollektiv fordert „die Aufnahme der Ernährung in das allgemeine System der sozialen Sicherheit“.
Eine Aktion, die sofort zahlreiche Reaktionen auf dem sozialen Netzwerk X hervorrief.
Je regrette l’action menée ce jour au Musée des Beaux-Arts de Lyon contre une toile de Monet.
Tout mon soutien aux équipes, contraintes de fermer une partie du musée.
Mais face à l’urgence climatique, l’angoisse est légitime. Nous y répondons par une action résolue.
Am Sonntag, dem 28. Januar, hatte das Kollektiv bereits eine ähnliche Aktion im Louvre in Paris durchgeführt und Suppe gegen das Panzerglas geworfen, das „Die Mona Lisa“ schützt. Zwei Aktivistinnen wurden damals in Polizeigewahrsam genommen. Ein Richter ordnete an, dass die Aktivistinnen einen Beitrag an eine Vereinigung von Opferfamilien zu zahlen hätten, so die Pariser Staatsanwaltschaft.
In Frankreich werden für die Beschädigung von Kunstwerken maximal sieben Jahre Haft und 100.000 € Geldstrafe verhängt.