Kategorie: Paris, Ile de France

  • Selbstmord eines 15-jährigen Mobbingopfers: Brigitte Macron wird am Donnerstag die Eltern besuchen

    Selbstmord eines 15-jährigen Mobbingopfers: Brigitte Macron wird am Donnerstag die Eltern besuchen

    Brigitte Macron wird am Donnerstag in Poissy (Yvelines) die Familie eines 15-jährigen Jugendlichen besuchen, der sich am Dienstag das Leben genommen hat, weil er in der Schule gemobbt wurde. Brigitte Macron, die sich für die Bekämpfung von Mobbing einsetzt und sich bereits mehrfach zu diesem Thema geäußert hat, seit Emmanuel Macron im Amt ist, wird am Donnerstag das Haus des 15-jährigen Jugendlichen besuchen, der sich am Dienstag in Poissy (Yvelines) das Leben genommen hat. Diese Information wurde zunächst von der Zeitung Le Parisien und dann von dem Sender BFMTV veröffentlicht. Bei diesem Anlass wird Brigitte Macron vom ehemaligen Bürgermeister der Gemeinde Karl Olive, einem Renaissance-Abgeordneten, der dem Präsidentenpaar nahesteht, begleitet. Am Dienstag wurde der Oberschüler tot in seinem Zimmer aufgefunden. Er hatte seinem Leben durch Erhängen ein Ende gesetzt und konnte trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr nicht wiederbelebt werden. Nach ersten Informationen des Bildungsm…

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  • Yvelines: Teenager stirbt nach Zusammenstoß mit einem Polizeifahrzeug

    Yvelines: Teenager stirbt nach Zusammenstoß mit einem Polizeifahrzeug

    Nach dem Tod eines Teenagers am Mittwochabend in Elancourt (Yvelines) wurden polizeiliche Untersuchungen eingeleitet.

    Gegen 18.40 Uhr am Mittwoch, dem 6. September, stieß ein Zweiradfahrer an einer Kreuzung in Elancourt im Departement Yvelines mit einem Polizeifahrzeug zusammen, wie die Polizeiquelle bekannt gab. Der Fahrer des Zweirads soll sich geweigert haben, einer Aufforderung zu einer Polizeikontrolle Folge zu leisten und wurde daraufhin von einem Streifenwagen verfolgt. Der Unfall ereignet sich kurz darauf mit einem weiteren Polizeifahrzeug.

    Das Opfer ist ein 16-jähriger Jugendlicher. Nach dem Zusammenstoß erlitt der Jugendliche zunächst einen Atem-Herzstillstand, konnte aber von den Rettungskräften wiederbelebt und ins Krankenhaus gebracht werden, wie die Polizei berichtet. Er erlag später seinen schweren Verletzungen, wie die Staatsanwaltschaft von Versailles mitteilte.

    Die Staatsanwaltschaft Versailles leitete zwei Ermittlungen ein: eine wegen „Verweigerung des Gehorsams“ gegen den Fahrer des Motorrollers und eine weitere wegen „fahrlässiger Tötungr“ gegen den fahrer des Polizeifahrzeugs. Zwei Polizisten wurden im Rahmen dieser zweiten Untersuchung in Polizeigewahrsam genommen und noch am Abend von der Inspektion der Polizei (IGPN) angehört.

    Zusätzliche Polizeikräfte und Gendarmerie wurden nach Elancourt entsandt, um mögliche Unruhen in dem 25.000 Einwohner zählenden Pariser Vorort zu verhindern.

    Der Tod des Teenagers erfolgte kaum mehr als zwei Monate nach dem Tod des 17-jährigen Nahel Merzouk, der am 27. Juni in Nanterre (Hauts-de-Seine) bei einer Verkehrskontrolle von einem Polizisten erschossen worden war. Die Bilder des Motorradpolizisten, der aus nächster Nähe auf den Jungen schoss, wurden in den sozialen Netzwerken verbreitet und hatten in ganz Frankreich eine Welle der Wut ausgelöst.

  • Paris: 6 Mitglieder des Kollektivs „Dernière Rénovation“ in der Nähe des Elysée-Palastes festgenommen

    Paris: 6 Mitglieder des Kollektivs „Dernière Rénovation“ in der Nähe des Elysée-Palastes festgenommen

    Aktivisten des Kollektivs „Dernière Rénovation“ (vergleichbar mit dem Klimaaktivisten-Bündnis Letzte Generation in Deutschland)  verschütteten am Mittwoch, dem traditionellen Tag des Ministerrats, orangefarbene Farbe am Place Beauvau in Paris, um die „klimapolitische Untätigkeit“ der Regierung anzuprangern. Sechs von ihnen wurden im Laufe des Vormittags festgenommen. Sechs Personen wurden am Mittwochmorgen, dem 6. September, unter dem Verdacht festgenommen, orangefarbene Farbe auf dem Place Beauvau im 8. Arrondissement von Paris verschüttet zu haben, wo sich das Innenministerium befindet und der ganz in der Nähe des Élysée-Palastes liegt, wie Franceinfo meldet. Es handelt sich um fünf Männer und eine Frau, die Mitglieder des Kollektivs Dernière Rénovation sind. Sie wurden zum Kommissariat des 8. Arrondissements gebracht. Die Ordnungskräfte fanden in ihren Rucksäcken Sprühdosen mit Farbe.

    Mit dieser Aktion wollten die Aktivis…

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  • Schlechtes Vorbild: Gabriel Attal und Elisabeth Borne wegen 38 Minuten Flug in der Kritik

    Schlechtes Vorbild: Gabriel Attal und Elisabeth Borne wegen 38 Minuten Flug in der Kritik

    Bildungsminister Gabriel Attal und Premierministerin Élisabeth Borne wurden am Montag zum Schulbeginn in Rennes erwartet. Sie nahmen das Flugzeug, um die kurze Strecke zurükzulegen. Die Reisen der Regierungsmitglieder werden genauestens unter die Lupe genommen. Am Montag, dem 4. September, vielen Bildungsminister Gabriel Attal und Premierministerin Élisabeth Borne besonders auf. Beide wurden in Rennes (Ile-et-Vilaine) erwartet, um dem Schulbeginn zahlreicher Schüler beizuwohnen.

    Für die kurze Reise wählten die Regierungschefin und ihr Bildungsminister das Flugzeug. Wie die Zeitung Ouest-France berichtet, entschieden sich Gabriel Attal und Élisabeth Borne für eine der Regierungsmaschinen, um von Rennes nach Paris zu fliegen. Insgesamt dauerte der Flug nur 38 Minuten. Die Linke Opposition war darüber ziemlich verärgert und bezeichneten es als „Heuchelei“, dass Gabriel Attal und Élisabeth Borne den 38-minütigen Flug in der Reg…

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  • Schauspieler Mathieu Kassovitz Opfer eines schweren Motorradunfalls

    Schauspieler Mathieu Kassovitz Opfer eines schweren Motorradunfalls

    Der Schauspieler und Regisseur Mathieu Kassovitz befand sich am Sonntag, dem 3. September, auf der Rennstrecke von Monthléry (Essonne), als er einen schweren Motorradunfall erlitt. Der Schauspieler und Regisseur Mathieu Kassovitz (56), dessen nächster Film Visions mit Diane Kruger am Mittwoch, dem 6. September, in die Kinos kommen soll, hatte am Sonntag einen schweren Motorradunfall auf der Rennstrecke von Monthléry (Essonne), wie der Sender BFMTV berichtet. Mathieu Kassovitz wurde in das Krankenhaus von Kremlin-Bicêtre (Val-de-Marne) transportiert. Nach Angaben aus dem Umfeld des Filmemachers und Schauspielers sind seine Verletzungen nicht lebensbedrohlich, er sei jedoch „schwer verletzt“. Laut der Zeitung Le Parisien verlor der Schauspieler, der für seine Rolle als Malotru in der Serie „Le bureau des légendes“ bekannt ist, kurz vor 18 Uhr beim Beschleunigen die Kontrolle über sein Motorrad. Er soll ein Schädel-Hirn-Trauma und eine Beckenfraktur erlitten haben. Der Regisseur von „La Haine“ hatte am Sonntag an einem Motorradtraining auf der Rennstrecke von Monthléry teilgenommen. Das Motorrad und die Ausrüstung wurden von Kassovitz der Rennstrecke ausgeliehen. Eine der Töchter von Mathieu Kassovitz war ebenfalls anwesend und beobachtete den Unfall.
  • Fußgänger in Paris von Autofahrer auf der Flucht vor der Polizei getötet

    Fußgänger in Paris von Autofahrer auf der Flucht vor der Polizei getötet

    Die Tat ereignete sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 3. September. Der Autofahrer konnte später am Sonntag festgenommen werden.

    Ein Fußgänger wurde im 19. Arrondissement von Paris in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 3. September von einem Autofahrer, der vor einer Polizeikontrolle flüchtete, erfasst und tödlich verletzt, wie Franceinfo unter Berufung auf Polizeiquellen meldete.

    Gegen 3.30 Uhr morgens wollte eine Streife der Polizei den Fahrer eines BMW „mit gefährlichem Fahrverhalten“ in der Rue Edouard Vaillant in Pantin kontrollieren. Dieser weigerte sich aber anzuhalten und fuhr in Richtung Paris davon. Der flüchtende Autofahrer konnte die Polizei am Ausgang des Villette-Tunnels „auf Höhe der inneren Ringstraße“ zunächst abhängen.

    Kurz darauf wurde die Polizei zu einem Unfall gerufen, bei dem auf Höhe des Boulevard Macdonald Nr. 8 ein Fußgänger angefahren worden war. Trotz des raschen Einsatzes von Rettungskräften verstarb der 30-jährige Mann gegen 4.15 Uhr am Unfallort. Zeugen hatten beobachtet, wie der BMW des Flüchtigen das Opfer rammte. Das Fahrzeug wurde später geparkt in der Rue Frédéric Mourlon im 19. Arrondissement von Paris gefunden, jedoch ohne Insassen aber mit einer Aufprallspur an der Vorderseite. Der Fahrer war offensichtlich zu Fuß geflüchtet wurde schließlich im Verlauf des Sonntags festgenommen.

    Die Pariser Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen fahrlässiger Tötung und Fahrerflucht ein.

  • Emmanuel Macron: Die Begrenzung der Amtszeit des Präsidenten ist „fataler Schwachsinn“

    Emmanuel Macron: Die Begrenzung der Amtszeit des Präsidenten ist „fataler Schwachsinn“

    Während seines langen Gespräches mit den Oppositionsparteien am Mittwoch, dem 30. August, bezeichnete der Staatschef die Begrenzung der Anzahl der Amtszeiten des französischen Präsidenten als „fatalen Schwachsinn“. Emmanuel Macron bezeichnete die Begrenzung der Zahl der Amtszeiten eines französischen Präsidenten, die ihn daran hindert, 2027 erneut anzutreten, in seinem langen Gespräch mit den Vorsitzenden der Oppositionsparteien am Mittwoch in Saint-Denis  als „fatalen Schwachsinn“, wie zwei Teilnehmer gegenüber der Nachrichtenagentur AFP berichteten. Mehreren Quellen zufolge meinte der Präsident, dass es „ein fataler Schwachsinn“ sei, „nicht wiedergewählt werden zu können“. Das bestätigt die Aussagen von Jean-Luc Mélenchon, der am Donnerstag auf X (ehemals Twitter) darüber berichtete. „Er sagte: ‚Nicht wiedergewählt werden zu können, ist ein verhängnisvoller Schwachsinn. Diesen durch ein Referendum abschaffen zu können, wäre eine allgemeine Erleichterung“, kritisierte der Chef der Par…

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  • Paris: Das Ende der Selbstbedienungs-Roller

    Paris: Das Ende der Selbstbedienungs-Roller

    Ab dem 31. August dürfen in Paris keine elektrischen Tretroller in Selbstbedienung mehr verliehen werden. Andere Städte in Frankreich haben bereits ähnliche Entscheidungen getroffen. 

    Die Selbstbedienungs-E-Scooter werden seit einigen Tagen nach und nach von den Straßen in Paris entfernt. Ab heute werden die 15.000 Roller, die es in Paris gab, von den Bürgersteigen verschwunden sein. Ein Drittel davon wird in anderen Gemeinden in der Region Île-de-France stationiert, die anderen werden in ganz Europa verteilt. Aber auch in anderen Städten sind diese berühmt-berüchtigten Fahrzeuge inzwischen verboten.

    Villeurbanne in der Region Lyon und auch Nizza haben die Selbstbedienungs-Tretroller inzwischen verboten, genauso wie auch Barcelona. Das Problem ist der Missbrauch der Roller, da sie oft achtlos auf der Fahrbahn zurückgelassen werden. Es gab nach vielen Unfällen auch Sicherheitsbedenken, da einige Nutzer gleich zu mehreren auf einen elektrischen Tretrolle stiegen und mit hoher Geschwindigkeit auf den Bürgersteigen herumfuhren. In Paris verursachten Unfälle im Jahr 2022 drei Todesfälle und 459 Verletzte.

  • Emmanuel Macron trifft Elisabeth Borne und 11 Minister im Elysée-Palast

    Emmanuel Macron trifft Elisabeth Borne und 11 Minister im Elysée-Palast

    Dieses Treffen soll dazu dienen, Konsenspunkte zu finden, um Gesetzesentwürfe oder Referenden auf den Weg zu bringen, wenn es keine Mehrheit im Parlament gibt. Emmanuel Macron hat Elisabeth Borne und 11 ihrer Minister am Dienstag, 29. August ab 10 Uhr im Elysée-Palast zu einem Treffen eingeladen. Das Meeting findet einen Tag vor dem für Mittwoch geplanten Treffen mit den Vorsitzenden der in der Nationalversammlung und im Senat vertretenen Parteien statt. Am Dienstagabend wird Emmanuel Macron noch weitere Gäste im Elysée-Palast empfangen. Ab 20 Uhr findet ein Abendessen mit wichtigen Persönlichkeiten der Macron-Partei wie Elisabeth Borne, Edouard Philippe oder François Bayrou und einigen Ministern statt. Angesichts einer fehlenden absoluten Mehrheit im Parlament soll diese Initiative Konsensthemen finden und die leichtere Umsetzung von Gesetzesentwürfen oder Referenden ermöglichen….

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  • Île-Saint-Denis: Brand in einem Wohnhaus fordert drei Todesopfer

    Île-Saint-Denis: Brand in einem Wohnhaus fordert drei Todesopfer

    Bei einem Brand in einem Wohnhaus in Ile-Saint-Denis bei Paris kamen am Samstag, dem 19. August, drei Menschen ums Leben und mehrere wurden verletzt.

    Neben Trauer und Fassungslosigkeit nach dem Brand eines Wohnhauses in l’île-Saint-Denis (Departement Seine-Saint-Denis) herrscht unter den Bewohnern auch Wut. Einige machen das Alter des Gebäudes für das Unglück verantwortlich. Zumal bekannt ist, dass das Gebäude bereits vor zwei Jahren in Brand geraten war. Viele Bewohner erklärten dem Sender Franceinfo, dass das Gebäude seitdem nicht mehr vollständig renoviert worden war. Sie berichten von rauchgeschwärzten Wänden und einem nicht reparierten Fahrstuhl.


    Renovierung des Gebäudes war geplant

    Laut der Vermietergesellschaft waren die Mängel bekannt und eine umfassende Renovierung geplant, um die Sicherheitsstandards zu erfüllen. Die Menschen sind beunruhigt. Eine Frau, die im sechsten Stock wohnt, sagt, dass sie jeden Tag „Angst hat, hierher zurückzukehren“. Sie denkt sogar über einen Umzug nach. Am Samstag war ein Architekt vor Ort. Er nahm Proben und sein Gutachten wird darüber entscheiden, ob das Gebäude weiterhin bewohnt werden darf oder nicht.