Kategorie: Paris, Ile de France

  • König Charles III. spricht vor dem französischen Senat – eine Premiere für einen britischen König

    König Charles III. spricht vor dem französischen Senat – eine Premiere für einen britischen König

    Zum ersten Mal spricht ein britischer König am Donnerstag im Plenarsaal des Senats vor fast 300 Abgeordneten und Senatoren. Der britische König setzte seinen Besuch in Frankreich fort. Charles III. begann seine Rede am Donnerstag, dem 21. September, im Plenarsaal des Senats vor fast 300 Senatoren und Abgeordneten, die sich versammelt hatten. Es ist eine Premiere für einen britischen Herrscher, denn 2004 hatte sich seine Mutter Elizabeth II. noch mit dem Konferenzsaal des Senats begnügen müssen. „Das Vereinigte Königreich wird immer einer der engsten Verbündeten und einer der besten Freunde Frankreichs sein“, sagte Charless III. Er erinnerte auch an die „unerschütterliche“ Entschlossenheit von London und Paris, die Ukraine gegen den Überfall Russlands zu unterstützen. 

    Ein voller Tag. Am Mittag wird König Charles III. in Begleitung von Königin Camilla und der französischen First Lady Brigitte Macron mit Jugendlichen in Saint-Denis…

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  • Ein König im Schloss von Versailles

    Ein König im Schloss von Versailles

    Am Mittwochabend, dem 20. September, fand im Schloss von Versailles (Yvelines) ein Staatsdinner zu Ehren von König Charles III. statt. Der Sender Franceinfo berichtet über diesen besonderen Termin und die geladenen Gäste. Nach Hugh Grant und Carole Bouquet traf am Mittwochabend, dem 20. September, auch Charlotte Gainsbourg im Schloss Versailles (Yvelines) ein, um am Abendessen zu Ehren von König Charles III. teilzunehmen: „Wir haben sogar Mick Jagger, den französischsten der Rolling Stones, gesehen, der gleich nach Charlotte Gainsbourg eintraf und mit seinem britischen Akzent sogar ein kleines ‚bonsoir‘ in die Menge rief.“ Mick Jagger ging über den langen roten Teppich und wurde von den anwesenden Fotografen bejubelt. Insgesamt waren an diesem Abend zwischen 150 und 170 Gäste zu dem, wie man sich vorstellen kann, sehr prunkvollen Dinner mit einem sehr umfangreichen Sicherheitsprotokoll geladen. „Allein hier in Versailles sind rund 800 Polizisten und Gendarmen mobilisiert“, so der Journ…

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  • King Charles III. in Frankreich: Höhepunkte des gestrigen Tages

    King Charles III. in Frankreich: Höhepunkte des gestrigen Tages

    Am Abend des Mittwoch, den 20. September, war das Staatsdinner in Versailles der Höhepunkt des Besuchs des britischen Königspaares. Der Sender Franceinfo bietet einen Blick zurück auf die Höhepunkte des gestrigen Tages. Bei typisch englischem Wind steigt das englische Königspaar am Mittwoch, dem 20. September, aus seinem Airbus. Es ist 14 Uhr, als Charles und Camilla französischen Boden betreten und von der Premierministerin Elisabeth Borne begrüßt werden. Das Königspaar stieg anschließend in einen Bentley und fuhr zu den Champs Élysées, wo Brigitte und Emmanuel Macron auf den königlichen Besuch warteten. Die Zuschauer waren begeistert. King Charles und Präsident Macron entzündeten die Flamme an der Gedenkstätte des Unbekannten Soldaten unter dem Triumphbogen, während die Republikanische Garde die Marseillaise anstimmt und die Patrouille de France und die Royal Air Force den Himmel bunt färben. Emmanuel Macron hat Mühe, seinen Stolz neben dem König zu verbergen, der eher stoisch ersche…

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  • Courbevoie: Unternehmen ersetzt 217 Angestellte durch künstliche Intelligenz

    Courbevoie: Unternehmen ersetzt 217 Angestellte durch künstliche Intelligenz

    Die auf Medienbeobachtung spezialisierte Onclusive-Gruppe kündigte am Freitag an, 217 Arbeitsplätze zu streichen. Sie sollen nach und nach durch Software für künstliche Intelligenz ersetzt werden. Hunderte von Arbeitnehmern zugunsten einer künstlichen Intelligenz entlassen? Laut einer Meldung des Senders France Culture vom 15. September, wird ein in Courbevoie ansässiges Unternehmen 217 Arbeitsplätze abbauen, die bis Juni 2024 durch Software mit künstlicher Intelligenz ersetzt werden sollen. Das Unternehmen Onclusive, das sich auf Medienbeobachtung spezialisiert hat, beschäftigt in Frankreich 383 Mitarbeiter. Nun wird also mehr als die Hälfte der französischen Belegschaft abgebaut. Laut France Culture werden drei ganze Produktionsabteilungen geschlossen, die unter anderem für die Erstellung von Pressespiegeln für die Kunden des Unternehmens zuständig waren. Eine Arbeit, die künftig von Software mit künstlicher Intelligenz erledigt werden soll. „Es wird praktisch keine Menschen mehr geben!“, bedauert eine Mitarbeiterin des Konzerns, die von France Culture zitiert wird. „Intellektuelle Berufe werden in Zukunft bedroht sein“, meint außerdem ein anonym gebliebener Mitarbeiter. Das Unternehmen Onclusive seinerseits verteidigt sich und versichert, dass diese neuen Technologien und Werkzeuge den Kunden „einen schnelleren und zuverlässigeren Service“ bieten werden. „Die Umsetzung dieses Projekts wurde nicht leichtfertig beschlossen“, erklärte Matthew Percy, Finanzdirektor von Onclusive, in einer Pressemitteilung. Er versichert, sich voll und ganz dafür einzusetzen, die Mitarbeiter der Gruppe „im Rahmen eines durchdachten Übergangsprozesses“ zu unterstützen, wobei unter anderem „ein auf Outplacement spezialisiertes Unternehmen […] konsultiert wird, um jeder betroffenen Person maßgeschneiderte Lösungen anzubieten“.
  • Mobbing in der Schule: Polizei verhaftet Schüler während des Unterrichts – war das legal?

    Mobbing in der Schule: Polizei verhaftet Schüler während des Unterrichts – war das legal?

    Die Festnahme eines 14-jährigen Jugendlichen am Montag, dem 18. September, in einem Collège in Alfortville (Val-de-Marne), während des Unterrichts, wirft Fragen auf. Der Schüler wird verdächtigt, eine transsexuelle Oberschülerin einer anderen Schule belästigt zu haben.

    Das Auftauchen der Polizei mitten im Unterricht hat die Schüler schockiert. Am Montag, dem 18. September, wurde ein 14-jähriger Jugendlicher während des Unterrichts im Collège Henri Barbusse in Alfortville (Val-de-Marne) festgenommen. Der Schüler, der vor seinen Mitschülern in Handschellen abgeführt wurde, wird verdächtigt, eine transgender Schülerin einer anderen Schule zum Selbstmord angestiftet zu haben, wie der Sender France Bleu Paris berichtete.

    Der Schock über die Festnahme eines Schülers mitten im Unterricht wurde von den Mitschülern, von Eltern, aber auch in der Lehrerschaft geteilt: „Man ist der Meinung, dass die Polizei nicht unbedingt ihren Platz in einer Schule hat“, reagierte Sophie Vénétitay, die Generalsekretärin der Snes-FSU, der größten Gewerkschaft im Sekundarbereich, am Dienstag, dem 19. September, auf Franceinfo.

    Die Rektorin des Schulbezirks Créteil, Julie Benetti, versicherte, „jeden Akt von Belästigung und Cybermobbing aufs Schärfste zu verurteilen“, meinte aber, sie könne nicht ganz „verstehen, unter welchen Bedingungen Polizisten dazu gebracht werden konnten, in einer Schule einzugreifen“.

    Die Staatsanwaltschaft Créteil gibt zwar an, nie verfügt zu haben, dass die Festnahme in der Klasse stattfindet, doch die Schulleiterin des Collège hatte sich der polizeilichen Maßnahme nicht widersetzt. Die Schulleiterin musste in diesem Fall die Ordnungskräfte bis zum Klassenzimmer begleiten, in dem sich der betroffene Schüler befindet. Mit anderen Worten: Ohne die Zustimmung der Schulleiterin hätten die Polizisten mit der Festnahme warten müssen, bis der Minderjährige die Schule verlassen hat. Generell kann man sagen: Es kann in Frankreich durchaus vorkommen, dass Ordnungskräfte eine Festnahme in einer Schule vornehmen. In Deutschland müssten in einem solchen Fall zunächst die Eltern des Minderjährigen benachrichtigt und hinzugezogen werden.

    Eine Vereinbarung zwischen dem französischen Bildungs- und dem Innenministerium vom Oktober 2004 sieht vor, dass „ein Schulleiter unter den im Rundschreiben vom 2. Oktober 1998 über die Bekämpfung von Gewalt im schulischen Umfeld und die Stärkung der Partnerschaften festgelegten Bedingungen die Unterstützung der Polizei oder der Gendarmerie anfordern kann, und zwar vor allem
    wenn Gefahrensituationen oder Störungen der öffentlichen Ordnung dies erfordern“.

    Regierungssprecher Olivier Véran bestätigte am Mittwoch, dem 20. September, dass die Festnahme in Alfortville „in Übereinstimmung und der Zustimmung der Staatsanwaltschaft“ und der Schulleitung erfolgt sei. Er betonte: „So werden wir die Geißel des Mobbings bekämpfen, so werden wir unsere Kinder schützen, indem wir solche sehr starken Botschaften senden“.

    Die Parteisekretärin von Europe Écologie – Les Verts, Marine Tondelier, reagierte am Mittwoch, dem 20. September, auf die Festnahme des Schülers. „Wir haben Jahre der Untätigkeit oder des Unverständnisses für das Thema Mobbing in der Schule erlebt, es wurde sogar rundweg geleugnet, und nun sind wir plötzlich im Walker-Texas-Ranger-Modus“, kritisierte die Abgeordnete aus der Region Hauts-de-France auf dem Sender France 2. Ihrer Meinung nach hätte die „muskulöse Verhaftung“ „bis zur Pause oder zum Ende des Unterrichts warten können“.

  • Besuch von König Charles III. in Frankreich: ein sehr enges Programm

    Besuch von König Charles III. in Frankreich: ein sehr enges Programm

    Der britische König Charles III. und seine Frau Camilla werden am Mittwoch, dem 20. September, ihren ersten dreitägigen Staatsbesuch antreten. Einzelheiten zum königlichen Programm.

    Frankreich empfängt den englischen König ab Mittwoch, dem 20. September, mit Fanfaren un Trompeten. Charles III. und Camilla werden auf dem Flughafen Orly landen und sofort zum Arc de Triomphe fahren, wo eine Zeremonie mit einem Überflug der Patrouille de France stattfindet. Anschließend werden sie mit dem französischen Präsidentenpaar die Champs-Elysées hinunterfahren: die Männer in einem Auto, die Ehefrauen in einem anderen. Um 15:50 Uhr dann werden Emmanuel Macron und Charles III. im Élysée-Palast zu einem Vier-Augen-Gespräch zusammenkommen, um aktuelle Themen zu besprechen. Am Mittwochabend ist ein Empfang mit mehr als 150 Gästen im Schloss von Versailles (Yvelines) geplant. Am Donnerstag wird Charles III. nach einer Rede auf Französisch im …

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  • Pressefreiheit in Frankreich: Investigativjournalistin nach Hausdurchsuchung in Polizeigewahrsam

    Pressefreiheit in Frankreich: Investigativjournalistin nach Hausdurchsuchung in Polizeigewahrsam

    Die investigative Redaktion „Disclose“ berichtete am Dienstagmorgen, dass bei der französischen Journalistin Ariane Lavrilleux Hausdurchsuchungen durchgeführt wurden und sie in Polizeigewahrsam genommen wurde. Sie war 2021 für Enthüllungen über mögliche Unregelmäßigkeiten französischer Geheimdienstoperationen in Ägypten verantwortlich.

    Es ist eine Festnahme, die viele empört. Das Medienunternehmen Disclose berichtete, dass die Journalistin Ariane Lavrilleux, die Ende 2021 über Unregelmäßigkeiten bei einer französischen Geheimdienstoperation in Ägypten berichtet hatte, am Dienstag, dem 19. September, nach einer Durchsuchung ihrer Wohnung in Polizeigewahrsam genommen wurde. Disclose hatte den Artikel damals veröffentlicht.

    „Polizisten der Generaldirektion für Innere Sicherheit (DGSI) haben unsere Journalistin in Polizeigewahrsam genommen. Ein weiterer unzulässiger Verstoß gegen den journalistischen Informantenschutz“, kritisierte Disclose auf Twitter. Eine mit dem Fall vertraute Quelle bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass eine Untersuchungsrichterin derzeit Ermittlungen durchführe, „unter Berücksichtigung ihres Status als Journalistin“.

    Die Durchsuchung und Verhaftung fanden im Rahmen eines seit Juli 2022 laufenden Ermittlungsverfahrens statt, das von der Pariser Staatsanwaltschaft wegen Gefährdung der nationalen Sicherheit und Offenlegung der Identität von Militärangehörigen eröffnet und dem Inlandsgeheimdienst DGSI übertragen wurde.

    „Ich bin entsetzt und besorgt über die Eskalation der Angriffe auf die Informationsfreiheit und die Zwangsmaßnahmen, die gegen die Journalistin von Disclose ergriffen wurden“, reagierte Virginie Marquet, Anwältin von Ariane Lavrilleux und Disclose. „Die Durchsuchung droht das Quellengeheimnis von Journalisten ernsthaft zu verletzen, von dem ich berechtigterweise befürchten muss, dass es heute völlig missachtet wurde. Disclose wird seine Journalistin schützen, die nichts anderes getan hat, als Informationen von öffentlichem Interesse aufzudecken“, so die Anwältin.

    Zahlreiche Medien und Journalisten, darunter mehrere Journalistenverbände und Reporter ohne Grenzen (ROG), zeigten sich in den sozialen Netzwerken empört und sprachen von einer „inakzeptablen Behinderung der Informationsfreiheit“ und einer „Verweigerung der Demokratie“.

    „Was für eine Idee, eine Journalistin in Polizeigewahrsam zu nehmen, weil sie ihrem Beruf nachgegangen ist, indem sie informiert hat? Eine Anhörung ist schon schlimm, aber eine Inhaftierung und Polizeigewahrsam ist reine Einschüchterung von Journalisten durch den Staat“, reagierte der Anwalt und Mitglied der Liga für Menschenrechte, Arié Halimi.

    Disclose hatte in einem im November 2021 veröffentlichten Artikel behauptet, dass die französische Geheimdienstmission „Sirli“, die im Februar 2016 im Namen der Terrorismusbekämpfung zugunsten Ägyptens durchgeführt wurde, vom ägyptischen Staat missbraucht worden sei, der die gesammelten Informationen für Luftangriffe auf Fahrzeuge mutmaßlicher Schmuggler an der ägyptisch-libyschen Grenze nutzte.

    Den von Disclose erhaltenen Dokumenten zufolge sollen „die französischen Streitkräfte zwischen 2016 und 2018 an mindestens 19 Bombenangriffen auf Zivilisten beteiligt gewesen sein“, die in diesem Gebiet stattfanden. Trotz der Bedenken und Warnungen einiger Beamter über die Auswüchse der Operation hätten die französischen Behörden die Mission nicht in Frage gestellt, so Disclose unter Berufung auf geheime Dokumente.

    Nach der Veröffentlichung hatte das französische Verteidigungsministerium Klage wegen „Verletzung von Geheimnissen der nationalen Verteidigung“ eingereicht. Im November 2021 wurde eine Voruntersuchung eingeleitet, bevor im Sommer 2022 eine Untersuchungsrichterin in der Sache ernannt wurde.

  • Die Pariser Verkehrsbetriebe (RATP) testen erstmals autonome Busse

    Die Pariser Verkehrsbetriebe (RATP) testen erstmals autonome Busse

    Ein autonomer Bus ohne Fahrer befördert Passagiere auf der Linie 393 der RATP im Département Val-de-Marne. Es ist eine Premiere auf diesem Gebiet. Der Fahrer ist nur noch im Fahrzeug anwesend, um die Fahrgäste nicht zu beunruhigen.

    Der Bus ist zwölf Meter lang, wird zu 100 % elektrisch betrieben und kann bis zu 17 Personen befördern. Besonderheit: Er ist autonom. „Am Montag, dem 11. September, haben Île-de-France Mobilités und die RATP zum ersten Mal in Frankreich einen autonomen Bus mit Fahrgästen auf einer klassischen Buslinie getestet“, schreibt die RATP in einer Pressemitteilung. Der Fahrer, ein „safety driver“, sei dennoch anwesend und „hat die Aufgabe, die Sicherheit der Fahrgäste unter allen Umständen zu gewährleisten“.

    Der autonome Bus verkehrt derzeit nur zwischen den Haltestellen Sucy-Bonneuil und Créteil Pointe du Lac im Departement Val-de-Marne, montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr, „um den üblichen Betrieb in der Hauptverkehrszeit nicht zu stören“, fügte die RATP hinzu.

    „Diese letzte Versuchsphase kommt nach zahlreichen erfolgreichen Tests, die in den letzten Monaten durchgeführt wurden: zunächst nachts und ohne Fahrgäste, dann tagsüber, ohne Fahrgäste, aber diesmal integriert in eine klassische Buslinie: die Linie 393“, so die RATP.

    Die Linie 393 befindet sich in den Vororten von Paris und umfasst 20 Haltestellen, die über 12 km verteilt sind, mit einer Gesamtfahrzeit von etwa 30 Minuten.

  • Gewitter: Ile-de-France, Eure-et-Loir und Loiret auf Warnstufe Orange – insgesamt 33 Departements betroffen

    Gewitter: Ile-de-France, Eure-et-Loir und Loiret auf Warnstufe Orange – insgesamt 33 Departements betroffen

    Meteo-France warnt ab Sonntag 16 Uhr insbesondere vor Hagel, starken Sturmböen und sehr intensivem Regen.

    Nur einen Tag nach den Überschwemmungen im Departement Hérault werden am Sonntag, dem 17. September, große Teile Westfrankreichs von heftigen Gewittern heimgesucht werden. Météo-France hat ab 16 Uhr und bis in die Nacht hinein 33 Departements auf Warnstufe Orange gesetzt und in seinem Bulletin um 10 Uhr die acht Departements der Regionen Ile-de-France, Eure-et-Loir und Loiret hinzugefügt. Der französische Wetterdienst warnt insbesondere vor Hagel, starken Sturmböen „die 100 km/h überschreiten können“, „starken Regenfällen“ und intensiven Gewittern.

    Die betroffenen Departements sind Calvados, Charente, Cher, Corrèze, Creuse, Dordogne, Eure, Eure-et-Loir, Gers, Gironde, Haute-Vienne, Hautes-Pyrénées, Indre, Indre-et-Loire, Landes, Loir-et-Cher, Loiret, le Lot, Lot-et-Garonne, Manche, Orne, Paris, Seine-et-Marne, Yvelines, Pyrénées-Atlantiques, Seine-Maritime, Tarn-et-Garonne, Vienne, Essonne, Hauts-de-Seine, Seine-Saint-Denis, Val-de-Marne und Val-d’Oise.

    Die Gewitterwelle wird „im Laufe des Nachmittags an der aquitanischen Küste beginnen“, so Météo-France. „Dann entwickelt sich rasch eine breite Gewitterfront vom Südwesten in Richtung Normandie, wobei die Aktivität im südlichen Teil dieser Linie sowie über der Normandie am stärksten ist.“

    Das betroffene Gebiet „könnte sich im Laufe des Tages vor allem nach Osten hin noch ausdehnen“, warnt Météo-France.

    In den Departements, in denen Warnstufe Orange für Gewitter gilt, wird den Bewohnern geraten, Schutz in festen Gebäuden zu suchen, Reisen zu vermeiden, sich von Bäumen und Wasserläufen fernzuhalten und Eigentum, das Wind oder Überschwemmungen ausgesetzt ist, besonders zu schützen.

  • Paris: Akrobaten auf dem Dach des Palais Royal

    Paris: Akrobaten auf dem Dach des Palais Royal

    Anlässlich der Tage des französischen Kulturerbes am 16. und 17. September werden Akrobaten auf dem Dach des Palais Royal in Paris ihre Kunststücke vorführen. Einige Tage vor den Aufführungen traf sich ein Kamerateam von France 2 mit diesen außergewöhnlichen Darstellern. Es ist ein schwindelerregend…

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