Kategorie: Paris, Ile de France

  • Klima: Klage gegen TotalEnergies wegen fahrlässiger Tötung

    Klima: Klage gegen TotalEnergies wegen fahrlässiger Tötung

    Eine Klage gegen den französischen Total-Konzern wurde von mehreren Umweltorganisationen eingereicht, die den Ölkonzern der fahrlässigen Tötung beschuldigen.

    Eine Klimabombe – so bezeichnen die Gegner eines Projekts von TotalEnergies in Uganda das Vorhaben des französischen Ölmultis. Dort soll inmitten eines Wildreservats Öl gefördert werden, ebenso wie auch bei anderen Projekten des Ölkonzerns. Vier Verbände beschlossen nun, eine Klage gegen den Konzern einzureichen. „Total gehört zur Spitzengruppe derer, die hartnäckig auf der Zerstörung der Atmosphäre beharren“, erklärt William Bourdon, Anwalt der Verbände.

    Es ist das erste Mal, dass gegen Total eine Klage wegen fahrlässiger Tötung eingereicht wurde. Hintergrund sind die verheerenden Brände, das Schmelzen der Gletscher, aber auch die jüngsten Hitzewellen. Auf Anfrage erklärt TotalEnergies, dass es noch „keine Kenntnis von dieser Klage hat und nicht weiß, worauf sie abzielt“. Jedes neue fossile Projekt ist eine Bedrohung für das Klima, so die Klimaforscherin Yamina Saheb gegenüber Franceinfo.

  • TV-Moderator Bruno Guillon: Er und seine Familie wurden in der Nacht brutal überfallen

    TV-Moderator Bruno Guillon: Er und seine Familie wurden in der Nacht brutal überfallen

    Der Moderator von France 2 und Fun Radio wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch mit seiner Familie in seinem Haus im Departement Yvelines brutal überfallen. Als er am Donnerstagmorgen wieder auf Fun Radio auf Sendung ging, sprach er über das furchtbare Erlebnis.

    Mit der guten Laune und dem Lächeln, die ihn auszeichnen, ging Bruno Guillon am Donnerstagmorgen um 6 Uhr für seine Sendung „Bruno dans la radio“ auf dem Sender Fun Radio auf Sendung. Bruno Guillon war am Mittwoch zu seiner Sendung nicht im Studie erschienen, nachdem vier bewaffnete Männer in der Nacht vom 26. auf den 27. September in sein Haus eingedrungen waren.

    Bruno Guillon sagte: „Ich habe zwei Dinge aus dieser Sache gelernt. Man ist nur reich durch seine Freunde. Danke für all die Nachrichten, die ich von euch erhalten habe. Die Liebe der Menschen ist das Wichtigste, was es gibt. Ich habe Tausende von Nachrichten von meinen Fans und Freunden erhalten und viele von Leuten, die ich nicht kenne, die einfach Zuhörer oder Zuschauer sind“. Humorvoll fuhr er fort: „Und die zweite Sache, die ich mir gemerkt habe, ist, dass man eine Unterhose anbehalten sollte, wenn man schläft. Man weiß nie, wie man am Morgen geweckt wird! Ich werde nie wieder nackt schlafen“.

    Und dann etwas ernster: „Ich habe eine halbe Stunde mit einem Knallfrosch auf der Stirn, den Händen auf dem Rücken und nackt verbracht. Ich war schockiert, meine Familie auch, aber wir sind am Leben und das ist die Hauptsache“.

    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch waren vier Männer in Tessancourt-sur-Aubette im Departement Yvelines durch ein Fenster im Erdgeschoss in das Haus des Moderators von France 2, Fun Radio und RTL eingedrungen. Sie hatten Bruno Guillon geweckt, indem sie ihm eine Handfeuerwaffe ins Gesicht hielten und dann seine Frau und seinen 14-jährigen Sohn gefesselt und geknebelt. Zum Glück wurde kein Familienmitglied verletzt.

    Die Täter ließen Schmuck, Uhren und teure Taschen mitgehen. Nach einer ersten Schätzung beläuft sich der Schaden auf rund 80.000 Euro.

    Nach den vier Personen wird gefahndet. Die Staatsanwaltschaft Versailles hat eine Untersuchung wegen bewaffneten Bandendiebstahls und Freiheitsberaubung eingeleitet.

  • Paris: 5 Personen festgenommen – sie sollen im August ein Piaget-Juweliergeschäft überfallen haben

    Paris: 5 Personen festgenommen – sie sollen im August ein Piaget-Juweliergeschäft überfallen haben

    Es handelt sich um zwei Männer und eine Frau, die verdächtigt werden, an dem Raubüberfall beteiligt gewesen zu sein, sowie um zwei Personen, die bei der Flucht der Täter geholfen haben sollen.

    Fünf Personen, die verdächtigt werden, an dem Überfall am 1. August auf das Juweliergeschäft Piaget in der Rue de la Paix in Paris beteiligt gewesen zu sein, wurden am Dienstag und Mittwoch dieser Woche festgenommen.

    Es handelt sich um zwei Männer und eine Frau, die verdächtigt werden, an dem Überfall beteiligt gewesen zu sein, sowie die beiden Personen, die am Steuer der Fluchtwagen saßen.

    Unter den Festgenommenen befindet sich der 66-jährige Aïssa Bendjaber, der in Abwesenheit am 12. September zu 12 Jahren Haft verurteilt worden war, weil er im März 2016 das Pariser Juweliergeschäft Chopard mit Waffengewalt überfallen und dabei eine Beute von schätzungsweise sechs Millionen Euro gemacht haben soll. Gegen ihn war ein Haftbefehl erlassen worden. Aïssa Bendjaber, der den Spitznamen „Mann mit Borsalino“ trägt, ist für seine Beteiligung an zahlreichen ähnlichen Raubüberfällen bekannt, darunter bereits der Überfall auf den Juwelier Chopard im Mai 2009 mit einer geschätzten Beute von 6,8 Millionen Euro.

    Aïssa Bendjaber wurde in Seine-Saint-Denis festgenommen. Die anderen Festgenommenen wurden in Seine-et-Marne und in Südfrankreich festgenommen. Eine der Festgenommenen ist eine Frau im Alter von 36 Jahren, die anderen Festgenommenen sind Männer im Alter von 54, 53 und 37 Jahren.

    Das Piaget Juweliergeschäft war am 1. August mittags in der Rue de la Paix im 2. Arrondissement von Paris überfallen worden. Der Schaden wurde damals auf 10 bis 15 Millionen Euro geschätzt. Zwei Männer und eine Frau waren in das Juweliergeschäft eingedrungen und hatten unter Vorhalt von Waffen zahlreiche Schmuckstücke aus den Vitrinen entwendet. Es sind allerdings keine Schüsse gefallen und es gab keine Verletzten.

    Die Rue de la Paix und der Place Vendôme sind weltweit dafür bekannt, dass sich dort die renommiertesten Luxusjuweliere befinden.

  • Schauspieler Dérard Depardieu versteigert millionenschwere Kunstsammlung

    Schauspieler Dérard Depardieu versteigert millionenschwere Kunstsammlung

    France Télévisions berichtete am Dienstag über den Verkauf von 250 Kunstwerken, die dem Schauspieler Gérard Depardieu gehören, darunter Bronzen von Auguste Rodin, Germaine Richier und Bilderserien von Henri Michaux und Eugène Leroy.

    Die Kunstsammlung des Schauspielers Gérard Depardieu, die gestern und heute im Pariser Hôtel Drouot versteigert wird, ist „eine Sammlung von sehr, sehr seltener Qualität“, sagt Auktionator David Nordmann.

    250 Werke werden seit Dienstag an zwei Tagen im Hôtel Drouot in Paris versteigert, organisiert vom Auktionshaus Ader. „Es ist eine relativ umfassende Sammlung, die von kleinen Bronzen von Rodin bis zu einer riesigen Bronze von Germaine Richier reicht“, stellt es der Auktionator vor. „Wir haben eine Reihe von Bilderserien wie zum Beispiel eine Serie von Henri Michaux oder Eugène Leroy. Und dann haben wir eine ganze Abteilung für Nachkriegskunst, Gérard Depardieu mochte insbesondere Poliakoff sehr. Und dann haben wir besondere Affinitäten zur zeitgenössischen Kunst, wie zum Beispiel die Künstlerin mit Down-Syndrom, Maryam, die der Schauspieler auf einer Reise nach Aserbaidschan kennengelernt hatte“.

    Gérard Depardieu begann mit dem Sammeln von Kunstwerken, als er in den 1980er Jahren in dem Film Camille Claudel die Rolle von Rodin spielte. „Er verbrachte mehrere Wochen im Atelier Rodins in Meudon, aber auch im Museum in der Rue de Varenne in Paris“, erzählt David Nordmann. „Er verbrachte Tage um Tage mit seinen Skulpturen, schlief in Rodins Bett und wurde auf diese Weise von einer Leidenschaft für die Kunst durchtränkt.“ Das war offensichtlich der Startschuss für ein großes Sammler-Abenteuer, das fast dreißig Jahre lang dauerte.

    Diese Werke seien „Herzensangelegenheiten, Leidenschaften, er interessiert sich für einen Künstler und will alles über ihn wissen, er verschlingt alles über den Künstler, er kennt ihn sehr gut. Er spricht sogar sehr gut über ihn“, erzählt der Auktionator. „Es ist wirklich eine Sammlung, die ihm eigen ist, die ihm ähnelt, und jedes einzelne Werk, das er auswählt, ist von Anfang bis Ende gut durchdacht, und es ist eine Sammlung von sehr, sehr seltener Qualität“.

    Die Preise für die Kunstwerke liegen zwischen einigen hundert Euro und mehreren hunderttausend Euro. Gérard Depardieu hat darauf bestanden, dass alle Leute ein wichtiges Kunstwerk kaufen können, dass es alle Preisklassen gibt und „alle Geldbeutel, auch die bescheidensten, mit einem Stück der Depardieu-Sammlung zurückkommen können“, so Auktionator David Nordmann.

    Der Höhepunkt der Auktion ist ohne Frage Los Nummer 43, „L’homme qui marche“, eine Bronzesilhouette, die von Germaine Richier geformt wurde. Es ist auch eines der imposantesten Stücke der Sammlung. Das Werk ist mit einem Mindestpreis von 500.000 Euro angesetzt, es wird auf rund 800.000 Euro geschätzt, könnte aber auch für über eine Million Euro weggehen. Bei 250 Werken dürfte der Gesamterlös der Auktion 3 bis 5 Millionen Euro betragen.

  • Paris: Zwei Schwerverletzte und sechs Leichtverletzte nach Wohnungsbrand im 18. Arrondissement

    Paris: Zwei Schwerverletzte und sechs Leichtverletzte nach Wohnungsbrand im 18. Arrondissement

    Das Feuer brach am frühen Montagmorgen in einer Wohnung in der Nähe der Porte d’Aubervilliers aus, wie France Bleu Paris berichtete.

    Ein Feuer, das am Montag, dem 25. September, in den frühen Morgenstunden im 18. Arrondissement von Paris ausbrach, forderte zwei Schwerverletzte und sechs Leichtverletzte, wie der Sender France Bleu Paris von der Feuerwehr der Hauptstadt erfuhr. Das Feuer brach um 5.15 Uhr am Boulevard Ney in einer 40 Quadratmeter großen Wohnung im zweiten Stock eines Gebäudes mit insgesamt sechs Wohnungen aus. Das Gebäude befindet sich am Boulevard Ney 16, in der Nähe der Porte d’Aubervilliers.

    Ein Mann und eine Frau befinden sich in einem ernsten Zustand. Sechs weitere Opfer sind leichter verletzt. Alle Verletzten wurden nach Angaben der Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht. Insgesamt 120 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Sie führten vier Rettungen und sieben Sicherungen durch. Die Feuerwehr konnte das Feuer mittlerweile unter Kontrolle bringen.

  • Paris: 16-Jähriger schwebt nach Unfall beim „Metro-Surfen“ in Lebensgefahr

    Paris: 16-Jähriger schwebt nach Unfall beim „Metro-Surfen“ in Lebensgefahr

    Am Samstag wurde ein 16-jähriger Jugendlicher in Paris schwer verletzt. Der junge Mann war beim „Surfen“ vom Dach der Metro gestürzt. Eine polizeiliche Untersuchung wurde eingeleitet, um die Umstände des Unfalls zu klären.

    Der Unfall ereignete sich gegen 15 Uhr zwischen den Metrostationen Picpus und Bel-Air im 12. Arrondissement der französischen Hauptstadt, wie die Zeitung Actu17 berichtet.

    Der junge Mann, dem es gelungen war, die Wagentür mit einem Vierkantschlüssel zu öffnen, wollte auf das Dach klettern, während der Zug zwischen zwei Stationen auf einem teilweise oberirdischen Abschnitt unterwegs war. Der Kopf des Jugendlichen prallte gegen einen Gegenstand im Tunnel und er stürzte in den Zwischenraum zwischen zwei Waggons. Der 16-Jährige, der in die Klinik Pitié-Salpêtrière gebracht wurde, befindet sich in Lebensgefahr.

    Beim „Train Surfing“ klettert man auf die Dächer von fahrenden U-Bahnen, Zügen oder S-Bahnen und vollführt dort akrobatische Kunststücke, die von Freunden gefilmt werden. Die Videos werden anschließend online gestllt, um die Leistungen der „Surfer“ zu zeigen. das Train Surfing, das vor etwa 15 Jahren in Russland entstanden ist, zieht vor allem junge Leute an, die den Nervenkitzel suchen. Trotz vielfältiger Risiken: Sturz, Kollision mit einem Gegenstand oder einem anderen Zug, Stromschlag…

    Im Jahr 2017 berichtete die Zeitung Le Parisien über den Fall eines anderen Jugendlichen, der auf der gleichen Linie starb, als er ebenfalls versuchte, auf dem Dach der Metro zu „surfen“. Im April 2022 kam in Marseille ein junger Mann beim U-Bahn-Surfen ums Leben.

    Abgesehen von den offensichtlichen Gefahren für Leib und Leben, wird das „Zug-Surfen“ mit einem Jahr Gefängnis und 15.000 Euro Geldstrafe bestraft.

  • Paris: Chaos nach Stromausfall im Bahnhof Montparnasse – bis zu 6 Stunden Verspätung für manche Züge

    Paris: Chaos nach Stromausfall im Bahnhof Montparnasse – bis zu 6 Stunden Verspätung für manche Züge

    Die SNCF erlebte am Sonntag, dem 24. September, einen großen Stromausfall. Auf vielen Bahnstrecken kam es zu Verspätungen, insbesondere bei den Zügen von Paris in Richtung Südwesten.

    Am Bahnhof Montparnasse in Paris funktionierte am Sonntag, dem 24. September, fast nichts mehr. Das Schienennetz der SNCF war seit Sonntagmorgen von einem Stromausfall betroffen, der in Massy (Essonne) lokalisiert war. Der Vorfall hatte weitreichende Folgen für den Bahnverkehr: Alle Züge, die in Richtung Südwesten fahren sollten oder aus dem Südwesten kamen, können nicht abfahren oder in den Bahnhof Montparnasse einfahren, wie unsere Kollegen von France Bleu Paris sowie die SNCF berichten.

    Besonders betroffen waren die Strecken Paris / Toulouse, Paris / Bordeaux und Paris / Hendaye. Die SNCF sagte große Verspätungen voraus, auch wenn am frühen Nachmittag der Zugverkehr auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Richtung Atlantik wieder aufgenommen werden konnte. Bis etwa 16:00 Uhr konnte nur ein Gleis auf dieser Strecke benutzt werden. Die SNCF teilte gegen 16 Uhr mit, dass die Störung behoben wurde.

    Die SNCF gab beispielsweise für einen Ouigo-Zug, der am Sonntagmorgen um 11:30 Uhr abfahren sollte, fast 6 Stunden Verspätung an. Parallel dazu mußten Reisende, die von Bordeaux oder La Rochelle in die Hauptstadt reisen wollten, mit mehr als 5 Stunden Verspätung rechnen.

    Die Züge in die Bretagne und die Charentes verkehrten normal, auch wenn einige Strecken umgeleitet wurden, was zu Verspätungen von 60 bis 80 Minuten führte. Doch viele Passagiere berichten, dass sie fast sieben Stunden Verspätungen in Kauf nehmen mußten.

  • Paris: Französischer Afro-Trap-Rapper MHD wegen Mordes zu 12 Jahren Haft verurteilt

    Paris: Französischer Afro-Trap-Rapper MHD wegen Mordes zu 12 Jahren Haft verurteilt

    Kurz vor der Verkündung des Urteils hatte der Rapper erneut seine Unschuld beteuert. Er hat nun zehn Tage Zeit, um Berufung einzulegen. Vom aufsteigenden Stern am Himmel des „Afro-Trap“ direkt ins Gefängnis: Der französische Rapper MHD wurde am Samstag, dem 23. September, vom Pariser Schwurgericht, …

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  • Proteste gegen Polizeigewalt: Polizeiauto angegriffen – Polizist richtet Waffe auf Demonstranten

    Proteste gegen Polizeigewalt: Polizeiauto angegriffen – Polizist richtet Waffe auf Demonstranten

    Am Samstag fanden mit etwa 30.000 Teilnehmern in Ganz Frankreich Demonstrationen gegen Polizeigewalt statt. Bei der Demonstration in Paris kam es zu Zusammenstößen. Ein Polizeifahrzeug wurde von Demonstranten angegriffen und ein Polizist zog seine Dienstwaffe, um die Demonstranten zurückzudrängen.

    Auch mehr als drei Monate nach den Krawallen, die auf den Tod des jungen Nahel in Nanterre folgten, sind die Spannungen in ganz Frankreich noch immer spürbar. Am Samstag, dem 23. September, fanden in Paris und mehreren anderen französischen Städten Demonstrationen gegen Polizeigewalt statt. Anlässlich dieser Proteste kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Angehörigen der Ordnungskräfte. In Paris wurde ein Polizeifahrzeug gezielt angegriffen und nach Angaben der Präfektur gab es bei dem Vorfall mehrere Verletzte.

    „Bei der Demonstration in Paris kam es zu inakzeptablen Gewalttätigkeiten gegen die Ordnungskräfte“, kommentierte Innenminister Gérald Darmanin am späten Samstagnachmittag in den sozialen Netzwerken. „Man sieht, wohin der Hass gegen die Polizei führt“. Auch der Pariser Präfekt Laurent Nuñez verurteilte „diese Angriffe“ „aufs Schärfste“.

    Wie die Zeitung Le Parisien berichtet, ereigneten sich die Vorfälle auf dem Boulevard de Clichy im Norden von Paris. Eine Polizeiquelle, die von dem Sender BFMTV zitiert wird, behauptet, dass Demonstranten mit Eisenstangen auf ein Polizeiauto eingeschlagen hätten. Das Fahrzeug wurde schließlich blockiert und eingekesselt. Ein Polizist stieg aus dem Fahrzeug aus und richtete seine Waffe auf die Demonstranten und schrie: „Bouge! Bewegung!“. Die Szene wurde von Demonstranten und Journalisten, die vor Ort waren, gefilmt.

    Der Präfekt von Paris berichtet, dass mehrere Polizeibeamte verletzt wurden. Vier Polizisten befanden sich an Bord des Fahrzeugs. Über den Gesundheitszustand dieser Polizeibeamten wurden bislang keine genauere Informationen bekannt gegeben. Die Polizeipräfektur teilte mit, dass die Polizei durch ein Eingreifen der Sondergruppe BRAV-M „die Aktion beenden und die Polizisten in Sicherheit bringen“ konnten. Die Polizeipräfektur teilte schließlich am Ende des Tages mit, dass drei Personen in Zusammenhang mit diesem Vorfall festgenommen worden seien.

  • Camilla und Brigitte Macron: Königin und First Lady spielen Ping Pong

    Camilla und Brigitte Macron: Königin und First Lady spielen Ping Pong

    Als Königin Camilla und Brigitte Macron in Saint-Denis, nördlich von Paris, unterwegs waren, um sich mit jungen Sportlern zu treffen, überkam sie die Lust auf ein kurzes Ping-Pong-Match. Die Königin und die First Lady hatten sichtlich Spass.

    Am zweiten Tag ihres Staatsbesuchs in Frankreich haben König Charles III. und Königin Camilla einen anstrengenden Tag. Am Mittag fuhren sie in Begleitung von Brigitte Macron nach Saint-Denis nördlich von Paris. Sie trafen sich mit jungen Sportlern, die sich in einer Halle versammelt hatten, in der anlässlich der Rugby-Weltmeisterschaft Veranstaltungen stattfanden.

    Königin Camilla tauschte ein paar Bälle mit der 19-jährigen Tischtennisspielerin Prithika Pavade aus, die Mitglied der französischen Tischtennisnationalmannschaft ist. Offensichtlich konnte die Königin keinen einzigen Punkt erzielen. Camilla tauschte anschließend ein paar Bälle mit Brigitte Macron aus, König Charles, die Leute im Saal und natürlich auch die beiden Frauen selbst hatten offensichtlich viel Spass. Brigitte Macron spielte etwas besser!

    Am Vormittag hatte König Charles im Senat vor 300 französischen Parlamentariern eine Rede gehalten. Er plädierte auf Französisch und Englisch für eine neue „Entente“ mit Paris in der Klimapolitik und versicherte die „unerschütterliche Entschlossenheit“ von London und Paris, die Ukraine zu unterstützen. Die „Entente cordiale“ ist ein Text, der 1904 von den beiden Ländern unterzeichnet wurde, um ihre damaligen starken Differenzen zu beenden.

    Am Donnerstagnachmittag besteht das Programm des Königspaares aus einem Besuch des Blumenmarkts und einer Fahrt nach Notre-Dame-de-Paris, um die mit der Restaurierung der Kathedrale beschäftigten Arbeiter zu treffen. Anschließend wird Charles III. im Muséum d’histoire naturelle einem Kolloquium zum Thema „Klimafinanzierung“ beiwohnen, bei dem es um Maßnahmen der Finanzwelt zur Bekämpfung des Klimawandels geht.