Kategorie: Paris, Ile de France

  • Departement Val-d’Oise: 36-jähriger Mann bei Schlägerei in Fosses erstochen

    Departement Val-d’Oise: 36-jähriger Mann bei Schlägerei in Fosses erstochen

    Der Täter, der den tödlichen Stich ausgeführt haben soll, wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

    Wieder ein Opfer bei einer Schlägerei. Zwei Wochen nach dem Tod des jungen Thomas im Departement Drôme wurde ein 36-jähriger Mann am Freitagabend in der Gemeinde Fosses (Departement Val-d’Oise) mit einer Stichwaffe getötet, wie die Gendarmerie und die Staatsanwaltschaft in Pontoise am Samstag mitteilten.

    Laut Staatsanwalt Pierre Sennès war es zu einer Massenschlägerei gekommen. Eine der beteiligten Personen habe ein Messer gezogen und es sei zu einem „tödlichen Stich“ gekommen.

    Der mutmaßliche Täter wurde vehaftet und in Polizeigewahrsam genommen.
    Die Gendarmerie wurde gegen 22.45 Uhr wegen einer Schlägerei in der Nähe eines Restaurants in der kleinen Gemeinde Fosses im Nordosten des Départements Val-d’Oise in der Region Île de France gerufen.

    „Der Urheber des tödlichen Stiches wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen“, fügte der Staatsanwalt hinzu und erklärte, dass es sich bei dem Verdächtigen um einen 24-jährigen Mann handele.

    Eine zweite Person wurde bei der Schlägerei ebenfalls verletzt und mußte ins Krankenhaus eingeliefert werden, wie die Gendarmerie mitteilte.

    Die Umstände der Schlägerei sind noch nicht geklärt: Die Staatsanwaltschaft von Pontoise berichtete lediglich, dass es sich bei den Beteiligten um „Jugendliche“ handelte.

  • Drei französische Regionen werden Anmeldegebühren für Fahrzeuge zum 1. Januar deutlich erhöhen

    Drei französische Regionen werden Anmeldegebühren für Fahrzeuge zum 1. Januar deutlich erhöhen

    Drei Regionen haben beschlossen, ab dem 1. Januar 2024 die Gebühren für die Ausgabe von Fahrzeugscheinen zu erhöhen, insbesondere um die Bahn zu finanzieren. Der Preis für die Anmeldung von Fahrzeugen wird in drei französischen Regionen steigen, darunter auch in der Normandie. „Das sind heftige Verteuerungen“, bedauert eine Frau gegenüber dem Sender France 2. Am 1. Januar steigt die Gebühr pro Steuereinheit (diese wird über die Motorleistung und den CO2-Ausstoß berechnet) von 35 Euro auf 46 Euro, was einer Erhöhung um 31 % entspricht. Die Regionen rechtfertigen die Erhöhung damit, dass sie ihre Investitionen in den Verkehr, insbesondere in den Schienenverkehr, verbessern müssen. Die Regionen Centre-Val de Loire und Île-de-France sind ebenfalls betroffen.Die Gewerbetreibenden sind über die erneute Erhöhung der KFZ-Steuer besorgt. Ein Autohändler bietet ausschließlich Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor zum Kauf an und befürchtet, dass diese neue Maßnahme des Fiskus seine Verkaufszahlen im …

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  • Messerattacke am Samstagabend in Paris: Wie hoch ist die Terrorgefahr in Frankreich?

    Messerattacke am Samstagabend in Paris: Wie hoch ist die Terrorgefahr in Frankreich?

    Nach der Messerattacke am Samstagabend in der Nähe des Eiffelturms in Paris stellt sich vielen die bange Frage, wie es um die Terrorgefahr in Frankreich derzeit bestellt ist. Seit 2017 wurden in Frankreich 43 Anschläge von den Sicherheitsbehörden vereitelt.

    Armand Rajabpour-Miyandoab, der mutmaßliche Angreifer des Anschlags, bei dem am Samstag, dem 2. Dezember, in der Nähe des Pariser Eiffelturms an der Bir-Hakeim-Brücke ein Mensch getötet und zwei weitere verletzt wurden, befand sich am Sonntag, dem 3. Dezember, in Polizeigewahrsam, ebenso wie drei seiner Angehörigen. Der Mann war bereits vor etwa sieben Jahren zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt worden, von der er vier Jahre absitzen musste. Er war von 2016 bis zum 25. März 2020 im Gefängnis, nachdem er kurz vor einem geplanten Messerangriff im Geschäftsviertel La Défense in Paris festgenommen worden war.

    Der neue Angriff vom Samstagabend fand in Frankreich in einem besonderen Kontext statt: Die Bedrohung durch den Terrorismus ist seit mehreren Monaten stärker geworden. Das Besondere an diesem Angriff, wie auch an dem vom 14. Oktober auf einen Lehrer in Arras, ist, dass der Täter jedes Mal dem Inlandsgeheimdienst bereits als radikalisiert bekannt war. Der Krieg zwischen Israel und der Hamas stellt seit dem 7. Oktober einen wichtigen Risikofaktor dar, da die Unterstützung der palästinensischen Sache die treibende Kraft für eine Tat sein kann.

    Ein Wiederaufleben des Islamischen Staates?
    Auch wenn die Propaganda des sogenannten Islamischen Staates nicht mehr das ist, was sie 2015 war, beobachtet der französische Inlandsgeheimdienst (DGSI) ein erstarkendes Interesse an dieser Terrororganisation, vor allem bei radikalisierten Jugendlichen. Die Älteren scheinen sich von ihr abgewandt zu haben, doch eine neue Generation fühlt sich von der Terrorgruppe angezogen und alte Propagandavideos des Islamischen Staates kursieren erneut in den sozialen Netzwerken. In einer Datenbank mit Hinweisen zur Verhinderung der Radikalisierung mit terroristischem Charakter, sind etwas mehr als 5.000 in Frankreich lebende Personen registriert, von denen 1.600 vom DGSI beobachtet werden. Wie auch der Täter, der am Samstagabend den tödlichen Messerangriff auf einen deutschen Touristen begangen hat, weisen 20 % von ihnen psychiatrische Probleme auf.

    Der Attentäter von Paris, Armand Rajabpour-Miyandoab, saß vier Jahre in Haft und wurde seit seiner Entlassung aus dem Gefängnis vor dreieinhalb Jahren vom DGSI beobachtet, insbesondere hinsichtlich seiner digitalen Aktivitäten. Derzeit gibt es 462 radikalisierte Häftlinge, die in den Augen der Sicherheitsbehörden eine sehr ernste Bedrohung darstellen, da sie in der Haft missionieren und andere Häftlinge radikalisieren könnten.

  • Messerattacke in Paris: Deutsche Aussenministerin würdigt das 23-jährige deutsche Opfer

    Messerattacke in Paris: Deutsche Aussenministerin würdigt das 23-jährige deutsche Opfer

    Noch sind die Reaktionen der Presse und der Regierung in Deutschland, was den Tod des jungen Deutschen Touristen bei einer Messerattacke am Samstagabend in Paris betrifft, eher zurückhaltend. Er hatte „sein Leben noch vor sich“. Ein Deutscher im Alter von 23 Jahren starb bei einer Messerattacke am Samstagabend, dem 2. November, in Paris. Der Verdächtige, ein Franzose mit psychischen Problemen, war bereits wegen eines geplanten islamistischen Anschlags im Jahr 2016 verurteilt worden. Die Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft ist mit den Ermittlungen befasst. Die deutsche Außenministerin war die erste, die am Sonntagmorgen reagierte. „Erschütternde Nachrichten aus Paris“, schrieb Annalena Baerbock auf X (ehemals Twitter). „Meine Gedanken sind bei den Freunden und der Familie des jungen Deutschen, der bei diesem mutmaßlich islamistischen Anschlag getötet wurde“, schrieb die Außenministerin. „Er hatte fast sein ganzes Leben noch vor sich. Hass und Terror haben keinen Platz in Europa“.

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  • Notre-Dame de Paris: Die Turmspitze der Kathedrale ist wieder da!

    Notre-Dame de Paris: Die Turmspitze der Kathedrale ist wieder da!

    Mehr als vier Jahre nach dem großen Brand werden die Arbeiten am Dachstuhl der Turmspitze von Notre-Dame de Paris jetzt abgeschlossen. Es muss noch die Bleideckung vorgenommen und die dekorativen Metallelemente angebracht werden. Hinter einem Metallgehäuse erhebt sich endlich wieder die Turmspitze v…

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  • Messerattacke in Paris: Attentäter Armand Rajabpour-Miyandoab soll bei der Tat Allah Akbar gerufen haben

    Messerattacke in Paris: Attentäter Armand Rajabpour-Miyandoab soll bei der Tat Allah Akbar gerufen haben

    Wer ist der Attentäter, der am Samstagabend in der Nähe des Eiffelturms in Paris ein deutsches Touristenpaar angegriffen und den jungen Ehemann getötet hat?

    Der Angreifer, Armand Rajabpour-Miyandoab, ein 1997 als Sohn iranischer Eltern geborener Franzose, wurde kurz nach der Tat von der Polizei festgenommen. Der Angreifer, der den Sicherheitsbehörden bereits als radikalisierter Islamist und wegen psychiatrischer Probleme bekannt war, rief laut einer Polizeiquelle bei seiner Festnahme „Allah Akbar“.

    Er soll den Polizisten, die ihn verhafteten, gesagt haben, dass er „nicht mehr ertragen könne, dass Muslime sterben, sowohl in Afghanistan als auch in Palästina“ und erklärt haben, dass er „wütend“ sei auf „das, was in Gaza passiert“ und dass Frankreich „ein Komplize dessen sei, was Israel dort tut“, so Innenminister Gérald Darmanin bei einem Pressetermin vor Ort.

    Armand Rajabpour-Miyandoab war bereits 2016 von der Generaldirektion für Innere Sicherheit (DGSI) wegen eines geplanten Gewaltakts in dem Stadtteil La Défense im Westen von Paris festgenommen worden. Er war damals zu fünf Jahren Haft verurteilt und nach vier Jahren aus der Haft entlassen worden.

    https://twitter.com/Bruno_Attal_/status/1731209846475624725

    Armand Rajabpour-Miyandoab, der laut Gérald Darmanin bei seinen Eltern im Departement Essonne lebte, hatte kurz vor der Tat in den sozialen Netzwerken ein Video veröffentlicht, in dem er sich zu seinem Angriff bekannte, wie Polizei- und Sicherheitsquellen gegenüber der Nachrichtenagentur AFP bestätigten.

    https://twitter.com/LindaZoubir/status/1731242562231336973

    Ein Anschlag im Zusammenhang mit der Situation in Gaza?
    In dem Video spricht Rajabpour-Miyandoab von „aktuellen Ereignissen, der Regierung und dem Mord an unschuldigen Muslimen“. Die Ermittler wissen derzeit nicht, wann das Video gedreht wurde, aber es wurde wohl zeitgleich mit der Tat ins Internet gestellt. Armand Rajabpour-Miyandoab hatte laut der Ermittler eine „umfangreiche digitale Aktivität“.

    Die Zeitung Le Parisien berichtet, dass der Attentäter von Paris mit den Terroristen des Anschlags auf Pater Hamel in Saint-Etienne du Rouvray im Jahr 2016 und den Terroristen des Anschlags auf Polizisten in Magnanville in Verbindung stand. Seine Familie sei nicht mulislamisch, er sei als Erwachsener konvertiert.

  • Messerattacke in Paris: Deutscher Tourist getötet und Engländer mit Hammer attackiert

    Messerattacke in Paris: Deutscher Tourist getötet und Engländer mit Hammer attackiert

    Am Samstagabend, dem 2. Dezember, verübte ein Mann, der laut Innenminister Darmanin für seinen radikalen Islamismus und diverse psychiatrische Störungen den Behörden bereits bekannt war, einen Anschlag im Herzen von Paris. Mit einem Messer und einem Hammer tötete er einen Menschen und verletzte zwei weitere, nur wenige Schritte vom Eiffelturm entfernt.

    Ein Messerangriff schockiert die französische Hauptstadt am Wochenende des 1. Advents. Gegen 21 Uhr am Samstagabend griff ein etwa 20-jährige Angreifer einen Touristen in unmittelbarer Nähe des Eiffelturms an, zwischen dem Quai de Grenelle und Bir-Hakeim im 15. Arrondissement von Paris.

    Der anschließend von herbeigeeilten Polizisten überwältigte Mann, der bereits „für radikalen Islamismus und psychiatrische Störungen bekannt war“, wie Innenminister Darmanin vor Ort später erklärte, verletzte einen weiteren Passanten mit einem Hammer. Innenminister Gérald Darmanin berichtete von einem Toten, „zwei verletzten Personen und einer Person unter Schock“.

    https://twitter.com/cpasdeslol_X/status/1731208999847034929

    Deutscher Tourist mit Messer getötet
    Bei der am Samstagabend getöteten Person handelte es sich um einen 24-jährigen Mann. Er hatte die deutsche Staatsangehörigkeit und war auf den Philippinen geboren. Er erlitt einen Messerstich am Rücken und an der Schulter, und verstarb kurz vor 22 Uhr am Tatort.

    Der Tourist war mit seiner ebenfalls deutschen Ehefrau gekommen, um Paris zu besichtigen. In einem Pressebriefing sagte Gérald Darmanin, dass „die Frau nicht körperlich angegriffen wurde, sich aber in einem Schockzustand befindet“. Laut dem Notarzt Patrick Pelloux, der von dem Sender BFMTV befragt wurde, soll es sich um ein Krankenpflegerpaar gehandelt haben.

    Nach Angaben des Innenministers war es das beherzte Eingreifen eines Taxifahrers, der gegen 21.15 Uhr auch den Notruf anrief, das den ersten Teil des schrecklichen Angriffs beendete. Auf der anschließenden Flucht in Richtung des 16. Arrondissements griff der Angreifer zwei weitere Personen mit einem Hammer an.

    Gérald Darmanin erklärt, dass eine dieser Personen eine ausländische Staatsangehörigkeit habe, die andere sei ein „französischer Mann um die 60 Jahre alt.“ Bei der ausländischen Person handelt es sich um einen 66-jährigen britischen Touristen, der von einem Hammerschlag am Kopf in Höhe der Augen getroffen wurde. Laut einer von der Zeitung Le Parisien befragten Polizeiquelle war der englische Tourist in Begleitung seiner Frau und seines Kindes, als er von hinten angegriffen wurde.

  • Paris: Tödliche Messerattacke auf deutschen Touristen – Terrorist festgenommen

    Paris: Tödliche Messerattacke auf deutschen Touristen – Terrorist festgenommen

    Die Person wurde am Samstagabend gegen 21.30 Uhr in der Nähe der Bir-Hakeim-Brücke festgenommen. Die Pariser Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen „Mordes“ und „versuchten Mordes“ ein.

    Bei einem Messerangriff am Samstagabend, dem 2. Dezember, an der Metrostation Bir Hakeim in Paris wurde eine Person getötet und zwei weitere verletzt. Der Angreifer wurde gegen 21:30 Uhr in der Nähe der Bir-Hakeim-Brücke festgenommen, wie der Sender Franceinfo meldete. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen rief er während der Tat „Allah akbar“.

    Gegen 21.15 Uhr „griff eine Person ein Touristenpaar an der Metrostation Bir Hakeim auf offener Straße an“, sagte Philippe Goujon, der Bürgermeister des 15. Arrondissements, auf dem Sender Franceinfo. Die Touristen seien mit einem Messer und einem Hammer angegriffen worden. Der Angreifer flüchtete dann in Richtung des 16. Arrondissements. „Er lieferte sich einen Schlagabtausch mit zwei anderen Touristen, die er leicht verletzte. Die herbeigerufene Polizei nahm die Polizei die Verfolgung des Täters auf und konnte ihn kurz darauf festnehmen, indem sie ihn mit einem Elektroschocker außer Gefecht setzte.

    Die Pariser Staatsanwaltschaft leitet eine Untersuchung ein.
    Laut der Pariser Staatsanwaltschaft, die eine Untersuchung wegen „Mordes“ und „versuchten Mordes“ eingeleitet hat, wurde die Person mit französischer Staatsangehörigkeit 1997 in Neuilly-sur-Seine (Hauts-de-Seine) geboren. Das Gebiet um den Tatort war am Samstagabend von der Polizei vollständig abgeriegelt und es wurde Anwohnern und Touristen empfohlen, die Gegend zu meiden.

    Der französische Innenminister Gérald Darmanin begab sich gegen Mitternacht an den Ort des Geschehens. „Der Angreifer war den Sicherheitsbehörden bereits bekannt. Er hat erhebliche psychiatrische Probleme“, so der Innenminister. Die Person war bereits im Jahr 2016 zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil sie einen Anschlag verüben wollte. Der Angreifer hatte vor der Tat ein Video gedreht, das derzeit von den Antiterrorismus-Ermittlern ausgewertet wird.

  • Île-de-France: Zahl der Anträge für Sozialwohnungen hat sich seit 2010 fast verdoppelt

    Île-de-France: Zahl der Anträge für Sozialwohnungen hat sich seit 2010 fast verdoppelt

    „Die Zahl der Antragsteller für Sozialwohnungen war noch nie so hoch“, warnt das Institut Paris Région am Donnerstag. Und nur einer von zehn Anträgen kann genehmigt werden.

    Die Zahl der Haushalte, die eine Sozialwohnung beantragen, hat sich seit 2010 in der Region Île-de-France fast verdoppelt. Dies geht aus einer Studie hervor, die am Donnerstag vom Institut Paris Région veröffentlicht wurde. Im Jahr 2022 beantragten 783.000 Haushalte in der Region Ile-de-France eine Sozialwohnung, gegenüber 406.000 im Jahr 2010. Von diesen Antragstellern waren 48 % alleinstehend, 65 % waren erwerbstätig.

    „Die Zahl der Antragsteller auf Sozialwohnungen war noch nie so hoch wie heute“, warnt das Institut. Es schätzt, dass „14 % aller Haushalte in der Ile-de-France auf eine Sozialwohnung warten“ und dass „nur einer von zehn Anträgen pro Jahr erfüllt werden kann“ (75.000 Zuweisungen im Jahr 2022). Nach den Berechnungen des Instituts Paris Région beträgt die theoretische Wartezeit für eine Sozialwohnung in der Île-de-France 10,4 Jahre und in Paris sogar 16,2 Jahre, gegenüber einem Durchschnitt von 5,8 Jahren in Frankreich.

    Dieser Anstieg der Anträge lässt sich zum Teil durch die besonders hohen Mietpreise in der Île-de-France erklären: „Das Mietniveau liegt hier um 43 % über dem in der Provence-Alpes-Côte d’Azur, der zweitteuersten Region Frankreichs“, stellt die Studie fest. Zwischen 2002 und 2020 stiegen die Mieten im privaten Sektor um 56 % und die Immobilienpreise um 185 %, während die Einkommen der Bewohner der Region um nur 33 % stiegen.

  • Paris: Amerikanisches Paar gibt 54 Millionen Euro für ihre Hochzeit aus – sie mieteten sogar den Eiffelturm

    Paris: Amerikanisches Paar gibt 54 Millionen Euro für ihre Hochzeit aus – sie mieteten sogar den Eiffelturm

    Madelaine Brockway und Jacob La Grone haben sich in Paris das Ja-Wort gegeben. Dafür mieteten sie unter anderem den Eiffelturm und die Opera Garnier.

    Eine reiche Amerikanerin und ein junger Unternehmer aus Texas haben Frankreich und seine prestigeträchtigsten Orte gewählt, um ihre Hochzeit zu feiern. Nach Meinung einiger Beteiligter war dies tatsächlich die Hochzeit des Jahrhunderts. Sie wurde von der Braut selbst über die sozialen Netzwerke verbreitet und kommentiert. Die Feierlichkeiten dauerten fünf Tage. Madelaine Brockway und Jacob La Grone gönnten sich eine ikonisches, ja klischeehaftes Paris. Sie mieteten den Eiffelturm und die Oper Garnier für einen grandiosen Abend geschmückt mit 40.000 Blumen.

    Eine Nacht in Versailles
    Das Hochzeitspaar verbrachte auch eine Nacht im Schloss von Versailles (Yvelines). Für die gesamte Feier zahlten sie die bescheidene Summe von 54 Millionen Euro. Bei den Feierlichkeiten standen die großen französischen Luxusmarken im Vordergrund. Madelaine Brockway verkörperte in ihrem Outfit für ein paar Tage die berühmte Heldin aus der Serie Emily in Paris, einer Serie, die die französische Hauptstadt bei den Amerikanern noch beliebter und berühmter gemacht hat.