Kategorie: Paris, Ile de France

  • Paris: Schauspielerin Isabelle Adjani zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt

    Paris: Schauspielerin Isabelle Adjani zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt

    Die wegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche angeklagte Schauspielerin und Sängerin wurde außerdem zu einer Geldstrafe von 250.000 Euro verurteilt. Das Pariser Strafgericht verurteilte Isabelle Adjani am Donnerstag, dem 14. Dezember, wegen Steuerhinterziehung zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und ei…

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  • Paris: 34-jähriger Mann unter „verdächtigen“ Umständen tot in seiner Wohnung aufgefunden

    Paris: 34-jähriger Mann unter „verdächtigen“ Umständen tot in seiner Wohnung aufgefunden

    Eine Morduntersuchung wurde laut der Pariser Staatsanwaltschaft am Dienstagabend eingeleitet.

    Die Leiche eines 34-jährigen Mannes wurde am Dienstagabend, dem 12. November, in seiner Wohnung im 11. Arrondissement von Paris entdeckt. Dies berichtete der Sender Franceinfo am Mittwoch unter Berufung auf eine mit dem Fall vertrauten Quelle. Die Meldung wurde später von der Pariser Staatsanwaltschaft bestätigt.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen ereignete sich der Tod des 34-Jährigen unter Umständen, die als „verdächtig“ angesehen werden. Die Polizei wurde an den Tatort gerufen, nachdem die Mutter des Opfers die Leiche entdeckt hatte. Sie hatte sich Sorgen gemacht, weil sie seit Samstag nichts mehr von ihrem Sohn gehört hatte, und war mit dem Zweitschlüssel in seine Wohnung gelangt.

    Die Mutter des Opfers berichtete, dass sich an den Wänden und auf dem Boden Blut befand und dass der leblose Körper ihres Sohnes neben dem Bett auf dem Boden lag. Der Körper wies mehrere Blutergüsse auf, die darauf schließen ließen, dass er geschlagen worden war. Nach ersten Erkenntnissen befanden sich in der Nähe des Körpers auch eine Spritze, Watte und etwas, das wie Drogen aussah.

    Die von den Behörden durchgeführten Ermittlungen in der Nachbarschaft erbrachten, dass es am Dienstag gegen 14.30 Uhr in der Wohnung des Opfers Lärm gegeben habe und dass dieser Lärm auf eine sadomasochistische sexuelle Beziehung hindeuten könnte. Nach Angaben der Pariser Staatsanwaltschaft wurde die Mordkommission am Dienstagabend mit Ermittlungen wegen Mordes betraut.

  • Gastronomie in Frankreich: Migranten helfen gegen Arbeitskräftemangel

    Gastronomie in Frankreich: Migranten helfen gegen Arbeitskräftemangel

    In der Gastronomie in Frankreich ist der Mangel an Arbeitskräften ein weit verbreitetes Problem. Viele Restaurantbesitzer setzen auf Mitarbeiter mit Migrationshintergrund.

    Der Pariser Restaurantbesitzer Alain Fontaine hat Schwierigkeiten, Angestellte zu finden. Seit etwa zehn Jahren stellt er Mitarbeiter mit Migrationshintergrund ein. Alle Köche sind angemeldet, aber einige warten noch auf ihre Legalisierung. Ein junger Mann aus Mali hat gerade seine Papiere erhalten. Als Minderjähriger war er Lehrling im Restaurant von Alain Fontaine und hatte zwei Jahre lang versucht, eine Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Der Restaurantbesitzer half ihm bei der Beantragung seiner Aufenthaltspapiere, als er volljährig wurde.

    Die Hälfte der Köche in der Region Île-de-France sind Migranten.
    Innerhalb von zehn Jahren konnte Alain Fontaine durch unbefristete Einstellungen die Legalisierung von fünf Angestellten erreichen. „Die Leute, die in solchen Situationen sind, nehmen niemandem die Arbeit weg. Wir arbeiten am Wochenende, wir arbeiten abends, wir haben versetzte Arbeitszeiten. Folglich sind unsere Jobs wenig attraktiv“, sagt Alain Fontaine auf dem Sender Franceinfo. Die Gastronomie ist einer der Sektoren, in denen die meisten Migranten beschäftigt sind. In der Region Île-de-France stellen Migranten etwa die Hälfte aller Köche.

  • Ein im Pariser Hotel Ritz verlorener 750.000-Euro-Ring wurde in einem Staubsaugerbeutel wiedergefunden

    Ein im Pariser Hotel Ritz verlorener 750.000-Euro-Ring wurde in einem Staubsaugerbeutel wiedergefunden

    Ein Diamantring im Wert von 750.000 Euro, den eine reiche Kundin des Ritz-Hotels in Paris verloren hatte, wurde nach 24 Stunden hektischer Suche wiedergefunden. Er befand sich in einem Staubsaugerbeutel…

    Ein großes Aufatmen ging durch die Chefetage des Luxushotels Ritz in Paris. Ein Diamantring im Wert von 750 000 Euro, den eine Kundin verloren hatte, war wieder aufgetaucht. Die Kundin, eine Unternehmerin aus Malaysia, hatte den Verlust ihres wertvollen Schmuckstücks am Freitag gemeldet. Sie war zu einem Schaufensterbummel aufgebrochen und hatte das Fehlen des Rings erst bemerkt, als sie in ihr Zimmer zurückkehrte. Sie gab an, sie habe das teure Schmuckstück auf einem Tisch liegen lassen.

    Die Suche im Hotel blieb zunächst erfolglos. Die Kundin ging daraufhin zum Polizeikommissariat Paris-Centre, um Anzeige zu erstatten, da sie einen Diebstahl durch eine oder einen Angestellte(n) des Ritz für möglich hielt.

    Dank der sorgfältigen Arbeit des Personals konnte der Ring aber schließlich doch wieder gefunden werden. Er befand sich auf dem Boden eines Staubsaugerbeutels! Eine gute Nachricht, die die Leitung des Hotels sofort der Zeitung Le Parisien mitteilte.

    Die Leitung des Ritz ist mit diesem Ausgang sehr zufrieden, dankt ihren Mitarbeitern und lobt gleichzeitig „ihre Integrität und Professionalität“.

    Das Ritz ist einer der bekanntesten Hotelpaläste der Welt.

  • Seine-et-Marne: Bei einem Unfall während einer Verfolgungsjagd mit der Polizei sterben zwei Teenager

    Seine-et-Marne: Bei einem Unfall während einer Verfolgungsjagd mit der Polizei sterben zwei Teenager

    Die beiden 17-Jährigen waren am späten Freitagabend ins Krankenhaus eingeliefert worden, wo sie kurz darauf verstarben.

    Ein weiteres Drama mit Jugendlichen, die bei Verfolgungsjagden mit der Polizei ums Leben gekommen sind. Zwei 17-jährige Teenager kamen am Freitag, dem 8. Dezember, bei einem Unfall ums Leben, nachdem sie sich in Chelles (Departement Seine-et-Marne) geweigert hatten, für eine Polizeikontrolle anzuhalten. Sie wurden in sehr ernstem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert und erlagen dort ihren Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft leitete zwei Ermittlungsverfahren ein, eines wegen Befehlsverweigerung und ein anderes wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung.

    Laut der Staatsanwaltschaft von Meaux war eine überfahrene rote Ampel am Freitagabend gegen 23 Uhr im benachbarten Département Seine-Saint-Denis der Ausgangspunkt für die Tragödie. Eine Besatzung der Brigade anticriminalité (BAC) aus Neuilly-sur-Marne versuchte daraufhin, den Motorroller zu kontrollieren, doch der Fahrer weigerte sich anzuhalten und setzte seine Fahrt noch etwa zwei Kilometer fort.

    Die Beamten der BAC setzten daraufhin ihre „akustischen und optischen Warngeräte“ ein, um den Roller zum Anhalten zu bringen, so die Staatsanwaltschaft.

    In Chelles angekommen, „versuchte der Fahrer zu bremsen, aber meiner Meinung nach zu spät“, so der Staatsanwalt von Meaux, Jean-Baptiste Bladier, vor der Presse und erklärte, dass das Zweirad „mit einer sehr hohen Geschwindigkeit“ auf einer „sehr nassen Fahrbahn“ unterwegs war.

    Auf Bildern, die von der Körperkamera eines Polizisten aufgenommen wurden, „sieht man buchstäblich, wie das Fahrzeug unter den Füßen seiner Insassen wegrutscht. Danach geht alles extrem schnell“, so der Staatsanwalt weiter. „Die Körper rutschen und geraten unter ein Fahrzeug“, das an einer roten Ampel stand.

    Der Sturz des Motorrollers war wahrscheinlich nicht die Folge eines Zusammenstoßes mit dem verfolgenden Polizeiauto, so die ersten Ergebnisse der Ermittlungen. Die Ermittler sprechen von spontanen Aussagen von zwei verschiedenen Autofahrern, die bestätigten, keinen materiellen Kontakt zwischen dem Polizei-Fahrzeug und dem Roller gesehen zu haben. Eine genauere technische Begutachtung soll diese Aussagen nun bestätigen.

    Die beiden Jugendlichen, die im nahe gelegenen Vaires-sur-Marne (Departement Seine-et-Marne) wohnten, wurden am späten Freitagabend mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Der Beifahrer verstarb bereits am Samstagmorgen. Der Fahrer des Motorrollers starb am Sonntagnachmittag.

    „Niemand verdient es, wegen einer Befehlsverweigerung zu sterben“, reagierte Innenminister Gérald Darmanin in einem Interview mit dem Medium Brut am Sonntag, noch bevor der zweite Todesfall bekannt wurde.

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war der Fahrer des Motorrollers den Polizeibehörden bisher unbekannt, besaß aber keinen Führerschein. Der Beifahrer hingegen war der Polizei wegen Diebstahls und Drogenmissbrauchs bekannt.

    Diese neueste Tragödie reiht sich ein in die Reihe von Fällen, in denen in den letzten Monaten in Frankreich junge Menschen bei Verfolgungsjagden mit der Polizei ums Leben gekommen sind. Im Juni hatte der Tod des 17-jährigen Nahel, der bei einer Verkehrskontrolle in Nanterre (Hauts-de-Seine) durch einen Schuss der Polizei getötet worden war, mehrere Nächte heftigster Krawalle und Gewalt im ganzen Land ausgelöst.

    Seit Freitagabend haben die Polizeikräfte im Departement Seine-et-Marne verstärkte Sicherheitsmaßnahmen getroffen.

  • Raubüberfall in Paris: Schmuck im Wert von 600.000 Euro gestohlen

    Raubüberfall in Paris: Schmuck im Wert von 600.000 Euro gestohlen

    Im 8. Arrondissement von Paris kam es am Sonntag, dem 10. Dezember, zu einem bewaffneten Raubüberfall. Dabei wurde Schmuck im Wert von 600.000 Euro von maskierten Männern entwendet.

    Am Sonntag, dem 10. Dezember, wurde ein Geschäft für Luxusartikel, das sich im 8. Arrondissement von Paris in einem schicken Viertel der Hauptstadt nur wenige Schritte von den Champs-Élysées entfernt befindet, Opfer eines Raubüberfalls.

    Gegen 10.45 Uhr stürmen zwei Männer mit Helmen auf dem Kopf den Laden. Mit Hämmern und Tränengasbomben bewaffnet, bedrohten sie das Personal und besprühten es mit Gas. Die Täter erbeuten in kürzester Zeit ein Dutzend wertvolle Uhren und Schmuckstücke, bevor sie flüchten. Die Höhe ihrer Beute: 600 000 Euro. Ein Wachmann wurde durch das Tränengas leicht verletzt.

    In den letzten Jahren sind Juweliergeschäfte in Paris zu einem beliebten Ziel von Räubern geworden. Der Hauptgrund dafür ist die leicht zu verkaufende Beute. Im Sommer war ein anderes Geschäft mitten in Paris überfallen worden. Von den gestohlenen Uhren und Schmuckstücken im Wert von zehn Millionen Euro wurde bisher nichts wiedergefunden, obwohl sieben Personen festgenommen und inzwischen angeklagt wurden.

  • Notlandung eines Flugzeugs in Villejuif: Pilot bewies eine unglaubliche Kaltblütigkeit

    Notlandung eines Flugzeugs in Villejuif: Pilot bewies eine unglaubliche Kaltblütigkeit

    Manche sprechen von einem kleinen Wunder, was angesichts des Talents und der Kaltblütigkeit des 82-jährigen Piloten korrigiert werden muss.

    Es wird in die Annalen der Unfälle von Passagierflugzeugen eingehen. Ein zweimotoriges Flugzeug flog am 4. Dezember über Villejuif (Val-de-Marne), bevor es eine Notlandung machen musste, die an der Wand einer Garage im Hof eines Wohnhauses endete. Aus dem zertrümmerten Flugzeug stiegen der Fluglehrer und seine beiden Schüler aus, sie waren nur leicht verletzt, aber am Leben – ein Wunder.

    Der Pilot heißt Jean-Pierre Trimaille, ist 82 Jahre alt und hat in seinem Leben über 40.000 Flugstunden absolviert. „Wir haben auf dem rechten Motor Leistung verloren, der Auszubildende dachte zunächst, ich hätte eine Panne simuliert, da ich meine Zeit damit verbringe, Pannen in Flugzeugen zu beheben. Und dann fing das zweite Triebwerk auch an, Leistung zu verlieren“, erzählte der 82-Jährige Fluglehrer.

    „Ich habe diesen kleinen feien Platz entdeckt und wir sind darauf zugeflogen. Der Zufall wollte es, dass ich mit dem rechten Flügel ein Gebäudeelement streifen und das Flugzeug drehen konnte, so dass die gesamte kinetische Energie absorbiert wurde, die uns sicherlich getötet hätte, wenn wir die Mauer frontal getroffen hätten“, fügte der Pilot hinzu. Es mache ihn „stolz“, dass er Leben gerettet habe. Die Aufarbeitung des Absturzes könnte die nächsten Schulungen für junge Piloten bereichern.

  • Emmanuel Macron lädt Papst zur Wiedereröffnung von Notre-Dame de Paris im Dezember 2024 ein

    Emmanuel Macron lädt Papst zur Wiedereröffnung von Notre-Dame de Paris im Dezember 2024 ein

    Der französische Präsident besuchte am Freitag die Baustelle von Notre-Dame und sprach anschließend auf dem Sender France 2 die Einladung an Papst Franziskus aus. Nachdem Emmanuel Macron am Freitag, dem 8. Dezember, die Baustelle des Wiederaufbaus der Kathedrale Notre-Dame in Paris besichtigt hatte, wurde er auf dem Sender France 2 gefragt, ob Papst Franziskus bei der Zeremonie zur Wiedereröffnung des Gebäudes anwesend sein werde. „Ich hoffe es, auf jeden Fall werden wir ihn einladen“, sagte der Staatschef.

    Im Rahmen des Wiederaufbaus der durch einen Brand zerstörte Kathedrale Notre-Dame de Paris wird der französische Staat die Herstellung von sechs Glasfenstern für die südlichen Seitenkapellen des Kirchenschiffs in Auftrag geben. Und um diese besonderen Werke aus Glas und Blei zu entwerfen, kündigte Emmanuel Macron einen „Wettbewerb an, der zeitgenössischen Künstlern die Möglichkeit gibt, (…) ein figuratives Werk einzur…

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  • Paris: Metros und Lokalzüge sind acht Monate vor den Olympischen Spielen in schlechtem Zustand

    Paris: Metros und Lokalzüge sind acht Monate vor den Olympischen Spielen in schlechtem Zustand

    Bei der Pariser U-Bahn weisen fünf Linien eine Pünktlichkeit von weniger als 85 % zu den Hauptverkehrszeiten auf.

    Der Druck auf die Verkehrsbetriebe in Paris und der Region Ile-de-France steigt. Mit fünf Metro- und drei RER-Linien, die sich im Oktober „in großen Schwierigkeiten“ befanden, schlug Ile-de-France Mobilités (IDFM) am Dienstag, dem 5. Dezember, knapp acht Monate vor den Olympischen Spielen, die Alarmglocke. Valérie Pécresse, die Präsidentin der Region Ile-de-France, „erinnert die RATP an die Notwendigkeit, das Ruder herumzureißen und alle Züge erfolgreich fahren zu lassen“, erklärte die Verkehrsbehörde in einer Pressemitteilung.

    In der Metro weisen fünf Linien in den Spitzenzeiten eine Pünktlichkeit von weniger als 85 % auf. Dies führt zu überfüllten U-Bahnen und Bahnsteigen sowie zu sehr schlechten Reisebedingungen für die Fahrgäste auf den Linien 3, 6, 7, 8 und 13. Die auf diesen fünf Linien angezeigten Unpünktlichkeiten „gab es vor dem Covid nicht“, beklagt die Verkehrsbehörde.

    Auch bei den S-Bahnen ist es nicht viel besser. Die Linien B – teilweise von der RATP betrieben – und D – SNCF – werden mit einer Pünktlichkeitsrate von 85 % ebenfalls als „problematisch“ eingestuft. Die Behörde hat bereits angekündigt, dass sie einige Nutzer in Höhe von „einem Monatpreis des Navigo-Passes“ entschädigen wird. „Bei der Regionalzuglinie RER C liegen die Ergebnisse auch unter den Zielen, verbessern sich aber“, so die IDFM. Die Regionalzüge kommen insgesamt besser weg, mit Ausnahme der Linie P und der Linie R.

    Diese Ergebnisse sind eine schlechte Nachricht für die Region. Vor einer Woche noch hatten die Behörden, allen voran Valérie Pécresse und der französische Verkehrsminister Clément Beaune die Äußerungen der Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo über die Schwächen des Transportwesens im Hinblick auf die Olympischen Spiele kritisiert. Seitdem hat sich die Rhetorik seitens der IDFM jedoch deutlich geändert, nachdem mehrere Probleme öffentlich wurden, insbesondere ein Mangel von Fahrern und die Schwierigkeiten bei der Einstellung von Wartungspersonal.

  • Sanitäter wollen 13-Jährige nicht behandeln – sie stirbt an einer Gehirnblutung

    Sanitäter wollen 13-Jährige nicht behandeln – sie stirbt an einer Gehirnblutung

    Es passierte schon im vergangenen Juni: Mehrere Feuerwehrsanitäter wurde zu der 13-jährigen Aïcha gerufen. Sie ließen die kranke Jugendliche aber zu Hause zurück, da sie annahmen, dass sie simulierte. Das Mädchen litt jedoch an einer Gehirnblutung und starb einige Tage später im Krankenhaus. Eine Untersuchung der Online-Zeitung Mediapart vom Sonntag, dem 3. Dezember, enthüllt Mängel bei der Behandlung eines jungen Mädchens durch die Feuerwehr, die zu dessen Tod führten. Die Ereignisse gehen auf den 20. Juni zurück. Die 13-jährige Aïcha feierte ihren Geburtstag im 19. Arrondissement von Paris und fühlte sich plötzlich schlecht. Ihre Augen schielen, sie ist sehr müde und hat Schwierigkeiten, zu sprechen und bei Bewusstsein zu bleiben. Ihre Mutter kontaktiert daraufhin schnell die Feuerwehr, deren Sanitäter kurz darauf vor Ort eintreffen. Laut Mediapart verbrachten die Rettungskräfte 30 Minuten damit, festzustellen, dass Aïcha einen Schwächeanfall lediglich vortäuschte. In einer Tonaufnah…

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