Kategorie: Frankreich

  • Immer mehr Migranten überqueren Ärmelkanal – französische Rettungsdienste unter Druck

    Immer mehr Migranten überqueren Ärmelkanal – französische Rettungsdienste unter Druck

    Warmes und ruhiges Wetter ermutigt Migranten dazu, die gefährliche Überfahrt von Frankreich nach Großbritannien zu wagen. Und die Marine und die Küstenwache stehe unter Druck, um zu verhindern, dass noch mehr Menschen bei einer versuchten. Überfahrt ihr Leben verlieren.

    Bei einer Rettungsaktion wurden laut der Agentur AFP am Montag 56 Migranten, darunter eine schwangere Frau und Kinder, aus einem Schlauchboot gerettet, dessen Motor ausgefallen war. Dutzende von Menschen sassen dicht gedrängt in dem Boot, das in den frühen Morgenstunden des Montags die französische Küste verließ, um die gefährliche Fahrt nach Grossbritannien zu wagen.

    Zwei Stunden nach dem Auslaufen setzte der Außenbordmotor aus, so dass die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten und Afrika hilflos in einer der meist befahrenen Schifffahrtsstrasse der Welt trieben.

    Eine schwangere Frau gehörte zu den ersten, die gerettet wurden, ebenso wie ein etwa siebenjähriges Mädchen.

    Das Rettungsschiff, ein Schlepper, der normalerweise eingesetzt wird, um Schiffe in Seenot zurück in den Hafen zu schleppen, wurde am Montag gegen 7:00 Uhr morgens von der regionalen Rettungsleitstelle in Gris-Nez alarmiert, um nach dem Schlauchboot zu suchen.

    Die Zahl der Überquerungen des Ärmelkanals mit Booten durch Migranten und Asylsuchende war vor 2019 eher niedrig, ist aber seither explodiert. Allein im Jahr 2021 wurden 28.526 Flüchtlinge registriert.

    Auch die Zahl der Todesfälle hat zugenommen. Allein am 24. November letzten Jahres starben mindestens 27 Menschen im Ärmelkanal.

    Lesen Sie auch: Ärmelkanal: Schiffbruch eines Migrantenbootes fordert mehr als 20 Tote vor der Küste von Calais

    Die illegalen Grenzübertritte sind zu einer dauerhaften Quelle von Spannungen zwischen London und Paris geworden und die rechtskonservative Regierung in Großbritannien drängt Frankreich dazu, mehr zu tun, um den Flüchtlingszustrom zu stoppen.

    Lesen Sie auch: Boris Johnson fordert Frankreich auf, alle Migranten, die den Ärmelkanal überqueren, zurückzunehmen

    Das britische Parlament hat vor kurzem ein umstrittenes Gesetz verabschiedet, das die Strafen für Menschenschmuggel auf maximal lebenslänglich erhöht und Gefängnisstrafen für jeden vorsieht, der illegal ins Land einreist. Im vergangenen Monat stellte Premierminister Boris Johnson außerdem viel kritisierte Pläne vor, alle illegal ins Vereinigte Königreich eingereisten Personen sowie alle, die seit dem 1. Januar illegal eingereist sind, nach Ruanda in Zentralafrika abzuschieben.

    Im Jahr 2022 haben bisher schon rund 7.000 Migranten und Asylbewerber das Vereinigte Königreich erreicht, mehr als dreimal so viele wie zu diesem Zeitpunkt im letzten Jahr

  • Jean Castex hat es „eilig, seinen Posten zu verlassen“ und wieder Privatmann zu werden

    Jean Castex hat es „eilig, seinen Posten zu verlassen“ und wieder Privatmann zu werden

    Nach Informationen von Franceinfo hat der zukünftige Ex-Premierminister alle Gerüchte über eine erneute Kandidatur oder eine Bewerbung für einen anderen Regierungsposten aus dem Weg geräumt. Er wolle vor allem eine Pause von der Politik einlegen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Jean Castex nicht der nächste Premierminister von Emmanuel Macron sein wird. Der derzeitige Regierungschef will auch kein Mitglied der nächsten Regierung, wie Franceinfo berichtet. Emmanuel Macron hat ihn gebeten, seinen Posten bis zur definitiven Umbildung der Regierung zu behalten, obwohl der derzeitige Premierminister sofort nach den Präsidentschaftswahlen zurücktreten wollte. „Ich bin froh, dass ich da lebend rauskomme“ Sein Name kursierte unter anderem für das Justizministerium, doch Jean Castex möchte eine Pause einlegen, um sich zu erholen. der noch amtierende Premierminister will auch nicht für die Parlamentswahlen kandidieren, obwohl es noch offene Wahlkreise gibt. Und auch bei den Senatswahlen im Ja…

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  • Für Marine Le Pen ist die Linke „mitschuldig“ an der Wiederwahl von Emmanuel Macron

    Für Marine Le Pen ist die Linke „mitschuldig“ an der Wiederwahl von Emmanuel Macron

    Als Gast in der 20-Uhr-Nachrichtensendung von TF1 meinte Marine Le Pen unter anderem, dass die Linke „mitschuldig“ an der Wiederwahl von Emmanuel Macron zum Präsidenten der Republik sei. Zwei Wochen nach ihrer Niederlage in der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen ist Marine Le Pen wieder in den Vordergrund der politischen Diskussion getreten. Als Gast in den 20-Uhr-Nachrichten des französischen Fernsehsenders TF1 sprach die Chefin des Rassemblement National über Emmanuel Macron, aber auch die Linke, genauer gesagt die Neue Volks-, Umwelt- und Sozialunion (Nupes). „Auf der Linken haben fast alle dazu aufgerufen, für Emmanuel Macron zu stimmen. Sie sind also für die Wahl von Emmanuel Macron verantwortlich. Komplizen dieser Wahl“, beschwerte sich Marine Le Pen. Und sie fuhr fort: „Die NUPES (Nouvelle union populaire, écologique et sociale), also die extreme Linke, die mit der gemässigten Linken verbündet ist, ist die Opposition, die den Burkini im Schwimmbad verteidigen wird, die die…

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  • Trockenheit: Frankreich befindet sich in einer „kritischen Phase“ der Klimakrise

    Trockenheit: Frankreich befindet sich in einer „kritischen Phase“ der Klimakrise

    In Frankreich droht eine grosse Dürre. Bereits vor Beginn des Sommers gelten in fünfzehn Departements Wasserbeschränkungen. Die Landwirte sind sich bereits jetzt sicher, dass sich die aktuelle Trockenheits-Periode auf ihre Ernten auswirken wird.

    Derzeit will noch niemand von einer Katastrophe sprechen. Aber alle Anzeichen für eine Rekordtrockenheit sind vorhanden. Die FNSEA, die größte landwirtschaftliche Gewerkschaft, veröffentlichte am Dienstag, dem 10. Mai, eine alarmierende warnung: „Keine Region ist verschont geblieben. Mit jedem Tag, der vergeht, sehen wir, dass die Böden Risse bekommen. Gestern war ich bei einem Landwirt im Departement Puy-de-Dôme, der seinen Weizen bewässern muss. Wenn es so weitergeht, werden diejenigen, die die Möglichkeit haben zu bewässern, davonkommen, die anderen werden dramatische Ertragseinbußen haben“, warnte Christiane Lambert, FNSEA-Präsidentin, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. „Seit Oktober/November gibt es enorme Dürren in Portugal und Spanien, die sich über Okzitanien und die Provence entlang des Rhonetals fortsetzen. Ungewöhnlich für diese Jahreszeit ist, dass die Trockenheit auch Regionen nördlich der Loire betrifft“, fuhr sie fort.

    Lesen Sie auch: Wetter: Frühe Dürre beunruhigt in grossen Gebieten Frankreichs

    Die gleiche Notlage stellt auch das Landwirtschaftsministerium fest. „Bei Kulturen wie Weizen oder Gerste, die sich heute in der Entwicklungsphase befinden, treten allmählich Situationen auf, die die Erträge beeinträchtigen werden“, heißt es aus dem Ministerium. Das trockene und warme Wetter Ende April und Anfang Mai könnte, wenn es anhält, auch Frühjahrskulturen wie Sonnenblumen, Rüben und Mais und damit für die Ernährung von Nutztieren unerlässlichen Futtermittel beeinträchtigen.

    Die Risiken gehen aber weit über Verluste in der Landwirtschaft hinaus. „Neben der Landwirtschaft hat die Dürre auch erhebliche Auswirkungen auf viele andere Bereiche, z. B. auf Gebäude“, erklärt die Hydrologin Emma Haziza. Immer mehr Häuser werden durch ausgetrocknete Böden, die sich unkontrolliert verändern, beschädigt und sind vom Einsturz bedroht. Das ist ein neues Phänomen in Frankreich und diese art von Schäden können auf Dauer viel teurer als Überschwemmungen sein und langfristig erhebliche wirtschaftliche Folgen haben. Darüber hinaus hat die Dürre auch gefährliche Auswirkungen auf die Energieproduktion: Kernkraftwerke benötigen durchgehend große Mengen an Wasser, um die Reaktoren zu kühlen.

    Dürre ist die erste sichtbare Folge des Klimawandels
    Schuld an den oben beschriebenen Problemen sind die höheren Temperaturen, die im Frühjahr gemessen wurden, und ein April mit einem Niederschlagsdefizit von 25%. Für Météo-France ist diese „Hitzeepisode“ „bemerkenswert aufgrund ihrer Frühzeitigkeit, ihrer Dauer und ihrer geografischen Ausdehnung. Die Trockenheit lässt sich jedoch vor allem durch die sehr geringen Niederschläge im vergangenen Winter erklären. An sich ist eine solche Trockenheitsepisode zwar außergewöhnlich, aber nicht wirklich neu. Neu ist jedoch, dass es in allen vier Wintermonaten zu wenig geregnet hat. In Kombination mit den für die Jahreszeit hohen Temperaturen konnten sich die Grundwasserspeicher nicht füllen. Dies führt sehr schnell zu einer kritischen Phase, wenn man bedenkt, dass der Sommer noch vor uns liegt.

    Hydrologen sind sich einig: Der Regenmangel steht in direktem Zusammenhang mit dem Klimawandel, daran gibt es keinen Zweifel mehr. Die Dürre ist eine der ersten sichtbaren Folgen. Man stellt heute fest, dass die Folgen der Klimakrise immer schneller kommen und jedes Jahr größere Ausmaße annehmen. 2022 ist das erste Jahr, in dem Frankreich mit einer „Blitzdürre“ konfrontiert ist, einem Phänomen, das bisher nur in traditionell warmen Ländern beobachtet wurde und das den Boden und die Ernten in nur fünf Tagen austrocknet.

    Nicht alle Regionen jedoch sind diesem Phänomen gleichermaßen ausgesetzt. Die Grundwasserspeicher sind in einigen Gebieten reaktiver und schaffen es leichter, sich zu füllen, während sie sich in anderen gebieten nicht füllen. So sind etwa die Regionen Provence-Alpes-Côte d’Azur, der Mittelmeerraum, der Grand-Est sowie die gesamte Region Poitou-Charentes besonders stark vom Wassermangel betroffen. Aber Wissenschaftler warnen davor, dass selbst Regionen, wie Nordfrankreich, Belgien oder Nordeuropa, die sich von der Dürre verschont glaubten, beginnen, die Auswirkungen der Erwärmung und der Trockenheit zu spüren.

    Um dem Notstand entgegen zu wirken, wurden in 15 Departements bereits spezielle Regeln von den Präfekturen erlassen. Diese reichen von der Aufforderung zum Wassersparen (Wachsamkeitsstufe) über ein Verbot der Bewässerung von Gärten oder Feldern zu bestimmten Zeiten (Alarmstufe), bis zur Reduzierung der Wasserentnahme für landwirtschaftliche Zwecke um 50% oder zum vollständigen Verbot der Wasserentnahme für die Autowäsche oder die Bewässerung von Grünflächen (verstärkte Alarmstufe) gehen können.

    Nach Treffen mit Wasserbehörden und Vertretern der Landwirtschaft kündigte das Landwirtschaftsministerium außerdem an, dass das im April gestartete Programm, das Landwirte bei der Bewältigung des Klimawandels unterstützen soll und ursprünglich mit 20 Millionen Euro ausgestattet war, um weitere 20 Millionen Euro aufgestockt und damit verdoppelt werden soll.

    Ende April hatte die Regierung außerdem angekündigt, dass die Wasserbehörden zusätzliche 100 Millionen Euro ausgeben dürfen, um die landwirtschaftlichen Bereiche bei der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen, zum Beispiel durch das Anlegen von Wasserrückhaltebecken.

    Es ist allerdings durchaus nicht sicher, ob diese Maßnahmen ausreichen, um die Folgen des Klimawandels einzudämmen. Wissenschaftler stellen fest, dass wir sind inzwischen mitten im Klimawandel und seinen Folgen angekommen sind. Wir müssen unsere langfristigen Modelle überdenken, die Nutzung der landwirtschaftlichen Flächen neu gestalten und aus dem produktorientirten Denken der Vergangenheit aussteigen, das unter anderem zur Entwaldung und Denaturierung grosser Flächen geführt hat.

  • Spanien: Franzose wird im Stadtzentrum von Salou erschossen

    Spanien: Franzose wird im Stadtzentrum von Salou erschossen

    Ein französischer Tourist wurde am Montag, 9. Mai, mitten im Stadtzentrum von Salou in Spanien erschossen.

    Ein 24-jähriger französischer Tourist wurde am Montag, 9. Mai, mitten im Stadtzentrum von Salou, einem beliebten Ferienort an der nordöstlich gelegenen Costa Daurada in der Provinz Tarragona, erschossen, wie die Zeitung Nació Tarragona berichtete. Das Opfer soll von fünf Kugeln getroffen worden sein und starb vor einem Restaurant in der Calle Zaragoza. Der Vorfall soll sich gegen 22.45 Uhr ereignet haben, als sich drei vermummte Männer dem Opfer näherten und das Feuer eröffneten.

    Die Szene spielte sich auf offener Straße ab, vor den Terrassen der voll besetzten Restaurants. Kellner und Passanten, die die Tat beobachtet hatten, konnten einen Verdächtigen festhalten, der jedoch nicht der Täter war, der die tödlichen Schüsse abgab.

    Der Verdächtige, der wie das Opfer Franzose ist, wurde von der Polizei festgenommen. Der 32-jährige trug eine halbautomatische Pistole sowie ein Messer bei sich. Nach zwei weiteren Männern wird noch gefahndet. Laut der Zeitung Diari de Tarragona soll der Mann, der die Schüsse abgegeben hat, etwa 1,60 m groß sein und einen grauen Pullover getragen haben.

    Alle Indizien deuten auf eine Abrechnung im Drogenmilieu hin, berichtet die Zeitung Nació Tarragona.

  • So bezahlt man in Frankreich am wenigsten für Benzin

    So bezahlt man in Frankreich am wenigsten für Benzin

    Die Kosten fürs Tanken in Frankreich steigen. Die Preise können je nach Standort und Straßenkategorie stark variieren. Hier ein paar Tipps, die helfen sollen, die günstigsten Benzinpreise an der Tankstelle.

    Die Kraftstoffpreise steigen in Frankreich wieder auf über 2 € pro Liter. Aber wenn man bereit ist, die Reise ein wenig vorzubereiten und vielleicht einen kleinen Umweg in Kauf zu nehmen, kann man durchaus ein wenig Geld sparen.

    Stadtzentren meiden

    Wer in einer der großen französischen Städte lebt oder dorthin eine Reise plant, der sollte versuchen, außerhalb des Stadtzentrums zu tanken. Dort sind die Preise deutlich günstiger. Und wenn man eine günstige Tankstelle findet, dann lohnt es sich durchaus, auch dann zu tanken, wenn der Tank noch nicht ganz leer ist. Sonst läuft man Gefahr, später irgendwann von einem leeren Tank zum Kauf von teurem Kraftstoff gezwungen zu werden.

    Nicht auf Autobahnen tanken

    Wenn möglich, sollte man tanken, bevor man auf eine französische Autobahn fährt, denn, wie auch in Deutschland, schiessen die Kraftstoffpreise in die Höhe sobald man auf der Autobahn ist.

    Der billigste Preis für einen Liter SP 95 – E 10 an den Tankstellen auf Frankreichs Autobahnen liegt meist weit über 2 €. Shell-Tankstellen scheinen am teuersten zu sein, Total ist etwas billiger, die besten Preise bietet auch an der Autobahn die Marke Leclerc – aber die sind leider recht selten.

    Die Autobahn zu verlassen, um eine billigere Tankstelle zu finden, mag zwar als eine gute Idee erscheinen, aber nur, wenn sich eine in der engeren Umgebung befindet. Wenn nicht, riskiert man, den Preisvorteil zu verbrauchen, nur um eine billigere Tankstelle auf dem Land zu finden. Man sollte also tanken, bevor man auf die Autobahn auffährt, und dann zu versuchen, das Ziel zu erreichen, ohne erneut zu tanken. Wenn man einen Umweg fahren muss, um eine preiswertere tankstelle zu finden, sollte man auf dem Smartphone suchen, wo genau sie sich befindet.

    Supermarkt-Tankstellen haben meist gute Preise

    In den großen französischen Supermärkten wie Intermarché, Leclerc, Casino und Super U findet man die günstigsten Benzinpreise, da diese so versuchen, Kunden in ihre Geschäfte zu locken. Wenn man also bei der Fahrt durch das ländliche Frankreich Ausschau nach Schildern von Supermärkten hält, dann hat man gute Chancen, etwas weniger für eine Tankfüllung zu bezahlen.

    Andernfalls sollte man nach Möglichkeit Tankstellen bevorzugen, die automatisiert sind und an denen man direkt an der Zapfsäule mit der Karte bezahlen kann. Da diese Tankstellen kein Personal für die Bedienung der Zapfsäulen oder der Kasse haben, können sie es sich leisten, die Preise ein wenig zu senken. Achtung: Nicht alle nicht-französischen Kredit- oder Debitkarten funktionieren an allen Automaten. Sollte eine Karte nicht funktionieren, dann liegt es in der regel daran, dass sie von einer nicht-französischen Bank stammt. In Tankstellen mit „normaler“ Kasse funktionieren dagegen alle gängigen Karten.

    Die beste Route planen
    Wenn man seine Route im Voraus planen kann, dann gibt es eine Reihe von Websites, die dabei helfen, herauszufinden, wo man unterwegs die günstigsten Tankstellen findet.

    Die Regierung stellt eine sehr detaillierte Website zur Verfügung, auf der alle Tankstellen in Frankreich und die aktuellen Kraftstoffpreise aufgelistet sind: https://www.prix-carburants.gouv.fr/.

    Auf der Website kann man den Abfahrts- und Ankunftsort sowie die Art des Kraftstoffs eingeben und erhält eine Liste aller Tankstellen, die auf der Fahrstrecke liegen. Die Website wird etwa zweimal im Monat aktualisiert und enthält daher keine tagesgenauen Preise, aber sie vermittelt eine Vorstellung von den Preisen, die zu erwarten sind.

    Andere Websites wie Carbu.com, mon-essence.fr und Zagaz.com werden von den Nutzern aktualisiert, so dass die Preise möglicherweise etwas aktueller sind als auf der staatlichen Website.

    Wenn man ein Smartphone besitzt und nicht im Voraus konnte, dann gibt es auch eine Reihe nützlicher Apps. Gasoil Now und Essence & Co zeigen an, wo im Umkreis von 50 km die günstigsten Preise zu finden sind.

    Und nun wünschen wir Ihnen gute Fahrt durch das schöne Frankreich!

  • Emmanuel Macron versichert, den Namen seines nächsten Premierministers bereits zu kennen

    Emmanuel Macron versichert, den Namen seines nächsten Premierministers bereits zu kennen

    Als Regierungssprecher Gabriel Attal nach der letzten Kabinettssitzung am vergangenen Mittwoch dazu befragt wurde, versicherte er, dass „die Regierung Castex die erste fünfjährige Amtszeit von Emmanuel Macron, die erst am 13. Mai um Mitternacht endet, zu Ende führen wird“. Es bleibt noch ein wenig spannend. Bei seinem offiziellen Besuch in Berlin am Montag, 9. Mai, versicherte Emmanuel Macron, dass er „natürlich“ den Namen des nächsten Premierministers bereits kenne, weigerte sich jedoch, ihn zu nennen. „Das werde ich weder hier noch jetzt sagen“, antwortete er bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz auf die Frage, ob er sich schon entschieden habe.

    Gabriel Attal hatte nach der letzten Sitzung des Ministerrats am vergangenen Mittwoch versichert, dass „die Regierung Castex die erste fünfjährige Amtszeit von Emmanuel Macron, die erst am 13. Mai um Mitternacht endet, zu Ende führen wird“. Diese Aussage schloss natürlich die Ernennung eines neuen …

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  • Covid-19: Wo kann man sich in Frankreich mit Novavax impfen lassen?

    Covid-19: Wo kann man sich in Frankreich mit Novavax impfen lassen?

    Der amerikanische Impfstoff Novavax, der in mehreren Impfzentren und Krankenhäusern in Frankreich erhältlich ist, soll nach zwei Injektionen eine Wirksamkeit von 90% aufweisen. Der amerikanische Impfstoff Novavax, der ohne Boten-RNA arbeitet, ist nach Pfizer/BioNTech, Moderna, AstraZeneca und Janssen der fünfte Impfstoff, der in Frankreich zugelassen wurde. Novavax wird vor allem in den französischen Überseegebieten eingesetzt, nachdem die Gesundheitsbehörde Haute Autorité de Santé am 14. Januar grünes Licht gegeben hat, und ist auch in mehreren Impfzentren im französischen Mutterland erhältlich. Doch wo muss man hingehen, um seine Novavax-Impfung zu bekommen? Frankreich hat 6,4 Millionen Dosen Novavax bestellt, von denen 3,2 Millionen bereits geliefert wurden. Wo bekommt man eine Novavax-Dosis in Frankreich? Wie die Generaldirektion für Gesundheit (DGS) im März dieses Jahres erklärt hatte, „wird der Impfstoff zunächst in Impfzentren (mindestens ein Impfzentrum pro Departement) im fran…

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  • Warum lässt sich Emmanuel Macron so viel Zeit mit der Bildung seiner neuen Regierung?

    Warum lässt sich Emmanuel Macron so viel Zeit mit der Bildung seiner neuen Regierung?

    Mehr als zwei Wochen nach seiner Wiederwahl hat der Präsident der Republik noch immer nicht die Zusammensetzung seiner nächsten Regierung bekannt gegeben, was die Gerüchte um seine politische Strategie weiter anheizt. Mehr als zwei Wochen nach der Wiederwahl des Präsidenten der Republik und drei Tage nach seiner zweiten Amtseinführung ist immer noch nicht der Schatten einer neuen Regierung am Horizont zu sehen, auch wenn Emmanuel Macron inzwischen versichert, seinen neuen Premierminister gefunden zu haben. Diese Ungewissheit dürfte noch mehrere Tage andauern. Regierungssprecher Gabriel Attal hatte in der vergangenen Woche versichert, dass „die Regierung Castex die erste fünfjährige Amtszeit von Emmanuel Macron, die erst am 13. Mai um Mitternacht endet, zu Ende führen wird“. Diese Strategie wirft Fragen auf – hier einige Antworten und Erklärungen von Franceinfo. Das Profil des oder künftigen Regierungschef:in, das Emmanuel Macron während seines Wahlkampfs und nach seiner Wiederwahl ski…

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  • Ungewöhnlich starkes Erdbeben zwischen dem Puy-de-Dôme und Allier

    Ungewöhnlich starkes Erdbeben zwischen dem Puy-de-Dôme und Allier

    Am Montag, dem 9. Mai, wurde ein Erdbeben mit einer Stärke von 4,5 gemessen. In den Combrailles an der Grenze zwischen dem Puy-de-Dôme und Allier bebte am frühen Nachmittag die Erde. Das Beben war für die Region ungewöhnlich stark.

    Am frühen Montagnachmittag, dem 9. Mai, bebte die Erde in der Auvergne an der Grenze zwischen den Departements Puy-de-Dôme und Allier nördlich von Ars-les-Favets. Ein Erdbeben mit einer geschätzten Stärke von 4,5 wurde gemessen und einige Bewohner wunderten sich: „Dumpfer Lärm aus dem Boden und wie ein großer Knall, der das Haus zum Vibrieren gebracht hat…“.

    Tatsächlich, bestätigt das seismologischen Netzwerk der Auvergne, wurde ein Erdbeben registriert, das heftiger war als die in dieser Region üblicherweise festgestellten Erschütterungen: Es sieht so aus, dass es tatsächlich ein Erdbeben der Stärke 4,5 gegeben hat, was für die Auvergne ziemlich stark ist. Es ereignete sich zwischen Montaigut und La Celle en Combrailles. Das ist ein Gebiet, das für die seismischen Aktivitäten bekannt ist. Normalerweise sind es aber eher kleine Erdbeben, die von der Bevölkerung nicht gespürt werden.

    Aber das Beben war trotz seiner außergewöhnlichen Stärke nicht gefährlich und hat keine Schäden angerichtet.

    In der Auvergne gibt es mehrere Erdbebenzonen, darunter besonders die Combrailles. Alle Informationen zu dem Ereignis findet man auf der BCSF Renass-Website, der nationalen Informationsseite zur Seismizität in Frankreich.