Kategorie: Frankreich

  • Emmanuel Macrons für zweite Amtszeit im Elysée-Palast vereidigt

    Emmanuel Macrons für zweite Amtszeit im Elysée-Palast vereidigt

    Emmanuel Macron wurde am 24. April für eine zweite Amtszeit gewählt und am Samstagmorgen im Elysée-Palast offiziell als neuer Präsident der Französischen Republik vereidigt. Er stieg allein die Stufen des Elysée-Palastes hinauf, da es keine Amtsübergabe gab. Emmanuel Macron, der am Abend des 24. April zum zweiten Mal ins Amt gewählt worden war, wurde am Samstag, den 7. Mai offiziell als neuer Präsident der Französischen Republik vereidigt. Das Ereignis, das nüchterner und kürzer war als seine Amtseinführung vor fünf Jahren, war dennoch von einigen Höhepunkten geprägt. Das Wahlergebnis wurde von Laurent Fabius verkündet (mit einem kleinen Fehler).Wie üblich wurde das offizielle Ergebnis der Präsidentschaftswahlen vom Präsidenten des Verfassungsrats, Laurent Fabius, im Festsaal des Elysée-Palastes verkündet. Der ehemalige sozialistische Minister machte jedoch dabei einen kleinen Fehler, indem er bei der Verkündung der Zahlen eine 7 und eine 6 vertauschte. Er erklärte, Emmanuel Macron ha…

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  • Politik in Frankreich: Warum ändern Parteien so oft ihre Namen?

    Politik in Frankreich: Warum ändern Parteien so oft ihre Namen?

    Viele politische Parteien haben eine Namensänderung durchgeführt, angefangen bei Macrons LREM, die sich jetzt in Renaissance umbenennt. Am Donnerstag, 5. Mai, hat die Partei LREM – La republique en marche – ihren Namen in Renaissance geändert. Reconquête, Horizon… Die Parteien verwenden heute gerne eingänglichere Namen anstelle von Akronymen. „Ganz ehrlich, ich finde, dass es sich dabei um Allerweltswörter handelt“, sagt ein Mann gegenüber France 3. Seit dem Entstehen der Fünften Republik mit Änderung der französischen verfassung am 4. Oktober 1958 haben mehrere politische Parteien ihren Namen mindestens einmal geändert. Aus der ursprünglichen Union pour la nouvelle République der Gaullisten wurde die UDR, dann die RPR. Die RPR erweiterte sich 2002 zur UMP und wurde 2015 zu Les Républicains. Im Jahr 2018 wurde le Pens Front National in Rassemblement National umbenannt, um das Image der rechtsextremen Partei zu verbessern und sie salonfähiger zu machen. „Wenn man den Namen ändert, da…

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  • Covid-19: Das Nasenspray Previdspray wegen Unwirksamkeit aus dem Verkauf genommen

    Covid-19: Das Nasenspray Previdspray wegen Unwirksamkeit aus dem Verkauf genommen

    Die Nationale Agentur für Arzneimittelsicherheit gibt bekannt, dass sie die Vermarktung des Nasensprays Previdspray verbietet. Personen, die noch über das Produkt verfügen, werden aufgefordert, es zu entsorgen. Die nationale Agentur für Arzneimittelsicherheit (ANSM) gibt bekannt, dass sie die Vermarktung des viruziden Nasensprays Previdspray gegen Covid-19 untersagt. Da sein Hersteller, das Unternehmen Clers Medical, in Belgien registriert ist, wurde zuvor die belgische Agentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte (AFMPS) um eine Untersuchung dieses Produkts gebeten. „Nach Ansicht der AFMPS enthalten die technischen Unterlagen des Produkts keine ausreichenden klinischen Beweise, um eine Anwendung gegen das SARS-CoV-2-Virus, das die Covid-19-Krankheit verursacht, zu rechtfertigen“, so die die französiche ANSM in einer Pressemitteilung. „Folglich wird die Vermarktung dieses Produkts in Apotheken oder an jedem anderen Ort in Frankreich gestoppt. Gemäß der Verfügung der AFMPS ist die F…

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  • Amtseinführung von Emmanuel Macron: Musik, Gäste, Reden… eine Zeremonie voller Symbole

    Amtseinführung von Emmanuel Macron: Musik, Gäste, Reden… eine Zeremonie voller Symbole

    Die Zeremonie zur Amtseinführung von Emmanuel Macron, die am Samstag, dem 7. Mai, um 11 Uhr im Élysée-Palast beginnt, wird zwar kürzer ausfallen als in 2017, aber sie wird reich an Botschaften sein. Der Präsident wird die ersten Konturen seiner zweiten fünfjährigen Amtszeit skizzieren. Der Élysée-Palast erklärt: „Es geht darum, den neuen Präsidenten durch ein republikanisches Ritual zu weihen“. Die Zeremonie wird nüchterner ausfallen als vor fünf Jahren, wird aber dennoch einige obligatorische Teile beinhalten. „Sie ist Teil einer historischen Kontinuität, die der Präsident bewahrt“. Der Präsident wird um 11 Uhr im Festsaal des Élysée-Palasts eintreffen, wo der Präsident des Verfassungsrats, Laurent Fabius, die Ergebnisse der Wahl nochmals verkünden wird. Anschließend wird dem Präsidenten die Kette des Großmeisters des Ordens der Ehrenlegion von General Benoît Puga überreicht, der den rituellen Satz „Wir erkennen Sie als Großmeister des Ordens der Ehrenlegion an“ aussprechen wird. Ansc…

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  • Ukraine-Krieg: Wieder russische Fregatte im Schwarzen Meer getroffen?

    Ukraine-Krieg: Wieder russische Fregatte im Schwarzen Meer getroffen?

    Die Fregatte Admiral-Makarow ist eines der modernsten Schiffe der russischen Flotte. Sie könnte von einer ukrainischen Rakete getroffen worden sein.

    Hat die russische Marine wieder ein Schiff verloren? Nach dem Verlust des Kreuzers Moskwa soll jetzt eine Fregatte der russischen Marine, die vor der Küste von Odessa im Süden kreuzte, in Flammen stehen.

    Die Schlangeninsel, eine kleine Insel, ist ein strategischer Punkt im Schwarzen Meer. Sie liegt weniger als 200 Kilometer von der großen rumänischen Hafenstadt Constanta und 300 Kilometer vom großen russischen Krim-Stützpunkt Sewastopol entfernt.

    Eine russische Fregatte der Admiral-Grigorowitsch-Klasse, die Admiral-Makarow, soll nun vor der ukrainischen Küste in der Nähe der Schlangeninsel in Brand geraten sein. Das moderne Schiff wurde im Dezember 2017 in Dienst gestellt; es ist eine von drei Fregatten dieses Typs, die der Schwarzmeerflotte zugeteilt sind.

    Am Donnerstag, dem 5. Mai, machte ein erstes Gerücht die Runde, wonach das Schiff von ukrainischen Anti-Schiffsraketen des Typs R-360 Neptun getroffen worden sei. Es kursierte auch das Gerücht, dass etwas später ein SOS-Signal von der Fregatte abgesetzt worden sei. Am Freitagmorgen begann ein neues Gerücht zu kursieren, wonach das Schiff seit Donnerstagabend in Flammen stehe.

    Am Freitagmittag lag noch keine offizielle Bestätigung vor. Der russische Generalstab gab an, nichts von einem solchen Vorfall zu wissen.

    Allerdings hat die Ukraine heute sehr wohl ein Schiff in die Liste des zerstörten russischen Materials aufgenommen, die die ukrainische Armeen täglich veröffentlicht (der Zähle wurde von 10 auf 11 Schiffe hochgesetzt). Inoffiziell haben ukrainische Militärquellen einen Raketenbeschuss der Fregatte bestätigt.

    Darüber hinaus berichten spezialisierte Websites von See- und Luftbewegungen folgendes Muster der letzten bekannten Positionen der Fregatte:

    Sollte sich ein erfolgreicher Schlag gegen die Fregatte bestätigen, wäre dies das zweite große Schiff, das die russische Marine seit Ende Februar im Schwarzen Meer verloren hat. Die Feierlichkeiten zum 9. Mai, dem Tag des Sieges von 1945, könnten dadurch ein wenig getrübt werden…

  • Mehr als 3.000 Flüchtlinge sterben 2021 im Mittelmeer und dem Atlantik

    Mehr als 3.000 Flüchtlinge sterben 2021 im Mittelmeer und dem Atlantik

    Im Jahr 2021 starben laut UNHCR doppelt so viele Flüchtlinge auf See wie im Jahr 2020. Zwei Drittel von ihnen starben im Mittelmeer, die anderen im Atlantik.

    „Sie sind vielfältigen Gefahren ausgesetzt, sehr oft von Menschenhändlern“.
    Laut dem jüngsten Bericht des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) kamen im Jahr 2021 mehr als 3.000 Menschen auf See ums Leben.

    Konflikte, Pandemien, Klimawandel, Krieg in der Ukraine… Céline Schmitt, Sprecherin des UNHCR, geht auf die verschiedenen Faktoren ein, die den globalen Anstieg der Flüchtlingszahlen in der Welt erklären.

    „Es müssen Alternativen zu diesen extrem gefährlichen Routen gefunden werden. Aber auch für die Menschen, die diese Routen nehmen, bleibt die Rettung ihres Leben unsere oberste Priorität“, bekräftigt Céline Schmitt.

    „Wenn wir mit den Flüchtlingen sprechen, ist das Erste, was sie uns sagen, ‚Wir wollen Frieden, wir wollen nach Hause’“.

  • Ukraine-Krieg: Journalist wird wenige Tage nach Heiratsantrag an der Front getötet

    Ukraine-Krieg: Journalist wird wenige Tage nach Heiratsantrag an der Front getötet

    Oleksandr Makhov, ein bekannter ukrainischer Reporter, wurde am Mittwoch, dem 4. Mai, von russischen Streitkräften getötet. Er war insbesondere bekannt geworden, nachdem er seiner Freundin mitten an der Frontlinie einen Heiratsantrag gemacht hatte.

    Ende April hatte er die Welt bewegt, als er seiner Freundin mitten in der ukrainischen Frontlinie einen Heiratsantrag machte. Oleksandr Makhov, ein ukrainischer Reporter, der für seine Berichterstattung über den Konflikt im Donbass bekannt war, wurde am Mittwoch, dem 4. Mai, von russischen Truppen in der Region Charkiw getötet.

    Der 36-jährige Oleksandr Makhov hatte sich gleich zu Beginn des Krieges den ukrainischen Streitkräften angeschlossen. Alle Fernsehsender des Landes zollten ihm am Donnerstag, dem 5. Mai, einen emotionalen Tribut, während in den sozialen Netzwerken Hunderte von Nachrichten das Talent und den Heldenmut des Journalisten würdigten.

    „Dieser dreckige Krieg hat Oleksandr Makhov getötet, unseren Kollegen, einen der besten Kriegsreporter, einen Veteranen“, schreibt beispielsweise Iryna Matviyishyn, eine ukrainische Journalistin.

    Der ukrainische Präsident Volodymir Selenskyj würdigte Makhov am Freitag, 6. Mai: „Patriotisch, aufrichtig und immer demütig. Er gehörte immer zu den Mutigsten, war der Erste an der Frontlinie. Russland wird die Verantwortung für seinen Tod tragen. Was auch immer geschieht, wir werden siegen. Das war Oleksandrs Traum. Wir werden ihn verwirklichen“.

  • Ungewöhnlich: Ein Monsterfisch aus den Gewässern der Rhône geangelt

    Ungewöhnlich: Ein Monsterfisch aus den Gewässern der Rhône geangelt

    In der Rhône wurde ein 2,6 m langer und 100 kg schwerer Wels gefangen. Das Tier wurde anschließend wieder freigelassen.

    Am Sonntag, 1. Mai, erlebte der Sportangler Anthony Jeannon an der Rhône einen außergewöhnlichen Moment. Er warf seine Angel nur fünfmal aus und dann begann ein anstrengendes Duell in dem reissendem Wasser. „Der Fisch kämpft um sein Leben, er will nicht sterben. Er setzt seine ganze Kraft, seine ganze Stärke ein“, erzählt Anthony Jeannon vor der Kamera des Senders France 2. Endlich am Ufer wird das Tier zehnmal hintereinander gemessen. Es ist riesig: ein 2,62 Meter langer Wels.

    Der Wels ist ein Süßwasserfisch, manche finden ihn ekelhaft. Im glitschigen Schlamm musste Anthony Jeannon 30 Minuten lang ohne Pause mit aller Kraft kämpfen. Der Fisch wurde nach der Vermessung allerdings wieder lebend freigelassen. Anthony Jeannon hat mit diesem riesigen Wels jedoch keinen Rekord aufgestellt: Das bisher größte Exemplar wurde im Tarn gefangen. Wissenschaftler erklären diese großen Tiere mit der Fähigkeit des Welses, sich perfekt an seine Umgebung anzupassen.

  • Mélenchon laut Umfrage zweitbeliebteste politische Persönlichkeit in Frankreich

    Mélenchon laut Umfrage zweitbeliebteste politische Persönlichkeit in Frankreich

    Jean-Luc Mélenchon rückt laut einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage hinter Edouard Philippe auf den zweiten Platz der beliebtesten Persönlichkeiten in Frankreich vor. Ist dies eine Folge des gelungenen Kunststücks, die wichtigsten linken Parteien unter seinem Banner zu vereinen? Laut einer Elabe-Umfrage, die vom 3. bis 4. Mai für Les Echos und Radio Classique durchgeführt wurde, genießt der Chef von La France Insoumise, Jean-Luc Mélenchon, eine Zustimmungsquote von 35%. Ein höherer Wert als der von Marine Le Pen, die eine Zustimmung von 33% erhält. An erster Stelle der beliebtesten Politiker steht Edouard Philippe. Der ehemalige Premierminister genießt eine Zustimmung von 48%. Die Beliebtheitswerte des Staatschefs fielen innerhalb eines Monats um vier Punkte auf 34%. Der am 24. April wiedergewählte Präsident beginnt seine zweite Amtszeit „mit dem geringsten Vertrauen aller Präsidenten seit 1995“, so die Umfrage. 58% der Befragten gaben an, dass sie dem Staatschef nicht vertrauen…

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  • Isère: Höhlenforscherin nach plötzlichem Wasseranstieg tot aufgefunden

    Isère: Höhlenforscherin nach plötzlichem Wasseranstieg tot aufgefunden

    Eine Gruppe von Schülern wurde am Donnerstag, 5. Mai, von plötzlich ansteigendem Wasser in den Cuves de Sassenage, einer Höhle in der Nähe von Grenoble, überrascht. Die Schülerinnen und Schüler, die an der Tour teilnahmen und in die fünfte Klasse gingen, konnten rechtzeitig ins Freie gelangen, doch eine Höhlenforscherin, die die Klasse begleitete, starb.

    Eine professionelle Höhlenforscherin, die am Donnerstag, dem 5. Mai, einen Ausflug von Schülern in eine Höhle im Département Isère betreute, konnte von den Rettungskräften nach einem plözlichen Wasseranstieg nur noch tot geborgen werden. Die anderen Teilnehmer an der Exkursion blieben unversehrt, wie die Präfektur mitteilte.

    Drei Erwachsene wurden durch das Wasser in der Höhle eingeschlossen. Ein zweiter professioneller Höhlenforscher und eine Lehrerin konnten unverletzt gerettet werden.

    Am späten Vormittag wurde die Gruppe beim Aufstieg an die Oberfläche vom steigenden Wasser in den Cuves de Sassenage, einer Höhle in der Nähe von Grenoble, überrascht. Die Erwachsenen konnten alle Kinder aus der Höhle bringen, blieben aber selbst blockiert.

    Eine Evakuierungsaktion wurde am Abend eingeleitet, so die Präfektur in einer Pressemitteilung. „Bei ihrem Vorrücken entdeckten die Rettungskräfte eine Leiche, die als eine der beiden Bergführer identifiziert wurde“.

    Die Lehrerin und der zweite Bergführer, die in einem unterirdischen Hohlraum Zuflucht gesucht hatten, wurden unversehrt gefunden und an die Oberfläche gebracht. Die Staatsanwaltschaft Grenoble leitete eine Untersuchung der Unfallumstände ein.