Kategorie: Frankreich

  • Hitzewelle: Eiswürfel sind der grosse Renner

    Hitzewelle: Eiswürfel sind der grosse Renner

    Aufgrund der Hitzewelle in dieser Woche läuft die Eiswürfelfabrikation auf Hochtouren und es gibt manchmal sogar Schwierigkeiten, die hohe Nachfrage zu befriedigen. 

    Ein großes Glas Wasser hier, ein Softdrink für den Nachbartisch, aber vor allem und überall mit Eiswürfeln. Auf den Terrassen der Cafes und Restaurants kommt kein Drink ohne Eiswürfel an. „Es ist kühl und bei der Hitze tut es gut“, meint eine Kundin gegenüber France 3. „Unser Eiswürfelverbrauch ist von 1,2-1,5 kg auf 3 kg-3,5 kg gestiegen“, erklärt der Kellner Richard Baysal. Ein Bistrobetreiber hat sogar in eine Eiswürfelmaschine für 2.000 Euro investiert, die 3-3,5 kg Eiswürfel pro Stunde produziert.

    Bei dem spezialisierten Unternehmen, O’glaçons, reißen die Bestellungen seit einigen Tagen nicht mehr ab, sei es für Restaurants, Tankstellen oder Mini- und Super-Märkte. Das Unternehmens produziert nach der Anschaffung von zwei zusätzlichen Maschinen über sieben Tonnen pro Tag, aber das reicht nicht aus. Die Nachfrage ist einfach zu groß. Der Geschäftsführer plant daher, zwei weitere Maschinen zu kaufen, drei weitere Mitarbeiter einzustellen und einen fünften Lieferwagen zu kaufen.

     

  • Hitzewelle: Schulkinder können am Freitag in den heissesten Departements zu Hause bleiben

    Hitzewelle: Schulkinder können am Freitag in den heissesten Departements zu Hause bleiben

    Die Schülerinnen und Schüler in den zwölf Departements mit der höchsten Hitzewarnung sollen am Freitag zu Hause bleiben, teilte das Bildungsministerium mit.

    Die Lehrergewerkschaften, für die die Aussetzung des Unterrichts nur ein „letztes Mittel“ ist, plädieren für eine bessere Isolierung der Schulen, da „solche Hitzeepisoden immer wieder auftreten werden“.
    In der Haute-Garonne hat das Departement einen Plan zur Renovierung seiner Schulen gestartet, der auch die Schaffung von „Oasenhöfen“ vorsieht.

    Sie dürfen zu Hause bleiben, wo es kühl ist. Die Schülerinnen und Schüler in den 12 Departements, in denen die rote Hitzewarnung gilt, müssen am Freitag nicht zum Unterricht gehen, wie das Bildungsministerium am Donnerstag bekannt gab. Das Ministerium weist jedoch darauf hin, dass „die Schulen und Einrichtungen den Empfang der Schüler aufrechterhalten“, vorbehaltlich „eventueller Schließungsentscheidungen der Präfekturen“.

    Bereits am Donnerstagmorgen zeigte das Thermometer in einem Klassenzimmer einer Schule in Montauban schon um 9 Uhr morgens 35 °C an, obwohl die Schüler noch nicht im Klassenzimmer sassen. Angesichts dieser Temperaturen hatten Schulleiter in Okzitanien vorausschauend gehandelt und bereits am Abend zuvor beschlossen, den Nachmittagsunterricht auszusetzen.

    Investitionen angesichts der zunehmenden Hitzewellen
    Die Sekundarschullehrergewerkschaft SNES-FSU ist grundsätzlich gegen die Maßnahme, den Unterricht auszusetzen. „Die Schließung der Klassen ist eine unbefriedigende Notlösung. Aber wenn es in einem Klassenzimmer 40 Grad heiß ist, stellen sich Fragen der Sicherheit für Schüler und Lehrer“, wird Pierre Priouret, Generalsekretär der Gewerkschaft in Toulouse, von der Zeitung 20 Minuten zitiert.

    Die Gewerkschaft hat die Lehrer aufgefordert, die Arbeitsbedingungen, unter denen sie während der Hitzewelle unterrichten müssen, zu melden. Von den Behörden wurden Anweisungen gegeben, Jalousien oder Fensterläden geschlossen zu halten, wenn die Fassade in der Sonne liegt.

    Schülerinnen und Schüler, die derzeit das Abitur schreiben, wird in den Prüfungszentren Wasser zur Verfügung gestellt.

  • Macrons Besuch in der Ukraine: Die Opposition kritisiert den Präsidenten

    Macrons Besuch in der Ukraine: Die Opposition kritisiert den Präsidenten

    Der Besuch von Emmanuel Macron in der Ukraine am Donnerstag, dem 16. Juni, rückte in den Mittelpunkt der internationalen Aufmerksamkeit. Drei Tage vor den Parlamentswahlen hat er in Frankreich zahlreiche politische Reaktionen hervorgerufen. Die Opposition sieht in der Reise einen wahltaktisch motivierten Besuch. Am Donnerstag, dem 16. Juni, setzte Marine Le Pen ihre Tour durch Frankreich im Vorfeld der zweiten Runde der Parlamentswahlen fort. Zur Unterstützung der Kandidaten des Rassemblement National (RN) im Département Moselle geißelte sie die Reise Emmanuel Macrons in die Ukraine. „Es ist offensichtlich, dass die Wahl dieser Reise (…) ein wahltaktisches Ziel hat. Hoffen wir zumindest, dass dies den Frieden voranbringt“, meint Marine le Pen. Drei Tage vor der zweiten Runde der ParlamentswahlenJean-Luc Mélenchon, der im Vorfeld sehr heftig gegen den Staatschef vorgegangen ist, zeigt sich in diesem Punkt gemäßigter. „Man kann sich natürlich nach dem Sinn dieser Reise fragen, aber da …

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  • Trockenheit: Höchste Brandgefahr in der Île-de-France

    Trockenheit: Höchste Brandgefahr in der Île-de-France

    Aufgrund der Trockenheit steigt auch die Brandgefahr immer weiter. Nach dem Gard und dem Var wurde nun auch die Île-de-France in dei höchste Warnstufe vor Waldbränden versetzt. Das Office national des forêts ruft zu äußerster Vorsicht auf, wie etwa im Wald von Fontainebleau im Département Seine-et-Marne, der derzeit besonders stark frequentiert wird.

    Verkohlte Erde, geschwärzte Felsen, verbrannte Stämme… Ein Stück des Waldes von Fontainebleau (Seine-et-Marne) brannte vor zwei Wochen nach wochenlanger Trockenheit ab. Die Feuerwehr hatte große Mühe, den Brand zu löschen, da das Massiv viele Besonderheiten aufweist. „Der Boden ist Torf. Der Torf ist eine Pflanze, die sehr trocken ist und in der Tiefe brennt, sodass sich das Feuer anschließend im Boden auf große Flächen ausbreitet und wir sehr große Schwierigkeiten haben, sowohl das Feuer zu löschen, das an der Oberfläche sichtbar ist, als auch den Torf zu löschen, der im Boden weiterbrennt“, erklärte Oberstleutnant Olivier Compta, Leiter der Feuerwehr-Territorialgruppe SUD gegenüber France 2.

    3 Hektar in diesem Jahr bereits verbrannt
    In der Region Île-de-France herrscht inzwischen höchste Feuerwarnstufe. In Fontainebleau besuchen am Wochenende bis zu 100.000 Menschen das Waldmassiv. „Man hat den Eindruck, dass es grün ist, dass es frisch ist, aber die Trockenheit ist im Boden. Alle Brände sind menschengemacht“, erinnert Virginie Veau, Leiterin der ONF-Gebietsniederlassung Île-de-France Est. Seit dem Frühjahr brannten bereits 3 Hektar im Wald von Fontainebleau, dem meistbesuchten Wald Frankreichs.

  • Um einer Anklage wegen Steuerhinterziehung zu entgehen zahlt McDonald’s 1.25 Milliarden Euro

    Um einer Anklage wegen Steuerhinterziehung zu entgehen zahlt McDonald’s 1.25 Milliarden Euro

    Der Fast-Food-Konzern wird verdächtigt, seine in Frankreich zu versteuernden Gewinne für die Jahre von 2009 bis 2020 künstlich gemindert zu haben.

    Der US-Riese McDonald’s erklärte sich am Donnerstag, 16. Juni, bereit, 1,25 Milliarden Euro in Frankreich zu zahlen, um dort einer Strafverfolgung wegen Steuerhinterziehung zu entgehen. „Diese Vereinbarung beendet einen Steuerstreit und eine gerichtliche Untersuchung ohne Schuldanerkennung“, schrieb die französische Niederlassung des Unternehmens und fügte hinzu, dass sie mit der Verwaltung an ihrem Steuerschema arbeite.

    Der Fastfood-Konzern ist seit 2014 im Visier der Steuerbehörden. Er wird verdächtigt, seine Gewinne in Frankreich ab 2009 durch Lizenzgebühren für die Nutzung der Marke McDonald’s, die an seine europäische Muttergesellschaft mit Sitz in Luxemburg gezahlt wurden, künstlich gemindert zu haben.

    Der Präsident des Pariser Gerichts bestätigte am Donnerstag eine Vereinbarung, die die Zahlung einer Geldstrafe im öffentlichen Interesse in Höhe von 508 Millionen Euro vorsieht. McDonald’s hatte im Mai auch der Zahlung von 737 Millionen Euro an die Verwaltung zugestimmt, um seine Körperschaftssteuer zu begleichen, die durch das Steuervermeidungsschema umgangen wurde.

    Durch die Zustimmung zur Unterzeichnung dieses Gerichtsvertrages von öffentlichem Interesse (Cjip), der mit dem Parquet National Financier (PNF) geschlossen wurde und der bislang der größte je in Frankreich in Sachen Steuerhinterziehung geschlossene Vergleich ist, vermeidet der McDonald’s-Konzern einen Prozess und schließt seinen Rechtsstreit sowohl mit der Steuerbehörde als auch mit der Staatsanwaltschaft ab.

  • Hilfstelefon für Hitzeopfer in Frankreich freigeschaltet

    Hilfstelefon für Hitzeopfer in Frankreich freigeschaltet

    Gesundheitsministerin Brigitte Bourguignon kündigt die Aktivierung einer gebührenfreien Nummer Canicule info service an. Die Gesundheitsministerin Brigitte Bourguignon kündigt die Aktivierung der gebührenfreien Nummer Canicule info service an. Die Hotline ist unter der Nummer 0800 06 66 66 von 9 Uhr bis 19 Uhr erreichbar. Der Anruf ist von einem Festnetzanschluss in Frankreich kostenlos. Über diese Telefonplattform erhalten die Anrufer Ratschläge, wie man sich und insbesondere ältere und geschwächte Personen, schützen kann und welches bei starker Hitze die richtigen Reflexe sind….

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  • Hitzewelle: Bis zu 37°C im Südwesten – drückende Hitze am Donnerstag

    Hitzewelle: Bis zu 37°C im Südwesten – drückende Hitze am Donnerstag

    Die Temperaturen werden am Donnerstag, dem 16. Juni, noch einmal um einige Grade steigen. Die 35°C-Marke wird deutlich überschritten werden. 23 Departements, darunter der gesamte Südwesten Frankreichs , wurden in Alarmstufe Orange versetzt.

    Am Donnerstag, dem 16. Juni, herrscht im Südwesten Frankreichs trockenes und sehr sonniges Wetter, an der Atlantikküste ist es leicht bewölkt. Am Nachmittag dürften sich in den Pyrenäen einige lokale Gewitter entladen. Der Tag verspricht extrem heiß zu werden mit einigen Grad mehr als gestern.

    Heute Morgen um 7 Uhr war es in Toulouse-Blagnac bereits 21,6°C, in Albi 20,7°C, in Leucate 20,5°C und in den anderen größeren Städten der Region zwischen 17 und 19°C warm, wie Météo Ciel berichtete.

    Am Nachmittag erwartet Météo France 37°C in Carcassonne, 36°C in Toulouse, Castres und Auch, 35°C in Albi und Cahors, 34°C in Tarbes, Pau, Agen und Narbonne, 32°C in Rodez und Foix. Im Landesinneren des Languedoc und des Roussillon wird es zwischen 36 und 39°C heiß, Departements, die schon immer an große Hitze gewöhnt sind. Dies ist eine „beispiellos frühe Hitze“, merkt Météo France an. Der Norden Frankreichs bleibt von diesen extremen Temperaturen noch verschont: Die Hitze wird dort erst am Freitag erwartet. Deshalb soll die Alarmstufe Orange am Donnerstagnachmittag ausgeweitet werden.

    Aufgrund der aktuellen Hitzewelle herrscht in 23 Departements vom Südwesten bis zu den Pays-dela-Loire und dem mittleren Rhonetal Alarmstufe Orange. Die gesamten Regionen Midi-Pyrenäen und Aquitanien sind davon betroffen.

    Im Laufe des Donnerstags, dem 16. Juni, könnten mehrere Temperaturrekorde gebrochen werden.

  • Covid-19: Sommerurlaub wird von einer neuen Epidemiewelle in Frankreich bedroht

    Covid-19: Sommerurlaub wird von einer neuen Epidemiewelle in Frankreich bedroht

    Die Ansteckungen mit dem Coronavirus SARS-Cov-2 sind vor allem im Südwesten Frankreichs wieder angestiegen und lassen befürchten, dass es in diesem Sommer zu einer siebten Welle kommen könnte. Wird es diesen Sommer eine siebte epidemische Welle von Covid-19 geben? Diese Frage ist mittlerweile in aller Munde und sorgt für Unruhe, da die Zahl der Ansteckungen mit SARS-CoV-2, die von der französischen Gesundheitsbehörde Santé publique France gemeldet wurde, wieder deutlich gestiegen ist. Am 11. Juni lag die Inzidenzrate in Frankreich bei 368,2 Fällen pro 100.000 Einwohner, was einem Anstieg von starken 52,4% innerhalb von 7 Tagen entspricht. Am 14. Juni wurden 65.425 neue bestätigte Fälle gezählt, was einem Anstieg von 462,7% in sieben Tagen entspricht! Am 10. Juni wurden für die vergangenen 7 Tagen 2.589 Krankenhauseinweisungen (+3%) und 301 Aufnahmen in die Intensivstation (-3,5%) verzeichnet. „Die Pandemie ist noch nicht vorbei“, warnt der Generaldirektor der WHO. Während die Omikron-S…

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  • Marseille: Aktivisten blockieren das größte Kreuzfahrtschiff der Welt

    Marseille: Aktivisten blockieren das größte Kreuzfahrtschiff der Welt

    Am 14. Juni versuchten 24 Aktivisten, das größte Kreuzfahrtschiff der Welt, die Wonder of the seas, daran zu hindern, in den Hafen von Marseille einzulaufen. Das Online-Medium Brut begleitete sie dabei.

    „Wir laden sie ein, ihre Vorstellung von Urlaub zu überdenken“.
    Begleitet von den Kollektiven Stop Crociere und Extinction Rebellion blockierten rund 20 Aktivisten am 14. Juni das Kreuzfahrtschiff Wonder of the seas, das größte Kreuzfahrtschiff der Welt.

    „Das Kreuzfahrtschiff hinter mir ist die Wonder of the seas, das größte Kreuzfahrtschiff der Welt. Für uns ist es das perfekteste Symbol für den Irrsinn, den Kreuzfahrten darstellen“, sagt ein Aktivist auf dem Video von Brut.

    Die Wonder of the seas ist 370 Meter lang und kann bis zu 7.000 Passagiere an Bord nehmen. „Es gibt eine Eislaufbahn, einen Wasserpark, Dutzende von Restaurants, Seilrutschen und Kletterwände“, erklärt Mednéo, Aktivistin von Extinction Rebellion.

    „Wir laden sie ein, ihre Vorstellung von Erholung, von Urlaub zu überdenken. Wir sind hier, um zu sagen: Dieses Modell der Erholung ist zerstörerisch. Es beeinträchtigt das Leben in großem Maßstab, es beeinträchtigt die Menschen, den Planeten, das Klima.“ Appellieren die Klimaaktivisten an die Zuschauer.

  • Buitoni-Pizzen: Schimmel und Spinnweben – seit 2012 sind Hygienemängel bekannt

    Buitoni-Pizzen: Schimmel und Spinnweben – seit 2012 sind Hygienemängel bekannt

    Die Fabrik der Buitoni-Pizzen in Caudry im Norden Frankreichs steht seit mehreren Monaten im Mittelpunkt der Kritik. Bei mehreren Kunden traten schwere Fälle von Escherichia coli auf. Die DGCCRF (Direction générale de la concurrence, de la consommation et de la répression des fraudes) warnt schon seit 2012 vor Hygienemängeln in der Fabrik! Seit zehn Jahren bereits warnt die Direction de la Consommation et de la Répression des Fraudes (DGCCRF) vor Hygienemängeln in der Fabrik, die für den Nestlé-Konzern Buitoni-Pizzen in Caudry im Departement Nord herstellt. Doch erst am 18. März 2022 stellte Nestlé die dort die Pizzafabrikation ein und am 1. April 2022 untersagte der Präfekt des Departements Nord den Betrieb. Der Präfektenerlass ist bis heute in Kraft und die Fabrik blieb bis heute geschlossen. Ein erster Bericht hatte 2012 Hygienemängel aufgedeckt, wie das Medienunternehmen Disclose berichtete. In diesem Bericht der DGCCRF Nord wurden „Zünslerfäden an verschiedenen Stellen“ (das sind …

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