Kategorie: Frankreich

  • Aveyron: 140 ha Vegetation in Comprégnac in Flammen aufgegangen

    Aveyron: 140 ha Vegetation in Comprégnac in Flammen aufgegangen

    Am Freitag, 17. Juni, brach in Comprégnac im Süd-Aveyron ein Großbrand aus. 140 ha Vegetation sind bereits in Flammen und Rauch aufgegangen und das Feuer ist noch nicht vollständig unter Kontrolle.

    Seit dem späten Freitagnachmittag des 17. Juni bekämpfen die Feuerwehrleute einen großen Waldbrand in der Gemeinde Comprégnac im Süd-Aveyron. Am Samstagmorgen, 18. Juni, war das Feuer immer noch nicht unter Kontrolle und 140 ha Vegetation sind bereits verbrannt, wie die Zeitung Midi Libre berichtet.

    „Alle Häuser sind gesichert“
    Vor Ort wurden von den Feuerwehren große Mittel eingesetzt. Am Freitag kämpften mehr als 100 Feuerwehrleute aus dem Departement Aveyron gegen die Flammen. Die Trockenheit, die Hitze und der leichte Wind machten die Löscharbeiten nicht einfacher. Und an diesem Samstag, der als der heißeste Tag in Frankreich angekündigt war, werden sich die Bedingungen leider nicht verbessern.

    Im Rathaus von Comprégnac wurde eine Einsatzleitstelle eingerichtet. „Alle Häuser sind gesichert. Es gab keine Evakuierungen“, sagte der Bürgermeister des Dorfes, Olivier Julien, gegenüber der Zeitung Midi Libre. Der Verkehr auf der RD 41 ist unterbrochen.

  • Frankreich liefert Saatgut an die Ukraine und hilft beim Getreidetransport

    Frankreich liefert Saatgut an die Ukraine und hilft beim Getreidetransport

    Wie das französische Außenministerium am Freitag mitteilte, hat Frankreich 31 Tonnen Saatgut in die Ukraine geliefert, um eine durch die russische Invasion verursachte weltweite Nahrungsmittelkrise abzuwenden. Die Hilfe Frankreichs, des größten Agrarproduzenten der EU, zielt darauf ab, „die katastrophalen Auswirkungen der russischen Invasion auf die Ernährungssicherheit der Ukraine“ abzumildern, indem die potenzielle Ernte von 260.000 Tonnen Lebensmitteln ermöglicht wird, so das Ministerium. Die Lieferung umfasst Saatgut für Rüben, Karotten, Kohl und Tomaten. Frankreich lieferte der Ukraine im April und Mai außerdem 600 Tonnen Saatkartoffeln, um den durch die Kämpfe verursachten Unterbrechungen bei der Aussaat entgegenzuwirken. Die russische Seeblockade der ukrainischen Schwarzmeerhäfen hat die Getreidelieferungen der Ukrakine als weltweit viertgrößtem Exporteurs von Weizen und Mais gestoppt und Besorgnis über Engpässe und Hungerkrisen in Ländern mit niedrigem Einkommen aufkommen lasse…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Hitzewelle: In welchen Gegenden in Okzitanien wird es am Wochenende weniger als 30°C warm?

    Hitzewelle: In welchen Gegenden in Okzitanien wird es am Wochenende weniger als 30°C warm?

    Frankreich wird derzeit von starken Hitzewellen heimgesucht. Okzitanien ist eine der Regionen des Landes, die am stärksten davon betroffen sind. Hier die wenigen Gegenden, in denen an diesem Wochenende das Thermometer nicht über die 30°C-Marke klettern wird.

    Mit fünf Departements in Alarmstufe Rot (Hautes-Pyrénées, Tarn, Haute-Garonne, Gers und Tarn-et-Garonne) und vier Departements in Alarmstufe Orange (Ariège, Aude, Aveyron und Lot) ist Okzitanien zweifellos eine der Regionen, die am stärksten von der aktuellen Hitzewelle betroffen sind.

    An diesem Wochenende werden viele Menschen versuchen, den derzeit besonders hohen Temperaturen zu entkommen. In der Region Südwestfrankreich gibt es einige wenige Gegenden, die der Hitze zumindest teilweise „entgehen“ werden.

    Der Westen Okzitaniens ist derzeit am stärksten von der Hitzewelle betroffen. Die Mittelmeerküste jedoch bleibt von den hohen Temperaturen relativ verschont. Von Canet-en Roussillon (Pyrénées-Orentales) bis Sète (Hérault) wird das Quecksilber laut Météo France am Samstag, den 18. Juni, und Sonntag, den 19. Juni, nicht über 29 °C steigen. Wenn Sie sich für den Strand entscheiden, sollten Sie aber nicht vergessen, einen Sonnenschirm mitzubringen: Schattenplätze werden sehr rar sein!

    Erst am Sonntag werden die Temperaturen etwas kühler sein.

  • Ukraine-Krieg: Russland stoppt alle Gasexporte nach Frankreich

    Ukraine-Krieg: Russland stoppt alle Gasexporte nach Frankreich

    Am Freitag, dem 17. Juni, hat Russland die Gaslieferungen nach Frankreich vollständig eingestellt. Dieser endgültige Stopp könnte weitreichende Folgen für das Land haben. Russland hat seine Gasexporte nach Frankreich gestoppt. Seit Mittwoch, dem 15. Juni, kommen keine russischen Gaslieferungen mehr auf französischem Gebiet an. Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte dazu: „Es gibt einen Wirtschaftskrieg gegen Russland, aber die Sanktionen sind eine zweischneidige Waffe, die in beide Richtungen funktioniert.“ Um sicherzustellen, dass man auch in Zukunft über ausreichend Gas verfügt, erhöhten die französischen Behörden die Importe aus Spanien sowie Gasimporte, die über LNG-Häfen kommen. Laut GRTGaz, das für die Verwaltung der Gasressourcen in Frankreich zuständig ist, ist jedoch für den Sommer kein Engpass zu erwarten. Im nächsten Winter könnte die Situation jedoch kompliziert werden, da die Lager nur zur Hälfte gefüllt sind. …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Mit kühlender Weste und einem kühlenden Kissen der Hitze trotzen

    Mit kühlender Weste und einem kühlenden Kissen der Hitze trotzen

    Der Sender France 2 stellt am Freitag Mittag Produkte vor, die es leichter machen sollen, die in Frankreich immer häufiger auftretende Hitze zu ertragen.

    Die Journalistin Dorothée Lachaud hat am Freitag, dem 17. Juni, in der Sendung 13 Heures unter anderem eine kühlende Weste vorgestellt. „Die Weste funktioniert über acht kleine Kompressen. Sie legen sie für ein paar Stunden in den Gefrierschrank und stecken sie dann in die Weste. Das wird dafür sorgen, dass Sie etwa zwei Stunden lang kühl bleiben und Ihre Körpertemperatur auf dem gewohnten Niveau bleibt“, erklärt die Journalistin. Ursprünglich wurde die Jacke für Spitzensportler wie die Fahrer der Tour de France entwickelt, sie ist aber auch für Berufstätige wie Schweißer, Maler usw. zugänglich.

    Ein kühlendes Kissen, um den Schlaf zu erleichtern
    Die Journalistin stellte ausserdem ein kühlendes Kopfkissen vor. „Sie legen es auf oder unter Ihr Kopfkissen und stellen das Gehäuse auf Ihren Nachttisch, nachdem Sie es mit Wasser gefüllt haben. Die darin enthaltene Technik wird die Flüssigkeit kontinuierlich zwischen den beiden zirkulieren lassen, um eine Temperatur zwischen 18 und 35 °C aufrechtzuerhalten, je nachdem, was Sie wählen. Ich habe es getestet, es ist wirklich leise. Es macht weniger Lärm als ein Ventilator!“, bezeugt Dorothée Lachaud.

  • Film- und Theaterlegende Jean-Louis Trintignant starb im Alter von 91 Jahren

    Film- und Theaterlegende Jean-Louis Trintignant starb im Alter von 91 Jahren

    Jean-louis Trintignant ging mit drei Höhepunkten seiner Karriere in die Filmgeschichte ein: „Un homme et une femme“ von Claude Lelouch (Goldene Palme 1966), „Z“ von Costa Gavras (Darstellerpreis in Cannes 1969) und „Amour“ von Michael Haneke (César 2012). Jean-Louis Trintignant starb am Freitag, de…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Hitzewelle: In Toulouse ist es so heiss wie in Dubai

    Hitzewelle: In Toulouse ist es so heiss wie in Dubai

    Die Hitzewelle, die derzeit in Frankreich herrscht, führt zu Temperaturen, wie sie für den Monat Juni noch nie gemessen wurden. Sie erreichen das Niveau der Golfstaaten… An diesem Freitag und Samstag werden die Höchsttemperaturen in Frankreich auf ein außergewöhnliches Niveau steigen. In Toulouse, Montpellier oder Bordeaux werden voraussichtlich die 40°C überschritten. Es ist das erste Mal, dass es im Hexagon so früh im Jahr so heiß ist. Zahlreiche Rekorde werden gebrochen werden. Diese Temperaturen stehen den Höchstwerten in den Vereinigten Arabischen Emiraten oder Indien in nichts nach, wie La Chaîne Météo berichtet. In Toulouse, Montpellier oder Bordeaux entsprechen die vorhergesagten 41°C den Temperaturen, die heute auch in Dubai herrschen. In Nantes wird es mit 39°C genau so heiss wie in Neu Delhi in Indien. In Marseille und Paris soll das Thermometer 35°C anzeigen, also die gleiche Temperatur wie in Kairo in Ägypten oder in Gafsa in Tunesien. In Brest oder Dijon werden an diesem Wochenende 34°C herrschen: Diese Temperatur findet man auch in Bangkok in Thailand. Auch in Lille werden sehr, sehr heiße Temperaturen herrschen, die Marrakesch in Marokko entsprechen, nämlich 33°C. Straßburg, das an kontinentales Klima gewöhnt ist, wird am Nachmittag 31°C erleben. Diese Temperatur wird am Freitag auch in Sevilla in Spanien erwartet.
  • Gironde: Drei Tote beim Absturz eines Sportflugzeugs südlich von Bordeaux

    Gironde: Drei Tote beim Absturz eines Sportflugzeugs südlich von Bordeaux

    Der Unfall löste auch ein Feuer aus, das 2.000 m2 Kiefernwald zerstörte. Der Brand konnte erst am frühen Freitagnachmittag unter Kontrolle gebracht werden.

    Drei Menschen starben am Freitagmorgen beim Absturz ihres kleinen Sportflugzeugs in Martillac im Département Gironde, 15 km südlich von Bordeaux, wie die Feuerwehr und die Gendarmerie mitteilten.

    Kurz nach 9:30 Uhr startete das Flugzeug vom nahe gelegenen Flugplatz Saucats und stürzte in ein Waldgebiet neben dem Technopole de Martillac, nur 2 km entfernt, so die Gendarmerie.

    Der Absturz löste ein Feuer aus.
    Alle Insassen des Flugzeugs, zwei Frauen und ein Mann, wurden bei dem Absturz getötet. Der Absturz löste ein Feuer aus, das 2.000 m2 Pinienwald verbrannte und erst am frühen Nachmittag unter Kontrolle gebracht werden konnte.

    Rund 40 Feuerwehrleute wurden mobilisiert. Eine Untersuchung wurde eingeleitet und der Gendarmeriegruppe des Departements Gironde und der Forschungsabteilung der Gendarmerie für Luftverkehr anvertraut.

  • Hitzealarm: In welchen Städten wird es heute in Frankreich am heißesten?

    Hitzealarm: In welchen Städten wird es heute in Frankreich am heißesten?

    Frankreich erlebt in diesen Tagen eine beispiellose Hitzewelle. In diesen Städten klettert das Quecksilber am Freitag, dem 17. Juni, am stärksten in die Höhe.

    Frankreich erstickt unter einer Hitzeglocke. Am Donnerstag, dem 16. Juni, gab Meteo France bekannt, dass in zwölf Departements die Alarmstufe „Rot“ für starke Hitze ausgegeben wurde. Die derzeitige Hitzewelle ist so stark und kommt so früh wie noch nie zuvor.

    Am Freitag, dem 17. Juni, wird es im französischen Mittelmeerraum am heißesten. Bereits am Vormittag werden Temperaturen von 29 Grad in Perpignan (Pyrénées-Orientales) bis 28 Grad in Montpellier (Hérault) erwartet.

    In Toulouse (Haute-Garonne) und Tarbes (Hautes-Pyrénées) wird im Verlauf des Tages das Quecksilber auf 38 bzw. 37 Grad steigen. Damit könnten in Toulouse am Freitag mindestens drei Hitzerekorde gebrochen werden, wie der Klimatologe von Météo France, Matthieu Sorel, am Donnerstag bei einer Pressekonferenz sagte. Auch in der Stadt Bordeaux (Gironde) könnten Temperaturen um die 38 Grad erreicht werden.

    Am Abend wird es ähnlich: Die höchsten Werte werden im Südwesten gemessen. In Bordeaux und Toulouse werden die Höchstwerte bis zu 36 Grad betragen.

    „Außergewöhnliches“ Wetterereignis
    Zur Erinnerung: Die rote Hitzewarnung, die ab diesem Freitag, 14 Uhr, in 12 französischen Departements aktiviert wurde, entspricht der höchsten Stufe des „nationalen Hitzeplans“ und beschreibt ein außergewöhnliches Wetterereignis und auch eine Gesundheitswarnung.

    Lesen sie auch: Hilfstelefon für Hitzeopfer in Frankreich freigeschaltet

    „Verbringen Sie täglich zwei bis drei Stunden an einem kühlen Ort, erfrischen Sie sich und befeuchten Sie Ihren Körper mehrmals täglich“, raten die Behörden.

  • In Frankreich kommt seit dem 15. Juni kein russisches Gas mehr an

    In Frankreich kommt seit dem 15. Juni kein russisches Gas mehr an

    Wie der Netzbetreiber GRTgaz am Freitag mitteilte, hat Frankreich seit dem 15. Juni kein Erdgas mehr über eine Pipeline aus Russland erhalten. Der russische Energieriese Gazprom hatte in dieser Woche davor gewarnt, dass er seine Lieferungen nach Europa drastisch reduzieren werde.

    Gazprom gab an, die Lieferkürzungen über die Nord-Stream-Pipeline seien das Ergebnis von Reparaturarbeiten. EU-Beamte glauben jedoch, dass Moskau Länder bestrafen will, die nach der russischen Invasion die Ukraine unterstützen.

    Frankreich bezieht rund 17 Prozent seines Gases aus Russland über Netzverbindungen mit Deutschland, das seinerseits in hohem Maße auf russische Lieferungen angewiesen ist und den Schritt von Gazprom als „politisch motiviert“ kritisiert hat.

    Seit Anfang dieses Jahres wurden die russischen Gaslieferungen bereits um 60 Prozent gekürzt, was die Preise deutlich in die Höhe trieb.

    GRTgaz erklärte gleichzeitig, dass die Versorgung Frankreichs derzeit nicht gefährdet sei, da die Reserven zu 56 Prozent gefüllt seien. Im Juni stehen die Füllstände der Speicher normalerweise bei 50 Prozent.

    Seit dem Einmarsch Russlands in der Ukraine haben Frankreich und andere Länder ihre Gasimporte aus Spanien über Pipelines erhöht und gleichzeitig auch die Käufe von verflüssigtem Erdgas (LNG), das per Schiff angeliefert wird, aufgestockt.

    Der Haken dabei: Ein Großteil des LNG kommt nach wie vor aus Russland und Frankreich ist derzeit einer der größten Abnehmer. Das geht aus einem diese Woche veröffentlichten Bericht des in Finnland ansässigen Centre for Research on Energy and Clean Air hervor.