Kategorie: Frankreich

  • Parlamentswahl: Ergebnisse der Regierungsmitglieder in ihren Wahlkreisen

    Parlamentswahl: Ergebnisse der Regierungsmitglieder in ihren Wahlkreisen

    Fünfzehn Minister und Staatssekretäre waren bei der zweiten Runde der Parlamentswahlen am Sonntag dabei. Drei von ihnen wurden nicht gewählt. Die Enttäuschung der Präsidentenmehrheit, die in der zweiten Runde der Parlamentswahlen am Sonntag, dem 19. Juni, die absolute Mehrheit weit verfehlte, ging auch an den Regierungsmitgliedern nicht spurlos vorbei. Während Premierministerin Elisabeth Borne in ihrem Wahlkreis im Calvados knapp gewann, wurden mehrere Mitglieder ihres Teams geschlagen und ein Teil der Ergebnisse vor allem in der Region Ile-de-France lässt noch auf sich warten. Für Justine Benin wurde erwartet, dass sie in Guadeloupe in Schwierigkeiten geraten würde, aber Brigitte Bourguignon im Departement Pas-de-Calais erlitt eine weit weniger erwartete Niederlage. Wie es die ungeschriebene, von Emmanuel Macron festgelegte Regel vorsieht, sollen die Verlierer der Wahl die Regierung verlassen. Der Elysée-Palast hatte dies Ende Mai so bestätigt. Diese Regierungsmitglieder haben ihre Wa…

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  • Parlamentswahl: Premierministerin Élisabeth Borne sieht in neuer Sitzverteilung „ein Risiko“

    Parlamentswahl: Premierministerin Élisabeth Borne sieht in neuer Sitzverteilung „ein Risiko“

    Premierministerin Élisabeth Borne beschreibt das Ergebnis nach der zweiten Runde der Parlamentswahlen als „eine neuartige Situation, die ein Risiko für unser Land darstellt“. Keine absolute Mehrheit für die Abgeordneten der Fraktion Ensemble! mehr. Fast zweieinhalb Stunden nach der Veröffentlichung der ersten Ergebnisse der zweiten Runde der Parlamentswahlen meldete sich Premierministerin Élisabeth Borne, die im 6. Wahlkreis des Calvados zur Abgeordneten gewählt wurde, zu Wort: „Eine neuartige Situation, die angesichts dessen, was wir auf nationaler und internationaler Ebene anzugehen haben, ein Risiko für unser Land darstellt. Aber das Ergebnis der Wahl müssen wir respektieren. Als Mehrheit müssen wir eine besondere Verantwortung übernehmen“, erläuterte die Regierungschefin.

    Ab morgen „werden wir an einer Handlungsmehrheit arbeiten, um unserem Land eine Stabilität zu garantieren, es gibt keine Alternative. Ab diesem Sommer müssen wir konkrete Maßnahmen ergreifen, um Ihre Sicherhe…

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  • Parlamentswahlen 2022: Emmanuel Macron verliert die Mehrheit in der Nationalversammlung!

    Parlamentswahlen 2022: Emmanuel Macron verliert die Mehrheit in der Nationalversammlung!

    Die ersten Schätzungen und Hochrechnungen wurden um 20 Uhr veröffentlicht. Wer aber wirklich als Sieger aus den Wahlen hervorgeht, wird jedoch möglicherweise erst zu einer späteren Stunde bekannt werden. Die präsidiale Koalition Ensemble! verliert die absolute Mehrheit in der Nationalversammlung. Schlimmer noch: Mit 224 Abgeordneten nach der Schätzung von Ipsos-Sopra Steria sind die Unterstützer von Emmanuel Macron weit von der Schwelle von 289 Abgeordneten entfernt, die für die Bildung einer Mehrheit in der Versammlung erforderlich sind. Das Linksbündnis Nupes errang 149 Sitze und liegt damit am unteren Ende der Prognosen. Den größten Zuwachs verzeichnete Marine Le Pens Rassemblement National, das nach der Ipsos-Sopra Steria-Schätzung von 6 auf 89 Sitze ansteigt. Die Republikaner und ihre Verbündeten kommen auf 78 Sitze. Für Ensemble!, das Lager von Emmanuel Macron, gleicht dieser zweite Wahlgang, wenn nicht einer Niederlage, so doch zumindest einem deutlichen und unerwarteten Rücksch…

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  • Parlamentswahlen: Wahlbeteiligung lag um 12 Uhr bei knapp 19%

    Parlamentswahlen: Wahlbeteiligung lag um 12 Uhr bei knapp 19%

    Um 12 Uhr lag die Wahlbeteiligung für die zweite Runde der Parlamentswahlen bei 18,99%. Am Sonntag, 19. Juni, lag die Wahlbeteiligung um 12 Uhr bei 18,99% für die zweite Runde der Parlamentswahlen. „Das ist eine höhere Zahl als im ersten Wahlgang. Zum Vergleich: 2017 lagen wir bei 17,75 %, einer historisch niedrigen Zahl. Damals hatten wir zwischen dem ersten und dem zweiten Wahlgang 1,5 Punkte verloren“, erklärt der Journalist Jean-Christophe Batteria, der für die 13-Uhr-Nachrichten live aus einem Wahllokal berichtete. „Die regionalen Unterschiede sind nach wie vor die gleichen wie in der vergangenen Woche. Die meisten Stimmen wurden im Département Lot abgegeben (29,05%), gefolgt von Corrèze (28,50%) und Hautes-Alpes (26,69%). Umgekehrt wurde in den Departements der Île-de-France rund um Paris am wenigsten gewählt. In Seine-Saint-Denis (8,88%) lag man bei weniger als der Hälfte des nationalen Durchschnitts. Im Val-d’Oise waren es 10,1% und in Paris 10,81%, allesamt Departements, in de…

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  • Parlamentswahlen: Die Franzosen wählen ihre Nationalversammlung

    Parlamentswahlen: Die Franzosen wählen ihre Nationalversammlung

    Rund 48,7 Millionen Wähler sind zu den Urnen gerufen, um die 577 Abgeordneten zu wählen, die in der Nationalversammlung sitzen werden. Im ersten Wahlgang hatte die Wahlenthaltung einen Rekordwert erreicht. Die Wahllokale schließen in den meisten Gemeinden um 18 Uhr, sind in den Großstädten jedoch bis 20 Uhr geöffnet. Zu diesem Zeitpunkt werden die ersten Hochrechnungen und Ergebnisse für das französische Mutterland bekannt gegeben. Staatssekretärin Justine Benin unterliegt. In den Überseegebieten sind die Ergebnisse der zweiten Runde der Parlamentswahlen in einigen Wahlkreisen bereits bekannt. Im 2. Wahlkreis von Guadeloupe etwa unterlag die Staatssekretärin für Meeresangelegenheiten, Justine Benin, dem Linkspolitiker Christian Baptiste, der mit 58,65% der Stimmen gewählt wurde. Justine Benin wird daher gemäß der von der Exekutive festgelegten Regel aus der Regierung ausscheiden müssen. Ein äußerst knapper erster Wahlgang. Die Neue Ökologische und Soziale Volksunion (Nupes) und Ensemb…

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  • Aveyron: 380 Hektar durch Waldbrand zerstört – Bewohner evakuiert

    Aveyron: 380 Hektar durch Waldbrand zerstört – Bewohner evakuiert

    Der Waldbrand, der bereits am Freitag in Comprégnac ausgebrochen ist, ist immer noch nicht unter Kontrolle. 65 Personen, deren Häuser von den Flammen bedroht sind, wurden in eine Notunterkunft gebracht.

    Der Waldbrand, der am Freitag, dem 17. Juni, in der Gemeinde Comprégnac (Aveyron) ausgebrochen war, hat nach der letzten Bilanz am Sonntagmorgen 380 Hektar Vegetation zerstört. Das Feuer ist immer noch nicht unter Kontrolle, meldet France Bleu Occitanie unter Berufung auf die Feuerwehr.

    Der Südwind nahm am Samstagnachmittag zu und erschwerte die Arbeit der Löschzüge. Die Präfektur des Departements Aveyron gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass die „Evakuierungsmaßnahmen fortgesetzt werden“ und erklärte gegenüber Franceinfo, dass bereits 65 Personen in Notunterkünfte gebracht werden mussten.

    Fast 300 Feuerwehrleute waren am Sonntag im Einsatz, darunter auch Verstärkung aus den Regionen Bouches-du-Rhône und Hérault. Im Laufe des Samstags führten Canadair-Flugzeuge Löschflüge durch. Die Departementsstraße 41 ist weiterhin für den Verkehr gesperrt.

  • Nordfranzösische Gemeinden verhängen Badeverbot an bakterienverseuchten Stränden

    Nordfranzösische Gemeinden verhängen Badeverbot an bakterienverseuchten Stränden

    Die Behörden in Nordfrankreich haben das Baden an den Stränden von Urville-Nacqueville, Ravenoville und Foucarville aufgrund einer bakteriellen Verseuchung verboten. Inmitten einer der schwersten Hitzewellen in der Geschichte Frankreichs müssen nun auch noch einige Strände gesperrt werden. Am Freitagabend warnte die regionale Gesundheitsbehörde der Normandie vor einer bakteriellen Verseuchung von drei Stränden am Ärmelkanal – Urville-Nacqueville, Ravenoville und Foucarville. Die Gemeinden La Hague und Sainte-Mère-Eglise verhängten daraufhin ein Badeverbot.

    Extrem hohe Werte von E.coli und Enterokokken im Wasser führten zu den Badeverbots-Verordnungen. Experten gehen davon aus, dass die hohe Prävalenz von Enterokokken wahrscheinlich auf Abwässer zurückzuführen ist. „Die Tatsache, dass an den Stränden des Ärmelkanals Enterokokken vorkommen, ist ein Zeichen dafür, dass das Wasser fäkal verunreinigt ist“, sagte der Experte für In…

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  • Var: 600 Hektar bei einem Brand auf einem großen Militärgelände zerstört

    Var: 600 Hektar bei einem Brand auf einem großen Militärgelände zerstört

    Rund 300 zivile und militärische Feuerwehrleute waren im Einsatz, um den Brand zu löschen, der gegen 9 Uhr im Camp Canjuers ausgebrochen war. Auch mehrere Löschflugzeuge mussten eingesetzt werden. Auch eine Folge der Hitzewelle in Frankreich: Ein durch Artillerieübungen verursachtes Feuer in Canjuers, einem wichtigen Trainingslager der französischen Armee im Departement Var, verbrannte am Samstag, dem 18. Juni, rund 600 Hektar Vegetation. Der Brand sei inzwischen unter Kontrolle, versichern Feuerwehr und Präfektur. Rund 300 zivile und militärische Feuerwehrleute waren im Einsatz, um den Brand zu löschen, der gegen 9 Uhr am Samstag ausgebrochen war. Auch mehrere Wasserbomber wurden eingesetzt. „Es handelt sich um ein militärisches Übungsgebiet, es gibt keine Bedrohung für irgendjemanden, außer für die 2.500 Schafe, die in diesem Gebiet weiden und die in Sicherheit gebracht werden mussten“, hatte Hauptmann Olivier Pécot von der Feuerwehr des Departements Var am Samstagnachmittag erklärt. „Das Feuer ist innerhalb des Übungsgeländes geblieben“, sagte Unterpräfekt Eric de Wispelaere am Abend. „Das Militärlager ist Dutzende von Kilometern von bewohnten Gebieten entfernt“. Im Norden des Geländes bildet der Verdon-Canyon eine natürliche Barriere, die im Falle einer Ausbreitung die Flammen aufhalten könnte. Der Militärkomplex Canjuers, das größte militärische Übungslager Westeuropas, ist „wesentlich für die Einsatzbereitschaft der französischen Streitkräfte“ und erstreckt sich mit seinen 35.000 Hektar über die Hochebenen im Norden des Departements Var, so das Armeeministerium.
  • Hitzewelle: Müssen wir in Zukunft das Schlimmste befürchten?

    Hitzewelle: Müssen wir in Zukunft das Schlimmste befürchten?

    In den letzten 30 Jahren haben sich die Hitzewellen in einem besorgniserregenden Tempo beschleunigt. Der Klimawandel ist nicht mehr zu leugnen und sollte im Mittelpunkt der Debatte stehen.

    Seit 1947, als in Paris 34 °C gemessen wurden und die Einwohner der Hauptstadt in der Seine badeten, um sich etwas abzukühlen, gab es in Frankreich mehrere Hitzeperioden. Im Jahr 1976 forderte die Hitze unmgefähr 4.000 Todesopfer. Wie bei jeder Hitzewelle versuchten die Menschen damals, sich so gut wie möglich abzukühlen. Die damaligen Hitzewellen traten im Hochsommer, in den Monaten Juli und August, auf, aber das ist heute nicht mehr unbedingt der Fall.

    Fast 15.000 Menschen starben während der Hitzewelle 2003.
    Früher waren solche Klima-Phänomene eher selten, doch die Hitzewellen nehmen immer größere Ausmaße an und werden in Frankreich inzwischen fast zur Gewohnheit. Zwischen 1947 und 1989 wurden neun Hitzewellen gezählt, aber zwischen 1989 und 2020 waren es nicht weniger als 34. Diese immer schneller aufeinanderfolgenden Wellen fordern Opfer, wie bei der Hitzewelle im Jahr 2003, als fast 15.000 Menschen an den irrsinnigen Temperaturen starben. Wissenschaftler erwarten, dass sich dies sich aufgrund des Klimawandels noch verstärken wird. Das Ende des Jahrhunderts könnte sehr heiß werden.

  • Emmanuel Macron begeht den 82. Jahrestag des 18. Juni

    Emmanuel Macron begeht den 82. Jahrestag des 18. Juni

    Der Präsident der Republik besuchte die Gedenkstätte auf dem Mont Valérien, wo während des Zweiten Weltkriegs zahlreiche Widerstandskämpfer von der deutschen Armee hingerichtet wurden. Emmanuel Macron hat am Samstag, dem 18. Juni, auf dem Mont Valérien in Suresnes (Hauts-de-Seine) den 82. Jahrestag des Appells vom 18. Juni gefeiert. In Anwesenheit von Soldaten, Veteranen und Regierungsmitgliedern nahm der Staatschef unter sengender Sonne an den Gedenkfeiern für den 1940 von General de Gaulle erlassenen Aufruf (siehe unten) teil. Es handelte sich um „die erste Gedenkfeier nach dem Tod des letzten Compagnon de la Libération“ Hubert Germain, der am 12. Oktober im Alter von 101 Jahren gestorben war, wie der Elysée-Palast erinnerte. Dieser wurde in der Krypta der Gedenkstätte auf dem Mont Valérien beigesetzt, dem Ort der Hinrichtung von Widerstandskämpfern und Geiseln durch die deutsche Armee während des Zweiten Weltkriegs. Der Präsident der Republik gedachte in der Krypta der Opfer des Nat…

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