Kategorie: Frankreich

  • Die Zahl der Affenpocken in Frankreich steigt auf 277 – erste Frau an dem Virus erkrankt

    Die Zahl der Affenpocken in Frankreich steigt auf 277 – erste Frau an dem Virus erkrankt

    Wie die Gesundheitsbehörden am Dienstag, dem 21. Juni, mitteilten, wurden in Frankreich inzwischen 277 Fälle von Affenpocken festgestellt, darunter der erste Fall einer Frau, die sich mit dem Virus infiziert hat. Die Zahl von Affenpocken-Fällen ist seit der letzten offiziellen Zahl innerhalb von fünf Tagen von 183 auf 277 Fälle angestiegen. Glücklicherweise gab es in Frankreich bisher keine Todesfälle, die auf die Affenpocken zurückzuführen sind. Zu den normalen Symptomen der Affenpocken gehören hohes Fieber, geschwollene Lymphknoten und ein bläschenartiger Ausschlag, der an Windpocken erinnert. Das Virus klingt in der Regel nach zwei oder drei Wochen ab. Die meisten der bisher in Frankreich festgestellten Fälle wurden in Paris und seinen Vororten registriert, kleinere Ausbrüche gab es in mehreren Regionen des Landes, etwa der Normandie im Norden und der Côte d’Azur im Süden. Bis vor kurzem war die Viruserkrankung im Allgemeinen auf West- und Zentralafrika beschränkt, ist aber inzwisch…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Startschuss für den Sommerschlussverkauf in unsicheren Zeiten

    Startschuss für den Sommerschlussverkauf in unsicheren Zeiten

    Die Inflation wird als „riskante Zeit“ für die Mode- und Bekleidungsbranche gesehen. Wenn Kunden bei ihren Einkäufen zwischen Textilien und Essen abwägen, ist das meist ungünstig für die Textilbranche…

    Der Sommerschlussverkauf, der am Mittwochmorgen beginnt und am 19. Juli endet, findet diese Jahr in einem unsicheren ökonomischen Umfeld, das von einer galoppierenden Inflation geprägt ist, statt. Die Einzelhändler hoffen auf eine spürbare Wiederbelebung der Branche, die im Mai nur einen „fragilen“ Aufschwung erlebt hat.

    Yohann Petiot, Generaldirektor der Alliance du Commerce (Bekleidungsgeschäfte, Schuhgeschäfte und Innenstadtgeschäfte), versicherte gegenüber der Agentur AFP, dass es ab dem Beginn des Schlussverkaufs am Mittwoch günstige Angebote geben wird.

    Allerdings sei es schwierig zu wissen, wie die Kunden reagieren werden und noch schwieriger, die Besucherzahlen in den Geschäften in den nächsten Tagen vorherzusagen, so Petiot, vor allem wegen der höchsten Inflation seit 30 Jahren.

    Die Einzelhändler hoffen, ihre Liquidität aufbessern zu können, da die Verkäufe in den Geschäften laut der Alliance du Commerce seit Anfang 2022 im Vergleich zu 2019 immer noch einen kumulierten Fehlbetrag von „-7 %“ verzeichnen, trotz eines leichten Aufschwungs im Mai.

    Hinzu kommt der derzeitige Anstieg der Produktions-, Betriebs- und Transportkosten, der die gesamte Wirtschaft getroffen hat. Die Händler versuchen, ihre Margen zu erhalten ohne die steigenden Kosten vollständig an die Kunden weiterzugeben. Hinzu kommt, dass im April auch die Rückzahlung der staatlich garantierten Covid-Überbrückungs-Kredite begann.

    Die Stimmung der Haushalte und Konsumlust der französischen Haushalte ist seit Beginn des Jahres auf einem Tiefpunkt. Sie leiden unter dem Konflikt in der Ukraine und dem damit verbundenen Anstieg der Kosten für Energie, Transport und Lebensmittel.

    Auch die Umweltbedenken der Verbraucher könnten sich auch negativ auf die Besucherzahlen in den Geschäften auswirken, während der Second-Hand-Markt immer mehr Zulauf erlebt.

    An der Börse sehen die Vertreter der „Fast Fashion“ wie Boohoo, Asos, Zalando oder auch der spanische Riese Inditex seit Anfang des Jahres auch nicht besonders gut aus.

  • Eltern lassen 12 Monate altes Baby stundenlang in heissem Auto – das Kind stirbt

    Eltern lassen 12 Monate altes Baby stundenlang in heissem Auto – das Kind stirbt

    Ein 12 Monate altes Baby starb, nachdem es von seinen Eltern bei Temperaturen um 28 Grad in Saint-Nazaire allein in einem Auto zurückgelassen worden war.

    Ein 12 Monate altes Baby starb am Montag, 20. Juni, in Saint-Nazaire (Loire-Atlantique) in einem Auto, in dem seine Eltern es bei Temperaturen um 28 Grad allein gelassen hatten. Dies meldete die Staatsanwältin von Saint-Nazaire, Sylvie Canovas-Lagarde, am Dienstag.

    Das Kind, ein etwa 12 Monate alter Junge, wurde um 17.30 Uhr leblos im Kindersitz eines Autos entdeckt, das auf dem Boulevard Wilson an der Strandpromenade in der Nähe des Stadtzentrums geparkt war. Der Feuerwehr gelang es nicht, das Kind wiederzubeleben. Laut der Staatsanwältin, die von einer „absoluten Tragödie“ spricht, wurde eine Untersuchung eingeleitet und die Eltern wurden angehört.

    Nach ersten Erkenntnissen habe sich das Baby seit mehreren Stunden allein im Fahrzeug befunden. Nähere Angaben zu dem Elternpaar, das in Saint-Nazaire wohnt, wurden von den Behörden nicht gemacht.

  • Emmanuel Macron wünscht sich eine „Regierung der nationalen Einheit“…

    Emmanuel Macron wünscht sich eine „Regierung der nationalen Einheit“…

    Der kommunistische Abgeordnete Fabien Roussel, der am Dienstag, dem 21. Juni im Rahmen von Emmanuel Macrons umfangreichen Bemühungen, die Blockade der Nationalversammlung zu überwinden, in den Elysée-Palast eingeladen wurde, berichtete, dass der Staatschef die Bildung einer „Regierung der nationalen Einheit“ „in Betracht zieht“. Emmanuel Macron „erwägt“ die Bildung einer „Regierung der nationalen Einheit“, um „Wege aus der politischen Situation“ in der Nationalversammlung zu finden, in der er keine absolute Mehrheit mehr erreichen konnte. Das sagte der PCF-Abgeordnete Fabien Roussel am Dienstag, dem 21. Juni, auf dem sender LCI. https://twitter.com/2022Elections/status/1539332503055618048 Doch was kann man unter einer „Regierung der nationalen Einheit“ verstehen? Eine Regierung der nationalen Einheit ist ein politisches System, das alle oder eine Mehrheit der sogenannten „Regierungsparteien“ eines Landes vereint. Der Begriff „Regierungspartei“ bezeichnet eine politische Einheit, die wi…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Unwetter: Globale Erwärmung erhöht die Intensität und Häufigkeit von Gewittern

    Unwetter: Globale Erwärmung erhöht die Intensität und Häufigkeit von Gewittern

    Am Dienstag, 21. Juni, als viele Departements von Schäden durch schwere Hagelgewitter betroffen wurden, beunruhigte insbesondere die Intensität dieser Unwetter. Zwar sind Gewitter in dieser Jahreszeit üblich, doch können sie aufgrund der globalen Erwärmung häufiger auftreten und schwerere Schäden verursachen.

    Hagelkörner, die so groß wie ein Tennisball oder eine Hand waren, fielen am Montag, dem 20. Juni, während heftiger Gewitter aus dem Himmel. Warum scheinen sich diese Hagelstürme zu häufen? Gewitter mit Hagelschlag treten i. Frankreich traditionell zwischen Mai und Juli auf, wenn die Cumulonimbus-Wolken am ausgeprägtesten sind. Diese speziellen Wolken, die für Gewitter verantwortlich sind, können sich bis zu 15 Kilometer hoch auftürmen. In ihrem Inneren steigen und sinken Staubpartikel, die von Wasser umgeben sind, und mit der Zeit Eiskugeln bilden.

    Ein Wetterphänomen, das mit der globalen Erwärmung häufiger und intensiver auftritt.
    Die Gewitter der letzten Tage wurden durch eine Art Kaltlufttropfen verursacht. Dabei handelt es sich um eine Blase aus kalter Luft in etwa 5.000 m Höhe, die auf die am Boden liegende sehr warme Luft trifft. „Je größer der Temperaturkontrast, desto stärker können diese Gewitter werden“, erklärt der Meteorologe Ludovic Lagrange. Nach Ansicht der Wissenschaftler wird die globale Erwärmung diesen Trend noch beschleunigen. „Eine um 30% erhöhte Häufigkeit, eine im Durchschnitt um 10% bis 15% erhöhte Intensität“, sagt Jean Jouzel, Klimatologe und ehemaliges Mitglied des IPCC, voraus.

  • Ryanair, Easyjet – es gibt immer mehr Streikaufrufe für den Sommer bei den Billigfluggesellschaften

    Ryanair, Easyjet – es gibt immer mehr Streikaufrufe für den Sommer bei den Billigfluggesellschaften

    Ryanair ist in Frankreich, Spanien, Belgien, Italien und Portugal von Streiks betroffen, EasyJet in Spanien.

    Mehrere europäische Flugbegleitergewerkschaften von Ryanair rufen für das kommende Wochenende in Frankreich, Spanien, Belgien, Italien und Portugal zu Streiks auf, eine spanische Gewerkschaft ruft zu neun Streiktagen im Juli bei EasyJet auf.

    Die Beschäftigten des irischen Billigfliegers Ryanair sollen am Samstag und Sonntag streiken, um „die Anwendung des Arbeitsrechts und die Bezahlung von Überstunden“ zu fordern, so die französische Gewerkschaft des Kabinenpersonals (SNPNC). „Die Fluggesellschaft hält sich nicht an die Ruhezeiten, wie sie im Gesetzbuch der Zivilluftfahrt vorgesehen sind“, sagte der SNPNC-Personalvertreter Damien Mourgues. Seine Gewerkschaft fordert außerdem eine Lohnerhöhung für das Kabinenpersonal, die „zum Mindestlohn (Smic) bezahlt werden“.

    Bereits am 12. und 13. Juni hatte ein Streik dazu geführt, dass ein Viertel des Ryanair-Programms in Frankreich, d. h. etwa 40 Flüge, gestrichen wurden. In Spanien rufen die Gewerkschaften USO und SITCPLA das Ryanair-Personal dazu auf, vom 24. Juni bis zum 2. Juli zu streiken. Auch sie fordern die Anwendung „der grundlegenden Arbeitsrechte“ und „menschenwürdige Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten“.

    Auch der britische Billigflieger EasyJet ist betroffen. Die Union der Arbeitergewerkschaften (USO) plant für Juli neun Streiktage auf den Flughäfen von Barcelona, Malaga und Mallorca auf den Balearen.

    Am 1., 2., 3., 15., 16., 17., 29., 30. und 31. Juli wird es zu jeweils 24-stündigen Arbeitsniederlegungen bei EasyJet kommen, so die Unione Trade Unione Obrera (USO). Der Gewerkschaft zufolge haben die Flugbegleiter von EasyJet in Spanien derzeit ein Grundgehalt von 950 Euro pro Monat, das niedrigste Gehalt in ganz Europa.

    Mit der raschen Erholung des Flugverkehrs sah sich EasyJet bereits gezwungen, Flüge aufgrund von Personalmangel zu streichen. Viele Flughäfen haben Mühe, das Passagieraufkommen zu bewältigen. Die Europäische Transportarbeiter-Föderation (ETF) warnte am Montag in einem offenen Brief, dass „das Chaos in der Luftfahrtindustrie im Laufe des Sommers noch größer werden wird, da die Arbeitnehmer bis an ihre Grenzen getrieben werden“.

  • Zahl der Verkehrstoten in Frankreich im Mai 2022 im Vergleich zu 2019 um 21% gestiegen

    Zahl der Verkehrstoten in Frankreich im Mai 2022 im Vergleich zu 2019 um 21% gestiegen

    In einem Monat starben 293 Menschen, im Mai 2019 waren es 243.

    Die neuen Zahlen wurden von der Sécurité routière als „sehr besorgniserregend“ eingestuft. Die Zahl der Verkehrstoten in Frankreich stieg im Mai um 21% im Vergleich zum Jahr 2019, dem Bezugsjahr vor der Pandemie. In einem Monat starben 293 Menschen, gegenüber 243 im Mai 2019. „Die Zahlen fordern ein neues Bewusstsein aller Verkehrsteilnehmer, um die tendenz umzukehren, da nun schon zwei Monate in Folge eine Verschlechterung festzustellen ist“, kommentierte David Julliard, Stellvertreter der interministeriellen Delegierten für Straßenverkehrssicherheit, am Dienstag, dem 21. Juni, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    Im April 2022 sind 262 Menschen ums Leben gekommen, ein Anstieg um 11% im Vergleich zu 2019 und um 29% im Vergleich zu 2021. Dieser Zeitraum war jedoch noch von einigen Reisebeschränkungen aufgrund der Gesundheitskrise geprägt. Im Mai 2022 „stieg die Zahl der Fahrten laut Cerema (Centre d’études et d’expertise sur les risques, l’environnement, la mobilité et l’aménagement) im Vergleich zum Mai 2021 um durchschnittlich 10%“, so die Sécurité routière.

    Anstieg der Todesfälle bei Zweiradfahrern
    Für die Radfahrer sind die Zahlen ebenfalls besorgniserregend. Im Vergleich zu 2019 hat sich die im Mai registrierte Opferzahl fast vervierfacht: 22 kamen ums Leben, zwei Jahre zuvor waren es nur sechs.

    Die Todeszahlen bei Motorradfahrern hat sich innerhalb von drei Jahren fast verdoppelt: von 50 Todesfällen auf 92. Im Vergleich zum Mai 2021 ist der Anstieg mit 73% fast genauso hoch. Normalerweise machen Motorradfahrer einen von fünf Toten im Strassenverkehr in Frankreich aus. Dieses Jahr ist es einer von drei. Möglicherweise war das warme Wetter im Mai grund dafür, das ungewöhnliche viele Motorräder unterwegs waren.

  • Die Fête de la Musique ist „in den Köpfen und Herzen“ der Franzosen verankert

    Die Fête de la Musique ist „in den Köpfen und Herzen“ der Franzosen verankert

    Für Jack Lang, ehemaliger Kulturminister unter François Mitterrand und Begründer der Fête de la Musique, ist die Veranstaltung, die immer zum Sommeranfang in ganz Frankreich stattfindet, zu einem „nationalen Ritual“ geworden. Die Fête de la Musique ist „ein Ritual, das in den Köpfen und Herzen“ der Franzosen inzwischen verankert ist, freut sich Jack Lang, der Schöpfer des grössten kulturellen Ereignisses des Jahres in Frankreich, am Dienstag, dem 21. Juni, auf Franceinfo. Die 40. Fête de la Musique fühlt sich für den ehemaligen Kulturminister wie ein „Wiedersehen“ nach zwei Jahren Covid-19 an. „Für die Franzosen ist sie zu einem Ritual geworden, das in den Köpfen und Herzen der Menschen verankert ist. Es ist etwas, an dem niemand rütteln mehr kann, ein fast republikanisches und nationales Ritual“, erklärt der ehemalige Minister. Trotz der „Armee der Skeptiker“, die Jack Lang 1982 vorwarf, ein Volksfest zu schaffen und die Musik aus den Konservatorien herauszuholen, blieb der damalige K…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Benzinpreise: Werden Autofahrer bald 2.50 € oder sogar 3 € pro Liter zahlen müssen?

    Benzinpreise: Werden Autofahrer bald 2.50 € oder sogar 3 € pro Liter zahlen müssen?

    Die Kraftstoffpreise steigen und steigen. Bis zu welchem Betrag wird das weitergehen? Können die Kraftstoffpreise irgendwann wieder sinken? Experten sind pessimistisch. Zehn Tage vor der grossen Abreise in die Sommerferien bleiben die Kraftstoffpreise in Frankreich auf einem hohen Niveau: 2,094 € pro Liter für Bleifrei 95 und 1,897 € für Diesel, so der Durchschnitt der derzeitigen täglichen Preise in Frankreich, die von der Website carbu.com am Montag, den 20. Juni, veröffentlicht wurden. Seit einem Jahr ist Bleifrei um mehr als 55 Cent gestiegen, Diesel um 72 Cent. Eine Tankfüllung für 100 € wird langsam zur Normalität. Müssen wir also damit rechnen, bald mehr als 2,50 € oder sogar 3 € für einen Liter Kraftstoff bezahlen zu müssen? „3 € pro Liter ist viel, aber dass wir einen weiter steigenden Ölpreis haben, das scheint mir ziemlich sicher zu sein. 2,50 € sind durchaus möglich, ja“, wird Thierry Bros, Energie- und Klimaexperte und Dozent an der Universität Science-Po von der Zeitung La Dêpeche du Midi zitiert. Zumal die aktuellen Tarife immer noch von dem 18-Cent-Kraftstoffrabatt der Regierung profitieren, was ein grosser Teil der Autofahrer inzwischen vergessen hat. Die tatsächlichen Tarife sind daher in Wirklichkeit 18 Cent höher. Diesel auf dem Höhepunkt Der Preis für Dieselkraftstoff stieg innerhalb einer Woche um mehr als 6 Cent. Er nähert sich damit seinem Rekord vom März 2022, als er zum ersten Mal die Preise für Bleifrei übertraf. Damals war der Treibstoffrabatt der Regierung jedoch noch nicht in Kraft. Es ist das vierte Mal seit Jahresbeginn, dass Dieselkraftstoff die Marke von 2 Euro pro Liter überschreiten wird. An mehreren Tankstellen wird Diesel sogar schon wieder teurer als Benzin verkauft. Der Diesel kommt aus Russland. Russland ist der grösste Exporteur von Diesel nach Europa. Und trotz des Krieges in der Ukraine importiert Frankreich weiterhin russischen Diesel. Mehrere Faktoren beeinflussen die internationalen Ölpreise: der steigende Benzinverbrauch in den USA und Europa für die Sommersaison, die internationale Lage oder auch die Euro/Dollar-Parität. In dem Versuch, den Preisanstieg zu bremsen, hat Frankreich bereits mehrfach auf seine strategischen Ölvorräte zurückgegriffen. Das sind Ölreserven, die dem Verbrauch des Landes von drei Monaten entsprechen. Ist eine dauerhafte Senkung der Kraftstoffpreise in den nächsten Wochen vorstellbar? Um die Preise zu senken, müsste die Nachfrage sinken. Werden die Autofahrer bei 2,50 € pro Liter immer noch so viel fahren? Vielleicht nicht. Das könnte eine Wirkung haben. Der Staat kann ausserdem die Geschwindigkeit auf Autobahnen noch weiter begrenzen. Das empfiehlt jedenfalls die Internationale Energieagentur, aber die Politik tut sich schwer damit, diese Empfehlung umzusetzen. Oder aber: Wenn es wieder einen Covid-Aufschwung und damit verbunden einen Wirtschaftsabschwung gibt. Dann wird weniger Öl benötigt. Natürlich wünscht sich niemand eine Rezession, einen neuen Covid-Lockdown oder eine Senkung der Geschwindigkeit auf den Autobahnen. Also werden die Autofahrer wohl zähneknirschend weiterhin mit den hohen Preisen leben.
  • Kaufkraft: Mehr als jeder zweite Franzose muss beim Einkaufen jeden Euro umdrehen

    Kaufkraft: Mehr als jeder zweite Franzose muss beim Einkaufen jeden Euro umdrehen

    Angesichts der galoppierenden Inflation sind die Franzosen gezwungen, ihre Konsumgewohnheiten anzupassen und sich immer häufiger einschränken. 

    Die Folgen der Inflation sind bereits deutlich spürbar. Laut der jüngsten Ipsos-Umfrage muss mehr als jeder zweite Franzose beim Einkaufen auf jeden Euro aufpassen. Ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu 2021. Die letzten Monate waren auch in Frankreich von einer starken Inflation geprägt, die im Mai sogar über 5% betrug. Die Studie zeigt auf, dass der durchschnittliche Warenkorb für die täglichen Einkäufe auf nun 377 € pro Monat und Familie geschätzt wird.

    Lebensmittel, Getränke, Hygiene, Pflege… 58% der Franzosen achten immer stärker auf die Preise. Im Vergleich zu 2021 bedeutet dies einen Anstieg um 12 Prozentpunkte. Was Energie oder Konsumgüter betrifft, „spüren fast 9 von 10 französischen Verbrauchern den Preisanstieg, wobei die Hälfte von ihnen ihn für sehr belastend hält“, so Ipsos.

    Die Folge: 60% schränken sich beim Ausgehen und/oder Konsum von Kulturprodukten ein oder verzichten vollständig darauf. 56% tun dies bei Kleidung und 54% bei Hightech-Produkten. Bei Lebensmitteln hingegen setzt sich der Trend nicht in gleicher Weise fort: „76% bis 83% der Verbraucher geben an, ihr Budget je nach Lebensmittelabteilung zumindest beizubehalten“, zeigt die Studie.

    Jagd nach Sonderangeboten
    Sonderangebote sind zu einem nicht zu vernachlässigenden Kriterium geworden. „87% der befragten Franzosen entscheiden sich im Geschäft, um ihre Mittel und ihre Wünsche miteinander in Einklang zu bringen. 66% kaufen mehr Produkte, wenn sie im Angebot sind“, so die Studie. Ipsos hat festgestellt, dass Sonderangebote für 62% der Franzosen zum Kriterium Nr. 1 geworden sind, um von einer vorher festgelegten Einkaufsliste abzuweichen.

    Die Jagd nach Sonderangeboten trägt offenbar Früchte. Für 45% der Befragten würde es sogar möglich, durch Sonderangebote Impulskäufe beizubehalten , egal ob es sich um Innovationen oder Genussprodukte (Schokolade, Süßwaren und Kekse) handelt.

    „Bio“-Produkte und nachhaltige Produkte sind oft teurer als andere Produkte. Daher wenden sich die Franzosen leider zunehmend von ihnen ab. Die Zahlen der Studie zeigen, dass nur 39% der Verbraucher dazu bereit sind, für umweltfreundliche Produkte mehr zu bezahlen (ein Rückgang um 4 Prozentpunkte im Vergleich zu 2021).

    Die Studie stellt aber auch fest dass 75% der befragten Verbraucher nach wie vor darauf achten, gesunde und ausgewogene Lebensmittel zu konsumieren. Gleichzeitig achten 67% auf lokale oder in Frankreich hergestellte Produkte.