Kategorie: Frankreich

  • Frankreich baut neues Flüssiggas-Terminal für Sicherung der Gasversorgung im Winter

    Frankreich baut neues Flüssiggas-Terminal für Sicherung der Gasversorgung im Winter

    Die französische Regierung will ihre Erdgasspeicher bis zum Herbst vollständig auffüllen, da die europäischen Länder angesichts des anhaltenden Ukraine-Kriegs mit Lieferausfällen des Hauptlieferanten Russland rechnen müssen, sagte Premierministerin Elisabeth Borne am Donnerstag. „Wir sorgen dafür, dass unsere Speicherkapazitäten vollständig gefüllt werden und streben an, bis zum Frühherbst nahezu 100 Prozent zu erreichen“, und Frankreich wird außerdem ein neues schwimmendes Flüssiggas-Terminal bauen, um mehr Gaslieferungen per Schiff erhalten zu können, kündigte Premierministerin Elisabeth Borne an. Frankreich ist weit weniger abhängig von russischem Gas als seine Nachbarn und gab Anfang dieser Woche bekannt, dass es seit dem 15. Juni kein russisches Gas mehr über Pipelines erhalten hat. Unterdessen ist in Deutschland am Donnerstag die 2. Alarmstufe im Rahmen des Gas-Notfallplans ausgerufen, nachdem Russland die Gaslieferungen weiter gekürzt hatte. „Gas ist jetzt ein knappes Gut in Deu…

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  • Covid-19: Zahl der positiven Fälle in Frankreich hat sich innerhalb einer Woche verdoppelt

    Covid-19: Zahl der positiven Fälle in Frankreich hat sich innerhalb einer Woche verdoppelt

    Die Zahl der bestätigten neuen Covid-19-Fälle hat sich in Frankreich innerhalb einer Woche verdoppelt. Ein Viertel aller Tests ist positiv. Die Untervariante BA.5 ist inzwischen dominierend. Tag für Tag gewinnt Covid in Frankreich wieder an Boden. Am Donnerstag, dem 23. Juni 2022, wurden landesweit 79.852 neue Ansteckungen registriert. Das zeigen die neuesten Zahlen von Santé publique France. Der Anstieg betrug 50,4% in sieben Tagen. Die Inzidenzrate beläuft sich auf 527 pro 100.000 Einwohner. Die Untervariante BA.5 ist inzwischen für die Mehrheit der Neuinfektionen verantwortlich. Sie macht etwa zwei Drittel aus. Nach Aussagen von Gesundheitsexperten und betroffenen Patienten führt BA.5 trotz Impfung zu starken Grippesymptomen wie Fieber und Kopfschmerzen, aber weniger Atemwegssymptomen. Lesen Sie auch: Covid-19: Untervariante BA.5 zeigt häufiger stärkere Symptome Ein Beweis für das Wiederaufleben der Covid-Epidemie: Der „R“-Wert – der anzeigt, wieviel Personen von einem Infizierten a…

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  • Lyon: 11 Monate altes Kleinkind stirbt im Kindergarten

    Lyon: 11 Monate altes Kleinkind stirbt im Kindergarten

    Am Mittwoch, 22. Juni, wurde in einer Kindertagesstätte in der Stadt Lyon ein elf Monate altes Baby leblos aufgefunden. Die ersten Ermittlungen deuten darauf hin, dass das Kind etwas Giftiges verschluckt hat. Das Drama ereignete sich am Mittwoch, dem 22. Juni, in Lyon. Ein elf Monate altes Mädchen starb, nachdem es bewusstlos in einer Kindertagesstätte der Stadt aufgefunden worden war. Dies berichtete die Staatsanwaltschaft am Donnerstag, dem 23. Juni, und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung Le Progrès. Gegen 8 Uhr morgens wurde die Feuerwehr zu dem Kindergarten im dritten Arrondissement von Lyon gerufen. Das Baby wurde sofort in das Krankenhaus in Bron gebracht. Trotz der dort geleisteten Notfallversorgung konnte das Kind nicht wiederbelebt werden. Es wurde eine Untersuchung wegen „fahrlässiger Tötung“ eingeleitet. Laut der Zeitung Le Progrès deuten erste Hinweise darauf hin, dass das Baby etwa Giftiges verschluckt hat. „Die Ermittlungen müssen die genauen Umstände zeigen, unter…

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  • Gewitter: Hagelkörner werden immer größer

    Gewitter: Hagelkörner werden immer größer

    In den letzten Tagen kam es in Frankreich immer wieder zu Gewittern mit starkem Hagel. Die Größe der Hagelkörner, die manchmal größer als Boccia- oder Tennisbälle sind, erstaunt. Der Journalist Jean-Christophe Batterie war am Donnerstag, den 23. Juni in der Sendung 12/13 zu Gast, um darüber zu berichten.

    In der letzten Zeit werden die Hagelkörner bei lokalen Gewittern immer größer, aber warum? „In den von diesen Hagelschlägen betroffenen Regionen kommen alle Bedingungen zusammen, die das Phänomen verstärken. Die Böden sind warm, die Luft in der Höhe ist kalt und mit Verdunstungswasser der vergangenen Tage gesättigt. Das ist günstig für die Bildung von Cumulonimbus-Wolken, vertikalen Wolken, die Höhen von über 10 oder sogar 15.000 Metern erreichen können. In diesen Wolken bildet sich der Hagel“, berichtet der Journalist Jean-Christophe Batteria am Donnerstag, 23. Juni, in der France-3-Nachrichtensendung 12/13.

    Eiskugeln werden in der Höhe immer größer.
    „Die warme Luft steigt auf, die in der Höhe angekommene Feuchtigkeit kondensiert in der abgekühlten Luft zu Wassertropfen, wie der Dampf auf einem Badezimmerspiegel; diese Tropfen steigen dann mit 40 km/h noch weiter nach oben. Alle 100 Meter wird es etwa 1 °C kälter. Bei etwa 3.500 Metern beginnen die Tropfen, Eiskügelchen zu bilden, die mit zunehmender Höhe immer größer werden. Sie geraten in aufsteigende Luftwirbel und binden immer mehr Eis, bis sie zu schwer werden, und als Hagelkörner zu Boden fallen, wobei sie sich bei einer Fallgeschwindigkeit mit über 180 km/h mit noch mehr Eiskristallen aufladen“, erklärt der Journalist auf France 3.

  • Gaspreise: Elisabeth Borne bestätigt Verlängerung des Preisstopps bis Jahresende

    Gaspreise: Elisabeth Borne bestätigt Verlängerung des Preisstopps bis Jahresende

    Premierministerin Élisabeth Borne bestätigte am Donnerstag, 23. Juni, dass der Preisstopp für Gas „bis Ende des Jahres verlängert“ werde. In einer Pressekonferenz am Donnerstagnachmittag bestätigte Elisabeth Borne, dass der Presistopp für die Gaspreise „bis Ende des Jahres“ verlängert werden soll. In dem Bestreben, „die Franzosen zu beruhigen“, erinnerte die Premierministerin, deren Regierung sich nach dem Debakel bei den Parlamentswahlen in einer instabilen Lage befindet, daran, dass „der Staat die Differenz zu den gestiegenen Marktpreisen zahlt“. Die Regierungschefin erklärte, dass das Dekret, das diese Verlängerung ermöglicht, bis zum Ende der Woche veröffentlicht werde. Für die Gasversorgung fügte Elisabeth Borne hinzu, dass Frankreich „die maximale Füllung seiner Speicherkapazitäten sicherstellt“ mit dem Ziel, bis zum Herbstanfang 100% Füllstand zu erreichen. Wie der Sender BFMTV jedoch meldet, sind die Betreiber derzeit verpflichtet, die Gasspeicherkapazitäten bis zum 1. November…

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  • Regierungsumbildung: Emmanuel Macron lässt sich wieder einmal Zeit – Kritik wird laut

    Regierungsumbildung: Emmanuel Macron lässt sich wieder einmal Zeit – Kritik wird laut

    Die Minister, die bei den Parlamentswahlen ihre Wahlkreise verloren haben, hätten die Regierung bereits verlassen müssen, Emmanuel Macron hat sie nun gebeten, bis Ende Juni zu bleiben. In den französischen Krankenhäusern drohen diesen Sommer massive Probleme, und Frankreich hat immer noch keine(n) neue(n) Gesundheitsminister(in). Brigitte Bourguignon, die nicht wieder zur Abgeordneten gewählt wurde, muss die Regierung verlassen. Am Montag sagte sie daher alle ihre Termine ab. Seitdem hat Emmanuel Macron sie jedoch gebeten, bis Ende Juni im Amt zu bleiben. Das bedeutet, dass er bis dahin keine Änderungen an der Regierungsmannschaft plant. Der Druck auf Elisabeth Borne ist groß. „Im Moment arbeiten wir an der Situation in der Nationalversammlung, die Regierung ist zur Zeit keine Priorität“, sagte ein Minister am Mittwoch der Zeitung La Dépêche. Dennoch ist der Druck auf Elisabeth Borne groß, die für viele nicht mehr das richtige Profil für den Job als Premierministerin zu haben scheint….

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  • Unesco warnt vor „sehr hohem“ Tsunami-Risiko im Mittelmeerraum in den nächsten 30 Jahren

    Unesco warnt vor „sehr hohem“ Tsunami-Risiko im Mittelmeerraum in den nächsten 30 Jahren

    In den nächsten 30 Jahren könnte ein Tsunami im Mittelmeer auftreten, warnte die UNESCO am Mittwoch, dem 22. Juni. Infolgedessen soll das Programm „Tsunami Ready“ ausgeweitet werden.

    Die UNESCO hat beschlossen, ihr Tsunami-Schutzprogramm bis 2030 auf alle gefährdeten Gebiete der Welt auszuweiten, einschließlich des Mittelmeers, wo ein Tsunami in den nächsten 30 Jahren wahrscheinlich ist.

    Das Tsunami-Warnprogramm „Tsunami Ready“, das in Dutzenden von Gemeinden in der Karibik, im Pazifik und im Indischen Ozean getestet wird, soll auf Tausende weitere Küstenorte ausgeweitet werden, wie die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) am Dienstag in einer Pressekonferenz bekannt gab. Das Programm legt zwölf Indikatoren fest, die von den betroffenen Regionen mit Hilfe von Experten der UNESCO eingehalten werden müssen. Dazu gehören die Erstellung eines Plans zur Identifizierung der Bedrohung sowie die Sensibilisierung und Vorbereitung der Bevölkerung auf den Umgang mit der Bedrohung.

    Die meisten der bisher dokumentierten Tsunamis betreffen die Küstenbevölkerungen des Pazifischen und Indischen Ozeans. Die UNESCO weist jedoch darauf hin, dass alle Meeresregionen gefährdet sind, auch die des Mittelmeers. „Die Wahrscheinlichkeit einer meterhohen und damit katastrophalen Welle in den nächsten 30 Jahren ist dort sehr hoch“, sagte Vladimir Rjabinin, Exekutivsekretär der Zwischenstaatlichen Ozeanographischen Kommission der UNESCO.

    100 % der Küstenbevölkerung“ müssen „reaktionsbereit“ sein.
    Etwa 70% der Tsunamis werden laut Vladimir Rjabinin durch ein Erdbeben ausgelöst, wie z.B. der Tsunami im Indischen Ozean 2004, der für mehr als 210.000 Tote verantwortlich war. Sie können aber auch als Folge von Vulkanausbrüchen auftreten, wie der Tsunami, der im Januar 2022 die Pazifikinsel Tonga traf. „Mehr als 40 Gemeinden in 21 Ländern sind bereits sicherer, nachdem sie unser Tsunami Ready-Programm umgesetzt haben“, sagte Vladimir Rjabinin. Er fügte hinzu, dass die UNESCO „sicherstellen möchte, dass 100% der gefährdeten Küstenbevölkerungen bereit sind, auf einen Tsunami zu reagieren“.

    Im Mittelmeer sind die griechischen Inseln Kos und Samos laut Bernardo Aliaga, einem Ozeanexperten des UNESCO-Büros, bereit. Alexandria in Ägypten hat mit der Umsetzung des Programms begonnen, und Istanbul und Cannes arbeiten daran, so Aliaga. „Das allgemeine Prinzip ist, dass es dort, wo es bereits einen Tsunami gegeben hat, auch einen neuen Tsunami geben wird“, sagte Bernardo Aliaga. Wie in der Ägäis oder wie 1908 in der Straße von Messina, als ein Tsunami dort die Küstenstädte verwüstete.

    Besonders aufmerksam beobachten die Experten die Situation um den Vulkan Stromboli auf den Äolischen Inseln, der sich durch seine hohe Aktivität auszeichnet und sich in der Nähe der Küsten Siziliens und Süditaliens befindet. Das Programm der UNESCO wird vom Büro der Vereinten Nationen für Katastrophenvorsorge (UNDRR) und der Europäischen Union sowie von Geberländern wie Australien, Japan, Norwegen und den USA unterstützt.

  • SNCF will im Sommer 500.000 zusätzliche Sitzplätze in ihren Zügen anbieten

    SNCF will im Sommer 500.000 zusätzliche Sitzplätze in ihren Zügen anbieten

    Um der erwarteten Rekordnachfrage im Sommer gerecht zu werden, hat die französische Bahngesellschaft SNCF angekündigt, 500.000 zusätzliche Sitzplätze anzubieten.

    Die SNCF rechnet mit einem „Rekordsommer“ im Zugverkehr, da die Touristen nach zwei Jahren strenger Covid-Bestimmungen wieder nach Frankreich strömen werden. Um den Zustrom von Fahrgästen zu bewältigen, kündigte der Vorstandsvorsitzende der SNCF, Jean-Pierre Farandou, am Donnerstag an, dass das Unternehmen 500.000 zusätzliche Plätze zum Verkauf anbieten werde.

    „Wir stehen vor einem Rekordsommer“, sagt Farandou. Die SNCF hat nach eigenen Angaben bereits mehr als acht Millionen Tickets für die wichtigen Ferienmonate Juli und August verkauft – eine Steigerung von 10 Prozent gegenüber 2019.

    „Wir sind an der Kapazitätsgrenze, also müssen wir weitere Züge bereitstellen. Wir werden auch Doppelkonfigurationen schaffen, damit zwei Züge gleichzeitig fahren können“, erklärte Farandou.

    Farandou mahnte die Fahrgäste allerdings auch, die Züge nicht nur an den wichtigen Ferienreisetagen zu nehmen, denn außerhalb dieser Zeiträume gäbe es noch freie Plätze.

    Die Ankündigung der SNCF kommt zu einem Zeitpunkt, nach dem mehrere Fluggesellschaften – namentlich Easyjet und Ryanair – für diesen Sommer Annulationen durch Streiks angekündigt haben. Lange Warteschlangen, Personalmangel und Streiks an wichtigen Flughäfen machen in diesem Sommer das Reisen mit der Bahn für viele attraktiver als Flugreisen.

    Lesen Sie auch: Ryanair, Easyjet – es gibt immer mehr Streikaufrufe für den Sommer bei den Billigfluggesellschaften

  • Covid-19: Untervariante BA.5 zeigt häufiger stärkere Symptome

    Covid-19: Untervariante BA.5 zeigt häufiger stärkere Symptome

    Die Zahl der Ansteckungen mit Covid-19 nimmt in Frankreich wieder stark zu. Die Omikron-Untervariante Omicron BA.5, die derzeit auf dem Vormarsch ist, scheint mehr und öfter Symptome zu verursachen als BA.1.  In den letzten Wochen wurde in Frankreich ein deutlicher Anstieg der Covid-19-Ansteckungen beobachtet. Am 22. Juni wurden innerhalb von 24 Stunden fast 78.000 neue Fälle bestätigt. Ein Anstieg, für den die Omikron-Untervarianten BA.4 und BA.5, die nunmehr die Mehrheit bilden, verantwortlich sind. „In Frankreich ersetzt BA.5 allmählich die bisher dominante Untervariante BA.2 „, erklärte Public Health France am 15. Juni in seiner Risikoanalyse im Zusammenhang mit den neu auftretenden Varianten. Lesen Sie auch: Französische Gesundheitsbehörde empfiehlt zweite Covid-Auffrischungsimpfung Bei den neuen Untervarianten gibt es eine höhere Wahrscheinlichkeit, Symptome zu entwickeln. Von „mehr als 300 bestätigten oder möglichen Fällen“ von BA.4 und BA.5 waren nur 3% asymptomatisch, berichte…

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  • Politik: Koalitionen – ein Modell, das in vielen europäischen Ländern gelebt wird

    Politik: Koalitionen – ein Modell, das in vielen europäischen Ländern gelebt wird

    Die Entscheidung für eine Koalition wäre in Frankreich ein Novum, doch andere europäische Nachbarn leben dieses Modell bereits seit Jahrzehnten. Der Journalist François Beaudonnet erläutert das Thema auf dem Sender France 3. Eine Koalition zu bilden, um regieren zu können, wäre in Frankreich ein Novum. In 19 Ländern der Europäischen Union ist es jedoch gängige Praxis. Die Deutschen zum Beispiel praktizieren die Kunst des politischen Kompromisses seit vielen Jahren. „In Deutschland nehmen sich die politischen Parteien nach den Wahlen Zeit, um eine Koalition zu bilden. Derzeit ist es eine sogenannte ‚Ampelkoalition‘, was sich auf die Farben der drei Parteien bezieht, aus denen sie sich zusammensetzt“, erklärte der Journalist François Beaudonnet am Mittwoch, dem 22. Juni, in der Sendung 19/20 auf France 3. Eine Regierung der nationalen Einheit in ItalienDie Koalition in Deutschland hat „einen Regierungsvertrag unterzeichnet“, erklärt der Journalist und fügt hinzu: „Das ist ein Dokument, d…

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