Kategorie: Frankreich

  • Hitzewelle: 13 Departements bleiben am Montag auf der Hitze-Warnstufe Orange

    Hitzewelle: 13 Departements bleiben am Montag auf der Hitze-Warnstufe Orange

    Météo France hat auch am Montagmorgen die Hitzewarnung Orange für 13 Departements aufrechterhalten, die sich überwiegend im Südosten Frankreichs befinden.

    Die große Hitze ist noch nicht vorbei, ein Teil Frankreichs leidet noch immer unter hohen Temperaturen. Nachdem Frankreich fast den ganzen Juli über von einer Hitzewelle heimgesucht wurde, die vor allem im Westen für Rekorde sorgte, ist die Hitzewelle immer noch in vollem Gange, diesmal jedoch im Südosten.

    Météo France hat daher in seinem Warnbericht vom Montag, dem 25. Juli um 6 Uhr, die Warnstufe Orange für 13 Departements aufrechterhalten.

    Am Montag erwarten die Vorhersagen erneut Temperaturen zwischen 35 und 38 °C in den Departements im Südosten. Die Vorhersagen gehen davon aus, dass das Quecksilber ab Dienstag „spürbar“ zu sinken beginnt.

    In weiteren Departements im Osten Frankreichs gilt Hitzewarnstufe Gelb.

    Neben der Hitzewelle sagt Météo France auch Gewitter in einem großen Teil Frankreichs voraus. Vom südlichen Zentralmassiv bis zum Nordosten des Landes und in den Alpen wird mit Gewittern gerechnet. Auch ein Teil der Pyrenäen ist betroffen.

  • Rolling-Stones-Sänger Mick Jagger: „Ich bin mit Anne Hidalgo auf dem Fahrrad gekommen“

    Rolling-Stones-Sänger Mick Jagger: „Ich bin mit Anne Hidalgo auf dem Fahrrad gekommen“

    Bei einer Show der Rolling Stones auf der Pferderennbahn Longchamp (Paris) erklärte Mick Jagger, dass er „mit Anne Hidalgo auf dem Fahrrad zum Konzert“ gefahren sei. Das führte zu Buhrufen des Publikums. Auf ihrer Europatournee zur Feier ihres 60-jährigen Bühnenjubiläums traten die Rolling Stones am…

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  • Waldbrand im Department Gard verbrennt über 40 Hektar

    Waldbrand im Department Gard verbrennt über 40 Hektar

    Das Feuer war am Sonntagabend noch nicht unter Kontrolle. Ein Reiterhof musste evakuiert werden, mehrere Dutzend Hektar Vegetation sind gefährdet. In der Gemeinde Vallabrix im Département Gard ist am Sonntagnachmittag ein Feuer ausgebrochen, wie Franceinfo unter Berufung auf die Feuerwehr des Départements meldete. Über 40 Hektar Wald sind bereits abgebrannt, mehrere Dutzend weitere sind gefährdet. Das Feuer ist noch nicht unter Kontrolle. Fünf Canadair-Löschflugzeuge unterstützen die Feuerwehr. Am Sonntagabend traf Verstärkung aus anderen Departements ein, 250 Feuerwehrleute sind mobilisiert. Ein Reiterhof wurde evakuiert „Die Ersthelfer waren mit mehreren Feuersprüngen konfrontiert“, meldet der Service Départemental Incendie et de Secours (SDIS) des Departements Gard. Ein Reiterhof musste evakuiert werden. https://twitter.com/signalementfdf/status/1551281065867739136
  • Ein neues Radargerät kann erkennen, ob Sie während der Fahrt telefonieren

    Ein neues Radargerät kann erkennen, ob Sie während der Fahrt telefonieren

    Ein australisches Unternehmen hat ein neues Radargerät entwickelt, mit dem Fahrer, die ihr Telefon am Steuer benutzen, erkannt und bestraft werden können.

    Es gibt nach wie vor viele Autofahrer, die ihr Handy am Steuer benutzen. Die Polizei versucht, diese Plage einzudämmen, hat aber keine wirklichen Instrumente zur Verfügung, um sie in ihrem Kampf zu unterstützen. Doch das könnte sich bald ändern, wie die Zeitung Ouest France berichtet. Ein australisches Unternehmen hat ein Radargerät entwickelt, mit dem Fahrer, die mit dem Handy in der Hand fahren, erkannt und bestraft werden können.

    Um Telefone am Steuer aufzuspüren, vertreibt das Unternehmen Acusensus seit kurzem ein Gerät, das Schnappschüsse von Fahrern macht, die in ihrem Auto sitzen. Es werden verschiedene Fotos gemacht – unter anderem, um Reflexionen in der Windschutzscheibe zu vermeiden – und eine künstliche Intelligenz wird dann aktiv, um zu bestimmen, ob die Person ein Telefon in der Hand hat oder nicht.

    Wann werden diese Geräte eingesetzt? Das hängt vom jeweiligen Land und den dort geltenden Gesetzen ab. In den USA werden die Schnappschüsse und das Nummernschild der Person an die Strafverfolgungsbehörden gesendet. Auch in Grossbritannien wurde das Gerät getestet. In Frankreich sind bisher noch keine derartigen Tests bekannt geworden. Der Hersteller versichert, dass das neue Radargerät „mit der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) übereinstimmt“.

    Nach einem zweijährigen Testlauf in einem australischen Bundesstaat sprechen die Zahlen für sich. Die Zahl der Verkehrstoten soll dort um 18% gesunken sein, während sie anderswo im Durchschnitt um 3% gestiegen ist.

  • Brände in der Gironde: Es wird noch Wochen dauern, bis sie vollständig gelöscht sind

    Brände in der Gironde: Es wird noch Wochen dauern, bis sie vollständig gelöscht sind

    Die Brände in Landiras und La Teste sind noch nicht vollständig gelöscht, breiten sich aber nicht mehr weiter aus. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sie in wenigen Tagen wirklich gelöscht sein werden. Der Einsatz der Feuerwehr wird wahrscheinlich noch viele Wochen dauern.

    Die Feuerwehr ist davon überzeugt. Wenn es nicht bald zu heftigen Regenfällen kommt, wird das Feuer in Landiras erst in einigen Wochen vollständig gelöscht sein. Dasselbe Szenario gilt auch für das Feuer in La Teste.

    Die Brände in Landiras und La Teste breiten sich nicht weiter aus, aber die Feuerwehr bleibt weiterhin mobilisiert und wachsam. Die neuesten Zahlen sprechen von insgesamt mindestens 20.800 Hektar verbrannter Fläche.
    „Die Brände schreiten nicht mehr voran, es gibt keine Feuerfront mehr“, berichtet die Feuerwehr der Gironde. Dennoch gibt es immer noch heiße Stellen mit mit Glutnestern. Diese glühenden Stellen können jederzeit zu einem Wiederaufflammen des Feuers führen.

    Die Feuerwehr betrachtet das Feuer noch nicht als gelöscht, weil zum Beispiel starke Winde ein Wiederaufflammen des Feuers verursachen könnten.

    Wiederaufflammen des Feuers jederzeit möglich
    Nach Angaben der Feuerwehr zieht man es vor, die Brände als „eingedämmt“ zu bezeichnen. Die Brandbekämpfer arbeiten mit Luftaufnahmen und Satellitenfotos, mit denen sie die wichtigsten Glutnester in dem verbrannten Gebiet aufspüren können. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es mehrere Wochen dauern wird, bis die Brände als gelöscht gelten können.

  • Dürre: 88 Departements wegen Trockenheit in Alarmzustand versetzt

    Dürre: 88 Departements wegen Trockenheit in Alarmzustand versetzt

    88 der 96 Departements, die es im französischen Mutterland gibt – sind derzeit von ihren Präfekturen in Alarmbereitschaft wegen starker Trockenheit versetzt, berichtet die Regierungswebsite Propluvia.

    88 Departements des französischen Staatsgebiets sind laut der Regierungswebsite Propluvia von Erlassen zur Einschränkung der Wassernutzung betroffen. Nur die Departements Ariège, Calvados, Seine-Maritime, Aisne, Yonne und Corrèze sind vorerst nicht betroffen.

    Grund dafür ist das seit einigen Wochen ungewöhnlich trockene und heiße Wetter und die geringen Niederschläge im Winter, die die Wasserreserven nicht auffüllen konnten.

    Die Website der Regierung kennt vier Stufen der Dürrewarnung. Bild: Propluvia

    Die Regierungswebsite bietet auf ihrer interaktiven Karte, die regelmäßig aktualisiert wird, vier Warnstufen an:

    • Den Wachsamkeitszustand, in dem Privatpersonen und Gewerbetreibende dazu angehalten werden, Wasser zu sparen.
    • Den Alarmzustand, in dem eine Reduzierung der Wasserentnahme für landwirtschaftliche Zwecke um weniger als 50% (oder ein Verbot an bis zu drei Tagen pro Woche) angeordnet wird, wie es in Lozère, Haute-Loire, Meuse oder auch Côtes d’Armor der Fall ist.
    • Der verstärkte Alarmzustand, in dem eine Reduzierung der Wasserentnahme für landwirtschaftliche Zwecke um mindestens 50% (oder ein Verbot von mindestens 3,5 Tagen pro Woche), eine stärkere Einschränkung der Wasserentnahme für die Bewässerung von Gärten, Grünflächen, Golfplätzen und zum Autowaschen angeordnet wird, wie es zur Zeit in den Vogesen, in Hochsavoyen, in Isère oder in Finistère der Fall ist.
    • In den Departements Loire-Atlantique, Deux-Sèvres, Var, Drôme und Mayenne ist die Entnahme von nicht prioritärem Wasser, auch für landwirtschaftliche Zwecke, vollständig verboten.
  • Perpignan: Mann auf der Flucht, nachdem er seine Eltern verbrannt hat

    Perpignan: Mann auf der Flucht, nachdem er seine Eltern verbrannt hat

    Die Feuerwehrleute entdeckten den 50-jährigen Vater und die 71-jährige Mutter mit schweren Verletzungen. Bei einem der beiden Opfer ist „der Körper zu 80% verbrannt“, wie die Feuerwehr berichtet. Beide Opfer schweben in Lebensgefahr und wurden ins Krankenhaus eingeliefert.

    Ein etwa 30-jähriger Mann ist auf der Flucht, nachdem er in der Nacht von Samstag auf Sonntag kurz nach Mitternacht im Viertel Saint-Jacques in der Nähe des Stadtzentrums von Perpignan seine Eltern mit einem „selbstgebastelten Brandsatz“ lebensgefährlich verletzt hat, meldet Franceinfo am Sonntag unter Berufung auf Polizeiquellen.

    Die Feuerwehr war als erste am Tatort und entdeckte den 50-jährigen Vater und die 71-jährige Mutter mit extrem schweren Verletzungen. Bei einem der beiden Opfer ist „der Körper zu 80% verbrannt“, wie die Feuerwehr gegenüber France Bleu Roussillon erklärte. Beide Opfer schwebten in Lebensgefahr, als sie in das Krankenhaus von Perpignan gebracht wurden.en

    Der Sohn, der immer noch auf der Flucht ist, ist der Polizei bereits bekannt, wie Franceinfo berichtet. Er benutzte ein Brandbeschleuniger, „wahrscheinlich Benzin“, so die Feuerwehr.

  • Hitzewelle: Neue Kleidung soll gegen grosse Hitze schützen

    Hitzewelle: Neue Kleidung soll gegen grosse Hitze schützen

    Angesichts der immer häufigeren und stärkeren Hitzewellen ist die Textilindustrie innovativ und die Forschung konzentriert sich auf Kleidungsstücke, die helfen sollen, die Hitze besser zu vertragen. 

    Für viele Menschen sind die Hitzewellen, die sich über das Hexagon gelegt haben, schwer zu ertragen. Um besser mit den heissen Temperaturen umgehen zu können, entscheiden sich manche Menschen für kühlende Kleidung. Ein Busunternehmen bevorzugt eine Weste, die ähnlich wie eine Kühltasche funktioniert und ihren Träger 5 bis 6 Stunden lang kühl hält. Die Investition für den Kauf dieser Westen beträgt 60 Euro pro Weste. „Die Investition ist eindeutig interessant, da sie die Arbeitsbedingungen verbessert“, erklärt Josselin Guiavarch, der Betriebsleiter des Unternehmens in einer Reportage von France 2.

    Um die Hitzewellen zu parieren, die Frankreich in Zukunft wohl immer häufiger heimsuchen werden, forschen Unternehmen an der Entwicklung neuer Kleidung, die kühl hält. Das Ziel ist ein doppeltes, da diese neuen Kleidungsstücke nicht nur die Menschen erfrischen, sondern auch dafür sorgen, dass ihre Träger keine Klimaanlage nutzen müssen, was wiederum Energie spart. „Die Herausforderung bei diesen Textilien wird (…) darin bestehen, zum thermischen Komfort der Person beizutragen und gleichzeitig einen übermäßigen Energieverbrauch zu vermeiden“, erklärt Isabelle Cornu, stellvertretende Direktorin des Europäischen Zentrums für Innovative Textilien auf France 2.

  • Isère: 80-jähriger Geisterfahrer auf der Autobahn verursacht Unfall mit zwei Toten

    Isère: 80-jähriger Geisterfahrer auf der Autobahn verursacht Unfall mit zwei Toten

    Zwei Stunden später kam es in demselben Autobahnabschnitt zu einem weiteren Unfall mit sieben beteiligten Fahrzeugen.

    Zwei Männer im Alter von 80 und 40 Jahren starben in der Nacht von Samstag auf Sonntag bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A7 in der Nähe von Auberives-sur-Varèze (Isère), berichtet France Bleu Isère. Der 80-Jährige fuhr in der falschen Richtung auf der Autobahn, als er mit einem anderen Fahrzeug zusammenstieß, in dem sich eine Familie befand. Bei dem Unfall gab es auch drei Schwerverletzte, darunter ein zehnjähriges Kind. Die Familienmitglieder wurden in Lyon ins Krankenhaus eingeliefert.

    Der Unfall ereignete sich auf der Autobahn A7 in der Nähe von Auberives-sur-Varèze (Isère). (SCREENSHOT GOOGLE MAPS)

    Zwei Stunden später ereignete sich in derselben Gegend ein weiterer Unfall: eine Massenkarambolage zwischen sieben Autos. Dieser zweite Unfall ereignete sich kurz nach 5.30 Uhr bei relativ geringer Geschwindigkeit. Eine Person wurde leicht verletzt.

    Beide Unfälle ereigneten sich mitten in dem Wochenende, an dem die meisten Franzosen in ihre Ferien aufbrachen. Der Samstag wurde von Bison Futé in der Region Auvergne-Rhône-Alpes in Abreiserichtung als schwarz eingestuft. Auch am Sonntag ist das Verkehrsaufkommen in der Region immer noch sehr hoch.

  • Benzinpreis: Bald wieder Benzin für 1.5 € an manchen Tankstellen in Frankreich?

    Benzinpreis: Bald wieder Benzin für 1.5 € an manchen Tankstellen in Frankreich?

    „Der Rabatt könnte im September und Oktober von 18 auf 30 Cent steigen und dann im November und Dezember auf 10 Cent sinken“, kündigte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Samstag, dem 23. Juli, an.

    Wirtschaftsminister Bruno Le Maire sprach sich am Samstag, dem 23. Juli, dafür aus, den Rabatt pro Liter auf die Kraftstoffpreise von 18 auf 30 Cent zu erhöhen. Damit schloss er einen Kompromiss mit den Abgeordneten der Republikaner nicht mehr aus, die eigentlich noch weiter gehen wollten.

    „Der Rabatt könnte im September und Oktober von 18 auf 30 Cent steigen und dann im November und Dezember auf 10 Cent sinken“, erklärte der Minister. Mit dem von TotalEnergies am Freitag angekündigten Rabatt von 20 Cent in Tankstellen der Total-Gruppe „bekäme man an einigen Tankstellen in Frankreich den Kraftstoff für 1,5 Euro pro Liter“.

    Der Ölriese TotalEnergies versprach angesichts der von den Abgeordneten der Nationalversammlung angedrohten Steuer auf „Üperprofite“ einen Rabatt an der Zapfsäule von 20 Cent pro Liter von September bis November und anschliessend 10 Cent bis zum Jahresende an. Bruno Le Maire schlug außerdem vor, die auf Vielfahrer und untere Einkommensschichten ausgerichteten Hilfsmassnahmen, die von den Abgeordneten der Republikanern heftig kritisiert wird, „aufzuschieben“.

    Durch die Zugeständnisse des Wirtschaftsministers ist der Widerstand der Republikaner beendet und der Weg für eine Annahme des entsprechenden Erlasses in der Nationalversammlung scheint geebnet zu sein.