Kategorie: Frankreich

  • „Lasst uns die Spiele weit öffnen“: Das ist der offizielle Slogan der Olympischen und Paralympischen Spiele in Paris 2024

    „Lasst uns die Spiele weit öffnen“: Das ist der offizielle Slogan der Olympischen und Paralympischen Spiele in Paris 2024

    Das Organisationskomitee für die Olympischen und Paralympischen Spiele in Paris enthüllte auf einer Pressekonferenz am Montag die Botschaft, die die Veranstaltung begleiten wird. Ein weiterer konkreter Schritt auf dem Weg zu den Olympischen und Paralympischen Spielen in Paris im Jahr 2024. Auf einer Pressekonferenz hat das Organisationskomitee am Montag, den 25. Juli, den Slogan der Veranstaltung enthüllt: „Ouvrons grand les Jeux“. Die Ankündigung wurde von einem Video begleitet, das zahlreiche nationale und internationale Sportreferenzen enthält. 

    Der gewählte Slogan will die Inklusion in den Vordergrund stellen. Die Organisatoren betonen die Parität zwischen weiblichen und männlichen Athleten (jeweils 5.250)….

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  • Bekämpfung von Waldbränden: Airbus kann seinen A400M innerhalb von Minuten in einen Wasserbomber verwandeln

    Bekämpfung von Waldbränden: Airbus kann seinen A400M innerhalb von Minuten in einen Wasserbomber verwandeln

    Der A400M hat bei einem Test in weniger als zehn Sekunden bis zu 20 Tonnen Wasser abgeworfen. Zum Vergleich: Ein Canadair kann sechs Tonnen Wasser abwerfen. Airbus hat einen Bausatz getestet, mit dem ein A400M innerhalb weniger Minuten in einen Wasserbomber umgewandelt werden kann. Der Test wurde in den letzten Wochen in Spanien durchgeführt, so der Flugzeughersteller in einer am Montag, dem 25. Juli veröffentlichten Pressemitteilung. Bis zu 20 Tonnen Wasser werden in 10 Sekunden abgeworfen. Der A400M, ein taktisches militärisches Transportflugzeug, wurde mit dem Prototyp eines abnehmbaren Feuerlöschsatzes ausgestattet. Bei einem Test am Donnerstag warf er bis zu zwanzig Tonnen Wasser in weniger als zehn Sekunden aus 45 Meter Höhe und bei niedriger Geschwindigkeit (230 km/h) ab, was eine hohe Präzision beim Abwurf ermöglicht. Ein weiterer Vorteil des A400M ist, dass er auf kurzem, weichem Gelände landen kann, sogar auf einem Strand. Dort kann er innerhalb von fünf bis zehn Minuten wieder gefüllt werden. Zum Vergleich: Eine Canadair kann nur sechs Tonnen Wasser abwerfen. „Der A400M kann eine herausragende Rolle bei der Bekämpfung der wachsenden Bedrohung durch Waldbrände sowie bei der Erhaltung von Umweltökosystemen spielen.“ (Airbus Industries) Der von Airbus getestete Bausatz erfordert keine Änderungen am Flugzeug. Dadurch ist er mit jedem Flugzeug der A400M-Flotte ohne weiteres kompatibel. Das Flugzeug kann so schnell in einen Wasserbomber umgewandelt und in kürzester Zeit bei nWaldbränden eingreifen. Bei den Tests wurde der Airbus mit 20 Tonnen Wasser beladen, doch die Kapazität kann bei Bedarf gesteigert werden, betont Airbus. Fünfzig A400M bestellt Die Tests wurden bislang bei Tageslicht durchgeführt. Airbus plant aber, diese Art von Missionen auch bei Nacht zu ermöglichen, um die Fähigkeit und Effizienz des Flugzeugs zu verbessern. Derzeit besitzt Frankreich neunzehn A400M. Insgesamt wurden fünfzig bestellt. Diese Lösung würde es Frankreich ermöglichen, „seine Wasserbomberflotte einfach und kostengünstig zu erweitern“, so Airbus.
  • Covid-19: Tests an den Grenzen wieder möglich – Abgeordnete bestätigen Gesundheitsgesetzentwurf

    Covid-19: Tests an den Grenzen wieder möglich – Abgeordnete bestätigen Gesundheitsgesetzentwurf

    Die Nationalversammlung billigte am Montag, dem 25. Juli, eine mit dem Senat erzielte Einigung über einen Entwurf für ein neues Gesundheitsgesetz, das das Ende der derzeitigen Covid-19-Ausnahmeregelungen bestätigt, aber mögliche obligatorische Tests an den Grenzen ermöglicht. Das neue Gesundheitsgesetz wurde mit 184 zu 149 Stimmen verabschiedet. Die Opposition hatte der Regierung, die nur über eine relative Mehrheit im Parlament verfügt, zunächst einen herben Rückschlag beschert, als sie die möglichen Grenzkontrollen in der ersten Lesung am 12. Juli ablehnte. Nach einem Durchgang durch den Senat einigten sich die beiden Kammern im Gemischten Paritätischen Ausschuss (CMP) auf einen neuen Text. Diese nun von der Nationalversammlung bestätigte Version muss am Dienstag von den Senatoren noch endgültig gebilligt werden. Der Ausschuss behielt im Großen und Ganzen die Version des Textes bei, die der von der Rechten dominierte Senat in erster Lesung beschlossen hatte. Ein möglicher obligatoris…

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  • Emmanuel Macron ist in Kamerun eingetroffen, der ersten Station seiner Afrika-Reise

    Emmanuel Macron ist in Kamerun eingetroffen, der ersten Station seiner Afrika-Reise

    Der französische Präsident Emmanuel Macron traf am Montagabend in Yaoundé, Kamerun, ein, der ersten Station seiner viertägigen Reise durch Afrika. Er will dort mit seinem Amtskollegen Paul Biya zusammentreffen, da Afrika derzeit von Russland stark umworben wird.

    Der französische Präsident Emmanuel Macron traf am Montagabend, dem 25. Juli, in Yaoundé ein. Es ist sein erster Besuch in Kamerun und Zentralafrika, mit dem Ziel, die schwächelnden politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern wiederzubeleben.

    Es ist der erste Besuch eines französischen Staatsoberhauptes in Yaoundé seit 2015.

    Emmanuel Macron wurde gegen 22.40 Uhr Ortszeit (23.40 Uhr ) am Flughafen von Yaoundé vom kamerunischen Premierminister Joseph Dion Ngute begrüßt.

    Die viertägige Reise, die ihn auch nach Benin und Guinea-Bissau führen wird, soll sein „Engagement für einen Ansatz zur Erneuerung der Beziehungen Frankreichs zum afrikanischen Kontinent“ bekräftigen, wie der Élysée-Palast meldete.

    Emmanuel Macron wird am Dienstagmorgen im Präsidentenpalast zu einem Gespräch mit seinem 89-jährigen Amtskollegen Paul Biya erwartet, der Kamerun seit fast 40 Jahren autoritär regiert.

    Die Staatsoberhäupter werden über Sicherheitsfragen vor dem Hintergrund der dschihadistischen Bedrohung in Nordkamerun durch die Boko Haram und des seit über fünf Jahren andauernden Konflikts zwischen bewaffneten separatistischen Gruppen und den Sicherheitskräften im Nordwesten und Südwesten des Landes sprechen.

    Emmanuel Macron hatte für Empörung bei den Machthabern in Kamerun gesorgt, als er 2020 erklärte, er habe „Druck auf Paul Biya“ wegen der „untragbaren“ Gewalt in diesen Regionen ausgeübt.

    Nach einem Mittagessen mit Paul Biya und seiner Frau Chantal wird Emmanuel Macron, begleitet von mehreren Ministern, darunter Catherine Colonna (Auswärtige Angelegenheiten), mit Vertretern der Jugend und der Zivilgesellschaft zusammentreffen. Er wird den Tag im „Noah-Dorf“ mit dem ehemaligen französischen Tennischampion Yannick Noah ausklingen lassen, der in einem Arbeiterviertel in Yaoundé, wo er mehrere Monate im Jahr verbringt, ein Freizeit- und Bildungszentrum aufbaut.

    Der Besuch findet zu einer Zeit statt, in der die ehemalige Kolonialmacht Frankreich seinen Einfluss vor allem in wirtschaftlicher und handelspolitischer Hinsicht gegenüber China, Indien oder Deutschland schwinden sieht. Französische Unternehmen machen nur noch etwa 10% der Handelsbeziehungen aus, während es in den 1990er Jahren noch 40% waren.

    Das erklärte Ziel Macrons ist, neue Partnerschaften im Agrarbereich mit Kamerun, der größten Volkswirtschaft Zentralafrikas, zu knüpfen, da der Kontinent von einer durch den Krieg in der Ukraine ausgelösten Nahrungsmittelkrise bedroht ist.

    Es geht auch um strategische Fragen. Russland umwirbt Kamerun und hat im April ein Abkommen über militärische Zusammenarbeit mit dem Land unterzeichnet.

  • Steuererhöhungen von bis zu 60% für französische Zweitwohnungsbesitzer

    Steuererhöhungen von bis zu 60% für französische Zweitwohnungsbesitzer

    Städte und Gemeinden in ganz Frankreich erhöhen die Grundsteuer für Zweitwohnsitze, oft wurde die maximale Erhöhung von 60% beschlossen.

    Obwohl die Taxe d’habitation (Wohnsteuer) in Frankreich für die meisten Einwohner am Hauptwohnsitz schrittweise abgeschafft wird, muss sie für Zweitwohnsitze und Ferienhäuser weiterhin bezahlt werden.

    In diesem Jahr haben sich mehre Städte in Frankreich für eine Erhöhung der Steuer entschieden. Einige Gemeinden haben vor kurzem einen Zuschlag für Zweitwohnungsbesitzer eingeführt. Die französische Tageszeitung Le Parisien berichtet, dass der Gesamtbetrag der in. Frankreich erhobenen Wohnsteuer ansteigt.

    Gemeinden in Gebiete mit Wohnungsmangel haben die Möglichkeit, die Wohnsteuer für Zweitwohnsitze sogar um bis zu 60 Prozent zu erhöhen.

    Ab 2023 werden mehrere neue Gebiete – darunter auch die Stadt Nantes – in die Liste der Gebiete mit Wohnungsmangel aufgenommen, was bedeutet, dass auch sie die Möglichkeit haben werden, die Steuern für Zweitwohnsitze um bis zu 60% zu erhöhen.

    Dieses Jahr stimmten die Stadträte von Großstädten wie Bordeaux, Lyon, Biarritz, Arles und Saint-Jean-de-Luz für eine Erhöhung der Steuer um den Höchstsatz von 60%.

    Personen, die einen Zweitwohnsitz oder ein Ferienhaus in Frankreich erwerben möchten, sollten sich darüber im Klaren sein, dass auch in ihren Gemeinden in Zukunft für eine Erhöhung der Taxe d’habitation gestimmt werden könnte.

    Zu beachten ist: Neben der taxe d’habitation müssen Besitzer von Zweitwohnsitzen auch die separate Grundsteuer taxe foncière zahlen, die in vielen Gebieten ebenfalls ansteigt.

  • Gironde: Tourismusbranche hofft nach den Bränden auf die Rückkehr der Urlauber

    Gironde: Tourismusbranche hofft nach den Bränden auf die Rückkehr der Urlauber

    Seit Montag, dem 25. Juli, ist das Feuer in Landiras nach 13-tägigem Kampf endlich unter Kontrolle. Der Schaden ist jedoch sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich gross: Viele Touristen haben ihren Aufenthalt in der Gironde abgesagt. Die Tourismusbranche hofft, dass die Augusturlauber ihre Ferien in der Region nicht stornieren.

    An der Strandpromenade von Arcachon beginnt die Touristensaison dieses Jahr sehr langsam. Die Urlauber kehren nur ganz allmählich zurück, beruhigt durch die Tatsache, dass die Feuer unter Kontrolle sind. „Ich hatte keine Angst vor den Bränden, der Umweltverschmutzung und dem Rauch, im Gegenteil, wir müssen den Tourismus am Laufen halten“, meint ein Urlauber gegenüber France 2. „Die Feuerwehr hat super gut gearbeitet, jetzt müssen wir wiederkommen“, wirft eine andere Urlauberin ein.

    760 Millionen Euro fließen jedes Jahr durch den Tourismus in die lokale Wirtschaft.
    Eine Restaurantbesitzerin wartet ungeduldig auf die Rückkehr der Touristen, bis jetzt fehlt immer noch die Hälfte ihrer Kundschaft. „Normalerweise müssten wir eine voll besetzte Terrasse haben, aber jetzt ist niemand da“, beklagt sie. Ein Fahrradverleiher sieht in dieser Zeit eine Chance für zukünftige Touristen. „Es gibt weniger Leute, also ist es eine Gelegenheit, etwas ruhigere Ecken zu entdecken“, lädt Sylvain Presti, Geschäftsführer von „Dingovelos“, die Urlauber ein. Der Tourismus spült immerhin etwa 760 Millionen Euro in die Kassen der lokalen Wirtschaft.

  • In 90 von 96 Departements in Kontinentalfrankreich herrscht Dürrealarm

    In 90 von 96 Departements in Kontinentalfrankreich herrscht Dürrealarm

    Nur in den Departements Aisne, Ariège, Corrèze, Hauts-de-Seine, Paris und Seine-Saint-Denis gibt es noch keinen Präfekturerlass, der die Wassernutzungen einschränkt.

    Tag für Tag wird die Liste der Einschränkungen länger: Fast das gesamte französische Mutterland, 90 von 96 Departements, befindet sich nun im Dürrealarm. Nur die Departements Aisne, Ariège, Corrèze, Hauts-de-Seine, Paris und Seine-Saint-Denis waren am Montag, dem 25. Juli, (noch) nicht von mindestens einem Präfekturerlass betroffen, der bestimmte Wassernutzungen einschränkt. Das berichtet die amtliche Website für Dürreinformationen, Propluvia, berichtet.

    Die Frankreich-Karte von Propluvia, die die verschiedenen Alarmstufen anzeigt, ist für einen Großteil des westlichen Loirebeckens (Indre, Loire-Atlantique, Mayenne, Sarthe, Deux-Sèvres, Vendée, Vienne), aber auch in der Drôme, im Inneren des Var, im Lot und im Südosten des Val-de-Marne rot eingefärbt.

    Die roten Gebiete werden als Krisengebiete eingestuft. In diesen Gebieten ist die Entnahme von Wasser nur noch für vorrangige Zwecke erlaubt, d. h. für die Körperpflege, die zivile Sicherheit, die Trinkwasserversorgung und die Gesundheitsfürsorge.

    Auch mehrere Bergmassive in erhöhter Alarmbereitschaft
    Sogar in Gebieten wie dem Finistère, den Vogesen, dem Jura, der Westflanke der Alpen, Creuse, Aveyron, Vaucluse, Haute-Corse usw. gilt eine erhöhte Alarmstufe. Die Wasserentnahme für landwirtschaftliche Zwecke ist dort um mindestens 50% reduziert und die Entnahme für die Bewässerung von Gärten, Grünflächen, Golfplätzen und zum Waschen von Autos ist eingeschränkt oder sogar verboten.

    Ein Großteil Frankreichs ist inzwischen in erhöhter Alarmbereitschaft – mit Einschränkungen der Wasserentnahme für die Landwirtschaft und eine auf bestimmte Stunden beschränkte Bewässerung. In jedem Fall sind Privatpersonen und Gewerbetreibende dazu aufgefordert, wo immer möglich Wasser zu sparen.

    Grau: Information und Aufforderung an Privatpersonen und Gewerbetreibende, Wasser zu sparen.
    Gelb: Reduzierung der Wasserentnahme für landwirtschaftliche Zwecke um weniger als 50 % (oder Verbot an bis zu 3 Tagen pro Woche), Verbote von Ventilmanövern, Wassersportaktivitäten, Verbot der Bewässerung von Gärten, Grünflächen, Golfplätzen, des Autowaschens zu bestimmten Zeiten, …
    Orange: Reduzierung der Entnahmen für landwirtschaftliche Zwecke um mindestens 50 % (oder Verbot an mindestens 3,5 Tagen pro Woche), stärkere Einschränkung der Entnahmen für die Bewässerung von Gärten, Grünflächen, Golfplätzen, Autowaschen, …, bis hin zum Verbot bestimmter Entnahmen.
    Rot: Stopp der nicht prioritären Entnahmen einschließlich der Entnahmen für landwirtschaftliche Zwecke. Nur Entnahmen, die die Ausübung der vorrangigen Verwendungszwecke gewährleisten, sind erlaubt (Gesundheit, zivile Sicherheit, Trinkwasser, Hygiene).
  • Listeria: Carrefour ruft getrockneten Schinken zurück

    Listeria: Carrefour ruft getrockneten Schinken zurück

    Die Marke Carrefour musste ihren getrockneten Bio-Premiumschinken wegen einer möglichen Verunreinigung mit Listeria-Bakterien zurückrufen. Die Website RappelConso meldete am Montag, dem 25. Juli, dass die Marke Carrefour gezwungen ist, die Chargen von „Jambon sec Qualité Supérieure, 7 mois d’affinage minimum“ (Trockenschinken der Spitzenqualität, mindestens 7 Monate gereift) zurückzurufen. Der Schinken könnte Bakterien des Bakteriums Listeria monocytogenes enthalten. Der Verzehr könnte gesundheitsschädigend sein. Alle Carrefour-Märkte in Frankreich sind von diesem Rückruf betroffen. Wenn Sie diesen Schinken gekauft haben, sollten Sie ihn vernichten oder in den jeweiligen Laden zurückbringen. Bei den betroffenen Produkten handelt es sich um versiegelte Schalen zu 80 g, die GTIN-Nummer lautet 3560071081898 und die Chargennummer 210152561. Das auf der Verpackung aufgedruckte Verfallsdatum ist der 16.10.2022. Der Schinken wurden zwischen dem 19. und 22. Juli vermarktet. Vor allem schwanger…

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  • Kraftstoffpreise : Leclerc verkauft Benzin kommendes Wochenende zum Selbstkostenpreis

    Kraftstoffpreise : Leclerc verkauft Benzin kommendes Wochenende zum Selbstkostenpreis

    Michel-Édouard Leclerc, Vorsitzender der Leclerc-Gruppe, erklärte am Montagmorgen, dass es am kommenden Wochenende an den Leclerc-Tankstellen eine Selbstkostenaktion bei den Kraftstoffpreisen geben werde.

    Die Leclerc-Gruppe will den Autofahrern, die immer noch unter den hohen Kraftstoffpreisen leiden, entgegenkommen. Insbesondere im Sommer, wenn die Franzosen in den Urlaub fahren: „Wir werden ab Donnerstagabend eine Aktion zum Selbstkostenpreis für den großen Ferienverkehr am kommenden Wochenende durchführen“, kündigte Michel-Édouard Leclerc, Vorsitzender des strategischen Ausschusses der Marke, an, der am Montagmorgen Gast des französischen Nachrichtensenders Franceinfo war.

    Die Aktion soll an allen 636 Tankstellen der Leclerc-Einkaufszentren gelten. Die an den Autobahnen liegenden Tankstellen der Marke werden also wahrscheinlich nicht betroffen sein. 

    Im Zuge dieser Ankündigung erklärte Michel-Édouard Leclerc auch, dass es wahrscheinlich „das letzte Mal“ sein werde, dass eine solche Aktion bei Leclerc durchgeführt werden könne, „aufgrund einer Bestimmung des Klimagesetzes (…), die vorsieht, keine Rabatte mehr auf fossile Brennstoffe gewähren zu können“, und die am 22. August in Kraft treten soll.

    Michel-Édouard Leclerc fordert daher das zuständige Ministerium auf, eine „vorübergehende Aufhebung dieser Bestimmung“ in Betracht zu ziehen, damit die Franzosen zum Zeitpunkt der Rückkehr aus dem Urlaub nicht darunter leiden.

    Die angekündigte Preisaktion von Leclerc ergänzt andere bereits bestehende Angebote, wie das der Casino-Gruppe, die den Liter Kraftstoff bis zum 31. August für 85 Cent in Form einer Rückerstattung durch einen Einkaufsgutscheins anbietet. Weiterhin hat die TotalEnergies-Gruppe bereits einen Rabatt von weiteren 20 Cent versprochen, und zwar ab September bis November.

  • Paris: Gegen ein renommiertes Restaurant wird wegen Diskriminierung ermittelt

    Paris: Gegen ein renommiertes Restaurant wird wegen Diskriminierung ermittelt

    Gegen das angesehene Pariser Restaurant Manko wird wegen Diskriminierung ermittelt. Der Grund dafür ist, dass der Wachmann des Lokals schwarzen Gästen den Zugang zum Lokal verwehrt hat.

    Am Freitag, dem 22. Juli, wurde eine Untersuchung wegen Diskriminierung aufgrund der Herkunft, Ethnie oder Nationalität eingeleitet, nachdem ein Video veröffentlicht worden war, in dem schwarze Menschen vor einem Restaurant in Paris abgewiesen wurden, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

    Drei junge Frauen hatten am Abend des 16. Juli einen Tisch im Restaurant le Manko reserviert, das sich auf der sehr schicken Avenue Montaigne am Fuße der Champs-Elysées im achten Arrondissement von Paris befindet.

    Obwohl sie geschminkt und gut gekleidet waren, wurden sie von einem Sicherheitsmann abgewiesen, weil sie anscheinend keine Abendgarderobe trugen, wie man in dem Video hört. Das Video, das über das soziale Netzwerk TikTok verbreitet und mit der Bildunterschrift „Meine erste Erfahrung mit Rassismus“ versehen wurde, wurde bisher über 1.000.000 Mal angeklickt.

    „Aber wir sind doch in Abendgarderobe gekleidet! Das ist ein Witz (…) Was hätte ich anziehen sollen?“, rief eine der drei Frauen aus. Verblüfft filmt eine von ihnen, wie weiße Personen problemlos in das Restaurant gehen, während auch anderen schwarzen Personen der Zutritt verwehrt wird. „Das schockiert mich, so etwas gibt es wirklich …“, bedauert sie.

    @tvrofficiel

    ♬ son original – TVR 🎬 ®

    Entschuldigung seitens des Restaurants
    Das Restaurant entschuldigte sich in einer auf Instagram verbreiteten Erklärung „für die Vorfälle“. „Manko hält sich an eine Wertecharta, die Gleichheit, Respekt, Toleranz und Wohlwollen propagiert“, versichert das Lokal und kündigt an, dass „die notwendigen Sanktionen sofort und dauerhaft ergriffen wurden“.