Kategorie: Frankreich

  • 30. Juli: Der schlimmste Tag des Jahres auf französischen Autobahnen

    30. Juli: Der schlimmste Tag des Jahres auf französischen Autobahnen

    Bison Futé prognostiziert für Samstag, den 30. Juli 2022, den verkehrsreichsten Tag auf den französischen Fernstrassen – in beiden Richtungen. Heute kreuzen sich die Juli-Urlauber auf der Rückreise mit den August-Urlaubern, die ihre Ferien gerade beginnen.

    Eine Million Reisende auch in den Bahnhöfen erwartet
    An diesem Wochenende werden mindestens eine Million Reisende in den Zügen erwartet. Ein Drittel der TGV-Züge ist über das Wochenende komplett ausgebucht, berichtet die SNCF, die täglich 800 TGV- und Intercités-Züge einsetzen will. Die Pariser Bahnhöfe sowie die Bahnhöfe von Lyon, Bordeaux, Marseille und Avignon sind am stärksten belastet. Am Freitagabend fielen mehrere Thalys-Züge aus, nachdem in Belgien wegen eines Unfalls eine Teilstrecke unterbrochen war. Der Vorfall betraf Tausende von Reisenden in Frankreich, Belgien und den Niederlanden.

    Der aktuelle Stand der Staus um 9.00 Uhr

    • Auf der A61 Toulouse/Narbonne ist in Montgiscard auf Höhe der Abzweigung von der A66 nach Andorra (Ausfahrt Nr. 19.1) bereits ein Stau von 6 km Länge zu verzeichnen. Es dauert etwa 20 Minuten, um diesen Stau zu passieren.
    • Auf der A9 in Richtung Montpellier/Narbonne behindert eine geräumte Unfallstelle den Verkehr immer noch bei Saint-Jean-de-Védas (km 112). Weiter südlich wird ein Unfall auf der Höhe von Leucate nach Sigean (Ausfahrt Nr. 39, km 218) und auf der Höhe von Perpignan-nord (Ausfahrt Nr. 41) gemeldet.
    • Auf der A7 im Rhônetal werden zwischen Vienne und Orange 4,5 Stunden statt 1,25 Stunden benötigt, da es in Richtung Süden zu einer Reihe von Staus kommt. 3 weitere Stunden werden benötigt, um das Rhônetal zu durchfahren.
    • Auf der A63, Bordeaux/Spanien, muss mit einer Fahrzeit von 2 Stunden gerechnet werden, gegenüber 1 Stunde und 20 Minuten im Normalfall, berichtet Radio Vinci autoroutes. An der französisch-spanischen Grenze bei Biriatou ist der Verkehr in beiden Richtungen stark belastet.

    Um 9:30 Uhr gab es bereits über 300 km Stau in ganz Frankreich

  • Hitze aus Nordafrika: Auch in der kommenden Woche Spitzenwerte von 38°C in Frankreich

    Hitze aus Nordafrika: Auch in der kommenden Woche Spitzenwerte von 38°C in Frankreich

    Auch in der nächsten Woche werden die Temperaturen wieder steigen und stellenweise Spitzenwerte von 38°C erreichen. Eine neue Hitzewelle kommt auf Frankreich zu.

    Die Hitze war nie richtig weg und nächste Woche hat sie Frankreich wieder fest im Griff, mit Temperaturen, die stellenweise bis zu 38°C erreichen. Die Temperaturen waren seit einigen Tagen leicht gesunken und es hat zeitweise sogar geregnet. Diese Atempause war offensichtlich nur von kurzer Dauer, denn ab Samstag meldet Météo France wieder Temperaturen um die 30°C, die am Sonntag auf 33°C steigen werden, um dann bis Mittwoch oder Donnerstag noch weiter zu steigen.

    Hochdruckgebiet und Tiefdruckgebiet
    Das Hin und Her seit einigen Wochen wird immer durch das gleiche Szenario hervorgerufen. Zum wiederholten Mal bildet sich ein ziemlich großes Hochdruckgebiet, das sich über den gesamten Atlantik erstreckt. Dieses Hoch blockiert die Zufuhr von kühlerer Meeresluft. Dazu passend liegt jedesmal ein kleines Tief über Spanien. Die heisse Luft aus Nordafrika strömt wegen des Tiefs über Spanien nördlich nach Frankreich. Seit einigen Wochen wiederholt sich dieses Szenario immer wieder auf die gleiche Weise.

  • Feuer im Hérault: Feuerwehrmann gesteht, mehrere Brände gelegt zu haben

    Feuer im Hérault: Feuerwehrmann gesteht, mehrere Brände gelegt zu haben

    Ein 37-jähriger Mann, der bei der Freiwilligen Feuerwehr und als Förster tätig ist, gab gegenüber der Polizei zu, für mehrere Brandausbrüche verantwortlich gewesen zu sein.

    Ein Feuerwehrmann aus dem Departement Hérault verbrachte seine erste Nacht im Gefängnis. Er wurde am Donnerstag, dem 28. Juli, wegen Brandstiftung angeklagt. der Mann wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch festgenommen und muss mit 15 Jahren Haft und einer Geldstrafe von 150.000 Euro rechnen.

    Der 37-jährige Mann, verheiratet und Vater von zwei Kindern, wurde am Mittwoch, dem 27. Juli, im Departement Hérault festgenommen. Laut Mitteilung der Staatsanwaltschaft Montpellier gab er gegenüber den Ermittlern inzwischen zu, in den letzten Tagen, ja sogar in den letzten drei Jahren, mehrere Feuer gelegt zu haben.

    Der freiwillige Feuerwehrmann erklärte, dass er „Feuerwehreinsätze provozieren wollte, um aus einem bedrückenden familiären Umfeld auszubrechen“, um „soziale Anerkennung“ zu erhalten, aber auch wegen des Adrenalinschubs, der durch die Brände ausgelöst wurde.

    Es gab durchaus schon den Verdacht, dass es sich bei den Brandstiftungen um einen pyromanischen Feuerwehrmann handeln könnte, da die Brandausbrüche – wie gut geplant – immer bei starkem Wind in gefährdeten Gebieten erfolgten.

    Der angeklagte 37-jährige Mann war voll und ganz in das Leben seiner Gemeinde eingebunden. Er wohnt seit jeher in Saint-Jean-de-la-Blaquière und ist seit 20 Jahren Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr. Als ehemaliger Vorsitzender des Feuerwehrvereins übte er den Beruf des Försters aus und ist außerdem Gemeinderatsmitglied.

    In einem Interview mit der Website „Le journal toulousain“ im vergangenen Jahr erzählte genau dieser Mann, wie er seine Tage mit dem Entfernen von Gestrüpp und dem Beschneiden von Straßenrändern verbringe, um das Ausbrechen von Bränden zu verhindern, und machte die globale Erwärmung verantwortlich. Auf die Frage „Welchen Rat geben Sie den Feuerwehrleuten?“ hatte er geantwortet: „Es ist ein Beruf der Leidenschaft. Wir werden von Adrenalin und dem Wunsch geleitet, unsere Natur zu retten“.

    „Es gab Verdächtigungen, es gab Meldungen“ über diesen Mann, so Oberstleutnant Jérôme Bonnafoux, Sprecher der Feuerwehr des Departements Hérault. „Wir versuchen so gut wie möglich, verdächtige Profile zu erkennen“, versichert er, aber „das ist nicht unbedingt ausreichend. (…) Wir müssen das System verbessern“. „Was man festhalten muss, ist, dass es sich um eine Minderheit handelt.“

    Der Bürgermeister von Saint-Jean-de-la-Blaquière, Bernard Jannich, selbst ehemaliger Berufsfeuerwehrmann, zeigt sich „sehr wütend und bestürzt“, wie er gegenüber dem Sender France Bleu Hérault erklärte. „Im Departement Hérault gibt es 3.500 Feuerwehrleute, und es gibt diesen einen Fall.“

    Anzumerken ist, dass der Mann nicht für den Großbrand verantwortlich gemacht wird, der sich am 26. Juli in der Gegend von Gignac ausbreitete.

  • Emmanuel Macron: Ein letzter Ministerrat und Bilanz vor den Sommerferien

    Emmanuel Macron: Ein letzter Ministerrat und Bilanz vor den Sommerferien

    Vor der Sommerpause will sich die Regierung mit den Herausforderungen der kommenden Monate befassen, wobei die neuen Mehrheitsverhältnisse in der Nationalversammlung im Mittelpunkt stehen dürften. Für die Minister ist die Zeit für den Sommerurlaub noch nicht gekommen: Sie sollen bis zum Ende der Parlamentsdebatten Anfang August in Paris bleiben. Am Freitag, dem 29. Juli, werden sie an der letzten Sitzung des Ministerrats vor der Sommerpause teilnehmen. Und die Tagesordnung ist klar: Es wird darum gehen, dass Emmanuel Macron eine erste Bilanz des Beginns seiner zweiten fünfjährigen Amtszeit zieht. Der Staatschef, der von der Opposition, aber auch von einem Teil seiner eigenen Mehrheit unter Druck gesetzt wird, will Positives vermitteln. Seine Bilanz besteht laut Franceinfo darin, dass es der Regierung gelungen ist, ihre Gesetzestexte durch das Parlament zu bringen: Stärkung der Kaufkraft, Berichtigungshaushalt, Gesundheitsgesetz…. Und das mit einem Teil der Stimmen der Opposition, vor…

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  • Inflation steigt in Frankreich auf 6.1% – Rekord seit Juli 1985

    Inflation steigt in Frankreich auf 6.1% – Rekord seit Juli 1985

    Das Statistikamt Insee gab am Freitag, dem 29. Juli bekannt, dass sich der Anstieg der Verbraucherpreise in Frankreich im Juli wieder beschleunigt hat und auf 6,1% im Jahresvergleich gestiegen ist, verglichen mit 5,8% im Juni.

    Es ist laut Insee die höchste Teuerungsrate seit Juli 1985. Der Anstieg der Verbraucherpreise in Frankreich beschleunigte sich im Juli erneut und erreichte 6,1%, verglichen mit 5,8% im Juni. Dies geht aus einer ersten vorläufigen Schätzung hervor, die das Statistikamt am Freitag, dem 29. Juli veröffentlichte.

    Die Inflation wurde von steigenden Dienstleistungspreisen angetrieben, die im Juli um 3,9% gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 2021 stiegen, sowie von Lebensmitteln, die im Jahresvergleich um 6,7% stiegen. Trotz eines immer noch starken Anstiegs hat sich die Preisentwicklung der Energiepreise hingegen verlangsamt, so das Insee. Die sei auf einen Rückgang der Preise für Erdölprodukte zurückzuführen: Der Anstieg betrug im Juli 28,7% im Vergleich zum Juli 2021, gegenüber 33,1% im Vormonat.

    Einfluss des Krieges in der Ukraine
    Die Energiepreise sind in den letzten Monaten vor allem aufgrund der russischen Invasion in der Ukraine in die Höhe geschnellt, was zu einer Preisexplosion auf den Weltmärkten geführt hat. Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 0,3%, nach +0,7% im Juni. Der harmonisierte Verbraucherpreisindex, der als Grundlage für europäische Vergleiche dient, stieg im Jahresvergleich um 6,8%, nach 6,5% im Juni.

  • 2-Meter-Hai schwimmt vor den Stränden von Hyères

    2-Meter-Hai schwimmt vor den Stränden von Hyères

    Ein Blauhai wurde vor der Mittelmeerküste bei Hyères im Departement Var gesichtet. Das Tier war etwa 2 Meter lang, soll aber für Menschen nicht gefährlich sein.

    Es ist ein Anblick, den Urlauber nicht gewohnt sind, wenn sie in den Gewässern des Mittelmeers planschen. Ein etwa zwei Meter langer Blauhai wurde in Hyères im Département Var gesichtet. Das Tier ist für Menschen nicht gefährlich und viele Neugierige kamen, um das Blauhaiweibchen zu beobachten. „Wir haben gesehen, dass er harmlos ist und wir sind baden gegangen“, reagierte eine Urlauberin auf France 2. Die Behörden sperrten trotzdem einen Bereich ab, um zu verhindern, dass sich Badende dem Hai zu sehr nähern.

    Nicht das erste Mal im Mittelmeer
    Es ist nicht das erste Mal, dass ein solcher Hai in den Gewässern des Mittelmeeres gesichtet wurde. Haiweibchen neigen dazu, in die Nähe der Küste zu kommen, wenn sie ihre Jungen zur Welt bringen. Es sind also meist die Weibchen, die zu sehen sind. Wissenschaftler untersuchen das Verhalten dieses Blauhaiweibchens. „Wir dachten zuerst, dass sie in dem flachen Wasser gebären würde (…), aber seit sie da ist, dreht sie sich nur im Kreis, wir wissen nicht warum“, wundert sich Nicolas Mourcel, ein Taucher, der sich auf die Erforschung von Haien spezialisiert hat, gegenüber France 2.

    Lesen Sie auch: Warum man im Mittelmeer keine Angst vor Haien haben muss …

  • Macron begrüßt den umstrittenen saudischen Kronprinzen mit einem langen Händedruck im Élysée-Palast

    Macron begrüßt den umstrittenen saudischen Kronprinzen mit einem langen Händedruck im Élysée-Palast

    Der französische Präsident Emmanuel Macron begrüßte am Donnerstagabend den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman mit einem langen Händedruck. Menschenrechtsaktivisten sind verärgert, da der Kronprinz vor weniger als vier Jahren der Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi beschuldigt wurde. Der französische Präsident Emmanuel Macron begrüßte am Donnerstag, dem 28. Juli, den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman, der trotz der Proteste von Menschenrechtsaktivisten zu einem Arbeitsessen in den Elysée-Palast eingeladen war, mit einem langen Händedruck.

    Es war der erste Besuch des Kronprinzen seit der Ermordung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi vor weniger als vier Jahren in Europa. Weniger als zwei Wochen nach dem Besuch von US-Präsident Joe Biden in Saudi-Arabien, der die Rückkehr des Kronprinzen, genannt MBS, auf die internationale Bühne vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und der steigenden Energiepreise v…

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  • Supermarktkette Casino tauscht bis Sonntag Mauttickets gegen Einkaufsgutscheine

    Supermarktkette Casino tauscht bis Sonntag Mauttickets gegen Einkaufsgutscheine

    Die Einzelhandelskette Casino bietet ab diesem Wochenende ein neues Rabatt-System, bei dem Mauttickets gegen Gutscheine eingetauscht werden können, die anschliessend in den Supermärkten eingelöst werden können. Hinweis an alle Autofahrer. Vor dem Hintergrund einer galoppierenden Inflation in Frankreich, testet Casino ab diesem Wochenende ein neues Rabatt-System, das den Geldbeutel von Urlaubern entlasten soll. Casino bietet die Möglichkeit, Mauttickets (Autobahngebühren) gegen Gutscheine im Wert von bis zu 40 Euro einzutauschen, die bei einem Mindesteinkauf von 100 Euro in den angeschlossenen Supermärkten eingelöst werden können. Die Aktion, die am Freitag, dem 29. Juli beginnt, endet bereits am nächsten Tag. Es wird jedoch bis Sonntag einschliesslich möglich sein, die Gutscheine in den Geschäften einzulösen. Weitere Aktionen dieser Art könnten in Kürze folgen. „Wir könnten solche Aktionen an allen Wochenenden der Sommerferien wiederholen, je nachdem, welche Rückmeldungen von den Kunden erhalten“, erklärt ein Sprecher der Gruppe gegenüber der Presse. „Es ist unser Wille, unsere Kunden so nah wie möglich bei ihren Sorgen um die Kaufkraft zu begleiten. Die Mautgebühren erhöhen die Rechnung für die Fahrt in den Urlaub und können die Kosten einer Reise sogar verdoppeln“, so Casino.
  • Energie: Riskiert Frankreich Stromknappheit im nächsten Winter?

    Energie: Riskiert Frankreich Stromknappheit im nächsten Winter?

    Aufgrund der Energiekrise, die Frankreich derzeit erlebt, sind die Strompreise stark gestiegen. Die Preise sind sogar stärker gestiegen als in anderen europäischen Ländern und es gibt Befürchtungen, dass es im nächsten Winter zu Engpässen bei der Stromversorgung kommen könnte. Das Szenario eines allgemeinen Stromausfalls war vor einigen Monaten noch undenkbar, doch inzwischen stellt sich die Frage ernsthaft. Wird Frankreich genug Energie für den Winter haben? Zwischen Januar und Juli 2022 stieg der Preis pro kWh von 81,08 Euro auf 526,9 Euro, das ist sechsmal so hoch. Der geopolitische Kontext spielt bei diesem Anstieg eine entscheidende Rolle und der Krieg in der Ukraine ist einer der Faktoren, die die Preise in die Höhe treiben, aber durchaus nicht der einzige. Überalterung der nuklearen AnlagenEin weiterer Faktor, der die Strompreise in Frankreich in die Höhe treibt, ist die veraltete nukleare Infrastruktur. „Heute sind weniger als 50% der Reaktoren in Betrieb, was ziemlich außergew…

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  • Feuer im Departement Aude entlang der Autobahn A61

    Feuer im Departement Aude entlang der Autobahn A61

    Ein Feuer entwickelt sich derzeit entlang der Autobahn A61 im Departement Aude. Die Feuerwehrleute, die von Canadair- und Dash-Löschflugzeugen unterstützt werden, versuchen, das Feuer unter Kontrolle zu bringen, das sich mit dem Wind in Richtung des Alaric-Gebirges ausbreitet.

    Da die Vegetation aufgrund der sehr hohen Temperaturen und des fehlenden Regens immer trockener wird, ist die Brandgefahr in Frankreich und insbesondere im Süden des Landes sehr hoch.

    Am frühen Donnerstagnachmittag, dem 28. Juli, wurde die Feuerwehr zu einem Feuer in den Corbières im Departement Aude, das entlang der Autobahn A61 ausgebrochen war, gerufen. Das Feuer brach gegen 14 Uhr nördlich der Fahrbahn auf dem Seitenstreifen der Fahrtrichtung Narbonne-Toulouse aus, kurz hinter der Autobahnraststätte Corbières in Capendu. Das Feuer soll laut der Zeitung L’Indépendant ausgebrochen sein, nachdem der Reifen eines Lkw geplatzt war.

    Mit dem Wind gelang es dem Brand, auf die andere Seite der Autobahn zu springen, wo sich die Flammen in Richtung des Alaric-Gebirges ausbreiten. Es wurden mehrere Bodeneinheiten der Feuerwehr eingesetzt sowie 4 Canadair- und zwei Dash-Löschflugzeuge eingesetzt. Um 15 Uhr haben laut L’Indépendant bereits zwischen 4 und 5 Hektar Vegetation gebrannt. Mindestens 100 Feuerwehrleute sind vor Ort.

    Das Feuer beeinträchtigt den Verkehr auf der A61 in beiden Richtungen stark. In Richtung Narbonne wurde die Raststätte Corbières Sud aus Sicherheitsgründen geschlossen. Der Verkehr fließt auf der Höhe des Brandes nur auf jeweils einer Spur pro Fahrtrichtung. Der Rückstau beträgt 7 km in jede Richtung. Der Autobahnbetreiber Vinci rät, den Bereich unbedingt zu meiden.