Kategorie: Frankreich

  • Wetter: Frankreich drohen sehr heftige Gewitter – Sturm tobte durch Strassen in Paris

    Wetter: Frankreich drohen sehr heftige Gewitter – Sturm tobte durch Strassen in Paris

    Inzwischen gilt in 27 französischen Departements die Warnstufe Orange für Gewitter. Bereits am Vortag wurden schwere Schäden registriert.

    Am Montagabend, dem 5. September, tobte ein Sturm durch die Straßen von Paris. Auch ein Boulevard im 17. Arrondissement der Hauptstadt blieb nicht verschont. Die Vorderseite eines Lebensmittelgeschäfts wurde von den Sturmböen beschädigt. Müllcontainer schossen über den Bürgersteig. Die Île-de-France wurde von heftigen Unwettern und schweren Hagelschauern heimgesucht, insbesondere im Departement Yvelines.

    Einige Straßen nahmen das Aussehen von Eisschollen an
    Im Departement Nièvre verwandelten Gewitter die Straßen in reißende Ströme. Einige Straßen nahmen sogar das Aussehen von Eisschollen an. Die Infrastruktur wurde stark beschädigt, wie zum Beispiel eine Schule in Samatan im Departement Gers, die völlig überschwemmt wurde. Einige Kilometer entfernt entwurzelte der Sturm einen riesigen Baum. Das gesamte Dorf Monblanc (Gers) erlitt schwere Schäden. Am Dienstagmorgen, dem 6. September, sind Aufräumarbeiten im Gange. Im Laufe des Tages werden weitere Unwetter im östlichen Teil des Landes erwartet.

  • Nizza-Attentat-Prozess: Nizzas Bürgermeister Christian Estrosi als Zeuge geladen

    Nizza-Attentat-Prozess: Nizzas Bürgermeister Christian Estrosi als Zeuge geladen

    Der Bürgermeister der Stadt, der zur Zeit der Vorfälle stellvertretender Sicherheitsbeauftragter war, wird am 20. Oktober vom Gericht befragt. Auch der ehemalige Präsident François Hollande wird als Zeuge geladen. Nachdem am Montag vor dem Pariser Sondergericht für Strafsachen der Prozess um den Anschlag in Nizza am 14. Juli 2016 begann, wurde der derzeitige Bürgermeister der Stadt Christian Estrosi, der damals als erster Stellvertreter des Bürgermeisters für die Sicherheit zuständig war, von der Vereinigung „Promenade des Anges“ als Zeuge vorgeladen. Philippe Pradal, der 2016 Bürgermeister von Nizza war, wird in dem Verfahren, das bis zum 16. Dezember dauern soll, ebenfalls gehört werden.

    Christian Estrosi und Philippe Pradal werden am Donnerstag, 20. Oktober, ab 14 Uhr angehört. Außerdem werden François Hollande, ehemaliger Präsident der Republik, Bernard Cazeneuve, ehemaliger Premierminister, und François Molins, ehemaliger St…

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  • In Frankreich müssen Werbeanrufer künftig immer die Vorwahl 09 verwenden

    In Frankreich müssen Werbeanrufer künftig immer die Vorwahl 09 verwenden

    Anrufe von Unternehmen, auch Cold Calls genannt, sollen künftig für die Kunden sofort erkennbar sein. Dies sieht eine neue Vorschrift vor, die für solche Anrufe die Verwendung von Telefonnummern mit der Vorwahl 09 vorschreibt. Die französische Telekommunikationsbehörde Arcep kündigte am Montag an, dass sie ab sofort verlangen wird, dass Anrufe von Callcentern von Nummern aus getätigt werden, die mit 09 beginnen. Die Vorwahl soll den Verbrauchern helfen, zwischen persönlichen Handynummern, die üblicherweise mit 06 und 07 beginnen, und Werbeanrufen oder Nachrichten von Unternehmen zu unterscheiden. Das bedeutet, dass es automatisierten Systeme nicht mehr erlaubt ist, Mobilfunknummern, die mit 06 oder 07 beginnen, für sogenanntes Cold Calling zu verwenden. Darüber hinaus dürfen automatisierte Anrufe nicht mehr von regionalen Nummern aus getätigt werden, also solchen, die mit 01, 02, 03, 04 und 05 beginnen. Die Änderung soll es den Angerufenen ermöglichen, auf den ersten Blick zu erkennen, woher der Anruf kommt, und sich so entscheiden zu können, nicht zu antworten. Allerdings werden künftig auch Liefer- oder Bestätigungsnachrichten über 09-Rufnummern erfolgen.. Die Ankündigung erfolgt im Rahmen einer größeren Modernisierungskampagne für nationale Telefonnummern, die bereits 2018 begonnen hat.
  • Frankreich startet erste emissionsfreie Fähre

    Frankreich startet erste emissionsfreie Fähre

    In Marseille wurde eine „Null-Emissions-Fähre“ eingeweiht, die als Weltneuheit gefeiert wird. Der innovative Filter des Schiffes soll über 99 Prozent der Schadstoffpartikel im Seeverkehr reduzieren können.

    Das Flaggschiff der Reederei La Méridionale, die Piana, soll die Fähre der Zukunft werden. Sie wird auf ihrer Fahrt zwischen Marseille und Bastia auf Korsika keine Schadstoffpartikel mehr ausstoßen.

    „Das ist eine noch nie dagewesene Lösung, eine Weltneuheit“, sagte Marc Reverchon, der Präsident des Unternehmens, gegenüber dem sender BFMTV.

    Der neuartige Filter bindet Schwefel und Feinstaub-Partikel mit Natriumbikarbonat. Das System wurde an den vier Motoren der Piana installiert und soll 99 Prozent der Schwefeloxide (SO2) sowie 99,9 Prozent der feinen und ultrafeinen Partikel, die zu den Luftschadstoffen von Schiffen gehören, beseitigen.

    Das rund 16 Millionen Euro teure Projekt wurde von der französischen Agentur für den ökologischen Wandel sowie von der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur im Rahmen ihres regionalen Klimaplans „Une COP d’Avance“ unterstützt.

    Die Region hat bereits 30 Mio. EUR zum Ausbau der Landstromversorgung von Schiffen zugesagt, um die Luftqualität in Hafenstädten wie Nizza, Toulon und Marseille zu verbessern.

    Die Stadt Marseille will nun die Einführung der neuen Filter auf anderen Kreuzfahrtschiffen und Fähren finanziell unterstützen. Nach der Taufe des Schiffes twitterte der Bürgermeister von Marseille, Benoît Payan, dass er hoffe, dass andere „große Verschmutzer“ dem Beispiel der Piana folgen.

    Privatjets, die für mehr als die Hälfte der weltweiten Luftverkehrsemissionen verantwortlich verantwortlich gemacht werden, stehen derzeit im Mittelpunkt der Klimadiskussionen in Frankreich. Kreuzfahrtschiffe sind auch sehr schädlich für die Umwelt, sie sollen für mehr Verschmutzung verantwortlich sein als alle europäischen Autos zusammen.

    Schwarzer Rauch und schwefeliger Gestank von Kreuzfahrtschiffen und Fähren gehören für die Einwohner von Marseille seit einigen Jahren zum Alltag.

    Der Bürgermeister der Stadt, Benoît Payan, hat sogar eine Petition gegen die von den Schiffen verursachte Verschmutzung des Mittelmeers gestartet. Es wurden über 44.000 Unterschriften gesammelt.

    Lesen Sie auch: Marseille: “Ein Kreuzfahrtschiff im Hafen emittiert so viel Schwefeldioxid wie eine Million Autos”

    Als Reaktion auf die Klimabedenken versucht die Branche, sich anzupassen, was dazu führte, dass am Montag in Marseille eine emissionsfreie Fähre vorgestellt werden konnte. Ihr Feinstaubfiltersystem gilt als weltweit einmalig.

  • Instagram erhält eine Geldstrafe von 405 Millionen Euro von der Europäischen Union

    Instagram erhält eine Geldstrafe von 405 Millionen Euro von der Europäischen Union

    Die europäische Regulierungsbehörde hatte Ende 2020 eine Untersuchung eingeleitet, um festzustellen, ob die App die notwendigen Vorkehrungen zum Schutz der Daten von Minderjährigen getroffen hat.

    Instagram wird zur Kasse gebeten. Das soziale Netzwerk, eine Tochtergesellschaft der Meta-Gruppe, Muttergesellschaft von Facebook, hat eine Rekordstrafe von 405 Millionen Euro wegen Versäumnissen im Umgang mit den Daten von Minderjährigen erhalten, wie die irische Datenschutzkommission (DPC) am Montag, den 5. September, bekannt gab.

    Dies ist die härteste Strafe, die diese Behörde seit 2018 verhängt hat, als die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) den Regulierungsbehörden mehr Macht verlieh, um die Verbraucher vor der Dominanz von Facebook, Google, Apple und Twitter zu schützen.

    Die irische Datenschutzkommission (DPC), das Pendant zur französischen Cnil, beaufsichtigt Facebook im Auftrag der Europäischen Union, da das Unternehmen seinen regionalen Hauptsitz in Irland hat.

    Der Konzern will Berufung einlegen
    Die Regulierungsbehörde hatte Ende 2020 eine Untersuchung eingeleitet, um festzustellen, ob die Instagram-App die notwendigen Vorkehrungen getroffen hat, um die Daten der Nutzer zu schützen, insbesondere wenn es sich um Minderjährige handelt. Man kann bereits im Alter von 13 Jahren ein Konto bei Instagram eröffnen.

    Die DPC war insbesondere darüber besorgt, dass Nutzer unter 18 Jahren zu leicht zu einem Geschäftskonto wechseln können. Diese Art von Konto verlangt von den Nutzern, dass sie ihre Kontaktdaten öffentlich machen, was bedeutet, dass sie für alle Nutzer des sozialen Netzwerks sichtbar sind.

    Die Regulierungsbehörde warf Instagram außerdem vor, dass die Inhalte der Konten von Minderjährigen standardmäßig zu bestimmten Zeiten für alle Nutzer geöffnet wurden und nicht nur auf genehmigte Abonnenten beschränkt waren. Ein Sprecher von Meta sagte, dass der Konzern Berufung einlegen wolle, und betonte, dass sich die Untersuchung auf Einstellungen konzentriere, die seit einem Jahr geändert worden seien.

  • Auch am nächsten Wochenende könnte noch Treibstoffmangel an Total-Tankstellen herrschen

    Auch am nächsten Wochenende könnte noch Treibstoffmangel an Total-Tankstellen herrschen

    Eine ganze Reihe von TotalEnergies-Tankstellen waren in den letzten Tagen von Treibstoffknappheit betroffen.

    Allerdings muss man klarstellen, dass nicht alle Total-Stationen betroffen sind. Total betreibt etwa 3.500 Tankstellen in Frankreich, und nur einige von ihnen sind von den aktuellen Engpässen betroffen. Das liegt daran, dass Total den Preis um 20 Cent pro Liter seit dem 1. September gesenkt hat, und deswegen einen sehr großen Andrang an seinen Tankstellen erlebt hat. Ganz offensichtlich haben viele Franzosen auf dieses Datum gewartet, um an die Zapfsäulen zu fahren. Am Donnerstag und Freitag bildeten sich an den Total-Tankstellen endlose Schlangen und die Lager wurden geleert. Außerdem dürfen in Frankreich am Wochenende keine Lastwagen fahren. Daher können die Tankstellen an Samstagen und Sonntagen nicht aufgefüllt werden. Erst am Montag Tankstellen wieder neuen Treibstoff erhalten.

    Wie lange wird die Treibstoffknappheit anhalten?

    Das Problem ist zwar nur punktuell und nur an vereinzelten Total-Tankstellen aufgetreten. Es ist jedoch möglich, dass es an einigen Tankstellen auch am kommenden Wochenende noch Probleme geben wird.

    Am 1. September waren an alle Total-Tankstellen die Lagerbestände voll aufgefüllt. Aber der Andrang war so groß, dass es nicht bis zum Ende des Wochenendes gereicht hat. Die Autofahrer haben sich auf den Rabatt und die damit um ca. 50 Cent billigeren Treibstoffe gestürzt.

    Aber man muss sich nicht sofort auf den verbilligten Treibstoff stürzen. Die Rabatte bei TotalEnergies werden bis Ende Dezember bestehen bleiben. 

  • Viele Schwimmbäder in Frankreich schliessen wegen explodierender Energiepreise

    Viele Schwimmbäder in Frankreich schliessen wegen explodierender Energiepreise

    Angesichts der ständig steigenden Energiepreise entschieden sich mehrere Schwimmbäder dafür, geschlossen zu bleiben. Das Öffnen der Einrichtungen ist wirtschaftlich nicht mehr tragbar.

    Mehrere öffentliche Schwimmbäder in Frankreich wurden am Montag, dem 5. September, wegen der explodierenden Energiepreise geschlossen, berichtete der Sender France Bleu. Die Gruppe Vert Marine schloss rund 30 ihrer Einrichtungen.

    Die Badelandschaft Ingreo in Montauban im Departement Tarn-et-Garonne hat die Pforten vorübergehend geschlossen, wie France Bleu Occitanie berichtet. Die Direktion zieht es vor, den Betrieb einzustellen, anstatt die hohen Energiekosten auf die Eintrittspreise umzulegen. „Die Steigerungen der Energiekosten, die wir alle erleben, erlauben es uns heute nicht mehr, unsere Einrichtungen wirtschaftlich ausgewogen und sozial nachhaltig zu betreiben“, erklärte die Leitung des Schwimmbads in einer Nachricht, die auf ihrer Website und in ihren sozialen Netzwerken gepostet wurde. Die Einrichtung wird von der Gruppe Vert Marine im Rahmen eines Servicevertrages mit dem öffentlichen Dienst betrieben.

    Auch das Aquapolis in Limoges hat seinen Betrieb eingestellt, berichtet France Bleu Limousin. Das Wassersportzentrum bleibt bis auf weiteres geschlossen. Die mit der Einrichtung beauftragte Firma Vert Marine teilt mit, dass der Betrieb des Wassersportzentrums aufgrund der explodierenden Energiepreise unmöglich geworden ist.

    Rund 30 von der Gruppe Vert Marine verwaltete Standorte werden geschlossen.
    Das in der Normandie ansässige Unternehmen erklärte, dass der Preis pro Megawattstunde seit Januar 2022 um das Zehnfache gestiegen sei. In einer Pressemitteilung erklärt Vert Marine: „Wenn dieser Anstieg auf den Preis der Eintrittskarte durchschlagen würde, müsste der Preis verdreifacht werden und von 5 auf 15 Euro für einen Bewohner steigen.“ Das Unternehmen, das 2.000 Mitarbeiter beschäftigt, zieht es daher vor, die Einrichtungen vorübergehend zu schließen. Abonnements, die vor der Entscheidung zur Schließung abgeschlossen wurden, würden zurückerstattet, versicherte der Chef von Vert Marine gegenüber France Bleu Normandie.

    „Sind Schwimmbäder in einer Zeit, in der Energie so teuer ist, wirklich unerlässlich? Wie auch immer, wir haben keine bessere Möglichkeit als die Schließung gefunden.“ (Thierry Chaix, Chef von Vert Marine gegenüber Franceinfo)

    Folgende von der Gruppe Vert Marine betriebene Standorte sind betroffen: Das Schwimmbad Les Dômes in Rivesaltes (Roussillon), das Schwimmbad Aygueblue in Saint-Geours-de-Maremne (Landes), das Wassersportzentrum Nemausa in Nîmes (Gard), das Wassersportzentrum L’Hippocampe in Granville (Manche) oder der Wassersportkomplex Diabolo in Bourg-de-Péage (Drôme), das Schwimmbad Montbauron in Versailles (Yvelines), das Wassersportzentrum Guy-Bey in Meudon (Hauts-de-Seine), das Wassersportzentrum Océabul in Saint-Jean-de-Monts (Vendée), das Schwimmbad Presqu’île in Saint-Dizier (Haute-Marne), das Schwimmbad Calyssia in Armentières (Nord) bis auf Weiteres geschlossen.

    Im Departement Hérault beschloss der Gemeindeverband Pays de l’Or, seine vier gemeindeübergreifenden Schwimmbäder (La Grande-Motte, Palavas-les-Flots, Lansargues und Mauguio) einen Tag pro Woche zu schließen, um Kosten einzusparen.

  • Hurrikan Danielle: Weiterhin starke Winde mit 130 km/h – aber der Sturm nimmt ab

    Hurrikan Danielle: Weiterhin starke Winde mit 130 km/h – aber der Sturm nimmt ab

    Die amerikanischen Meteorologen des National Hurricane Center (NHC) haben heute Nacht die Geschwindigkeiten im Inneren des Hurrikans Danielle über dem Atlantik gemessen. Es wurde ein Rückgang der Windgeschwindigkeit auf 130 km/h festgestellt, gestern gab es noch Sturmböen mit 150 km/h.

    Die Zugbahn des Hurrikans Danielle, der zur Zeit über dem Atlantik tobt, ist für Meteorologen schwer vorhersehbar, seine aktuelle Intensität im Nordatlantik wird jedoch genau beobachtet und gemessen. Die Experten des NHC (National Hurricane Center), des auf Hurrikane spezialisierten Wettervorhersagezentrums mit Sitz in Miami, Florida, messen täglich die Windgeschwindigkeiten innerhalb des Tropensturms. Er am Sonntag, dem 4. September, vom NHC als Hurrikan der Kategorie 1 eingestuft worden mit Böen von bis zu 150 km/h.

    Lesen Sie auch: Danielle offiziell als Hurrikan eingestuft – Windgeschwindigkeiten von 150 km/h

    Am Dienstag, dem 6. September, maßen die amerikanische Meteorologen im Zentrum des Hurrikans Danielle im Nordwesten des Atlantiks (41,6° nördlicher Breite und 42,6° westlicher Länge) Windgeschwindigkeiten um 130 km/h. Diese Abnahme der Windgeschwindigkeit dürfte sich fortsetzen. Das NHC erklärt in seiner neuesten Mitteilung, dass eine „allmähliche Abschwächung in den nächsten Tagen erwartet wird“.

    Danielle bewegt sich in nordöstlicher Richtung
    Bezüglich seiner Zugbahn stellt das National Hurricane Center fest, dass sich Hurrikan Danielle mit etwa 15 km/h in nordöstlicher Richtung bewegt. „Am Mittwoch wird eine Kurve nach Ostnordost erwartet, gefolgt von einer langsamen zyklonalen Kurve am Wochenende“, so das NHC. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird dieser atlantische Tropensturm nicht mit voller Wucht auf spanische oder französische Küsten treffen, wie es noch am vergangenen Wochenende befürchtet worden war.

    Das NHC warnt jedoch, dass die mit dem Tropensturm verbundenen stürmischen Winde bis zu 240 km weit zu spüren sein werden.

    Bis heute ist Danielle immer noch ein Hurrikan der Kategorie 1, d. h. die maximalen Windgeschwindigkeiten liegen zwischen 118 km/h und 153 km/h. Sobald die stärksten Böen unter diesem Bereich liegen, wird Danielle wieder zu einem einfachen Tropensturm herabgestuft werden.

  • Gewitterwarnung: 17 Departements am Dienstag unter Warnstufe Orange

    Gewitterwarnung: 17 Departements am Dienstag unter Warnstufe Orange

    Siebzehn Departements wurden am Dienstag, dem 6. September, von Météo-France auf die Warnstufe Orange für Gewitter gesetzt. 

    Météo France hat am Dienstag fünfzehn Departements in der Mitte und im Nordosten des Landes auf Warnstufe Orange für Gewitter gesetzt, zusätzlich zu den zwei Departements im Süden, die bereits auf Warnstufe Orange gesetzt waren. In der Prognose von6 Uhr am Dienstag, dem 5. September, beließ Météo France die Departements Hérault und Gard auf der Warnstufe Orange und fügte die Departements Ain, Allier, Cantal, Côte-d’Or, Doubs, Jura, Loire, Haute-Loire, Nièvre, Puy-de-Dôme, Rhône, Haute-Saône, Saône-et-Loire, Yonne und Territoire-de-Belfort hinzu.

    Zur Zeit ist in diesen 15 Departements die Lage noch ruhig, die Gewitter haben sich noch nicht entwickelt.

    In den Departements Hérault und Gard hingegen wurden am Dienstagmorgen bereits die ersten Schauer gemeldet, wobei der Höhepunkt der Gewitter für den Mittag und den Nachmittag erwartet wird, so Météo-France in seinem Bulletin von 6 Uhr. Die beiden Departements wurden übrigens auch auf Warnstufe Orange für Starkregen und Überschwemmung gesetzt.

    Am Nachmittag und Abend entwickeln sich vom Zentralmassiv aus erneut Gewitter, die dann rasch in den Norden von Rhône-Alpes, Burgund und Franche-Comté aufsteigen.

    Diese Gewitter werden im Allgemeinen recht kurz sein, aber manchmal heftig mit starken Windböen (um die 100 km/h), Hagel und sehr starken Niederschlägen, die lokal Überschwemmungen hervorrufen können.

    Auf der Rückseite der Gewitterwelle tritt dann rasch eine Wetterbesserung ein, die sich im Laufe der Nacht verfestigt.

    Korsika und die Provence bleiben am Rande des Geschehens mit bewölktem Himmel und einem geringen Schauerrisiko in den korsischen Bergen. Auf der Westseite, von der Bretagne und den Pays de la Loire bis zur Normandie am Morgen und bis zum Westen der Hauts-de-France am Nachmittag, werden die Wolken zahlreich sein und von häufigen Regenfällen begleitet, manchmal mit kurzen Gewittern. Der Wind aus Südwest mit 60 km/h wird in diesen nordwestlichen Regionen anhalten. Im Südwesten wird der Tag ruhiger und die Auflockerungen überwiegen. Ansonsten wechseln sich Wolken und Sonne ab, vereinzelte Schauer und Gewitter sind möglich.

  • Energiekrise: Emmanuel Macron schwört Franzosen auf Sparsamkeit ein

    Energiekrise: Emmanuel Macron schwört Franzosen auf Sparsamkeit ein

    Emmanuel Macron äußerte sich im Anschluss an ein Gespräch mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz. Die Franzosen müssen „bei der Sparsamkeit mit dabei sein“. Dies war der Aufruf von Emmanuel Macron am Montag, dem 5. September. Um Rationierungen in diesem Winter zu vermeiden sollen etwa 10% Energie eingespart werden. „Die Lösung liegt in unseren Händen“, sagte der Präsident bei einer Pressekonferenz nach einem Gespräch mit dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz. Er rief die Franzosen dazu auf, „das Verhalten zu ändern“, „die Klimaanlage ein bisschen niedriger zu stellen“ und „die Heizung ein bisschen weiter runter als sonst zu drehen“. Hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen von Emmanuel Macron. Frankreich ist auf ein Szenario ohne russisches Gas vorbereitet.“Innerhalb weniger Monate sind wir von 50% russischem Gas auf 9% in unserem Energiemix zurückgegangen“, freut sich der Staatspräsident. Das Ziel sei es, „auf ein Szenario vorbereitet zu sein, in dem das russische Gas…

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