Kategorie: Frankreich

  • Energiekrise: Verstärkter Gas- und Stromhandel zwischen Frankreich und Deutschland

    Energiekrise: Verstärkter Gas- und Stromhandel zwischen Frankreich und Deutschland

    Während sich Europa auf die für diesen Winter erwartete Energiekrise vorbereitet, könnten Frankreich und Deutschland vereinbaren, Gas und Strom auszutauschen, um ihren jeweiligen Bedarf zu decken. Frankreich, das dank Deutschland beleuchtet werden kann, Deutschland, das dank Frankreich beheizt werden kann. Das ist die mögliche Lösung, um dem Winter etwas gelassener entgegen zu sehen. Gas, das auf der deutschen Seite des Rheins viel häufiger genutzt wird, um die Industrie am Laufen zu halten soll aus Frankreich kommen. Etwa 85 Milliarden Kubikmeter pro Jahr werden in Deutschland gebraucht, gegenüber etwa 41 Milliarden in Frankreich. „Zum ersten Mal seit sehr langer Zeit exportiert Frankreich Gas in Richtung Osten“, scherzte Präsident Emmanuel Macron am Montag, 5. September. „Wladimir Putins Ziel ist es, die Europäer zu spalten“Im Gegenzug würde Deutschland Frankreich mit Strom versorgen, da es in Frankreich an Elektrizität mangelt. Ein Teil des Atomparks wird noch in der Wartung sein, w…

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  • Gewitter: Sintflutartige Regenfälle gehen auf die Stadt Nîmes nieder

    Gewitter: Sintflutartige Regenfälle gehen auf die Stadt Nîmes nieder

    11 Departements wurden am Mittwochmorgen, dem 7. September, in Südostfrankreich unter Warnstufe Orange für Gewittern versetzt. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gingen im Gard, insbesondere in der Stadt Nîmes, sintflutartige Regenfälle nieder.

    Am Morgen des Mittwochs, 7. September, herrscht in 11 Departements im Südosten Frankreichs die Warnstufe Orange für Gewitter. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch gingen sintflutartige Regenfälle im Departement Gard nieder, insbesondere in der Stadt Nîmes, wo die Journalistin Noémie Dahan für den Sender France 2 berichtet: „Hier konzentrierte sich der Großteil der Einsätze der 400 mobilisierten Feuerwehrleute. Sie sind fast fünfzig Mal ausgerückt, insbesondere um drei Personen zu retten, die durch eine herabstürzende Decke verletzt wurden“.

    Die Gewitter verlagern sich in Richtung Vaucluse
    Andere Personen wurden durch das steigende Wasser in ihren Autos eingeschlossen. Die Stadt hat das Rote Kreuz gebeten, eine Notunterkunft für die Betroffenen zur Verfügung zu stellen. Am Mittwochmorgen liess der Regen in Nîmes nach, die Alarmstufe Rot der vergangenen Nacht ist nun auf Orange geändert worden. Es könnte aber über den tag hin weiter regnen, daher rät die Feuerwehr zu höchster Wachsamkeit, wenn man sich ausserhalb des Hauses bewegen muss. Derzeit bewegen sich die Gewitter in Richtung Vaucluse, meldet der Sender France 2.

  • Hurrikan Danielle wird auf Nordeuropa treffen – seine Zugbahn und die Folgen für Frankreich

    Hurrikan Danielle wird auf Nordeuropa treffen – seine Zugbahn und die Folgen für Frankreich

    Die Zugbahn des Hurrikans Danielle ist inzwischen genauer bekannt. Er wird bis zum Ende der Woche in Richtung Nordeuropa ziehen. Das wird nicht ohne Auswirkungen auf das Wetter in Frankreich bleiben.

    Eine ernsthafte Bedrohung durch den Hurrikan Danielle ist für Frankreich nicht mehr aktuell. Eine erste Warnung war vor einer Woche vom spanischen Wetterdienst herausgegeben worden, der davor warnte, dass Danielle möglicherweise Spanien und Frankreich treffen könnte. Dieses Szenario ist heute nicht mehr aktuell.

    Wo befindet sich Danielle?
    Anfang der Woche befand sich der Hurrikan Danielle in der Mitte des Atlantik, etwa 3.000 Kilometer von der europäischen Küste entfernt. Er wurde Hurrikan der Kategorie 1 eingestuft.

    Welche Zugbahn wird er nehmen?
    Hurrikan Danielle wird voraussichtlich dem „klassischen Weg“ eines Hurrikans folgen. Er wird wahrscheinlich das Azorenhoch umgehen und in nordöstlicher Richtung nach Westeuropa aufsteigen. Er wird höchstwahrscheinlich auf die Küste Irlands oder die Küste Englands zusteuern, so das Szenario des amerikanischen Hurrikan-Zentrums (NHC).

    Wird es Auswirkungen auf Frankreich geben?

    Nach Angaben von La Chaîne Météo gibt es zwei Möglichkeiten:

    1. Wenn Danielle am 10. oder 11. September vor der Küste Irlands ankommt, wird der Sturm „zu einem einfachen, üblichen Tiefdruckgebiet“ werden. Das Wetter wird im Nordwesten Frankreichs unbeständig mit Windböen sein.
    2. Wenn Danielle erst langsamer und später vor der Küste Irlands ankommt, wird der Sturm sich erheblich abschwächen und könnte sich sogar auflösen, bevor er die europäischen Küsten erreicht, ohne Auswirkungen auf das Wetter in Frankreich zu haben.
      Nach diesem zweiten Szenario, das La Chaîne Météo ausführlich beschreibt, würde ein Hochdruckgebiet am kommenden Wochenende über Frankreich an Kraft gewinnen, was das schöne Wetter begünstigen wird. Das könnte in der nächsten Woche zu neuen Gewittern in Südfrankreich führen.

    Ein Hurrikan bezieht seine Energie vor allem aus dem warmen Wasser des Ozeans. Die Temperaturen liegen im Atlantik derzeit 4 bis 5 °C über den üblichen Durchschnittswerten. Wenn sich der Hurrikan Danielle Europa nähert, wird er über Wasser eine Temperatur von etwa 22°C vorfinden. Eine Temperatur, die für sein Überleben als tropischer Sturm nicht hoch genug sein dürfte.

  • Dürre: In sehr vielen Gemeinden gelten trotz Regen und Gewitter immer noch Wasserbeschränkungen

    Dürre: In sehr vielen Gemeinden gelten trotz Regen und Gewitter immer noch Wasserbeschränkungen

    Die Hitzewellen sind zwar vorbei, aber in vielen Regionen Frankreichs gibt es immer noch Wasserbeschränkungen. 

    Der September ist da, der Herbst rückt näher, Gewitter und Regen werden häufiger. Und dennoch lässt die Trockenheit trotz sinkender Temperaturen nicht nach. Einige Flüsse wie die Loire haben stellenweise immer noch einen kritisch niedrigen Wasserstand, und in vielen Departements herrscht immer noch verstärkte Alarmbereitschaft für Trockenheit und Dürre. Die Wasserbeschränkungen scheinen somit noch einige Zeit andauern zu müssen.

    Warum hält die Dürre an?
    Der anhaltende Wassermangel hat sich trotz sinkender Temperaturen noch nicht gebessert. Die stellenweise geringen Regenmengen zum, aber auch die Art und Weise, wie der Regen fiel, erklären den anhaltenden Wassernotstand.

    Laut der Website Eaufrance, einem öffentlichen Wasser-Informationsdienst, sind „effiziente“ Niederschläge nur diejenigen, die das Grundwasser auffüllen, das laut dem Centre d’Information sur l’Eau die wichtigste Trinkwasserquelle in Frankreich ist. Im Sommer sind die Niederschläge jedoch weniger effizient, da sie oft von den Blättern der Bäume absorbiert und dann durch Verdunstung direkt in die Atmosphäre abgegeben werden, ohne dass sie den Boden erreichen können. Der Boden ist nach dem Sommer in vielen Regionen zu trocken und zu hart geworden, sodass er das Wasser weniger leicht aufnimmt, was wiederum zu Überschwemmungen führen kann.

    Deshalb sind zeitlich versetzte Regenfälle in Form von leichten Niederschlägen viel wünschenswerter als plötzliche und kurze Niederschläge, wie wir sie derzeit erleben; aus diesem Grund konnten die Gewitter das große Wasserdefizit, das sich im Juli und August angesammelt hatte, bisher nicht wieder ausgleichen. Vor dem Sommer sagte Météo France voraus, dass die Hitze bis September/Oktober anhalten würde. Und genau das gilt auch für die Dürre.

    Welche Einschränkungen gelten weiterhin?
    Weil die Dürre andauert, „werden die meisten Beschränkungen bis Ende Oktober, einige sogar bis Ende November erlassen“, wird Marillys Macé, Generaldirektorin des Centre d’Information sur l’Eau, von der Zeitung La Dépêche zitiert.

    Laut dem Ministerium für den ökologischen Übergang waren am 6. September in 93 Departements immer noch Gemeinden wegen Wasserknappheit in den Zustand der „Warnung“, der „verstärkten Warnung“ oder der „Krise“ versetzt. Lediglich in Paris, Hauts-de-Seine und Seine-Saint-Denis gilt „nur“ der Zustand „Wachsamkeit“.

    Die Anweisungen variieren zwischen den betroffenen Gebieten: Bei „Krise“ ist zum Beispiel das Bewässern von Rasenflächen in den Gemeinden verboten. Dasselbe gilt für Golfplätze oder das Füllen von privaten Schwimmbädern.

    Das Ministerium appelliert an die Verantwortung jedes Einzelnen und bittet darum, zum Beispiel Waschmaschinen nur gefüllt laufen zu lassen, um unnötigen Wasserverbrauch zu vermeiden.

  • Privatjet: Fussballklub PSG im Kreuzfeuer der Kritik

    Privatjet: Fussballklub PSG im Kreuzfeuer der Kritik

    Der Trainer des Pariser Fussballklubs PSG machte am Montag, dem 5. September, einen Witz, der garnicht gut ankam. Auf die Frage, ob seine Spieler mit dem Flugzeug statt mit dem Zug zu einem Spiel in Nantes (Loire-Atlantique) reisen würden, sprach Christophe Galtier scherzhaft von einer Reise mit dem „Segelwagen“.

    Fussball-Stars des PSG, filmen sich an Bord eines Privatjets auf dem Weg nach Nantes (Loire-Atlantique), anstatt den TGV zu nehmen, wie es die SNCF vorgeschlagen hatte. Angesichts der Polemik reagierte der Trainer des Pariser Vereins, Christophe Galtier, ironisch. „Wir prüfen gerade, ob wir uns nicht mit einem Segelwagen fortbewegen können“, erklärte er am Montag, dem 5. September. Stürmer Kylian Mbappé, der bei der Pressekonferenz neben ihm sass, brach in schallendes Gelächter aus.

    Wacht auf Jungs!
    „Herr Galtier, eigentlich sind wir von Ihnen sachdienlichere und verantwortungsvollere Antworten gewöhnt, wollen wir darüber reden?“, reagierte die Sportministerin Amélie Oudéa-Castéra auf Twitter. „Nein, es geht nicht, solche Antworten zu geben! Wachen wir auf, Jungs!“, schrieb Anne Hidalgo, die Bürgermeisterin von Paris, ihrerseits. Laut dem Verein PSG können auf Bahnhöfen Sicherheitsprobleme für die Spieler entstehen. Andere große europäische Vereine beginnen allerdings schon damit, Reisen mit dem Zug zu testen, um gegen die globale Erwärmung anzukämpfen.

  • Sicherheit: Elisabeth Borne kündigt 8.500 zusätzliche Polizisten und Gendarmen in fünf Jahren an

    Sicherheit: Elisabeth Borne kündigt 8.500 zusätzliche Polizisten und Gendarmen in fünf Jahren an

    Die Premierministerin machte diese Ankündigung am Dienstag bei der Einweihung einer Polizeistation im Zentrum der Hauptstadt Paris. Elisabeth Borne kündigte am Dienstag, 6. September, in Paris an, dass im Rahmen des Gesetzes zur Sicherheitsplanung innerhalb von fünf Jahren „8.500 Stellen für Polizisten und Gendarmen“ in Frankreich geschaffen werden sollen, davon „3.000 ab 2023“.

    Die Premierministerin machte diese Ankündigung einen Tag, bevor sie dem Ministerrat eine neue Version des Gesetzentwurfs über die Ausrichtung und Planung des Innenministeriums (Lopmi) vorlegte, bei der Einweihung einer Polizeistation im Zentrum der Hauptstadt. Personal in mehreren Metropolen aufgestocktInnenminister Gérald Darmanin gab am Dienstag weitere Details zu den 8.500 Stellen bekannt. Im Einzelnen werden „1.000 neue Polizisten (…) der Polizeipräfektur von Paris zugewiesen“, wie er in einer Reihe von Tweets ausführte. „Sie werden auch aktiv zur Sicherheit der Olympischen Spiele beitragen“, sagte er und …

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  • Gewitter und Überschwemmungen: Bilder von den Unwettern im Gard und Hérault

    Gewitter und Überschwemmungen: Bilder von den Unwettern im Gard und Hérault

    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kam es in den Departements Gard und Hérault zu starken Niederschlägen. In Nîmes fielen 135 Liter Niederschlag. Hunderte von Feuerwehrleuten waren im Einsatz.

    Eine Flut von Wasser. Mitten in der Nacht gingen im Gard und im Hérault sehr starke Niederschläge nieder. Mehrere Gebiete wurden überschwemmt. Mehr als 400 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Es gab drei Leichtverletzte.

    Bis zu 135 Liter Regen auf den m2
    In Nîmes fielen bis zu 135 Liter Niederschlag, wie ein Sprecher der Feuerwehr des Departements Gard berichtete. In Montpellier, wo die Niederschläge etwas geringer ausfielen, fielen innerhalb einer Stunde fast 70 Liter Regen. Die Gewitter verlagerten sich am Ende der Nacht in Richtung Mittelmeer. Der Regen wird am Mittwoch weitergehen.

    https://twitter.com/muss__30/status/1567283496757985281

    https://twitter.com/EpisphereGaming/status/1567296192333156353

    Alarmstufe Rot
    Mitten in der Nacht reaktivierte Meteo France aufgrund der Niederschläge die Alarmstufe Rot, die höchste Warnstufe, im Département Gard. Die Warnstufe Rot wurde erst um 6 Uhr wieder aufgehoben. Eine erste Warnstufe Rot war am Dienstagnachmittag aufgrund von stationären Gewittern ausgegeben worden. Heute Morgen blieben elf Departements in Alarmstufe Orange: Gard, Hérault, Bouches-du-Rhône, Vaucluse, Ardèche, Drôme, Rhône, Loire, Haute-Loire, Isère und Ain.

    Drei Personen leicht verletzt
    Drei Personen wurden leicht verletzt, nachdem eine Decke eingestürzt war. Etwa 400 Feuerwehrleute waren während der Nacht im Einsatz. Die Feuerwehr des Gard führte fünfzehn Einsätze durch, um Menschen in Sicherheit zu bringen. Dabei handelte es sich um von den Wassermassen eingeschlossene Autofahrer, die in einer Turnhalle untergebracht wurden. Die Feuerwehr führte außerdem fünfzig Erkundungs- und Objektschutzeinsätze durch. Größere Schäden wurden jedoch glücklicherweise nicht verzeichnet.

  • Prozess um Anschlag in Nizza: 1.940 Personen sind Nebenkläger – 300 werden aussagen

    Prozess um Anschlag in Nizza: 1.940 Personen sind Nebenkläger – 300 werden aussagen

    Allerdings nehmen nur wenige der Nebenkläger direkt am Prozess teil.

    1.940 Personen haben sich als Nebenkläger im Prozess um das Attentat vom 14. Juli 2016 auf der Promenade des Anglais in Nizza, der am Montag, den 5. September, vor dem Sondergericht für Schwurgerichte in Paris begonnen hat, registrieren lassen. Es gibt 300 Zeugen, die im Laufe des Prozesses aussagen wollen.

    Lesen Sie auch: Prozess um den Anschlag in Nizza: 6 Jahre später wollen die Opfer Gerechtigkeit

    Es ist allerdings zu erwarten, dass nicht alle, die sich anmelden, auch als Nebenkläger anerkannt werden. Die Justiz wird die Nebenkläger erst in einer Entscheidung im Jahr 2023 bestätigen, also mehrere Wochen nach dem Urteil, das für Dezember 2022 erwartet wird. Die Entscheidung wird auf mehreren Kriterien beruhen, die eine Vertreterin der Nationalen Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft (NAT) am ersten Verhandlungstag am Montag erläuterte. Beispielsweise wird die Justiz prüfen, ob es sich um direkte oder indirekte Opfer des Angreifers handelt, ob sie sich auf der Fahrbahn des LKWs befanden oder nicht, ob sie zum Zeitpunkt der Tat anwesend waren oder nicht.

    Lesen Sie auch: Nizza-Attentat-Prozess: Nizzas Bürgermeister Christian Estrosi als Zeuge geladen

    Der Prozess findet in Paris statt
    Im Gegensatz zu der großen Anzahl an angemeldeten Nebenklägern wohnen nur wenige dem Prozess tatsächlich bei, obwohl für sie über tausend Plätze im Sondergericht in Paris und in zwei Sälen des Palais des Congrès in Nizza reserviert sind. Eine Organisation, mit der sich die Bürger von Nizza offensichtlich nicht recht anfreunden können. Die Säle in Paris und Nizza sind fast leer. Insgesamt nur 85 Opfer oder Angehörige von Opfern waren am ersten Tag des Prozesses in Paris und Nizza anwesend, wie Franceinfo berichtet. Etwa dreißig kamen am Dienstagmorgen und etwa sechzig am Dienstagnachmittag, um die ersten Aussagen der Angeklagten zu hören.

    Zur Erinnerung: Am 14. Juli 2016 raste Mohamed Lahouaiej-Bouhlel mit einem Lastwagen in die Menschenmenge, die sich auf der Promenade des Anglais in Nizza versammelt hatte, um das Feuerwerk zum Nationalfeiertag zu sehen. Er tötete 86 Menschen, verletzte 316 körperlich und über 3000 psychisch, bevor er von den Sicherheitskräften durch Schüsse getötet wurde. Seit Montag, dem 5. September, stehen acht Personen vor dem Schwurgericht in Paris, darunter drei Personen aus dem Umfeld des Attentäters, die der Bildung einer terroristischen Vereinigung verdächtigt werden, und fünf Personen, die ihm Waffen geliefert haben sollen.

    Nur sieben der Angeklagten sind bei der Anhörung anwesend, der achte befindet sich in Tunesien in Haft.

  • Bei Polizeieinsatz in Rennes wird eine Frau getötet und ein Mann angeschossen

    Bei Polizeieinsatz in Rennes wird eine Frau getötet und ein Mann angeschossen

    Bei dem Einsatz, der in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch stattfand, soll auch ein Polizist verletzt worden sein, der nicht in Lebensgefahr schwebt.

    Es war eine Polizeioperation auf der Umgehungsstraße von Rennes, deren Ziel es war, Verdächtige im Zusammenhang mit einem Drogenhandel in Rennes festzunehmen, wie der Sender RMC berichtet. Die Operation ging jedoch ziemlich schief…

    In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch führte ein Polizeiteam der BRI (Brigade de recherche et d’intervention) einen Drogeneinsatz durch, der außer Kontrolle geriet: Gegen 1.15 Uhr wollten die Polizisten die Insassen eines Fahrzeugs festnehmen, aber der Fahrer des Wagens fuhr auf die Beamten zu. Daraufhin haben diese das Feuer eröffnet, berichtet der Sender RMC, und einen der Insassen, einen 26-jährigen Mann, am Arm getroffen. Gleichzeitig soll eine 22-jährige Passagierin, die laut der Zeitung Ouest France auf dem Rücksitz saß, einen Schuss in die Brust erhalten haben. Die junge Frau überlebte die Verletzung nicht.

    Auch die Polizei hatte einen Verletzten zu beklagen. Ein Beamter wurde durch das Fahrzeug der Verdächtigen verletzt. Der Polizist wurde mit Schmerzen im Rücken und im Knie in ein Krankenhaus eingeliefert.

    Die IGPN (Inspektion der Polizei) wird den Einsatz untersuchen, der Fahrer des Fahrzeugs wurde in Polizeigewahrsam genommen.

  • Gewitter, Regen und Hagel: Meteo France setzt Departements Gard und Hérault auf Alarmstufe Rot

    Gewitter, Regen und Hagel: Meteo France setzt Departements Gard und Hérault auf Alarmstufe Rot

    Meteo France hat für die Departements Gard und Hérault wegen der Gefahr von sehr heftigen Gewittern die Alarmstufe Rot ausgerufen. Die Warnung dauert bis heute Abend, 22 Uhr. Für diese beiden Departements gilt außerdem die Warnstufe Orange für Starkregen und Überschwemmungen.

    In den Departements Gard und Hérault werden besonders starke Gewitter erwartet. Meteo France hat für diese beiden Departements aufgrund der Gewittergefahr die Alarmstufe Rot ausgerufen. Laut den Vorhersagen sollen die Gewitter bis etwa 22 Uhr andauern.

    Die Meteorologen sprechen von außergewöhnlich starken stationären Gewittern, die bereits seit mehreren Stunden im Gange sind und zwischen Montpellier (Hérault) und Nîmes (Gard) sintflutartige Regenfälle bringen. In beiden Departements herrscht ebenfalls Alarmstufe Orange wegen der Gefahr von Starkregen und Überschwemmungen. In den beiden südlichen Departements erfordert „die außergewöhnliche Intensität der beobachteten Niederschläge eine Versetzung auf die Warnstufe Rot“, teilt der Wetterdienst mit.

    Erste Schauer gingen am Dienstagmorgen und mittags nieder, der Höhepunkt der Gewitter wird für den Dienstagnachmittag erwartet. Vor Ort wurden besonders intensive Starkregenfälle und Hagelschlag beobachtet. „Derzeit werden Werte von über 150 Liter im südöstlichen Teil des Departements Hérault und in der Region Sommières gemessen“, so Meteo-France in seinem Bulletin von 16:15 Uhr.

    „Derzeit betrifft der Starkregen die Region um Montpellier. In den kommenden Stunden können weitere 100 Liter pro m2 fallen, wodurch die Regensummen auf Maximalwerte zwischen 200 Liter und 250 Liter ansteigen“, so der nationale Wetterdienst weiter.

    Die rote Gewitterwarnung wird bei „sehr starken Gewittern, die örtlich sehr große Schäden verursachen können“, insbesondere „an Häusern, Parks, Kulturen und Anpflanzungen“, ausgelöst. Die Bevölkerung wird dann aufgefordert, zu Hause in einem festen Gebäude zu bleiben und ihre Fahrzeuge nicht zu benutzen.

    Météo France hat außerdem 25 weitere Departements wegen der Gefahr von Regen und Überschwemmungen in die Alarmstufe Orange versetzt. Betroffen sind Ain, Allier, Ardennen, Aube, Cantal, Côte-d’Or, Doubs, Jura, Loire, Haute-Loire, Marne, Haute-Marne, Meurthe-et-Moselle, Meuse, Moselle, Nièvre, Puy-de-Dôme, Bas-Rhin, Haut-Rhin, Rhône, Haute-Saône, Saône-et-Loire, Vosges, Yonne und Territoire de Belfort.