Kategorie: Frankreich

  • „Auch die Franzosen trauern“: Emmanuel Macron würdigt Königin Elizabeth II.

    „Auch die Franzosen trauern“: Emmanuel Macron würdigt Königin Elizabeth II.

    Präsident Emmanuel Macron hat am Donnerstag nach der Bekanntgabe ihres Todes Königin Elisabeth II. als „eine Freundin Frankreichs“ gewürdigt, „die ihr Land und ihr Jahrhundert wie keine andere Person geprägt hat“. „Ihre Majestät, Königin Elisabeth II., verkörperte mehr als 70 Jahre lang Kontinuität und Einheit in der britischen Nation“, twitterte der französische Staatschef. „Ich erinnere mich an sie als eine Freundin Frankreichs, eine gutherzige Königin, die ihr Land und ihr Jahrhundert für immer geprägt hat“, twitterte Macron und fügte hinzu, dass die Flaggen über dem Elysée-Palast am Freitag und am Tag ihrer Beerdigung auf Halbmast wehen würden. Die Lichter des Eiffelturms wurden am späteren Donnerstagabend als Zeichen des Respekts ausgeschaltet. Die britischen Royals – insbesondere die Queen – sind in Frankreich sehr beliebt, und am Freitag machten drei der wichtigsten französischen Zeitungen ihren Tod zum Thema auf der Titelseite. https://twitter.com/PedderSophie/status/1568113866…

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  • Feminizid: Die Frau hatte am Morgen die Auflösung der Lebensgemeinschaft unterschrieben

    Feminizid: Die Frau hatte am Morgen die Auflösung der Lebensgemeinschaft unterschrieben

    Ein Ehepaar wurde am Dienstag, dem 6. September, in der Nähe von Besançon erschossen aufgefunden. Es handelte sich wahrscheinlich um einen Mord an der Lebenspartnerin, gefolgt von einem Selbstmord, der vor dem Hintergrund einer Trennung geschah. Das Drama ereignete sich am Dienstag, dem 6. September, in Morre, in der Nähe von Besançon (Doubs). Der Alarm wurde am Dienstagnachmittag von der Tochter des Paares ausgelöst, die bei ihrer Rückkehr von der Schule das Haus der Familie verschlossen vorfand, wie Staatsanwalt Etienne Manteaux auf einer Pressekonferenz erläuterte. Eine vorsätzliche Tat Als Rettungskräfte und die Gendarmerie in das Haus eindrangen, entdeckten sie das Paar nebeneinander auf dem Sofa im Wohnzimmer vor einem eingeschalteten Fernseher sitzend. Die Frau, eine 43-jährige Kindergärtnerin und Mutter von vier Kindern, zum Teil aus einer früheren Beziehung, hatte eine Schusswunde am Arm und eine weitere, „unmittelbar“ tödliche Wunde an der Schläfe. Ihr Lebenspartner, ein 48-jähriger Bauarbeiter hatte laut Staatsanwaltschaft ebenfalls eine tödliche Schusswunde am Kopf. Die Tatwaffe wahr vermutlich ein Jagdgewehr vom Kaliber 12. Wahrscheinlich sei, dass es sich um einen Mord des Lebensgefährten an seiner Partnerin mit anschließendem Selbstmord handele, so der Staatsanwalt: Nachdem er auf sie geschossen hatte, „hat der Mann die Waffe gegen sich selbst gerichtet“. Er scheint seine Tat geplant zu haben, so der Staatsanwalt weiter: Er hinterließ Schriftstücke, die am Kühlschrank angebracht waren, darunter eines mit der Aufschrift „Ich werde ihr gegen 15 Uhr das Gesicht zerschiessen“. Laut dem Gerichtsmediziner ereigneten sich die Todesfälle zwischen 15.00 und 16.00 Uhr. Eine vom Lebensgefährten nicht akzeptierte Trennung scheint die Ursache für die Tragödie zu sein: „Die Frau war am selben Morgen gekommen, um die Auflösung der Lebensgemeinschaft“ des Paares zu unterschreiben, so der Staatsanwalt. Die getötete Frau passte zum Zeitpunkt der Tragödie auf ein 21 Monate altes Baby auf. Das Kind, das von den Rettungskräften wohlbehalten in einem Zimmer des Hauses gefunden wurde, war nicht verängstigt und hatte a priori nichts gesehen. Nach den jüngsten Zahlen des Innenministeriums wurden im Jahr 2021 122 Frauen Opfer von Frauenmorden, im Vergleich zu 2020 ist diese Zahl um 20% gestiegen.
  • Drama: Rettungswagen überfährt und tötet den Mann, zu dessen Rettung er gerufen wurde

    Drama: Rettungswagen überfährt und tötet den Mann, zu dessen Rettung er gerufen wurde

    Als Feuerwehrsanitäter mitten in der Nacht in Saint-Jacut-de-la-Mer in der Bretagne einem Mann zu Hilfe eilten, der auf der Fahrbahn lag, überfuhren sie versehentlich den Verletzten, der daraufhin starb.

    Dramatischer Unfall in Saint-Jacut-de-la-Mer. Die Feuerwehr waren zu einem offensichtlich alkoholisierten Mann gerufen worden, der in der Gemeinde Saint-Jacut-de-la-Mer hilflos auf der Fahrbahn lag. Der Krankenwagenfahrer hat Körper des Opfers nicht rechtzeitig gesehen und konnte ihm nicht mehr ausweichen. Der Betrunkene wurde von dem Krankenwagen überrollt und getötet.

    Laut dem Sender France Bleu meldete die Staatsanwaltschaft von Saint-Malo in der Nacht vom 1. auf den 2. September, dass ein Mann vor einer Bar auf der Fahrbahn liegend aufgefunden worden sei. Die Feuerwehr wurde daraufhin von Zeugen der Szene alarmiert. Als sie am Tatort eintrafen, erfasste der Krankenwagen die Person, die später für tot erklärt wurde. Die Feuerwehrsanitäter hatten möglicherweise falsche Angaben bekommen und waren nicht darauf vorbereitet, dass das Opfer an genau dieser Stelle lag.

    Laut der Zeitung Sud-Ouest wurde eine Autopsie des 40-Jährigen durchgeführt, um die genauen Umstände des Todes zu klären. Bei der Autopsie wurde der Tod durch Verletzung des Schädels infolge des Unfalls nachgewiesen.

  • Russland hat seit Beginn des Ukraine-Krieges etwa 158 Milliarden Euro durch den Verkauf von Öl und Gas eingenommen

    Russland hat seit Beginn des Ukraine-Krieges etwa 158 Milliarden Euro durch den Verkauf von Öl und Gas eingenommen

    Ein am vergangenen Montag in Finnland veröffentlichter Bericht schätzt, dass Russland seit Beginn des Krieges in der Ukraine trotz des Embargos etwa 158 Milliarden Euro durch den Verkauf von fossilen Brennstoffen eingenommen hat.

    Die Zahl enorm. 158 Milliarden Euro. Das ist die Summe, die Russland im ersten Halbjahr 2022 trotz des Embargos wegen des Krieges in der Ukraine durch den Export von fossilen Brennstoffen eingenommen hat. Dies geht aus dem Bericht des Center for research on energy and clean air hervor, der am 5. September in Finnland veröffentlicht wurde. Das ist sogar mehr als in den Jahren zuvor.

    Trotz der Sanktionen und des Rückgangs der Importe in die Europäische Union glich Russland den Rückgang der bei ihm bestellten Mengen durch den Anstieg der Marktpreise aus. So gingen im Juli/August die exportierten Gasmengen im Vergleich zu 2021 um 25% zurück, während die Einnahmen um 30% stiegen. „Obwohl die Gasimporte um 70% zurückgingen, blieben die Exporteinnahmen des Landes praktisch unverändert“, erklärte der Autor des Berichts, Lauri Myllyvirta.

    Die Europäische Union bleibt der größte Kunde Russlands. Im ersten Halbjahr importierte Europa fossile Brennstoffe aus Russland im Wert von 85,1 Mrd. Euro, vor China mit 34,9 Mrd. Euro, der Türkei mit 10,7 Mrd. Euro, Indien mit 6,6 Mrd. Euro und Japan mit 2,5 Mrd. Euro. Innerhalb Europas ist Deutschland weiterhin der größte Importeur, zusammen mit den Niederlanden und Italien. Frankreich steht unter den europäischen Ländern an fünfter Stelle. Paris bezahlte für seine Importe etwa 5,5 Milliarden Euro an Paris.

    Ebenfalls nach Angaben des Centre for research on energy and air clean trugen die Exporte fossiler Energieträger zwischen dem 24. Februar und dem 24. August 2022 etwa 43 Milliarden Euro zum russischen Staatshaushalt bei. Gewinne, die dem russischen Regime dabei helfen, den in der Ukraine begonnenen Krieg zu finanzieren.

    Die Europäische Union hat ein schrittweises Embargo für die Einfuhr von russischem Öl und Ölprodukten verhängt. Bis zum Ende des Jahres werden 90% der russischen Ölimporte verboten sein. Derzeit werden laut dem CREA-Bericht immer noch europäische Schiffe und Häfen genutzt, um russisches Öl zu importieren. Europa stoppte am 10. August den Kauf von russischer Kohle. Gas, bei dem Europa stark von Russland abhängig ist, ist derzeit noch nicht von einem Embargo betroffen.

  • Frankreich: Joghurtfabriken befürchten Produktionsstopp durch Gasknappheit

    Frankreich: Joghurtfabriken befürchten Produktionsstopp durch Gasknappheit

    Da die russische Gazprom die Nord Stream 1-Pipeline, die mehrere europäische Länder versorgt, aus „technischen Gründen“ abgestellt hat, befürchtet Frankreich zunehmend eine weitere Verteuerung des Gases.

    Angesichts dieser Energiekrise halten einige Industrieunternehmen im Land den Atem an. Dies gilt auch für die Joghurtfabrik von Eurial im Departement Yonne. Wenn das russische Gas vollständig ausginge und dadurch die Preise weiter steigen, könnte sie irgendwann die Milch nicht mehr pasteurisieren, was zwangsläufig zu einem Produktionsstopp führen würde.

    Die steigenden Energierechnungen stellen eine Herausforderung für die Milchindustrie dar. Ein vollständiger Stopp der russischen Gaslieferungen in den nächsten Monaten könnte zu einer „unbeherrschbaren Situation“ führen.

  • Marseille: Mann tötet seine Mutter und seine Frau mit einem Messer

    Marseille: Mann tötet seine Mutter und seine Frau mit einem Messer

    In Marseille wurden am Mittwochmorgen zwei Frauen mit einem Messer getötet. Bei dem mutmaßlichen Mörder handelt es sich um den Ehemann und den Sohn der Opfer. Die Spezialeinheit Raid war am Tatort im Einsatz.

    Ein Mann hat am Mittwochmorgen in Marseille seine Mutter und seine Ehefrau mit einem Messer getötet und eines seiner Kinder, einen Teenager, leicht verletzt, bevor er von Polizisten der Spezialeinheit Raid festgenommen wurde. Die Ehefrau wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert und starb am späten Vormittag an den Folgen ihrer Verletzungen. Zwei weitere Kinder, die sich am Tatort im Haus ihrer Großmutter befanden, blieben unverletzt.

    Die Spezialeinheit Raid musste am Tatort im beliebten Viertel Panier im Herzen von Marseille eingreifen, nachdem ein Mann gemeldet worden war, der sich mit einer Stichwaffe verschanzt hatte. Nach Angaben von Nachbarn, war der 40-jährige Mann in dem Viertel bekannt. Der Verdächtige soll unter psychischen Problemen leiden, schreibt die Zeitung La Provence.

  • Geplanter Anschlag auf Macron im Jahr 2018: Prozess gegen 12 Personen gefordert

    Geplanter Anschlag auf Macron im Jahr 2018: Prozess gegen 12 Personen gefordert

    Die Nationale Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft (Pnat) fordert, dass elf Männer und eine Frau im Alter zwischen 22 und 62 Jahren, die über eine Facebook-Gruppe namens „Barjols“ in Kontakt standen, wegen Bildung einer kriminellen und terroristischen Vereinigung vor Gericht gestellt werden. Die Nationale Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft (Pnat) hat beantragt, 12 Personen, die „ultrarechte Thesen vertreten“ und verdächtigt werden, im November 2018 „einen Plan für eine gewalttätige Aktion“ gegen Emmanuel Macron ausgearbeitet zu haben, vor das Pariser Strafgericht zu bringen. Die Pnat möchte, dass die elf Männer und eine Frau im Alter zwischen 22 und 62 Jahren, die über eine Facebook-Gruppe namens „Barjols“ in Kontakt standen, wegen Bildung einer terroristischen kriminellen Vereinigung vor Gericht gestellt werden, so die am 18. August eingereichte endgültige Anklageschrift, die am Mittwoch von der Nachrichtenagentur AFP eingesehen wurde. Die endgültige Entscheidung darüber, ob der Fall vo…

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  • Energiepreise: Die Skigebiete haben grosse Sorgen

    Energiepreise: Die Skigebiete haben grosse Sorgen

    Seit die Energiekosten stark steigen, machen sich einige Skiorte Sorgen um die Öffnung der Skilifte. dazu kommen die Sorgen darüber, dass es einen möglichen Rückgang der Besucherzahlen in den Skigebieten geben könnte.

    Was wäre, wenn die Skilifte in diesem Winter erneut stillstehen müssten? Ein Drittel der Skiorte erneuert derzeit die Energieverträge. Angesichts der explodierenden Preise wissen einige Skigebiete nicht einmal, ob sie in der kommenden Saison überhaupt öffnen können. „Wir haben 50 Euro pro Megawatt gezahlt, jetzt sind wir bei etwa 800 Euro pro Megawatt“, sagt Guillaume Ruel, Präsident der Skiliftgesellschaft von Villard-de-Lans (Isère) auf dem Sender France 3. „Mit den Tariferhöhungen würde sich die Energierechnung auf 2,5 Millionen Euro belaufen. Dann wären wir nicht mehr in der Lage, unsere Rechnungen zu begleichen.“

    In Frankreich hängen 120.000 Arbeitsplätze von der Wintersportindustrie ab. Stillstehende Skilifte beunruhigen die anderen  Betriebe in den Wintersportorten im Isere. „Wenn es keinen Skibetrieb gibt, bin ich mir nicht sicher, ob die Touristen überhaupt zu uns kommen“, befürchtet Frederic Arnaud, Besitzer eines Sportgeschäfts. „Darin liegt die Gefahr“. Arbeitsplätze sind direkt gefährdet, „das würde sich auf die Anzahl der Angestellten auswirken“, warnt Matthias Molina, ein Restaurantbesitzer. Neueinstellungen würden nicht stattfinden. Andere Ferienorte denken bereits darüber nach, wie sie sich angesichts der angespannten Situation anpassen können.

  • Fahrer eines gestohlenen Fahrzeugs in Nizza von der Polizei erschossen

    Fahrer eines gestohlenen Fahrzeugs in Nizza von der Polizei erschossen

    Der Fahrer des Wagens erlag nach den Schüssen der Polizei seinen Verletzungen. Der Beifahrer des Fahrzeugs wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

    Der Fahrer eines Fahrzeugs wurde am Mittwoch, dem 7. September, in Nizza von einem Polizisten getötet, weil er sich einer Polizeikontrolle entziehen wollte. Das berichtet Franceinfo unter Berufung auf eine Polizeiquelle.

    Der Vorfall ereignete sich auf de Voie Mathis in Nizza. Gegen 16:30 Uhr entdeckten die Polizisten ein als gestohlen gemeldetes Fahrzeug auf der Schnellstraße, die in der Nähe des Flughafens von Nizza verläuft. Die Direction départementale de la sécurité publique (DDSP) erklärte der Nachrichtenagentur AFP, dass der Fahrer des Wagens bei einem „gefährlichen Zickzackkurs“ auf der Schnellstraße gesichtet worden war. Nachdem die Beamten vergeblich versucht hatten, das Auto anzuhalten, beschlossen sie, die Verfolgung aufzunehmen.

    Laut der DDSP gaben die Polizisten dem Fahrer Zeichen, ihnen zu folgen, doch das Fahrzeug beschleunigte und nahm eine Abbiegespur. „Im Verkehrsfluss eingeklemmt“, wendete das Fluchtfahrzeug dann und rammte das Polizeiauto „mehrmals“. Einer der Polizisten stieg aus dem Polizeifahrzeug aus und gab mindestens einen Schuss auf das gestohlene Fahrzeugs ab. Der Fahrer wurde getroffen und erlag noch am Ort des Geschehens seinen Verletzungen. Es handelte sich um einen Mann „um die 30 Jahre“, wie das Bürgermeisteramt der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Der Beifahrer des gestohlenen Autos wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Der Staatsanwalt von Nizza erklärte gegenüber Franceinfo, dass die Inspektion der Polizei (IGPN) eingeschaltet worden sei.

  • Die Heizung auf 19°C und Duschen bevorzugen – so kann man seinen Energieverbrauch um 10% senken

    Die Heizung auf 19°C und Duschen bevorzugen – so kann man seinen Energieverbrauch um 10% senken

    Angesichts der Energiekrise rief Emmanuel Macron die Franzosen zu einem sparsamen Umgang mit Energie auf und meinte, dass „die beste Energie diejenige ist, die man nicht verbraucht“. Als Ziel nannte der Staatschef, „10% dessen, was wir derzeit verbrauchen, einzusparen“.

    Emmanuel Macron rief die Franzosen am Montag, dem 5. September, dazu auf, ihren Energieverbrauch zu senken, um Rationierungen in diesem Winter zu vermeiden, indem sie 10% Energie einsparen. Der Präsident rief insbesondere dazu auf, die Heizung etwas weniger stark als üblich aufzudrehen, wenn es kalt wird, und empfahl eine Temperatur von 19 °C. Hier fünf Tipps, wie man diese Ziele erreichen kann.

    Die Heizung herunterdrehen
    Die Heizung ist der größte Energieverbraucher der Franzosen: Sie macht 65% der Ausgaben aus. Eine Senkung der Temperatur um 1 °C bedeutet daher 7% weniger Verbrauch. Die empfohlene Temperatur beträgt 19 °C im Wohn- und Esszimmer und 16 °C in den Schlafzimmern.

    Wer tagsüber nicht zu Hause ist, sollte Fensterläden und Vorhänge geschlossen lassen, um die Wärme in der Wohnung zu halten, und die Heizung herunterdrehen. Natürlich sollte man auch daran denken, die Heizkörper auszuschalten, wenn die Fenster zum Lüften geöffnet sind.

    Hinweis: Ein gut gewarteter Heizkessel hält 2 bis 3 Mal länger und verbraucht etwa 10% weniger Energie.

    Auf heißes Wasser achten
    Der nationale Energie-Ombudsmann rät, die Temperatur des Warmwassers auf 55 °C bis 60 °C einzustellen und die Rohre und den Warmwasserspeicher gut zu isolieren.

    Laut EDF entfallen 11% des Gasverbrauchs eines Haushalts auf die Warmwasserbereitung. Daher sollte man eine Dusche einem Bad vorziehen: Ein Bad verbraucht zwischen 150 und 200 Liter Wasser. Eine Dusche benötigt nur zwischen 30 und 60 Liter.

    Empfohlen wird, eine wassersparende Handbrause zu nutzen, das Wasser beim Einseifen abzustellen und die Duschzeit auf 5 Minuten zu beschränken.

    Keine Geräte mehr im Standby-Modus
    Man sollte immer daran denken, das Licht und elektrische Geräte (Fernseher, Hi-Fi-Anlage, Computer usw.) auszuschalten, wenn sie nicht benutzt werden.

    Ausserdem sollte man die Geräte ganz ausschalten, anstatt sie im Standby-Modus zu lassen. So können tatsächlich bis zu 10% der Stromrechnung (ohne Heizung) gespart werden.

    Handy-Ladegeräte und ähnliche Geräte sollten komplett vom Netz getrennt werden, wenn sie nicht benutzt werden.

    Verantwortungsvoll kochen
    Pfannen oder Töpfe während des Kochens immer abdecken. Laut EDF verbraucht man dadurch immerhin 30% weniger Gas. Ausserdem sollte man Speisen in der Mikrowelle statt im herkömmlichen Backofen erhitzen und Wasser statt auf dem Gasherd lieber mit einem Wasserkocher zum Kochen bringen. Wichtiger Hinweis: Induktionskochfelder verbrauchen 30 bis 50% weniger Strom, als herkömmliche Elektroherde sparen.

    Und bitte keine heißen Lebensmittel in die Gefriertruhe oder den Kühlschrank stellen. Beide Geräte sollte man unbedingt abtauen, sobald die Eisschicht mehr als 3 mm beträgt. Wichtig ist auch, die Türdichtungen zu reinigen und bei Bedarf auszutauschen. Und noch ein letzter Tipp: Kühlschränke und Gefriertruhen gehören nicht in die Nähe einer Wärmequelle.

    Einsparungen beim Wäschewaschen
    Wäsche sollte bei niedrigen Temperaturen gewaschen werden. Man kann 25% Strom einsparen, wenn man seine Wäsche bei 40 °C statt bei 60 °C wäscht. Und natürlich sollte die Waschmaschine immer vollständig gefüllt sein, bevor man sie einschaltet.

    Ein unnötiger Stromfresser ist auch der Wäschetrockner. Besser ist es, die Wäsche an der Luft trocknen zu lassen, wann immer es möglich ist. Ansonsten sollte die Wäsche gut geschleudert sein, bevor sie in den Wäschetrockner kommt.

    Beim Kauf neuer Geräte sollte unbedingt auf die höchste Energieeffizienzklasse (A++++) geachtet werden.