In Frankreich ereigneten sich kürzlich mal wieder zwei Jagdunfälle. Erst wurde auf einen Pilzsammler in der Drôme geschossen und am Sonntag, dem 9. Oktober, verletzte ein Jäger eine Mutter und ihre beiden Kinder, als sie in den Weinbergen im Beaujolais spazieren gingen.
Der Jagdunfall ereignete sich bereits am Sonntag, dem 9. Oktober, einige Dutzend Meter von den Wohnhäusern entfernt in Pommiers (Rhône). Ein Anwohner, der durch die Schüsse alarmiert wurde, eilte an den Ort des Geschehens. „Die Frau und ihre beiden Kinder gingen dort spazieren, ich hörte den Schuss, die Kinder weinten … Ich rannte hin, und auch die Feuerwehr und die Gendarmerie waren relativ schnell vor Ort“, erzählt er vor der Kamera des Senders France 2.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Eine Mutter und ihre beiden Kinder im Alter von 8 und 10 Jahren wurden an den Beinen von Schrotkugeln getroffen. Alle drei mussten mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Jäger, der auf die Mutter und die Kinder schoss, ist ein 81-jähriger Mann. Dieser gab an, von der Sonne geblendet worden zu sein, als er den Schuss abgab. „Ich sah einen Hasen in den Weinbergen. Er kam heraus, ich schoss ins Gras und das Schrot prallte ab“, erklärte der Jäger. Er wurde vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen, sein Gewehr wurde konfisziert und eine Untersuchung wurde eingeleitet. Der Unfall löste in der Gemeinde verständlicherweise große Aufregung aus. Die Einwohner kritisieren die Jagd, insbesondere deren Ausübung an den Sonntagen.
Kurz zuvor war auch der Streik in der Esso-ExxonMobil-Raffinerie in Port-Jérôme im Département Seine-Maritime verlängert worden.
Die Streikbewegung lässt trotz der Drohungen der Regierung nicht nach. Der Streik wird bei TotalEnergies an allen Standorten des Konzerns verlängert, wie die CGT am Mittwoch, dem 12. Oktober, bekannt gab. „Die Raffinerie in Donges im Département Loire-Atlantique ist in den Streik eingetreten“, bestätigt Eric Sellini, der Koordinator der Gewerkschaft. Kurz zuvor war der Streik bereits in der Esso-ExxonMobil-Raffinerie in Port-Jérôme (Seine-Maritime) verlängert worden.
Die Regierung kündigt Zwangsverpflichtungen von streikenden Mitarbeitern an. Premierministerin Elisabeth Borne kündigte am Dienstag die Verpflichtung von Personal an, um die Treibstoffdepots des Esso-ExxonMobil-Konzerns wieder zu aktivieren. Die Regierungschefin erwägt auch die Möglichkeit, dasselbe bei TotalEnergies zu tun. „Das ist ein Scheitern des sozialen Dialogs“, bedauert Geoffrey Caillon,…
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Ein verwester Körper wurde von der Gendarmerie am vergangenen Wochenende im Zentrum der Gemeinde Villemur-sur-Tarn in der Haute-Garonne gefunden. Das Opfer soll schon mehrere Monate bevor die Leiche gefunden wurde, gestorben sein.
Die Gendarmerie von Villemur-sur-Tarn entdeckte am vergangenen Freitag, 30. September, in einem Haus in einer Sackgasse im historischen Zentrum der Gemeinde den verwesten Körper eines alten Mannes. Aufgrund eines Hinweises hatten die Gendarmerie, die Gemeindepolizei und die Feuerwehr einen Fensterladen und ein Fenster aufgebrochen und den grausigen Fund gemacht.
Nach ersten Erkenntnissen könnte der Tod des Mannes bereits im letzten Winter eingetreten sein, die Heizung war noch eingeschaltet.
Es wurde eine Untersuchung eingeleitet und die Leiche der Kriminalpolizei übergeben. Eine Autopsie wird durchgeführt, um die genauen Todesumstände zu ermitteln. Die Annahme eines natürlichen Todes erscheint aufgrund der ersten Hinweise als wahrscheinlich.
Dass ein Verstorbener erst nach so langer Zeit gefunden wird, kommt in einer kleinen Gemeinde wie Villemur nicht häufig vor. Meist passieren solche Fälle in grossen Städten, in denen der Kontakt zwischen Nachbarn oft nicht mehr so eng ist. In diesem Fall handelt es sich um einen älteren Herrn, der kaum noch am Leben der Gemeinde teilnahm, den die Bewohner zwar kannten und ab und zu auf der Straße sahen, der aber ansonsten keinen engeren Kontakt mehr pflegte.
Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände hatte sich vor dem Auffinden niemand Sorgen um ihn gemacht. Der letzte bekannte Kontakt fand Ende der Weihnachtsfeiertage statt, als die Feuerwehr wegen eines harmlosen Sturzes in seine Wohnung gerufen wurde. Damals waren keine weiteren Untersuchungen erforderlich. Die Nachbarn waren damals allerdings der Meinung, dass der alte Mann in ein Krankenhaus oder in ein Pflegeheim gebracht worden war.
Insgesamt war der Mann wohl zu einem Einzelgänger geworden und es kam wohl öfters vor, dass er einige Tage in seinem Haus blieb, ohne es zu verlassen. Aus diesen Gründen ist niemandem seine Abwesenheit aufgefallen.
Die französische Regierung forderte am Dienstag die „unverzügliche“ Aufhebung der Blockaden der Treibstoffdepots und drohte mit einer „Intervention“, um „die notwendigen Mitarbeiter zu requirieren, um die Depots und die Raffinerien wieder in Betrieb zu nehmen“. Diese Drohung blieb jedoch wirkungslos und die Streikenden setzen sowohl bei TotalEnergies als auch bei Esso-ExxonMobil ihre Streiks fort.
Die Regierung, die unter starkem Beschuss der Opposition steht, forderte am Dienstag, dem 11. Oktober, die „unverzügliche“ Aufhebung der Blockaden der Treibstoffdepots und drohte mit einer „Intervention“, um die Situation zu lösen. Die Streikenden geben jedoch nicht nach und verlängerten sogar die Streiks sowohl bei TotalEnergies als auch bei Esso-ExxonMobil.
„Wenn es Verhandlungsvorschläge gibt, muss man sie aufgreifen. Sonst ist es kein Streik mehr, um Ergebnisse zu erzielen, sondern ganz einfach eine Blockade des Landes, und das ist nicht akzeptabel“, sagte Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire auf France Info.
„Wenn die CGT es kategorisch ablehnt, diese Verhandlungen zu führen, werden wir kein anderes Mittel haben, als die notwendigen Mitarbeiter zu requirieren, um die Depotsund die Raffinerien wieder in Betrieb zu nehmen, ganz einfach deshalb, weil unsere Landsleute nicht Kollateralopfer eines sozialen Konflikts zwischen einer Gewerkschaftsorganisation und einem Privatunternehmen sein dürfen“, betonte der Wirtschaftsminister.
„Die Regierung ruft dazu auf, dass die Gesamtheit der Blockaden unverzüglich aufgehoben wird. Andernfalls werden wir unsere Verantwortung übernehmen, d.h. wir könnten uns veranlasst sehen, sie aufzuheben“, warnte Regierungssprecher Olivier Véran auf RTL am Tag nach einer Krisensitzung bei Premierministerin Elisabeth Borne.
„Die Geschäftsleitung von TotalEnergies hat Recht, wenn sie die Aufhebung der Blockaden fordert, bevor sie in die Verhandlungen geht“, so der Regierungssprecher.
„Heute Morgen haben die Beschäftigten mit großer Mehrheit für die Fortsetzung des Streiks gestimmt, wir warten immer noch auf nähere Angaben zu den Verhandlungen seitens der TotalEnergies-Geschäftsleitung“, stellte Eric Sellini, CGT-Koordinator, seinerseits fest.
Der TotalEnergies-Konzern verzeichnete im ersten Halbjahr einen Gewinn von 10,6 Milliarden US-Dollar.
Die Raffinerie in der Normandie, das Treibstofflager Flandres in der Nähe von Dünkirchen und die Bioraffinerie La Mède (Bouches-du-Rhône) setzen den Streik fort, dem sich heute auch Autobahntankstellen des Argedis-Netzes, einer Tochtergesellschaft von TotalEnergies, anschlossen.
„Infragestellung des Streikrechts“ Auf Seiten von Esso-ExxonMobil verlängerten die beiden Raffinerien Notre-Dame-de-Gravenchon (Seine-Maritime) und Fos-sur-Mer (Bouches-du-Rhône) die Streiks, zu denen die Gewerkschaften FO und CGT aufgerufen hatten, obwohl am Vortag ein Lohnabkommen von zwei Organisationen unterzeichnet worden war, die auf Konzernebene, nicht aber auf Ebene der Raffinerien die Mehrheit der Angestellten vertreten, wie die CGT mitteilte.
Im Falle einer Requirierung durch die Behörden „werden wir vor Gericht gehen, um sie annullieren zu lassen“, versichert die CGT und beklagt „eine Infragestellung des Streikrechts“.
Von Nord- bis Südfrankreich spielten sich die gleichen Szenen ab: geschlossene Tankstellen, endlose Warteschlangen, steigende Preise und eine gedrückte Stimmung.
„Wir sind nicht hier, um das Leben der Franzosen zu blockieren, sondern um würdige Lebensbedingungen zu fordern“, sagt Lionel Arbiol, Sprecher der CGT Esso.
Olivier Véran seinerseits versprach die Wiederherstellung eines „normalen Betriebs innerhalb von 15 Tagen“, d. h. noch vor den französischen Herbstferien.
Die Opposition gibt der Regierung die Schuld an der Krise: Die Rechte und die extreme Rechte kritisierten „mangelnde Antizipation“ und „Hektik“, während die Linke „Drohungen gegen die Arbeitnehmer, aber Streicheleinheiten für die Bosse“ anprangerte.
Nach den tödlichen Bombenangriffen, bei denen am Montag in der Ukraine mindestens 12 Menschen getötet und mehr als 100 verletzt wurden, treffen sich heute die Mitglieder der G7-Gruppe. Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskij soll an dem Austausch online teilnehmen.
Kritische Infrastruktur von Luftangriffen in der Westukraine betroffen
Energieinfrastrukturen wurden am Dienstag von neuen Luftangriffen im Westen der Ukraine getroffen, wie Maksym Kozytski, Gouverneur der Region Lwiw, mitteilte. Ihm zufolge gab es „drei Explosionen an zwei Infrastrukturstandorten in der Region“. Auch der Bürgermeister der gleichnamigen Regionalhauptstadt, Andrij Sadovy, berichtete von einem „Raketenschlag auf eine kritische Infrastruktur“, der die Stromversorgung von 30% der Stadt Lwiw (Lemberg) zerstörte.
Russische Luftangriffe am Montag „könnten gegen das Kriegsrecht verstoßen haben“, so die UNO
Die russischen Bombenangriffe am Montag auf mehrere Städte in der Ukraine „könnten gegen das Kriegsrecht verstoßen haben“ und Kriegsverbrechen darstellen, wenn zivile Ziele „absichtlich ins Visier genommen wurden“, so die Vereinten Nationen am Dienstag. „Wir fordern Russland auf, jede Eskalation“ der Gewalt zu vermeiden, sagte die Sprecherin des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte, Ravina Shamdasani, bei einem Briefing der Vereinten Nationen in Genf. Sie zeigte sich besonders besorgt über die anvisierten zivilen Ziele, sowie die für die Bombardierung der Ziele in der Ukraine gewählte Tageszeit mit hohem Verkehrsaufkommen. „Angriffe direkt auf Zivilisten und zivile Infrastruktur zu richten – d. h. keine militärischen Ziele – ist ein Kriegsverbrechen“, betonte Shamdasani. Laut der Bilanz des UN-Hochkommissariats wurden mindestens 12 Zivilisten getötet und mehr als 100 verletzt.
Die Türkei ruft Moskau und Kiew zu einem Waffenstillstand „so bald wie möglich“ auf
Die Türkei forderte Russland und die Ukraine am Dienstag auf, „so schnell wie möglich“ einen tragfähigen Waffenstillstand zu vereinbaren, da beide Länder angesichts des anhaltenden Krieges immer weiter vom Weg der Diplomatie abweichen würden. „Ein Waffenstillstand muss so schnell wie möglich erreicht werden. Je früher, desto besser“, sagte der türkische Außenminister Mevlut Cavusoglu in einem Fernsehinterview.
Geplantes Treffen zwischen Erdogan und Putin am Mittwoch in Astana
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan wird seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin am Mittwoch in Astana treffen, am Rande eines Regionalgipfels in der kasachischen Hauptstadt, wie ein türkischer Beamter der Nachrichtenagentur AFP sagte.
Die Türkei, die seit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine eine neutrale Position einnimmt, hat schon in der Vergangenheit ihre Vermittlung angeboten, um Gespräche zwischen Kiew und Moskau, in Gang zu bringen.
Treffen der G7 am Dienstagmittag
Nach den tödlichen russischen Bombenangriffen auf die Ukraine am Montag treffen sich die G7-Mitglieder am Dienstag, dem 11. Oktober, ub 12 Uhr mittags.
Die Bombardierungen lösten im Westen grosse Empörung aus. Die Europäische Union bezeichnete sie als „Kriegsverbrechen“, für die die Verantwortlichen „zur Rechenschaft gezogen“ werden müssten, und forderte Weißrussland auf, „keine Partei der brutalen Aggression unter russischer Führung zu sein“. UN-Generalsekretär Antonio Guterres verurteilte „eine inakzeptable Eskalation“. Alle Länder der Vereinten Nationen traten am Montag in New York zu einer Dringlichkeitsgeneralversammlung zusammen.
Macron beklagt eine „tiefgreifende Veränderung“ des Krieges
Der französische Präsident Emmanuel Macron hielt am Montagabend eine Krisensitzung zur Ukraine ab, nachdem eine Reihe von russischen Luftangriffen seiner Meinung nach eine „tiefgreifende Veränderung der Natur“ des Krieges darstellten.
Diese „vorsätzlichen Schläge Russlands auf das gesamte ukrainische Territorium und gegen Zivilisten, das ist eine tiefgreifende Veränderung der Natur dieses Krieges“, hatte er im Laufe des Tages während einer Reise in die Region Mayenne gesagt und hinzugefügt, dass er seine betroffenen diplomatischen und militärischen Berater nach seiner Rückkehr nach Paris zusammenrufen werde, um die Lage „zu bewerten“.
Der Elysée-Palast bestätigte, dass am Montagabend eine eineinhalbstündige Sitzung des engeren Verteidigungsrats stattgefunden hatte, an der auch Außenministerin Catherine Colonna und Militärminister Sébastien Lecornu teilnahmen. Weitere Erklärungen wurden im Anschluss an das Treffen nicht abgegeben.
Eine so hohe Insolvenzrate wurde seit 25 Jahren nicht mehr beobachtet. Die Gastronomie und der Einzelhandel waren am stärksten betroffen.
Fast 9.000 Unternehmensinsolvenzen wurden im Sommer 2022 gezählt, berichtet Franceinfo am Dienstag, dem 11. Oktober. Nach einer Zählung des Unternehmensberatungsunternehmens Altares wurden im dritten Quartal 2022 8.950 Insolvenzverfahren eröffnet, d. h. Firmenschliessungen, Sanierungsmaßnahmen oder gerichtliche Liquidationen. Das sind 69% mehr als im Sommer 2021.
Die Beratungsfirma Altares stellt fest, dass eine so hohe Quote seit 25 Jahren nicht mehr beobachtet wurde. Insbesondere das Gaststättengewerbe, Mini-Märkte und Friseursalons sind am stärksten von den Unternehmensinsolvenzen betroffen, was möglicherweise auf die Telearbeit zurückzuführen ist, die die Gewohnheiten der Kunden stark verändert hat. Altares verzeichnete in diesem Sommer 150% mehr Insolvenzen im Gaststättengewerbe als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Auch der Einzelhandel, ob mit oder ohne Lebensmittel, war stark betroffen: doppelt so viele Insolvenzen in Mini-Märkten und 94% mehr Insolvenzen in Friseursalons und Kosmetikinstituten.
Je kleiner ein Unternehmen, desto anfälliger ist es, stellt die Firma Altares weiter fest. Drei Viertel der Verfahren betreffen Kleinstunternehmen mit weniger als drei Beschäftigten und Unternehmen, die jünger als drei Jahre sind und während der Gesundheitskrise gegründet wurden.
„Wir werden nicht zulassen, dass die Franzosen blockiert werden, die Blockade der Raffinerien, der Verteilerzentren darf nicht zu einer Blockade des Lebens der Franzosen werden“, sagte Regierungssprecher Olivier Véran am Dienstag, dem 11. Oktober.
Die Regierung hat am Dienstag zur „unverzüglichen“ Aufhebung der Blockaden der Treibstoffdepots aufgerufen und damit gedroht, „einzugreifen“, wenn die Blockaden weiter andauern, das sagte Regierungssprecher Olivier Véran auf dem Sender RTL.
„Wir setzen alles daran, dass diese Situation aufhört“, sagte er am Tag nach einer Dringlichkeitssitzung mit Premierministerin Elisabeth Borne und erwähnte die Möglichkeit, Arbeitskräfte von Amts wegen zu requirieren oder die Zugänge zu den Depots durch die Staatsgewalt zu öffnen. „Die Regierung wacht darüber und wird auch weiterhin darauf achten, dass die Bedingungen des sozialen Dialogs eingehalten werden“.
Olivier Véran äusserte sich über die Situation bei Esso-Exxon, wo es nach der Einigung zwischen de…
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Ab Montag, dem 10. Oktober 2022, gibt La Poste eine Briefmarke mit Naruto, dem berühmten Zeichentrickhelden aus dem gleichnamigen Manga, heraus, um das 20-jährige Jubiläum der Comic-Serie und der Ankunft des Mangas in Frankreich zu feiern.
Es handelt sich aber nicht um eine einfache Briefmarke. Seit…
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Die Staatsanwaltschaft von Saintes leitete eine Untersuchung wegen „fahrlässiger Körperverletzung durch vorsätzliche Verletzung einer Sicherheits- oder Vorsichtsmassnahme“ ein.
Der Teenager, der bei einem Karussellunfall auf dem Jahrmarkt in Saintes (Charente-Maritime) verunglückte, ist hirntot. Das berichtete France Bleu La Rochelle am Montag, dem 10. Oktober. Am Vortag war der 16-Jährige aus einem Fahrgeschäft geschleudert worden. Seit dem Unfall liegt er im Koma.
Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen „fahrlässiger Körperverletzung durch vorsätzliche Verletzung der Sicherheits- oder Sorgfaltspflicht“ ein. Das Fahrgeschäft „l’Himalaya Surf“ wurde unmittelbar nach dem Unfall versiegelt. Erster Schritt für die Ermittler: Überprüfung der Konformität mit den geltenden Vorschriften sowie der Einhaltung der regelmäßigen Kontrollen, denen dieser Maschinentyp unterzogen werden muss.
Die Bauchstange steht im Mittelpunkt der Ermittlungen.
Dieser Mechanismus hält die Fahrgäste auf ihrem Sitz fest, wenn das Karussell mit voller Geschwindigkeit unterwegs ist. Während einige Fahrgeschäfte mit einer automatischen Stange ausgestattet sind, muss die Stange bei dem betroffenen Gerät vom Fahrgast mechanisch eingeklinkt werden.
In der Schule des verunglückten Jugendlichen wurde eine psychologische Beratungsstelle eingerichtet. Trotz des Unfalls wird der Jahrmarkt noch bis zum 8. November fortgesetzt.
In Valbonne (Alpes-Maritimes) verbietet eine Gemeindeverordnung den Bewohnern, ihre Wäsche im Freien aufzuhängen. Die Stadtverwaltung begründet dies damit, die Ästhetik des historischen Dorfkerns schützen zu wollen.
Der macronistische Abgeordnete Gilles Le Gendre hatte gerade vorgeschlagen, Wäschetrockner abzuschaffen, doch jetzt dürfen die Bewohner des Ortes Valbonne (Alpes-Maritimes) ihre Wäsche nicht mehr im Freien trocknen. Die Bewohner sind entsetzt, um so mehr, da die Franzosen derzeit aufgefordert werden, Energie zu sparen und ihre Haushaltsgeräte so wenig wie möglich zu benutzen.
Das Verbot des Freiluft-Wäschetrocknens wurde durch einen städtischen Erlass umgesetzt. Die Stadtverwaltung will mit dieser Maßnahme die Ästhetik des historischen Zentrums von Valbonne und insbesondere des „geschützten Bereichs“ des Dorfes bewahren, wie der Sender TF1 Info berichtet. Bei Zuwiderhandlung müssen die Einwohner mit einer Geldstrafe von 35 Euro rechnen.
Eine Petition wird vorbereitet
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