Kategorie: Frankreich

  • Radfahrer werden von einem Jäger mit Schrot beschossen und filmen die Szene

    Radfahrer werden von einem Jäger mit Schrot beschossen und filmen die Szene

    Am Sonntag, dem 23. Oktober, wurden Radfahrer im Departement Maine-et-Loire von einem Jäger mit Schrot beschossen. Die zwei Männer und eine junge Frau wurden am Helm und in der Bauchgegend getroffen.

    Am Sonntagmorgen, dem 23. Oktober, wurde eine Gruppe von sieben Personen mit Schrot beschossen, wie die Zeitung Ouest-France berichtet. Während sie eine Mountainbike-Tour in Les Gennes-Val de Loire, einer Gemeinde im Département Maine-et-Loire, unternahmen, sahen die Radfahrer einen Jäger auf einem Feld.

    „Wir sahen, wie ein Rebhuhn davonflog und der Lauf des Gewehrs in unsere Richtung schwenkte“, berichtete ein mitglied der Radler-Gruppe. „Einer der Freunde meines Mannes hatte sogar den Reflex, seinen Kopf zu senken. Aber zu spät, der Jäger hatte gerade den Schuss abgegeben. Meine Tochter und der Freund meines Mannes hatten eine Schrotkugel im Helm, mein Mann wurde in den Bauch getroffen“. Es gab in der ganzen Gegend kein Schild, das darauf hinwies, dass am Sonntag eine Jagd stattfand.

    Die Szene wurde gefilmt und in sozialen Netzwerken gepostet: „Sie gingen auf ihn zu, aber der Jäger schien die Sache herunterzuspielen. Er war schon älter und man fragt sich, ob er überhaupt noch die richtigen Reflexe für die Jagd hatte“, so die Zeugin weiter.

    Bei der Polizeistation in Angers wurden drei Anzeigen erstattet und eine Untersuchung eingeleitet.

    https://twitter.com/unjour1chasseur/status/1584269020718518273
  • Leiche eines 90-jährigen Mannes entdeckt – Sohn will ihn getötet und teilweise „gegessen“ haben

    Leiche eines 90-jährigen Mannes entdeckt – Sohn will ihn getötet und teilweise „gegessen“ haben

    Der Alarm wurde am Sonntagnachmittag von der Enkelin des Verstorbenen ausgelöst, die ihren Großvater besuchen wollte, von dem sie längere Zeit nichts mehr gehört hatte.

    Die Staatsanwaltschaft von Bobigny teilte mit, dass eine Untersuchung wegen Mordes eingeleitet wurde, nachdem am Sonntag die Leiche eines 90-jährigen Mannes in einem Haus in Blanc-Mesnil (Seine-Saint-Denis) gefunden worden war, in dem auch sein Sohn lebt. Der Körper des Opfers „wurde im Haus gefunden, offensichtlich war er schon seit einiger Zeit tot“, erklärte die Staatsanwaltschaft. Der Zustand des Körpers mache es unmöglich, „wichtige Feststellungen vor Ort zu treffen“.

    Die Polizei nahm den Sohn des Verstorbenen, der mit ihm im Haus lebte, zunächst fest. Der 63-jährige Mann mit schweren psychischen Problemen erklärte laut einer Polizeiquelle, dass er „seinen Vaters getötet und dann Körperteile gegessen“ habe. Seine Äußerungen seien jedoch „nicht unbedingt kohärent und ernst zu nehmen“, so die Staatsanwaltschaft. Darüber hinaus „erlauben es die ersten Feststellungen nicht, seine Aussage zu bestätigen“. Es müsse zunächst eine Autopsie durchgeführt werden.

    Da sein Zustand einen Polizeigewahrsam nicht erlaubte, wurde der Mann in ein Krankenhaus eingewiesen.

  • Französischer Staat wird 2023 einen Teil der Stromrechnung der Unternehmen bezahlen

    Französischer Staat wird 2023 einen Teil der Stromrechnung der Unternehmen bezahlen

    Die Regierung kündigt an, dass sie 2023 Maßnahmen zur Unterstützung von Unternehmen bei der Bezahlung ihrer Stromrechnung einführen wird. Agnès Pannier-Runacher kündigte am Sonntag, 24. Oktober, die Einführung einer „Strompreisgarantie“ für Unternehmen für das Jahr 2023 an. Sie „wird es ermöglichen, einen Teil der Rechnung, die die Industrieunternehmen bezahlen müssen, zu übernehmen“, so die Ministerin für den Energiewandel auf dem Sender BFMTV. „Wir werden diesen Vorschlag sehr bald ausgearbeitet haben“, erklärte die Ministerin. „In einem Moment, in dem die Preise in die Höhe schnellen, werden wir nicht zulassen, dass Firmen schließen, wir werden die Unternehmen nicht im Stich lassen“.

    Diese Strompreisbremse soll auf den Teil der Rechnung, der 50 Euro pro Megawatt übersteigt, angewendet werden. Der Staat könnte 50% der Kosten zwischen einem Referenzpreis und der realen Summe, die die Unternehmen zahlen müssen, übernehmen, erklärte A…

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  • Die Preise steigen und deswegen sinken die Beliebtheitswerte von Macron und Borne

    Die Preise steigen und deswegen sinken die Beliebtheitswerte von Macron und Borne

    Laut der letzten Odoxa-Umfrage vom Oktober hat die Inflation bereits das Konsumverhalten von 83% der Franzosen verändert. So versichern 67%, dass sie ihren Energieverbrauch und 61%, dass sie ihren täglichen Konsum geändert haben. Die Folge: Die Popularität der Exekutive sinkt stark und das kommt Marine Le Pen zugute. Die steigenden Preise wirken sich stark auf die Kaufkraft der Franzosen aus. Dies geht aus dem neuesten Odoxa-Politbarometer hervor, das am Dienstag, dem 25. Oktober veröffentlicht wurde. 96% der Franzosen geben an, von der Inflation „betroffen“ zu sein, 56% fühlen sich „sehr betroffen“ (ein Anstieg von 11 Punkten seit Juni). Die Inflation hat das Konsumverhalten von 83% der Franzosen verändert. Von diesen geben 67% an, dass sie ihren Energieverbrauch, 61% ihren täglichen Konsum und 54% ihre Lebensmitteleinkäufe geändert haben. Nach dem Handeln der Regierung befragt, haben 73% der Franzosen das Gefühl, dass die Regierung „nicht handelt“ (36%) oder „nicht so viel tut, wie s…

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  • Elektroautos: In Frankreich soll in fünf Jahren eine der größten Lithiumminen Europas enstehen

    Elektroautos: In Frankreich soll in fünf Jahren eine der größten Lithiumminen Europas enstehen

    Der Konzern Imerys kündigte am Montag an, dass er bis 2027 eine Lithiumabbaustätte im Departement Allier in Betrieb nehmen werde. Diese Anlage, die die Elektroautoindustrie versorgen soll, soll „eine der größten“ in Europa werden.

    Eine wichtige Ankündigung für die Umstellung hin zum Elektroauto. Imerys enthüllte am Montag sein Projekt „Emili“, das bis 2027 die Eröffnung einer riesigen Lithiummine im Departement Allier ermöglichen soll. Die Investition in Höhe von einer Milliarde Euro zielt darauf ab, ein Lithiumvorkommen im Untergrund einer Kaolingrube in Beauvoir zu erschließen. Die „Konzentrationen und Mengen“ seien nach 18 Monaten Bohrungen und Studien als „sehr attraktiv“ eingestuft worden, erklärte die Firma in einer Pressemitteilung.

    Der Komplex, der einer der größten auf dem alten Kontinent sein wird, „dürfte eine nachhaltige und wettbewerbsfähige inländische Versorgungsquelle für die französischen und europäischen Automobilhersteller darstellen und einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung der Herausforderungen des Energiewandels leisten„, betonte der Generaldirektor von Imerys, Alessandro Dazza. Im Detail: „Nach ersten Schätzungen wird das Projekt eine Produktion von 34.000 Tonnen Lithiumhydroxid pro Jahr über einen Zeitraum von mindestens 25 Jahren ermöglichen“, so die französische Firma. Und: „Es wäre dann eines der größten Projekte zur Lithiumgewinnung in der Europäischen Union und könnte, sobald es voll funktionsfähig ist, etwa 700.000 Elektrofahrzeuge mit Lithium-Ionen-Batterien ausstatten“.

    Bereits seit den 1960er Jahren hat das Bureau de Recherches Géologiques et Minières (BRGM) das Vorkommen von Lithium in dieser Region in Zentralfrankreich identifiziert. Imerys hat den möglichen Ertrag dieses Standorts und seine potenzielle wirtschaftliche Rentabilität jetzt bestätigt. Mit der Fertigstellung des Mammutprojekts verspricht Imerys auch die Schaffung von „1000 direkten und indirekten Arbeitsplätzen in der Region Auvergne-Rhône-Alpes“, die sich auf zwei Standorte verteilen werden. Der erste wird die Mine für den unterirdischen Abbau des Lithiums sein und der zweite ist eine Anlage zur Reinigung der Mineralien und zur Verarbeitung zu Lithiumhydroxid, die weniger als 100 Kilometer von der Mine entfernt liegen und mit ihr per Bahn verbunden sein wird.

    Die Eröffnung der Mine soll es Frankreich ermöglichen, sowohl auf wirtschaftliche als auch auf ökologische Herausforderungen zu reagieren. Denn das „weiße Gold“ ist einer der wichtigsten Bestandteile der Batterien von Elektroautos. Seine Wichtigkeit wurde von der Europäischen Kommission für das Jahr 2020 als „kritisch“ eingestuft. Elektrofahrzeuge sollen mittelfristig Autos mit Verbrennungsmotor ersetzen. Die Europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2035 auf Autos mit Verbrennungsmotor zu verzichten, um die Treibhausgasemissionen nachhaltig zu senken.

    In den europäischen Ländern herrscht jedoch ein akuter Mangel an kritischen Rohstoffen wie Lithium, das hauptsächlich im Ausland in Tagebauminen gewonnen wird. „Für die Batterie eines Elektroautos wären wir in der Lage, bis zu 700 Kilogramm CO2-Emissionen einzusparen, wenn wir europäisches Lithium anstelle des importierten hätten“, erklärte Jean-Philippe Bahuaut, Vizepräsident für Strategie und Umwelt bei Renault, im vergangenen Juni auf Anfrage des französischen Fernsehsenders TF1. Folglich werden wir mit der Ausbeutung dieses Lithiumvorkommens „Europa bei der Dekarbonisierung helfen“, fasst Alessandro Dazza von Imerys zusammen.

    Die Regierung begrüßte am Montag die Ankündigung. „Dieses Projekt, das in Bezug auf Umwelt und Klima beispielhaft ist, wird unseren Bedarf an Lithiumimporten drastisch reduzieren“, freute sich Wirtschaftsminister Bruno Le Maire.

  • Benzinpreise: Nach zweiwöchigem Anstieg sinken die Preise an den Zapfsäulen wieder

    Benzinpreise: Nach zweiwöchigem Anstieg sinken die Preise an den Zapfsäulen wieder

    Nach den letzten Zahlen des Ministeriums für den ökologischen Übergang sind die Preise für Kraftstoffe im Straßenverkehr in der vergangenen Woche im Durchschnitt wieder gesunken.

    Nach einem starken Anstieg in der Vorwoche sind die Preise für Kraftstoffe in der vergangenen Woche im Durchschnitt wieder gesunken, wie aus Zahlen des Ministeriums für den ökologischen Übergang hervorgeht. So wurde der Liter SP95 im Durchschnitt mit 1,632 Euro verkauft, gegenüber 1,6665 Euro sieben Tage zuvor. Der Liter Dieselkraftstoff blieb allerdings auf einem hohen Niveau: 1,905 Euro pro Liter im Durchschnitt, gegenüber 1,921 in der Vorwoche.

    Landesweit fehlte an rund 20,9% der Tankstellen noch immer mindestens eine Kraftstoffart. Diese Berechnungen wurden auf der Grundlage von Daten durchgeführt, die um 9.45 Uhr am Montag, dem 24. Oktober, auf der Website prix-carburants.gouv.fr verfügbar waren und rund 9.300 Verkaufsstellen umfassten.

    Die Durchschnittswerte verdecken jedoch die unterschiedlichen Realitäten vor Ort: In 58,3% der Tankstellen im Departement Puy-de-Dôme und in 55,1% der Tankstellen im Departement Ain fehlte mindestens ein Kraftstoff. Im Departement Indre-et-Loire lag der Anteil bei 51%, in Seine-Saint-Denis bei 49,4 % und im Departement Nièvre bei 48,3%.

  • WhatsApp Opfer eines weltweiten Ausfalls: Internetnutzer berichten von anhaltenden Problemen

    WhatsApp Opfer eines weltweiten Ausfalls: Internetnutzer berichten von anhaltenden Problemen

    Am Dienstag, dem 25. Oktober, ist das soziale Nachrichtennetzwerk WhatsApp von einem weltweiten Ausfall betroffen.

    WhatsApp ist ausgefallen… Das soziale Netzwerk für Instant Messaging, eine Tochtergesellschaft des US-Konzerns Meta (ehemals Facebook), ist seit Dienstagmorgen Opfer eines weltweiten Ausfalls. Dies geht aus zahlreichen Berichten hervor, die von der Referenzwebsite DownDetector.com erfasst wurden, sowie aus Beschwerden von Nutzern in anderen sozialen Netzwerken.

    „Nutzerberichte deuten darauf hin, dass Whatsapp seit 9.17 Uhr“ europäischer Zeit Probleme hat, berichtete die Website DownDetector.com, die mehrere Tausend Meldungen von Internetnutzern gesammelt hat. Meta, das im vergangenen Jahr Opfer eines beispiellosen Riesenausfalls wurde, hat am Morgen noch nicht mit einer Erklärung auf den Ausfall seines Messenger Dienstes reagiert.

    Android, iOS oder auch die App für Computer und Suchbrowser sind betroffen. Meta bestätigte den Ausfall und versicherte, daran zu arbeiten, den Dienst „so schnell wie möglich“ wiederherzustellen.

  • Vatikan: Emmanuel Macron trifft Papst Franziskus

    Vatikan: Emmanuel Macron trifft Papst Franziskus

    Der französische Präsident und der Pontifex sprachen unter anderem über die russische Invasion in der Ukraine. Es war das dritte Mal für Emmanuel Macron. Das Staatsoberhaupt wurde am Montag, dem 24. Oktober, vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und der Debatte über den assistierten Selbstmord in Frankreich von Papst Franziskus im Vatikan empfangen. In Begleitung seiner Frau Brigitte Macron wurde der französische Präsident zu einer 55-minütigen Privataudienz im Apostolischen Palast, der an den Petersdom in Rom angrenzt, empfangen. Auf den vom Vatikan verbreiteten Bildern erschienen die beiden Männer lächelnd und es wird berichtet, dass Emmanuel Macron den Pontifex wie schon 2021 duzte. Der Papst schenkte dem französischen Präsidenten eine Bronzemedaille, die den Petersplatz zeigt. Das französische Staatsoberhaupt schenkte dem heiligen Vater eine Ausgabe von Immanuel Kants „Traktat zum ewigen Frieden“ aus dem Jahr 1796. „Betet für mich“, bat der Papst, als er seine Gäste begrüß…

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  • Kernkraft: Lohnvereinbarung nach wochenlangem Streik in den EDF-Atomkraftwerken

    Kernkraft: Lohnvereinbarung nach wochenlangem Streik in den EDF-Atomkraftwerken

    Die Arbeiter in den französischen Kernkraftwerken kehren allmählich wieder an ihre Arbeitsplätze zurück, nachdem mit der EDF-Führung eine Einigung über Lohnerhöhungen erzielt wurde. Die Streiks hatten am 13. September begonnen. Nach den Raffinerien nun die Atomkraftwerke: Die Geschäftsleitung des Stromversorgers EDF und die Gewerkschaften haben sich darauf geeinigt, dass die Arbeit in den Kraftwerken, die bestreikt wurden, wieder aufgenommen wird. Die Beschäftigten erhalten Lohnerhöhungen und Einmalzahlungen. Diese Streikbewegung hatte weniger Aufsehen erregt als die der Raffineriebeschäftigten, war aber auch sehr real: Bis zu 12 der Kernkraftwerke in Frankreich waren betroffen. Die ersten Beschäftigten, die die Arbeit wieder aufnahmen, waren am vergangenen Freitag die Arbeiter in Gravelines, wo sich das leistungsstärkste Kraftwerk Westeuropas befindet. Die von der CGT als Bedingung für die Beendigung des Arbeitskampfes geforderte Erhöhung von mindestens 200 Euro pro Monat für alle wur…

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  • Die deutsch-französischen Beziehungen sind ein positiver Motor der Geschichte

    Die deutsch-französischen Beziehungen sind ein positiver Motor der Geschichte

    Eine deutsch-französische Ministerratssitzung wurde gerade verschoben – ein Symbol für das Zerwürfnis zwischen den beiden Ländern. Da hilft ein Blick in die Vergangenheit, um zu verstehen, welch enge Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten herrschten. Alles begann nach dem Zweiten Weltkrieg, als Robert Schuman und Konrad Adenauer die ersten Schritte zur Versöhnung einleiteten. Die wichtigste Geste kam jedoch 1963, als General de Gaulle und Adenauer den Elysée-Vertrag unterzeichneten, einen Kooperationsvertrag, der den Weg für ein abgestimmtes Vorgehen in den internationalen Beziehungen ebnete. De Gaulle betonte in seiner Rede unmittelbar nach der Unterzeichnung des Abkommens, dass „kein Mensch auf der Welt“ dessen Bedeutung ignoriere. In der Folgezeit trugen alle französischen Präsidenten und deutschen Kanzler mehr oder weniger erfolgreich diese Politik weiter: Helmut Schmidt und Valéry Giscard d’Estaing verteidigten den Franc und die D-Mark gegen…

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