Kategorie: Frankreich

  • Var: Eine Frau und eine Ziege stecken am Grund eines Brunnens fest

    Var: Eine Frau und eine Ziege stecken am Grund eines Brunnens fest

    Am Samstag waren die Feuerwehrleute des Service Départemental (SDIS 83) in Hyères, Var, im Einsatz, um eine Frau aus einem Brunnen zu retten, die versucht hatte, allein eine Ziege zu retten.

    Es ist eine Geschichte, die man nicht alle Tage zu hören bekommt. Am Samstag, dem 22. Oktober, wurde die Feuerwehr des Departements Var mittags zu einem Einsatz auf einem Privatgrundstück am Boulevard du Front de Mer in Hyères-les-Palmiers gerufen. Die Feuerwehrleute kamen einer 42-jährigen Frau und einer Ziege zu Hilfe, die am Grund eines Brunnens feststeckten, wie der Sender France 3 Provence-Alpes-Côte-d’Azur berichtet.

    Das Tier sei zuerst in den Brunnen gestürzt und beim Versuch, es aus eigener Kraft herauszuziehen, sei die 42-jährige Frau ebenfalls auf dem Grund des Brunnens gelandet, teilte die Feuerwehr mit.

    Weder die Frau noch das Tier erlitten ernsthafte Verletzungen. Ein Krankenwagen, ein Lösch- und Rettungsfahrzeug und 8 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

  • Verletzte Polizisten: Polizeigewerkschaft veröffentlicht spektakuläres Video des Vorfalls und der Festnahme

    Verletzte Polizisten: Polizeigewerkschaft veröffentlicht spektakuläres Video des Vorfalls und der Festnahme

    Die Ereignisse ereigneten sich in der Nacht von Freitag auf Samstag in Villeneuve-sur-Lot. Zwei Polizisten wurden von flüchtenden Minderjährigen in einem Fahrzeug gerammt. Die Polizeigewerkschaft veröffentlichte die Bilder.

    In der Nacht von Freitag auf Samstag, dem 22. Oktober, hätte die Bilanz in Villeneuve-sur-Lot noch dramatischer ausfallen können. Ordnungskräfte wurden das Ziel von vier Jugendlichen.

    An Bord eines Fahrzeugs flüchteten die vier Insassen nach einem Einbruch in der Gemeinde Sainte-Livrade vor der Polizei bis nach Villeneuve-sur-Lot. Ein Streifenwagen, der zur Verstärkung kam, wurd in einem Kreisverkehr heftig gerammt.

    Eine Polizeigewerkschaft veröffentlichte die Bilder der Festnahme in den sozialen Netzwerken. Das Video ist etwas weniger als eine Minute lang. Es zeigt, wie das Auto der Flüchtenden einen Kreisverkehr entgegen der Fahrtrichtung befährt und seitlich mit dem Auto der Nationalpolizei zusammenstößt. Diese Bilder sind spektakulär und zeugen von einer grossen Gewaltbereitschaft der Flüchtenden.

    Die beiden Polizisten, die in dem gerammten Auto saßen, wurden verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

    Die vier Insassen des Fluchtwagens wurden von der Polizei festgenommen, nachdem ihr Wagen auf dem Bürgersteig zum Stehen gekommen war und das Schaufenster eines Geschäfts zerstört hatte.

    Die vier Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren wurden von der Gendarmerie in Gewahrsam genommen.

  • Carrefour, Leclerc, Intermarché… Granola-Kekse werden in ganz Frankreich zurückgerufen

    Carrefour, Leclerc, Intermarché… Granola-Kekse werden in ganz Frankreich zurückgerufen

    Zwei Produktreihen von Granola-Keksen sind von den Rückrufen betroffen. Sie enthalten möglicherweise feine Metallpartikel. Kunden sollten kürzlich in Frankreich gekaufte Granola-Packungen genau untersuchen. Der Hersteller Mondelez, Eigentümer der Marke LU, ruft zwei Produktreihen dieser Kekse zurück, berichtet die Website Rappel Consommateur: Granola Milchschokolade im 2er-Pack (2X200 Gramm) und Granola Zartbitterschokolade 195 Gramm. Seit dem 3. Oktober wurden diese Produkte in den meisten großen französischen Einzelhandelsketten verkauft: Carrefour, Leclerc, Système U, Auchan, Simply Market, Casino, Intermarché, Monoprix, Franprix, Segurel, Teldis. Das Mindesthaltbarkeitsdatum für die ersten betroffenen Chargen reicht bis zum 30. Juni 2023 und für die Schachteln mit Keksen aus Zartbitterschokolade bis zum 31. Mai 2023. Der Grund für den Rückruf durch den Granola-Hersteller ist das potenzielle Vorhandensein einer geringen Anzahl feiner Metallpartikel. Daher besteht die Gefahr von Verl…

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  • Vorsicht vor Gewittern! Achtzehn Departements vom Zentralmassiv bis zum Elsass unter Alarmstufe Orange

    Vorsicht vor Gewittern! Achtzehn Departements vom Zentralmassiv bis zum Elsass unter Alarmstufe Orange

    Météo France versetzt achtzehn Departements zwischen dem Zentralmassiv und dem Elsass in Alarmstufe Orange. Potenziell sehr heftige Gewitter werden für den Sonntagnachmittag und den Abend erwartet.

    Warnung vor Gewittern! Météo France sagt für den Sonntagnachmittag und -abend „potenziell heftige“ Gewitter vom Zentralmassiv bis zum Jura, dem Elsass und Lothringen voraus. Es besteht die Gefahr heftiger Windböen von über 100 km/h und starken Niederschlägen und sogar Hagel. Die Unwetterwarnung ist bis Montagmorgen um 6 Uhr gültig.

    Die Gewitter können sehr heftig sein, werden allerdings lokal begrenzt sein und jeweils nur kleine Gebiete betreffen. Es ist sogar „wahrscheinlich, dass an vielen Orten, für die die Warnung ausgegeben wurde, das Gewitterrisiko nicht eintritt“, so Météo France.

    Außerdem werden von Sonntagabend bis Dienstagmorgen neue starke Regenfälle über den Cevennen niedergehen. Es wird erwartet, dass 30 bis 60 mm Wasser fallen, lokal 90 bis 100 mm, was die Flüsse schnell anschwellen lassen könnte, warnt La Chaîne Météo.

    Der Grund für das unruhige Wetter ist das Tief Beatrice, das sich über dem Atlantik befindet. Es wird von La Coruña bis nach Südengland ziehen.

  • Frankreich-Deutschland: Warum die Beziehungen zwischen den beiden Ländern so angespannt sind

    Frankreich-Deutschland: Warum die Beziehungen zwischen den beiden Ländern so angespannt sind

    Keine Liebe in den deutsch-französischen Beziehungen: Unterschiedliche Ziele und Auffassungen in verschiedenen Angelegenheiten haben die Beziehungen zwischen den beiden Ländern nachhaltig erkalten lassen. Nichts geht mehr zwischen Paris und Berlin: Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und der Energiekrise treffen die beiden Länder Entscheidungen, die sie gegenseitig irritieren und die nur schwer miteinander zu vereinbaren sind. Hier die Gründe, warum das bisherige Traumpaar, das die treibende Kraft der Europäischen Union (EU) ist, sich immer weiter auseinanderlebt. Lesen Sie auch: Energiekrise: Warum liefert Frankreich Gas an Deutschland? Der Ausbruch des Krieges in der Ukraine war Anlass für eine starke Reaktion der EU-Mitglieder durch die Lieferung von Ausrüstungsgegenständen an die Ukraine und den schrittweisen Verzicht auf die Einfuhr russischer Rohstoffe. Doch bei mehreren europäischen Rüstungsprojekten kommt es immer häufiger zu Problemen in der Zusammenarbeit. Im Mitte…

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  • Jean-Luc Lahaye: Gericht verbietet dem Sänger in der Öffentlichkeit aufzutreten

    Jean-Luc Lahaye: Gericht verbietet dem Sänger in der Öffentlichkeit aufzutreten

    Die richterliche Kontrolle von Jean-Luc Lahaye wurde verschärft. Ihm ist es an sofort untersagt, seine berufliche Tätigkeit auszuüben. Jean-Luc Lahaye wird nicht auf die Bühne zurückkehren. Der Sänger wurde wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung von zwei Minderjährigen angeklagt und wird deshal…

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  • Winterreifenpflicht: Ab dem 1. November droht in Frankreich ein Bußgeld von 135 € – auch im Süden!

    Winterreifenpflicht: Ab dem 1. November droht in Frankreich ein Bußgeld von 135 € – auch im Süden!

    Fast 300 Gemeinden im warmen Südwesten Frankreichs sind von der Verpflichtung betroffen, dass dort Autofahrer ab dem 1. November Winterausrüstung besitzen müssen. Werkstätten raten den Verkehrsteilnehmern, sich so früh wie möglich auszurüsten, um einen grossen Ansturm in den letzten Tagen zu vermeiden.

    Winterreifen oder Schneeketten… Diese Ausrüstungsgegenstände sind ab dem 1. November in mehreren hundert Gemeinden in Okzitanien Pflicht. Diese im sogenannten Berggesetz vorgesehene Maßnahme soll nun nach einem Jahr der Aufklärung durch die Ordnungskräfte strikt durchgesetzt werden. Mindestens eine Art dieser Winterausrüstungen muss von allen Fahrzeugen, die in diesen Gebieten unterwegs sind, mitgeführt werden.

    Die Autowerkstätten versuchen mit Marketingmaßnahmen und Sonderangeboten, Kunden anzulocken, aber diese Versuche laufen bisher meist ins Leere: „Im Moment verkaufen wir nichts, trotz all unserer Kommunikation rund um das Gesetz, das zur Anwendung kommen wird“. Die Zeitung Dépêche du Midi befragte Werkstätten und die sind sich einig, dass es besser ist, vorausschauend zu handeln, als „sich im letzten Moment zu entscheiden“.

    „Sobald die ersten Schneeflocken fallen, werden sie alle kommen“

    Das gute Wetter und die wirtschaftliche Lage spielen eine große Rolle: Wegen der Benzinkrise und der warmen Temperaturen denken die Kunden nicht über Winterreifen oder Schneeketten nach.

    Das Gesetz von 2021 betrifft 48 französische Departements, allein im Südwesten sind es mit insgesamt fast 300 Gemeinden mehr als die Hälfte der Departements, die ganz oder teilweise von der Winterreifenpflicht betroffen sind.

    Achtung: Auch für den Besuch vieler Küstenorte im Hinterland von Nizza und Menton an der Côte d’Azur sind ab dem 1. November Winterreifen oder das Mitführen von Schneeketten vorgeschrieben! Das gilt auch für Urlauber und Touristen aus dem Ausland.

    Autofahrer, die ab dem 1. November in den betroffenen Gemeinden unterwegs sind und nicht über die notwendige Ausrüstung verfügen, müssen mit einer pauschalen Geldstrafe von 135 Euro und sogar einer möglichen Stilllegung ihres Fahrzeugs rechnen.

  • Ferien und Benzinknappheit: Gibt es an Autobahntankstellen in Okzitanien genügend Treibstoff?

    Ferien und Benzinknappheit: Gibt es an Autobahntankstellen in Okzitanien genügend Treibstoff?

    Der Arbeitskonflikt in den Raffinerien ist noch nicht vollständig beendet, da beginnen bereits die Schulferien. Haben die Tankstellen an den Autobahnen im Südwesten genügend Treibstoff?

    Mit dem eigenen Auto in den Herbsturlaub fahren oder nicht? Bis zum letzten Moment hat diese Frage Millionen von französischen Familien verunsichert. Zu den traditionellen Fragen – reicht das Budget oder nicht, um sich einen Urlaub leisten zu können, Urlaubsort oder Wetter – kam ein neues großes Problem hinzu: die Treibstoffknappheit.

    Seit drei Wochen hat der Arbeitskampf in den Raffinerien von TotalEnergies und Esso ExxonMobil um höhere Löhne nach Angaben der Regierung bis zu einem Drittel der Tankstellen trockengelegt. Sind die Tankstellen im bei Urlaubern besonders beliebten Südwesten des Landes nun, da sich der Arbeitskonflikt seinem Ende nähert, geöffnet und haben sie genügend Treibstoff? Der Autobahnbetreiber Vinci Autoroutes versichert, dass 90% der Tankstellen in seinem Autobahnnetz uneingeschränkt betriebsbereit sind.

    Tatsächlich meldet die Zeitung la Dêpeche du Midi, dass am Samstag alle Tankstellen auf den Autobahnen im Südwesten angeben, sie seien mit allen Treibstoffen ausgestattet und geöffnet.

  • Streik in Atomkraftwerken: Lohnvereinbarung mit Gewerkschaften erzielt

    Streik in Atomkraftwerken: Lohnvereinbarung mit Gewerkschaften erzielt

    Die Vereinbarung, die am zweiten Tag der landesweiten Lohnverhandlungen getroffen wurde, muss noch von den Gewerkschaften ratifiziert und der Belegschaft an jedem Standort zur Abstimmung vorgelegt werden. Der EDF-Konzern bestätigte über einen Sprecher, dass die Verhandlungen „abgeschlossen“ seien.

    Die Gewerkschaften CGT und FO gaben bekannt, dass am Freitag bei der EDF nach wochenlangen Streiks in Kernkraftwerken eine landesweite Lohnvereinbarung zwischen der Geschäftsleitung und den Gewerkschaften getroffen wurde. Auf diese Ankündigung hin stimmten die Beschäftigten des Kernkraftwerks Gravelines (Nord), dem leistungsstärksten in Westeuropa, für die Aussetzung ihres Streiks bis Montag.

    Die EDF-Leitung hat eine Lohnerhöhung von 5% für Geringverdiener angeboten. Den Führungskräften wurde eine Erhöhung um 2,5% angeboten, die von Prämien begleitet wird, deren Höhe noch festgelegt werden muss. Diese allgemeinen Lohnerhöhungen werden von individuellen Lohnerhöhungen von 2,45% begleitet. „Diese Vereinbarung entspricht in hohem Maße den Forderungen der CGT, indem sie eine Erhöhung für alle um 120 Euro brutto pro Monat vorsieht“, erklärt Julien Lambert, Sekretär der zuständigen Gewerkschaft FNME-CGT.

    „Die Verhandlungen sind abgeschlossen, eine Vereinbarung wird den Gewerkschaften vorgelegt, die sie dem Personal unterbreiten werden“, erklärte ein Sprecher von EDF.

    Im Atomkraftwerk Gravelines soll am Montag eine weitere Abstimmung über die Beendigung des Streiks entscheiden, falls die Vereinbarung bis dahin ratifiziert wird. „Wenn die Vereinbarung am Montag bestätigt wird, ist für uns die Angelegenheit abgeschlossen, alle gehen wieder an die Arbeit und wir strengen uns an, um die Kraftwerke für die Franzosen wieder sicher an das Netz anzuschließen“, so Franck Redondo, CGT-Funktionär. Auch in Saint-Laurent-des-Eaux (Loir-et-Cher) setzte die CGT den Streik aus, um die Abstimmung der Mitglieder abzuwarten. Im Atomkraftwerk an der Mosel, Cattenom, jedoch „geht die Bewegung vorerst weiter, die Beschäftigten wollen einen gewissen Druck aufrechterhalten, solange das Abkommen nicht unterzeichnet ist“, so eine Gewerkschaftsquelle.

    Der Streik begann am 13. September und weitete sich im Laufe der Wochen aus, bis am Freitagmorgen 12 der französischen Atomkraftwerke betroffen waren.

    Der Streik führt zu Verzögerungen im Zeitplan der Wartungsarbeiten im französischen Kernkraftwerkspark und lässt Spannungen im Stromnetz im Winter befürchten.

  • Benzinknappheit: Situation in der Île-de-France bleibt fragil

    Benzinknappheit: Situation in der Île-de-France bleibt fragil

    Können die Franzosen mit vollem Tank in den Herbsturlaub fahren – für ein Wochenende oder ein bisschen mehr für diejenigen, die sich ein paar Tage Urlaub gönnen wollen? Die Lage hat sich verbessert, bleibt aber in der Region Île-de-France am Freitag, 21. Oktober, noch schwierig.

    Auf dem Weg in den Urlaub gibt es keine Staus und die Tanks sind gut gefüllt. Auf einer Autobahnraststätte in der Nähe von Aix-en-Provence (Bouches-du-Rhône) haben die Urlauber ein Lächeln auf den Lippen. Der Tag hat gut begonnen, der Treibstoff fließt in Strömen. Andere haben sich organisiert, wie eine Familie, die aus dem Norden kommt und 1.000 km bis zu ihrem Urlaubsort im Departement Var zurücklegt. „Wir haben in Arras (Pas-de-Calais) getankt, dann konnten wir auf der Autobahn nachtanken und auch jetzt haben wir gerade getankt“, berichtet die Fahrerin vor der Kamera von France 2.

    4 Millionen verkaufte Zugtickets
    Andere wiederum hatten Angst vor einer Fahrt mit dem eigenen Auto in die Herbstferien. In der Region Paris musste man sich noch anstellen, bevor man seinen Tank füllen konnte. An manchen Tankstellen waren die Zapfsäulen noch immer leer. Deswegen zogen es viele vor, kein Risiko einzugehen und wählten den Zug. „Da ist man gelassener“, meint eine Reisende. Für die Herbstferien wurden vier Millionen Zugfahrkarten verkauft, davon eine Million in letzter Minute.