Kategorie: Frankreich

  • Waldbrände in der Gironde: Möbel werden aus geschädigten Bäumen hergestellt

    Waldbrände in der Gironde: Möbel werden aus geschädigten Bäumen hergestellt

    Möbel, die aus verbranntem Holz hergestellt werden: Das ist die Idee eines Herstellers aus der Vendée, der wöchentlich über 100 Tonnen Holz, vor allem aus den von den grossen Waldbränden des Sommers heimgesuchten Wäldern, sammeln und verarbeiten will.

    In Chantonnay (Vendée) kommt ein Lastwagen aus der Charente mit Holz von Bäumen an, die im Sommer bei den grossen Bränden geschädigt wurden. Dieses Holz soll zur Herstellung von Möbeln verwendet werden. In den Stämmen ist nämlich nicht alles verloren. „Es gibt einen sehr, sehr großen Teil, den wir in unseren Möbeln wiederverwenden können“, erklärt Pierre Grolleau gegenüber France 2.

    Stärkung einer geschwächten Branche
    Im Sommer brannten in der Region Nouvelle-Aquitaine 36.000 Hektar Wald, hauptsächlich in der Gironde und im Departement Landes. Das entspricht 5 Millionen m3 Holz, der Hälfte der jährlichen Holzernte. Um verbrannte Bäume wiederzuverwenden, muss zunächst die zuvor verkohlte Rinde entfernt werden. Die gesäuberten Stämme werden dann zu Hackschnitzeln zerkleinert. Das Holz wurde zum üblichen Preis gekauft, um eine geschwächte Branche zu unterstützen.

  • Roman Polanski wird 2024 wegen Verleumdung vor Gericht erscheinen müssen

    Roman Polanski wird 2024 wegen Verleumdung vor Gericht erscheinen müssen

    Der Filmemacher wurde verklagt, weil er die Wahrheit der von der Schauspielerin Charlotte Lewis gegen ihn erhobenen Vergewaltigungsanschuldigungen in Frage gestellt hat.

    Der Filmemacher Roman Polanski wird am 5. März 2024 in Frankreich wegen Verleumdung vor Gericht stehen, wie das Pariser Strafgericht bekannt gab. Er wurde angeklagt, weil er die Aufrichtigkeit der von der Schauspielerin Charlotte Lewis gegen ihn erhobenen Vergewaltigungsvorwürfe angezweifelt hatte. Die britische Schauspielerin hatte 1986 unter der Regie von Roman Polanski in dem Film Pirates gedreht. Im Jahr 2010 behauptete sie, dass sie Anfang der 1980er Jahre von dem Regisseur in seiner Pariser Wohnung „sexuell missbraucht“ worden sei, als sie erst 16 Jahre alt war.

    In einem Interview, das Paris Match im Dezember 2019 veröffentlichte, hatte Roman Polanski diese Aussage in Frage gestellt. „Sehen Sie, die wichtigste Eigenschaft eines guten Lügners ist ein ausgezeichnetes Gedächtnis. Man erwähnt Charlotte Lewis immer in der Liste meiner Anklägerinnen, ohne jemals auf ihre Widersprüche hinzuweisen“, hatte der Regisseur gesagt. Er bezog sich auf Aussagen, die der Schauspielerin in einem Interview zugeschrieben wurden, das 1999 von der britischen Boulevardzeitung News of the World veröffentlicht wurde. Charlotte Lewis sagte darin: „Ich wusste, dass Roman in den USA etwas Falsches getan hatte, aber ich wollte seine Geliebte sein (…). Ich wollte ihn wahrscheinlich mehr als er mich wollte“. Die Schauspielerin hatte jedoch 2010 den Wahrheitsgehalt dieser Aussagen nachträglich bestritten. „Viele der Zitate, die mir in dem Artikel von News of the World zugeschrieben werden, sind nicht korrekt“, hatte sie versichert.

    Nach dem Interview mit Roman Polanski in Paris Match reichten die Anwälte von Charlotte Lewis im März 2020 eine Verleumdungsklage ein, die dazu führte, dass der Filmemacher vor das Strafgericht verwiesen wurde. Im französischen Presserecht erfolgt die Verweisung an das Gericht in einem solchen Verfahren quasi automatisch. Die Substanz der Anschuldigungen wird erst in der Verhandlung geprüft.

  • Umwelt: Ehemaliges Bergarbeiterdorf als ökologischer Vorreiter

    Umwelt: Ehemaliges Bergarbeiterdorf als ökologischer Vorreiter

    In einem ehemaligen Bergbaugebiet in Nordfrankreich dienen stillgelegte Betriebe heute als Labor, um umweltfreundliche Lösungen zu finden. In Loos-en-Gohelle (Pas-de-Calais) sind die Spuren der Vergangenheit noch sichtbar und der ehemalige Bergbau nimmt immer noch einen wichtigen Platz ein. In dem Dorf wird der Winter von den Familien mit Nervosität erwartet. Trotz einer hohen Stromrechnung friert die Familie Jacquart. „Kurz gesagt ist es so, wir zahlen, aber wir frieren“, bedauert Aurélie Jacquart auf dem Sender France 3. Obwohl das Haus der Familie renoviert wurde, sind die Wände zu schlecht isoliert. Dabei floss in dem Dorf Loos-en-Gohelle reichlich Energie, als die Minen noch in Betrieb waren. Als der Kohleabbau eingestellt wurde, waren die Auswirkungen auf die Region sehr negativ. Die Grundstücke waren verseucht und die Arbeitslosigkeit stieg explosionsartig an. Seitdem hat sich der Bürgermeister der Stadt einer neuen Herausforderung gestellt, indem er aus dem ehemaligen Bergbaul…

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  • Eine Uhr soll es Eltern ermöglichen, ihre Kinder zu geolokalisieren

    Eine Uhr soll es Eltern ermöglichen, ihre Kinder zu geolokalisieren

    Es gibt jetzt eine Uhr mit Geolokalisierung, die Eltern immer zeigen soll, wo sich ihre Kinder gerade befinden. Eine Innovation, die Kindern und jungen Teenagern mehr Autonomie bieten soll.

    „Du schreibst mir eine Nachricht, wenn du angekommen bist.“ Eine Bitte, die Eltern immer wieder äussern. Den Eltern des achtjährigen Samuel geht es nicht anders und Samuel muss immer wieder Nachrichten schicken. Dass er jetzt allein und in aller Ruhe in seinem Heimatdorf unterwegs sein kann, verdankt er einer etwas speziellen Uhr. Diese Uhr schickt den Standort ihres Trägers an eine App. „Sie aktualisiert sich auf die Minute genau“, erklärt die Mutter des kleinen Samuel gegenüber France Télévisions. „Sie ist genau genug, um zu sehen, wo er ist“.

    Für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren
    Eine erste Erfahrung mit Selbstständigkeit, die Samuel begeistert: „Früher habe ich gefragt, ob ich irgendwo rausgehen kann, und sie haben immer nein gesagt. Jetzt, wo ich die Uhr habe, sagen sie fast immer ja“, freut er sich. „Die App ist sehr reaktionsschnell und ich sehe sofort, dass er gut in der Schule angekommen ist“, freut sich seine Mutter. Die Uhr kostet etwa 100 Euro und ist für Kinder gedacht, die noch nicht alt genug für ihr erstes Mobiltelefon sind, d. h. zwischen 6 und 13 Jahren, so Matthieu Lim, der die Kiwipwatch-Uhren entworfen hat.

  • Französische Exporte entwickeln sich gut, reichen aber nicht aus, um die Inflation zu bewältigen

    Französische Exporte entwickeln sich gut, reichen aber nicht aus, um die Inflation zu bewältigen

    Die französischen Exporte sind seit Anfang des Jahres sprunghaft angestiegen. Dies reicht jedoch nicht aus, um den Auswirkungen der Inflation auf die Handelsbilanz entgegenzuwirken.

    Getreide, Transportwesen, Textilien… In den letzten Monaten sind die französischen Exporte sprunghaft angestiegen. Sie belaufen sich seit Jahresbeginn auf 439 Milliarden Euro, das sind 20% mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2021. In Becken in der Dordogne züchtet ein Produzent Störe für ihre wertvollen Eier. Kaviardosen, von denen jede fünfte ins Ausland geht. In den letzten Monaten hat der Geschäftsführer neue Märkte gewonnen. Er hofft, dass sich sein internationaler Umsatz in diesem Jahr verdoppelt.

    Ein historisch schlechtes Handelsdefizit
    Unter den Produkten, die am meisten exportiert werden, stehen Agrarprodukte und Lebensmittel an erster Stelle, gefolgt von der chemischen Industrie und Transportmitteln. Die Exporte steigen, reichen aber nicht aus, um den Auswirkungen der Inflation auf die Handelsbilanz Frankreichs auszugleichen. Die Regierung rechnet in diesem Jahr mit einem historisch schlechten Handelsbilanzdefizit von schätzungsweise 156 Milliarden Euro.

  • In Le Havre sollen biologisch abbaubare Fischernetze den Müll im Meer reduzieren

    In Le Havre sollen biologisch abbaubare Fischernetze den Müll im Meer reduzieren

    Vor der Küste von Le Havre findet eine Weltpremiere statt: Die Besatzung des Schiffes „Gauthier-Lucille“ testet biologisch abbaubare Netze, um die Verschmutzung des Meeresbodens zu verringern. Ein Projekt, das vom Europäischen Meeres- und Fischereifonds finanziert wird.

    30% des Plastikmülls aus der Fischerei sollen durch „Geisternetze“ verursacht werden, also Fischernetze, die auf den Meeresboden gefallen sind. An Bord des Schiffes „Gauthier-Lucille“ in der Nähe von Le Havre führt die Besatzung ein neues, weltweit einzigartiges Fischereisystem ein, um zu versuchen, die Umweltverschmutzung zu verringern: 3.200 Meter biologisch abbaubare Netze, die auf 70 Ausfahrten auf See abwechselnd mit herkömmlichen Netzen eingesetzt werden. „Wir haben dieses Projekt gemacht, weil es einfach dumm ist, das Meer zu verschmutzen“, erklärt Kapitän Kévin Truchon gegenüber France Télévisions.

    Am Anfang dieser Initiative stand das Projekt Téfibio, das vom Parc Naturel Marin des estuaires picards et mer d’Opale getragen und vom Europäischen Meeres- und Fischereifonds finanziert wurde. Das Unternehmen SeaBird hat fast zehn Jahre gebraucht, um diese kompostierbaren Netze zu entwickeln. Die Tests, die im Sommer 2020 begannen, erwiesen sich als vielversprechend. „Ein normales Netz baut sich im Meer in etwa 400 Jahren ab, während ein biologisch abbaubares Netz nur 8 bis 10 Jahre braucht, um sich abzubauen, und es hat keine anhaltenden Auswirkungen auf die Meeresumwelt“, erläuterte Solène Peuget, die mit dem Meeresnaturpark zusammenarbeitet.

    Die unter realen Bedingungen durchgeführten Tests zeigen, dass die Widerstandsfähigkeit der herkömmlichen Netze derzeit noch im Vorteil ist. „Die Bio-Netze sind im Vergleich zu den konventionellen Netzen recht empfindlich“, erklärt ein Seemann. Bei den biologisch abbaubaren Netzen müssen noch Verbesserungen vorgenommen werden. „Die Maschenweite muss noch etwas verringert werden, da sie meiner Meinung nach immer noch viel zu gross ist“, fügt der Kapitän hinzu.

    Der Preis für die biologischen Netze ist derzeit noch nicht bekannt. Im Moment werden sie vom Meeresnaturpark für die Versuchsphasen kostenlos zur Verfügung gestellt. Langfristig sollen die biologisch abbaubaren Netze für die gesamte Berufsfischerei in Frankreich verpflichtend werden.

  • Telefonieren mit mobilem WLAN: Es ist kostenlos und funktioniert überall

    Telefonieren mit mobilem WLAN: Es ist kostenlos und funktioniert überall

    Mit dem Handy über Wi-Fi Anrufe tätigen. Das ist der breiten Öffentlichkeit noch relativ unbekannt. 

    Nutzen Sie im Alltag Wi-Fi für das Internet auf Ihrem Telefon, Ihrem PC oder für Ihren Fernseher? Wussten Sie, dass Sie Wi-Fi auch zum Telefonieren nutzen können? Diese Funktion ist immer noch zu wenig bekannt, sagt die Arcep, die französische Telekommunikationsbehörde. Sie kann sich aber als sehr nützlich erweisen, um anzurufen und SMS und MMS zu versenden, wenn man in einem Gebäude schlechten Empfang hat. Hier erfahren Sie, wie das funktioniert.

    Kann ich das auch mit meinem Handy tun?
    Heute sind über 200 Handymodelle mit Wi-Fi-Telefonaten kompatibel. Das sind viele, aber noch nicht alle. Es kann sein, dass einige Modelle oder der jeweilige Tarif keinen Zugang zu Wi-Fi-Telefonaten gewähren. Es kann auch sein, dass Sie diese Option auf Ihrem Handy extra aktivieren müssen.

    Der erste Schritt, den man dafür tun muss, ist, die Bedienungsanleitung des Handys zu lesen. Die Arcep bietet zum Beispiel eine Anleitung für ein Iphone 6S:

    Klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

    Bedienungsanleitung für ein Iphone 6S.Bedienungsanleitung für ein Iphone 6S. Infog. Arcep
    Hier ist ein weiteres Tutorial von Arcep für ein Samsung Galaxy S8 :

    Bedienungsanleitung für ein Iphone 6S. Grafik Arcep

    Wie funktioniert das Anrufen über Wi-Fi?
    Wenn die Option Wi-Fi-Anrufe aktiviert ist, nutzt Ihr Telefon das Wi-Fi-Netzwerk in der Umgebung, um ohne zusätzliche Kosten Anrufe zu tätigen:

    • entweder einen Router in der Nähe unabhängig vom Anbieter. Es kann sein, dass Sie ein Passwort und einen Authentifizierungsschlüssel eingeben müssen, um eine Verbindung herzustellen.
    • oder ein öffentlicher Hotspot.

    Der Anruf kann ohne Unterbrechung vom Wi-Fi zum Mobilfunknetz wechseln.

    Sind Anrufe über Wi-Fi kostenlos?
    Die Aktivierung von Wi-Fi-Telefonaten ist bei allen vier französischen Netzbetreibern – Orange, SFR, Bouygues Telecom und Free mobile – völlig kostenlos. Wi-Fi-Anrufe werden wie Anrufe über das Mobilfunknetz Ihres Anbieters behandelt. Der Tarif ist derselbe, unabhängig davon, ob der Anruf über Wi-Fi oder über das Mobilfunknetz getätigt wird.

  • Krebs: Eine neuartiges Mittel könnte die Immuntherapie revolutionieren

    Krebs: Eine neuartiges Mittel könnte die Immuntherapie revolutionieren

    Nach der erfolgreichen Entwicklung einer Krebstherapie bei Tieren arbeitet das Unternehmen Hastim aus Toulouse nun an einem Forschungsprojekt beim Menschen. Das Biotech-Unternehmen verwendet einen neuartigen Bestandteil, der eine neue Ära in der Krebsbehandlung durch Immuntherapie einleiten könnte. In Toulouse und Dijon ist ein Team von Chemikern möglicherweise dabei, einen Durchbruch im Kampf gegen den Krebs zu schaffen. Ihre Waffe heißt Hydroxylapatit, ein Kalziumphosphat, Hauptbestandteil des Knochengewebes, dessen Partikel 1989 in Toulouse von Nicole Rouquet, der Gründerin des Unternehmens Hastim, zum ersten Mal in industriellem Maßstab synthetisiert wurden. Hydroxylapatit wird in orthopädischen Prothesen und dermatologischen Präparaten verwendet und ist auch für die Auswahl und Bindung bestimmter Proteine von nutzbar, darunter zwei Proteine aus Krebszellen. Diese Eigenschaft will sich das Biotech-Unternehmen Hastim jetzt zu Nutze machen. „Bei Krebs identifiziert das Immunsystem d…

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  • Austerndiebstahl: Vor dem Weihnachtsfest herrscht erhöhte Wachsamkeit bei den Austernzüchtern

    Austerndiebstahl: Vor dem Weihnachtsfest herrscht erhöhte Wachsamkeit bei den Austernzüchtern

    Austerndiebstähle häufen sich bei den Austernzüchtern. Diese sehen sich nun gezwungen, große Mittel einzusetzen, um ihre Austernbänke zu sichern. Dies ist zum Beispiel in der Normandie der Fall.

    In dieser Nacht sind in Mesquer (Loire-Atlantique) die Hubschrauber der Gendarmerie über den Austernbänken im Einsatz. Die durch Bodenpersonal verstärkte Überwachung soll in erster Linie gut sichtbar sein, um mögliche Austerndiebe zu verschrecken. Der Hubschrauber ermöglicht es, ein großes Gebiet abzudecken und die Männer am Boden zu alarmieren, wenn verdächtige Personen auftauchen. Diese Jahreszeit ist für die Austernzüchter besonders gefährlich. Eine besondere Wachsamkeit gilt den Betriebsgebäuden, in denen die reifen Austern gelagert werden, die bereit sind, an Handel verschickt zu werden.

    In der Vorweihnachtszeit werden in Frankreich Dutzende Tonnen Austern gestohlen
    Für die Austernzüchter machen die Wochen vor dem Jahresende oft mehr als 50% ihres Umsatzes aus. Das erklärt die starke Präsenz der Ordnungskräfte. Das ist auch in der Normandie der Fall. Hier patrouillieren die Gendarmen zu Pferd am Strand von Grandcamp-Maisy (Calvados). Die Kontrollen konzentrieren sich auf Gewerbetreibende, da es an diesem Strand nur selten zu Diebstählen durch Privatpersonen kommt. Jedes Jahr werden in Frankreich in der Vorweihnachtszeit Dutzende von Tonnen Austern gestohlen.

  • Umweltverschmutzung: In der Nähe von Lyon gehen Familien wegen „Ökozids“ vor Gericht

    Umweltverschmutzung: In der Nähe von Lyon gehen Familien wegen „Ökozids“ vor Gericht

    In Grézieu-la-Varenne, in der Nähe von Lyon, haben die Bewohner/innen Klage wegen Ökozids eingereicht. Ihr Haus wurde auf Böden gebaut, die durch eine ehemalige Wäscherei verseucht sind. Einige von ihnen mussten umgesiedelt werden. Es ist eine massive Umweltverschmutzung, die alle vergessen hatten und die jetzt wieder an die Oberfläche kommt, sodass Familien in aller Eile umgesiedelt werden müssen. Verseuchte Böden und verseuchtes Grundwasser. Ein ganzes Industriegelände wurde in ein Wohngebiet umgewandelt, ohne jemals saniert worden zu sein. „Wir haben keine Ahnung, wie sich das auf unsere Gesundheit und die unserer Kinder ausgewirkt hat“, klagt eine Anwohnerin auf dem Sender France 3. Hochgradig krebserregendes Lösungsmittel in sehr hohen Dosen nachgewiesenAm Fuße der Monts du Lyonnais, in Grézieu-la-Varenne (Rhône), gibt es Wälder und viel Platz – die ideale Umgebung, um Kinder großzuziehen. Das jedenfalls dachte sich Audrey Marcodini, als sie 2019 dort eine Wohnung kaufte, die heut…

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