Kategorie: Frankreich

  • Ukraine-Krieg: „Nichts ist aus Prinzip verboten“ – Emmanuel Macron über Lieferung von Kampfflugzeugen

    Ukraine-Krieg: „Nichts ist aus Prinzip verboten“ – Emmanuel Macron über Lieferung von Kampfflugzeugen

    Der Präsident der Republik wurde in Den Haag dazu befragt, ob er befürworte, der Ukraine als Hilfe gegen die russische Invasion Kampfflugzeuge zu schicken.  „Nichts ist grundsätzlich ausgeschlossen“, antwortete Emmanuel Macron vorsichtig, als er am Montag, dem 30. Januar, in Den Haag zu der Möglichkeit befragt wurde, der Ukraine Kampfflugzeuge zu schicken, um ihr gegen die russische Invasion zu helfen. „Per Definition ist nichts ausgeschlossen“ Der französische Präsident hob allerdings Kriterien hervor, die vor einer Entscheidung betrachtet werden müssten: eine „förmliche Bitte“ der Ukraine, dass die Lieferung „nicht eskalierend“ wirke und die Hilfe nicht offensiv gegen Russland eingesetzt werde, „sondern die Widerstandsanstrengungen unterstützt“ und dass eine Lieferung „nicht die Kapazität der französischen Armee schwächt“. „Per Definition ist nichts ausgeschlossen“, sagte Macron, betonte aber auch, dass die Ukrainer bis heute „eine solche Bitte nicht gestellt haben“. Er betonte, dass…

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  • Streiks gegen die Rentenreform: Die ersten Demonstrationszüge sind unterwegs

    Streiks gegen die Rentenreform: Die ersten Demonstrationszüge sind unterwegs

    Schulen, öffentliche Verkehrsmittel, Kraftwerke, Raffinerien… Viele Bereiche werden am Dienstag wegen der Streiks und Demonstrationen gegen die Rentenreform gestört oder blockiert sein.  In Frankreich haben bereits verschiedene Demonstrationen gegen die Rentenreform begonnen. So zum Beispiel in Arras, Boulogne-sur-Mer (Pas-de-Calais), Nizza (Alpes-Maritimes) und Toulouse (Haute-Garonne). Nach der Mobilisierung am 19. Januar, bei der zwischen 1 und 2 Millionen Menschen gegen die Rentenreform demonstrierten, hoffen die Gewerkschaften, dass der Dienstag, 31. Januar, bei der zweiten Runde der Proteste mindestens genauso gut abschneiden wird. Da Umfragen zufolge eine große Mehrheit der Franzosen den Gesetzentwurf ablehnt, werden die Streikaufrufe in ganz Frankreich sehr gut befolgt werden und es wird eine starke Mobilisierung auf der Straße erwartet. Die Bereiche Verkehr und Bildung dürften besonders stark von der Streikbewegung betroffen sein. Die Behörden rechnen mit bis zu 1,2 Millione…

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  • Streik gegen die Rentenreform: Starke Beeinträchtigungen im Verkehr und in den Schulen

    Streik gegen die Rentenreform: Starke Beeinträchtigungen im Verkehr und in den Schulen

    Die Mobilisierung gegen die Rentenreform am Dienstag, dem 31. Januar kündigt sich stark an. In den Verkehrsbetrieben, Schulen und Rathäusern erwarten die Gewerkschaften noch mehr Protestierende als am 19. Januar.

    Bereits am Montag, dem 30. Januar, fielen bereits zahlreiche Züge aus, die für den Dienstag geplante Streikbewegung hatte bereits begonnen. das war auch am Bahnhof Montparnasse der Fall. Auch in Lyon (Rhône) konnten viele Regionalzüge, die eigentlich am Montagabend noch verkehren sollten, ihre Fahrt nicht antreten. „Ich warte auf den um 18.44 Uhr, ich hoffe, dass er kommt. Es ist noch nicht 19 Uhr und es gibt bereits Streichungen“, beklagt sich ein Fahrgast gegenüber France Télévisions. Angesichts der komplizierten Situation im Bahnverkehr bevorzugen viele Reisende den Bus. Nur einer von drei TGVs wird am Dienstag, den 31. Januar fahren, ab Montag, dem 30. Januar wurden schon die Nachtzüge ausgesetzt.

    Schulen bleiben geschlossen

    Nicht nur der Verkehr ist von dem Streik betroffen, auch in den Schulen könnte die Mobilisierung sehr groß sein. Eine Schule in Malakoff (Hauts-de-Seine) wird am Dienstag komplett geschlossen bleiben. Für die Eltern der Schülerinnen und Schüler ist die Organisation recht kompliziert. „Ich bin alleinerziehende Mutter (…), ich komme nicht aus der Region Île-de-France, also habe ich keine Angehörigen, keine Familie, die mich entlasten könnte“, bedauerte eine Frau. Einige Eltern entscheiden sich für Telearbeit und werden ihre Kinder zu Hause betreuen. 50 % der Lehrkräfte sollen nach Angaben der Gewerkschaften streiken.

  • Emmanuel Macron: Rentenreform ist „unerlässlich im Vergleich mit Europa“

    Emmanuel Macron: Rentenreform ist „unerlässlich im Vergleich mit Europa“

    Am Vorabend der grossen Mobilisierung meldete sich Emmanuel Macron zu Wort und bekräftigte erneut, dass die Rentenreform „unerlässlich“ sei. Die Rentenreform ist „unerlässlich, wenn man sich in Europa vergleicht“ und um „unser System zu retten“, das auf dem Umlageverfahren beruht, erklärte Emmanuel Macron am Vorabend des zweiten Tages der grossen Demonstrationen und Streiks, zu denen die Gewerkschaften aufgerufen hatten, um gegen die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 64 Jahre zu protestieren. Auf die Frage nach den Äußerungen seiner Premierministerin Elisabeth Borne, die am Wochenende erklärt hatte, dass die Anhebung des Rentenalters „nicht mehr verhandelbar“ sei, sagte der Staatschef auf einer Pressekonferenz in Den Haag: „Wenn sie etwas sagt, dann sagt sie es aus guten Gründen und ich unterstütze sie“. Die Spannungen zwischen der Regierung und der Opposition wegen der umstrittenen Rentenreform, die nun in der Nationalversammlung diskutiert wird, stiegen am Montag um einen weiter…

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  • Streik am 31. Januar gegen die Rentenreform: Gewerkschaften mobilisieren die Bevölkerung

    Streik am 31. Januar gegen die Rentenreform: Gewerkschaften mobilisieren die Bevölkerung

    Während des vergangenen Wochenendes waren die Gegner der Rentenreform sehr präsent, um die Menschen zur Teilnahme an den Demonstrationen am morgigen Dienstag zu bewegen. Auch viele Rathäuser werden an diesem Tag ihre Türen schließen. Auf einem Markt in Bagneux (Hauts-de-Seine) haben die Gegner der Rentenreform am vergangenen Wochenende ihre Anstrengungen verdoppelt. „Man spürt, dass die Leute vehement gegen dieses Projekt sind“, sagte ein Gegner der Reform auf dem Sender France 2 und verteilte Flugblätter. Neben dem Verteilen von Flugblättern tauschten sich die Reformgegner mit Passanten aus und boten eine Petition zur Unterzeichnung an. Die Gewerkschaften hoffen, am Dienstag, dem 31. Januar, noch mehr Menschen für Streiks und Proteste zu mobilisieren als am 19. Januar. Auch Rathäuser nehmen an den Streiks teilAm Dienstag, dem 31. Januar, werden viele Rathäuser ihre Türen schließen, um die Protestbewegung gegen die Rentenreform zu unterstützen, wie auch Valéry Beuriot, Bürgermeister (P…

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  • Französische Wirtschaft hat das schwierige Jahr 2022 gut überstanden

    Französische Wirtschaft hat das schwierige Jahr 2022 gut überstanden

    Am Dienstag, dem 31. Januar, wird das nationale Statistik-Institut Insee seine Wachstumszahlen für 2022 veröffentlichen. Eine erste Schätzung zeigt ein Frankreich, das sich trotz eines komplizierten Umfelds recht widerstandsfähig zeigt. Inflation auf dem höchsten Stand seit 40 Jahren, Energiekrise, Krieg in der Ukraine… Angesichts der verschiedenen Krisenfaktoren erweist sich Frankreich als widerstandsfähig, wenn man den Daten glaubt, die das nationale Statistikamt morgen veröffentlichen wird. Das Insee schickt sich gerade an, die Zahlen für das gesamte vergangene Jahr zu validieren. Zwar wird wahrscheinlich der Aufschwung, der 2021 mit der Erholung nach der Covid-Krise verzeichnet wurde, nicht wieder erreicht werden. Im Jahr 2022 ist die Aktivität der französischen Wirtschaft zwar ins Stocken geraten, hat sich aber insgesamt gut gehalten. Als Beweis dafür dienen die folgenden Daten, die vielleicht überraschen, aber sehr real sind: die Arbeitslosenquote ist mit rund 7 % der Erwerbsbevölkerung auf dem niedrigsten Stand seit 2011. Unternehmen wollen einstellen, haben aber Schwierigkeiten, weil es keine Bewerber gibt, und wenn sie einstellen, sichern sie die Einstellungen mit unbefristeten Verträgen ab. Im Laufe des Jahres 2022 wurden mehr als fünf Millionen unbefristete Einstellungsverträge unterzeichnet. Und schließlich sind die Unternehmensinsolvenzen auf einem niedrigeren Niveau als vor der Pandemie: 10.000 Insolvenzen weniger im letzten Jahr als vor der Covid-Krise. Ausblick auf das Jahr 2023 Für dieses Jahr zeichnet sich eine etwas kompliziertere Situation ab. Zwar überraschten die Unternehmensinvestitionen durch ihre Dynamik und stützten die Beschäftigungsrate im Jahr 2022, doch das Jahresende war geprägt von schwachem Konsum der Haushalte, die traditionell der Motor des Wachstums sind, aber von der hohen Inflation hart getroffen wurden. Auch haben viele Unternehmen ihre Lagerbestände aufgestockt, um schnell auf eine erhoffte Erholung der Nachfrage reagieren zu können, aber die neuen Bestellungen und Aufträge liefen offensichtlich weniger gut als erwartet. Und schließlich wird es im Jahr 2023 keine oder zumindest deutlich weniger milliardenschwere Stützungsmaßnahmen der Regierung geben, die eine entscheidende Rolle bei der Stützung der Konjunktur in den vergangenen Jahren gespielt hatten. Für 2023 muss man die Daumen drücken. An einem positiven Wachstum bis Ende 2022 scheint kein Zweifel zu bestehen. Offiziell wird das am Dienstag, dem 31. Januar, mit den Zahlen des Statistikamtes Insee bestätigt werden. 
  • Produktrückruf: Mit Listeria kontaminierter Räucherlachs in ganz Frankreich zurückgerufen

    Produktrückruf: Mit Listeria kontaminierter Räucherlachs in ganz Frankreich zurückgerufen

    Verbraucherwarnung: Geräucherter Lachs, der mit Listeria-Bakterien kontaminiert sein könnte, wird in ganz Frankreich zurückgerufen. Die staatliche Webseite Rappel Conso warnt am Montag, dem 30. Januar, vor dem möglichen Vorhandensein von Listeria-Bakterien in geräuchertem Lachs, der in ganz Frankreich verkauft wurde. So rufen die Supermärkte Leclerc geräucherten Lachs der Marke „Ronde des Mers“ zurück. Die genaue Bezeichnung des Produkts lautet „In Norwegen gezüchteter Räucherlachs – 8 Scheiben“ zu 300 g. Das Produkt wurde zwischen dem 28. Dezember und dem 28. Januar mit dem Strichcode 3564700016336 verkauft. Die Charge: 01436020. Nur Produkte mit dem Zusatzcode 09 nach dem Strichcode sind betroffen.

    Der Einzelhandelskonzern Carrefour ruft seinerseits Lachs der Eigenmarke Carrefour Bio zurück. Betroffen sind zwei Produkte: eine Packung mit 2 Scheiben und 80g und eine mit 4 Scheiben und 140g. Bei dem ersten Produkt lautet der St…

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  • Seine-Maritime: Der Hafen von Le Havre im Visier der Drogenhändler

    Seine-Maritime: Der Hafen von Le Havre im Visier der Drogenhändler

    Le Havre, Seine-Maritime, ist der größte Frachthafen Frankreichs, aber nach Angaben der Behörden auch das wichtigste Einfallstor für den Kokainhandel.

    Das in Südamerika produzierte Kokain gelangt in den Hafen von Le Havre (Seine-Maritime), versteckt in einigen der drei Millionen Container, die jedes Jahr entladen werden. Das weiße Pulver kann mit anderer Ware vermischt oder in Säcken versteckt werden. Nach Rückgängen ist die Menge der beschlagnahmten Drogen in den letzten beiden Jahren wieder deutlich gestiegen.

    Mindestens sieben Tonnen Kokain im Jahr 2022 abgefangen.
    Im Jahr 2022 fing der Zoll in Le Havre mindestens sieben Tonnen Kokain ab. Der Schmuggel durchzieht den Hafen und das Thema ist offensichtlich sehr heikel. Weder die Staatsanwaltschaft noch die Hafenarbeiter waren bereit, den Teams von France Télévisions Rede und Antwort zu stehen. Im April 2022 kam es am helllichten Tag und inmitten von unbeteiligten Autofahrern zu Schusswechseln zwischen Drogenhändlern und der Polizei. Die Drogenhändler wollten eine große Kokainlieferung abholen und machten deutlich, das sie für ihre Ware buchstäblich alles tun.

  • Streik in Frankreich: Prognosen zu Auswirkungen im öffentlichen Verkehr

    Streik in Frankreich: Prognosen zu Auswirkungen im öffentlichen Verkehr

    Auch am zweiten Tag der allgemeinen Mobilisierung gegen die geplante Rentenreform am Dienstag, dem 31. Januar, ist mit Störungen im öffentlichen Transportwesen zu rechnen. Am Dienstag, dem zweiten Tag der Mobilisierung gegen die geplante Rentenreform, dürfte die Auswirkungen des Streiks im öffentlichen Verkehr sehr spürbar sein. In ganz Frankreich ist mit Störungen zu rechnen, vom TGV über die TER und RER bis hin zur Pariser U-Bahn und dem Flughafen Orly. Nach dem Erfolg ihres ersten Aktionstages am 19. Januar riefen die acht größten Gewerkschaften dazu auf, sich am 31. Januar noch massiver gegen eine Reform zu mobilisieren, die sie als „ungerecht“ ablehnen. Am ersten Aktionstag waren nach Angaben des Innenministeriums 1,12 Millionen in ganz Frankreich Demonstranten auf die Straße gegangen, nach Angaben der Organisatoren waren es über zwei Millionen. An diesem Tag hatte der Streik vor allem im Transportwesen spürbare Folgen: Es gab am 19. Januar fast keine Regionalzüge, nur wenige TGVs…

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  • Rentenreform: Startschuss für die Debatte in der Nationalversammlung

    Rentenreform: Startschuss für die Debatte in der Nationalversammlung

    Die Abgeordneten der Nationalversammlung befassen sich ab Montag in einem Sonderausschuss mit der umstrittenen Rentenreform, bevor sie ab dem 6. Februar im Plenum diskutiert werden wird. Rund 60 Abgeordnete des Ausschusses für soziale Angelegenheiten werden sich mit dem Text befassen, der unter anderem die umstrittene Heraufsetzung des gesetzlichen Rentenalters von 62 auf 64 Jahre vorsieht. Noch vor den grossen Demonstrationen und Streiks am Dienstag, den 31. Januar, beginnen die Abgeordneten am Montag mit den Ausschussdebatten über die umstrittene Rentenreform. Die Opposition zeigt sich durch die unerschütterliche Entschlossenheit der Regierung zunehmend aufgebracht. Ab 9.30 Uhr begannen die 60 Abgeordneten des Ausschusses für soziale Angelegenheiten Artikel für Artikel über den Text zu beraten, der eine Anhebung des gesetzlichen Rentenalters von 62 auf 64 Jahre und eine Verlängerung der Beitragsdauer vorsieht, bevor am 6. Februar im Plenarsaal über die wichtigste Reform der zweiten …

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