Kategorie: Frankreich

  • Küstengebiete: Versicherungen decken die Risiken bei Überschwemmungen nicht mehr ab

    Küstengebiete: Versicherungen decken die Risiken bei Überschwemmungen nicht mehr ab

    Die Kosten für Naturkatastrophen sind in Frankreich auf einem Höchststand: Die Rechnung wird für die Versicherer im Jahr 2022 voraussichtlich 10 Milliarden Euro betragen. In der Region Bessin in der Normandie haben die Versicherungen nun beschlossen, Gemeinden am Meer, die als „Risikogebiete“ eingestuft wurden, nicht mehr zu versichern.

    Der Bessin ist einer der Teile der normannischen Küste, die am stärksten der Gefahr von Überschwemmungen ausgesetzt sind. An den Deichen wird derzeit eine Kernbohrungsaktion durchgeführt. „Dadurch können wir herausfinden, welche Materialien sich im Inneren befinden, in welchem kompakten Zustand sie sind und inwieweit die Deiche gegen das Wasser schützen können“, erklärt Pierre Guerriot, GEMAPI-Verantwortlicher (Gestion des Milieux Aquatiques et Prévention des Inondations) von Ter’Bessin gegenüber France 3.

    Die Versicherungen decken das Risiko nicht mehr ab.
    Die Untersuchung wird es ermöglichen, die Folgen des steigenden Meeresspiegels zu ermessen, ein Risiko, vor dem die Versicherungen Angst höchst besorgt sind. Einige Versicherungen haben jetzt beschlossen, das Risiko im Falle einer Überschwemmung nicht mehr tragen zu wollen. Den Versicherungen zufolge könnten die Kosten für Überschwemmungen in den nächsten 30 Jahren um 87 % steigen. Die Verweigerung der Deckung hat daher langfristige Folgen auch auf Privatpersonen, die in diesen Risikogebieten wohnen.

  • Verrücktes Radargerät blitzt mehr als 50.000 Autofahrer – in der falschen Fahrtrichtung

    Verrücktes Radargerät blitzt mehr als 50.000 Autofahrer – in der falschen Fahrtrichtung

    Zehntausende Autofahrer wurden wegen eines falsch eingestellten Radars im Departement Loir-et-Cher fälschlicherweise zur Kasse gebeten. Schuld daran war ein falsch eingestellter Blitzer, der Fahrzeuge in der falschen Fahrtrichtung mit einem Bußgeld belegte.

    Für Zehntausende von Autofahrern, die ohne ihr Wissen geblitzt wurden, war das sehr verwirrend – und vor allem eine böse Überraschung. Auf den Straßen des Départements Loir-et-Cher, im Gebiet der Gemeinde Sargé-sur-Braye, blitzte ein völlig verrückt agierendes Radargerät irrtümlich mehr als 50.000 Autofahrer. Der Vorfall ereignete sich auf der Départementale 357, die Le Mans mit Orléans verbindet.

    Auf der Website „Radars-Auto.com“ meldeten viele Autofahrer, dass sie Strafzettel erhalten hätten, obwohl sie sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hielten. Seit dem 10. Januar haben 54.000 Autofahrer berichtet, dass sie wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen von mehr als 70 km/h auf einer Straße mit einer Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h geblitzt wurden.

    Schuld daran war ein falsch  eingestellter Radar. Das Gerät war so eingestellt, dadurch erfasste das Radargerät die Nummernschilder von Fahrzeugen, die aus der anderen Fahrtrichtung kamen. Die betroffenen Autofahrer bemerkten das Problem erst, als sie die Strafzettel zu Hause erhielten, und das aus gutem Grund: Die neuen Radargeräte geben keinen Blitz ab.

    Die Präfektur und die Gendarmerie des Départements Loir-et-Cher wurden über den technischen Defekt des Geräts informiert. Das Gerät soll in Kürze gewartet werden. Autofahrer sollten diese Strafzettel nicht zu bezahlen. Die Stadtverwaltung von Sargé-sur-Braye erklärte auf ihrer Website, dass die Präfektur die Bussgeldbescheide nun annulliere.

  • Kabeldiebstahl bei Orange: 6.000 Kunden ohne Mobilfunk und Internet

    Kabeldiebstahl bei Orange: 6.000 Kunden ohne Mobilfunk und Internet

    Ein Sabotageakt soll die Ursache für einen Mobilfunk- und Internetausfall beim Netzbetreiber Orange am Freitag, dem 27. Januar 2023, gewesen sein. Insgesamt waren etwa 6.000 Kunden in den Départements Aude und Ariege Opfer eines Kabeldiebstahls, der sich in der Gegend von Alet-les-Bains im Département Aude ereignet hatte.

    Es ist der Schmetterlingseffekt: kleine Ursache, große Folgen. Ein Kabeldiebstahl in der Gegend von Alet-les-Bains im Departement Aude soll zu einem „schwerwiegenden Zwischenfall“ geführt haben, wie es die Telefongesellschaft Orange nennt. Insgesamt waren am Freitag, dem 27. Januar 2023, bei etwa 6.000 Kunden der ehemaligen France Télécom die Mobilfunknetz und das Internet gestört. Der Ausfall betraf zahlreiche Gemeinden im oberen Aude-Tal um Quillan sowie im Donezan in der Umgebung von Le Puch in der Ariège.

    Die Techniker von Orange wurden sofort mobilisiert, um die notwendigen Reparaturen durchzuführen. „Der Zugang zur Baustelle erforderte einen Kilometer Fußmarsch auf Bahngleisen. Das Netz konnte am Freitag gegen dreizehn Uhr wiederhergestellt werden. Orange bedauert diese böswilligen Handlungen, die die betroffenen Kunden schädigten und auch einen erheblichen finanziellen und Image-Schaden für das Unternehmen darstellen“, teilte die Orange-Kommunikationsabteilung mit. Orange habe Anzeige erstattet.

    der Ausfall war übrigens nicht nur für Privatpersonen spürbar. Der Feuerwehr- und Rettungsdienst (Sdis) des Departements Ariège konnte seinen Funkdienst eine Zeit lang nicht nutzen. Auch bei Anrufen unter der Notrufnummer 18 kam es zu Schwierigkeiten. Glücklicherweise gab es aufgrund der vorübergehenden Störungen keine Schäden an Leib und Leben zu beklagen.

  • Sohn des französischen Justizministers wegen Verdachts auf häusliche Gewalt von Richter vernommen

    Sohn des französischen Justizministers wegen Verdachts auf häusliche Gewalt von Richter vernommen

    Der Sohn von Eric Dupond-Moretti wurde wegen des Verdachts auf häusliche Gewalt angeklagt, wie der Sender BFTMV berichtet. Raphaël Dupond-Moretti, Sohn des französischen Justizministers, wurde wegen des Verdachts auf häusliche Gewalt verhaftet und angeklagt, wie der Sender BFMTV berichtet. Der Sohn des Ministers soll am Samstagabend, dem 28. Januar, von einem Richter vernommen worden sein, bevor er unter richterliche Aufsicht gestellt und wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Bereits Anfang der Woche war Raphaël Dupond-Moretti in Savoyen wegen des Verdachts auf häusliche Gewalt in Polizeigewahrsam genommen worden, wie der Sender TF1 meldete. Schläge und Tritte Eine Nachbarin soll die Polizei alarmiert haben. Als die Gendarmen eintrafen, war Raphaël Dupond-Moretti nicht mehr am Ort des Geschehens. Seine Partnerin hatte sich zur Nachbarin geflüchtet und gab zu Protokoll, dass sie Faustschläge und Tritte erhalten habe. Wie TF1 berichtete, befand sich Raphaël Dupond-Moretti in Courchevel i…

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  • Tierquälerei: 4.000 speziell ausgebildete Beamte in französischen Kommissariaten

    Tierquälerei: 4.000 speziell ausgebildete Beamte in französischen Kommissariaten

    Bei einem Besuch in einem Tierheim kündigte Innenminister Gérald Darmanin an, dass sie die Aufgabe haben werden, „Beschwerden entgegenzunehmen und diese unerträglichen Gewalttätigkeiten zu untersuchen“. Er will die Mittel zur Bekämpfung von Tierquälerei aufstocken. Innenminister Gérald Darmanin kündigte am Freitag, dem 27. Januar, die Schaffung von 4.000 Stellen an, die in den Polizeistationen und Gendarmerieposten angesiedelt werden sollen, um „Beschwerden entgegenzunehmen und diese unerträglichen Gewalttaten zu untersuchen“. Sie würden „speziell geschult“ und „mit den staatlichen Veterinärdiensten und Tierschutzorganisationen in Verbindung stehen“, erklärte der Innenminister anlässlich eines Besuchs im Tierheim Chamarande (Essonne). Auf Twitter erinnerte der Minister außerdem daran, dass Grausamkeiten gegen Tiere mit bis zu fünf Jahren Gefängnis und 75.000 Euro Geldstrafe bestraft werden können.

    Innenminister Gérald Darmanin er…

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  • Rentenreform: Gewerkschaften erhöhen schon vor dem 31. Januar den Druck

    Rentenreform: Gewerkschaften erhöhen schon vor dem 31. Januar den Druck

    Die parlamentarische Schlacht um die Rentenreform beginnt. Bis Donnerstag, 26. Januar, wurden über 7.000 Änderungsanträge von Abgeordneten der Nationalversammlung eingereicht. Die Gewerkschaften bereiten ihrerseits das Terrain für die große Mobilisierung am 31. Januar vor. Tag und Nacht den Druck aufrechterhalten. Mit Fackeln zogen Demonstranten gegen die Rentenreform am Donnerstag, dem 26. Januar, nach einem Aufruf der Gewerkschaften durch die Straßen von Nancy (Meurthe-et-Moselle). Eine andere Möglichkeit, um den Protest sichtbar zu machen. Bereits früher am Tag hatte es im Energiesektor Arbeitsniederlegungen gegeben. Die Anzahl der Demonstranten vergrößern“Jeder sollte sich der Bewegung anschließen, die jetzt gestartet wird. Das wird es später ermöglichen, zu noch komplizierteren Dingen überzugehen, falls die Regierung sich bei der Reform stur stellt“, erklärte ein Streikender gegenüber Franceinfo. Bei TotalEnergies meldete die CGT eine Streikquote von 100 % für das Depot in Flander…

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  • Paris: Mann brachte Ex-Freundin mit Quecksilber um

    Paris: Mann brachte Ex-Freundin mit Quecksilber um

    Ein Mann wurde am Donnerstag, 26. Januar, in Paris wegen des Mordes an seiner ehemaligen Lebensgefährtin, die nach einer Quecksilbervergiftung gestorben war, angeklagt und inhaftiert. Ein 50-jähriger Mann wurde am Donnerstag, dem 26. Januar, in Paris wegen des Mordes an seiner ehemaligen Lebensgefährtin Catherine D., die am 19. Januar an einer Vergiftung gestorben war, angeklagt und inhaftiert. Der Mann wurde von einem Pariser Untersuchungsrichter wegen vorsätzlichen Giftmordes angeklagt und anschließend gemäß den Anträgen der Pariser Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft genommen. Der Verdächtige war am Dienstag von der Kriminalpolizei Paris in Polizeigewahrsam genommen worden. Die Zeitung Le Parisien berichtete von diesem möglichen Feminizid. Das Motiv des Mannes lag wohl in der Trennung. Catherine D., eine 46-jährige Unternehmerin aus dem Norden der Hauptstadt, soll laut der Zeitung Le Parisien im Herbst über starke Kopfschmerzen und Müdigkeit geklagt haben, bevor sie Mitte Oktober ins Krankenhaus eingeliefert wurde, wo sie dann verstarb. Das Krankenhaus Pitié-Salpêtrière hatte wohl zahlreiche Nachrichten von dem ehemaligen Lebensgefährten selbst erhalten, in denen er den Verdacht auf eine Quecksilbervergiftung äusserte. Diese Art der Vergiftung ist schließlich durch eine toxikologische Analyse erhärtet worden und auf mehrere Monate zuvor datiert worden. Die Ärzte meldeten die Vergiftung an die Pariser Staatsanwaltschaft, die am 18. Januar ein Ermittlungsverfahren wegen „vorsätzlicher Vergiftung“ einleitete. Ebenfalls laut Le Parisien sollen bei der Durchsuchung des Hauses des Verdächtigen, in dem auch seine Ex-Freundin und ihre beiden kleinen Kinder vor der Trennung gelebt hatten, leere Fläschchen mit einem giftigen Produkt auf Quecksilberbasis gefunden worden sein. Im Jahr 2021 wurden in Frankreich nach Angaben des Innenministeriums 122 Frauen durch Ehepartner oder Ex-Ehepartner getötet.
  • Rentenreform: Über 7000 Änderungsanträge in der Nationalversammlung

    Rentenreform: Über 7000 Änderungsanträge in der Nationalversammlung

    Die vier Fraktionen des Nupes-Bündnisses (LFI, EELV, Sozialisten und Kommunisten) haben allein insgesamt 6.228 Änderungsanträge eingereicht, die teilweise ganz neue Ideen beinhalten. Franceinfo meldet, dass 7.241 Änderungsanträge zum Entwurf der Rentenreform in der Nationalversammlung eingereicht wurden. „Wir haben diese Änderungsanträge eingereicht, um die nötige Zeit zu haben, um den immensen sozialen Rückschritt, der durch diese Reform eingeleitet wird, genau zu beleuchten“, erklärten die Nupes-Abgeordneten in einer gemeinsamen Erklärung. Die Parlamentsfraktion mit den meisten Änderungsanträgen ist die Fraktion La France insoumise mit 3.380 eingereichten Änderungsanträgen, gefolgt von der Fraktion der Grünen mit 1.328 Änderungsanträgen und der Fraktion der Sozialisten mit 1.244 Änderungsanträgen. Außerdem kommen 185 Änderungsanträge von der Regierungspartei LREM. Insgesamt haben die vier Fraktionen der Nupes (LFI, EELV, Sozialisten und Kommunisten) also 6.228 Änderungsanträge einger…

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  • Airbus hat 2022 etwa 13.000 Mitarbeiter eingestellt und plant für 2023 die gleiche Anzahl

    Airbus hat 2022 etwa 13.000 Mitarbeiter eingestellt und plant für 2023 die gleiche Anzahl

    Der Luftfahrtkonzern meldet eine Rekordzahl von Neueinstellungen für 2022 mit 13.000 Personen weltweit. Im Jahr 2023 soll das gleiche Niveau bei den Neueinstellungen erreicht werden.

    Die Covid-Krise liegt definitiv hinter Airbus. Gestern zog der Luftfahrtkonzern die Bilanz für die im Jahr 2022 vorgenommenen Neueinstellungen. „Wir haben weltweit 13.000 Menschen eingestellt, ein Rekordniveau in der Geschichte von Airbus“, sagte Thierry Baril, der Leiter der Personalabteilung. Das ist doppelt so viel wie die Prognosen, die der Flugzeughersteller Anfang 2022 aufgestellt hatte. Der bisherige Rekord lag im Jahr 2019, vor der Covid-Krise, als Airbus 11.000 Mitarbeiter einstellte.

    Von diesen 13.000 Neueinstellungen (davon 27 % Frauen) fanden 9.000 in Europa statt, und zwar in den „Kernländern“ des Konzerns, d. h. in Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Spanien. Die genauen Zahlen für die einzelnen Länder werden erst Mitte Februar nach der Veröffentlichung der Finanzergebnisse von Airbus bekannt gegeben. Von den 13.000 Einstellungen waren 7.000 Neueinstellungen, 6.000 waren Ersatz für Mitarbeiter, die Rente gingen, Kündigungen, Auslaufen von Verträgen usw.. Von dem historischen Einstellungsvolumen entfielen 60 % auf den Geschäftsbereich Flugzeuge, 25 % auf den Geschäftsbereich Verteidigung und Raumfahrt und 15 % auf Airbus Helicopters. Zu 70 % waren es „white collars“, insbesondere in den sogenannten „kritischen“ Kompetenzen oder neue Talente, die Airbus im Jahr 2022 einstellen wollte. Nur 30 % der Neueinstellungen waren „Blue Collar“-Mitarbeiter, d. h. Arbeiter in den Fabriken und an den Montagelinien.

    Ein Viertel der Neueinstellungen betraf neue Berufe im Zusammenhang mit dem grünen Null-Emissions-Flugzeug, vor allem in den Bereichen Antrieb, aerodynamisches Design, Robotik, Software, Cybersicherheit etc. „Diese Rekordeinstellungen zeigen unsere Entschlossenheit, die Produktionsraten schneller zu steigern“, sagte Thierry Baril. Airbus beabsichtigt, die Produktion seines Flaggschiffs, des A320 NEO, weiter zu steigern, ebenso wie die des kleinsten Flugzeugs der Familie, des A220, und nicht zuletzt die der Langstreckenflugzeuge mit der A350, von der heute fünf Exemplare pro Monat produziert werden (gegenüber 12 vor der Covid-Krise). Um Talente anzuziehen, konnte sich Airbus auf seine Attraktivität verlassen. Der Konzern aus Toulouse gehört nach wie vor zu den Top 50 der attraktivsten Arbeitgeber weltweit und ist seit 15 Jahren die Nr. 1 bei Ingenieurstudenten.

    Eine Schule für Cybersicherheit in Toulouse.
    Airbus gab außerdem bekannt, dass der erste Jahrgang seiner neuen Schule für Cybersicherheit, die am Standort Saint-Éloi in Toulouse untergebracht ist, im September 2022 schon 21 Studierende aufgenommen hat. Der nächste Jahrgang, dessen Rekrutierung im kommenden Februar beginnt (für einen Studienbeginn im September), wird 23 Studierende umfassen.

  • Paris: Ehemaliger Justizminister Michel Mercier zu drei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt

    Paris: Ehemaliger Justizminister Michel Mercier zu drei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt

    Insgesamt zahlte er im Rahmen seiner Tätigkeit als Senator Scheingehälter in Höhe von 50.000 Euro an seine Frau und 37.000 Euro an eine seiner Töchter. Der ehemalige Justizminister Michel Mercier wurde am Donnerstag, dem 26. Januar, vom Pariser Strafgericht zu drei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Der ehemalige Justizminister von Nicolas Sarkozy (2010-2012) wurde der Veruntreuung öffentlicher Gelder für schuldig befunden, weil er seiner Frau und einer seiner Töchter fiktive Parlamentsjobs verschafft hatte. Er erhielt eine Geldstrafe von 50.000 Euro. darüber hinaus kann er sich 5 Jahre lang nicht als Abgeordneter wählen lassen und erhielt ein dreijähriges Verbot der Ausübung eines öffentlichen Amtes. Insgesamt zahlte Michel Mercier damals als Senator zwischen 2005 und 2009 Gehälter in Höhe von 50.000 EUR an seine Frau und zwischen 2012 und 2014 Gehälter in Höhe von 37.000 EUR an seine Tochter. Die Staatsanwaltschaft forderte vier Jahre Haft, davon ein Jahr ohne Bewährung. In einem …

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