Kategorie: Frankreich

  • Rentenreform: Das Kräftemessen auf der Straße und in der Nationalversammlung geht weiter

    Rentenreform: Das Kräftemessen auf der Straße und in der Nationalversammlung geht weiter

    Die Gewerkschaften organisierten am Dienstag, dem 7. Februar, einen dritten Mobilisierungstag gegen die Rentenreform, um den Druck auf die Regierung, aber auch auf die Abgeordneten, die den von einer Mehrheit der Franzosen kritisierten Gesetzentwurf debattieren, aufrechtzuerhalten.  Am Dienstag, dem 7. Februar, zählte man laut Innenministerium 757.000 Demonstranten, laut CGT waren es fast 2 Millionen. Als die Gewerkschaften (CFDT, CGT, FO, CFE-CGC, CFTC, Unsa, Solidaires, FSU) beschlossen, am Dienstag und am kommenden Samstag zwei Mobilisierungstage gegen die Rentenreform zu organisieren, die seit Montag im Plenarsaal der Nationalversammlung diskutiert wird, ahnten sie, dass die Mobilisierung an diesem Dienstag zwangsläufig weniger stark sein würde als an den beiden vorangegangenen Tagen, dem 19. und 31. Januar. Die CGT, die am 31. Januar von 2,8 Millionen und am 19. Januar von über zwei Millionen Teilnehmern gesprochen hatte, behauptete am Dienstagabend, dass an diesem dritten Mobilis…

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  • TotalEnergies verzeichnet mit 20.5 Milliarden US-Dollar den höchsten Gewinn seiner Geschichte

    TotalEnergies verzeichnet mit 20.5 Milliarden US-Dollar den höchsten Gewinn seiner Geschichte

    Der französische Konzern TotalEnergies kündigte am Mittwoch, dem 8. Februar, einen von steigenden Gas und Ölpreisen angetriebenen Nettogewinn von 20,5 Milliarden US-Dollar für das Jahr 2022 an.

    Der französische Energiekonzern TotalEnergies kündigte am Mittwoch, dem 8. Februar, einen Nettogewinn von 20,5 Mrd. USD für das Jahr 2022 an, den höchsten, den der französische konzern je verzeichnet hat, und eines der besten Ergebnisse in der Geschichte des Börsen-Index CAC40.

    Ohne die Buchverluste im Zusammenhang mit seinem schrittweisen Rückzug aus Russland in Höhe von fast 15 Milliarden US-Dollar beläuft sich der bereinigte Nettogewinn des Unternehmens sogar auf 36,2 Milliarden US-Dollar, ein Niveau, das die Debatten über die „Superprofite“ im Energiesektor, erst recht in Kriegszeiten, erneut anheizen könnte.

    Wie seine amerikanischen und britischen Konkurrenten profitierte das französische Unternehmen in vollem Umfang vom Anstieg der Öl- und insbesondere der Gaspreise infolge des Krieges in der Ukraine, der zur Schließung der russischen Gaspipelines und einem Wettlauf um verflüssigtes Erdgas (LNG) in ganz Europa führte.

    Im vierten Quartal 2022 profitierte der TotalEnergies-Konzern erneut von einem „günstigen Umfeld sowie von einem Anstieg der Kraftstoffproduktion (+5%) und des LNG-Verkaufs (+22%)“, wie Konzernchef Patrick Pouyanné in einer Pressemitteilung kommentierte.

    Im Jahr 2022 „hat das Unternehmen die Vorteile seines globalen LNG-Portfolios voll ausgeschöpft“, fügte der CEO hinzu. Angesichts dieser Ergebnisse wird TotalEnergies seine Aktionäre mit einer Gesamtdividende von 3,81 Euro pro Aktie für das Jahr 2022 beglücken können, wovon 1 Euro eine Sonderdividende ist, die bereits im Dezember 2022 ausgezahlt wurde.

  • Rentenreform: Gewerkschaften rufen „zu noch massiveren Demonstrationen am kommenden Samstag auf“

    Rentenreform: Gewerkschaften rufen „zu noch massiveren Demonstrationen am kommenden Samstag auf“

    Die Gewerkschaften, die sich am Dienstagabend in Paris versammelt hatten, riefen in einer Erklärung dazu auf, „am Samstag, dem 11. Februar, noch massiver zu demonstrieren“. „Die Regierung muss ihren Entwurf zurückziehen, ohne das Ende des parlamentarischen Prozesses abzuwarten“. „Die Regierung und die Parlamentarier dürfen sich gegenüber dieser mächtigen Mobilisierung nicht taub stellen“. Die Spitzen der acht größten französischen Gewerkschaften, die sich am Dienstag, dem 7. Februar, nach einem weiteren Mobilisierungstag gegen die Rentenreform versammelt hatten, riefen in einer Erklärung dazu auf, „am Samstag, dem 11. Februar, noch massiver zu demonstrieren“. „Die Regierung muss ihren Entwurf zurückziehen, ohne das Ende des parlamentarischen Prozesses abzuwarten“.

    Die Zahl der Demonstranten am dritten Tag der Streiks und Demonstrationen gegen die Rentenreform war am Dienstag rückläufig, doch die Gewerkschaften blicken berei…

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  • Französisches Parlament verabschiedet Erneuerbare-Energien-Gesetz

    Französisches Parlament verabschiedet Erneuerbare-Energien-Gesetz

    Der Text sieht insbesondere einen Ausbau der Offshore-Windenergie und der Solarenergie vor. Das Parlament hat am Dienstag, dem 7. Februar, den von Agnès Pannier-Runacher eingebrachten Gesetzentwurf zur Beschleunigung der erneuerbaren Energien endgültig angenommen. Die letzte Abstimmung im Senat erfolgte mit 300 Ja-Stimmen und 13 Nein-Stimmen. Inmitten einer Energiekrise und unter dem Druck der globalen Erwärmung soll dieses Gesetz dazu beitragen, dass Frankreich seinen großen Rückstand bei den erneuerbaren Energien aufholt. Der Gesetzestext sieht insbesondere einen Ausbau der Offshore-Windenergie und der Solarenergie vor. Er will das von Präsident Emmanuel Macron für 2050 gesetzte Ziel erfüllen, die Solarenergiekapazität auf über 100 GW zu verzehnfachen und 50 Offshore-Windparks auf 40 GW auszubauen. Das Gesetz zielt darauf ab, „alle Sperren zu beseitigen, die den Einsatz der Projekte verzögern“, betonte die Ministerin für die Energiewende Agnès Pannier-Runacher, die schwer darum gekäm…

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  • Gendarm tötet Feuerwehrmann mit seiner Schusswaffe und erschießt dann sich selbst

    Gendarm tötet Feuerwehrmann mit seiner Schusswaffe und erschießt dann sich selbst

    Ein Gendarm und ein Feuerwehrmann starben am Dienstagabend in Viols-le-Fort im Departement Hérault durch Schüsse. Eine kürzlich erfolgte Trennung könnte die Ursache für diese Tragödie sein. Ein Dorf steht unter Schock.

    Es waren Nachbarn, die die Gendarmerie alarmierten, nachdem sie Schüsse gehört hatten. Als die Gendarmen gegen 20 Uhr in einem Haus im Zentrum des Dorfes Viols-le-Fort im Departement Hérault eintrafen, entdeckten sie die leblosen Körper von zwei Männern: einem Gendarmen und einem Feuerwehrmann, wie die Zeitung Midi Libre berichtet.

    Nach ersten Erkenntnissen soll der Gendarm nach einer offenbar schlecht verkrafteten Trennung zum Haus seiner ehemaligen Lebensgefährtin gegangen sein und den neuen Partner erschossen haben, bevor er die Waffe gegen sich selbst richtete. Die These eines Mordes mit anschließendem Selbstmord wird von den Ermittlern bevorzugt.

    Der Gendarm war bei der Brigade in Ganges stationiert, während der Berufsfeuerwehrmann der Kaserne Montaubérou-Millénaire in Montpellier angegliedert war. Der Feuerwehrmann war etwa 40 Jahre alt. Es ist nicht bekannt, ob der Gendarm bei der Tat von seiner Dienstwaffe Gebrauch gemacht hat.

    Die Frau, die als Anästhesistin in einer Klinik in Montpellier arbeitet, steht unter Schock. Sie ist freiwillige Feuerwehrfrau bei der Feuerwehr des Departements Hérault, wo sie wahrscheinlich auch ihren neuen Lebensgefährten kennenlernte.

  • Streiks: SNCF-Verkehr am Mittwoch weiterhin beeinträchtigt

    Streiks: SNCF-Verkehr am Mittwoch weiterhin beeinträchtigt

    Nach dem gestrigen Streiktag wird der SNCF-Verkehr auch am Mittwoch, dem 8. Februar, gestört bleiben. Die Gewerkschaften CGT cheminots und SUD Rail rufen die Eisenbahner im Kampf gegen die Rentenreform weiter dazu auf, die Arbeit niederzulegen. Hinter einem Streiktag kann sich ein anderer verbergen. Nachdem die Gewerkschaften am Dienstag, dem 07. Februar, allgemein zum Streik gegen die geplante Rentenreform der Regierung aufgerufen haben, gehen die Eisenbahnergewerkschaften am Mittwoch in die Verlängerung. Die Gewerkschaften CGT cheminots und SUD Rail rufen dazu auf, den Streik am Mittwoch, dem 8. Februar, fortzusetzen. Die SNCF gibt folgende Verkehrseinschränkungen bekannt: Im Durchschnitt werden 2 TGVs von 3 erwartet. * 2 TGVs von 3 verkehren auf der Nord-Achse. * Der TGV-Verkehr in Richtung Osten ist fast normal. * 3 von 5 TGVs fahren Richtung Südwesten. * Nur 1 TGV von 2 verkehrt auf der Atlantik-Strecke. * 3 TGVs von 5  werden in der Province unterwegs sein. * Auf den OUIGO-Streck…

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  • Rentenreform: Hitzige Debatte in der Nationalversammlung

    Rentenreform: Hitzige Debatte in der Nationalversammlung

    Die Straße versucht, den Druck auf die Regierung aufrechtzuerhalten. Auch die Debatten über die Rentenreform in der Nationalversammlung finden in einer hitzigen Atmosphäre statt. Es dauerte nicht lange, sehr zum Leidwesen der Präsidentin der Nationalversammlung. Die lauten verbalen Auseinandersetzungen begannen sofort am Montag, dem 6. Februar, als der Entwurf der Rentenreform in der Versammlung vorgestellt wurde. Die lautesten und offensivsten Gegner waren auf der linken Seite des Plenarsaals zu finden. Rachel Kéké, Abgeordnete des Linksbündnisses Nupes und ehemalige Putzfrau, prangerte das Vorhaben als eine ungerechte Reform an. „An alle Minister und Abgeordneten, die dafür sind, die Menschen bis 64 arbeiten zu lassen: Wer von euch hat jemals einen anstrengenden Beruf ausgeübt?“, rief sie in die Runde der Abgeordneten. Einschüchterungsversuche In einem überhitzten Plenarsaal wurde der Rhythmus der Debatte von Ordnungsrufen und Sitzungsunterbrechungen bestimmt. Der Minister für öffen…

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  • Gewerkschaften melden 400.000 Demonstranten in Paris – insgesamt nachlassende Zahlen

    Gewerkschaften melden 400.000 Demonstranten in Paris – insgesamt nachlassende Zahlen

    Auch wenn die Streikaufrufe offensichtlich deutlich weniger befolgt wurden als am vergangenen Dienstag, dem 19. Januar, scheinen die Demonstrationen gegen die höchst umstrittene Rentenreform in Frankreich auch heute wieder grossen Zulauf erlebt zu haben. Insgesamt aber sind wohl auch die Teilnehmerzahlen bei den etwa 200 Demonstrationen gegenüber der vergangenen Woche gesunken. Die CGT berichtete von 400.000 Demonstranten in Paris, genauso viele wie am ersten großen Mobilisierungstag am 19. Januar. Am 31. Januar hatte die CGT 500.000 Demonstranten in Paris gezählt. Auch in anderen Städten gab es heute wieder grosse Demonstrationen. So sollen in Toulon etwa 23.000 und in Nizza etwa 20.000 Demonstrationen auf die Strasse gegangen zu sein, um gegen die Rentenreform zu protestieren.

    https://www.youtube.com/watch?v=5VYfyazse_E…

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  • Rentenreform: Anzahl der Streikenden nimmt ab

    Rentenreform: Anzahl der Streikenden nimmt ab

    Am heutigen Aktionstag streiken nur etwa 25% der Mitarbeiter bei der SNCF, gegenüber 36% in der vergangenen Woche. Laut Gewerkschaftsquellen wurden am Dienstag, dem 07. Februar, 25% streikende Mitarbeiter bei der SNCF gezählt, gegenüber 36% am 31. Januar und 46% am 19. Januar. Im Einzelnen streikten 57% bei den Zugführern, 33% bei den Kontrolleuren und 25% bei den Weichenstellern, so die vorläufigen Zahlen am Mittag. Die Direktion der SNCF gab bisher keine Schätzungen bekannt. 12,87 % streikende Mitarbeiter im BildungswesenDas Bildungsministerium gab eine Streikquote von 12,87 % bekannt, was einen Rückgang gegenüber dem 31. Januar (23,52 %) um fast die Hälfte bedeutet. Dieser Rückgang lässt sich natürlich teilweise durch die Schulferien in den acht Akademien der Zone A (Besançon, Bordeaux, Clermont-Ferrand, Dijon, Grenoble, Limoges, Lyon und Poitiers) erklären. Bei den Grundschullehrern lag die Quote bei 14,6 % (gegenüber 26,65 % am 31. Januar) und bei den Lehrern an Collèges und Lycée…

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  • Paris 2024: Anne Hidalgo will keine russischen Athleten bei der Olympiade „solange es Krieg gibt“

    Paris 2024: Anne Hidalgo will keine russischen Athleten bei der Olympiade „solange es Krieg gibt“

    Die sozialistische Bürgermeisterin von Paris äusserte sich am Dienstagmorgen auf Franceinfo. „Nicht, solange es Krieg gibt“. Mehr als ein Jahr vor den Olympischen und Paralympischen Spielen in Frankreich hat sich die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, in einer Live-Übertragung auf Franceinfo gegen die Teilnahme russischer Sportler ausgesprochen. Auf eine entsprechende Frage sagte Anne Hidalgo, dass sie, auch „wenn die Entscheidung beim IOC liegt“, keine russischen Athleten bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 „wünscht“. „Solange es diesen Krieg, diese russische Aggression gegen die Ukraine gibt, ist es nicht denkbar, dass wir so tun, als wäre nichts geschehen, dass eine Delegation nach Paris kommt, während die Bomben weiter auf die Ukraine regnen“, sagte Hidalgo auf Franceinfo.

    „Wir werden nicht ein Land aufmarschieren lassen, das gerade ein anderes überfällt“In einem früheren Gespräch Ende Januar hatte sich die Bürge…

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