Kategorie: Frankreich

  • Indre: Ein Dorf hat 900.000 Euro geerbt

    Indre: Ein Dorf hat 900.000 Euro geerbt

    Mouhet, ein Dorf im Departement Indre, hat gerade ein Vermächtnis in Höhe von 900.000 Euro erhalten, was immerhin das Doppelte des Jahresbudgets der Gemeinde ausmacht. Es war eine verstorbene Rentnerin, die sich zu dieser grosszügigen Spende entschlossen hatte.

    Mouhet, eine 400-Seelen-Gemeinde im Departement Indre, hat ein grossartiges Geschenk erhalten: ein Vermächtnis in Höhe von 900.000 Euro von einer ehemaligen Einwohnerin, die im vergangenen Jahr im Alter von 86 Jahren verstorben ist. In der Bäckerei des Ortes sorgt diese Nachricht für Aufregung. „Das überrascht, das ist klar. Aber es ist trotzdem nett“, sagt eine Rentnerin auf dem Sender France 2. Für den Bürgermeister des Dorfes wird der Name der Spenderin unvergessen bleiben.

    Die Gemeindeschule soll renoviert werden.
    Es handelt sich um Michelle Machat. Als kinderlose Witwe hatte sie die Gemeinde zwar früher verlassen, kehrte aber jedes Jahr für einige Tage dorthin zurück. Dann beschloss sie, dass nach ihrem Tod ihr gesamter Besitz dem Dorf zugute kommen solle. Jean-Christophe Plantureux, der Bürgermeister von Mouhet, ist glücklich: „Wir sind sehr stolz. Es ist ein Zeichen dafür, dass Mouhet ihre Herzensgemeinde war, die Gemeinde, in der sie sehr viel Zeit verbracht hat“.

    Die Gemeinde will das Geld sinnvoll einsetzen, angefangen bei der Renovierung der Gemeindeschule.

  • Rentenreform: Der fünfte grosse Streiktag soll am Donnerstag, 16. Februar, stattfinden

    Rentenreform: Der fünfte grosse Streiktag soll am Donnerstag, 16. Februar, stattfinden

    Die Gewerkschaften haben für den 16. Februar einen fünften Mobilisierungstag gegen die Rentenreform angekündigt, um den Druck der Strasse auf die Regierung weiter zu erhöhen. Nächste Woche geht es in die 5. Runde: Die acht größten Gewerkschaften haben sich auf Donnerstag, den 16. Februar, für einen weiteren Tag mit Streiks und Demonstrationen gegen die Rentenreform geeinigt. Das wurde am Mittwoch bekannt gegeben. „Die heute versammelten Gewerkschaftsleitungen hab beschlossen, am 16. Februar einen nationalen branchenübergreifenden Aktionstag durchzuführen“, erklärte Dominique Corona, stellvertretender Generalsekretär der Gewerkschaft Unsa, im Namen der Gewerkschaftsgruppe gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Am dritten Mobilisierungstag am vergangenen Dienstag nahmen nach Angaben des Innenministeriums 757.000 Menschen teil, nach Angaben der Gewerkschaften waren es „fast zwei Millionen“ – Zahlen, die hinter denen der vorherigen Aktionstage am 19. und 31. Januar zurückblieben. Ein vierte…

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  • Frankreich: Zahl der Organspenden hat noch nicht das Niveau von vor der Covid-Pandemie erreicht

    Frankreich: Zahl der Organspenden hat noch nicht das Niveau von vor der Covid-Pandemie erreicht

    Im Jahr 2022 wurden 15 Transplantationen pro Tag durchgeführt, aber gleichzeitig wurden 21 Personen auf die Warteliste gesetzt. Auf dieser Liste stehen 10.810 Personen. Im Jahr 2022 wurden 5.494 Transplantationen durchgeführt, in den Jahren 2018 und 2019 waren es fast 6.000. Es werden immer noch weniger Organe transplantiert als in der Zeit vor der Covid-19-Pandemie, und insgesamt bleibt die Zahl unzureichend, auch wenn ein ermutigender Anstieg zu verzeichnet sei, wie die Nachrichtenagentur AFP und die Zeitung 20 Minutes berichten. Im Jahr 2022 fanden mit 5.494 Transplantationen 218 mehr als im Vorjahr (5.276) statt und deutlich mehr als im Jahr 2020 (4.421). das Jahr 2020 war durch den Ausbruch der Covid-19-Pandemie sehr stark geprägt. Die Zahlen des Jahres 2022 liegen nach Angaben der Agentur, die die Organtransplantationen in Frankreich verwaltet, jedoch immer noch deutlich unter den fast 6.000 Transplantationen, die 2019 kurz vor der Covid-19-Krise durchgeführt wurden. Im Jahr 2022…

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  • Ukraine-Krieg: Emmanuel Macron ehrte Wolodymyr Selenskyj mit der Ehrenlegion

    Ukraine-Krieg: Emmanuel Macron ehrte Wolodymyr Selenskyj mit der Ehrenlegion

    Kurz vor dem ersten Jahrestag der von Wladimir Putin am 24. Februar 2022 begonnenen Invasion wurde der ukrainische Staatschef in der Nacht von seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron im Elysee-Palast empfangen. Auch der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz traf zu einem späten Abendessen ein. Wolodymyr Selenskyj war am Mittwoch, dem 8. Februar, in Paris, um Emmanuel Macron zu treffen. Macron hatte auch den deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz zu diesem Treffen am späten Abend in den Elysée-Palast eingeladen. Der ukrainische Präsident wurde von seinem französischen Amtskollegen mit der Ehrenlegion ausgezeichnet.

    „Hommage an die Ukraine und ihr Volk. Hommage an dich, lieber Wolodymyr, für deinen Mut und dein Engagement“, schrieb Emmanuel Macron in der Nacht in einem Twitter-Post. Laut dem französischen Sender BFMTV wurde Wolodymyr Selenskyj in den Rang eines Trägers des Großkreuzes der Ehrenlegion erhoben. Dies ist die …

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  • Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj trifft Macron und Scholz am Mittwochabend in Paris

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj trifft Macron und Scholz am Mittwochabend in Paris

    Der ukrainische Präsident reiste am Mittwoch zuvor nach London, wo er sich mit dem britischen Premierminister Rishi Sunak in London traf. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj wird am Mittwochabend in Paris erwartet. Dies berichten übereinstimmende Quellen gegenüber Franceinfo und bestätigen damit eine Meldung von BFMTV. Es ist das erste Mal seit Beginn der russischen Invasion im Februar 2022, dass Selenskyj nach Frankreich reist. Emmanuel Macron wird zu dem Treffen mit Selenskyj am Mittwochabend in Paris auch den deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz empfangen, so der Elysée-Palast. Wolodymyr Selenskyj hielt sich am Mittwoch in London auf, wo er auch vor dem britischen Parlament sprach. Er betonte, wie wichtig die Unterstützung der Verbündeten im Krieg in der Ukraine sei, und wiederholte seine Forderung nach Kampfflugzeugen. Im Rahmen seines Überraschungsbesuchs wird das ukrainische Staatsoberhaupt am Nachmittag auch Gespräche mit dem britischen Premierminister Rishi Sunak und K…

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  • Benzinpreise: Regierung befürwortet neuen Rabatt an Tankstellen von TotalEnergies

    Benzinpreise: Regierung befürwortet neuen Rabatt an Tankstellen von TotalEnergies

    Olivier Véran teilte am Mittwoch, dem 8. Februar, mit, dass die Regierung einen erneuten Tankrabatt von Total befürworte. Die Regierung „begrüßt“ einen möglichen neuen Rabatt an den Tankstellen von TotalEnergies. Der Vorstandsvorsitzende des Konzerns, der gerade einen weltweiten Gewinn von mehr als 19 Milliarden Euro bekannt gegeben hat, stelle das in Aussicht, sagte Regierungssprecher Olivier Véran am Mittwochmittag. „Ich habe von Total gehört, dass die Bereitschaft besteht, einen Rabatt einzuführen, und wir begrüßen das“, sagte Olivier Véran während der Pressekonferenz nach der Sitzung des Ministerrats. Der Minister sagte auch, er verstehe, dass die Höhe der von TotalEnergies angekündigten Gewinne „schockieren“ könne, versicherte aber, dass die etwa 20 Milliarden Euro Gewinn „bei weitem nicht in Frankreich erzielt wurden“. https://twitter.com/Elysee/status/1623270305593692161…

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  • Umwelt: Landwirte demonstrieren in Paris gegen Einschränkungen bei Pestiziden

    Umwelt: Landwirte demonstrieren in Paris gegen Einschränkungen bei Pestiziden

    Französische Landwirte demonstrierten am Mittwoch, 8. Februar, in Paris mit ihren Traktoren gegen zu restriktive Auflagen bei Pestiziden.

    Zu restriktive Auflagen. Das ist der Grund, warum am Mittwoch, dem 8. Februar, jetzt die Landwirte in den Straßen von Paris demonstrieren. Vor Ort berichtet der Journalist Arnaud de la Taille für den Sender France 2 über die Situation. Die Zahl der erlaubten Pestizide im Anbau wird immer weniger, und das gefährdet nach Ansicht der Landwirte die französische Agrarproduktion. Deshalb rufen die Gewerkschaft FNSEA und verschiedene Bauernverbände zu einer Demonstration am Mittwoch, dem 8. Februar, in Paris auf.

    2.000 Landwirte werden erwartet
    Ein Aufruf, der von vielen Bauern und Landwirten befolgt wurde, sie sind in großer Zahl in die Hauptstadt gekommen. „Fast 500 Traktoren werden in der Hauptstadt erwartet, 2.000 Landwirte und mehrere Demonstrationszüge haben sich auf den Weg gemacht und dürften gegen 8.30 Uhr an der Porte de Versailles ankommen, um dann durch die Hauptstadt zu ziehen und um die Mittagszeit am Invalidendom neben dem Landwirtschaftsministerium anzukommen, um ihrer Stimme Gehör zu verschaffen“, berichtet der Journalist Arnaud de la Taille auf dem Sender France 2.

  • Preisanstieg: Diese 10 Produkte sind seit Anfang 2023 besonders teuer geworden

    Preisanstieg: Diese 10 Produkte sind seit Anfang 2023 besonders teuer geworden

    Die Inflation in Frankreich hält an. Der Preisanstieg in den großen Einzelhandelsgeschäften geht weiter. Und weitere Preiserhöhungen stehen bevor.

    Die Preise für Lebensmittel gehen immer weiter nach oben. Die Preiserhöhungen bei Lebensmitteln, die das ganze Jahr 2022 über zu beobachten waren, setzen sich auch zu Beginn des Jahres 2023 fort. Die Preise mehrerer Produkte in den Regalen der Supermärkte sind seit einem Monat „explodiert“, meldet Olivier Dauvers, Experte für große Einzelhandelsunternehmen.

    Zu den Top 10 der Produkte mit den stärksten Preiserhöhungen gehören:

    • Panzani-Ravioli aus reinem Rindfleisch 800 g: + 7,58 %
    • Poulain grand arôme 450 g: + 6,7 %
    • Pepsi max 1,5 l: + 6,5 %
    • Grenadine-Sirup Teissère 60 cl : + 5,9 %
    • Würstchen in Linsen William Saurin 840 g : + 5,6 %
    • Nutella-Kekse 166 g : + 5,3 %
    • Käse Vieux pané 200 g : + 5,2 %
    • Käse Chaussée aux moines 340 g: + 4,8 %
    • Milde Butter Président 250 g : + 4,7 %
    • Tarama Extra Blini 175 g : + 4,5 %

    Die Preise wurden am 6. Februar in Frankreich erhoben und die Preisentwicklung zwischen dem 1. Januar 2023 und dem 6. Februar 2023 berechnet.

    Vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine, steigender Energie- und Rohstoffkosten liegt die Inflation in Frankreich laut Statistikinstitut Insee im Jahresdurchschnitt bei 5,2 %. Und ab März 2023 soll es noch schlimmer kommen. Ab diesem Datum werden die neuen Produktpreise in Kraft treten, die zwischen der Industrie und den großen Einzelhandelsketten ausgehandelt wurden. Einige Marken wollten Preiserhöhungen von bis zu +40 % durchsetzen. Die großen Einzelhandelsunternehmen, die ebenfalls mit steigenden eigenen Kosten konfrontiert sind, werden die Inflation nur schwer abfedern können.

    Um den Preisanstieg so weit wie möglich zu begrenzen, wird die Regierung im März einen Anti-Inflations-Warenkorb einführen, der für alle Kunden ohne Einkommenskriterien bestimmt ist. Er wird fünfzig preisgünstige Produkte des täglichen Bedarfs enthalten. „Mir liegt am Herzen, dass es auch Qualitätsprodukte gibt, frische Produkte, Bio-Produkte und dass es nicht nur ein Korb mit kleinen Preisen ist, sondern ein Korb des Alltags“, hatte die Ministerin Olivia Grégoire (beigeordnete Ministerin für kleine und mittlere Unternehmen, Handel, Handwerk und Tourismus) am 30. Januar auf Europe 1 bekräftigt.

    Die Supermarktkette Système U hat gerade einen eigenen Anti-Inflations-Warenkorb eingeführt. Diese Initiative wurde allerdings von der Verbraucherorganisation UFC Que Choisir kritisiert, da einige der ausgewählten Artikel einen schlechten Nährwert haben und nicht immer in den Geschäften erhältlich sind. Auch Lidl bereitet sich darauf vor, am 1. März seinen eigenen Anti-Inflations-Warenkorb einzuführen: Er soll etwa 50 Lebensmittel enthalten.

    Bei den Preissteigerungen kommen Leclerc, Lidl und Aldi am besten weg. Es sind die drei Supermärkte und Hypermärkte, die das beste Preisimage haben. Leclerc, Lidl und Aldi gewannen 2023 laut einer Studie jeweils 0,2 % Marktanteil im Vergleich zum selben Zeitraum 2022.

    Die fünf französischen Handelsketten mit den höchsten Marktanteilen sind Leclerc mit 22,4 %, Intermarché mit 14,2 %, Super U mit 11,4 %, Carrefour mit 10,3 % und Lidl mit 8,1 %. Aldi, das einen großen Teil der ehemaligen Leader-Price-Filialen übernommen hat, hat heute einen Marktanteil von 3,1 %.

    Einzelhändler, die Kunden verlieren, sind Casino supermarchés, Auchan, Cora und Monoprix.

  • Rentenreform: Laut CGT wurde der Streik bei TotalEnergies in den meisten Raffinerien verlängert

    Rentenreform: Laut CGT wurde der Streik bei TotalEnergies in den meisten Raffinerien verlängert

    Die Debatte um die umstrittene Rentenreform geht in der Nationalversammlung in die nächste Runde. Die Abgeordneten streiten um das mögliche Ende vieler Sonderregelungen. Der Streik in den Raffinerien geht auch am Tag nach umfangreichen Streiks und Demonstrationen weiter. Die Mitarbeiter von TotalEnergies haben am Mittwochmorgen, dem 8. Februar, für eine Verlängerung der Streiks gegen die geplante Rentenreform in den meisten Raffinerien des Konzerns gestimmt, wie die Gewerkschaft CGT mitteilte. Die Gewerkschaft meldet 100 % Streikende unter den Frühschichtarbeitern im Treibstofflager Flandres in der Nähe von Dünkirchen (Nord), 80 % in der Raffinerie Donges (Loire-Atlantique), 70 % in der Raffinerie Feyzin (Rhône) und 56 % in der Raffinerie Normandie. Nach dem berufsübergreifenden Mobilisierungstag am Dienstag rufen die Gewerkschaften dazu auf, „am Samstag, den 11. Februar, noch massiver zu demonstrieren“. „Die Regierung muss ihren Entwurf zurückziehen, ohne das Ende des parlamentarische…

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  • Verkehrsminister Clément Beaune plant für ganz Frankreich „einheitliches Ticket“

    Verkehrsminister Clément Beaune plant für ganz Frankreich „einheitliches Ticket“

    Der französische Verkehrsminister Clément Beaune will innerhalb von zwei Jahren ein „einheitliches Ticket“ einführen, mit dem man überall in Frankreich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren kann. Frankreichs Verkehrsminister Clément Beaune will innerhalb von zwei Jahren ein „einheitliches Ticket“ entwickeln, mit dem man überall in Frankreich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren kann. Er stützt sich dabei auf die Ergebnisse eines Innovationswettbewerbs, der am Dienstag und Mittwoch in Paris stattfand. „Durch innovative und konkrete Lösungen kann man den Alltag der Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs in Frankreich revolutionieren. Das einheitliche Ticket ist eine Maßnahme, die im ganzen Land eingesetzt werden kann und alle Reisen erleichtern wird“, sagte Beaune am Mittwoch. „Als ich diese Idee geäußert habe, wurde mir gesagt, dass es mindestens zehn Jahre dauern würde, um das umzusetzen. Aber ich bin überzeugt, dass man innerhalb von zwei Jahren das einheitliche Ticket überall in Fr…

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