Kategorie: Frankreich

  • Frankreich: 93-Jährige wird im Krankenhaus von 44-jährigen Wiederholungstäter vergewaltigt und stirbt

    Frankreich: 93-Jährige wird im Krankenhaus von 44-jährigen Wiederholungstäter vergewaltigt und stirbt

    Der Angreifer wurde festgenommen. Er vergewaltigte zunächst eine 95-jährige Patientin, bevor er in das Zimmer des zweiten Opfers eindrang, das nach der Vergewaltigung einen tödlichen Zusammenbruch erlitt.

    Die Frage nach der Sicherheit im Krankenhaus stellt sich nach dieser schrecklichen Tragödie in einer Einrichtung in Argenteuil im Departement Seine-et-Marne erneut. Am Samstagnachmittag, dem 14. Oktober, drang ein 44-jähriger Mann, der bereits wegen sexueller Übergriffe verurteilt worden war, in die Geriatrieabteilung des Krankenhauses Victor Dupouy ein.

    Wie der Radiosender Europe 1 berichtet, betrat er zuerst das Zimmer einer 95-jährigen Patientin, die den Ordnungskräften später berichtete, dass sie vergewaltigt worden sei, und ging dann in ein zweites Zimmer, in dem sich eine 93-jährige Frau mit psychiatrischen Problemen befand. Als er das Zimmer verließ, wurde er von den Sicherheitsleuten entdeckt, die sofort die Polizei alarmierten und dadurch seine Festnahme ermöglichten.

    Die 93-jährige Frau im zweiten Zimmer brach einige Stunden nach der Tat zusammen, auf ihrem Bettlaken wurde Sperma gefunden. Leider war das Pflegepersonal nicht in der Lage, sie zu retten. Die Patientin starb am frühen Samstagabend.

  • Frankreich-Italien: Mont-Blanc-Tunnel für zwei Monate wegen Bauarbeiten geschlossen

    Frankreich-Italien: Mont-Blanc-Tunnel für zwei Monate wegen Bauarbeiten geschlossen

    Der Mont-Blanc-Tunnel (Departement Haute-Savoie), eine Hauptverkehrsachse zwischen Frankreich und Italien, ist ab sofort für zwei Monate wegen umfangreicher Renovierungsarbeiten geschlossen.

    Es handelt sich um eine Baustelle, die voraussichtlich neun Wochen dauern wird. Der Mont-Blanc-Tunnel ist ab Montag, dem 16. Oktober, geschlossen. Der Grund dafür sind seit langem geplante Wartungsarbeiten, die nach einem großen Erdrutsch im August im Maurienne-Tal auf einem Autobahnabschnitt in der Nähe des Tunnels auf Mitte Oktober verschoben wurden. Die Baustelle soll es ermöglichen, einen Teil der Fahrbahnplatte sowie das Belüftungssystem zu ersetzen. Um in den Alpen von Frankreich nach Italien zu gelangen, muss man daher ab sofort durch den Großen St. Bernhard-Tunnel oder den Fréjus-Tunnel weiter südlich im Maurienne-Tal fahren.

    Schätzungen zufolge werden etwa 90 % der LKWs in Richtung Italien den Fréjus-Tunnel benutzen. Eine Verkehrsverlagerung, die die Bewohner des Maurienne-Tals bereits bei der Ankündigung der Bauarbeiten im Jahr 2022 beunruhigte. Die lange Schließung des Mont-Blanc-Tunnels ist die erste seit seiner Wiedereröffnung im Jahr 2002 nach einem Brand im März 1999, bei dem 39 Menschen ums Leben gekommen waren. Im Durchschnitt fahren täglich 1.700 LKW und 3.600 leichte Fahrzeuge durch den Mont-Blanc-Tunnel, der kurz vor den Weihnachtsferien wieder eröffnet werden soll.

  • Ukraine-Krieg: Wurde die russische Journalistin Marina Ovsiannikova in Paris vergiftet?

    Ukraine-Krieg: Wurde die russische Journalistin Marina Ovsiannikova in Paris vergiftet?

    Die russische Journalistin Marina Ovsiannikova, die von der Justiz ihres Landes zu achteinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden war, weil sie das russische Militär kritisiert hatte, erlitt am 12. Oktober einen Schwächeanfall. In Frankreich, wo sie zur Zeit lebt, wurde eine Untersuchung wegen des Verdachts auf eine Vergiftung eingeleitet. Analysen ergaben allerdings, dass in ihrem Körper keine Spuren von Gift nachgewiesen werden konnten.

    Marina Ovsiannikova, die in Frankreich im Exil lebt, nachdem sie in den russischen Nachrichten ein Schild mit der Aufschrift „No War“ hochgehalten hatte, um die Bevölkerung vor der Desinformation in ihrem Land zu warnen, erlitt einen Schwächeanfall, als sie am 12. Oktober ihr Haus verließ. Ein Unwohlsein, das die französische Polizei sofort alarmiert hat, denn der Vorfall ereignete sich nur wenige Tage nach ihrer Verurteilung in Abwesenheit zu achteinhalb Jahren Gefängnis wegen „Landesverrats“.

    Die Journalistin wusste, dass sie bedroht wurde, und sagte aus, sie habe Pulver in einem Umschlag entdeckt, was den Verdacht auf eine Vergiftung aufkommen ließ. Eine Untersuchung war eingeleitet worden, und es wurden entsprechende Überprüfungen vorgenommen. Die Hypothese einer Vergiftung wurde schließlich ausgeschlossen. „Ich fühle mich jetzt viel besser. Der größte Teil der Tests wurde durchgeführt. Es wurden keine giftigen Substanzen in meinem Blut gefunden. Es ist keine Rede von einer Vergiftung mehr“, schrieb Ovsiannikova auf Telegram.

  • Terroranschlag in Arras – Ermordung von Samuel Paty: Frankreich ehrt getötete Lehrer

    Terroranschlag in Arras – Ermordung von Samuel Paty: Frankreich ehrt getötete Lehrer

    An diesem Montag wollte Frankreich an den dritten Todestag des Lehrers Samuel Paty erinnern, nun kam der Schrecken des Mordes an Dominique Bernard am vergangenen Freitag in Arras hinzu.

    Nach der Ermordung von Dominique Bernard in Arras durch einen radikalisierten Jugendlichen kehren heute rund 800.000 französische Lehrkräfte mit gemischten Gefühlen an ihre Schulen zurück. An diesem Tag, an dem ursprünglich bereits der Ermordung von Samuel Paty gedacht werden sollte, der 2020 von einem islamistisch radikalisierten jugendlichen geköpft wurde, wurde vom Bildungsministerium in allen französischen um 14 Uhr eine Schweigeminute angeordnet. Das Ganze findet in einem Kontext erhöhter Sicherheit statt: 1.000 Sicherheitsbeamte werden die Überwachung der Schulen verstärken.

    „Ich weiß, wie sehr sich jeder Lehrer in den Tiefen seiner Seele und seines Gewissens die Frage gestellt hat: ‚Was wäre, wenn ich es gewesen wäre?’“, sagte Bildungsminister Gabriel Attal am Samstag in einer Rede anlässlich der Verleihung des Samuel-Paty-Preises an der Sorbonne in Paris.

    Heute sind Schulen in ganz Frankreich geprägt von starken Emotionen, die die Bildungsgemeinschaft nach dem Drama am Freitag, das einem 57-jährigen Französischlehrer das Leben gekostet hat, erfasst haben.

    In ganz Frankreich sind zahlreiche Versammlungen geplant, um Samuel Paty und Dominique Bernard zu gedenken.

  • Mann in Bayonne auf offener Straße erschossen – der Täter ist auf der Flucht

    Mann in Bayonne auf offener Straße erschossen – der Täter ist auf der Flucht

    Ein Mann in den Zwanzigern wurde am Samstag in einem beliebten Viertel im Norden von Bayonne mit einer Schusswaffe getötet. Der mutmaßliche Schütze wird noch gesucht.

    Die Tat ereignete sich im Viertel Sainte-Croix in Bayonne (Departement Pyrénées-Atlantiques) am Samstagabend gegen 17 Uhr. Mindestens sechs Schüsse fielen auf offener Straße und das Opfer wurde von mehreren Kugeln getroffen.

    Der junge Mann hatte bereits einen Herz-Kreislauf-Stillstand, als die Rettungskräfte am Tatort eintrafen. Er verstarb trotz Wiederbelebungsversuchen noch am Tatort. Laut der Staatsanwaltschaft von Bayonne habe der Schütze das Opfer „absichtlich ins Visier genommen“. Es wurde eine Untersuchung wegen Mordes eingeleitet.

    „Die Vorgehensweise scheint die einer Abrechnung zu sein“, sagte der Staatsanwalt von Bayonne, Jérôme Bourrier, am Tatort gegenüber der Zeitung Sud Ouest. Der Täter ist derzeit noch auf der Flucht.

  • Terror in Arras: Das Gymnasium Gambetta wegen einer Bombendrohung evakuiert

    Terror in Arras: Das Gymnasium Gambetta wegen einer Bombendrohung evakuiert

    Vor eben diesem Gymnasium in Arras wurde am vergangenen Freitag ein Lehrer von einem radikalisierten ehemaligen Schüler getötet. Am Montag nun musste das gleiche Gymnasium nach einer Bombendrohung evakuiert werden.

    Das Gambetta-Gymnasium in Arras – wo am Freitag, dem 13. Oktober, ein Französischlehrer getötet wurde – wurde am Montag, dem 16. Oktober, nach einer Bombendrohung evakuiert, wie die Sender France Bleu Nord und Franceinfo berichten. Etwa 100 Personen verließen die Schule, nachdem von den Ordnungskräften die Evakuierung angeordnet wurde. Die Feuerwehr wurde zur Unterstützung gerufen. Der Minenräumdienst ist vor Ort.

    Drei Tage nach der Messerattacke, bei der im Schulzentrum Gambetta-Carnot in Arras ein Lehrer getötet und drei weitere Personen verletzt wurden, hatten sich Lehrer und Schüler ab 8 Uhr mit psychologischen Hilfskräften zum Austausch getroffen. Der Unterricht war für Montag den ganzen Tag ausgesetzt und soll erst morgen wieder aufgenommen werden. Die Evakuierung „folgt einer über das Internet erhaltenen Nachricht“, erklärte die Präfektur des Departements Pas-de-Calais.

    Um 14.00 Uhr soll in Arras wie in allen Schulen in Frankreich eine Schweigeminute im Gedenken an die Opfer der Anschläge auf die Schule abgehalten werden.

  • Disney feiert 100. Geburtstag und vereint alle seine Helden in einem Kurzfilm – Nostalgie garantiert

    Disney feiert 100. Geburtstag und vereint alle seine Helden in einem Kurzfilm – Nostalgie garantiert

    Micky und seine Freunde feiern ihren 100. Geburtstag – 100 Jahre voller Märchen, Prinzessinnen, Abenteuer und Emotionen. Zu diesem Anlass hat Disney einen Kurzfilm herausgebracht, in dem die Disney-Fans alle ihre Lieblingsfiguren wiederfinden. Die Geschichte eines legendären Studios, erzählt von den…

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  • Wetter: Starkregen für Dienstag bis Freitag in Südwestfrankreich angekündigt

    Wetter: Starkregen für Dienstag bis Freitag in Südwestfrankreich angekündigt

    Starke Regenfälle, Gewitter, Seewind: Die erste sogenannte „Cevennen-Episode“ des Herbstes wird am Dienstag, dem 17. Oktober, die Cevennen erreichen. Die Niederschläge werden mehrere Tage andauern und können sehr intensiv werden.

    Kein Zweifel: Der Herbst ist da. Seit einigen Tagen sind die Temperaturen in Frankreich gesunken und eine erste sogenannte Cevennen-Episode ist angekündigt. Eine solche Cevennen-Episode bedeutet vor allem starke Niederschläge in der Region der Cevennen. Die Niederschläge werden ab Dienstag beginnen und bis zum Ende der Woche anhalten. Ein Tiefdruckgebiet, das sich über Spanien ausbreitet, wird sich langsam auf die Balearen und dann bis nach Korsika ausbreiten. Man wird es genau beobachten müssen, erklärt La Chaîne Météo, da aufgrund der ungewöhnlich warmen Temperatur des Mittelmeers ungewöhnlich starke Niederschläge möglich sind.

    Die ersten Tropfen werden in der Nacht von Montag auf Dienstag auf den Höhenzügen der Cevennen, in den Departements Hérault und Aude fallen. Im Laufe des Dienstags werden die Regenfälle noch mäßig bleiben und erst gegen Abend stärker werden. Es wird erwartet, dass im Laufe des Tages 50 bis 60 Liter Niederschlag pro m2 fallen werden. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch werden die Schauer auf die Ebene des Departements Gard übergreifen, sagt Météo Languedoc voraus.

    Ab Mittwoch werden sich die Niederschläge intensivieren und einen gewittrigen Charakter annehmen. Die Niederschläge können zwischen den Cevennen und der Mittelmeerküste sehr stark werden. Der Regen wird bis Freitagabend fallen und von einem starken Seewind begleitet, der mit Böen bis zu 80 km/h wehen wird. Es wird erwartet, dass während der gesamten Dauer dieses Cevennen-Ereignisses die übliche Niederschlagsmenge von eineinhalb Monaten fallen wird.

    Wenig mobile Gewitter werden wahrscheinlich zu einem schnellen Anstieg der Flüsse in den Cevennen führen. An der Küste des Mittelmeeres werden Wellen von bis zu 4 Metern Höhe vorhergesagt.

    Der Starkregen wird hauptsächlich das Relief der Cevennen betreffen, aber örtliche Überschwemmungen in Richtung Provence Côte d’Azur und Korsika im Osten und über die Aude weiter im Westen sind nicht auszuschließen.

  • Frankreich: Für die rechtzeitige Bezahlung der Grundsteuer 2023 bleibt nicht mehr viel Zeit

    Frankreich: Für die rechtzeitige Bezahlung der Grundsteuer 2023 bleibt nicht mehr viel Zeit

    Je nach Zahlungsmethode oder Höhe der Grundsteuer 2023 ist der 16. oder 23. Oktober 2023 der letzte Termin für die Zahlung. Wer zu spät zahlt, muss mit finanziellen Sanktionen rechnen.

    Es bleibt nicht mehr viel Zeit, um die Grundsteuer 2023 zu entrichten. Steuern, die Eigentümer oder Nießbraucher von Immobilien in Frankreich jährlich zahlen müssen. Diese Steuern stiegen in diesem Jahr um mindestens 7,1 %.

    Für diejenigen, die ihre Steuer per Post, per Scheck, per Überweisung oder auch in bar in einem Finanzamt oder bei einem autosisierten Zahlungspartner einzahlen, bleibt nicht mehr viel Zeit, da die Frist am Montag, dem 16. Oktober 2023 abläuft. Wenn der Betrag der Grundsteuer unter 300 Euro liegt, muss man auf jeden Fall an diesem Montag bezahlen.

    Wer sich für eine papierlose Online-Zahlung entscheidet und der Betrag der Steuer 300 Euro übersteigt, hat etwas mehr Zeit, da die Frist dann erst am Samstag, dem 21. Oktober abläuft.

    Der Grundsteuerbescheid ist seit dem 22. September für diejenigen, die sich für eine monatliche Zahlung entschieden haben, und seit dem 30. August für alle anderen verfügbar. Man kann ihn auf der Website impot.gouv.fr einsehen.

    Wer zu spät zahlt, muss zusätzlich eine Strafe von 10 % auf den Betrag der Grundsteuer 2023 zahlen, die nach 45 Tagen nach Ablauf der Frist fällig wird.

  • Anschlag auf Gymnasium in Arras: „Es gibt keine Worte, um diesen barbarischen Akt zu beschreiben“

    Anschlag auf Gymnasium in Arras: „Es gibt keine Worte, um diesen barbarischen Akt zu beschreiben“

    Am Sonntag fand eine Kundgebung vor dem Rathaus von Arras statt, zwei Tage nach dem Tod eines Lehrers bei einem Terroranschlag auf das Gymnasium Gambetta-Carnot. Zwei Tage nach dem Tod des Französischlehrers Dominique Bernard bei einem Terroranschlag auf das Gambetta-Carnot-Gymnasium in Arras (Pas-de-Calais) fand am Sonntag, dem 15. Oktober, vor dem Rathaus eine Kundgebung statt, um dem Lehrer die letzte Ehre zu erweisen. „Wir sind alle versammelt, vereint, für Dominique Bernard, für seine Familie, für seine Kinder“, sagte der Bürgermeister von Arras, Frédéric Leturque. „Es gibt keine Worte, um diesen barbarischen Akt zu beschreiben, es gibt keine Worte, um den Schmerz zu lindern“, fügte er hinzu. „Unsere Republik befindet sich in der Zeit neuen Leids, einer Welt, die leidet. Unsere Republik steht auf dem Prüfstand, vieles muß neu überdacht werden“, so der Bürgermeister. Rund 5.000 Menschen waren am Sonntagmorgen auf dem Rathausplatz anwesend. Am Mittag läuteten in der Stadt die Kirche…

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