Kategorie: Frankreich

  • Anschlag in Gymnasium in Arras: 11 Personen verhaftet

    Anschlag in Gymnasium in Arras: 11 Personen verhaftet

    Am Tag nach dem Terroranschlag in Arras (Pas-de-Calais), bei dem ein Lehrer ums Leben kam, wurden neben dem Attentäter zehn weitere Personen in Polizeigewahrsam genommen.

    In Arras (Departement Pas-de-Calais) vor dem Lycée Gambetta sind die Schüler und ihre Eltern von der Tragödie gezeichnet. In aller Stille sind viele gekommen, um einen Blumenstrauß zum Gedenken an den getöteten Lehrer niederzulegen. Über die Schüler hinaus trauert am Samstag, dem 14. Oktober, der ganze Lehrkörper. Man ist schockiert, dass der Französischlehrer Dominique Bernard, einer der ihren, zur Zielscheibe geworden ist. „Es ist ein Beruf, der uns sehr am Herzen liegt, und leider ist es auch ein Beruf, in dem man sich gefährdet fühlen kann“, reagierte eine Lehrerin des Gymnasiums Gambetta gegenüber dem Sender Franceinfo.

    Hausdurchsuchung im Haus des mutmaßlichen Attentäters
    Wurde die Tat von Mohamed M. mit weiteren Komplizen geplant und was waren seine Beweggründe? Die Polizei hat im Rahmen der Ermittlungen das Haus der Familie des mutmaßlichen Attentäters durchsucht. Die Ermittler verhören den Verdächtigen, der allerdings bislang schweigt und sich nicht zu seiner Tat bekennt. Für die Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft handelt es sich um einen gut vorbereiteten Angriff, weshalb eine Untersuchung wegen vorsätzlichen Mordes eingeleitet wurde. Antworten könnten auch von anderen Verdächtigen kommen, die sich derzeit in Polizeigewahrsam befinden.

    Hat dieser Anschlag einen direkten Zusammenhang mit der Situation im Nahen Osten? Dafür gibt es derzeit keine Anhaltspunkte.

    Emmanuel Macron, der das Gymnasium, in dem der Angriff stattfand, besuchte, rief die Franzosen dazu auf, „vereint“ zu bleiben und „an einem Strang zu ziehen“.
    „Der Lehrer, der getötet wurde, hat sich eingemischt.“ Der Lehrer, der am Freitag, dem 13. Oktober, in dem Gymnasium in Arras (Pas-de-Calais) bei einem terroristischen Messerangriff getötet wurde, „hat zweifellos selbst viele Leben gerettet“, sagt Emmanuel Macron bei einer Ansprache vor Ort. Der Staatschef zollte „allen unseren Lehrern Respekt“ und „lobte die Reaktionsfähigkeit aller Dienste der inneren Sicherheit“.

    Darüber hinaus rief Emmanuel Macron die Franzosen dazu auf, angesichts der „Barbarei des islamistischen Terrorismus“ „vereint“ zu bleiben und „zusammenzustehen“. „Wir dürfen dem Terror nicht nachgeben und nichts zulassen, was uns spaltet“.

    Der Staatschef erklärte, dass ein weiterer „Anschlagsversuch“, „in einer anderen Region“, dank des schnellen Eingreifens der Polizei vereitelt worden sei. Dieser vereitelte „Anschlagsversuch“ habe in Limay im Departement Yvelines stattgefunden, wie eine Polizeiquelle gegenüber dem Sender Franceinfo erklärte. „Der Mann, der ein Messer bei sich trug“, wurde festgenommen, „als er einen Gebetsraum verließ, der nicht weit von einem Gymnasium entfernt lag“, erklärte die Polizeiquelle.

    Ein mit einem Messer bewaffneter Mann hat am Freitagmorgen, dem 13. Oktober, im Schulzentrum Gambetta-Carnot in Arras (Pas-de-Calais) einen Lehrer getötet und drei weitere Personen verletzt. Die Tat habe sich im Lycée Gambetta ereignet, schrieb Innenminister Gérald Darmanin kurz nach dem Angriff auf X (ex-Twitter) und erklärte, dass „der Täter von der Polizei festgenommen worden sei“. 11 Personen, darunter der Hauptverdächtige und sein 16-jähriger jüngerer Bruder, wurden bis jetzt in Polizeigewahrsam genommen.

    Der Angriff erfolgte fast auf den Tag genau drei Jahre nach der Ermordung von Samuel Paty, einem 47-jährigen Lehrer, der am 16. Oktober 2020 in der Nähe seines Gymnasiums im Departement Yvelines enthauptet wurde, nachdem er seinen Schülern während eines Unterrichts über Meinungsfreiheit Mohammed-Karikaturen gezeigt hatte.

    Es war gegen 11 Uhr, als Mohammed M. mit Messern bewaffnet in das Schulzentrum Gambetta-Carnot stürmte. Er stach auf zwei Lehrer und zwei technische Mitarbeiter ein. Eines der Opfer, ein Französischlehrer des Gymnasiums, starb an seinen Verletzungen.

    Auf mehreren in sozialen Netzwerken verbreiteten Videos ist zu sehen, wie der Hauptverdächtige mit schwarzer Hose und grauer Jacke im Hof der Schule Männer bedroht, die versuchen, ihn zu überwältigen, wobei einige von ihnen sich mit einem Stuhl schützen, um ihn auf Abstand zu halten. Der Hauptverdächtige soll Zeugen zufolge „Allah Akbar“ gerufen haben.

    Jean-François Ricard, Staatsanwalt der Nationalen Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft, erläuterte den Ablauf der Ereignisse. Mohammed M. war zunächst „vor dem Gymnasium aufgetaucht […] Er stach mit einem Messer auf einen Lehrer ein, der sich vor der Schule befand. Ein zweiter Lehrer kam seinem Kollegen zur Hilfe; auch er wurde mit dem Messer verletzt“. Der Attentäter betrat dann „einen technischen Angestellten“ und „eine Reinigungskraft“ verletzte. Anschließend kehrte er um und ging in den hinteren Teil des Schulhofes. Dort wurde er von der Polizei überwältigt, die ihre Taser-Pistole einsetzte.

    Der Name des getöteten Lehrers ist Dominique Bernard. Er unterrichtete im Gymnasium des Schulkomplexes das Fach Französisch und war bei seinen Schülern sehr beliebt.

    Der Philosophielehrer Martin Dousseau, beschrieb eine Panik während einer Pause, als einige Schüler des Schulkomplexes einem Mann gegenüberstanden, der laut seiner Aussage mit zwei Messern bewaffnet war. „Er griff einen Mitarbeiter der Kantine an, verfolgte ihn und bedrohte ihn mit einem Messer. Er hatte ihn offenbar schon verletzt, denn der Koch hatte Blut an den Händen. Ich wollte eingreifen, da drehte er sich zu mir um, verfolgte mich und fragte, ob ich Geschichts- und Geografielehrer sei. Wir haben uns dann verbarrikadiert, dann kam die Polizei und hat ihn festgesetzt“.

    Unter den Verletzten befindet sich ein Sportlehrer und ein technischer Angestellter des Gymnasiums Gambetta. Die Verletzten befinden sich nicht in Lebensgefahr.

    Der festgenommene Hauptverdächtige wurde von der DGSI (französischer Innlandsbeheimdienst) beobachtet.
    Mohammed M. sei festgenommen worden, bestätigte Innenminister Gérald Darmanin kurz nach dem Angriff auf X (ex-Twitter). Es handelt sich um einen 20-jährigen ehemaligen Schüler der Schule, der in Russland geboren wurde. Er wurde seit dem Sommer von der DGSI überwacht, wie France Télévisions von einer dem Geheimdienst nahestehenden Quelle erfuhr.

    Mohammed M. wurde abgehört und physisch überwacht und noch am Tag vor dem Angriff kontrolliert. Laut Geheimdienstquelle konnte ihm bei dieser Kontrolle nichts vorgeworfen werden, und die Abhörung seiner jüngsten Telefongespräche ergab keine Hinweise darauf, dass er eine solche Tat begehen würde. Laut derselben Quelle handelt es sich bei dem Hauptverdächtigen um einen radikalisierten Jugendlichen, der den Geheimdiensten bekannt war, dessen plötzliche Tat jedoch nicht vorhersehbar war.

    Ein 16-jähriger Bruder des Verdächtigen wurde ebenfalls festgenommen. Insgesamt wurden 11 Personen, darunter Mohammed M. und sein jüngerer Bruder, in Polizeigewahrsam genommen. Die Mutter, die Schwester und der Onkel der beiden Männer wurden ebenfalls festgenommen.

    Ein weiterer Bruder, der heute 22 Jahre alt ist, befindet sich derzeit in Haft, nachdem er im Sommer 2019 wegen eines vereitelten Anschlagsplans und Verherrlichung des Terrorismus festgenommen worden war.

  • Amazon Frankreich: Bericht enthüllt starken Anstieg von Arbeitsunfällen in dem Unternehmen

    Amazon Frankreich: Bericht enthüllt starken Anstieg von Arbeitsunfällen in dem Unternehmen

    Ein über Amazon erstellter Bericht zeichnet ein düsteres Bild von den Arbeitsbedingungen in den Lagerhäusern des Unternehmens, mit einem starken Anstieg der Arbeitsunfälle, einem hohen Krankenstand und vielen Abgängen. Das Unternehmen behauptet im Gegensatz dazu, seinen Beschäftigten „ein sicheres und modernes Arbeitsumfeld“ zu bieten.

    Es sieht düster aus beim führenden Anbieter von Heimlieferungen. Ein starker Anstieg der Arbeitsunfälle, ein „alarmierender“ Krankenstand, eine hohe Fluktuation: Ein am Samstag, dem 14. Oktober, veröffentlichter Bericht nimmt die sozialen Praktiken in den Lagern von Amazon Frankreich unter die Lupe, wo die Beschäftigten von illegalen Praktiken und einer Kultur des „Drucks“ sprechen.

    Aus dem Dokument – das von der unabhängigen Firma Progexa erstellt wurde – sticht eine auffällige Zahl hervor: Die Zahl der Arbeitsunfälle mit Ausfallzeiten hat sich im Jahr 2022 mehr als verdoppelt, nämlich 1.132 Vorfälle gegenüber 482 im Jahr zuvor. Die Studie bezieht sich auf die acht Lagerhäuser und die Zentrale von Amazon in Frankreich.

    Von der Nachrichtenagentur AFP befragte Beschäftigte, die alle anonym bleiben wollten, erklären diese Zahl mit „Druck“ seitens des Managements und „Ergebniszwängen“.

    Wenn es zu Arbeitsunfällen und Verletzungen kommt, beklagen viele eine Strategie der „Schuldzuweisung“, wie zum Beispiel eine Angestellte, die sich den Rücken verrenkt hat: „Sie haben mir gesagt, dass es meine Schuld sei“. Die 56-jährige Lagerarbeiterin glaubt, dass es eher daran liegt, dass die Beschäftigten in ihrem Lager in Sevrey (Saône-et-Loire) seit kurzem mit Paketen bis zu 20 kg umgehen müssen, ohne dass die Arbeitsplätze entsprechend angepasst wurden, ohne Maschinen, die „nicht verfügbar“ seien.

    Die Fehlzeitenquote ist mit 15,9 % „alarmierend hoch“ und lässt sich insbesondere durch „den sehr starken Anstieg der krankheitsbedingten Fehlzeiten (+91 %)“ erklären, schreibt Progexa in dem Bericht.

    „Wir bieten unseren mehr als 20.000 Beschäftigten in Frankreich ein sicheres und modernes Arbeitsumfeld“, verteidigte ein Amazon-Sprecher das Unternehmen. „Eine unabhängige Umfrage des Ifop im Jahr 2023 ergab, dass mehr als 8 von 10 Amazon-Mitarbeitern ihren Verwandten empfehlen würden, auch dort zu arbeiten, und sich vorstellen können, auch in den nächsten Jahren dort zu arbeiten“.

    In seinem Bericht stellt Progexa ebenfalls fest, dass Amazon Schwierigkeiten hat, die Belegschaft in seinen Lagern zu „stabilisieren“, da 9 von 10 Beschäftigten weniger als 5 Jahre im Betrieb sind. Progexa beziffert die Fluktuationsrate auf 36 %, was theoretisch bedeutet, dass „etwa alle drei Jahre die gesamte Belegschaft von AFL (Amazon France Logistique) erneuert wird“.

    Darüber hinaus sind „natürliche Abgänge“ (wie Ruhestand oder Versetzungen) bei Amazon kaum zu sehen (3 %). Von allen Beschäftigten , die im Jahr 2022 gingen, verliessen 31 % Amazon schon in der Probezeit, 38 %, weil sie entlassen wurden, 25 %, weil sie selbst gekündigt haben und 3 % mit einer vertraglichen Auflösung des Arbeitsverhältnisses.

  • Messerattacke in Marseille: Mann verletzt zwei Personen

    Messerattacke in Marseille: Mann verletzt zwei Personen

    Ein Mann soll in einem Geschäft in Marseille zwei Personen mit einem messer leicht verletzt haben, bevor er flüchtete. Der Angriff soll nach einem Streit zwischen einem Passanten und dem Ladenbesitzer begonnen haben.

    Nach Informationen des Senders BFM Marseille Provence soll ein Mann am Samstagmorgen, dem 14. Oktober, in einem Geschäft im vierten Arrondissement von Marseille mehrere Personen mit einem Messer angegriffen haben. Zwei Mitarbeiter des Geschäftes wurden dabei leicht verletzt.

    Benachbarte Ladenbesitzer griffen ein, um den Angriff zu stoppen und schlugen den Täter in die Flucht, bevor die Rettungskräfte und die Polizei eintrafen. Stadtpolizei und Nationalpolizei waren am Tatort.

    Keine Verbindung zum Terrorismus
    Ebenfalls laut dem Sender BFM soll die Tat von einer Meinungsverschiedenheit zwischen einem Passanten und dem Ladenbesitzer ausgegangen sein und nicht im Kontext der Terrorismusgefahr in Frankreich stehen. Am Freitag, dem 13. Oktober, wurde ein Lehrer in seinem Gymnasium in Arras bei einem Messerangriff getötet.

  • Gleichstellung von Frauen und Männern: Gewerkschaften rufen in ganz Frankreich zu Demonstrationen auf

    Gleichstellung von Frauen und Männern: Gewerkschaften rufen in ganz Frankreich zu Demonstrationen auf

    Die wichtigsten Gewerkschaften haben für diesen Freitag in ganz Frankreich zu Demonstrationen aufgerufen, um „(die) Gleichstellung von Frauen und Männern, die Erhöhung der Löhne, des Mindestlohns, der Renten, der sozialen Mindestsicherung und der Studienbeihilfen“ zu fordern. „Für die Gleichstellung von Frauen und Männern“: Die französischen Gewerkschaften, die sich mehr als sechs Monate nach dem Kampf gegen die Rentenreform immer noch sehr einig sind, demonstrieren am Freitag, dem 13. Oktober, überall in Frankreich, in der Hoffnung, die Menschen drei Tage vor der großen Sozialkonferenz neu zu mobilisieren. Die Gewerkschaften legen den Schwerpunkt auf die von der Inflation gebeutelte Kaufkraft und fordern „die Gleichstellung von Frauen und Männern, die Erhöhung der Löhne, des Mindestlohns, der Renten, der sozialen Mindestleistungen und der Studienbeihilfen“. Es sind etwa 230 Demonstrationen in den französischen Städten angekündigt, aber die ersten Prognosen lassen nicht auf eine große …

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  • Vermisster Schauspieler Marwan Berreni: Leiche in einem Haus im Departement Rhône gefunden

    Vermisster Schauspieler Marwan Berreni: Leiche in einem Haus im Departement Rhône gefunden

    Bisher ist die Identität des gefundenen Körpers aber noch nicht zweifelsfrei geklärt. Mehr als zwei Monate nach dem Verschwinden von Marwan Berreni wurde in einem Haus im Beaujolais (Rhône) eine Leiche gefunden. Dies berichtete der Sender Franceinfo am Donnerstag unter Berufung auf die Staatsanwalts…

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  • Streik am 13. Oktober: 40% der Flüge in Paris-Orly am Freitag gestrichen

    Streik am 13. Oktober: 40% der Flüge in Paris-Orly am Freitag gestrichen

    Ein Tag mit Störungen auf den Flughäfen von Paris, Marseille und Beauvais.

    Aufgrund eines branchenübergreifenden Streiks, der von einer Fluglotsengewerkschaft ausgerufen wurde, hat die Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGAC) die Fluggesellschaften aufgefordert, ihr Flugprogramm zu reduzieren. Am Flughafen Paris-Orly soll der Flugplan um 40 %, am Flughafen Marseille-Provence um 20 % und am Flughafen Beauvais um 15 % gekürzt werden. Auch „trotz dieser vorbeugenden Maßnahmen ist dennoch mit Störungen und Verspätungen zu rechnen“, so die DGAC in einer am Montag veröffentlichten Erklärung.

    Die Zivilluftfahrtbehörde warnte außerdem, dass die Arbeit der En-Route-Zentren der Flugsicherung, die die am französischen Himmel verkehrenden Flugzeuge verwalten, ebenfalls betroffen sein könnte. Ebenso wie einige Flugsicherungsdienste an Flughäfen.

    Die Gewerkschaft, die zum Streik aufgerufen hat, ist die USAC-CGT, die bei den Fluglotsen zwar nur eine Minderheit vertritt, aber bereits im Frühjahr bei der Mobilisierung gegen die Rentenreform an vorderster Front stand. Die Organisation kritisiert „immer mehr Ungleichheiten in der Flugsicherung, insbesondere bei den Gehältern“ und prangert eine Aufweichung des öffentlichen Dienstes in der Luftfahrt an.

    Die Streikankündigung erfolgte nur einen Monat, nachdem sich die größte Gewerkschaft der Fluglotsen, SNCTA, dazu verpflichtet hatte, einen „olympischen Waffenstillstand“ einzuhalten, d. h. bis zum Ende der Olympischen und Paralympischen Spiele, die im Sommer 2024 in Frankreich stattfinden sollen, nicht zu streiken. Laut Verkehrsminister Clément Beaune verpflichtete sich auch die nach Stimmenzahl zweitstärkste Gewerkschaft der Fluglotsen, die UNSA-ICNA. Die USAC-CGT, die drittgrößte Gewerkschaft der Fluglotsen unterwirft sich allerdings nicht einer solchen Selbstverpflichtung.

  • Toulouse: EasyJet erteilt Airbus einen Megaauftrag

    Toulouse: EasyJet erteilt Airbus einen Megaauftrag

    Die britische Fluggesellschaft hat bekannt gegeben, dass sie einen Auftrag über mehr als 150 Flugzeuge der Airbus A320-Familie erteilt hat. Nach Listenpreis bedeutet dies einen Auftrag im Wert von fast 20 Milliarden US-Dollar für den europäischen Flugzeughersteller.

    Die britische Billigfluggesellschaft EasyJet gab am 12. Oktober bekannt, dass sie einen Festauftrag über 157 Airbus-Flugzeuge erteilt hat: 51 A320neo und 101 A321neo. Diese Bestellung, die noch der Zustimmung der Aktionäre der Fluggesellschaft bedarf, ist riesig. Auf der Grundlage der letzten bekannten Listenpreise von Airbus wird dieser Auftrag auf einen Wert von fast 20 Milliarden US-Dollar geschätzt. Aufgrund der Rabatte, die Flugzeughersteller bei Großaufträgen gewähren, dürfte er in Wirklichkeit jedoch deutlich niedriger ausfallen.

    Mit den 157 neuen Flugzeugen, deren erste Auslieferungen für 2029 erwartet werden, wird EasyJet einen Teil seiner Flotte erneuern. Diese besteht derzeit aus 330 Airbus-Flugzeugen der A320-Familie, von denen 90% A319 und A320 sind.

    Mit dieser Bestellung möchte die britische Fluggesellschaft in der Lage sein, durchschnittlich etwa 20 zusätzliche Sitzplätze pro Flug anzubieten, um dem Mangel an verfügbaren Slots an einigen überlasteten europäischen Flughäfen wie London Gatwick oder Amsterdam zu begegnen. Die Fluggesellschaft teilte mit, dass diese Festbestellung mit einer Option auf den Kauf von 100 weiteren Airbus A321neo verbunden ist.

    2023 wird für Airbus ein Rekordjahr.
    Der europäische Flugzeughersteller reitet auf der Welle des Aufschwungs der Luftfahrtindustrie. Mit Hunderten von Aufträgen, die in den letzten Wochen angekündigt wurden, ist Airbus auf dem besten Weg, seinen Rekord aus dem Jahr 2013 zu schlagen. Damals hatte Airbus im Laufe des Jahres 1.503 Festaufträge erhalten. Mit den jüngsten Verträgen von Cathay Pacific, LATAM Airlines, United Airlines und jetzt EasyJet ist Airbus heute genau auf demselben Niveau wie 2013. Der europäische Flugzeughersteller hat bis Mitte Oktober insgesamt 1.503 Festaufträge erhalten. Und das Jahr ist noch nicht zu Ende.

  • Ansprache: Emmanuel Macron beklagt „einen Ausbruch absoluter Grausamkeit“ der Hamas gegen Israel

    Ansprache: Emmanuel Macron beklagt „einen Ausbruch absoluter Grausamkeit“ der Hamas gegen Israel

    Fünf Tage nach dem Angriff der Hamas auf Israel sprach Emmanuel Macron am Donnerstagabend im französischen Fernsehen. Der Staatschef rief die Franzosen dazu auf, „vereint“ zu bleiben, und verurteilte einje „Entfesselung absoluter Grausamkeit“ der Hamas gegen den jüdischen Staat. Emmanuel Macron versprach am Donnerstag, dem 12. Oktober, in einer feierlichen Ansprache, „alles zu tun“, um die französischen Geiseln zu retten, deren Familien ihn zuvor angefleht hatten, einzugreifen, und beschwor die Einheit der Nation angesichts der politischen Spannungen und des Risikos, den Konflikt nach Frankreich zu importieren. „Israel hat am Samstag den tragischsten Terroranschlag seiner Geschichte erlebt“, sagte Macron in seiner Fernsehansprache an die Franzosen. „Hunderte von Säuglingen, Kindern, Frauen und Männern wurden gejagt, entführt, ermordet, als Geiseln genommen. Massaker in einem Kibbuz. Ganze Dörfer wurden dezimiert“, zählte der französische Präsident mit ernstem Unterton auf. Der Angriff …

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  • Südfrankreich: Polizei findet nackten und verwahrlosten Zweijährigen in einem Hinterhof in Nîmes

    Südfrankreich: Polizei findet nackten und verwahrlosten Zweijährigen in einem Hinterhof in Nîmes

    Am Abend riefen Anwohner die Polizei, nachdem sie das Kind, das nach Einbruch der Dunkelheit allein umherirrte, entdeckt hatten.

    Die Sache hätte dramatisch enden können… Am Mittwochabend, dem 11. Oktober, wurde ein knapp zweijähriges Kind von den Bewohnern eines Wohnhauses in Nîmes entdeckt, als es im Hof herumirrte. Es war nackt und machte einen verwahrlosten Eindruck, wie die Zeitung Midi Libre berichtet.

    Die Bewohner zögerten nicht lange nicht und riefen die Ordnungskräfte. Es war 22.00 Uhr, als eine Streife der nationalen Polizei vor Ort eintraf. Die Polizisten nahmen das kleine Kind sofort in ihre Obhut.

    Die Mutter des Kindes wurde schnell gefunden und kontaktiert. Sie ist erst 19 Jahre alt. Die junge Frau gab zu, dass sie ihr Kind allein zu Hause gelassen hatte, nachdem sie es ins Bett gebracht hatte, um sich mit einer Freundin zu treffen. Sie behauptet, sie sei davon überzeugt gewesen, dass ihr Kind tief und fest schlief.

    Dies war jedoch nicht der Fall: Das Kind stand auf und verließ die Wohnung und irrte anschließend im Innenhof des Gebäudes umher. Durch ihre Nachlässigkeit brachte die Mutter ihr Kind in ernste Gefahr. Zum Glück ohne schwerwiegende Folgen.

  • Trotz Verbot: Propalästinensische Demonstrationen in mehreren französischen Städten

    Trotz Verbot: Propalästinensische Demonstrationen in mehreren französischen Städten

    Obwohl der französische Innenminister Gérald Darmanin am Donnerstag die Präfekten aufgefordert hatte, alle propalästinensischen Demonstrationen im Land zu verbieten, versammelten sich mehrere Tausend Menschen in Paris und anderen französischen Städten, um ihre Unterstützung für das palästinensische Volk zu zeigen. Mehrere tausend Demonstranten versammelten sich am frühen Donnerstagabend, dem 12. Oktober, auf dem Place de la République in Paris zur Unterstützung der Palästinenser, obwohl ein Verbot dieser Demonstration vom zuständigen Verwaltungsgericht bestätigt wurde. Andere ebenfalls verbotene Versammlungen fanden im Zentrum von Rennes statt, wo sich etwa 50 Demonstranten versammelten. Auch in Lille gab es zehn Festnahmen wegen „Rebellion“ und „Weigerung, eine Versammlung aufzulösen“, wie die Präfektur mitteilte.

    In Toulouse versammelten sich trotz des Verbots und der Absage der propalästinensischen Demonstration durch die Orga…

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