Kategorie: Frankreich

  • Israel-Hamas: Emmanuel Macron spricht von „intensiven Gesprächen“ für die Befreiung der Geiseln

    Israel-Hamas: Emmanuel Macron spricht von „intensiven Gesprächen“ für die Befreiung der Geiseln

    Die Türkei sagt, sie habe „Anfragen von mehreren Ländern“ bezüglich einer Vermittlung zur Freilassung der Geiseln erhalten. Die Türkei, die eine Vermittlerrolle bezüglich der Geiseln der Hamas inne hat, habe „Anfragen von mehreren Ländern“ erhalten, um eine Freilassung zu erreichen. „Bisher haben wir von mehreren Ländern Anfragen zur Freilassung ihrer Bürger erhalten. Dementsprechend haben wir Gespräche aufgenommen, insbesondere mit dem politischen Flügel der Hamas“, sagte der türkische Außenminister Hakan Fidan bei einer Pressekonferenz mit seinem libanesischen Amtskollegen Abdallah Bouhabib. „Unsere Bemühungen werden fortgesetzt, insbesondere um die Freilassung von Ausländern, Zivilisten und Kindern“, sagte er. Auch die türkische Präsidentschaft hatte letzte Woche die Aufnahme von Verhandlungen mit der Hamas angekündigt, um die Freilassung der Geiseln zu erreichen. Hunderte israelische und ausländische Zivilisten werden seit dem 7. Oktober von den Terroristen der Hamas im Gazastreife…

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  • Hunderte „illegale“ Leiharbeiter streiken auf den Baustellen der Olympischen Spiele von Paris

    Hunderte „illegale“ Leiharbeiter streiken auf den Baustellen der Olympischen Spiele von Paris

    Die Mehrheit der Streikenden sind Migranten ohne Papiere, die als Leiharbeiter für Subunternehmer von Firmen wie Véolia, Chronopost oder auch Bouygues arbeiten. Einige Dutzend von ihnen drangen in der Nacht in den Sitz einer Zeitarbeitsfirma in Saint-Denis ein, in deren Auftrag sie insbesondere auf den Baustellen der Olympischen Spiele beschäftigt sind.

    Hunderte von Arbeitnehmer/innen ohne gültige Papiere und feste Anstellungsverträge traten am Dienstag, dem 17. Oktober, in einen koordinierten Streik in über 30 Unternehmen in der Region Île-de-France, um ihre „Ausbeutung“ anzuprangern und eine Regularisierung ihrer Situation zu fordern. Insgesamt halten rund 500 Personen, die hauptsächlich aus Afrika stammen, 33 Unternehmen aus den Bereichen Bau, Logistik, Reinigung oder Vertrieb besetzt, in denen sie beschäftigt sind, vor allem in Paris und Seine-Saint-Denis.

    Nur wenige Schritte vom Stade de France entfernt drangen 34 der Streikenden in den Sitz einer Zeitarbeitsfirma in Saint-Denis ein, in deren Auftrag sie als Müllmänner oder Bauarbeiter beschäftigt werden, insbesondere auf den Baustellen der Olympischen Spiele und des Großraums Paris. Begleitet von Gewerkschaftsaktivisten entrollten sie ein CGT-Transparent und versprachen, die Räumlichkeiten bis zu ihrer „Regularisierung“ zu besetzen.

    Die Mehrheit der Streikenden arbeitet als Leiharbeiter für Subunternehmen, „zugunsten“ von Riesen wie Véolia, Chronopost oder auch Carrefour, was „die Ausbeutung“ dieser Migranten ohne Papiere „verschleiert“, wie die CGT, die ihren Arbeitskampf unterstützt, in einer Erklärung kritisierte. „Wir streiken in unseren Unternehmen, um unsere Regularisierung und unsere Rechte zu erkämpfen“, versicherten die Betroffenen in einem gemeinsamen Text.

    „Wir wollen etwas bewegen“, erklärt Mamadou Kébé, der nach einem einjährigen Streik zwischen Oktober 2008 und 2009 seine Regularisierung erreicht hat. „Diese Arbeiter müssen die Rechte genießen können, für die sie Beiträge zahlen und Steuern entrichten“, sagte Kébé, der nun das Einwanderungskollektiv der Gewerkschaft CGT 93 leitet.

    Die Situation von 7.000 bis 10.000 Arbeitnehmern wird jedes Jahr regularisiert. Für die Gewerkschaft CGT ist das allerdings viel zu wenig, denn sie schätzt, dass es sich um mehrere hunderttausend Arbeitskräfte handelt.

    In der Region Île-de-France stellen Migranten „40 bis 62 % der Arbeitnehmer in den Branchen Haushaltshilfe, Hoch- und Tiefbau, Hotel- und Gaststättengewerbe, Reinigung, Sicherheit und Lebensmittelverarbeitung“, betont die Gewerkschaft in ihrer Pressemitteilung.

  • Krieg Israel-Hamas: „Bitte holt mich hier raus…“ Hamas verbreitet Video einer französisch-israelischen Geisel

    Krieg Israel-Hamas: „Bitte holt mich hier raus…“ Hamas verbreitet Video einer französisch-israelischen Geisel

    Die Hamas hat ein Video der 21-jährigen französisch-israelischen Geisel Mia Schem veröffentlicht. Emmanuel Macron reagierte auf das Video und sprach von „Schmach, die die Geiselnahme unschuldiger Menschen darstellt“. Die Hamas hält laut Israel 199 Geiseln fest. Mia Schem ist 21 Jahre alt. Die junge französisch-israelische Frau nahm am Musikfestival Tribe of Nova in Israel teil, als Hamas-Terroristen den jüdischen Staat angriffen. Heute ist sie eine der Geiseln der Hamas. Sie spricht in einem von der Hamas am Montagabend veröffentlichten Video. Mia spricht auf Hebräisch und schließt ihre Botschaft mit den Worten: „Bitte holen Sie mich so schnell wie möglich hier raus“.

    https://twitter.com/Quynhbi2k/status/1714209707504893967

    Mia Schem berichtet, dass sie sich in Gaza befindet und behauptet, gut behandelt zu werden. Sie hat einen verletzten Arm, der behandelt werde. Die Hamas erklärt, dass Mia „am ersten Tag“ des Angriffs vom 7. Oktober entführt worden sei. Mia Schems Familie gehört …

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  • Das Verbot von pro-palästinensischen Demonstrationen in Frankreich wird vom Staatsrat geprüft

    Das Verbot von pro-palästinensischen Demonstrationen in Frankreich wird vom Staatsrat geprüft

    Rechtfertigt die Befürchtung, dass der Konflikt zwischen Israel und der Hamas nach Frankreich importiert werden könnte, die Einschränkung der Demonstrationsfreiheit? Das höchste Verwaltungsgericht in Frankreich will sich am Dienstag zu dieser Frage äußern, mitten in der Kontroverse um ein generelles Verbot pro-palästinensischer Demonstrationen. Es geht um die Demonstrationsfreiheit in Frankreich. Das höchste Verwaltungsgericht wird am Dienstag, dem 17. Oktober, über das von Innenminister Gérald Darmanin verhängte allgemeine Verbot pro-palästinensischer Versammlungen entscheiden. Der Innenminister hatte das Verbot am Donnerstag verhängt, da er der Ansicht war, dass solche Demonstrationen „wahrscheinlich zu Störungen der öffentlichen Ordnung führen werden“. Mit diesem strikten Verbot hebt sich Frankreich von anderen westlichen Ländern ab: Tausende Menschen sind in den letzten Tagen in Spanien, England, den Niederlanden oder den USA legal „gegen den israelischen Kolonialismus“ und zur „Un…

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  • Voruntersuchung wegen „Verherrlichung des Terrorismus“ gegen Profi-Spieler des OGC Nice

    Voruntersuchung wegen „Verherrlichung des Terrorismus“ gegen Profi-Spieler des OGC Nice

    Youcef Atal, der algerische Rechtsaußenspieler des französischen Erstligisten OGC Nice hatte in sozialen Netzwerken einen Gewaltaufruf eines palästinensischen Predigers geteilt, der zu einem „schwarzen Tag für die Juden“ aufrief, sich danach aber dafür entschuldigt. Die Staatsanwaltschaft in Nizza leitete nun aber eine Voruntersuchung gegen den Profi-Fußballer wegen „Verherrlichung des Terrorismus und öffentlicher Aufstachelung zu Hass oder Gewalt aufgrund einer bestimmten Religion“ ein.

    Youcef Atal könnte seine Unvorsichtigkeit in den sozialen Netzwerken teuer bezahlen. Der 27-jährige Verteidiger des OGC Nizza teilte am Samstag, dem 14. Oktober, auf seinem Instagram-Account das Video eines palästinensischen Predigers, der darin zu einem „schwarzen Tag für die Juden“ aufrief, und löste damit in der ultra-angespannten Situation des Krieges zwischen Israel und der Hamas einen Proteststurm in den französischen Medien aus. Zwar löschte Youcef Atal den Post schnell wieder und entschuldigte sich öffentlich, doch der Schaden war offensichtlich bereits angerichtet.

    Am Montagmorgen forderte der Abgeordnete der Repubikaner des Départements Alpes Maritimes, Éric Ciotti, „die Justiz auf, sich damit zu befassen“, und „keine Fakten durchgehen zu lassen“, die für ihn unter den Begriff der Verherrlichung des Terrorismus fallen. Ciotti war nicht der einzige, der sich in der politischen Klasse darüber aufgeregt hat, auch der Oberbürgermeister von Nizza, Christian Estrosi, zeigte sich von dem Post entsetzt und forderte eine sofortige Entschuldigung des Fußball-Profis. Auf sportlicher Ebene hat der nationale Ethikrat des französischen Fußballverbands FFF die Disziplinarkommission angerufen.

    Die Staatsanwaltschaft von Nizza scheint ebenfalls der Meinung zu sein, dass hier von Seiten Atals ein Fehlverhalten vorlag, sie hat eine Voruntersuchung wegen „Verherrlichung des Terrorismus und öffentlicher Aufstachelung zu Hass oder Gewalt aufgrund einer bestimmten Religion“ eingeleitet.

    „Ich bin mir bewusst, dass meine Veröffentlichung einige Personen schockiert hat, was nicht meine Absicht war, und ich entschuldige mich dafür. Ich möchte meinen Standpunkt unmissverständlich klarstellen: Ich verurteile alle Formen von Gewalt, wo auch immer auf der Welt, aufs Schärfste und unterstütze alle Opfer. Niemals werde ich eine Botschaft des Hasses unterstützen. Frieden ist ein Ideal, an das ich fest glaube“, hatte Youcef Atal in den sozialen Netzwerken erklärt, um seinen Fehler wieder gut zu machen.

  • Französischer Innenminister Gérald Darmanin will 200 radikalisierte illegale Ausländer schneller abschieben

    Französischer Innenminister Gérald Darmanin will 200 radikalisierte illegale Ausländer schneller abschieben

    Der Innenminister fordert die Präfekten der französischen Departements auf, als gefährlich eingestufte Ausländer schneller auszuweisen. Diese Entscheidung wurde nach einem Sicherheitstreffen im Elysée-Palast am Montag bekannt gegeben. Das ist eine der Folgen des Anschlags in Arras am Freitag, dem 14. Oktober, bei dem ein Lehrer von einem in Russland geborenen Terroristen, der mit seiner Familie seit Jahren ohne Aufenthaltstitel in Frankreich lebt und selbst Schüler an dem Gymnasium in Arras war, getötet wurde. Die Regierung will die Abschiebung von 193 radikalisierten Ausländern, die sich illegal im Land aufhalten, beschleunigen. Der Minister für Inneres und die Überseegebiete, Gérald Darmanin, verschickte ein Rundschreiben an die Präfekten, in dem er die umgehende Ausweisung aller Ausländer fordert, die die öffentliche Ordnung bedrohen.

    Betroffen sind Ausländer, die von den Behörden als gefährlich eingestuft werden, unabhängig …

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  • Terroranschlag in Arras: Die Beerdigung des Lehrers Dominique Bernard findet am Donnerstagmorgen statt

    Terroranschlag in Arras: Die Beerdigung des Lehrers Dominique Bernard findet am Donnerstagmorgen statt

    Der Lehrer wurde am Freitag vor dem Collège-Lycée Gambetta-Carnot von einem radikalisierten Islamisten und ehemaligen Schüler erstochen. Die Beerdigung von Dominique Bernard, dem Lehrer, der am Freitag bei einem dschihadistischen Anschlag ermordet wurde, findet am Donnerstag um 10 Uhr in der Kathedrale von Arras statt. Die Zeremonie wird von Olivier Leborgne, dem Bischof der Stadt, geleitet, wie das Bistum gegenüber France Télévisions mitteilte. Auch Emmanuel und Brigitte Macron werden bei der Zeremonie anwesend sein. Ursprünglich sollte Emmanuel Macron am Donnerstag nach Villers-Cotterêts im Departement Aisne reisen, um die Cité internationale de la langue française einzuweihen. Der 57-jährige Französischlehrer Dominique Bernard wurde am 13. Oktober vor dem Collège-Lycée Gambetta-Carnot in Arras von einem 20-jährigen ehemaligen Schüler erstochen, der als radikalisierter Islamist aktenkundig war und seit Juli von der Generaldirektion für Innere Sicherheit (DGSI) beobachtet wurde. Drei …

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  • Terroranschlag in Brüssel: Gérald Darmanin verdoppelt Zahl der Polizisten an der französisch-belgischen Grenze

    Terroranschlag in Brüssel: Gérald Darmanin verdoppelt Zahl der Polizisten an der französisch-belgischen Grenze

    Der französische Innenminister Gérald Darmanin kündigte am Montagabend verstärkte Kontrollen an der Grenze zu Belgien an, nachdem ein Schütze bei einem Anschlag in Brüssel gegen 19.00 Uhr zwei Menschen getötet hatte. Als Gast bei dem Sender RTL kündigte der Innenminister am Dienstagmorgen die „Verdoppelung der Personalstärke“ an der Grenze zu Belgien sowie die Mobilisierung des Sondereinsatzkommandos der Polizei an. Dies ist eine erste Antwort auf französischer Seite nach der Tragödie, die sich am Montagabend, dem 16. Oktober, in Brüssel ereignet hat. Auf RTL sagte Innenminister Gérald Darmanin, er wolle nach dem Anschlag in der belgischen Hauptstadt, der von einem Mann verübt wurde, der sich in einem Bekennervideo als Mitglied der Terrororganisation IS bezeichnete, „die Zahl der Beamten an der Grenze zu Belgien verdoppeln“. Zwei schwedische Fußballfans wurden auf offener Straße in der Nähe des Place Sainctelette in Brüssel durch Schüsse getötet. Im Hinblick auf das für Dienstagabend g…

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  • TGV: Weiche falsch gestellt – EU-Parlamentarier aus Brüssel landen im Disneyland Paris statt in Straßburg!

    TGV: Weiche falsch gestellt – EU-Parlamentarier aus Brüssel landen im Disneyland Paris statt in Straßburg!

    Ein TGV, der eigentlich von Brüssel nach Straßburg fahren sollte, kam im Bahnhof Marne-la-Vallée TGV, dem Bahnhof für das Disneyland Paris, an. Schuld daran war eine falsch gestellte Weiche. Als einige EU-Parlamentarier am Montagmorgen in ihren TGV stiegen, ahnten sie nicht, dass sie nach Disneyland Paris fahren würden. Der Zug, der in Brüssel gestartet war, sollte sie eigentlich nach Straßburg bringen, um an einer Parlamentssitzung teilzunehmen. Doch der TGV fuhr nicht in Richtung Elsass. Er fuhr stattdessen weiter südlich bis zum Bahnhof Marne-la-Vallée TGV, dem Bahnhof am Rande des Vergnügungsparks Disneyland Paris. Wie aber ist ein solcher Fehler überhaupt möglich? Im TGV-Bahnhof Roissy Charles-de-Gaulle kam es zu einem „Zugführungsfehler“, erklärte SNCF Réseau gegenüber dem Sender BFMTV. Der Zug wurde nach Marne-la-Vallée geleitet, statt auf die Hochgeschwindigkeitsstrecke zu fahren. Er musste umkehren. Man muss wissen, dass an manchen Stellen die Weichen noch von Eisenbahnern bed…

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  • Frankreich: 93-Jährige wird im Krankenhaus von 44-jährigen Wiederholungstäter vergewaltigt und stirbt

    Frankreich: 93-Jährige wird im Krankenhaus von 44-jährigen Wiederholungstäter vergewaltigt und stirbt

    Der Angreifer wurde festgenommen. Er vergewaltigte zunächst eine 95-jährige Patientin, bevor er in das Zimmer des zweiten Opfers eindrang, das nach der Vergewaltigung einen tödlichen Zusammenbruch erlitt.

    Die Frage nach der Sicherheit im Krankenhaus stellt sich nach dieser schrecklichen Tragödie in einer Einrichtung in Argenteuil im Departement Seine-et-Marne erneut. Am Samstagnachmittag, dem 14. Oktober, drang ein 44-jähriger Mann, der bereits wegen sexueller Übergriffe verurteilt worden war, in die Geriatrieabteilung des Krankenhauses Victor Dupouy ein.

    Wie der Radiosender Europe 1 berichtet, betrat er zuerst das Zimmer einer 95-jährigen Patientin, die den Ordnungskräften später berichtete, dass sie vergewaltigt worden sei, und ging dann in ein zweites Zimmer, in dem sich eine 93-jährige Frau mit psychiatrischen Problemen befand. Als er das Zimmer verließ, wurde er von den Sicherheitsleuten entdeckt, die sofort die Polizei alarmierten und dadurch seine Festnahme ermöglichten.

    Die 93-jährige Frau im zweiten Zimmer brach einige Stunden nach der Tat zusammen, auf ihrem Bettlaken wurde Sperma gefunden. Leider war das Pflegepersonal nicht in der Lage, sie zu retten. Die Patientin starb am frühen Samstagabend.